Heute konnte ich am Aussichtshügel der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 2 Flussregenpfeifer, 2 Kiebitze, 1 Silberreiher, 1 Kranich, 2 Weißstörche, 1 Streifengans, 38 Graugänse mit 11 Pulli, 28 Kanadagänse, 7 Nilgänse, 4 Höckergänse, 5 Schnatterenten, 2 Rotmilane sowie 1 unbestimmte Großmöwe (entweder vorjährige Steppenmöwe oder Mittelmeermöwe (also 2. K.j.).
Was mag diese Kanadagans wohl denken, als ihr dieser kleine Flussregenpfeifer vor der Nase her läuft……am 02.05.2019 (Foto: Gregor Zosel)Streifengans auf der Kiebitzwiese ……am 02.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Die Graugansfamilien haben sich alle zusammengeschlossen. Nach dem Motto:“Gemeinsam sind wir stark!“ ……am 02.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Ob wohl die noch anwesenden Schnatterentenpärchen wieder für Nachwuchs sorgen? ……am 02.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Auch im Mai hat der Kranich seinen „Urlaub“ in Fröndenberg verlängert ……am 02.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Da wird sich aber der Nachwuchs des Stars über eine solche fette Mahlzeit freuen ……am 02.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Diese Großmöwe, die heute über die Kiebitzwiese hinwegzog, bleibt diesmal unbestimmt. Entweder handelt es sich um eine Mittelmeermöwe oder um eine Steppenmöwe ……am 02.05.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Nördlich des Mittelweges 2 Schnatterenten, >15 Stockenten (+ >6 Junge), 2 Kanadagänse, >3 Bachstelzen, 2 Steinschmätzer (m, w), 1 Flussregenpfeifer, 4 kleine Limikolen (vermutl. alles Wald- oder Bruchwasserläufer), 2 Kiebitze (z.T. balzend), mind. 5 Rohrammern.
Auf den Grünlandflächen im Süden des Gebietes >57 Graugänse (vermutl. deutlich mehr), >53 Kanadagänse (vermutl. deutlich mehr), >32 Nilgänse (+ ca. 9 Junge). Weiterhin am Ufer des Kleingewässers südl. des Mittelweges mind. 1 weiterer Kiebitz (insgesamt also 3-4 Stk.). Zudem 1 Feldschwirl, 1 Höckerschwan, wenige Mehrschwalben, einzelne Stare, zahlreiche Dohlen und Rabenkrähen, von der Lippe her ein Kuckuck rufend.
Heute konnten wir in den ehemaligen Schlammteichen am Wälkesberg/Halingen u.a. folgendes beobachten: 2 Knäkerpel, 1 Pfeiferpel, 1 Tafelerpel, mind. 5 Schnatterenten (3:2), 12 Reiherenten, mind. 9 Zwegtaucher in 6 Reviere, > 10 Teichrallen, >30 Blässrallen, 2 Höckerschwäne, 2 Rostgänse, 2 Nilgänse, 2 Graugänse, 3 Kanadagänse, 1 Graureiher, 1 Feldschwirl (singend), 2 Teichrohrsänger (singend), 3 Rohrammern (singend), 2 Dompfaffpärchen, außerdem u.a. an Arten: Gartengrasmücke, Dorngrasmücke, Klappergrasmücke, Mönchsgrasmücke, Goldammer, Fitis, Zilpzalp, Heckenbraunelle, Buntspecht, Singdrossel, Bachstelze, Bluthänfling, Distelfink, Rauchschwalbe sowie Mauersegler.
Aus dem angrenzenden Wald nahe NSG Abbabach 1 singender Waldlaubsänger.
Auf/über den angrenzenden Felder bis hin nach Halingen: 2 Steinschmätzer, 1 Schafstelze, 2 Rotmilane sowie 7 Kiebitze (darunter 3 Brutpaare). Herrn Ketzscher sei dank für die Markierung der Kiebitzgelege!
Zwergtaucher auf dem Hauptweiher der Schlammteiche….am 01.05.2019 (Foto: Gregor Zosel)Pfeiferpel mit Reiherenten ….am 01.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Auch ein Tafelerpel findet sich zwischen den Reiherenten ….am 01.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Einer der beiden Knäkerpel ….am 01.05.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Schnatterentenpaar inmitten der Wasserpflanzen ….am 01.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Rostganspaar in den Schlammteichen ….am 01.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Grauganspaar an einem möglichen, zukünftigen Brutplatz ….am 01.05.2019 (Foto: Gregor Zosel) Dompfaffmännchen noch im morgentlichen Nebel ….am 01.05.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Gestern rastete ein Braunkehlchen den ganzen Tag über im Garten eines Nachbarn. Es flog immer wieder auf um Insekten aus der Luft zu fischen und landete anschließend meist an gleicher Stelle.
Ebenfalls gestern, ab ca. 19 Uhr, kreisten 5 Mauersegler laut rufend um unser Haus. Um 20.55 Uhr erfolgte dann der erste Einflug in unseren Mauerseglerkasten auf der nordöstlichen Giebelseite.
Einer „unserer“ Mauersegler um das Haus kreisend. 01.05.19 Foto: Hartmut PeitschBraunkehlchen im Wohngebiet am 01.05.19 Foto: Hartmut PeitschZwischen 10 und 21 Uhr war dieses Braunkehlchen hier auf Insektenfang. 01.05.19 Foto: Hartmut Peitsch
Auf der Bergehalde Großes Holz zeigt sich noch eine reichhaltige Vogelwelt in z.T. beachtlichen Individuenzahlen, wie z.B. 7 Fitisse, mind. 6 Dorngrasmücken, 4 Gartengrasmücken, 4 Bluthänflinge, 3 Baumpieper. Außerdem sangen 2 Feldschwirle, 2 Rohrammern, 1 Nachtigall, 1 Kuckuck und ein Teichrohrsänger.
Fraglich ist, wie lange die Artenvielfalt hier noch erhalten bleibt, da umfangreiche Baumaßnahmen zu kulturellen Zwecken die Biotopstrukturen stark verändern werden.
Neue Fotos von Wollschwebern (Bombylius major), heute Nachmittag nach 17h Nähe ehemaliger Schacht 3 in Werne-Langern, bei wärmen Wetter als bei meinem letzten „kälteren“ Versuch. Hatte ich erhofft – und Glück, diese sehr kleinen Tiere wieder vor die Linse zu bekommen.
Der Wollschweber ist ja ein sehr interessantes Tier wie ich mittlerweile erfahren habe, ein „Kuckuck“ unter den Insekten, der seine Eier in fremden „Nestern“ unterbringt.
Bereits am 26.04.2019 gelangen die Fotos von Adela (reamurella?), einem Schmetterling aus der Familie der Langhornmotten. Zur Zeit ist die Art in der Lippeaue an einigen Stellen massenhaft zu finden.
Wollschweber am ehemaligen Schacht 3 in Werne-Langern, 30.04.2019 Foto: Horst R. KraftWollschweber, 30.04.2019 Foto: Horst R. KraftWollschweber, 30.04.2019 Foto: Horst R. KraftLanghornmotte (Adela), Werne, 26.04.2019 Foto: Horst R. KraftLanghornmotte – macht ihrem Namen bezüglich der Fühler alle Ehre, Werne, 26.04.2019 Foto: Horst R. KraftLanghornmotte, Werne, 26.04.2019 Foto: Horst R. Kraft
0.1 Rohrweihe im Nahrungssuchflug niedrig über dem Teichgelände, 1.0 Knäkente, 1.0 Tafelente, 1.1 Pfeifente u.a. auf dem straßennahen Weiher. Auf Äckern im näheren Umfeld 3 Kiebitz-Nester gefunden und markiert (2 – 3 – 4 Eier).
Kleine Dokumentation einer Kanadagans-Brut am Tibaum zwischen Hamm und Werne – nah am Weg ohne Störung der Besucherverkehr gewohnten Tiere. Die Veröffentlichung erfolgt erst jetzt nach erfolgreicher Brutphase.
Diese Geschichte begann mit einem ersten Foto dort am 22.02.19.
Ein Kanadagans-Pärchen vor Schilf, Tibaum, 22.02.2019 Foto: Horst R. KraftSie hatten sich gefunden und das Nest gebaut, das Weibchen sitzt darauf am 31.03., die Brutzeit dauert 28 Tage, Tibaum, 31.03.2019 Foto: Horst R. Kraft Foto leider nicht ganz in Focus – Nest nun „gepolstert“, sie hatte sich etliche Daunenfedern gerupft und damit das Nest ausgepolstert, Tibaum, 19.04.2019 Foto: Horst R. KraftDas Pärchen mit zunächst nur einem zu sehenden hellgrün/grauem Küken, das sich mit dem Kopf unter ihrem rechten Flügel Schutz/Wärme sucht, Tibaum, 28.04.2019 Foto: Horst R. KraftNun die ganze Familie mit gezählten 7 Küken (eines ist hinter ihrem rechten Bein zu erkennen), Tibaum, 28.04.2019 Foto: Horst R. KraftEin Küken machte seine erste Bekanntschaft mit dem Element Wasser als es am Nestrand zu neugierig war und danach im Wasser landete. Auf diesem Foto war es aber schon einige Meter unterwegs gewesen, unter Obhut, Tibaum, 28.04.2019 Foto: Horst R. KraftAm 29.04.2019 war das Nest leer, alle 7 Gössel scheinbar verschwunden, Tibaum Foto: Horst R. Kraft Hatte es mit dem Schwan zu tun? Das Schwanennest ist nur wenig entfernt von dem der Gänse. Tibaum, 29.04.2019 Foto: Horst R. KraftAuflösung erst am Folgetag: alle Gössel wieder an Bord, die Gruppe kam vom rechten Teich auf die Grasfläche, Das Männchen steht auf dem Zufahrtsweg zum Kohlehafen Gersteinwerk (der weiter nach links führt). Das ehemalige Nest liegt „hinter mir“, etwa 30m entfernt, Tibaum, 30.04.2019 Foto: Horst R. KraftWie im Kindergarten Straßenüberquerung mit Sicherung vorn und hinten, vorn das Männchen, Tibaum, 30.04.2019 Foto: Horst R. Kraft8 Küken, nicht wie vorher vermutet 7 Küken, haben die Straße fast überquert, nun geht es links eine kleine Böschung runter zum dem größerem Wasser, auf dem das (verlassene) Nest ist. Tibaum, 30.04.2019 Foto: Horst R. Kraft… geschafft, Tibaum, 30.04.2019 Foto: Horst R. KraftDie Kleinen folgen dem Vater, Schutz von hinten ist auch garantiert, Tibaum, 30.04.2019 Foto: Horst R. KraftIn der Wasserspiegelung zwei Kühltürme des RWE-Gersteinwerkes,Tibaum, 30.04.2019 Foto: Horst R. KraftNr. 8 ist nicht zu sehen, ist irgendwo und immer noch Teil der Familie, Tibaum, 30.04.2019 Foto: Horst R. Kraft
Bei der Auszäunung von brütenden Kiebitzen vor dem Auftrieb von Rindern auf einer Weide im NSG Hemmerder Wiesen wurden bereits geschlüpfte Kiebitzjunge anhaltend von den aufgeregten Eltern gewarnt, so dass ein Küken im Abstand von mehr als 15 Minuten an der gleichen Stelle reglos liegenblieb.
Regungslos liegenbleibendes Kiebitzküken in den Hemmerder Wiesen, Unna 30.04.2019 Foto: Anke Bienengräber
Am 30.04.2019 war ich mit Thomas Sauer auf ergebnisloser Uhusuche. Dafür hatten wir bald auf die Eidechse getreten. Ein schnelles Handyfoto und weg war sie.
In den Röllingwiesen nix Los. Nur die Krähen suchten die Binsensträucher ab, ob was zu holen ist. Ein abendlicher Spaziergang am Radweg bescherte uns sehr zutrauliche Kanadagänse, 1 m Entfernung. Kam mir vor wie im Westfalenpark. Mit Handy abgelichtet. Ebenso der Haubentaucher. Nestbilder ist ja nicht sooo gut. Aber hier ist interessant: Er hatte ein zweites Nest gebaut, weil das Erste beim Aufstauen der Ruhr abgesoffen war. Das hat er verlassen und hat an genau der gleichen Stelle, wo das erste war, ein drittes Nest gebaut. Und sitzt seit Tagen fest auf Eiern. Er lässt sich durch Radler oder Fußgänger nicht stören. Da ist ein schnelles Bild im Vorbeigehen mit Handy sicher erlaubt. Ich sitze ja nicht mit Wathose an. Und fotografiere ihn möglichst in Wasserspiegel-Höhe, wie es die Profis gerne machen.
Waldeidechse bei Uhu-Suche, Schwerte, 29.04.2019 Foto: Hans-Joachim GöbelPrädator auf der Jagd – Rabenkrähe, Röllingwiese Schwerte, 29.04.2019 Foto: Hans-Joachim GöbelRabenkrähe, Röllingwiese Schwerte, 29.04.2019 Foto: Hans-Joachim GöbelKanadagänse auf Radweg, Schwerte, 29.04.2019 Foto: Hans-Joachim GöbelMit dem Handy durch die Büsche: Haubentaucher, Schwerte, 29.04.2019 Foto: Hans-Joachim Göbel
Die Heidelerchen sangen nicht lang, aber mit ausgiebigen Balzflügen über Victoria I/II in Lünen (Revieranzeige). Als Dreierton mischt sich hier die Blaumeise mit ein. Der Fitis verwischt die Gesänge der Lerche von Zeit zu Zeit.
Sonagramm Heidelerche und Blaumeise, Lünen 06.04.2019 Sonagramm: Volker HeimelSonagramm Heidelerche und Blaumeise, Lünen 06.04.2019 Sonagramm: Volker HeimelSonagramm Heidelerche und Blaumeise, Lünen 06.04.2019 Sonagramm: Volker HeimelSonagramm Heidelerche, Blaumeise und Fitis, Lünen 06.04.2019 Sonagramm: Volker Heimel
In den Röllingwiesen ist nicht viel los. Der Wasserstand ist wieder normal. Der Limikolenzug fast abgeschlossen. 5 Flussregenpfeifer und eine Bekassine waren die letzten zwei Tage zu sehen. Dank Thomas Sauer und Stefan Helmer, mit ihren guten Ohren, konnten wir allerdings einen rufenden Feldschwirl am gegenüberliegenden Ufer nachweisen. Meine Ohren machen da leider nicht mehr mit, circa 180 m Hördistanz. Wahnsinn!
Schwarzkehlchen und Rohrammern sind schon Alltag. Bei den Insekten ist es aus meiner Sicht im Moment etwas widersprüchlich. Während wir auf 750 km Hollandtrip wieder nur 5 Fliegen am Auto hatten ist in unserem Garten doch was los. Schmetterlinge. Und sogar ein Wildbienenvolk (Art ??) in einem Vogelkasten, der sonst von Meisen genutzt wurde.
Ein Meisenpärchen füttert seine Jungen ausschließlich von einem Meisenknödel, der bei uns im Garten hängt. 10m hin und her fliegen sie. Keine Insekten oder Faulheit ?
Erfreulicherweise oder nur dem negativem Klimawandel zu verdanken, haben wir dieses Jahr, nach Jahren mal wieder, kleine Haussperling-Vorkommen in der näheren Umgebung. Sogar im Garten. Da waren noch nie welche.
Zum wechselndem Ruhrwasserstand: Nach 3 verlorenen Nestern durch das Aufstauen der Ruhr sitzen Haubentaucher und Co. an anderer Stelle erneut auf Eiern. Auch in den Röllingwiesen sind einige Gänse, Bläßrallen und Zwergtaucher erneut am Brüten.
Wilde Bienen im Meisenkasten, Schwerte 22.04.2019 Foto: Hans-Joachim Göbel
Auf einer Ackerfläche am Westenhellweg östlich des Dorfes Heil mindestens 6 Kiebitze, davon mind. 1 brütend und 2 balzend auf frisch bearbeitetem Acker. Hier auch mehrere Bachstelzen und Bluthänflinge (je > 5 Stk.) sowie zwei Flussregenpfeifer. Weiterhin ein Weißstorch überfliegend sowie mehrere Mäusebussarde.
Im LB 129 an der Königslandwehr im Bereich der alten Abchiebefläche 2 bis 3 Fitisse, einzelne Mönchsgrasmücken, Amsel, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Gartenbaumläufer sowie je ein Schwalbenschwanz und Kleiner Feuerfalter. Weiterhin ein Teichrohrsänger, mind. eine Rohrammer, an der Kanalböschung 2 Dorngrasmücken sowie ein Baumpieper. Dazu auf dieser Höhe südlich des Kanals zwei Flussregenpfeifer.