Die Audubon Society (größte amerikanische Vogelschutzorganisation) empfiehlt „birding“ als perfekte Aktivität, um angesichts der Corona-Krise „social distancing“ zu praktizieren. In dem Sinne war die Radtour Selm-Ternsche nachmittags bei dem frühlingshaften Wetter das reinste Vergnügen. Der Vogelchor war zahlreich vertreten durch: Buchfink, Grünfink, Distelfink, Amsel, Singdrossel, Rotkehlchen, Zilpzalp, Zaunkönig, Heckenbraunelle, Kleiber, Kohlmeise, Blaumeise und Gartenbaumläufer. Auch einzelne trommelnde Buntspechte waren zu hören. Am Dortmund-Ems-Kanal zusätzlich einzelne Bachstelzen, ein lachender Grünspecht, mind. zwei singende Feldlerchen, eine rufende Goldammer, und ein kreisendes Bussardpärchen bei Balzflügen. In Wiesen entlang der Stever 10 Höckerschwäne (davon nur einer im Jugendkleid), sowie je ein Pärchen Nilgänse und Kanadagänse. Am Ternscher See etwa 25 Reiherenten (im Verhältnis 15 Männchen zu 10 Weibchen). Hier auch mind. 3 Haubentaucher, Stockenten und Bläßrallen, ein weiterer rufender Grünspecht und eine Rabenkrähe. Außerdem unterwegs festgestellte Vogelarten: Ringeltaube, Dohle und Haussperling. Zur Vollständigkeit seien noch zwei Zitronenfalter erwähnt.
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Fröndenberg: Zilpzalp und Hausrotschwanz am 15.3.2020 (T. Prünte)
Bei einer kurzen Visite in Höhe der Langscheder Ruhrbrücke konnte ich neben Buchfinken, Kanadagänsen und Blaumeisen auch einen Zilpzalp entdecken. Im eigenen Garten am Rande des Strickherdicker Bachtals der erste Hausrotschwanz für dieses Jahr. Herzlich willkommen, Rückkehrer!
Timo Prünte · Naturfotografie Blog


Fröndenberg: Flussregenpfeifer, Bekassinen, Weißstörche, Spießente, Tafelente, Krickenten, Schnatterenten, Kolkraben, Bachstelzen und Rohrammern am 16.03.2020 (Gregor Zosel)
Heute am Vormittag und nochmal am Mittag konnte ich für den östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 2 Flussregenpfeifer, 5 Bekassinen, 2 Weißstörche, 1 Spießente, 1 Tafelente, 4 Krickenten, 10 Schnatterenten, 11 Reiherenten, 2 Haubentaucher, 4 Zwergtaucher, 1 Rostgans, 3 Höckergänse, 41 Kanadagänse, 27 Graugänse, 4 Nilgänse, 15 Höckergänse (13 Ex. auf Feld am Wehr), 1 Silberreiher, 4 Kormorane, 1 Eisvogel, 5 Rohrammern (3:2), 4 überfliegende Kolkraben, 5 singende Zilpzalpe, ca. 100 (!) Bachstelzen, 1 Sperber sowie 1 Rotmilan. Neben mehreren Zitronenfaltern auch 1 C-Falter und 1 Tagpfauenauge.

















Werne: Silberreiher, Waldwasserläufer am 15.03.20 (Th.Prall)
In den Rieselfeldern in Werne hielten sich heute neben den, bereits vor 3 Tagen gemeldeten Gänsen und Enten auch 6 Silberreiher und ein Waldwasserläufer auf. Auch ein einzelner Kiebitz war zu sehen, aber keine Feldlerchen.
Bönen / Unna: Weißstorch, Schwarzkehlchen u.a. am 14. u. 15.03.2020 (A.& H. Peitsch)
Gestern im RRB bei Bramey: 2 Höckerschwäne, 4 Silberreiher und > 4 Reiherenten.
Im Industriegebiet Bönen auf einem Brachstreifen zwischen Industriegebäuden seit gestern 2 Kiebitze.
Am heutigen späten Vormittag mit Bernhard Glüer in den Hemmerder Wiesen: 2 Höckerschwäne, >50 Krickenten, 3 Knäkenten, >3 Schnatterenten, >8 Graureiher, 3 Silberreiher, >4 Graugänse, >6 Kanadagänse, ~35 Nilgänse, 2 Mäusebussarde, 2 Rotmilane, 1 Turmfalke, 1 Kiebitz, 1 Schwarzkehlchen, ~ 30 Wiesenpieper, 1 Gartenbaumläufer und 3 Zilpzalpe singend.
Gegen Abend 3 Trupps Kormorane mit insgesamt 65 Ex. in Richtung Osten über Bönen hinweg ziehend.








Fröndenberg: Weißstörche, Kiebitze, Haubentaucher, Gänsesäger und Rohrammern am 15.03.2020 (Gregor Zosel)
Heute am frühen Vormittag konnte ich im östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 2 Weißstörche, 1 Gänsesäger (M), 4 Schnatterenten, 4 Krickenten, 4 Reiherenten, 3 Haubentaucher, 3 Zwergtaucher, 3 Höckergänse, 41 Kanadagänse, 21 Graugänse, 4 Nilgänse, 4 Silberreiher, 4 Graureiher, 1 Eisvogel, 4 singende Rohrammern (1 x am Aussichtshügel, 1x in der Sichlerbucht, 2 x am Flößergraben), 3 singende Zilpzalpe sowie 1 Rotmilan.
Im Warmer Löhen weiterhin 1 Kiebitzbrutpaar sowie 6 Kiebitze (Rasttrupp) auf einem Feld an der Landstraße zwischen Bentrop und Gut Scheda.






Unna: Kraniche, Weißstorch, Knäkenten, Löffelenten, Habicht, Wiesenpieper und Zilpzalp am 14.03.2020 (Marvin Lebéus)
In den Hemmerde Wiesen konnte ich teilweise gemeinsam mit B. Glüer folgendes beobachten: ca. 12 Kraniche (teilweise verdeckt durch Bäume), >7 Graureiher, 2 Silberreiher, 1 Weißstorch der auf dem im letzten Jahr gebautem Horst steht, 2 Rotmilane, 1 Habicht nach Osten überfliegend und mäßiger Zug von Feldlerchen. Auf den Wiesen und Wasserflächen verteilen sich gut 40-50 Wiesenpieper, 59 Krickenten (36,23), 14 Stockenten (10,4), 7 Schnatterenten (5,2), 5 Löffelenten (2,3), 2 Knäkenten (2,0), 2 Grau-, 2 Kanada- und 4 Nilgänse, 1 Lachmöwe, 8 Kiebitze, 1 Rohrammer und 1 singender Zilpzalp. Bisher sind keine Watvögel zu entdecken.
Werne: Kiebitzkartierung, 14.03.2020 (Peter Kaiser)
Bei einer ersten Überprüfung des Kartierungsgebietes Werne Ost am 14.3.20 wurde deutlich, dass schon einiges an Kiebitzen angekommen ist. Allerdings wurden die Zahlen des vergangenen Jahres noch nicht erreicht. Nur in der Schwarte Riet war ein einziger Vogel im Balzflug zu sehen. Daraus folgere ich, dass noch einige Nachzügler kommen werden, denn einige alte Brutplätze sind noch frei.
Ich hoffe, dass die Kiebitz-Kartierung nicht dem Coronavirus zum Opfer fällt. Im Zweifelsfall sollten die Ergebnisse auch über das Internet eingegeben werden können, damit wir die Daten festhalten können. Kartierungen können im Notfall auch durch Einzelpersonen durchgeführt werden.
Fröndenberg: Weißstorchkopula und Schwarzmilan am 14.03.2020 (Gregor Zosel)
Heute am Vormittag gesellten sich zu dem Weißstorch, der seit einigen Tagen auf der Kiebitzwiese zu beobachten ist, zwei weitere Weißstörche. Während ein Weißstorch nach einigen Runden gen Westen weiterflog, schloss sich der zweite Neuankömmling dem Weißstorch auf dem Storchenhorst an. Freudig fand hier mit lautem Geklapper die Begrüßung statt. Nach einiger Zeit konnte ich sogar schon die Kopula beobachten. Nach einem gemeinsamen Frühstück der Beiden in der Sichlerbucht wurde dann auch schon mit dem Nestbau begonnen. Ansonsten im Bereich des Aussichtshügels u.a. : 4 Krickenten, 5 Schnatterenten, 1 Streifengans, 1 Höckergans, 5 Silberreiher, mind. 3 Rohrammern (mit Gesang) sowie der erste Schwarzmilan am Ruhrufer.
Im Warmer Löhen 2 weitere Silberreiher sowie 1 Kiebitzpaar auf dem Feld kurz vor Wickede.








Werne: Rieselfelder, 12.03.2020 (A. Steinweg)
Naturschutzgebiet Rieselfelder, 12.03.20: Auf den überschwemmten Wiesen neben den üblichen Grau- und Kanada- und Nilgänsen auch 4 Rostgänse, ein Trupp von ca. 20 Blässgänsen, 4 Löffelenten (m), ein Trupp von ca. 30 Lachmöwen, mehrere Trupps von Staren (zusammen ca. 100) und einige versprengte Wiesenpieper und Bachstelzen. Am Vortag entlang der Lippe ein Trupp von ca. 50 Rotdrosseln.
Fröndenberg / Unna: Rotdrosselschlafplatz, Löffelente, Kiebitze, 11.03.2020 (B.Glüer)
Am Abend (18.40 h) auf dem alten Golfplatz „Am Winkelshof“ ein sehr großer, artreiner Schwarm Rotdrosseln mit mindestens 300 Exmpl. einfallend. Sie steuerten nach einiger Unruhe und erneutem Aufbrechen kleinerer Trupps schließlich eine Gebüschgruppe an einem Teich – teils von Wasser umgeben – zum Schlafen an. Da auch weiterhin aus großer Höhe neue Trupps herabstießen, war die genaue Zahl schwer abzuschätzen. Es könnten letztendlich durchaus 500 oder mehr Exmpl. gewesen sein, zumal auch ca. 40 Min. später Rufe von Rotdrosseln am inzwischen völlig dunklen Himmel zu hören waren, ohne dass noch festzustellen war, ob auch diese Vögel noch zum Schlafen gelandet sind. Ich erinnere mich aus zurückliegenden Jahren, dass auf dem Heimzug immer wieder an selber Stelle Rotdrosseltrupps in den Abendstunden, bzw. früh morgens zu beobachten gewesen sind, sodass es sich offensichtlich um einen tradierten Schlafplatz handelt.
In den Hemmerder Wiesen am Vormittag neben den seit Tagen „üblichen Verdächtigen“ eine männliche Löffelente und lediglich 2 Kiebitze.
Bergkamen: Rotmilan, 10.03.2020 (Benno Kriegs)
Gegen 17:00 Uhr ein Rotmilan östlich der Ökologiestation über den Aussichtsturm Richtung Süden ziehend.
Bönen: Habicht, Wiesenpieper, Kiebitz u.a. am 11.03.2020 (H.Peitsch)
Manchmal lohnt es sich auch bei schlechtem Wetter das Haus zu verlassen und sich in der Natur umzuschauen. So konnte ich heute gleich bei der Ankunft am HRB einen flach abstreichenden Habicht beobachten. Er muss irgendwo unten im Becken gesessen haben, aber ein evtl. geschlagenes Beutetier war nicht zu finden. Glücklicherweise landete er noch einmal kurz auf dem Zaun und ich konnte einige Fotos machen. Ein Eisvogel schien in Schockstarre gefallen zu sein, denn er blieb ruhig sitzen. Enten kreisten in der Luft, Gänse und Reiher blieben unbeeindruckt. >3 Rohrammern mit Gesang.
Bei Hemmerde – Steinen >40 Wiesenpieper auf einem Feld.
Im Industriegebiet, zwischen Edison- und Siemensstr., ist bislang ein Kiebitz auf Wintergetreide zu sehen. Im Vorjahr wurde dort gebrütet und die Jungvögel erfolgreich aufgezogen.









Fröndenberg: Weißstorch und Spießente am 10.03.2020 (Gregor Zosel)
Bei einem Kurzbesuch des Aussichtshügels der Kiebitzwiese konnte ich u.a. folgendes beobachten: 1 Weißstorch, 1 Spießente, 6 Schnatterenten, 1 Streifengans, 3 Höckergänse, 66 Kanadagänse sowie 2 Nilgänse.



Selm: 09.03.2020 (D.Niggemann)
Der erste Zilp Zalp hat am Borker Bahnhof gesungen .
