An der großen Blänke in der Lippeaue bei Alstedde rasteten heute 4 Flussregenpfeifer. Unter den 38 anwesenden Kanadagänsen befand sich auch eine einzelne Weisswangengans. Im NSG Schleuse Horst entdeckte ich dann ein Schwarzkehlchenpaar und nicht weit davon entfernt flogen sowohl ein Wiesenpieper, als auch ein Bluthänfling aus einem Brachestreifen auf.
Neueste Artikel
Unna: Mönchsgrasmücke am 23.03.2020 (B. Nikula)
Heute Vormittag zeigte sich auch in den Hemmerder Wiesen die erste männliche Mönchsgrasmücke.
Bönen: Mönchsgrasmücke, Kolkrabe u.a. am 23.03.2020 (H.Peitsch)
Am Holzplatz heute ein überfliegender und ständig rufender Kolkrabe.
Im HRB scheint das Höckerschwan – Weibchen bereits seit Samstag fest zu brüten, denn sie ist nur noch auf dem Nest zu sehen. Neben der üblichen Belegschaft zeigten sich heute auch wieder 2 Nonnengänse und 2 Silberreiher.
An der Kleystr. sang heute Morgen eine Mönchsgrasmücke. Für ein halbwegs brauchbares Foto brauchte ich mindestens 20 Minuten, denn der Vogel schien mit mir Verstecken zu spielen.










Unna, Rabenvögel, 21.03.2020 (Gudrun und Günter Reinartz)
Bei den Saatkrähen ist der Streit um die Nester entbrannt, Dohlenpaar verteidigt sein Nest und Elstern bauen fleißig.










Fröndenberg: Kampläufer, Waldwasserläufer, Flussregenpfeifer, Habicht, Bergpieper, Hausrotschwanz, Rostgänse, Gänsesäger, „Insekt des Jahres“ u.a., 22.03.2020 (B.Glüer)
Im Wassergewinnungsgelände (Frdbg.-Langschede) war heute zu spüren, dass der Limikolenzug Fahrt aufgenommen hat: unter anderem heute 4 Kampfläufer, 10 (!) Waldwasserläufer, 5 (!) Flussregenpfeifer. Außerdem noch 3 Bergpieper, > 15 Bachstelzen, 1 Hausrotschwanz, ~40 Reiherenten, ~10 Schnatterenten, >40 Blässhühner, 5 Höckerschwäne, 2 Rostgänse, 3 Gänsesäger (2,1), 3 Graureiher, 6 überfliegende Kormorane, 1 Habichtweibchen.
Ein ebenda bei einer Wegüberquerung gefundener Winzling erwies sich bei der späteren Recherche zu Hause als prominentes Insekt: Schwarzblauer Ölkäfer (Meloe proscarabaeus) = Insekt des Jahres 2020! – Bis zur korrekten Bestimmung war ich zwar schon vor Ort gekommen, doch alles andere absolut Interessante und Wissenswerte fand ich erst zu Hause bei der Internetrecherche. Einerseits ist der Ölkäfer schon seit über 4000 Jahren wegen diverser Eigenschaften und vermeintlicher Heilkräfte bekannt und „geschätzt“ – andererseits nutzte man vor allem in der Antike seine Giftigkeit für unschöne Zwecke: das in einem einzigen Käfer enthaltene Cantharidin ist für einen erwachsenen Menschen tödlich und wurde sowohl für Hinrichtungen als auch bei heimtückischen Giftmorden eingesetzt. Aber auch die Lebensweise des Ölkäfers – speziell die Fortpflanzung – ist spannend: seine Larven kriechen an Pflanzen empor, um in deren Blüten auf bestimmte Wildbienen zu warten, von denen sie dann unfreiwillig in deren Brutkammern mitgenommen werden. Dort ernährt sich die Larve von Eiern, Larven und Pollen der Wildbiene. Es leuchtet ein, dass der Ölkäfer nur dort existieren kann, wo noch entsprechende Wildbienenbestände überhaupt vorkommen – also in extensiv genutzten und naturnahen Lebensräumen. Somit kommt dem Ölkäfer eine Zeigerfunktion für höherwertige Lebensräume zu.






Unna/Schlückingen: Schwarzkehlchen, Kampfläufer, Rotmilane am 21.-22.03.2020 (Marvin Lebéus)
Gestern Abend in den Hemmerde Wiesen erwähnenswert: 42 Krickenten (erst abends einfallend), 3 Stock- und 3 Schnatterenten, 2 m Knäkenten, 1 Kampfläufer, 1-2 Sperber, als auch weiterhin 2 Rotmilane und 1 einzelner Weissstorch. Auf einem gerade umgepflügtem Acker (südosten) >20 Bachstelzen, 3 Kiebitze und heute noch ergänzende 3-4 Schwarzkehlchen (1m und 2-3 w) und 1 m Hausrotschwanz. Die Schwarzkehlchen wechselten regelmäßig von den Weidezäunen auf den offenen Acker.
Östlich von Schlückingen segeln heute 2 Rotmilane über die Felder.
Auf einem Acker bei Westhemmerde weitere 3 Kiebitze.
Schwerte: Rastende Kraniche, Trauerschnäpper, Bergfinken, Mittelspecht, Rohrammern, Sperber u.a. 20.-22.03.2020 (K.&A.Matull, T.Klein)
Heute konnte man früh morgens in den Schwerter Röllingwiesen 39 Kraniche beobachten, welche möglicherweise hier auch übernachtet haben und gegen 9:30 Uhr in nordöstlicher Richtung abflogen.
Ebenfalls heute in der Nähe ein sehr früher Trauerschnäpper.
An der Futterstelle herrscht nach wie vor reger Betrieb. Am Freitag zeigten sich hier auch insgesamt 2 Bergfinken.
Darüber hinaus hielten sich heute auch kurzfristig 2 Rohrammern und ein Mittelspecht in der Nähe des Beobachtungsstandes auf und ein Sperber setzte sich hoch oben in den Baum.








Unna-Hemmerde/Steinen: Habicht, Rotmilane, Mäusebussarde, Turmfalken u.a. am 22.03.2020 (Hartmut Brecher)
Im nördlichen Teil des Steiner Holzes konnte ich heute etliche Greifvögel und zahlreiche Singvögel beobachten. Im Einzelnen: 1 Habicht, 2 Rotmilane, mindestens 4 Mäusebussarde, 2 Turmfalken, jeweils 2 Bunt- und Grünspechte, 2 Kleiber, mindestens 25 Ringeltauben, mindestens 20 Stare, 8 Buchfinken!, jeweils 4 Kohl- und Blaumeisen, 3 Zilpzalp, 2 Rotkehlchen, 1 Sommergoldhähnchen und 1 Zaunkönig.



Kamen: Vogeldaten, 15. – 20.03.2020 (Helga und Karl-Heinz Kühnapfel)
15.-20.03.2020: Kamen-Methler eigener Garten. Maximal folgende Arten: 4 Stieglitze, 1 Paar baut in Kiefer Nest und am 17.03. in Nachbarbäumen ein Schwarm von über 20 Ex. 4 Grünfinken, 4,2 Buchfinken, 4,2 Haussperlinge, 1.2 Goldammern, 2 Stare kontrollieren den neuen Nistkasten, 6 Kohlmeisen , 4 Blaumeisen. 3 Gartenbaumläufer. 1 Zaunkönig, 2 Rotkehlchen, 4 Heckenbraunellen, 2,2 Amseln, 1 Singdrossel singend, 1 Zilpzalp singend, 1 Graureiher überfliegend, 1 Sperber, 1 Turmfalke, 4 Rabenkrähen, 6 Elstern, 3 Eichelhäher, 6 Ringeltauben. Insgesamt 22 Arten besuchten den Ökogarten.









Fröndenberg: Saatkrähenkolonie, Bergpieper und Haubentaucher am 22.03.2020 (Gregor Zosel)
Heute bei der zweiten Kontrolle der Saatkrähenkolonie in diesem Jahr am Kanuklub in Dellwig brachte doch noch 3 Paare. Insgesamt 6 Saatkrähen an 3 Nestern konnte ich notieren.
Bei meinem anschließenden Morgenspaziergang in der Altendorfer Feldflur konnte ich zwischen der Dellwiger Kuhbrücke und der Schoofbrücke u.a. folgendes beobachten: 3 Haubentaucher ( 1 Paar an der Kuhbrücke sowie 1 Ex. an der Schoofbrücke), 5 Reiherenten, 27 Graugänse, 3 Kanadagänse, 9 Nilgänse, 1 Rostgans, 13 Höckerschwäne, 2 Silberreiher, 1 Bergpieper sowie 3 Goldammerreviere. Erstmals in all den Jahrzehnten, wo ich diese Feldflur aufsuchte, konnte ich in diesem Frühjahr leider keine Feldlerche mehr hören. Die Kiebitzsuche war, wie erwartet, ebenfalls ergebnislos.





Fröndenberg: Flussregenpfeifer, Spießente, Schwarzkehlchen, Hohltauben und Kolkraben am 21.03.2020 (Gregor Zosel)
Heute konnte ich im östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 1 Flussregenpfeifer, 1 Kiebitz (kurz anwesend), 1 Weißstorch, 1 Spießente, 2 Krickenten, 12 Schnatterenten, 10 Reiherenten, 1 Streifengans, 1 Höckergans, 3 Rostgänse, 38 Nilgänse, 21 Graugänse, 54 Kanadagänse, 6 Zwergtaucher, 37 Höckerschwäne (4 stationär + 33 auf den umliegenden Feldern), 4 Graureiher, 18 überfliegende Kormorane, 3 Rohrammern, 2 nach SO überfliegende Kolkraben, 1 Habicht sowie 2 Rotmilane.
Im Warmer Löhen 1 Schwarzkehlchen auf der Kiebitzschutzfläche. Die 2 Kiebitze des Warmer Löhens sind umgezogen. Sie sind nun nördlich der Bahnlinie auf einem frisch gepflügten Feld. Auf diesem Feld auch 4 Hohltauben. bei Gut Schede an der Landstraße ein Trupp von ca. 100 Buchfinken.






Bönen: Rauschschwalben u.a., 21.03.2020 (A. & H.Peitsch)
Gleich an zwei Orten konnten wir heute Rauchschwalben sichten: eine südlich des Mergelbergwaldes über Raps und eine östlich des HRB über Grünland

Einige Fotos aus dem eigenen Garten:





Schwerte: Meldung Ruhrtal – Röllingwiesen, 20.03.2020 (Hans-Joachim Göbel)
In den Röllingwiesen gibt es mal wieder 5 Knäkenten zu sehen. Auch 2 Tafelenten, 2 Löffelenten einige Pfeifenten, Reiherenten und Krickenten. Ein Höckerschwanenpaar verteidigt sein Gewässer. Mehrere Graugänse sitzen zupfend auf Riethaufen. Und vertreiben alle anderen aus dem Nahbereich. Manche schon länger an einer Stelle. Zwei Paare Schwarzkehlchen sind auch wieder im Revier. Zwergtaucher streiten sich. Komischerweise sind kaum Blässrallen-Streitereien zu beobachten. Wo sie doch die ersten Jahre hier die lautesten Platzhirsche waren.
Für Kiebitze sind die Röllingwiesen wohl nicht mehr geeignet. Alles mittlerweile zu hoch und zu verwachsen. Sie haben hier keine nötige Weitsicht mehr. Ein Paar kommt schon mal kurz zum Würmer suchen. Und ist schnell wieder weg. Es ist das Ergster Noveda-Paar. Nach dem Wurmverzehr fliegt es Richtung Noveda und balzt kräftig über dem Gebäude.
Es brütete ja bekanntlich schon öfters auf dem Flachdach.
Unna: Kampfläufer, Waldwasserläufer, Weißstörche, Löffelenten, Krickenten, Knäkenten, Schnatterenten u.a., 20.03.2020 (B.Glüer)
In den Hemmerder Wiesen am Vormittag (möglicherweise etwas vor den Beobachtungen von Björn Nikula und Alfred Haberschuss) unter anderem 7 Kampfläufer, > 1 Waldwasserläufer, 2 Löffelenten, 8 Schnatterenten, ~50 Krickenten, 2 Knäkenten, 7 Kanadagänse, 9 Graugänse, 5 Kiebitze, 3 Weißstörche.



Unna: Bekassinen, Kampfläufer, Waldwasserläufer u.a. am 20.03.2020 (B. Nikula)
Neben den schon gemeldeten Arten waren heute Nachmittag an der großen Wasserfläche in den Hemmerder Wiesen noch ein einsamer Krickerpel, zwei in den überfluteten Wiesen kauernde Bekassinen sowie ein Kampfläufer zu beobachten. Von einem der kleinen Amphibiengewässer flog ein laut rufender Waldwasserläufer auf. Außerdem drei tief überfliegende Rotmilane und mindestens acht Zilpzalpe in den Büschen entlang der Ameke.
