In der Hecke an meiner Terrasse heute ein Faulbaum-Bläuling beim Sonnenbad.

In der Hecke an meiner Terrasse heute ein Faulbaum-Bläuling beim Sonnenbad.

Gestern waren im HRB 6 Rostgänse zu beobachten, die sich heftig prügelten. Die Schnatterenten zeigten sich hingegen beim Liebesspiel.
Heute waren im HRB zwei Weißstörche zu sehen, einer davon mit Kennzeichnungsring.










Auf den Friedhöfen der Umgebung finden sich neben Vögeln auch die ersten Schmetterlinge und andere Insekten ein.










Über einem frisch umgebrochenen Acker bei Schulze-Altcappenberg kreiste eine männliche Rohrweihe. Sie zog dann wenig später nach Westen ab. Hier sangen auch 2 Feldlerchen.
Gestern zeigte sich auch in unserem Garten die erste männliche Mönchsgrasmücke. Ein männlicher Bergfink, weitestgehend im Prachtkleid, erschien am späten Nachmittag und war auch heute noch da. Gestern Nachmittag überflogen eine männliche und eine weibliche Rohrweihe sehr hoch unseren Garten Richtung Norden. Heute waren schließlich die beiden ersten Rauchschwalben über dem Garten.
Heute am Vormittag konnten wir in den ehemaligen Schlammteichen am Wälkesberg bei Halingen u.a. folgendes beobachten: 2 Waldwasserläufer, 1 Bekassine, 1 einsamer Kiebitz auf dem angrenzenden Feld, 2 Schnatterenten, 16 Reiherenten, 4 Rostgänse, 8 Graugänse, 2 Kanadagänse, 5 Nilgänse, 2 Höckerschwäne, mind. 16 Zwergtaucher in 8 Reviere (auf den drei großen Gewässern), mind. 5 Teichrallen (auf 3 Gewässern), mind. 29 Blässrallen (auf fast allen Gewässern), 2 Graureiher, 1 Eisvogel, 4 Rohrammern (3:1), 1 Uferschwalbe, 2 Kleinspechte im angrenzenden Waldgebiet am Wälkesberg (Kopula !!), 3 Goldammerreviere, 2 Dompfaffe (1:1), 1 Mönchsgrasmücke, 1 Feldlerche singt über dem angrenzenden Feld, 2 Hohltauben auf den angrenzenden Feld, 1 überfliegender Wanderfalke (NW-Richtung), 1 Habicht sowie 1 Rotmilan.


















Im Wassergewinnungsgelände (Frdbg.-Langschede) unter anderem heute die ersten Uferschwalben (4 Exmpl.), 2 Rauchschwalben, 24 (!) Waldwasserläufer, 2 Bekassinen, 4 Flussregenpfeifer, 1 Wiesenschafstelze, 3 Bergpieper, 3 Mönchsgrasmücken, 2 Kernbeißer, 2 Haubentaucher, ~40 Reiherenten, 2 Löffelenten (1,1), ~45 Stockenten.
In der Strickherdicker Feldflur ein Schwarzkehlchen-Paar auf einer der Feldvogelschutzflächen. Außerdem mindestens 3 Feldlerchen singend.
In den Hemmerder Wiesen unter anderem >9 Bekassinen, 1 Kampfläufer, 5 Kiebitze, 1 männliche Rohrammer, 5 Lachmöwen.
Am Abend im Buschholt (Frdbg.-Frömern) ein erster Fitis singend. Außerdem dort ein balzrufender Schwarzspecht, ein überfliegender Kolkrabe und am Stamm einer mächtigen Eiche ein sich in der Abendsonne wärmender Großer Fuchs.
Die gestrige Kiebitz-Synchron-Zählung unter Beteiligung von Gisbert Herber-Busch, Malte Busch, Marvin Lebéus, Björn Nikula ergab für den Osten Unnas und den Süden Bönens 22 gefundene Individuen – nur eine einzige sichere Brut. Östlich UN-Lünern noch ein Silberreiher bei der Mäusejagd.
Nachzutragen zu vorgestern (03.04.) in einem Zeitfenster von 50 Minuten zischen UN-Westhemmerde und den Hemmerder Wiesen 5 nach NO durchziehende Rohrweihen (4,1). Bei Frdbg.-Bentrop am selben Tag ein größerer Trupp von >80 Rotdrosseln in Baumwipfeln mit Kollektivgesängen.
Bei dieser Gelegenheit mal ein Hinweis auf eine sehr gut gemachte Dokumentation zum Verschwinden vieler Vögel mit besonderem Fokus auf Feld- und Wiesenvögel, die bei Arte ausgestrahlt worden ist. Wiederholungen des Films gibt es in der ARD am 07.04. um 10.55 Uhr und bei Arte am 17.04. um 9.45 Uhr. Abrufbar aber auch in der Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/083909-000-A/vermisst-wo-sind-die-voegel/










Neben einem singenden Hausrotschwanz-Männchen und einer ersten Rauchschwalbe auch ein in nördliche Richtung ziehender Trupp von mind. 52 Kranichen, kurz vor Sonnenuntergang.
Martin Schultz und ich konnten endlich mal Limikolen in den Röllingwiesen sichten.
Eine Bekassine, 1 Rotschenkel und gleich 11 Waldwasserläufer. Ein überfliegender Weißstorch, Richtung NW.
Nicht zu vergessen, 2 Rauchschwalben. Seit ein paar Tagen schon drehen sie ihre Runden.
Ein Löffelenten-Paar, Knäkenten, Krickenten, Reiherenten usw. Die Graugansnester nehmen zu. 5 bis 7 sind es im Moment.
Leider war es ein bisschen zu windig. Daher nur eine verwackelte Beleg-Digiskopie aus ca. 160m.

Gestern konnten wir gemeinsam, teilweise mit Björn Nikula zusammen, folgendes in den Hemmerde Wiesen beoabchten: 2 Weißstörche, 2 Graureiher, 2 Kanadagänse, 2 Nilgänse mit 8 Pulli, 1 Rostgans, 6 Krickenten, 2 Löffelenten, 11 Bekassinen, 5 Waldwasserläufer, 11 Kiebitze, 1 Eisvogel, 3 Bluthänflinge, 2-3 Rohrammern, 2 Schwarzkehlchen (m+w), 1 Mönchsgrasmücke und 1 singendes Sommergoldhähnchen.
Außerdem noch 1 männliche Kornweihe früh morgens durchfliegend, 1 weibchenfarbene Rohrweihe hier mehrmals jagend, überfliegend noch erwähnenswert 8 Kormorane, ebenso wie >45 Wiesenpieper, >17 Rotdrosseln, >1 Wacholderdrossel, >6 Rauchschwalben, 8 Erlenzeisige, 1 Kernbeißer, 1 Bergfink,
Am heutigen Morgen bereits 3 singende Mönchsgrasmücken hier, außerdem >80 Wacholderdrosseln mit >6 Rotdrosseln durchfliegend. Hier auch weiterhin 11 Kiebitze auf drei Flächen verteilt. Auf dem Golfplatz Gut Drechen bei Hamm auch bereits 4 singende Mönchsgrasmücken. Hier auf den Wiesen verteilen sich noch gut >40 Rotdrosseln gemeinsam mit >100 Wacholderdrosseln.








An der B1, westlich Hemmerde, war eine große Greifvogelansammlung zu sehen. Auf einem einzigen Ackerschlag, der kürzlich eingesät worden war, gingen zeitgleich 21 Mäusebussarde und vier Rotmilane der Wurmlese nach. Trotz des staubtrockenen Ackers scheinen die wenigen Niederschläge ausgereicht zu haben, dass noch viele Regenwürmer oberflächennah vorhanden sind.

Ergänzend zu der Meldung „Kiebitzwiese“ von G.Zosel heute konnte ich kurz nach ihm an gleicher Stelle 2 Kleinspechte hintereinander abfliegend sehen.
In der Nähe sah ich noch ein Schwarzkehlchen und K.Matull konnte ebenfalls die Schafstelze vom Aussichtshügel aus beobachten.



Die Kiebitzkartierung für Fröndenberg war ernüchternd. Nachdem schon vor etwa einer Woche die 2 Kiebitze aus dem Warmer Löhen das Gebiet verlassen haben, konnte ich auch heute auf dem Feld bei Gut Schede keinen Kiebitz mehr entdecken. Hier waren am Mittwoch noch 3 Kiebitze, allerdings ohne Balzverhalten.
Im NSG Kiebitzwiese konnte ich im/am östlichen Teil u.a. folgendes beobachten: 1 Schafstelze, 1 Kleinspecht, 3 Weißstörche, 2 Flussregenpfeifer, 5 Bekassinen, 23 Schnatterenten, 9 reiherenten, 3 Haubentaucher, trillernde Zwergtaucher, 1 Streifengans, 3 Höckergänse, 11 Rostgänse, 31 Graugänse, 40 Kanadagänse, 32 Nilgänse, 42 Höckerschwäne, sowie 1 Schwarzmilan.
Im Warmer Löhen 1 Schwarzkehlchen (M) an der Eisenbahnstrecke.













Im Heideblümchenpark in Alstedde hörte ich heute meine erste Mönchsgrasmücke des Jahres.

Bereits am 16.03.2020 ist Wolfgang Pitzer nach langer, geduldigst ertragener Erkrankung verstorben, wie seine Familie jetzt mitteilt.
Mit Wolfgang verlieren wir einen unentwegten Mitstreiter, einen liebenswürdigen und bescheidenen Menschen, ohne den der Naturschutz im Südkreis nicht zu denken war. Für uns war er immer ein großes Vorbild – nicht nur was den Schutz „seiner“ Eulen und Greifvögel, die Wasservogelzählungen, den praktischen Naturschutz, die Arbeit für die AGON und im Landschaftsbeirat angeht. Auch, wie er gewirkt hat, seine immer der Sache dienliche Art und zuletzt, wie er seine Krankheit annahm und uns allen gegenüber Offenheit bewahrte – er hat es uns leicht gemacht!
Du wirst uns sehr fehlen Wolfgang!
Ursula und Dieter Ackermann haben stellvertretend für die AGON im Naturreport 2020 Wolfgang ausführlich gewürdigt:
Am Montagabend, 16.03.2020 verstarb der Leiter der Arbeitsgemeinschaft Ornithologie und Naturschutz – AGON Schwerte viel zu früh im Alter von nur 65 Jahren. Drei Jahre hat er gegen die tückische Krankheit gekämpft, drei Jahre in denen er weder den Mut noch seinen sprichwörtlichen Optimismus verloren hatte.
Als die AGON, damals noch Arbeitsgemeinschaft Ornithologie, 1979 als Kurs der Volkshochschule Schwerte gegründet wurde, war er als einer der Ersten dabei und erklärte gleich zum Erstaunen der Teilnehmer, dass er sich um die Schleiereulen und Steinkäuze kümmern werde. Als wir dann gemeinsam beschlossen, in die Greifvogelkartierung einzusteigen, war er sofort einverstanden und machte auch dabei mit, obwohl seine Zeit als Berufstätiger knapp bemessen war. Wie oft sind wir in den damals noch schneereichen Winterwochenenden gemeinsam unterwegs gewesen und haben Greifvogelhorste gesucht. Viel Spaß hat es uns immer gemacht.
Das Greifvogelprojekt hinderte Wolfgang aber nicht daran, sich in erster Linie um seine erklärten Schützlinge, die Eulen und Käuze zu kümmern. Unter seiner Anleitung wurden große Schleiereulenkisten und Steinkauzröhren selbst hergestellt und an Wochenenden in Scheunen und an Obstbäumen montiert. Der Montageort konnte noch so hoch sein, Wolfgang war schon oben und leitete von dort die Arbeiten. Seine nette, bescheidene und offene Art öffnete ihm die Türen zu vielen Bauernhöfen. Später arbeitete er besonders gern zusammen mit Reinhard Wohlgemuth, der auch dankbar war für die Hilfe beim Beringen von Turmfalken.
Als Vogelkundler bekam er auch vom Wasserwerk Westfalen die Erlaubnis, die bestgehütete Schutzzone 1 im Schwerter Ruhrtal zu betreten. Seitdem hat er, später auch mit Gerhard Kochs, die Wasservögel – und nicht nur die – auf und rund um den Stausee Hengsen gezählt. Als der damalige Koordinator Reinald Badalewski starb, übernahm Wolfgang auch diese Aufgabe noch.
Seine Heimatstadt hatte ihm da schon lange den Preis zum Schutz der Umwelt der Stadt Schwerte (1994) verliehen.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Dienst der Deutschen Bahn gab es enttäuschte und dankbare Stimmen. Enttäuscht waren die Reisenden, die den „freundlichsten Bahnmitarbeiter“ und seine kenntnisreichen Auskünfte vermissten. Dankbar waren aber die AGON-Mitarbeiter, dass Wolfgang Pitzer nun auch noch die Leitung der AGON übernahm und unsere Belange weiterhin im Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde vertrat. Leider waren ihm zu diesen Aufgaben nur wenige Jahre vergönnt.
Mit Wolfgang verlieren wir nicht nur einen sehr engagierten Vogelkundler und -schützer mit vielseitigen Naturinteressen. Viel schwerer wiegt der Verlust eines Mannes, der nie aus der Ruhe zu bringen war, der stets freundlich und hilfsbereit auf alles reagierte, was an ihn herangetragen wurde und der uns im Laufe der Jahre immer mehr ein Freund geworden war.