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Bergkamen: Bienen und Wespen, 09.09.2020 (Gudrun und Günter Reinartz)

Weil das Apfelfest ausfällt wollten wir einmal schauen, was jetzt mit den Äpfeln passiert…

Einige Wespen stellten Bohrlöcher her.
Hornissen kümmerten sich nur um die süßen Früchte.
Trotzdem ist es auf dem Obst nicht ungefährlich hier für Schwebliege, die von einer Raubfliege erwischt wurde …
… oder eine andere geht dieser Kreuzspinne ins Netz.
Auch Wespen leben, angetrunken von faulenden Obst, gefährlich.
Was die Heuschrecke dort wollte bleibt ihr Geheimnis.
Die Bienen verteidigen den Eingang ihres Stockes gegen Wespen.
Kampf der Bienen gegen Wespen.
Nicht alles, was aus einem Loch im Apfel schaut, ist eine Made.

Lünen: Steinschmätzer, Wasserralle, Saatkrähe am 10.09.20 (Th.Prall)

In der Feldflur am Kapellenweg in Alstedde rasteten 2 Steinschmätzer. An der großen Blänke bei der Fuchsbachwiese hielten sich 3 Kiebitze, 25 Kanadagänse, 23 Nilgänse, 6 Graugänse und mindestens 3 Saatkrähen unter ca. 20 Rabenkrähen auf, vermutlich waren auch noch diesjährige Saatkrähen unter dem Trupp. Zu meiner Überraschung rief dann auch noch eine Wasserralle im Regenrückhaltebecken am Lippedeich.

Fröndenberg: Braunkehlchen, Steinschmätzer, Hohltauben, Graureiher, Mäusebussarde und Rotmilane am 11.09.2020 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag auf der Kiebitzwiese nur 1 Silberreiher, 2 Graureiher und 2 Rostgänse erwähnenswert. Im Hammer Wasserwerk 1 Flussuferläufer, 9 Kiebitze, 3 Graureiher, 2 Braunkehlchen, 11 Hohltauben sowie 1 Gebirgsstelze. Im Warmer Löhen 5 Rotmilane, 10 Mäusebussarde sowie 19 Graureiher. Am Neuenkamp 1 einsamer Steinschmätzer.Die Rundtour durch die weitere nordöstliche Fröndenberger Feldflur brachte keine interessanten Beobachtungen.

Fröndenberg:Bekassinen,Braunkehlchen, Bluthänflinge u.a., 10.09.2020 (K.&A.Matull)

Heute konnten wir am späten Nachmittag bis in den Abend hinein vom Aussichtshügel der Kiebitzwiese mindestens 4 Bekassinen beobachten.

Darüber hinaus hier noch u.a.ein Braunkehlchen, 3 Rotmilane, ca.30 Bluthänflinge, 2 Silberreiher, 2 Graureiher, 2 Eisvögel.

Eine von mindestens 4 Bekassinen heute Abend am Aussichtshügel der Kiebitzwiese, 10.09.20 (Foto:Andre Matull)
Eisvogel mit seinem Abendessen an der Kiebitzwiese, 10.09.20 (Foto:Klaus Matull)

Unna-Hemmerde: Habicht, Feldhase, Nilgans, Trauerschnäpper, Steinschmätzer u.a. am 10.09.2020 (Hartmut Brecher)

Am frühen Abend konnte ich eine für mich sehr interessante Beobachtung in den Hemmerder Wiesen erleben: ein Habicht versuchte mehrfach einen Feldhasen zu greifen. Dieser konnte durch geschickte Manöver dem Zugriff des Habichts entkommen. Ganz offensichtlich wurde diese Aktion durch eine gösselführende Nilgans beobachtet. Sie verfolgte den Habicht vehement, bis das er auf einen der hohen Bäume flüchtete. Diese Begebenheit vollzog sich in einer solchen Schnelligkeit, dass an ein Foto nicht zu denken war. Zudem sind noch noch folgende Arten erwähnenswert: ein Steinschmätzer, ein Trauerschnäpper, jeweils ein Trupp Stieglitze und Stare, 3 Zilpzalp, 7 Jagdfasane, 9 Graureiher, 1 Turmfalke, 1 Grün- und Buntspecht.

Fröndenberg: Flussuferläufer, Kiebitze, Rostgänse, Eisvögel, Gebirgsstelzen und Grauschnäpper am 10.09.2020 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag nach Nebelauflösung im Ostteil der Kiebitzwiese u.a.: 1 Silberreiher, 2 Graureiher, 2 Rostgänse (1x EF beringt) sowie 3 Eisvögel. Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 3 Flussuferläufer, 10 Kiebitze, 17 Rostgänse, 3 Silberreiher, 4 Graureiher, 1 Eisvogel, 3 Silberreiher, 4 Graureiher, ca. 100 Bachstelzen sowie 1 Grauschnäpper. Keine Zählung des Wassergeflügels durchgeführt, da am Wochenende eh die Wasservogelzählung der NWO anliegt. Im Warmer Löhen auf den gemähten Wiesen 4 Rotmilane, 11 Mäusebussarde und 12 Graureiher. Überall in den Hecken rastende Singvögel wie Mönchsgrasmücken, Dorngrasmücken, 1 Klappergrasmücke, Zilpzalpe und Fitisse. Dafür bei der Absuche der Feldfluren heute weder Braunkehlchen, Steinschmätzer oder Schafstelzen entdeckt!

Grauschnäpper
Grauschnäpper in einer Hecke im Hammer Wasserwerk….am 10.09.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Grauschnäpper
…….und mit dem Auto direkt am Schnäpper vorbei. Näher geht es nicht!….am 10.09.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Bachstelzen
Recht hoch war heute die Ansammlung der Bachstelzen im Betriebsgelände….am 10.09.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Turmfalke
Turmfalke bewacht das Eingangstor zum Wasserwerk….am 10.09.2020 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg / Wickede (Kr. SO): Trauerschnäpper, Gartenrotschwänze, Baumpieper, Wiesenpieper, Thunbergschafstelze, Wiesenschafstelze, Braunkehlchen, Steinschmätzer, Eisvogel, Schmetterlinge u.a., 09.09.2020 (B.Glüer)

Auf dem Sportplatzgelände in Frdbg.-Bausenhagen auch heute unter anderem 2 Trauerschnäpper, 2 Gartenrotschwänze (1,1), 1 Hausrotschwanz, 1 Baumpieper. Über Priorsheide 7 Rotmilane, die ein frisch bearbeitetes Feld nach Fressbarem absuchten.

Auf der Büdericher Haar bei Wickede-Schlückingen unter ~40 Schafstelzen auch >2 Thunbergschafstelzen, >5 Wiesenpieper, 5 Braunkehlchen, 3 Steinschmätzer, ~15 Bluthänflinge, ~50 Rauchschwalben und ~10 Mehlschwalben, 2 Turmfalken.

Einer von zwei Trauerschnäppern auf dem Bausenhagener Sportplatz …, 09.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… nahebei ein diesjähriger Rotmilan – neben 6 weiteren Artgenossen, 09.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Auf einem Rapsstoppelfeld der Büdericher Haar vielseitiges Vogelleben: hier ein Braunkehlchen mit 2 Wiesenschafstelzen …, 09.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… neben ~40 Wiesenschafstelzen …, 09.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… fand sich auch diese sich räkelnde Thunbergschafstelze …, 09.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… sowie einzelne Wiesenpieper, 09.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Seit einiger Zeit regelmäßiger Gast im eigenen Garten (Frdbg.-Hohenheide) …, 08.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… diesjähriger Eisvogel (m) – kenntlich an der noch „gwölkten“ Brust und den relativ dunklen Füßen. Die Saison scheint für Eisvögel erfolgreich gewesen zu sein – vielerorts sind jetzt Jungvögel auf der Suche nach eigenen Revieren – das kann auch schonmal ein Gartenteich sein …, 08.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… wenn es dort Beute zu holen gibt – in diesem Fall ein Moderlieschen, 08.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Schon sehr betagter und abgeflogener Kaisermantel (m) an Sedumblüten – ebenfalls im eigene Garten …, 09.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenda auch dieser gleichfalls schon sehr abgeflogene Niernfleckzipfelfalter (w) – nur die Weibchen zeigen auf den Vorderflügeln den Namen gebenden hellen Nierenfleck, 09.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg, Kiebitzwiese: Zwergtaucher, Rostgänse, Hohltaube, Braunkehlchen, Schwanzmeisen, Waldwasserläufer u.a., 09.09.2020 (Andreas Hünting)

Am heutigen Abend konnte ich vom Aussichtshügel der Kiebitzwiese aus u.a. folgende Vogelarten beobachten: 2 Zwergtaucher, 2 Rostgänse, ein Trupp von 13 Schwanzmeisen, 2 Braunkehlchen bei der Jagd auf Insekten, 1 kurz auf der Hochspannungsleitung rastende Hohltaube, rd. 60 Kanandagänse, 33 Graugänse, rd. 30 Nilgänse, 2 Silberreiher und 1 Waldwasserläufer.

Zwergtaucher
Diese beiden Zwergtaucher forderten das Nutria immer wieder zum Fangenspiel auf…..am 09.09.2020 (Foto: Andreas Hünting)
Zwergtaucher
Sie ließen das Nutria jeweils auf wenige Zentimeter herankommen, ….. am 09.09.2020 (Foto: Andreas Hünting)
Zwergtaucher
… um dann für ein kleines Stück weit zu flüchten. Dann begann das Spielchen erneut. … am 09.092020 (Foto: Andreas Hünting)

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Gregor Zosel für die Anleitung zur Veröffentlichung auf dieser Seite!

Bönen: Goldammern, Schmetterlinge etc. am 08.09.20 (C. Rethschulte)

Auf meiner (etwas windigen) Radtour durch Bönen heute Vormittag nur wenig Avifaunistisches: zwei Turmfalken, ein Grünspecht, ein Trupp Goldammern, ein Buntspecht und ein Schmetterling (Waldbrettspiel).

Im Garten am Nachmittag neben den Kohl- und Blaumeisen bzw. Haussperlingen ein Buntspecht, eine Sumpfmeise, zwei Rotkehlchen, eine Heckenbraunelle, ein Zilpzalp sowie ein Tagpfauenauge, ein Admiral, ein Karstweißling (vermutlich) und eine Igelfliege neben vielen anderen Wild- und Honigbienen.

Eine Gruppe von ca. 25 Goldammern ….
… am Eckei in Bönen am 08.09.20 (Foto: C. Rethschulte).
Graureiher am Mergelteich am 08.09.20 (Foto: C. Rethschulte).
Waldbrettspiel am Hagenweg am 08.09.20 (Foto. C. Rethschulte).
Buntspecht im NSG Lettenbruch, von der Terrasse aus fotografiert (08.09.20, Foto: C. Rethschulte).
Tagpfauenauge im Garten am 08.09.20 (Foto: C. Rethschulte).
(Vermutlich) ein Karstweißling im Garten am 08.09.20 (Foto: C. Rethschulte).
Igelfliege auf der Fetthenne am 08.09.20 (Foto. C. Rethschulte).

Bönen: Rauchschwalben, Baumfalken u.a. am 08.09.2020 (H. Peitsch)

Die Baumfalken in Lenningsen sind noch immer anwesend, heute konnten 2 Individuen festgestellt werden, einer davon diesjährig.

Auf einem Acker an der Kamener Str. bei Flierich waren >250 Rauchschwalben, >25 Stare und >20 Bachstelzen zu sehen. Warum gerade dieses Feld aufgesucht wurde und angrenzende Äcker nicht, blieb unklar.

Rauchschwalben auf dem Acker. 08.09.20 Foto: Hartmut Peitsch
Rauchschwalben auf dem Acker. 08.09.20 Foto: Hartmut Peitsch
Junger Baumfalke am 08.09.20 Foto: Hartmut Peitsch
Junger Baumfalke am 08.09.20 Foto: Hartmut Peitsch
Derselbe Vogel im Flug. 08.09.20 Foto: Hartmut Peitsch
Derselbe Vogel im Flug. 08.09.20 Foto: Hartmut Peitsch
Gerade abfliegender Turmfalke. 08.09.20 Foto: Hartmut Peitsch
Gerade abfliegender Turmfalke. 08.09.20 Foto: Hartmut Peitsch

Selm/Olfen: Rebhühner am 07.09.2020 (Uwe Norra)

Die dritte Radtour in das Bauland zum Gewerbegebiet am Rande von Olfen war erfolgreich. Heute konnte ich dort 3 Familienverbände mit jeweils mind. 10 Individuen entdecken. Also insgesamt mehr als 30 Rebhühner bei der Nahrungssuche auf Flächen, die längere Zeit brach lagen und entsprechend Nahrung und Deckung bieten.

die Bedingungen zum Fotografieren waren nicht optimal, aber wenigstens gelang die Dokumentation am 07.09.2020 Foto: Uwe Norra

Bönen: Mönchsgrasmücken etc. am 07.09.2020 (C. Rethschulte)

Heute überraschend im Garten eine Gruppe Mönchsgrasmücken, bestehend aus vier männlichen Vögeln und einem weiblichen Individuum, die an den Beeren unserer Zwergmispel Energie für den Weiterflug tankten.

Ein Rinden-Rautenspanner verbrachte die Nacht an unserer Wohnzimmerscheibe.

Vor ein paar Tagen: Zwei Jungamseln im Garten, die hoffentlich nicht beide den Nachbarskatzen zum Opfer fielen.

Eine der männlichen Grasmücken in unserem Cotoneaster am 07.09.20 (Foto: C. Rethschulte).
Etwas versteckter die weibliche Mönchsgrasmücke (07.09.20, Foto. C. Rethschulte).
Vermutlich ein Rinden-Rautenspanner am Wohnzimmerfenster (07.09.20, Foto: C. Rethschulte).
Wirkte nicht sehr fit, dieser Amselnachwuchs, hoffentlich lag es nur am Dauerregen (04.09.20, Foto: C. Rethschulte).

Fröndenberg: Merlin, Baumfalke, Rohrweihe, Mauersegler, Trauerschnäpper, Grauschnäpper, Gartenrotschwanz, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Steinschmätzer, Fitis, Schwarzspecht, Kleinspecht, Schmetterlinge u.a., 07.09.2020 (B.Glüer)

Auf dem Sportplatzgelände in Frdbg.-Bausenhagen heute unter anderem 4 (!) Trauerschnäpper, 1 Grauschnäpper, 2 Gartenrotschwänze (1,1), 5 Hausrotschwänze, 1 überfliegender Kleinspecht, 1 Baumpieper – im angrenzenden Wald ein anhaltend rufender Schwarzspecht.

In der Strickherdicker Feldflur unter anderem 4 Braunkehlchen, 5 (!) Schwarzkehlchen, 3 Steinschmätzer, 1 Rohrweihe (diesj.) und auf einem einzeln stehenden Baum ein rastender Merlin.

Am Samstag (05.09.) in einer Obstwiese an der B1 nahe UN-Lünern 2 Grauschnäpper, 2 Gartenrotschwänze (1,1). Auf angrenzenden Feldern 4 Steinschmätzer.

Freitagabend (04.09.) über den Bielenbüschen (Frdbg.) noch ein Mauersegler unter zahlreichen Schwalben, 1 Baumfalke, 1 Rohrweihe (überfliegend).

Zwischenzeitlich gingen zu dem von Gregor Zosel hier am 01.09. gemeldeten flügelmarkierten Mäusebussard von Oliver Krüger (Uni Bielefeld) die Herkunftsdaten ein: es handelt sich um ein diesjähriges Männchen, das nestjung am 21.06. in Bielefeld-Schröttinghausen markiert worden ist (siehe Karte). Oliver Krüger war relativ erstaunt, dass sich ein noch so junger Vogel bereits rund 80 km vom elterlichen Brutplatz entfernt hat.

Zurückgelegte Wegstrecke des am 21.06. markierten jungen Mäusebussards „AU blau“ zwischen dem elterlichen Brutrevier nördlich Bielefeld und dem Fundort bei Frdbg.-Bausenhagen am 01.09.2020
Zwei von mindestens vier Trauerschnäppern auf dem Bausenhagener Sportplatz …, 07.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… zur Insektenjagd halten sich die Trauerschnäpper hauptsächlich in den Kronen der Bäume auf …, 07.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… ungewöhnlich bei diesem Exemplar ist eine zweite weiße Flügelbinde, die typisch für Halsbandschnäpper ist (wurde erstmals am 18.09.2015 für NRW auf dem Herbstzug an selber Stelle nachgewiesen) – diesem Vogel fehlt allerdings ein weiteres Merkmal von Halsbandschnäppern: der einem Komma ähnelnde weiße Fleck oberhalb der Handschwingen. Bleibt die Möglichkeit, dass es sich um einen Hybrid handelt …, 07.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenfalls auf dem Sportplatz: dieser Grauschnäpper, 07.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Leider im Gewirr der Zweige nicht komplett einsehbar: ein heftiger Schaukampf zweier Fitisse nach vorausgegangenem Herbstgesang – mit schirmartig geöffneten Flügeln, Schnabelspitze an Schnabelspitze (Frdbg.-Ostbüren) …, 05.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… einer der zwei Kontrahenten nach dem Kampf – bleibt allerdings unklar, ob er Sieger oder Unterlegener ist, 05.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Neubürger im Kr. UN – hier im eigenen Garten (Frdbg.-Hohenheide): Karstweißling (Pieris mannii) …, 02.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… ist im Kr. UN erstmals im Jahr 2015 (Kamen) nachgewiesen worden und stammt ursprünglich aus dem Mittellmeerraum – hat sich im Zuge der Klimaveränderung nach Norden ausgebreitet. Typische Merkmale sind die fast rechteckige Form (nicht rund) des sogenannten Diskalflecks in der Vorderflügelmitte und der Apikalfleck an der sehr runden Flügelspitze, der annähernd ein gleichseitiges Dreieck bildet (nicht asymmetrisch wie beim Kl. Kohlweißling), 02.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Dieses frisch geschlüpfte Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum), das die noch weichen Flügel trocknet, hat sich aus der im eingefügten Bild gezeigten Raupe entwickelt, die am 10.08 nahe der B1 bei UN-Siddinghausen von der Straße aufgelesen worden ist (vgl. Meldung vom 10.08.2020)…, 06.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
… nach gut 20 Minuten ist es flugbereit – einst kamen Taubenschwänzchen ebenfalls aus dem Mittelmeerraum regelmäßig als „Wanderfalter“ zu uns – überlebten jedoch unsere Winter nie. Der hier geschlüpfte Falter dürfte damit kaum noch Probleme haben. Überwinternde Taubenschwänzchen werden inzwischen regelmäßig bei uns beobachtet, 06.09.2020 (Foto: Bernhard Glüer)