Zusammen mit Harald Maas konnte ich am Nachmittag 2 Weißstörche auf der Kiebitzwiese beobachten. Während 1 Storch den Horst besetzt hielt, ging ein zweiter Storch auf Nahrungssuche.

Beim abendlichen Besuch auf dem Aussichtshügel der Kiebitzwiese konnte ich folgenden Beobachtungen notieren: nur 9 Kanadagänse, sonst keine weiteren Gänse, lediglich 12 Stockenten, alle in der Sichlerbucht, 2 Reiherenten, 1 Haubentaucher, 3 Silberreiher, 1 Weißstorch, 2 Eisvögel, 3 Elstern und ein Schwarzkehlchen (m).
Heute 12 Türkentauben am Eichenhof in Fröndenberg/Bentrop.
In den stark vernässten ehemaligen Rieselfeldern Werne rasteten gegen Mittag ca. 250 Blässgänse, denen sich weitere 70 von Westen einfliegende Blässgänse anschlossen. Dort auch 4 Kiebitze und ca. 100 Stare am Boden.
Die Zahl der in den Hemmerder Wiesen rastenden Krickenten ist auf erstaunliche 120 angestiegen. Dort außerdem bemerkenswert: 23 Blässgänse, 2 Kurzschnabelgänse, 1 Weißwangengans, 1 Pfeifente, etliche Schnatter- und Stockenten. Die Zahl der rastenden Kampfläufer hat sich auf 4 erhöht. Vier Blässhühner haben jetzt, neben 2 Rostgänsen, das neu angelegte Gewässer in Beschlag genommen.
Nach der Unwetterwoche entschädigte der heutige, fast durchgehend wolkenlose und sonnige Vorfrühlingstag mit ersten Schmetterlingen und vielfachen Gesangs- und Balzaktivitäten. In der Feldflur zwischen A 44 und B 1 nördlich von Frdbg.-Ostbüren mindestens 6 singende Feldlerchen.
Ergänzend zu der Meldung von Marlisa Kaiser und Hartmut Brecher (Hemmerder Wiesen) waren in den Vormittagsstunden erste ausgiebige Balzflüge von mindestens 6 Kiebitzmännchen zu sehen und zu hören. Mehrfach wechselten Trupps weiterer Kiebitze zwischen Feldern westlich und östlich der Hemmerder Wiesen (insgesamt mindestens 92 Vögel). Die bereits erwähnten Goldregenpfeifer bildeten vormittags noch einen 10er Trupp, außerdem erneut der gestern erstmals angetroffene Weißstorch, sowie eine einzelne Bekassine.
Am Abend über dem Golfplatz „Gut Neuenhoff“ (Frdbg.) >250 Kraniche in 3 Trupps nach Ost ziehend. Auch hier (endlich) erster Singdrosselgesang von 3 Sängern, sowie bei fortschreitender Dämmerung ein balzrufender Waldkauz.
Heute in der Abenddämmerung konnte ich in Dellwig neben der Straße “ Auf der Kluse“ ca. 50 Nilgänse und 10 Kanadagänse beobachten. An dieser für die Gänse eher ungewöhnlichen Stelle konnte ich eine so große Ansammlung erstmalig beobachten.
Auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg landete heute Nachmittag aus luftiger Höhe kommend zielsicher ein Weißstorch auf der Nisthilfe. Dabei handelt es sich mutmaßlich um den gleichen hier wiederholt gemeldeten links beringten Vogel.
Ansonsten konnten noch unter anderem folgende Beobachtungen gemacht werden:
34 Graugänse, 4 Nilgänse, 28 Kanadagänse, 4 Reiherenten, 15 Stockenten, 2 Schnatterenten, ein Haubentaucher, eine Bekassine, 2 Silberreiher, 2 Graureiher, 2 Wiesenpieper, ein überfliegender Waldwasserläufer (Flugrufe ohne Sichtkontakt) sowie insgesamt 139 Kraniche in 2 Trupps ( 34+105) nach Nordosten überfliegend.
Heute Morgen gegen 6:30Uhr, bei der Gassirunde mit dem Hund, war ein lautstarkes Vogelkonzert zu hören. Amseln, Heckenbraunellen, Zaunkönige, Kohl-Blaumeisen und eine erste Singdrossel waren zu vernehmen.
Das schöne Wetter weckt wohl bei vielen Arten Frühlingsgefühle. Um 17 Uhr waren über Lünen Rufe ziehender Kraniche zu hören. In der Gänsekolonie in der Wethmarheide halten sich die ersten Gänse auf . Mehrere Paare von Nilgänsen, Kanadagänsen und Graugänsen waren heute anwesend. Auch in der Graureiherkolonie herrscht inzwischen Leben. Mehr als 20 Exemplaren waren heute anwesend. Etliche standen paarweise auf den Nestern. Hier werden wohl schon die zukünftigen Brutnester besetzt.
Bei frühlingshaftem Wetter konnten wir in den Hemmerder Wiesen eine enorme Anzahl von Vogelarten beobachten. Im Einzelnen: 1 Rotmilan, 2 Mäusebussarde, 1 Turmfalke, 8 kreisende Goldregenpfeifer, 1 Kampfläufer, die 2 bereits häufig gemeldeten Kurzschnabelgänse, 1 Weißwangengans, mindestens 24 Kiebitze, Bläss- Kanada- und Graugänse, zahlreiche Krick- und Stockenten, mindestens 6 Schnatterenten, zahlreiche Stare und Bachstelzen, 1 Rohrammer (M), 2 Zilpzalp, 2 Sumpfmeisen, 1 Rotkehlchen, etliche Buchfinken, Kohl- und Blaumeisen sowie Rabenkrähen, Ringeltauben und Elstern.
In der Strickherdicker Feldflur am 21.02.22 ca. 70 Wacholderdrosseln, gemischt mit ca. 50 Staren, und mindestens 150 rastende Feldlerchen. Auch heute waren in dieser Feldflur viele Lerchen zu sehen, von denen sich einige bereits vom Schwarm abgesondert hatten und zaghafte Singflüge unternahmen. Dort auch ca. 20 Bluthänflinge, ein Habicht (vorj.) und vier wurmlesende Mäusebussarde.
Die kopfstarke Ansammlung von Silberreihern im Bereich Steinen, Stockum, Lünern bis Lenningsen ist noch immer anwesend. Allein 12 Silberreiher hielten sich heute wieder an der Straße „Am Brauck“ auf.
Durch Zufall, und eine immer bereitliegende Fotokamera, hatte ich das große Glück, am Vormittag des 10.02.2022 dieses Mauswiesel bei seinen Aktivitäten in unserem Garten in Kamen beobachten zu dürfen.
Auch in den Hemmerder Wiesen sind die Weißstörche angekommen – mindestens jedenfalls einer des dortigen Revierpaares. Zu einem durch das Grün schreitenden Vogel gesellte sich zwar aus großer Höhe einfliegend ein zweiter Storch – dieser wurde allerdings von dem ersten sofort attackiert und erfolgreich vertrieben. – Außerdem im NSG erwähnenswert: 1 Brandgans, an der Amecke erneut ein Zilpzalp, einige Rohrammern neben weiterhin sehr zahlreichen Krickenten, Stockenten, Graugänsen, Blässgänsen, >4 Schnatterenten, >5 Silberreihern, 2 überhinfliegenden Kolkraben, 1 Rotmilan.
Gestern im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg-Langschede unter anderem 7 Waldwasserläufer und ein für mich erster nennenswerter Schwarm Erlenzeisige (die im laufenden Winterhalbjahr deutlich schwächer vertreten sind als in anderen Wintern) mit dreistellige Kopfzahl (>150 Exmpl.).
Heute Morgen konnte in den Schwerter Röllingwiesen ein Weißstorch auf der Nisthilfe beobachtet werden. Er erkundete die Umgebung und führte nur zaghafte Ausbauarbeiten am Nest aus. Da dieser Storch links beringt ist kann mit Sicherheit gesagt werden, dass er nicht zu dem letztjährigen Brutpaar gehört. Ob er hier ernsthaft brüten möchte oder nur zu den Durchziehern gehört wird sich zeitnah zeigen.
Unter ungezählten verschiedenen Enten, Blässrallen u.s.w. hielten sich auch 6 Löffelenten (3:3) und, für die Röllingwiese auch nicht alltäglich, ein Haubentaucher ebenda auf.
Am Lippedeich zwischen Innenstadt und Alstedde sangen an zwei Stellen Singdrosseln, für mich die ersten in diesem Jahr. Ein Trupp Kraniche (ca. 80) zog in nördlicher Richtung hinweg.