























Im nördlichen Teil des HRB unter anderen heute: 3 Silberreiher, 4 Graureiher, 1 Kuckuck, 2 Gebirgsstelzen, 1 Neuntöter, 1 Nachtigall, >3 Sumpfrohrsänger, >2 Rohrammern.
Am Kleykamp zeigte sich heute ein Neuntöter-Paar jenseits der Seseke. (Mitbeobachter C. Rethschulte). Die Vermutung, dass es sich nicht um den Vogel handelte der schon am 4. Mai gesichtet wurde, bestätigte sich bei längerer Beobachtung. Während sich die „Neuankömmlinge“ nah beieinander in der Hecke jenseits der Seseke aufhielten, war gleichzeitig das andere Männchen stets allein zu sehen. Wahrscheinlich brütet sein Weibchen schon?






Auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg heute Vormittag 2 Knäkenten (1:1). Bei den Weißstörchen auf der Nisthilfe sind aktuell sicher 4 Pulli im Nest, auf dem Hochsitz ist die Anzahl noch nicht eindeutig gewesen. (Wahrscheinlich sind es 3)
Alle weiteren Beobachtungen blieben heute ausnahmsweise außen vor, denn wann bekommt man hier schon 3 Seidenreiher gleichzeitig zu sehen? (Mitbeobachter Andreas Hünting und Andreas Wilke). Nachfolgend aufgrund der Besonderheit einige ausführliche Eindrücke in Bildern:































Von der Beringungszentrale des IfV „Vogelwarte Helgoland“ gab es unterdessen Rückmeldungen für erfolgreich abgelesene, beringte Weißstörche in Schwerte und Fröndenberg:


Am Aussichtsturm an der Ökologiestation jagten heute eine weibliche Rohrweihe und ein Baumfalke. Im Storchenhorst befinden sich mindestens 3 Jungtiere. Auf dem kleinen Teich unterm Turm schwamm 1 Paar Blässrallen mit 6 Jungen. 4 junge Stockenten sind schon bis auf die Schwingen voll befiedert. Außerdem waren zu sehen bzw. zu hören: 1 Graureiher, 1 Rabenkrähe, 1 Kuckuck, 1 Teichrohrsänger, 1 Goldammer, 1 Amsel, 2 Singdrosseln. Eine von ihnen imitierte sehr geschickt auch kurze Strophen von Amsel und Nachtigal!
Vormittags von einer Wiese östlich des Langerner Hufeisens ein Wachtelkönig rufend.











Nach der gestrigen Entdeckung von Hartmut Brecher im Hemmerder Schelk konnte heute auch im westlich gelegenen Bausenhagener Schelk ein Pirol ausgemacht werden. Er rief immer wieder aus den Kronen eines Buchenhochwaldes und flog mehrmals in einen benachbarten Borkenkäfer-Fichtenbestand und war auf den kahlen Zweigen schön zu sehen. Dort auch ein Grauschnäpper neben insgesamt mindestens drei weiteren Revier haltenden Grauschnäppern. Außerdem mindestens 1 Baumpieperrevier und auf einer Aufforstungsfläche ein Neuntöterrevier.
In den Hemmerder Wiesen lässt sich nach dem Schlupf des letzten verbliebenen Kiebitzgeleges eine vorsichtige Bilanz der Brutsaison ziehen. Es hat im NSG wohl mindestens 11 Gelege gegeben, wovon 7 auf einer Stoppelbrache – die übrigen in der vernässten Kernzone des Grünlandbereichs angelegt worden waren. Rechnerisch wären nunmehr >44 Küken zu erwarten. Tatsächlich sah man heute 2 relativ große Küken im nassen Grünland und 2 ähnlich große auf der benachbarten Ackerfläche. Selbst wenn noch weitere Küken anzunehmen sind, scheinen die Verluste doch relativ hoch zu sein. „Nebenbei“ sind im NSG derzeit noch je 2 Reviere von Gelbspöttern, Teichrohrsängern, Sumpfrohrsängern, und bis zu 3 Kuckucke erwähnenswert (heute ein gemeinsam durchstreifendes Paar – das Weibchen immer in Bodennähe auf Nestersuche, während das Männchen einige Meter darüber ununterbrochen rief).
Eine Kontrolle von zwei Kiebitzflächen in Bönen vermittelte einen etwas positiveren Eindruck: auf den Maisstoppelflächen im Industriegebiet „Am Mersch“ zeigten sich mindestens 6 (!) ausgewachsene, fast flügge Jungkiebitze. Zwei ähnlich weit entwickelte Jungkiebitze konnten im Bereich Kamener Straße / Speckenstraße auf einer nässebedingten Fehlstelle eines Wintergetreidefeldes angetroffen werden.
Unter dem heimischen Dach (Frdbg.-Hohenheide) fand die erste Waldkauzbrut in einem Schleiereulenkasten ein erstes erfolgreiches Etappen-Ende: 2 Jungvögel flogen vorgestern (13.05.) aus. Bleibt abzuwarten, ob die vertriebenen Schleiereulen vielleicht im Spätsommer auch noch eine Brut zustande bringen können. Die unmittelbar benachbarten Turmfalken in einem weiteren Schleiereulenkasten brüten derweil noch auf 5 Eiern.

















Heute Vormittag konnte ich im Hemmerder Schelk 20 Minuten lang den eindrucksvollen Gesang eines Pirols genießen und ihn mehrmals die Baumkronen wechselnd beobachten. Vermutlich hat dieser prächtige gelb-schwarze Vogel hier einen kleinen Zwischenstopp auf dem Weg zu seinem Brutgebiet eingelegt.










Während meines Spaziergangs um das NSG Kiebitzwiese am Muttertag, etwa von 6:45 Uhr bis 10:45 Uhr konnte ich bei sonnigem Wetter folgende Beobachtungen notieren: 4 Höckerschwäne, >11 Kanadagänse (8 Pulli), 25 Graugänse (17 unterschiedlich alte Pulli), 12 Nilgänse (10 Pulli), >2 Schnatterenten, >10 Stockenten, 3 Reiherenten am alten Aussichtshügel, 2 Fasane, x überfliegende Kormorane, >11 Weißstörche (3, wahrscheinlich 4 Pulli im Nest auf der Nisthilfe, >1 Pullus im Nest auf dem Hochsitz, zwei überfliegende Fremdstörche), 2 Grünschenkel, 2 Kuckucke, 1 Eichelhäher, 2 Zilpzalps, >2 Sumpfrohrsänger, >2 Mönchsgrasmücken, >2 Gartengrasmücken, >1 Dorngrasmücke, >2 Zaunkönige, 2 Schwarzkehlchen (1m,1w), >2 Heckenbraunelle, 1 Schafstelze, 2 Buchfinken, 5 Stieglitze, >1 Braunkehlchen, >3 Haussperlinge, 1 Hausrotschwanz im angrenzenden Industriegebiet, 3 Bachstelzen, >1 Rohrammer, 1 Goldammer, 2 Graureiher, auf der Ruhr dann 9 Reiherenten und 2 überfliegende Schwarzmilane.


















Bei einer abendlichen Fahrradtour konnte ich auf einer Ackerbrache in der Nähe der Schleuse Horst 2 Steinschmätzer (m) beobachten. Dort außerdem eine singende Goldammer, 2 Dorngrasmücken, 1 Jagdfasan, 4 Nilgänse. In der Ferne ein kreisender Weißstorch.
Außerdem hat sich heute Mittag eine Königin der europäischen Hornisse in unserem Wohnzimmer verflogen. Die Geräuschentwicklung dieses Riesenbrummers war schon beeindruckend. Zum Glück ließ sie sich anstandslos mit dem Fangglas einfangen und draußen wieder freilassen.
Die Qualität des Belegfotos bitte ich zu entschuldigen.

Bei traumhaften Wetter starteten die 7 Teilnehmer des Ornithologischen Stammtisches Fröndenbergs zu ihrer Maiexkursion auf den Truppenübungsplatz Hemer/Apricke. Hier konnten sie u.a. folgendes notieren: 2 ziehende Wespenbussarde, 2 Grauspechte, 2-3 Schwarzspechte, 3 Grünspechte, 4 Schwarzkehlchen (3:1), 3 Steinschmätzer, ca. 18 Neuntöter, 1 Baumpieper, 3 Waldlaubsänger, 3 Gelbspötter, 1 Grauschnäpper, 1 Baumpieper, 2 Hohltauben, 1 Klappergrasmücke, mind. 5 Dorngrasmücken, 2 Gartengrasmücken, 2 Bluthänflinge, 8 Goldammern, 6 Feldlerchen, rufende Gelbbauchunken sowie mehere Schwalbenschwänze. (alle detailiierte Angaben unter Ornitho.de)

Ziehender Wespenbussard am 11.05.2024 (Foto: Andre Matull)

Schwarzkehlchen am 11.05.2024 (Foto: Harald Maas)

Neuntöter am 11.05.2024 (Foto: Harald Maas)

Neuntöter am 11.05.2024 (Foto: Andre Matull)

Neuntöter am 11.05.2024 (Foto: Gregor Zosel)

Neuntöterpärchen am 11.05.2024 (Foto: Gregor Zosel)

Hausrotschwanz am 11.05.2024 (Foto: Harald Maas)

Grauschnäpper am 11.05.2024 (Foto: Harald Maas)

Mehlschwalbe am 11.05.2024 (Foto: Harald Maas)

Grauspecht am 11.05.2024 (Foto: Andre Matull)

Feldlerche am 11.05.2024 (Foto: Andre Matull)

Dorngrasmücke am 11.05.2024 (Foto: Andre Matull)

Braune Tageule am 11.05.2024 (Foto: Harald Maas)

Aurorafalter am 11.05.2024 (Foto: Harald Maas)

Mauerfuchs am 11.05.2024 (Foto: Harald Maas)

Kleines Wiesenvögelchen am 11.05.2024 (Foto: Gregor Zosel)

Glänzender Blütenprachtkäfer am 11.05.2024 (Foto: Harald Maas)

Grüner Scheinbockkäfer am 11.05.2024 (Foto: Harald Maas)

Blutbiene am 11.05.2024 (Foto: Harald Maas)