Kamen Methler im Ökogarten folgende Arten: 3 (2,1) Buchfinken, davon ein M mit Papillomatose am rechten Bein, kann kaum noch stehen. Ist seit Wochen in unserem Garten. Ferner 3 (2,1) Amseln, 2 Ringeltauben, 1 Rotkehlchen, 1 Zaunkönig, 1 Heckenbraunelle, 1 Gartenbaumläufer, 2 Kohlmeisen, 2 Blaumeisen, 3 (2,1) Haussperlinge, 2 Grünfinken singen und regelmäßig ein Buntspecht M.
Buchfink M mit Papillomatose am rechten Bein, hat Schwierigkeiten mit der Balance, Kamen, 21.02.2019 Foto: Karl-Heinz KühnapfelGesundes Buchfink M, Kamen, 21.02.2019 Foto: Karl-Heinz KühnapfelAmsel M im PK, Kamen, 21.02.2019 Foto: Karl-Heinz KühnapfelAmsel M im 2. KJ, HS noch nicht erneuert, Kamen, 21.02.2019 Foto: Karl-Heinz KühnapfelRingeltaube am Gartenteich trinkend, Kamen, 21.02.2019 Foto: Karl-Heinz KühnapfelBuntspecht M an Futterstelle, Kamen, 21.02.2019 Foto: Karl-Heinz KühnapfelBuntspecht M bearbeitet Haselnuss, Kamen, 21.02.2019 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Auch in Frdbg.-Hohenheide war heute Abend der erste Singdrosselgesang zu hören. Nachmittags ebenda mindestens 5 Heidelerchen überfliegend – hinter Bäumen dann ein Feld zur Rast ansteuernd.
Auf dem Golfplatz „Am Winkelshof“ drei Grünspechtreviere mit jeweils rufenden Männchen. Nördlich davon – im Buschholt – ein ausdauernd balzrufender Schwarzspecht, sowie ein einzelner Fichtenkreuzschnabel (w).
Auf dem „Rothen Feld“ (UN-Westhemmerde) heute nur noch 34 Kiebitze, in den Hemmerder Wiesen nur einer – östlich davon, auf einem Zwischenfruchtfeld 14 Ex und im Hemmerder Ostfeld nochmal 7 Ex. – Leider suche ich seit Tagen im Hemmerder Ostfeld vergeblich nach Schwarzkehlchen – im vergangenen Winter hatte es über längere Zeit dort ein ausharrendes Paar gegeben.
Heute am Vormittag konnte ich auf meinem Spaziergang im NSG Kiebitzwiese vom Hindenburg Hain bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 8 Gänsesäger, 1 Schellente, 24 Krickenten (Balz), 26 Schnatterenten, 15 Reiherenten, 2 Haubentaucher, 3 Zwergtaucher, 23 Nilgänse, 48 Kanadagänse, 26 Graugänse, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 15 Blässrallen, 1 Teichralle, 5 Höckerschwäne, 4 Silberreiher, 1 Graureiher, 1 Gebirgsstelze, 3 Rohrammernsowie 2 Schwanzmeisen. Im angrenzeneden Hammer Wasserwerk u.a.: 2 Gänsesäger, 2 Schellenten, 6 Pfeifenten, 6 Schnatterenten,16 Reiherenten, 9 Rostgänse, 19 Nilgänse, 7 Kanadagänse, 1 Zwergtaucher, 1 Höckerschwan, 1 Silberreiher, 2 Graureiher, 1 Gebirgsstelze, einzelne Bachstelzen sowie 3 Erlenzeisige. Bereits bei Sonnenaufgang konnte ich im Himmelmann Park u.a.: 2 Gänsesäger, 1 Silberreiher sowie 1 Wasseramsel beobachten.
Die ersten Rohrammern grenzen die Reviere im Bereich des Flößergrabens ab…am 21.02..2019 (Foto: Gregor Zosel)Schellerpel auf der Ruhr auf dem Weg in die Sperrzone…am 21.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Bei dem Schwanenpaar am Aussichtshügel werden keine Artgenossen geduldet…am 21.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Krickentengruppe auf der Kiebitzwiese…am 21.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Nahrungssuche im Flachwasserbereich…am 21.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Landgang bei den Schnatterenten…am 21.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Silberreiher auf der Kiebitzwiese…am 21.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Pfeifenten mit Frühstücksreste an den Schnäbeln im Hammer Wasserwerk…am 21.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Dagegen sind die Schnatterenten am Rande des Filterbeckens noch nicht ganz ausgeschlafen…am 21.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Erlenzeisige auf einem unasphaltierten Weg im Wasserwerk…am 21.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Die Zahl der Bachstelzen nimmt langsam zu…am 21.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Am Mergelkamp hält sich seit heute ein Kiebitz auf einem abgefrorenen Zwischenfruchtfeld auf. Dort auch einzelne durchziehende Feldlerchen. 21 Kiebitze überfliegen das NSG Düsbecke von Osten kommend.
Am heutigen Abend, um 18.25 h, über Frdbg.-Hohenheide ~120 Kraniche nach Nordost ziehend. Um 18.45 h ebenda nochmals ~100 Ex. – Gestern Abend fast exakt zur selben Zeit ebenda ~150 Kraniche nach Nordost ziehend.
Heute Morgen in den Hemmerder Wiesen unter anderem 121 rastende Kiebitze. 64 weitere auf dem „Rothen Feld“ bei UN-Westhemmerde, und nochmals 3 Ex. in der Strickherdicker Feldflur rastend.
Östlich von Frdbg.-Frömern 14 rastende Feldlerchen.
Heute am frühen Vormittag 53 (!) Sturmmöwen mit 3 Lachmöwen auf einem Feld am Windpark Ostbüren.
Sturmmöwen bei Ostbüren…am 20.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Die Nachsuche am Mittag blieb leider erfolglos. Die Möwen waren abgezogen…am 20.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Heute stand die Nistkstenreinigung im NSG Wulmke auf dem Plan. Hier iwar die Belegung der 40 Großraumkästen mit Marderschutz stets überdurchschnittlich, so auch in diesem Jahr. Die Belegung der 40 Kästen sah heute wie folgt aus: 31 x Meisen (fast alle wohl mit Brut gewesen; in nur 2 Kästen je ein komplettes Gelege), 3 x Kleiber, 3 x Hornisse (1 x nur angefangen) sowie lediglich 3 x unbelegt. In 5 Kästen haben sich im Winter Mäuse einquartiert, wobei in 3 Kästen Gelbhalsmäuse anwesend waren. 1 x konnten wir auch den Befall durch die Wachsmotte nachweisen, die es hier wohl auf Baumhummeln abgesehen hatte. Die aufgehängten Halbhöhlenkästen waren alle leer und auch die Baumläuferkästen waren bis auf eine Meisenbrut unbesetzt geblieben. Wenn man bedenkt, dass in diesem NSG unzählige natürliche Höhlen in Bäumen und Gebäudenischen vorhanden sind, ist die Belegung der Nistkästen besonders hoch zu bewerten. Überhaupt ist die Brutvogeldichte, nicht nur bei den Höhlenbrütern, in der Wulmke erfreulich noch hoch.
Gelbhalsmaus in einem der Nistkästen in der Wulmke…am 19.02.2019 (Foto: Janett Kathe)Öffnen der „Falltür“….am 19.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Mäusevorrat für die nächsten Monate….am 19.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Erfreulich in diesem Jahr, dass in einigen Kästen wieder Nester von Hornisse und Wespe zu finden sind…am 19.02.2019 (Foto: Gregor Zosel)Wollkrautblütenkäfer (Anthrenus verbasci), auch unter Museumskäfer bekannt, sind Schädlinge. Die Larven fressen Keratin und Chitin (also auch Federn), weshalb die Weibchen der Käfer auch gerne ihre Eier in Vogelnester legen.
Völlig überraschend für mich rief heute gegen 18:00 ein Rebhahn am Mergelkamp. Die letzte Beobachtung von Rebhühnern in diesem Bereich liegt 6 Jahre zurück.
Andreas Goedecke, Koordinator des Graureiher-Farbmarkierungsprojektes hat zu dem am 12.02.2019 auf der Kiebitzwiese abgelesenen, beringten Graureiher eine Rückmeldung gegeben:
Der betreffende Graureiher wurde am 12.05.20009 nestjung am Ümminger See (Bochum) beringt. Er wurde noch bis zum 19.6.2009 im Horst beobachtet. Am 05.10.2013 wurde der Ring bereits einmal an der Kiebitzwiese in Fröndenberg abgelesen. Es ist anzunehmen, dass sich der Reiher regelmäßig an der Kiebitzwiese aufhält. Die Entfernung zwischen Geburtsort und Ableseort beträgt 35 km. Falls Sie ihn einmal wieder sehen sollten, würde ich mich über eine kurze Mitteilung sehr freuen.
Am heutigen Abend starker
Kranichzug. Zwischen 16.45 h und 18.40 h zogen zwischen Frdbg.-Hohenheide und
Frdbg.-Bausenhagen in 11 Zügen etwa 800 Vögel Richtung Nordost.
Am Morgen im Hemmerder Ostfeld erster Feldlerchengesang. Mindestens 3 Sänger unter einem guten Dutzend Lerchen. Außerdem 6 Rebhühner, die mit eindeutigen Absichten in die Vorbereitung der bevorstehenden Brutsaison gingen und sich redliche Mühen um adäquate Paarbildungen machten. Das ungünstige Geschlechterverhältnis (4 Männchen bei nur 2 Weibchen) erzeugte jedoch deutlichen Stress: die „überzähligen“ Männchen waren erkennbar „auf Krawall gebürstet“.
In den Hemmerder Wiesen unter
anderem 8 Kiebitze, >15 rastende Wiesenpieper, 5 Kanadagänse, 14 Graugänse, 18
Nilgänse, ~40 Stockenten, 2 Graureiher, ~70 Wacholderdrosseln, ~40 Stare.
Auf dem „Rothen Feld“ bei
UN-Westhemmerde 58 rastende Kiebitze.
Männliches Rebhuhn in Rufkontakt zu rivalisierenden Konkurrenten (Hemmerder Ostfeld) …, 18.02.2019 Foto: Bernhard Glüer
… ein „Nebenbuhler“ stellt sich zum Kampf …, 18.02.2019 Foto: Bernhard Glüer
… ohne langes „Federlesen“ kommt es zu handfesten Attacken …, 18.02.2019 Foto: Bernhard Glüer
… in typischer Hahnenkampfmanier versuchen beide, den Gegener mit den Krallen zu erwischen …, 18.02.2019 Foto: Bernhard Glüer
… das „Gefecht“ bleibt unblutig und scheint schnell entschieden …, 18.02.2019 Foto: Bernhard Glüer
… der Unterlegene (links) zeigt sich mit angelegtem Halsgefieder fluchtbereit …, 18.02.2019 Foto: Bernhard Glüer
… das war `s – aber vielleicht ergibt sich ja später noch eine neue Chance …, 18.02.2019 Foto: Bernhard Glüer … das Weibchen (links) hat sich vorerst klar entschieden, 18.02.2019 Foto: Bernhard Glüer
Eine von wenigen Feldlerchen im Hemmerder Ostfeld startet mit ersten Fluggesängen in eine ungewisse Brutsaison,18.02.2019 Foto: Bernhard Glüer
Heute Vormittag zeigte sich ein mittlerweile seltener Gast an der Kiebitzwiese. In der Baumreihe, direkt an der Ruhr, machte ein weiblicher Kleinspecht, zunächst durch Rufe, auf sich aufmerksam. Nach kurzer Suche konnte ich ihn eine Weile in der Krone einer Erle beobachten, bevor er nach einigen Minuten nach Südwesten abflog. Der letzte Nachweis von der Kiebitzwiese stammt wohl vom 16.07.2016.