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Unna: Kiebitze, 30.04.2019 (Anke Bienengräber)

Bei der Auszäunung von brütenden Kiebitzen vor dem Auftrieb von Rindern auf einer Weide im NSG Hemmerder Wiesen wurden bereits geschlüpfte Kiebitzjunge anhaltend von den aufgeregten Eltern gewarnt, so dass ein Küken im Abstand von mehr als 15 Minuten an der gleichen Stelle reglos liegenblieb.

Kiebitz
Regungslos liegenbleibendes Kiebitzküken in den Hemmerder Wiesen, Unna 30.04.2019 Foto: Anke Bienengräber

Schwerte: Ruhrtal, 29.04.2019 (Thomas Sauer, Hans-Joachim Göbel)

Am 30.04.2019 war ich mit Thomas Sauer auf ergebnisloser Uhusuche. Dafür hatten wir bald auf die Eidechse getreten. Ein schnelles Handyfoto und weg war sie.

In den Röllingwiesen nix Los.  Nur die Krähen suchten die Binsensträucher ab, ob was zu holen ist. Ein abendlicher Spaziergang am Radweg bescherte uns sehr zutrauliche Kanadagänse, 1 m Entfernung. Kam mir vor wie im Westfalenpark. Mit Handy abgelichtet. Ebenso der Haubentaucher. Nestbilder ist ja nicht sooo gut. Aber hier ist interessant: Er hatte ein zweites Nest gebaut, weil das Erste beim Aufstauen der Ruhr abgesoffen war. Das hat er verlassen und hat an genau der gleichen Stelle, wo das erste war, ein drittes Nest gebaut. Und sitzt seit Tagen fest auf Eiern. Er lässt sich durch Radler oder Fußgänger nicht stören.  Da ist ein schnelles Bild im Vorbeigehen mit Handy sicher erlaubt. Ich sitze ja nicht mit Wathose an. Und fotografiere ihn möglichst in Wasserspiegel-Höhe, wie es die Profis gerne machen.

Waldeidechse
Waldeidechse bei Uhu-Suche, Schwerte, 29.04.2019 Foto: Hans-Joachim Göbel
Rabenkrähe
Prädator auf der Jagd – Rabenkrähe, Röllingwiese Schwerte, 29.04.2019 Foto: Hans-Joachim Göbel
Rabenkrähe
Rabenkrähe, Röllingwiese Schwerte, 29.04.2019 Foto: Hans-Joachim Göbel
Kandagans
Kanadagänse auf Radweg, Schwerte, 29.04.2019 Foto: Hans-Joachim Göbel
Haubentaucher
Mit dem Handy durch die Büsche: Haubentaucher, Schwerte, 29.04.2019 Foto: Hans-Joachim Göbel

Lünen: Sonagramme Heidelerche, (Volker Heimel)

Die Heidelerchen sangen nicht lang, aber mit ausgiebigen Balzflügen über Victoria I/II in Lünen (Revieranzeige). Als Dreierton mischt sich hier die Blaumeise mit ein. Der Fitis verwischt die Gesänge der Lerche von Zeit zu Zeit.

Sonagramm Heidelerche
Sonagramm Heidelerche und Blaumeise, Lünen 06.04.2019 Sonagramm: Volker Heimel
Sonagramm Heidelerche
Sonagramm Heidelerche und Blaumeise, Lünen 06.04.2019 Sonagramm: Volker Heimel
Sonagramm Heidelerche
Sonagramm Heidelerche und Blaumeise, Lünen 06.04.2019 Sonagramm: Volker Heimel
Sonagramm Heidelerche
Sonagramm Heidelerche, Blaumeise und Fitis, Lünen 06.04.2019 Sonagramm: Volker Heimel

Schwerte: Röllingwiese, 29.04.2019 (Beob.: Stefan Helmer, Thomas Sauer, Hans-Joachim Göbel, Meld.: Hans-Joachim Göbel)

In den Röllingwiesen ist  nicht viel los.  Der Wasserstand ist wieder normal. Der Limikolenzug fast abgeschlossen. 5 Flussregenpfeifer und eine Bekassine waren die letzten zwei Tage zu sehen. Dank Thomas Sauer und Stefan Helmer, mit ihren guten Ohren, konnten wir allerdings einen  rufenden Feldschwirl am gegenüberliegenden Ufer nachweisen. Meine Ohren machen da leider nicht mehr mit, circa 180 m Hördistanz. Wahnsinn!

Schwarzkehlchen und Rohrammern sind schon Alltag. Bei  den Insekten ist es aus meiner Sicht im Moment etwas widersprüchlich. Während wir auf 750 km Hollandtrip wieder nur 5 Fliegen am Auto hatten ist  in unserem Garten doch was los. Schmetterlinge. Und sogar ein Wildbienenvolk (Art ??) in einem Vogelkasten, der sonst von Meisen genutzt wurde.

Ein Meisenpärchen füttert seine Jungen ausschließlich von einem  Meisenknödel, der bei uns im Garten hängt.  10m hin und her fliegen sie. Keine Insekten oder Faulheit ?

Erfreulicherweise oder nur dem negativem Klimawandel zu verdanken, haben wir dieses Jahr, nach Jahren mal wieder, kleine Haussperling-Vorkommen in der näheren Umgebung. Sogar im Garten. Da waren noch nie welche.

Zum wechselndem Ruhrwasserstand: Nach 3 verlorenen Nestern durch das Aufstauen der Ruhr sitzen Haubentaucher und Co. an anderer Stelle erneut auf Eiern. Auch in den Röllingwiesen sind einige Gänse, Bläßrallen und Zwergtaucher erneut am Brüten.

Wilde Bienen
Wilde Bienen im Meisenkasten, Schwerte 22.04.2019 Foto: Hans-Joachim Göbel

Werne/Bergkamen Kiebitze, Flussregenpfeifer, Baumpieper am 29.04.2019 (S. Kauwling & K. Conrad)

Auf einer Ackerfläche am Westenhellweg östlich des Dorfes Heil mindestens 6 Kiebitze, davon mind. 1 brütend und 2 balzend auf frisch bearbeitetem Acker. Hier auch mehrere Bachstelzen und Bluthänflinge (je > 5 Stk.) sowie zwei Flussregenpfeifer. Weiterhin ein Weißstorch überfliegend sowie mehrere Mäusebussarde.
Im LB 129 an der Königslandwehr im Bereich der alten Abchiebefläche 2 bis 3 Fitisse, einzelne Mönchsgrasmücken, Amsel, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Gartenbaumläufer sowie je ein Schwalbenschwanz und Kleiner Feuerfalter. Weiterhin ein Teichrohrsänger, mind. eine Rohrammer, an der Kanalböschung 2 Dorngrasmücken sowie ein Baumpieper. Dazu auf dieser Höhe südlich des Kanals zwei Flussregenpfeifer.

Fröndenberg: Silberreiher, Kranich, Flussregenpfeifer und Streifengans am 29.04.2019 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag konnte ich bei einer Wasservogelzählung im NSG Kiebitzwiese vom Hindenburg Hain bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 1 Kranich, 2 Weißstörche, 1 Silberreiher, 4 Graureiher, 2 Flussregenpfeifer + 2 Flussregenpfeifer auf dem Acker an der Alten Eiche, 1 Kiebitz + 2 Kiebitze (Brutpaar) auf dem Acker an der Alten Eiche, 1 Haubentaucher, 8 Schnatterenten, 32 Reiherenten, 4 Zwergtaucher in 4 Reviere, 29 Blässrallen, 4 Höckergänse, 1 Streifengans, 10 Nilgänse + 7 Pulli, 18 Graugänse + 11 Pulli, 16 Kanadagänse, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada)16 Höckerschwäne, mind. 3 Rohrammern (M), 1 Schwarzmilan sowie 1 Rotmilan.

Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 2 Schnatterenten, 29 Reiherenten, 7 Rostgänse, 11 Nilgänse + 3 Pulli, 7 Kanadagänse, 2 Blässrallen, 4 Höckerschwäne, 2 Schafstelzen, 3 Hausrotschwänze (2 Reviere) sowie nicht gezählte Schwalben (Rauch-,Mehl-und Uferschwalben).

Im Warmer Löhen nur 2 Kiebitze auf der Feldvogelschutzbrache. Hier auch 1 Flussregenpfeifer.

1 singender Girlitz in Warmen (Landstrasse) in Höhe der Schützenhalle.

Kiebitz
Kiebitz an der Alten Eiche….am 29.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Flussregenpfeifer
Gleich nebenan ein Flussregenpfeifer ….am 29.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Flussregenpfeifer
Flussregenpfeifer auf der Kiebitzwiese ….am 29.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Schnatterente
Schnattererpel am Aussichtshügel ….am 29.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Stockente
Einflug eines Stockentenpaares ….am 29.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Stockente
Punktlandung ….am 29.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstorch
Weißstörche gemeinsam auf ihrem Horst ….am 29.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Goldammer
Goldammer auf dem Aussichtshügel ….am 29.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Uferschwalbe
Derweil buddeln die Uferschwalben im Wasserwerk fleißig weiter ….am 29.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg: Waldkäuze, Schleiereulen-Drama, Turmfalken, 28.04.2019 (B.Glüer)

Ein Abendspaziergang durch den Buschholt (Frdbg.-Frömern) ergab, dass im Waldkauznistkasten (siehe Meldung vom 24.04.) mindestens 4 Jungvögel groß geworden sind. Einer schaute noch aus der Einflugöffnung des Nistkastens – drei weitere und ein Altvogel saßen sehr hoch in der Krone einer alten Lärche in direkter Nachbarschaft.

Derweil hat sich zu Hause unterm eigenen Dach bei den „hauseigenen“ Schleiereulen heute ein Drama abgespielt: eine Kontrolle ihres Nistkastens im Dachgibel nach Sonnenuntergang erbrachte 5 frischtote Jungvögel – teils mit abgetrennten Köpfen. Ganz offensichtlich ist das das vorläufige Endergebnis von tagelangen „Belagerungen“ eines Turmfalkenpaares, das noch auf Nistplatzsuche ist. Obwohl an einem anderen Hausgibel ein freier Nistkasten den Turmfalken zur Verfügung steht (in der Vergangenheit hat es auch schon friedliche Bruten von Turmfalken und Schleiereulen nebeneinander gegeben!), haben die Turmfalken diesmal mit der Schleiereulenbrut „kurzen Prozess“ gemacht.

Fröndenberg: Mauersegler, Störche u.a. am 28.4.2019 (Harald Maas)

Heute gegen 11:00 Uhr an der Ruhrbrücke hielten sich mindestens 50 Mauersegler auf, zusammen mit Rauch- und Mehlschwalben. An der Hönnemündung konnte man 2 adulte und eine junge Wasseramsel sehen.
Außerdem: Schafstelze 1, Weißstorch 10 + 2, Turmfalke 1

Auf der Kiebitzwiese war gegen 12:00 Uhr folgendes zu sehen:
Weißstorch 2 + 5, Flußregenpfeifer 2, Kranich 1, Mauersegler ca. 30, Mehlschwalbe 6, Rauchschwalbe 6, Graugans 20, Kanadagans 15, Rostgans 2, Nilgans 4, Schnatterente 4, Kormoran 1, Bachstelze 2, Höckerschwan 6

Nur 4 der 10er Weißstorchgruppe am 28.04.2019 Foto: Harald Maas
Wasseramsel am 28.04.2019 Foto: Harald Maas
Wasseramsel Jungvogel am 28.04.2019 Foto: Harald Maas
Mauersegler am 28.04.2019 Foto: Harald Maas
Kranich beim Abflug von der Kiebitzwiese ? am 28.04.2019 Foto: Harald Maas

Fröndenberg: Steinschmätzer, Streifengans, Kranich und Flussregenpfeiferkopulation am 28.04.2019 (Gregor Zosel)

Heute am frühen Vormittag konnte ich im Bereich des Aussichtshügels der Kiebitzwiese u.a. folgendes beoachten: 2 Weißstörche, 1 Kranich, 2 Flussregenpfeifer, 1 Streifebgans, 3 Graugansfamilien, 1 Nilgansfamilie, 5 Schnatterenten sowie 1 Schwarzmilan. In der Heckrindherde ist nun ein zweites Kälbchen zu bewundern.

Im Warmer Löhen noch 1 Steinschmätzer (M).

Kranich mit Weißstorch
Kranich mit Weißstorch auf der Kiebitzwiese……am 28.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Kranich
Obwohl der Kranich voll flugfähig ist, macht er keine Anstalten die Kiebitzwiese zu verlassen ……am 28.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Weißstorch
Schichtwechsel beim Brüten bei den Weißstörchen ……am 28.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Streifengans
Seit ein paar Tagen hat sich eine Streifengans den anderen hier anwesenden Gänsen angeschlossen ……am 28.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Flussregenpfeifer
Paarung bei den Flussregenpfeifern. >Oft sind sie aber auch auf den angrenzenden Acker anzutreffen. Ob hier wieder eine Brut stattfindet? ……am 28.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg: Kartierung von Hausrotschwanz und Zilpzalp vom 21.04.-28.04.2019 (Gregor Zosel)

Es ist nun schon 11 Jahre her, als ich damals mir ein etwa 70 ha großes Gebiet in Fröndenberg aussuchte, wo ich Mitte April Hausrotschwanz und Zilpzalp kartierte. Gezählt wurden bei beiden Arten nur singende Männchen. Bei dem Hausrotschwanz wurde zusätzlich zwischen den drei Kleidern (Hemmungskleid, Fortschrittskleid sowie Prachtkleid) unterschieden. Das Zählgebiet erstreckte sich vom Westicker Wohngebiet bis zum Rande des Westicker Industriegebietes. So wollte ich eigentlich schon im letzten Jahr, also exakt nach 10 Jahren, diese Kartierung für dieses Gebiet wiederholen, was ich aber nun endlich in diesem Jahr durchführen konnte. Die Bestandsaufnahme erstreckte sich im Zeitraum zwischen den 21.4.-28.4.19. Dabei habe ich dieses doch große Gebiet mehrmals abgegangen, um wirklich die Abgrenzungen der einzelnen Reviere zu lokalisieren. Gerade der Hausrotschwanz hat in seinem Revier mehrere bevorzugte Singwarten. Um Doppelzählungen auszuschließen, war es notwendig, mehrmals die Reviere einzugrenzen. Im Zählzeitraum habe ich absichtlich zwei Sonntage und den Ostermontag mit eingebaut, um die Geräuschkulisse gerade im Industriegebiet und an den verkehrsreichen Straßen möglichst zu minimieren. Denn die Welt ist in diesen 11Jahren lauter geworden. Auch haben sich in diesem Bereich Fröndenbergs Veränderungen der Lebensräume vollzogen, sei es durch Bau neuer Industrie-und Wohngebäude oder durch Umgestaltung verschiedener Grünflächen und Gärten. Trotzdem war ich am Ende über das Kartierungsergebnis positiv überrascht. So lag die Zahl der Zilpzalpe im Jahr 2008 bei 23 singenden Männchen. Bei den Hausrotschwänzen kam ich damals auf 12 singende Männchen, wobei die Kleiderverteilung bei 4 Hemmungskleidern und 8 Prachtkleidern lag. In diesem Jahr war die Zahl beim Zilpzalp doch deutlich zurückgegangen. Hier kam ich lediglich auf 15 singende Männchen. Beim Hausrotschwanz dagegen war nach 11 Jahren die Zahl fast identisch. Hier zählte ich in diesem Jahr 11 Männchen, wobei die Kleider doch fast umgekehrt verteilt waren. So notierte ich 8 Hemmungskleider und nur 3 Prachtkleider. Um den Verlauf des Bestandes dieser beiden Vogelarten im Untersuchungsgebiet weiter zu verfolgen, werde ich in Zukunft diese Kartierung alle 5 Jahre wiederholen. Ich hoffe, dass der Bestand nicht so extrem zurückgeht, wie bei unseren Feldvögeln.

Während meiner Kartierung konnte ich im Zählgebiet außerdem u.a. 1 Braunkehlchen, 2 singende Girlitze, 5 Distelfinkenpaare, 2 Bluthänflingpaare sowie 3 singende Klappergrasmücken notieren.

Hausrotschwanzbeschreibung
Diese Beschreibung der verschieden Kleidern beim Hausrotschwanz bekam ich damals noch von Werner Prünte
Hausrotschwanz
Orginalkarte von 2008. Rot eingerahmt das Kartierungsareal (Gregor Zosel)
Kartierungskarte Teil 1
Danke Google-Earth sehen heute die Karten genauer aus. Hier nun der erste Abschnitt des Zählgebietes. Die Bezeichnungen der Vögel und Kleider habe ich von 2018 übernommen. (Gregor Zosel)
Kartierungskarte
Die Anschlusskarte zeigt den östlichen Teil des Zählgebietes mit dem Industriegebiet. Hier sind nun auch die Vernässungsflächen der Kiebitzwiese zu erkennen, die es 2008 noch nicht gab. (Gregor Zosel)




Hausrotschwanz
Hausrotschwanz im Prachtkleid….am 28.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Zilpzalp
Zilpzalp im Industriegebiet ….am 28.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Braunkehlchen
Sieht man auch nicht oft: Braunkehlchen im einem Garten ….am 22.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Bluthänfling
Lediglich 2 Bluthänflingpaare konnte ich nebenbei beobachten ….am 22.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)
Distelfink
Dagegen ist der Distelfink mit mindestens 6 Paaren doch häufiger ….am 28.04.2019 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg / Unna: Merlin, Traureschnäpper, Waldlaubsänger, Baumpieper, Baumfalken, Schwarzkehlchen, Steinschmätzer, Rebhuhn, Regenbrachvögel, Mauersegler, Weißstörche u.a., 25.-28.04.2019 (B.Glüer mit Beiträgen von U. Becker)

Im Hemmerder Schelk nach wie vor wohl nur ein einziger Revier haltender Trauerschnäpper (m), der seinen Gesang von sehr unterschiedliche Stellen – bis zu 300 m voneinander entfernt – vorträgt. Immerhin hat sich die Zahl der Waldlaubsängerreviere auf 4 erhöht. Außerdem ebenda 2 Baumpieperreviere.

Im Wassergewinnungsgelände heute unter anderem 10 Weißstörche, 15 Rostgänse, > 3 Gartengrasmücken, ~ 150 Schwalben (Mehlschwalben, Rauchschwalben, Uferschwalben) und ~10 Mauersegler.

In den Hemmerder Wiesen am Donnerstag (25.04.) unter anderem 2 Baumfalken, 3 Nachtigallen, 6 Weißstörche. Am Folgetag (26.04.) konnte U. Becker auf einem angrenzenden Feld 7 Regenbrachvögel ausmachen.

Gestern (27.04.) im Hemmerder Ostfeld noch 8 (!) Steinschmätzer nahe der Vertragsfeldvogelschutzfläche. Dort auch ein männliches Schwarzkehlchen und 6 Hohltauben. – Westlich Frdbg.-Ostbüren in der Feldflur ein später Merlin (m) jagend.

Aus UN-Mühlhausen gibt es die deprimierende Nachricht (U. Becker), dass vom vermutlich letzten verbliebenen Rebhuhnpaar der Hahn geschlagen worden ist. Die Art der Rupfung und die Tatsache, dass hauptsächlich das Muskelfleisch von Brust und Rücken säuberlich abgelöst worden ist, sprechen für einen gefiederten Prädator (Uhu oder Habicht).


Nur für einen kurzen Moment huscht die Gartengrasmücke frei sichtbar durchs Astwerk (Frdbg / Wassergewinnungsgelände), 28.04.2019 Foto: Bernhard Glüer
Täglich zeigen sich mehr Mauersegler im Ruhrtal – hier einer meiner ersten am 26.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


Weißstorchansammlung im Wassergewinnungsgelände (Frdbg.-Langschede), 28.04.2019 Foto: Bernhard Glüer




… der bisher wohl einzige (und letzte???) Trauerschnäpper im H. Schelk inspiziert eine Naturhöhle, 28.04.2019 Foto: Bernhard Glüer

Einer von inzwischen 4 Waldlaubsängern im Hemmerder Schelk …, 28.04.2019 Foto: Bernhard Glüer


Reste eines geschlagenen – hier gerupften Rebhuhns bei UN-Mühlhausen …, 26.04.2019 Foto: U. Becker

… die fast verschwenderisch – nur auf bestes Muskelfleisch ausgerichtete Malzeit lässt auf einen gefiederten Prädator (Habicht oder Uhu) schließen (ein Fuchs hätte außer Federn nichts übriggelassen), 26.04.2019 Foto: U. Becker

Werne: Beobachtungen Rieselfelder Werne am 27.04.19 (Th.Prall)

In den Rieselfeldern Werne zeigten sich heute zahlreiche Vogelarten. Insbesondere fällt die Zunahme der Gänsezahlen in der Brutzeit in diesem Gebiet auf. So zeigten sich in den Grünflächen 60 Kanadagänse, 52 Graugänse, 22 Nilgänse+ 1Paar mit 12 Küken, 1 Rostganspaar und 1 Streifengans. Außerdem: Stockente(4), Schnatterente(4), Löffelente(4), Krickente(1), Reiherente (2), Kormoran(1), Graureiher(2), Turmfalke(1), Flussregenpfeifer(2), Kiebitz ( 2 balzende Männchen), Ringeltaube(2), Kuckuck(1), Mauersegler(5), Grünspecht(1), Mehlschwalbe(18), Rauchschwalbe(8), Bachstelze(1), Wiesenschafstelze(1), Rotkehlchen(1), Amsel(1), Singdrossel(2), Gartengrasmücke(1), Mönchsgrasmücke(2), Dorngrasmücke(3), Klappergrasmücke(1), Zilpzalp(2), Zaunkönig(1), Kohlmeise(3), Blaumeise(2), Gartenbaumläufer(1), Dohle(14), Rabenkrähe(8), Star(24), Stieglitz(2), Rohrammer(1)