In der Strickherdicker Feldflur auf den beiden Feldvogelschutzflächen das dort stationäre Schwarzkehlchenpaar, 6 Steinschmätzer (5:1) sowie nahebei eine Ringdrossel (1:0).

In den Hemmerder Wiesen ein ähnliches Bild wie es H. Brecher bereits gestern beschrieben hat. Das kürzlich umgebrochene Feld im Osten des NSG wurde heute neu eingesät. Es ist immer wieder erstaunlich welche -wenn auch nur kurze- Anziehungskraft solch ein Ereignis mit sich führt. Neben Kiebitz, Rabenkrähen und Weissstorch lockt es eben auch viele Kleinvögel an den gedeckten Tisch: >25 Schafstelzen, >7 Gartenrotschwänze (6m, 1w), >5 Wiesenpieper, >4 Bachstelzen, 2 Baumpieper (nur durch Rufe auffallend) und je 1 männliches Braun- als auch Schwarzkehlchen. Außerdem hier im Gebiet >6 Bruchwasserläufer, 2 Bekassinen, 1 Waldwasserläufer, mittlerweile mind. 6 singende Nachtigallen (Erstgesang hier 16.04), 3 Dorngrasmücken und 1 Klappergrasmücke.




Die Weißstörche in der Lippeaue in Alstedde haben Junge. Wenigstens zwei waren heute auf dem Horst deutlich zu erkennen.
Von den 4 Paaren Schnatterenten, die sich etwa seit etwa 2 Wochen auf dem Teich am Fuchsbach aufhalten,waren heute nur ein Paar und 2 Erpel zu sehen. Das könnte auf Bruten hinweisen.
Am Ufer ging ein Bruchwasserläufer auf Nahrungssuche.
Heute Morgen sang am Aussichtshügel der Kiebitzwiese neben der bereits gemeldeten Dorngrasmücke auch die erste Klappergrasmücke.
Ansonsten u.a. auf der Kiebitzwiese: 2 brütende Weißstörche, 4 Bruchwasserläufer (verließen um 10:45 das Gebiet gen Osten), ein offensichtlich verletzter Kampfläufer, ein Braunkehlchen (w), ein Gartenrotschwanz (m), 8 Schnatterente (4:4), Krickenten (1:1), 4 Kiebitze, ein Flussregenpfeifer, ein Zwergtaucher und ca.20 Wiesenschafstelzen erwähnenswert.
Darüber hinaus im Bereich der Binsen eine Rohrweihe in ihrem typischen Gaukelflug und über dem Aussichtshügel ein Schwarzmilan, welcher sofort von einem Kiebitz gehasst wurde.






Bei meinem heutigen Besuch der Hemmerder Wiesen – zeitweise mit Hermann Knüwer – habe ich mich fast vollständig auf die zahlreichen Kleinvögel konzentriert, insbesondere derer, die sich auf dem frisch gepflügten Feld im östlichen Bereich aufhielten. Neben 4 Steinschmätzern, mindestens 2 Braunkehlchen, ca. 10 Schafstelzen, etlichen Bachstelzen, die sich in den Furchen des Feldes aufhielten galt meine Konzentration den Gartenrotschwänzen – mindestens 6 Männchen, allerdings nur einem beobachteten Weibchen. Eine solch große Anzahl an Gartenrotschwänzen, konzentriert auf wenige 100 Meter, habe ich bisher noch nie beobachten können. Zudem bereits 3 singende Nachtigallen, eine große Anzahl von Mönchsgrasmücken und Zilpzalp(en).









Heute meine erste singende Klappergrasmücke diesen Jahres im Himmelmann Park nahe der Ruhrbrücke. Über der Ruhr unter einer größeren Zahl an Rauchschwalben und einzelnen Uferschwalben auch mind. 2 Mehlschwalben.
Neben den von B. Glüer beobachteten Arten hielten sich auch drei Ringdrosseln (2/1) auf der Feldvogelschutzfläche in der Strickherdicker Feldflur auf. Dort auch eine erste singende Dorngrasmücke.
An den Filterbecken an der Ruhrstraße in Holzwickede suchten ein Flußuferläufer und ein Bruchwasserläufer nach Nahrung. Dort auch drei Schnatterenten (2/1) und mindestens fünf Wacholderdrosseln.
Inzwischen nimmt der Heimzug vieler Vögel Fahrt auf: Bei Frdbg.-Bausenhagen heute (endlich!) ein erstes Braunkehlchen, zwischen Frdbg.-Bausenhagen und der Wilhelmshöhe (Frdbg.-Strickherdicke) >5 Gartenrotschwänze (4,1), ein weiterer später in den Hemmerder Wiesen und abends noch ein siebter auf dem alten Golfplatz „Am Winkelshof“ (2x m). In der Strickherdicker Feldflur auf einer gegrubberten Zwischenfruchtfläche besonders erfreulich: >1 Brachpieper (!) unter 16 Wiesenschafstelzen, 7 Bachstelzen, 2 Steinschmätzern. Dort auch weiterhin ein Schwarzkehlchenpaar (Anfang der Woche Nest bauend).
Am Dienstag (20.04.) südlich Frdbg.-Ostbüren 1 Rebhuhnpaar.
Nach Mitteilung von Ute Becker gestern (21.04.) in UN-Mühlhausen eine männliche Ringdrossel.
Nach der guten Nachricht von Hartmut Peitsch aus Bönen vom Familiennachwuchs der dortigen Kiebitze konnte heute auch in den Hemmerder Wiesen bei den Kiebitzen der erfolgreiche Abschluss einer ersten Brut bestaunt werden: ein Paar führte mindestens 3 Küken. Insgesamt zeigten sich 9 adulte Kiebitze, wovon vermutlich >2 brüteten (im Gras nicht mehr sicher zu erkennen). Außerdem im Nassbereich: 1 Dunkler Wasserläufer, 2 Rotschenkel, 1 Alpenstrandläufer, 11 Bruchwasserläufer, x Waldwasserläufer (rufend) und ebenfalls rufend: 1 Baumpieper und (für mich) der erste Nachtigallengesang. Im östlichen Randbereich weiterhin das Schwarzkehlchenpaar. Das heutige Pflügen der dortigen Grünfläche zog außerdem 1 Rotmilan, 1 Schwarzmilan, ~5 Wiesenschafstelzen, 7 Bachstelzen, 1 Graureiher, 2 Turmfalken, 3 Mäusebussarde an.










Ergänzend zur Meldung von Klaus und Andre Matull beobachtete ich am Abend vom Aussichtshügel der Kiebitzwiese: >50 Schafstelzen (Teile der Kiebitzwiese sahen aus, als blühte überall Löwenzahn), 4 Kampfläufer, >20 Nilgänse, zwei Paare mit 4 und 6 Küken, und 8 Graugänse, davon zwei Paare mit 3 bzw. 4 Küken. Auch am Abend waren 1 Kiebitz, 1 Bekassine und 1 Flussregenpfeifer im Gelände. Beim Storchenpaar gab es einen Wechsel im Brutgeschäft zu beobachten, das Weibchen löste das Männchen ab.






Bei einem Spaziergang entlang der Alstedder Str. in Richtung Bork hörte ich aus einem kleinen Feldgehölz zunächst einen Pfau. Kurz darauf sah ich eine Gruppe von 6 Pfauen, 3 Männchen und 3 Weibchen. Bleibt die Frage, wo kommen sie her?
Direkt am Aussichtshügel der Kiebitzwiese heute die erste singende Dorngrasmücke dieses Jahr.Ebenfalls hier zwischen den Weidetieren und Staren ca.30 Schafstelzen.
Darüber hinaus hier u.a. ein Kiebitz, mindestens eine Bekassine, mindestens ein Waldwasserläufer, ein Flussregenpfeifer, eine männliche Krickente und 14 Schnatterenten erwähnenswert.
Im östlichen Teil der Kiebitzwiese eine weitere singende Dorngrasmücke.








Mit gebührendem Abstand konnte ich am 20. einen Grünspecht beobachten, der in einem Loch im Baum verschwand. Heute, am 21. zeigte sich zunächst das Männchen am Morgen, später am Nachmittag fand sich auch das Weibchen ein und es gab scheinbar Schichtwechsel…


An der Hönne ließen sich Wasseramsel, Bachstelze und Kormoran beobachten, an der Kiebitzwiese hatte sich mindestens 20 Wiesenschafstelzen versammelt, dazu gesellten sich Bekassinen. Grau- und Nilgänse präsentierten ihren nachwuchs.













Im HRB der Seseke stellt sich der Nachwuchs ein. Ein Nilganspaar hat „nur“ 2 Küken, das erste Kiebitz-Brutpaar hat 4 Junge. Auf zwei Gelegen wird noch gebrütet und zudem waren 4 weitere Kiebitze anwesend. Möglicherweise 2 BP, dann wären es insgesamt 5 Paare. 2 Silberreiher sind auch noch dort.




Gegenwärtig sind im Kreis Unna Saatkrähenkolonien nur aus dem Südkreis bekannt. Die ehemaligen Kolonien aus dem Nordkreis sind längst alle erloschen.
Als ich im letzten Jahr beobachten konnte, wie im Lippetal junge Saatkrähen gefüttert wurden, kam natürlich der Verdacht auf, dass es bei uns wieder Bruten gegeben hat. Der Verdacht erhärtete sich, als wir in den letzten Wochen immer wieder Saatkrähen in der Lippeaue sahen. Heute bekam ich von Sabine Klemp einen Hinweis auf „eine Gruppe von mehreren Krähennestern“! Die Kontrolle ergab,dass es sich tatsächlich um eine Saatkrähenkolonie mit gegenwärtig 14 Nestern handelt. Somit ist die Art seit mindestens 2020 auch wieder im Nordkreis Brutvogel.