Aus einem kleinen Wäldchen zwischen Werne-Langern und Schloss Cappenberg tauchten plötzlich zwei Wespenbussarde auf, die erst sehr tief kreisten und sich dann immer höher schraubten. Es handelte sich um ein sehr helles Exemplar(vermutlich Männchen) und ein größeres mit typisch dunkler, stark gebänderter Unterseite (wohl ein Weibchen). Dort sang auch aus einer Wallhecke ein Gelbspötter.
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Fröndenberg: Kiebitzbruten, Flussregenpfeifer, Flussuferläufer, Neuntöter, Sumpfrohrsänger, Weißstörche, Schwarzmilane und Rotmilane am 13.05.2021 (Gregor Zosel)
Heute ab Sonnenaufgang konnte ich im/am östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 3 Kiebitze (1 brütet auf westlich angrenzenden Feld), 2 Flussregenpfeifer, 1 Flussuferläufer, 2 Weißstörche + mind. 1 Pulli, mind. 14 Schnatterenten, 1 Krickente, 10 Reiherenten, 8 Blässrallen, 5 Rostgänse, 51 Graugänse + 3,3 u.4 Pulli, 22 Kanadagänse + 7u.5 Pulli, 17 Nilgänse + Pulli (keine Zählung möglich), 6 Höckerschwäne + 17 überfliegende, 2 Graureiher, mind. 3 Neuntöter (2M + 1-2 W), 2 Sumpfrohrsänger (1 Ex. am Flößergraben + 1 Ex. am Aussichtshügel), 4 Rohrammern (M), 2 Hohltauben auf angrenzendem Feld, 1 Schwarzmilan sowie 1 Rotmilan.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 6 Schnatterenten, 20 Reiherenten, 5 Kanadagänse, 6 Nilgänse + 7. u. 9 Pulli), 1 Blässdralle, 1 Höckerschwan, 2 Graureiher sowie 2 Sumpfrohrsänger.
Am Nachmittag bei der Heuernte im Warmer Löhen 3 Weißstörche, 3 Schwarzmilane sowie min. 18 (!!) Rotmilane. Auf der Vogelschutzbrache 2 Kiebitze (1 brütend) sowie 3 Hohltauben.









Fröndenberg/Unna/Soest: Thunbergschafstelzen, Birkenzeisige, Gelbspötter, Sumpfrohrsänger, Baumpieper, Grauschnäpper, Trauerschnäpper, Feldschwirl, Rebhühner, Steinschmätzer, Kuckucke, Schwarzmilane, Rotmilane, Rohrweihen und Wespenbussard am 12.05.2021 (Marvin Lebéus)
Während einer morgendlichen Wanderung im NSG Hevearm und Hevesee: eine „stimmfreudige“ Gemeinschaft aus >5 Birkenzeisigen, 3 Sommergoldhähnchen, 2 Baumpieper, 2 Grauschnäpper, 1 Trauerschnäpper, 1 Grauspecht, 1 Schwarzspecht, 1 Wespenbussard.
Im Hemmerder Ostfeld heute erstaunliche 9 (!) Thunbergschafstelzen verteilt im Gebiet. Darunter auch >25 Wiesenschafstelzen, 6 Steinschmätzer und 3 Bachstelzen. Nebenher noch 1 jagende wf. Rohrweihe, als auch Gesang von >3 Feldlerchen und 1 Nachtigall. Am Wegesrand erfreulicherweise noch 2 Rebhühner.
In den Hemmerder Wiesen mittlerweile mind. 3 singende Sumpfrohrsänger, 1 Gelbspötter, 1 Feldschwirl, auch hier 1 wf. Rohrweihe (möglicherweise dasselbe Individuum) und weiterhin 2 rufende Kuckucke.
Auf einer gemähten Wiese in Fröndenberg noch: >5 Rotmilane, >4 Schwarzmilane, 3 Mäusebussarde, 1 Turmfalke und 1 Weißstorch.

















Bergkamen: Waldlaubsänger, Trauerschnäpper, erfolglose Sperberbrut etc. am 12.05.21 (C. Rethschulte)
Auf der mit H. Knüwer unternommenen mehrstündigen Wanderung durch das Bergkamener Teilgebiet der Sandbochumer Heide heute Vormittag beobachteten wir Schönes und weniger Schönes: Die bereits von dort am 02.05. gemeldeten Trauerschnäpper- und Waldlaubsänger-Reviere konnten eindrucksvoll durch die jeweils singenden Männchen bestätigt werden.
Auf der Suche nach Sperberhorsten machten wir eine traurige Entdeckung: Die begonnene Sperberbrut in einer Kiefer im Laubstangenholz war bereits beendet. Wir fanden Schalenreste am Boden von zwei zerbrochenen Eiern und dazu die Überreste des adulten und angefressenen Sperberweibchens, ca. einen Meter unterhalb des Horstes im Astwerk hängend. Vermutlich ist der brütende Vogel von einem Beutegreifer gegriffen worden und herabgestürzt.
Ansonsten registrierten wir u.a. eine rufende Hohltaube sowie einen rufenden Kuckuck. Im Gesamtgebiet fanden wir keinen Baumpieper, auch nicht auf der speziell für diese Art vor Jahren eingerichteten Ausgleichsfläche.



Fröndenberg: Doppelschnepfe (!), Neuntöter, Sumpfrohrsänger, Wespenbussard, Braunkehlchen, Flussuferläufer u.a., 12.05.2021 (K.&A.Matull)
(Dieser Beitrag wurde am Sonntag, den 16.05.2021 nachträglich editiert)
Glücklicherweise wird die OAG-Seite von vielen, sehr fachkundigen Ornithologen besucht.
Am Mittwochmorgen, den 12.05.2021, konnten wir mutmaßlich eine Bekassine auf der Kiebitzwiese beobachten, welche sich aber nach den Hinweis von A.Müller sowie W.Pott als Doppelschnepfe bestimmen lässt.
Wesentliche Merkmale (Schnabellänge, Flügelbinden, Kopfzeichnung) sind insbesondere auf dem ersten Foto gut zu erkennen.
Die im Vergleich zur Bekassine ausgedehntere Flanken-/Bauchbänderung ist auf den Bildern dagegen nur zu erahnen und auch die weißen äußeren Steuerfedern sieht man auf den Fotos leider nicht.
Weiter konnten wir vom Morgen-Mittag auf und an der Kiebitzwiese unter anderem folgendes beobachten:
Insgesamt mindestens 4 singende Sumpfrohrsänger entlang der Kiebitzwiese (Inkl. einer am Aussichtshügel), 3 Neuntöter (2m+1 w) , 1 Wespenbussard (fliegt Richtung Norden), 2 Braunkehlchen, 2 hiesige Weißstörche+2Pulli sowie abermals ein weiterer „Störstorch“, ca.10 Wiesenschafstelzen, 2 Flussuferläufer (Jeweils einer am Flößergraben und Aussichtshügel), 4 Kiebitze (Einer saß auf dem Nebenfeld), 1 Schwarzmilan, 3 Graureiher, 1 Krickenete (m), 14 Schnatterenten (7m+7w), 2 singende Rohrammern (Jeweils einer am Flößergraben und Sichlerbucht) und insgesamt 9 Höckerschwäne.
Ein weiterer Höckerschwan streifte die oberste Leitung der Hochspannungsleitung vom Ententeich kommend ohne Folgen in einem 4-er Trupp als am Ende fliegend.







Fröndenberg: Zwergstrandläufer und Kuckuck am 11.05.2021 (Marvin Lebéus)
Wie bereits von G. Zosel erwähnt konnte für das NSG Kiebitzwiese heute eine neue Art entdeckt werden, ein Zwergstrandläufer. Die letzte Sichtung eines „Fröndenberger Zwergstrandläufers“ ist bereits fast 9 Jahre her (s. Meldung vom 19.08.2012), damals als Rastvogel in einem der Filterbecken des Hammer Wasserwerkes. Als Brutvogel Nordskandinaviens und der sibirischen Tundra hat er immerhin noch mindestens 3000km vor sich. Da erstaunt es wohl auch nicht dass der „kleine Zwerg“ unentwegt nach Nahrung stocherte und sich von den hiesigen Flussregenpfeifern nicht vergrämen ließ. Im Gegenteil, stur blieb er immer in deren Nähe. Nach dem Motto „selbst schlechte Gesellschaft sieht mehr als keine Gesellschaft“.
Wie auch bereits erwähnt wurde, konnte auch ich mehrfach einen Kuckuck hören. Allerdings weit entfernt, nicht auszuschließen dass dieser vom Mendener Ententeich rief.






Fröndenberg/Warmer Löhen: Weißstroch mit gebrochenem oder ausgekugeltem li. Bein am 11.05.2021 (A. Hünting)
Auf dem Weg zur Kiebitzwiese sah ich am Abend wahrscheinlich den Storch, der in Wickede mit samt dem Nest vom Strommasten geweht worden war (siehe Meldung vom 04.05.2021 von Gregor Zosel). Auf einem frisch eingesäten Acker bewegte er sich sehr auffällig. Er hüpfte und tat gleichzeitig einen Flügelschlag, um den Standort zu wechseln. Sein linkes Bein ist fehlgestellt und der Storch belastet dieses auch nicht. Vermutlich ist das Bein entweder gebrochen, ober aber im Hüftgelenk ausgekugelt.

Lünen: Sumpfrohrsänger, Feldschwirl, Braunkehlchen am 11.05.21 (Th.Prall)
In den Lippewiesen bei Lippolthausen sang heute ein Sumpfrohrsänger, wenn auch noch etwas zaghaft. Dort sang auch ein Feldschwirl und ein Braunkehlchen ließ sich auf einem Zaunpfahl blicken.
Hemmerde: Neuntöter, Wanderfalke, Bluthänfling, Zilpzalp, Nachtigall, Kuckuck, Dorngrasmücke, Goldammer, Wanderfalke etc. am 11.05.21 (C. Rethschulte)
Heute Vormittag in den Hemmerder Wiesen: zwei Kuckucke, ein Sumpfrohrsänger, sechs Nachtigallen, sechs Bluthänflinge, zwei Dorngrasmücken, eine Goldammer, ein Zilpzalp, zwei Rauchschwalben, eine Rohrweihe, zwei Weißstörche.
Im Hemmerder Ostfeld: der bekannte Wanderfalke, eine Goldammer, ein Dorngrasmücke, ein Mäusebussard, eine Heckenbraunelle und ein Neuntöter.
Am Gnadenweg (Bönen): zwei unbestimmte Großmöwen und ein Paar Rohrammern.










Fröndenberg: Zwergstrandläufer, Flussregenpfeifer und Kuckuck am 11.05.2021 (Gregor Zosel)
Nachdem mich Marvin Lebeus am Vormittag über einen Zwergstrandläufer im NSG Kiebitzwiese informiert hatte, habe ich am Abend ebenfalls die Kiebitzwiese aufgesucht. Nach langem Suchen entdeckte ich diesen Winzling endlich an einem Gewässerand in einem Binsenbestand. Der Zwergstrandläufer ist für dieses NSG eine neue Art! Außerdem konnte ich zusammen mit Andreas Hünting, den ich ebenfalls im Gebiet traf, u.a. weiteres, vom Aussichtshügel aus, beobachten: 2 Flussregenpfeifer, 1 Kiebitz, mind. 4 Weißstörche (Paar mit mind. 2 Pulli), 11 Schnatterenten, 1 Krickente (M), 14 Reiherenten, 4 Blässrallen, 2 Rostgänse, 29 Graugänse +11 Pulli (3 Familien), 42 Kanadagänse +5 Pulli (1 Familie), 6 Nilgänse + 7 +? Pulli; 2 Familien), 17 Höckerschwäne, 1 Kuckuck, ca. 100 Uferschwalben, ca. 10 Schafstelzen, 1 Rohrammer in Sichlerbucht. Auf dem angrenzenden Feld 4 Hohltauben, aber keine Kiebitze mehr.

Unna: Turteltaube am 11.05.2021 (B. Nikula)
Heute, gegen Mittag entdeckte ich zu meiner großen Überraschung eine Turteltaube im eigenen Garten.
Sie flog, aus Westen kommend durch den Garten und setzte sich in die Spitze einer Fichte in Nachbars Garten, direkt an der Grenze. Dort blieb sie etwa drei Minuten und beobachtete mich etwas nervös, bis sie in östlicher Richtung weiterflog.
Fröndenberg: Wespenbussard, Gelbspötter, Distelfalter, 10.05.2021 (B.Glüer)
Am frühen Nachmittag über Frdbg.-Ostbüren ein männlicher Wespenbussard nach NO ziehend. Ebenda, am südlichen Ortsrand, ein weiterer singender Gelbspötter in einem Revier, das auch im Vorjahr besetzt gewesen ist. Dort auch noch erwähnenswert: ein Distelfalter auf einem staubigen Feldweg. Im vergangenen Jahr hatte diese migrationsfreudige Art nur vereinzelt den Kr. UN erreicht.

Bönen/NSG Lettenbruch: Rohrammer, Gebirgsstelze, Kuckuck, Star, Mäusebussard etc. am 10.05.21 (C. Rethschulte)
Heute Vormittag an der Seseke im Bereich Kamen/Heeren-Werve ein Kuckuck, ein Turmfalke, ein Sperber. Leider blieb die Suche nach einem Sperber-Brutplatz erfolglos. Immerhin in den dortigen Stangenwäldern drei Rupfungsplätze.
Im NSG Lettenbruch südlich der A2 wie im letzten Jahr ein Rohrammer- Hahn. Das Weibchen war nicht zu sehen. Dazu neu im Vergleich zum letzten Jahr eine (männliche) Gebirgsstelze, immer wieder singend und aufgeregt hin- und her fliegend, möglicherweise um von einem Brutplatz abzulenken; dazu zwei Stieglitze, zwei Dorngrasmücken, eine Mönchsgrasmücke, zwei Mauersegler, ein Zilpzalp, ca. zehn Stare, davon einige mit Nahrung für den Nachwuchs an der Bruthöhle, ein jagender Turmfalke und (möglicherweise) ein weiterer Mäusebussard-Horst.






Unna-Hemmerde: Wespenbussard, Gelbspötter, Feldlerchen und Schafstelzen am 10.05.2021 (Hartmut Brecher)
Heute Nachmittag konnte ich im nördlichen Bereich von Unna-Hemmerde den für mich ersten Wespenbussard des Jahres beobachten. An einer mit teilweise alten Bäumen und Sträuchern bewachsen Feldabgrenzung hörte ich 2 ausdauernd singende Gelbspötter. Begleitet von mindestens 4 singenden Feldlerchen. Auf dem Feld zudem etliche Schafstelzen, die vor einem sehr niedrig fliegenden Rotmilan das Weite suchten.





Fröndenberg: erster Gelbspötter am 10.05.2021 (Gregor Zosel)
Heute am frühen Vormittag ein zaghaft singender Gelbspötter im Himmelmann Park nahe der Ruhrbrücke. Da der Park hier von Jugendlichen gut frequentiert ist und auch Lärm von der benachbarten Ruhrstraße Dauerzustand ist, wird dieser Vogel wohl weiterziehen.





