Autor: gz

Fröndenberg: Zwischenergebnis der Wintervogelfütterung im eigenen Garten am 24.01.2023 (Gregor Zosel)

Seit Beginn der Winterfütterung am 1.10.2022 konnte ich an meinen Futterstellen bislang 24 Vogelarten beobachten. Höhepunkte der Ansammlungen mit ihren Höchstzahlen waren zum einen Mitte Dezember bei zweistelligen Minusgraden, zum anderen an den Tagen mit geschlossener Schneedecke, besonders am letzten Sonntag. Gefüttert wird bei mir mit einem „traditionellen“ Futterhaus, hängenden Futtersilos, losen Meisenknödeln in den Büschen und Streufutter + Äpfel auf dem Boden der gemähten“Schmetterlingswiese“. Bisher stehen auf meiner Beobachtungsliste folgende Vogelarten mit den jeweiligen Höchstzahlen: 7 Blaumeisen, 3 Kohlmeisen, 1 Sumpfmeise, 7 Schwanzmeisen, 1 Kernbeißer, 7 Stare, 11 Amseln, 1 Kleiber, 1 Rotkehlchen, 1 Heckenbraunelle, ca. 25 Haussperlinge, 9 Buchfinken, 1 Distelfink, 1 Grünfink, 2 Dompfaffe (1:1), 1 Zilpzalp (am 21.10.22), 2 Buntspechte (1:1), 2 Grünspechte (1:1), 31 (!) Ringeltauben, 7 Dohlen, 1 Rabenkrähe, 1 Eichelhäher, 2 Elstern sowie 1 Sperberweibchen.

Dohle
Dohlen im Schneesturm im Futterhaus…… am 22.01.2023 (Foto: Gregor Zosel)
Dohle
Wenn das Futterhaus besetzt ist, heißt es für die anderen:“Warten“!. Diese zwei Dohlen nutzen meinen alten Starenkasten als „Wartezimmer“……. am 22.01.2023 (Foto: Gregor Zosel)
Ringeltaube
Am Sonntag besuchten uns in einem großen Trupp 31 Ringeltauben. Schnell hatte sie das ausgeworfene Streufutter entdeckt…… am 22.01.2023 (Foto: Gregor Zosel)
Blaumeise
Mindestens 7 Blaumeisen besuchen regelmäßig, bevorzugt die Futtersilos……. am 22.01.2023 (Foto: Gregor Zosel)
Star
Bisher sind es max. 7 Stare, die regelmäßig aus dem benachbarten Hindenburg Hain zum „Frühstücken“ kommen…… am 22.01.2023 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg/Menden/Wickede: Wasservogelzählung mit Bekassinen, Gänsesägern, Pfeifenten, Löffelente, Krickenten, Schnatterenten, Weißwangengans, Blässgänsen, Wasseramsel, Eisvögel, Gebirgsstelze, Hausrotschwanz und sehr viel Eis am 17.12.2022 (Gregor Zosel)

Heute war die monatliche Wasservogelzählung bei anfangs -12°C und fast total vereisten Wasserflächen „schnell“ erledigt. Lediglich die Hönne war noch eisfrei, die Ruhr bis auf die Überläufe an den Wehren und Kraftwerken total zugefroren. An den Ufern waren noch kleine eisfreie Stellen mit wenigen Wasservögeln zu finden. In Wickede war ein größeres „Wasserloch“ der Ruhr im Bereich der Ruhrbrücke am Nordufer noch eisfrei. Die Stillgewässer auf der Kiebitzwiese sowie die Filterbecken im Hammer Wasserwerk waren ebenfalls mit einer dicken Eischicht bedeckt. So war es nicht verwunderlich , dass sich die Hauptansammlungen der Wasservögel im Bereich der Hönnemündung/Fröndenberger Ruhrbrücke; Wickeder Ruhrbrücke sowie im NSG „Obergraben westlich Wickede“ unterhalb des Kraftwerkes aufhielten. Größere Gänseansammlungen fand ich auf einer Wiese im Warmer Löhen. So notierte ich von der Hönnemündung bis zur Wickeder Ruhrbrücke in den einzelnen Teilabschnitten folgende Zahlen:

Hönnemündung/Himmelmann Park: 18 Gänsesäger (12:6), 3 Pfeifenten (2:1), 3 Krickenten, 6 Schnatterenten, ca. 130 Stockenten + 8 Bastarde, 26 Reiherenten, 2 Zwergtaucher, 2 Nilgänse, 3 Teichrallen, ca. 85 Blässrallen, 2 Höckerschwäne, 14 Lachmöwen, 1 Silberreiher, 3 Graureiher, 1 Wasseramsel sowie 1 Gebirgsstelze.

Hindenburg Hain: nur 1 Graureiher

NSG Kiebitzwiese: 2 Bekassinen, 1 Gänsesäger (M), 20 Stockenten + 1 Bastard, 7 Höckerschwäne, 1 Zwergtaucher, 7 Nilgänse, 10 Blässrallen, 4 Silberreiher sowie 2 Eisvögel.

Hammer Wasserwerk: 2 Schnatterenten mit 3 Kanadagänsen auf der Ruhr sowie 1 Hausrotschwanz (W).

NSG Obergraben westlich Wickede: 1 Löffelente (W), ca. 30 Schnatterenten, 10 Reiherenten, ca. 145 Stockenten + 2 Bastarde, 17 Nilgänse, 20 Kanadagänse, 6 Zwergtaucher sowie 1 Graureiher.

Ruhrabschnitt Fröndenberger Stadtgrenze bis zur Wickeder Ruhrbrücke: ca. 30 Reiherenten, ca. 50 Stockenten, ca-. 150 Kanadagänse, 32 Lachmöwen sowie 1 Graureiher.

Warmer Löhen: 1 Weißwangengans, mind. 21 Blässgänse, mind. 44 Graugänse, ca. 100 Kanadagänse, mind. 31 Nilgänse sowie 1 Graureiher. Die Gänse waren auf der Wiese nicht genau zu zählen, da sie bei der Eiseskälte meist alle flach und zusammengekauert im Raureif lagen.

Kiebitzwiese
So schön die Winterlandschaft wie hier auf der Kiebitzwiese auch an diesem Vormittag aussah, so war es trotzdem bei -12°C kein Vergnügen, die Wasservögel zu zählen. Die meisten Gebiete habe ich wegen der meist geschlossenen Eisdecke vergebens aufgesucht. Weit und breit kein Wasservogel, selbst an den Ufern war nichts zu entdecken…….am 17.12.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Ruhr
Ruhr zwischen Himmelmann Park und Hindenburg Hain komplett zugefroren……am 17.12.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Ruhr
Zählabschnitt an der Ruhr in Wickede, bis auf ein Wasserloch an der Ruhrbrücke, komplett zugefroren……am 17.12.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Hönnemündung
Ruhrabschnitte am Kleinen Dachwehr, Wasserkraftwerk sowie Hönnemündung (Foto) noch eisfrei. Hier waren auch mit die meisten Wasservögel zu finden……am 17.12.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Gänsesäger
Blick von der Fröndenberger Ruhrbrücke auf einen Teil der Gänsesägeransammlung ……am 17.12.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Gänsesäger
Gänsesägerpaar……am 17.12.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Gänsesäger
Startendes Gänsesägermännchen……am 17.12.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Pfeifenten
Pfeifenten an der Hönnemündung……am 17.12.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Schnatterente
Auch 6 Schnatterenten konnte ich in diesem Bereich entdecken, hier zusammen mit einem Stockentenpaar und Blässrallen……am 17.12.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Lachmöwe
Lachmöwen an der Fröndenberger Ruhrbrücke……am 17.12.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Wasseramsel
Am Abtissenkamp an der Hönne wartet diese Wasseramsel dösend auf steigende Temperaturen ……am 17.12.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Gebirgsstelze
Dagegen sucht die Gebirgsstelze eifrig am gefrorenen Hönneufer nach etwas Fressbaren……am 17.12.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Slberreiher
Zwei Streithähne an der Hönnemündung: Silberreiher und Graureiher……am 17.12.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Silberreiher
Suchbild von der Kiebitzwiese! Silberreiher im Raureif……am 17.12.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Silberreiher
Silberreiher über der Kiebitzwiese. Die Eiskristalle in der Luft machen deutlich, wie kalt es an diesem Morgen im Fröndenberger Ruhrtal war……am 17.12.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Goldammer
Winterstimmung mit Goldammer am Hammer Wasserwerk……am 17.12.2022 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg Zwergschnepfe, Bekassinen, Silberreiher und Eisvogel bei Arbeitseinsatz auf der Kiebitzwiese am 26.11.2022 (Melder: Gregor Zosel)

Nach dem traditionellen Erlenstechen vor zwei Wochen stand heute wieder eine Naturpflegeaktion der „Erlenstecher-Truppe“ im NSG Kiebitzwiese an. Diesmal hieß es den Flößergraben von der „wuchernden“ Brunnenkresse zu befreien, um einen besseren Zufluss für die Wasserflächen zu erreichen. Durch den dichten Bewuchs dieser Wasserpflanze wird das Wasser „natürlich“ aufgestaut und verhindert so die Versorgung der größeren Wasserflächen mit Wasser im NSG. Während der Arbeiten an diesem traumhaften Tag nach anfänglichen Bodenfrost konnten die teilnehmenden Personen u.a. 1 Zwergschnepfe, mind. 2 Bekassinen, 1 Eisvogel sowie 2 Silberreiher beobachten. Neue Helfer der „Kiebitzwiesen-Pflegetruppe“ sind immer herzlich willkommen!!

Kiebitzwiese
Am Aussichtshügel der Kiebitzwiese und in der Sichlerbucht sieht man am besten, dass die Wasserversorgung der Wasserflächen im Moment nicht klappt. Ursache sind die zuwachsenden Zuflussgräben mit der Brunnenkresse……am 26.11.2022 (Fotos: Gregor Zosel)
Kiebitzwiese
Bei frostigen Temperaturen begann die „Erlenstecher-Truppe“ mit dem „Ausharken“ der Brunnenkresse am Flößergraben…..am 26.11.2022 (Fotos: Gregor Zosel)
Kiebitzwiese
Mit vollem Einsatz!! …..am 26.11.2022 (Fotos: Gregor Zosel)
Kiebitzwiese
Teilweise bis zu den Hüften im Wasser!!!…..am 26.11.2022 (Fotos: Gregor Zosel)
Kiebitzwiese
Der Flößergraben vor und nach der Aktion…..am 26.11.2022 (Fotos: Gregor Zosel)

Fröndenberg/Unna: Nachtfalterexkursionen im Oktober u. November im Rahmen der Insektenkartierung im Hemmerder Schelk. Meldung vom 18.11.2022 (Bernhard Glüer, Harald Maas, Fabian Zosel u. Gregor Zosel)

Zur Erfassung der Nachtfalter des „Herbstes und Winters“ haben wir mehrere Exkursionen ins Hemmerder Schelk ab Sonnenuntergang gestartet. Hilfreich war sicherlich wieder bei einigen Arten der Einsatz eines „angerührten“ Lockmittels. Viele Schmetterlinge werden von der zuckerhaltigen Flüssigkeit magisch angezogen. Ab Anfang Oktober bis Mitte November konnten wir so bei teilweise frühlingshaften Temperaturen u.a. auch die Kopula des Kleinen Frostspanners in Augenhöhe beobachten. Alle entdeckten Nachtfalter konnten wieder mit Fotos dokumentiert werden! Nebenbei waren natürlich auch andere nachtaktive Kleintiere wie Käfer, Heuschrecken, Wanzen, Zikaden, Spinnen, Gliederfüsser oder Schnecken zu beobachten. Hier aber nun eine kleine Foto-Auswahl der Nachtfalter-Entdeckungen unserer Wanderungen in der Dunkelheit:

Nachtfalter
Bild 1 (Foto: Harald Maas am 12.11.22): Der Kleine Frostspanner (Operophtera brumata) zeigt einen ausgeprägten Sexualdimorphismus, d.h. Männchen und Weibchen sehen total unterschiedlich aus. Die Falter schlüpfen im Herbst, oft erst nach dem ersten Frost, aus den Puppen. Die Männchen schwärmen in der Dämmerung und nachts in Wäldern, Obstplantagen und Parks. Die flugunfähigen Weibchen klettern mit ihren sechs kräftigen Beinen vom Boden aus die Stämme der Wirtsbäume hinauf, wo die Paarung erfolgt. Bild 2 (Foto: Gregor Zosel am 12.11.22): Der Buchen-Frostspanner (Operophtera fagata) ist oft kaum sicher von dem Kleinen Frostspanner zu unterscheiden. Er ist meist etwas größer, heller gefärbt und in seinem Vorkommen mehr auf (Buchen-)Wälder spezialisiert. Zur sicheren Bestimmung ist aber eine Genitalbestimmung notwendig. Alle Zeichen sprechen aber bei diesem Falter für einen Buchen-Frostspanner.
Nachtfalter
Bild 1 (Foto: Harald Maas am 08.10.22): Die Pyramideneule (Amphipyra pyramidea) lebt in Laubwäldern und angrenzenden Gebüschen, Streuobstwiesen etc. Man findet sie von Juli bis Oktober. Bild 2 (Foto: Gregor Zosel am 08.10.22): Die Bleich-Gelbeule (Xanthia icteritia) lebt dort, wo auch ihre Haupt-Futterpflanze, die Sal-Weide, wächst.
Nachtfalter
Bild 1 (Foto: Gregor Zosel am 12.10.22): Die Gebüsch-Wintereule (Conistra ligula)  fliegt im Herbst, überwintert als Falter und wird deshalb zu den sogenannten „Wintereulen“ gezählt. Die Bestände der Art sind in der Bundesrepublik rückläufig. Bild 2 (Foto: Gregor Zosel am 19.10.22): Die Weißpunkt-Graseule (Mythimna albipuncta) bildet zwei bis drei sich überlappende Generationen im Jahr.
Nachtfalter
Bild 1 (Foto. Gregor Zosel am 19.10.22): Apfelblattskelletiermotte (choreutis pariana): Die Raupen leben in einem Gespinst an den Blättern von Futterpflanzen wie Zierapfel, Weide, Esche, Kirsche, Weißdorn, Rose oder anderen Arten. Die Falter bilden in Westeuropa 2 Generationen pro Jahr. Bild 2 (Foto: Gregor Zosel): Den Wander-Fettzünsler (Udea ferrugalis) findet man ganzjährig (Hauptflugzeit im Herbst) in verschiedenen Lebensräumen.  Die Raupen entwickeln sich polyphag (Tiere mit einem breiten Nahrungsspektrum) an einer Vielzahl von Pflanzen (Wasserdost, Natternkopf, Gagelstrauch, Ziest u.a.). Die Raupen leben in einem lockeren Gespinst an den Blattunterseiten der Futterpflanzen.
Nachtfalter
Bild 1 (Foto: Harald Maas am 19.10.22): Die Puppen des Gehölzflur-Herbstspanners (Epirrita dilutata) findet man in einem leichtem Gespinst knapp unter der Erdoberfläche. Bild 2 (Foto: Harald Maas am 19.10.22). Die Raupen der Ypsiloneule (Agrotis ipsilon) graben sich in den Boden ein, um an die Wurzeln der Pflanzen zu kommen. Sie ernähren sich von den Wurzeln von Wildgräsern, aber auch von Nutzpflanzen wie Kohl, verschiedene Gemüsearten oder Zuckerrüben. Jedes Jahr fliegen die Ypsiloneulen in meist großer Zahl von den Mediterrangebieten über die Alpen nach Mitteleuropa ein.
Nachtfalter
Bild 1 (Foto: Gregor Zosel am 8.10.22): Die Gelbbraune Herbsteule (Agrochola macilenta) bildet nur eine Generation pro Jahr, deren Falter von Ende August bis Anfang Dezember fliegen. Bild 2 (Foto: Gregor Zosel am 8.10.22): Die Rötlichgelbe Herbsteule (Sunira circellaris) wird auch Ulmen-Herbsteule genannt. Aufgrund der oftmals rötlich braunen Farbe der Falter und deren Form in der Ruhestellung wird die Art im englischen Sprachgebrauch als The Brick (Ziegelstein) bezeichnet.
Nachtfalter
Bild 1 (Foto: Fabian Zosel am 23.10.22): Die Heidelbeer-Wintereule (Conistra vaccinii) überwintert als Falter und wird deshalb zu den sogenannten „Wintereulen“ gezählt. Sie ist eine anspruchslose Art, die in nahezu jedem halbwegs naturnahem Biotop zu finden ist, auch im Siedlungsbereich. Bild 2 (Foto: Fabian Zosel am 22.10.22): Die Rötliche Herbsteule (Agrochola helvola) bewohnt Lichte Wälder, Waldränder, Gebüsch- und Ufersäume, Parks, teils auch naturnahen Gärten.
Nachtfalter
Bild 1 (Foto: Harald Maas am 08.10.22): Die Lichtholz-Spinnerwickler (acleris sparsana) erscheinen im Sommer, überwintern und fliegen noch bis Mai des folgenden Jahres. Bild 2 (Foto: Harald Maa sam 12.11.22): Die Schwarzgefleckte Wintereule auch Feldholz-Wintereule (Conistra rubiginosa) fliegt bereits im Herbst, überwintert als Falter und dann wieder ab Februar/März. Sie wird deshalb zu den sog. „Wintereulen“ gezählt. Zu finden in Laubwäldern, Mischwäldern, Feldgehölzsäumen, Parks und Gärten.
Nachtfalter
Bild 1 (Foto: Gregor Zosel am 9.10.22): Die Rotkopf-Wintereule (Conistra erythrocephala) ist in Nordrhein-Westfalen als „stark gefährdet (Kategorie 2) eingestuft. Bild 2 (Foto: Gregor Zosel am 8.10.22): Die Satellit-Wintereule (Eupsilia transversa) ist auf die Aufnahme von Nahrung angewiesen. Im Herbst sucht sie spätblühende Pflanzen auf, saugt aber auch Baumsäfte. Sie findet man auch an gärendes Obst oder an Ausscheidungen von Blattläusen. Diese Art lässt sich deshalb auch gut „ködern“.
Nachtfalter
Bild 1 (Foto: Gregor Zosel am 19.10.22): Der Mondfleckige Blütenspanner (Eupithecia centaureata) ist  weit verbreitet in den verschiedensten Biotopen des Offenlandes. Der namengebende halbmondförmige Fleck auf den Vorderflügeln war namensgebend bei diesem Nachtfalter. Die Raupe des Falters entdeckten wir auf einer Schafgarbe am Wegesrand. Bild 2 (Foto: Gregor Zosel am 19.10.22): Die Weißdorneule (Allophyes oxyacanthae) ist eine typische Herbstart und lebt in verschieden, mehr oder weniger stark bewaldeten oder mit Bäumen und Sträuchern bewachsenen Lebensräumen, ist aber hauptsächlich an Waldrändern und Lichtungen zu finden.

Fröndenberg/Menden/Wickede: Wasservogelzählung mit Wasserrallen, Bekassinen, Blässgänse, Weißwangengans, Löffelente, Wasseramseln, Bergpieper, Eisvögel und Kleinspechte am 13.11.2022 (Gregor Zosel)

Im Rahmen der monatlichen Wasservogelzählung konnte ich in den einzelnen Teilabschnitten des östlichen Fröndenberger Ruhrtals von der Hönnemündung bis zur Wickeder Ruhrbrücke u.a. folgendes notieren:

Himmelmann Park/Hönnemündung: 7 Reiherenten, 36 Stockenten + 6 Bastarde, 2 Blässrallen, 7 Höckerschwäne, 1 Silberreiher, 1 Kormoran, 2 Eisvögel, 1 Wasseramsel sowie 1 Gebirgsstelze.

Hindenburg Hain: 21 Reiherenten, ca. 50 Stockenten + 2 Bastarde sowie 2 Blässrallen.

NSG Kiebitzwiese: 3 Wasserrallen (2 Ex. am Flößergraben + 1 Ex. nahe Aussichtshügel), 10 Bekassinen, 1 Löffelente, 3 Krickenten, 12 Reiherenten, ca. 140 Stockenten + 3 Bastarde, 7 Blässrallen, 2 Nilgänse, 2 Silberreiher, 3 Graureiher, 5 Kormorane, 2 Eisvögel sowie 3 Bergpieper.

Hammer Wasserwerk: 7 Stockenten, 1 Weißwangengans, ca. 80 Blässgänse, ca. 110 Nilgänse, ca. 250 Graugänse, 51 Kanadagänse, 2 Rostgänse, 5 Zwergtaucher (auf der Ruhr), 6 Höckerschwäne, 1 Silberreiher, 2 Graureiher, 1 Eisvogel sowie 2 Bergpieper.

NSG Obergraben westlich Wickede: 4 Reiherenten, 66 Stockenten + 2 Bastarde, 2 Zwergtaucher, 2 Nilgänse, 1 Kormoran, 1 Eisvogel sowie 1 Wasseramsel.

Ruhrabschnitt östliche Fröndenberger Stadtgrenze bis Wickeder Ruhrbrücke: 7 Krickenten, 19 Reiherenten, ca. 80 Stockenten+ 3 Bastarde, 1 weiße Hausente, 7 Zwergtaucher, 2 Blässrallen, 2 Nilgänse, 2 Graureiher, 3 Kormorane, 2 Kleinspechte (1:1) sowie 1 Sperber.

Warmer Löhen: 3 Silberreiher sowie 6 Graureiher.

Kleinspecht
Kleinspechtmännchen auf der Wickeder Ruhrpromenade……am 13.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Kleinspecht
Nebenan das passende Weibchen……am 13.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Wasseramsel
Wasseramsel an der Hönnemündung……am 13.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Wacholderdrossel
Wacholderdrossel vor dem Mond im NSG Obergraben westlich Wickede……am 13.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Eisvogel
Eisvogel im Licht der aufgehenden Sonne im Hammer Wasserwerk……am 13.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Bergpieper
Bergpieper auf einem Brunnen im Wasserwerk……am 13.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Weißwangengans
Weißwangengans am Eingangstor zum Wasserwerk……am 13.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Blässgans
Die Blässgänse haben zusammen mit den Graugänsen einen gemischten großen Trupp gebildet, der auf der großen Wiese des Wasserwerkes nach Nahrung sucht……am 13.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Graugans
Herbststimmung mit Graugänsen. Der Rauhreif lässt die Spinngeweben auf der Wiese leuchten……am 13.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Bekassine
Bekassinen am Aussichtshügel der Kiebitzwiese……am 13.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Silberreiher
Silberreiher im Flachwasser……am 13.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Kiebitzwiese
Morgenstimmung an der Ruhr im NSG Kiebitzwiese……am 13.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg/Menden: Blässgänse, Rostgänse, Eisvögel, Gebirgsstelzen, Wasseramsel, Sperber, Wacholderdrosseln, Gesang von Misteldrossel und Kohlmeise am 08.11.2022 (Gregor Zosel)

Bei einem Spaziergang vom Himmelmann Park zur Hönnemündung und dann an der Hönne entlang bis zum Bösperder Bahnhof konnte ich u.a. folgendes notieren: ca. 80 Blässgänse und 11 Rostgänse in Richtung Osten überfliegend, 1 Silbermöwe, 3 Eisvögel, 2 Gebirgsstelzen, 1 Wasseramsel, ca. 100 Wacholderdrosseln nahe der Kläranlage. Hier an der Kläranlage am Hönneufer 1 jagender Sperber. Bei frühlingshaften Temperaturen Vollgesang von einer Misteldrossel und einer Kohlmeise!

Silbermöwe
Silbermöwe über der Ruhrbrücke…..am 08.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Eisvogel
Eisvogel an der Hönne…..am 08.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Wasseramsel
Wasseramsel am Abtissenkamp…..am 08.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Silberreiher
Silberreiher fischt an der Hönnemündung…..am 08.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Graureiher
Graureiher direkt an der Hönnebrücke…..am 08.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Kormoran
Kormoran mit Stockenten auf der Kiesinsel an der Ruhrbrücke…..am 08.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Kanadagans
Überfliegende Kanadagänse…..am 08.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg/Wickede: Kornweihe und Zilpzalpgesang am 06.11.2022 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag 1 weibchenfarbige Kornweihe an der Großen Wand südlich des Hemmerder Schelks.

Zuvor bei dem Besuch der renaturierten Ruhr in Wickede notierte ich u.a. folgendes: 6 Zwergtaucher, 21 Reiherenten, 1 Teichralle, 2 Silberreiher, ca. 350 Graugänse (am Ruhrstau Echthausen), ca. 100 Buchfinken zusammen mit ca. 30 Goldammern auf einer Wiese an der Ruhr-Eisenbahnbrücke. Am Obergraben 1 Zilpzalp mit Vollgesang über längerer Zeit.

Ruhr
Die Erweiterung der Renaturierung der Ruhr in Richtung Wickeder Ruhrbrücke macht deutliche Fortschritte, bzw, sieht vorerst abgeschlossen aus……am 06.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)

Ruhr
Große Kiesinseln laden sicherlich im nächsten Frühjahr den Flussregenpfeifer zur Brut ein……am 06.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)

Kormoran
Kormoran im Überflug……am 06.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)

Teichralle
Teichralle auf dem Obergraben……am 06.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Stockente
Im schönsten Herbstlicht leuchten die Farben der Vögel besonders schön……am 06.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Graureiher
Graureiher auf Fischjagd……am 06.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Rotkehlchen
Dort wo ich eigentlich mit einer Wasseramsel rechnete, suchte stattdessen dieses Rotkehlchen nach etwas Fressbaren……am 06.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg: Wasserrallen, Bekassine, Höckergänse, Löffelente, Krickenten, Silberreiher, Graureiher, Bergpieper und viele Zaunkönige am 05.11.2022 (Gregor Zosel)

Heute bei anfangs zähem Nebel konnte ich im Hammer Wasserwerk u.a. folgendes beobachten: 2 Höckergänse, 11 Graugänse, 11 Nilgänse, 6 Kanadagänse, 1 Silberreiher, 1 Eisvogel, 1 Bergpieper sowie 1 Bachstelze beobachten. Auffallend heute die vielen Zaunkönige im Werksgelände (geschätzt ca. 20 Ex.). Auch anschließend im Ostteil der Kiebitzwiese weitere ca. 10 Zaunkönige. Weiterhin auf der Kiebitzwiese u.a.: 2 Wasserrallen, 1 Bekassine, 1 Löffelente, 4 Krickenten, 9 Nilgänse, 1 Silberreiher, 2 Graureiher, 1 Bergpieper, 1 Eisvogel sowie 1 Rotdrossel. Im Warmer Löhen 4 Silberreiher, 18 Graureiher sowie 4 Nilgänse.

Höckergans
Höckergänse im Eingangsbereich zum Hammer Wasserwerk….am 05.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Löffelente
Löffelerpel auf der Kiebitzwiese…am 05.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Krickente
Krickenten am Aussichtshügel der Kiebitzwiese…am 05.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Krickente
Krickerpel beim sinkenden Wassserstand…am 05.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Silberreiher
Einfliegender Silberreiher…am 05.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Silberreiher
……zuvor noch am herbstlichen Flößergraben…am 05.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Mäusebussard
Mäusebussard im NSG Kiebitzwiese…am 05.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Zaunkönig
Zaunkönig frühmorgens noch im Nebel im Hammer Wasserwerk…am 05.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Zaunkönig
Später ein Zaunkönig auf der sonnigen Kiebitzwiese…am 05.11.2022 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg/Menden: Blässgänse, Wasseramselgesang und Gebirgsstelze am 28.10.22 (Foto: Gregor Zosel)

Heute bei meinem Morgenspaziergang vom Himmelmann Park zur Hönne konnte ich u.a. folgendes beobachten: 1 Wasseramsel mit Vollgesang an der Hönne zwischen Mündung und Bösperder Bahnhof. An der Ruhrbrücke 1 Gebirgsstelze. Über dem Himmelmann Park etwa 150 Blässgänse sowie 11 Rostgänse, die allesamt nach Osten flogen (vermutlich zur Kiebitzwiese oder ins Hammer Wasserwerk).

Blässgans
Blässgänse über dem Himmelmann Park…..am 28.10.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Wasseramsel
Wasseramsel an der Hönne nahe Bösperde…..am 28.10.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Hermelin
Vermutlich wegen der Größe ein Hermelin im Himmelmann Park. Leider bekam ich die Schwanzspitze nicht zu sehen, um den kleinen Marder eindeutig zu bestimmen…..am 28.10.2022 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg: Kranichzug am 26.10.2022 (Gregor Zosel)

Zwischen 17:15 und 17:30 Uhr zogen etwa 650 Kraniche in mehreren Zügen tief über Fröndenberg in SW-Richtung hinweg, teilweise direkt über meinem Garten.

Kranich
Kraniche über Fröndenberg….am 26.10.2022 (Foto: Gregor Zosel)
Ktanich
Einige Trupps flogen sehr tief über meinem Garten hinweg….am 26.10.2022 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg/Unna: Rotmilane, Kolkrabe und Feldlerchen am 23.10.2022 (Gregor Zosel)

Heute in der Zeit von 9:00-10:00 Uhr geschätzte 1000 ziehende Feldlerchen sowie ca. 300 ziehende Buchfinken im Bereich des Hemmerder Schelks. Bei Dreihausen zuvor ein Trupp von ca. 500 rastenden Feldlerchen. Hier auch mind. 16 nach Westen ziehende Rotmilane (zunächst als Trupp ankommend,kurz auf den Feldern zusammen mit Mäusebussarden auf Nahrungssuche; danach einzelnd weiterziehend). Im Hemmerder Schelk 1 Kolkrabe sowie 3 Rotdrosseln.