Autor: gz

Arnsberg: Baumpieper, Wiesenpieper, Kolkrabe, Hohltauben, Goldammern, Kernbeißer, Tannenmeise, Hausrotschwänze, Mehlschwalben und Spurentunnel am 11.04.2026 (Björn Nikula, Andre Matull u. Gregor Zosel)

 
Heute bei unserer 14 km langen Exkursion im Gebiet rund um das Kloster Oelinghausen konnten wir u.a. folgendes beobachten: 1 singender Baumpieper, insgesamt 12 Wiesenpieper (teils ziehend, teils auffliegend aus Rapsfeldern), 1 rufender Kolkrabe, mind. 27 Hohltauben (davon ein großer Trupp von 23 Ex. auf einem unbestellten Acker), 2 singende Fitisse, 24 singende Zilpzalpe, 20 Goldammer (davon >15 singend), 17 singende Mönchsgrasmücken, 7 singende Heckenbraunellen, 7 singende Singdrosseln, 1 singende Misteldrossel, 4 Rotdrosseln, 5 singende Feldlerchen, 1 Tannenmeise, 1 Sumpfmeise, 2 Schwanzmeisen, 1 singender Kernbeißer, 4 rufende Kleiber, 1 unbestimmter Baumläufer, 3 singende Sommergoldhähnchen, 4 Hausrotschwänze (1:2 am Kloster, singend und 1 M am Gut Stiepel singend), 1 Dompfaff, 2 Distelfinken, 7 Bachstelzen, ungezählte Haussperlinge, 7 Stare, 1 Buntspecht, mind. 2 Grünspechte, einzelne Rauchschwalben, einzelne Mehlschwalben (fliegen die Nester an  den Klostergebäuden und am Gut Stiepel an), 6 Dohlen, 1 Saatkrähe, 5 Eichelhäher, 1 Sperber, 3 Turmfalken, 2 Mäusebussarde sowie 1 Rotmilan. Für eine Entdeckung entlang unseres Weges hatten wir zunächst keine Erklärung. In regelmäßigen Abständen entdeckten wir etwa in Augenhöhe mehrere rechteckige Gehäuse. Diese waren etwa 30-40 cm lang und an beiden Seiten offen. Dank der Recherche im Internet fanden wir schnell eine Erklärung für diese „Röhren“. Mit ihrer Hilfe kann man unsere 4 heimischen Bilcharten; wie Siebenschläfer, Gartenschläfer, Baumschläfer und Haselmaus nachweisen. Diese neugierigen „Schlafmäuse“ krabbeln durch die offenen Tunnel. Dabei hinterlassen sie ihre Fußspuren (Trittsiegel) auf einem „Tintenkissen“, der in der Mitte des Tunnels platziert ist. In diesem Gemisch aus Öl und Aktivkohle, welches auf einem Stück Papier aufgebracht wird, kann man dann erkennen, ob ein Bilch oder Maus den Tunnel durchquert hat. Jeder dieser 4 Bilcharten hat einen charakteristischen Abdruck der Pfoten. So lassen sich die unterschiedlichen Arten fast sicher bestimmen. Da diese Tunnel mit Nummern versehen waren, sind mindestens über 60 Röhren hier an den Waldrändern, meist an Haselnusssträuchern, angebracht worden.

Spurentunnel am Waldrand nahe des Klosters Oelinghausen. Dieses Gehäuse dient dem Nachweis von Bilchen…….am 11.04.2026 (Foto: Andre Matull)

Die wenigen Mehlschwalben, die bereits aus ihren Winterquartieren zurück gekommen sind, suchen ihre alten Nester an den Gebäuden auf. Hier an einem Haus am Kloster…..am 11.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Gut vertreten rund ums Kloster Oelinghausen ist weiterhin die Goldammer. Hier ein Männchen in seinem Revier…..am 11.04.2026 (Foto: Björn Nikula)

Das Goldammerweibchen lauscht dem gesang des Männchens…..am 11.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Distelfink inmitten der Obstbaumblüte…..am 11.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Auch die Zahl der singenden Mönchsgrasmücken war beachtlich…..am 11.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Insgesamt 5 singende Feldlerchen konnten wir entlang unseres Weges beobachten…….am 11.04.2026 (Foto: Andre Matull)

Grünspecht sucht in der Gänsesblümchenwiese nach Ameisen…..am 11.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Wohl eine Maus entdeckt hat dieser Turmfalke. Blitzschnell stösst er auf die vermeintliche Beute…..am 11.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Die Turmfalken gehören zum Charaktervogel des Klosters. Hier brüten sie schon seit Jahrzehnten …….am 11.04.2026 (Foto: Andre Matull)

Wickede: Fischadler, Schwarzmilan, Schwarzspecht, Mittelspechte, Kolkraben, Hohltauben, Gebirgsstelze, Fitisse, Kernbeißer, Haubenmeise, und Tannenmeisen am 07.04.2026 (Andre Matull u. Gregor Zosel)

Es trieb uns mal wieder zum Echthauser Berg bei Wickede, wo wir stets schöne Beobachtungen in der Vergangenheit hatten. Ab heute heißt es definitiv: “Nichts ist unmöglich, deshalb genau hinschauen!“. Denn damit haben wir mitten im Wald sicher nicht gerechnet. Der erste Blick ohne Fernglas ließ einen Greifvogel als hellen Mäusebussard vermuten, entpuppte sich aber beim Blick durch die Optik als ein Fischadler mit Beute. Dieser Adler hat entweder an dem Waldweiher am Schwarzen Weg oder an der Ruhr erfolgreich gejagt. Danach hat er sich zum Frühstück in den Hochwald zurückgezogen. Neben diesem Highlight konnten wir außerdem an diesem Vormittag u.a. folgendes notieren: 1 überfliegender Schwarzmilan, 1 Sperber, 1 Mäusebussard, mind. 1 Schwarzspecht, mind. 3 Mittelspechte, mind. 2 Grünspechte, 7 Buntspechte, 3 Hohltauben, 2 Kolkraben, 5 Eichelhäher, 1 Gebirgsstelze, 2 Bachstelzen, 6 Kleiber, 8 Kernbeißer (7+1 Ex.), 1 Haubenmeise, 2 Tannenmeisen, 7 singende Sommergoldhähnchen, 1 singendes Wintergoldhähnchen, 5 singende Fitisse, 20 singende Zilpzalpe, 8 singende Singdrosseln, 2 singende Misteldrosseln, mind. 5 Rotdrosseln, 3 Dompfaffe (1:2), 2 Mönchsgrasmücken, 1 Goldammer, 2 Graureiher sowie auf dem Waldweiher 3 Zwergtaucher, 7 Kanadagänse und 4 Graugänse.

Fischadler mitten im Wald am Echthauser Berg…….am 07.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Kurz vor dem Abflug mit Beute……am 07.04.2026 (Foto: Andre Matull)

Mittelspecht im Waldgebiet „Mühlenbuchen“……am 07.04.2026 (Foto: Andre Matull)

Mittelspecht ohne Beschwerden im Halswirbelbereich…….am 07.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Eines der vielen Sommergoldhähnchen…….am 07.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Der Fitis ist nun fast überall eingetroffen…….am 07.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Heute auf unserem Weg konnten wir 5 singende Fitisse notieren…….am 07.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Kernbeißer nahe dem Waldrastplatz „Zu den fünf Buchen“……am 07.04.2026 (Foto: Andre Matull)

Heckenbraunelle singt am Wegesrand…….am 07.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Waldeidechse im Unterholz……am 07.04.2026 (Foto: Andre Matull)

Nun fliegen die ersten Aurorafalter…….am 07.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Menden/Arnsberg: Sperlingskauz, Schwarzstorch, Grauspechte, Mittelspechte, Hohltauben, Kolkraben, Wasseramsel, Gebirgsstelze, Kernbeißer, Misteldrosseln, Rotdrosseln, Sandlaufkäfer, Großes Jungfernkind, Großer Fuchs und Admiral-Eiablage….am 02.03. und 09.03.2026 (Bernhard Glüer, Andre Matull und Gregor Zosel)

Auf einem Rundweg im NSG „Luerwald und Bieberbach“, den wir zweimal im Abstand von einer Woche abliefen, konnten wir bei traumhaften Wetter u.a. folgendes beobachten, bzw. verhören: 1 rufender Sperlingskauz, 1 Schwarzstorch, 2-3 Grauspechte, mind. 7 Mittelspechtreviere (teils balzend, teils mit Höhlenbau), 2-3 Grünspechte, ungezählte Buntspechte, leider keinen Schwarzspecht, ca. 7 Kolkraben, 8 Hohltauben, 1 Wasseramsel, 1 Gebirgsstelze, 3 Kernbeißer (1 x mit Gesang), 1 überfliegender Wiesenpieper, 1 Tannenmeise, 2 Schwanzmeisen, >3 Sumpfmeisen, 2 Bergfinken, 1 Erlenzeisig, 1 Dompfaff, ungezählte Kleiber, mehrere Sommergoldhähnchen und Wintergoldhähnchen mit Gesang, 3 Goldammern, noch wenige singende Zilpzalpe, ungezählte Singdrosseln, mind. 2 Misteldrosseln (mit Gesang und Nistmaterial), 20-30 Rotdrosseln, 2 Rostgänse, 2 Nilgänse, 1 Sperber, 2 Rotmilane mit Balz sowie mind. 3 Mäusebussarde. In der Insektenwelt waren mehrere Sandlaufkäfer, 1 Großes Jungfernkind (auch bekannt als Birken-Jungfernkind) sowie 1 Admiral bei der Eiablage unsere Highlights.

Schwarzstorch in den Wiesen am Bieberbach……am 02.03.2026 (Foto: Andre Matull)

Schwarzstorch abfliegend in die Weiten des Arnsberger Waldes…….am 02.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Grauspecht im NSG Luerwald und Bieberbach…..am 09.03.2026 (Foto: Bernhard Glüer)

Der Grauspecht hat uns stets im Auge……am 02.03.2026 (Foto: Andre Matull)

Insgesamt konnten wir mindestens 7 Mittelspechtreviere als besetzt notieren…….am 02.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Mittelspecht beim Höhlenbau…..am 09.03.2026 (Foto: Bernhard Glüer)

Kernbeißer mit Vollgesang……am 02.03.2026 (Foto: Andre Matull)

Misteldrossel mit Nistmaterial…..am 09.03.2026 (Foto: Bernhard Glüer)

Sommergoldhähnchen……am 02.03.2026 (Foto: Andre Matull)

…und gleich nochmals eins aus dem Nachbarrevier…..am 09.03.2026 (Foto: Bernhard Glüer)

Balzende Rotmilane……am 02.03.2026 (Foto: Andre Matull)

Mäusebussarde,die ins Revier der Rotmilane eindringen, werden sofort attackiert…….am 02.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Kreisender Sperber……am 09.03.2026 (Foto: Andre Matull)

Tonaufnahme vom rufenden Sperlingskauz….am 02.03.2026 (Aufnahme: Andre Matull)

Großes Jungfernkind auch Birken-Jungfernkind ( Archiearis parthenias) beim Sonnenbad…..am 02.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Admiral bei der Eiablage…..am 09.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Auf der jungen Brennessel fanden wir dann auch das winzige gelegte Ei des Admirals……am 09.03.2026 (Foto: Andre Matull)

Sandlaufkäfer auf dem Wanderweg…..am 09.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Unna: Gänsesäger, Blässgänse, Rostgänse, Löffelenten, Krickenten, Kiebitze und Zilpzalpe am 04.03.2026 (Gregor Zosel)

Heute  am Mittag in den Hemmerder Wiesen u.a. 1 Gänsesäger (möglicherweise Erstnachweis für dieses Gebiet), ca. 70 Blässgänse, ca. 50 Graugänse, 4 Rostgänse, 2 Nilgänse, 15 Kanadagänse, 2 Löffelenten (1:1), 1 Schnatterente, ca. 60 Krickenten, 4 Blässrallen, mind. 34 Kiebitze (davon 31 Ex. im eingezäunten Bereich und 3 auf angrenzendem Feld), 1 Weißstorch, 2 Silberreiher, 1 Graureiher, 2 singende Zilpzalpe und 1 singende Misteldrossel.

 
1 männlicher Gänsesäger in den Hemmerder Wiesen….am 04.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Blässgänse in den Hemmerder Wiesen….am 04.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Graugänse beim Sonnenbad….am 04.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

 
Kiebitzbalz in den Hemmerder Wiesen….am 04.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Hamm: Kohlmeisen am 26.02.2026 ( Gregor Zosel)

Heute kurz nach Sonnenaufgang konnte ich in Hamm/ Westhusen eine Beobachtung machen, die ich bisher noch nie erlebt habe oder von solcher noch nie gehört habe. In einer Birkenallee wurde ich auf einen Vogelschwarm von Kleinvögeln aufmerksam, die sich in den Baumkronen der Birken in NO- Richting langsam fortbewegten. Ich dachte erst z.B. an einen Trupp Distelfinken. Zu meinem Erstaunen handelte es sich um einen Trupp von mindestens 70 Kohlmeisen, können aber auch 100 gewesen sein. Darunter mischten sich noch etwa 30 Blaumeisen. Ungewöhnlich war diese riesige Anzahl besonders der Kohlmeisen, zumal es auch noch um den Heimzug in die Sommerquartiere handeln dürfte. Meine Vermutung ist, dass die Menge an Meisen zusammen sich einen Schlafplatz teilten und nun anfangs gemeinsam weiterzogen.

Hamm: Gänsesäger, Silberreiher, Schwarzspecht, Mittelspechte, Singdrosseln und Feldlerchen am 07.02 -08.02. 2026 (Raphaela Gerwin u. Gregor Zosel)

Am Samstag konnten wir im Waldgebiet der Ostgeithe u.a. 1 rufenden Schwarzspecht, 2 Mittelspechte, 1 Grünspecht sowie mehrere Buntspechte notieren. Im Efeubestand an den Waldbäumen ein Trupp von ca. 10 Singdrosseln auf Nahrungssuche. 1 einzelner überfliegender Kranich. Am Sonntag beobachteten wir im Feuchtgebiet zwischen dem Schafbusch und dem Heesener Wald nahe Hamm/ Westhusen u.a. 3 Gänsesäger, 1 Nilgans, 1 Silberreiher, 1 Graureiher und 1 Kormoran. Hier 19 nach NW ziehende Feldlerchen.

Mittelspecht in der Geithe ….am 07.02.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Mittelspecht in der Geithe ….am 07.02.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Gänsesäger nahe Hamm/Westhusen ….am 08.02.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Gänsesäger und Kormoran nahe Hamm/Westhusen ….am 08.02.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Silberreiher nahe Hamm/Westhusen im Feuchtgebiet zwischen Heesener Wald und dem Schafbusch….am 08.02.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Hamm: Kleinspecht, Schwarzspecht und Mittelspecht am 31.12.2025 (Raphaela Gerwin und Gregor Zosel)

Heute bei unserem letzten Spaziergang in diesen Jahr hatten wir im Waldgebiet der Ostgeithe gleich 3 tolle Beobachtungen. Direkt am Bachlauf ein Kleinspecht direkt vor uns. Für dieses Gebiet für uns eine Erstbeobachtung. Ebenfalls direkt am Weg 1 rufender Schwarzspecht und 1 Mittelspecht. Beide mit Sichtkontakt. Heute für das kommende Jahr gelernt:“ Kamera zu Hause lassen, dann hat man die tollsten Beobachtungen!“ Allen Vogel- und Naturfreunden wünschen wir einen guten Rutsch und für 2026 neben schönen Erlebnissen in der Natur alles Gute, vor allem Gesundheit!

Fröndenberg: Wasserrallen, Krickenten, Silbermöwe, Gebirgsstelzen, Wiesenpieper, Kernbeißer, Schwanzmeisen, Rohrammer, Zilpzalpe und Zwergmaus während des Arbeitseinsatzes am 15.11.2025 (Melder: Gregor Zosel)

Während des traditionellen „Erlenstechens“ auf der Kiebitzwiese konnten die 19 Teilnehmer (aufgeteilt in 3 Arbeitsgruppen) im Abschnitt vom Wehr bis zur Rammbachmündung u.a. folgende Beobachtungen machen: 2 Wasserrallen, 1 Schnatterente, 15 Krickenten (1 stationär + 14 überfliegend), 8 Reiherenten, ca. 120 Stockenten, 1 Blässhuhn, 2 Zwergtaucher, mind. 18 Höckerschwäne, 13 Graugänse, 2 Nilgänse, 2 Silberreiher, 3-5 Graureiher, 1 Silbermöwe, 16 Kormorane, 2 Eisvögel, 2 Gebirgsstelzen, 1 Bachstelze, 2 Wiesenpieper, mind. 1 Rohrammer, 6 Goldammern, 2 Zilpzalpe, 1 Dompfaff, 1-2 Kernbeißer, >20 Schwanzmeisen in 3 Trupps, 1 Gartenbaumläufer, rufende Erlenzeisige vom Ruhrufer, 1 Grünspecht, 2- 3 Buntspechte, 27 Wacholderdrosseln, ca. 5 Zaunkönige, ca. 20 Buchfinken, 2 Haussperlinge, 1 singende Star, 1 Mäusebussard sowie 1 Turmfalke. Außerdem Blaumeisen, Kohlmeisen, Rotkehlchen, Amseln, Ringeltauben, Rabenkrähen und Elstern. Am Flößergraben 1 Nest der Zwergmaus in den Binsen versteckt.

Hamm: Rotmilane, Wacholderdrosseln, Mittelspecht, Zilpzalp, Ringeltauben, Dohlen, Rabenkrähen, Postillion und Zitronenfalter am 10.11-13.11.25 (Gregor Zosel)

Die letzten Tage galt mein Augenmerk der Vogelwelt in der „offenen“ Landschaft Hamms. Dafür besuchte ich die Feldfluren zwischen dem Geithewald/ Wildhauser Holz und der A2 bzw. die Feldfluren zwischen dem Friedhof Kreuzkamp (Braam-Ostwennemar) und Vöckinghausen. Weite Feldfluren mit Ackerflächen, Viehweiden, Streuobstwiesen, Bauernhöfe, Hecken und kleinere Wälder prägen diese Landschaft im Osten Hamms. Anders als die Vogelwelt am Haarstrang des Kreises Unna mit größeren Beständen an rastenden und überwinternden Vögeln sieht es hier in Hamm eher bescheiden aus. Lediglich an den Waldrändern und Bauernhöfen, in den Hecken und Wildäckern sind Singvögel in etwas größeren Zahlen zu notieren. Nur die Zahlen bei den Rabenvögeln sind erfreulich hoch. Typisch hier einer der „Charaktervögel Hamms“ die Dohle, die überall vertreten ist. Große Ansammlungen auf den frisch bearbeiteten Äckern. Höchstzahlen hier bei Braam-Ostwennemar ca. 140 Dohlen und etwa 80 Rabenkrähen. Erwähnenswert bei den Wanderungen durch das besagte Gebiet außerdem u.a.: 2 Rotmilane, 1 Mittelspecht (in der Ostgeithe), mehrere Grünspechte, ca. 70 Wacholderdrosseln, 150-200 Ringeltauben (Schlafplätze in den Kleinen Wäldern), ca. 80 Goldammern in einem Wildschutzacker am Drechenholz, ca. 5 Bergfinken unter einzelnen Buchfinken sowie 1 Zilpzalp. Die große Anzahl der durchziehenden Blau- und Kohlmeisenbeständen wie Ende September bis Mitte Oktober ist vorbei. Hier nur noch kleine Trupps bzw. Einzelvögel meist in den Hecken.  Neben 2 späten Zitronenfaltern auch noch 1 Postillion.

Postillion auf einem Rotklee nahe der Ostgeithe….am 10.11.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Kreisender Rotmilan bei Braam-Ostwennemar……am 13.11.2025 (Foto: Gregor Zosel)…

Bergfink nahrungsuchend in einer Baumkrone….am 10.11.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Rabenkrähe bei der Walnussernte….am 10.11.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Gleich nebenan eine Dohle….am 10.11.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Dohlen suchen nach Würmern in der Mittagssonne….am 13.11.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Sumpfmeise am Bürgerwald nahe der Geithe….am 10.11.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Schwanzmeisen an einem Bauernhof….am 10.11.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Überall erklingt der Herbstgesang der Rotkehlchen….am 14.11.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Fröndenberg/Menden/Unna: Mandarinente, Pfeifenten, Krickenten, Wasseramseln, Gebirgsstelze, Eisvogel, Rotdrosseln und Wacholderdrosseln am 02.11.2025 (Gregor Zosel)

Heute am Mittag führte mich mein Weg vom Himmelmann Park zur Hönnemündung. Hier dann ein Stückchen in die Mendener Ruhraue einschließlich einem Blick über den Zaun in den von hier einsehbaren Teil der Bösperder Kläranlage. Von hier wieder den Fahrradweg entlang der Hönne bis kurz vor dem Bösperder Bahnhof. Zurück entlang der Bahnschienen bis zum Himmelmann Park. Auf der etwa 3 stündigen Exkursion konnte ich insgesamt u.a. folgendes notieren: 1 Mandarinente (M) an der Hönne, 3 Pfeifenten (Kläranlage), mind. 28 Krickenten (Kläranlage), ca. 15 Schnatterenten (Kläranlage), mind. 57 Stockenten, 3 Zwergtaucher (Kläranlage), 2 Teichrallen, 3 Blässrallen, 1 Silberreiher, 1 Graureiher, 2 Wasseramseln, 1 Gebirgsstelze, 2 Eisvögel, ca. 40 Rotdrosseln, 15 Amseln, ca. 135 nach Westen ziehende Stare, 1 Buntspecht, 2 Gartenbaumläufer, 6 Blaumeisen, 7 Kohlmeisen, 7 Rotkehlchen, 1 Zaunkönig, 3 Heckenbraunellen, 7 Dohlen sowie 1 Mäusebussard. Zuvor auf einem Feld zwischen der Westhemmerder Dorfstraße und dem Lünerner Bach ca. 300 Wacholderdrosseln.

Wasseramsel an der Hönnemündung… am 02.11.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Mandarinerpel an der Hönne… am 02.11.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Hamm: Wasserralle, Gänsesäger, Krickenten, Wiesenpieper, Rotdrosseln und Eisvogel am 31.10.2025 (Gregor Zosel)

Ein Blick in den Nachbarkreis Hamm brachte an diesem Mittag im Lippe-Auenpark zwischen Fahrstraße und Münsterstraße u.a. folgende Beobachtungen: 1 Wasseralle, 1 Gänsesäger (W), ca. 20 Krickenten, 9 Schnatterenten, 60 Stockenten, 1 Reiherente, 2 Teichrallen, 8 Blässrallen, 1 Silberreiher, 7 Graureiher, 1 Steppenmöwe, ca. 62 Lachmöwen, 78 Kormorane (20 stationär und 58 ziehend), 1 Eisvogel, 5 rastende Wiesenpieper, ca. 26 Distelfinken (2 Trupps), 1 Heckenbraunelle (mit Herbstgesang), 1 Gartenbaumläufer, nur 5 Blaumeisen, 6 Kohlmeisen, 16 überfliegende Rotdrosseln, 1 Misteldrossel, mind. 20 Elstern, 31 Dohlen, 1 Eichelhäher, , 6 singende Rotkehlchen sowie 2 Turmfalken.

Wasseralle im Schilf an einer Beobachtungshütte……am 31.10.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Gänsesäger auf der Lippe……am 31.10.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Krickente im Auenpark……am 31.10.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Schnatterenten am Lippeufer……am 31.10.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Silberreiher auf einer Auenweide……am 31.10.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Rastender Wiesenpieper nahe der Flughafenlandebahn……am 31.10.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Turmfalke auf Ansitz……am 31.10.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Dohlen auf Nahrungssuche……am 31.10.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Hemer: Tannenhäher, Fichtenkreuzschnäbel, Schwarzspecht, Kolkraben, Wasseramsel, Eisvogel, Gebirgsstelze, Dompfaffe, Haubenmeisen, Tannenmeisen, Wiesenpieper, Rohrweihe, Habicht, Sperber und viele Eichelhäher am 20.09.2025 (Andre Matull, Björn Nikula und Gregor Zosel)

Heute am Vormittag starteten wir zur nächsten Exkursion ins Stephanopler Tal auf der Suche nach dem Tannenhäher. Endlich konnten wir 1 Exemplar dieses seltenen Vogels entdecken. Er flog über dem Wanderweg nahe der Schwerter Hütte und landete direkt vor uns in eine Fichte. Hier verweilte er nur wenige Sekunden, bevor er wieder im Hochwald verschwand. Leider waren wir alle mit unseren Kameras zu langsam, um den Häher auf einem Foto festzuhalten. Somit konnten wir nachgeweisen, dass der Tannenhäher das Gebiet noch nicht vollkommen geräumt hat. Ansonsten standen auf unserer Liste und.a. folgende Vogelarten, leider heute ohne Fotos: 1 Tannenhäher, mindestens 18 Eichelhäher (auf einen Einflug in den nächsten Tagen achten!), 4 Kolkraben, mindestens 24 Fichtenkreuzschnäbel, 6 Dompfaffe, 1 Wasseramsel, 1 Gebirgsstelze, 1 Eisvogel, 1 Schwarzspecht, 2 Buntspechte, 1 Grünspecht, 1 Hausrotschwanz, 4 Tannenmeisen, 2 Haubenmeisen, 3 Misteldrosseln, 4 Wiesenpieper, >10 Wintergoldhähnchen, 7 singende Zilpzalpe, 4 singende Zaunkönige, 13 Rauchschwalben, 1 Rohrweihe ziehend, 1 Habicht, 1 Sperber, 2 Turmfalken, 2 Rotmilane sowie 1 Mäusebussard.

Hemer: Wespenbussard, Rohrweihe, Fichtenkreuzschnäbel, Schwarzspecht, Kolkrabe, Trauerschnäpper, Gartenrotschwanz, Baumpieper,Kernbeißer, Haubenmeisen und Tannenmeisen am 11.08.2025 (Andre Matull, Björn Nikula u. Gregor Zosel)

Bei unsere heutigen Exkursion im Stephanopler Tal bei Hemer war die erweiterte Suche nach dem Tannenhäher wieder vergebens. Dafür konnten wir bei traumhaften Wetter trotzdem einige schöne Beobachtungen machen, u.a.: 1 Wespenbussard (m), 1 ziehende Rohrweihe (weibchenfarbig), 3 Mäusebussarde, mind. 10 Fichtenkreuzschnäbel in 3 Trupps, 1 Gartenrotschwanz (w), 2 Trauerschnäpper, 3 stationäre Baumpieper + immer wieder Zugrufe von überfliegenden Baumpiepern, 1 Schwarzspecht, 1 Kolkrabe, mind. 4 Haubenmeisen, mind. 11 Tannenmeisen, 2 Kernbeißer, 1 Dompfaff, 6 Distelfinken, einzelne Wintergoldhähnchen, 2 Misteldrosseln, nicht gezählte Rauch- und Mehlschwalben sowie 2 Graureiher. An Schmetterlingen war der Zitronenfalter eindeutig die häufigste Art heute mit fast 100 Ex.. Des weiteren stand u.a. auf unserer Tagschmetterlingsliste Kaisermantel, Landkärtchen, Kleiner Feuerfalter, Faulbaumbläuling, Hauhechelbläuling, Distelfalter, Admiral, Tagpfauenauge, Grünader-Weißling sowie unbestimmte Weißlinge. Dazu mehrere tagaktive Nachtfalter.

Wespenbussard über dem Höhenweg….am 11.08.2025 (Foto: Andre Matull)

Männlicher Fichtenkreuzschnabel…..am 11.08.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Weiblicher Fichtenkreuzschnabel…..am 11.08.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Weiblicher Gartenrotschwanz am Rande einer Kahlfläche….am 11.08.2025 (Foto: Andre Matull)

Baumpieper in einem Baumwipfel. In den frühen Morgenstunden hörten wir immer wieder Rufe von ziehenden Baumpiepern….am 11.08.2025 (Foto: Andre Matull)

Trauerschnäpper auf seinem Ansitz….am 11.08.2025 (Foto: Andre Matull)

Deutlich ist der Flügelspiegel erkennbar…..am 11.08.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Haubenmeise in einem jungen Fichtenbestand…..am 11.08.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Sie sucht zwischen den Nadeln der Fichten nach kleinen Insekten und Spinnen….am 11.08.2025 (Foto: Andre Matull)

In den Baumkronen schwer zu entdecken, die Wintergoldhähnchen….am 11.08.2025 (Foto: Andre Matull)

Kleiner Feuerfalter auf dem zarten Grün der Fichte…..am 11.08.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Alle Kaisermäntel, die wir heute beobachteten, sahen sehr mitgenommen aus….am 11.08.2025 (Foto: Andre Matull)

Auf den niedrigen Wiesenbeständen mit verschiedenen Kleesorten waren doch einige Hauhechel-Bläulinge zu entdecken…..am 11.08.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Landkärtchen (Sommergeneration)…..am 11.08.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Graubinden-Labkrautspanner (Epirrhoe alternata), ein tagaktiver Nachtfalter…….am 11.08.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Der etwas seltenere Fleckleib-Labkrautspanner (Epirrhoe tristata)…….am 11.08.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Große Goldschrecke (Chrysochraon dispar) am Wegesrand …….am 11.08.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Arnsberg: Schwarzstorch, Baumfalken, Wachtel, Neuntöter, Kolkraben, Hohltaube, Goldammern, Kaisermäntel und Landkärtchen am 14.07.2025 (Andre Matull und Gregor Zosel)

Schon zur Tradition seit einigen Jahren zählt ein Rundweg am Kloster Oelinghausen. Hier galten die Exkursion (teilweise auch vom Ornithologischen Stammtisch Fröndenbergs) immer der Erfassung der Neuntöter, der Nachweis des Wespenbussards und der Insektenwelt entlang des Weges. Start des etwa 8 km langen Rundweges ist das Kloster Oelinghausen, entlang der Flurbezeichnungen „Schakenberg“, „Herberg“ und „Kalte Lieth“ zum Gut Stiepel. Von hier ein Stück entlang der L544, bis ein Weg links wieder in die Feldflur abgeht. Entlang des „Spielbergs“ durch die Heckenlandschaft bis hin zum Kreuzweg. Über diesen zurück zum Kloster. Heute war sicherlich ein tief überfliegender Schwarzstorch, eine Wachtel sowie zwei jagende Baumfalken (hier wahrscheinlich ein Brutpaar) die Highlights. Einen Wespenbussard konnten wir leider heute nicht entdecken. Erfreulich auch die Anzahl der besetzten Neuntöterreviere, meist mit zu versorgenden Jungvögeln. In diesem Jahr konnten wir 14 besetzte Reviere nachweisen (2020 waren es 8 und 2021 ansteigend auf 12 Reviere). Insgesamt standen auf unserer Liste heute: 1 Schwarzstorch, 1 Wachtel, 2 Baumfalken, 1 Turmfalke, 1 Rotmilan, mind. 1 Mäusebussard, 2-4 Kolkraben (1-2 Paare, nicht klar abzugrenzen), 1 Hohltaube, 14 Neuntöterreviere, 13 Goldammern, 2 singende Feldlerchen, 2 Hausrotschwänze, 1 Haubenmeise, 1 Sumpfmeise, 2 Kleiber, 1 Dompfaff, 1 Distelfink, 1 Dorngrasmücke, 3 singende Gartengrasmücken, 1 Sommergoldhähnchen, 3 Bachstelzen, 2 Grünspechte, 5 Buntspechte, 4 Singdrosseln 1 Wacholderdrossel, ca. 30 Stare, mind. 1 Eichelhäher, 6 Mauersegler sowie ungezählte Mehl- und Rauchschwalben. Bei den Schmetterlingen war die Anzahl der Landkärtchen sicher ungewöhnlich hoch. So hatten wir z.B. auf einer kleinen Fläche mit einem Bestand der „Behaarten Karde“ ca. 10 Landkärtchen und ebensoviele Tagpfauenaugen. 5 Kaisermäntel sowie ca. 10 Kleine Feuerfalter entdeckten wir an den Waldrändern.

Schwarzstorch über dem Schakenberg am Kloster Oelinghausen….am 14.07.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Baumfalke jagt zwischen den Waldgebieten „Kalte Lieth“ und „Spielberg“….am 14.07.2025 (Foto: Andre Matull)

Neuntöter auf Ansitz….am 14.07.2025 (Foto: Andre Matull)

Neuntöter auf einem Kahlschlag….am 14.07.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Kolkraben am Spielberg……am 14.07.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Eine der vielen singenden Goldammern….am 14.07.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Tonaufnahme der Wachtel aus einem Kornfeld direkt am Kloster… am 14.07.2025 (Tonaufnahme von Andre Matull)

Kaisermantelmännchen am Waldrand….am 14.07.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Kleiner Feuerfalter beim Frühstück….am 14.07.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Landkärtchen auf einer „Behaarten Karde“, eine beliebte Futterpflanze nicht nur bei Schmetterlingen…..am 14.07.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Kleiner Fuchs….am 14.07.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Distelfalter in einem Topzustand….am 14.07.2025 (Foto: Andre Matull)

Schwarzkolbiger Braun-Dickkopffalter….am 14.07.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Tagpfauenauge….am 14.07.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Großes Ochsenauge….am 14.07.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Ein bisschen zerfranst ist dieser Große Kohlweißling….am 14.07.2025 (Foto: Gregor Zosel)

Makellos: diese Blaugrüne-Mosaikjungfer….am 14.07.2025 (Foto: Gregor Zosel)