Offensichtlich führt die anhaltende Trockenheit bei einigen Weißstörchen in Schwerte und Fröndenberg sowohl bei der Brut selbst als auch bei der Nachwuchsversorgung zu ernsthaften Schwierigkeiten. (Anmerkung: Junge Weißstörche werden in der Regel in den ersten Wochen hauptsächlich mit Regenwürmern gefüttert.) Als Beispiele dieser Vermutung sind neben den Totalverlusten im NSG Mühlenstrang (Schwerte), auf dem Hochsitz des NSG Kiebitzwiese (Fröndenberg) und auch am Beringhof (Grenzgebiet Fröndenberg/Wickede) ebenfalls der sichtbare Nachwuchs im Nest der Röllingwiese in Schwerte zu nennen, welcher innerhalb kürzester Zeit von mindestens 4 auf 2 Pulli schrumpfte. In Schwerte-Geisecke wurde sogar während einer kurzen Beobachtungszeit ein eigenes Pullus im Nest auf dem „Gutshof Wellenbad“ als Nahrung hergenommen.
Am Samstag (17.5./vormittags) im südlichen Teil des NSG Elsebachtal (Schwerte) u.a. 4 Waldlaubsänger, 2-3 Grauschnäpper, ein Rotmilan, eine Hohltaube, 2 singende Goldammern, eine Dorngrasmücke sowie eine Gebirgsstelze.
Bei einen ausgiebigen Spaziergang durch das Ruhrtal am Montag (19.5./ 8 km im Grenzgebiet Holzwickede/Schwerte/Iserlohn) südlich des Geiseckesees von der Schoofs Brücke bis in den den westlich gelegenen NSG Mühlenstrang (Schwerte) u.a. 7 Neuntöter (6,1), 4 singende Goldammern, 2 Kuckucke (1 mal braune Morphe) , 15 Sumpfrohrsänger, 2 Eisvögel, eine Feldlerche, > 30 Uferschwalben (sichtbare Brutröhren an der Ruhr werden nur sporadisch angeflogen), 3 Gelbspötter, 8 Gartengrasmücken, 7 Dorngrasmücken, 2 Gebirgsstelzen, > 30 Rauchschwalben, ungezählte Haussperlinge, ein Rotmilan, ein Schwarzmilan, ein Schwarzkehlchen (1,0), ein Grauschnäpper, eine Türkentaube, 2 Schwarzspechte (1,1) sowie 2 wandernde Schwanzmeisen Familien. Besonders zu erwähnen ist ein recht spätes Braunkehlchen im NSG Mühlenstrang.
Auf der Röllingwiese in Schwerte ist nach wie vor eine männliche Knäkente anwesend. Darüber hinaus ist eine intensiv jagende weibliche Rohrweihe sowie (wie im letzten Jahr) erfolgreich brütende Haubentaucher (mit 2 Pulli) erwähnenswert.
In Schwerte (Gutshof Wellenbad) wird der eigenen Nachwuchs (unklar ob bereits verstorben oder nicht) als Nahrung hergenommen. 19.05.2025 (Foto: Andre Matull) Recht spätes Braunkehlchen in Schwerte (NSG Mühlenstrang) am 19.05.2025. (Foto: Andre Matull)Männliches Schwarzkehlchen im NSG Mühlenstrang am 19.05.2025. (Foto: Andre Matull)Ebenda hält dieser Grauschnäpper auf einer exponierten Warte Ausschau nach fliegenden Insekten. 19.05.2025 (Foto: Andre Matull) Die bereits von Andras Hünting gemeldete kleine Höckerschwan Familie ist nach wie vor wohlauf. Für die Kiebitzwiese in Fröndenberg mit seinen Flachgewässern ist diese erfolgreiche Brut ein seltenes Ereignis. 22.05.2025 (Foto: Andre Matull)Bemerkenswert: Männliche Knäkente auf der Röllingwiese am 22.05.2025. (Foto: Klaus Matull)Jagende weibliche Rohrweihe an der Röllingwiese am 22.05.2025. (Foto: Klaus Matull)Eben jene direkt über der Nisthilfe der Weißstörche mit Jungstörchen. Der erfahrene Vater (rechts beringt im 8.Kalenderjahr) hat die potentielle Gefahr aber erkannt und beschützt seinen Nachwuchs. 22.05.2025 (Foto: Klaus Matull)
Am Mittwoch (14.5.) hielt sich auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg mit einen Sandregenpfeifer ein für das Gebiet seltener Rastvogel auf. Für die bereitgestellten Fotos ergeht an dieser Stelle ein besonderer Dank an Klaus Klar.
Bei den Weißstörchen auf der Nisthilfe sind aktuell 3 Pulli im Nest zu beobachten. Für das Weißstorch Paar auf dem Hochsitz ist die Brutsaison 2025 bereits beendet. Ob der Nachwuchs in einem sehr frühen Altersstadium verstorben, gar nicht ausgebrütet wurde, oder ein anderer Grund hierfür ursächlich ist, kann nicht mehr nachvollzogen werden.
Des weiteren konnten wir heute zwischen beiden Aussichtshügeln bei optimalen Wasserstand heute Morgen u.a. folgendes beobachten:
4 Höckerschwäne (2 Paare mit Nest), 30 Graugänse (Mehrere Familien mit 13 Pulli), 10 Reiherenten, 28 Kanadagänse (inkl. 7 Pulli), 10 Nilgänse (inkl. 5 PullI), 2 kopulierende Flussregenpfeifer, ein Teichrohrsänger (seit mindestens Mittwoch hier. Rast?), 7 Sumpfrohrsänger, ein Kiebitz, 2 Graureiher, 2 Silberreiher, eine Bekassine, eine Silbermöwe, 2 Kuckucke, ein Neuntöter, 3 Gartengrasmücken, eine Klappergrasmücke, 2 Dorngrasmücken und 2 Rohrammern.
Ansonsten viele diesjährige Stare und einige diesjährige Bachstelzen.
Sandregenpfeifer als seltener Rastvogel auf der Kiebitzwiese am 14.05.2025. (Foto: Klaus Klar)Im Gegensatz zum alljährlich auf der Kiebitzwiese auftretenden Flussregenpfeifer sind beispielsweise die Beine und die schwarzspitzige Schnabelbasis orange. Der Sandregenpfeifer besitzt darüber hinaus auch keinen gelben Augenring. Dieser Vogel brütet vor allen Dingen an offenen, flachen Küsten und Seeufern mit kurzrasigen Flächen, Sand, Kies und Muschelschalen, aber auch in der Tundra. Sommervogel von März-Oktober. Der Sandregenpfeifer überwintert in Westeuropa sowie Nordwestafrika. Während des Zugs kann er auch auf binnenländischen Schlammflächen vorkommen. 14.05.2025 (Foto: Klaus Klar) Die angesprochenen Verwandten (Flussregenpfeifer) zeigten hier heute auf der Kiebitzwiese eindeutig warum sie hier sind. 18.05.2025 (Foto: Klaus Matull)Aktuell befinden sich 3 Pulli im Nest der Weißstörche auf der Nisthilfe der Kiebitzwiese. 18.05.2025 (Foto: Klaus Matull) Ein bis zwei Kiebitze halten sich derzeit regelmäßig auf der Kiebitzwiese auf. Einerseits herrscht über die Sichtung des selten gewordenen Namensgeber ebenda große Freude, andererseits wird dieser zum jetzigen Zeitpunkt ziemlich sicher nur hier zugegen sein, weil andernorts eine erfolgreiche Brut nicht zustande kam. 18.05.2025 (Foto: Klaus Matull)Akustisch machen derzeit vor allen Dingen die Sumpfrohrsänger auf sich aufmerksam. Alleine zwischen beiden Aussichtshügeln heute Morgen bis zu singende 7 Ex. 18.05.2025 (Foto: Andre Matull)Nahrungssuchende Bekassine heute auf der Kiebitzwiese. Mitte Mai auf der Kiebitzwiese absolut keine gewöhnliche Beobachtung. 18.05.2025 (Foto: Klaus Matull)
Auf der Nisthilfe bei den Weißstörchen in den Schwerter Röllingwiese befinden sich aktuell 4 Pulli im Nest.
Darüber hinaus ebenda heute neben, für diesen Zeitpunkt, bemerkenswerten 16 (!) Silberreihern eine Ringelnatter, welche sich nach einer reichhaltigen Mahlzeit ausruhte und später weiterzog.
4 Pulli im Nest der Weißstörche auf der Nisthilfe. Röllingwiese, 12.05.2025 (Screenshot aus Video: Klaus Matull)Mannschaftsfoto von Silberreihern an der Röllingwiese. 12.05.2025 (Foto: Klaus Matull)Ruhende Ringelnatter nach einer Mahlzeit am 12.05.2025. (Foto: Klaus Matull)Schaut sich noch einmal kurz um…. 12.05.2025 (Foto: Klaus Matull)… und schleicht wieder davon. 12.05.2025 (Foto: Klaus Matull)
Am späten Samstagnachmittag (10.5.) konnten wir ab der Sichlerbucht vom Ruhrwehr bei Schwitten bis zum neuen Aussichtshügel der Kiebitzwiese in Fröndenberg u.a. folgendes beobachten: (Der Wasserstand sinkt erheblich)
2 Höckerschwäne (brütend), 45 Kanadagänse (eine Familie mit 5 Pulli), 80 Graugänse (4 Familien mit 6,5,5 und 2 Pulli), 37 Nilgänse (eine Familie mit 5 Pulli), 2 Rostgänse, 10 Schnatterenten, ca. 11 Stockenten (inkl. Ein Pullus), 3 Silberreiher, 11 Weißstörche (Paar auf Nisthilfe mit mindestens 2 Pulli im Nest, Paar auf Hochsitz brütend sowie 5 Fremdstörche), 6 Blässhühner, ein Schwarzmilan, ein Wespenbussard (1,0 hoch Richtung NE), 3 Flussuferläufer, ein Bruchwasserläufer, ein Sumpfrohrsänger, 2 Gartengrasmücken und eine Dorngrasmücke. In der Sichlerbucht gibt es mittlerweile ebenfalls (wie am Flößergraben) ein Neuntöter Paar.
Abends westlich der Filterbecken in Holzwickede an der Ruhrstraße im Wasserwerksgelände auf gemähten Grünland mindestens 15 nahrungssuchende Weißstörche, 4 Graureiher und 2 Rostgänse. In den Filterbecken mindestens 2 Bruchwasserläufer.
Gestern (11.5.) früh morgens bei einem Spaziergang durch das Waldgebiet nahe des Gut Bockelühr in Schwerte bis zum Windrad u.a. 2 Rotmilane, 2 Gartengrasmücken, 2 Goldammern, ungezählte Haussperlinge, 2 Schwanzmeisen, 2 Kernbeißer, ein Waldlaubsänger, ein Baumpieper, ein Fitis, ein Bluthänfling, ein Kolkrabe, ein Gimpel, eine belegte Buntspechthöhle, eine Hohltaube sowie eine Dorngrasmücke.
Für vieles gibt es Vor- und Nachteile: Durch die immer mehr trockenfallenden Gewässer und dadurch immer größer entstehenden Schlammufern profitiert im Augenblick nicht nur der Bruchwasserläufer als Rastvogel auf der Kiebitzwiese. 10.05.2025 (Foto: Klaus Matull)Auch der Flussuferläufer ist unter diesen Bedingungen in seinem Element. 10.05.2025 (Foto: Andre Matull)Seitdem ist auch der Flussregenpfeifer wieder ein regelmäßiger Gast. 10.05.2025 (Foto: Klaus Matull)Die Wespenbussarde kehren dieser Tage in ihre Brutgebiete zurück. Das Zuggeschehen dieser Art beginnt meist mit den, wir hier, männlichen Exemplaren. 10.05.2025 (Foto: Andre Matull)Nach wie vor halten sich bis zu 3 Silberreiher auf der Kiebitzwiese auf. 10.05.2025 (Foto: Andre Matull)Wahrscheinlich vorrangig Vagabunden unter sich: Zum wiederholten Male eine Ansammlung von Weißstörche in Holzwickede. 10.05.2025 (Foto: Klaus Matull)Bluthänfling in der Nähe des Gut Bockelührs in Schwerte am 11.05.2025 (Foto: Andre Matull)
Am Donnerstag (01.05.) östlich vom Gut Bockelühr in Schwerte auf einem Rapsfeld > 5 Braunkehlchen (1,4) , direkt daneben auf einem Acker > 4 (2,2) Steinschmätzer.
Gestern (03.05.) Vormittag an der Röllingwiese in Schwerte neben diversen brütenden Gänsen u.a. erwähnenswert: zwei Höckerschwäne (einer brütend), eine Pfeifente (1,0), eine Knäkente (1,0), 14 Schnatterenten, eine Rohrweihe (1,0), ein Baumfalke, ein Kuckuck, ein Teichrohrsänger, ein Neuntöter (1,0), >ein Hubentaucher (evtl. brütend), mehrere singende Rohrammern, 2 Bruchwasserläufer (kreisend mit Flugrufe) sowie ein Flussuferläufer (Flugrufe-landet an der Ruhr). Bei dem Weißstorchpaar auf der Nisthilfe könnte möglicherweise bereits Nachwuchs im Nest versorgt werden, das Paar im Wasserwerksgelände brütet noch.
Heute Morgen ab Sonnenaufgang auf der Kiebitzwiese vom alten Aussichtshügel bis zur Rammbachmündung (einschließlich Ruhr und ein Teilbezirk vom Hammer Wasserwerk) u.a.: 4 Weißstörche ( 2 Paare- Nisthilfe evtl. mit Nachwuchs), ein Schwarzmilan, 2 Silberreiher, ein Rotmilan, 4 Höckerschwäne (einer brütend), > 20 Schnatterenten, 16 Kanadagänse, 30 Graugänse ( 3 Familien mit 2, 5 und 6 Pulli), 7 Nilgänse ( ein Paar mit 5 Pulli), 23 Reiherenten, 12 Blässrallen, ein Haubentaucher, > ein Kuckuck, 6 Gartengrasmücken, 8 Dorngrasmücken, eine Goldammer, 2 Flussregenpfeifer und > 2 Rohrammern.
Westlich der Filterbecken in Holzwickede an der Ruhrstraße im Wasserwerksgelände auf ungemähten Grünland mindestens 25 nahrungssuchende Weißstörche sowie 9 Graureiher.
Auch wir suchten in einem Rapsfeld nach durchziehenden Braunkehlchen. Im Gegensatz zu B.Glüer haben wir in Schwerte noch ein männliches Braunkehlchen unter den > 5 Ex. zu sehen bekommen. 01.05.2025 (Foto: Andre Matull)Direkt daneben mindestens 4 rastende Steinschmätzer auf einem Feld. 01.05.2025 (Foto: Andre Matull)Große Freude herrschte bei der persönlichen Jahreserstbeobachtung: Kurzfristig jagte dieser Baumfalke an der Röllingwiese in Schwerte. 03.05.2025 (Foto: Andre Matull)Knäkerpel auf der Röllingwiese in Schwerte am 03.05.2025 (Foto: Klaus Matull)Gegenüber den meisten anderen Vögeln ist das Frühjahr für den Pfeiferpel (links), welcher aufgrund eines Flügelhandicaps nur kurze Strecken fliegen kann und seit Jahren auf der Röllingwiese ganzjährig anzutreffen ist, die ruhigste Zeit. Seine Artgenossen kehren erst gegen Herbst zur Überwinterung auch hierhin zurück. 03.05.2025 (Foto: Klaus Matull)Die Lautäußerungen von mindestens einem Kuckuck nahe des alten Aussichtshügels auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg…. 04.05.2025 (Foto: Klaus Matull)… hatte eine ziemlich heftige Reaktion von dieser Dorngrasmücke zur Folge. Diese weiß wahrscheinlich, dass der Kuckuck nichts Gutes in Planung hat. 04.05.2025 (Foto: Klaus Matull) „Angry bird“: In diesen Zustand ist fast schon eine Art Biometrisches Passbild möglich. 04.05.2025 (Foto: Klaus Matull) Randale unter Blässrallen! Die weibliche Stockente mischte die gesamten Hauptdarsteller in Folge einmal komplett auf. Der Grund dafür wurde erst kurz darauf sichtbar: In den Binsen versteckte sich ein Pulli von ihr. 04.05.2025 (Foto: Andre Matull) Als Kontrast dazu noch etwas friedliches: Graugans Familienidylle auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg am 04.05.2025 (Foto: Andre Matull)
Der von H.Maas gemeldete Purpurreiher konnte am späten Nachmittag des gleichen Tages (23.4.) bei einer gezielten Nachsuche erneut beobachtet werden. Allerdings hielt sich dieser mittlerweile sehr heimlich im süd-westlichen Teil der Kiebitzwiese („Sichlerbucht“) auf, welcher vom alten Aussichtshügel nicht einzusehen ist.
Heute konnten wir ab Sonnenaufgang vom alten Aussichtshügel der Kiebitzwiese in Fröndenberg bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: (Viele der nachfolgenden Beobachtungen sind identisch mit denen von Andreas Hünting gestern)
14 Weißstörche (2 brütende Paare + ein fremder überfliegend + 9 nahrungssuchend), 39 Graugänse (2 Paare mit 2+5 Pulli), 24 Kanadagänse, 31 Nilgänse (Ein Paar mit 5 Pulli), 5 Rostgänse, 2 Höckerschwäne (brütend), 32 Schnatterenten, ein Grünschenkel, ein Bruchwasserläufer, ein Waldwasserläufer, 2 unbestimmte Großmöwen, 5 Blässrallen, 2 Silberreiher, 4 Graureiher, > ein Schwarzmilan, 2 Rotmilane, 2 Rohrammern, 4 Dorngrasmücken, 2 Gartengrasmücken und 2 Klappergrasmücken.
Auf der Ruhr eine Rohrweihe (0,1), 12 Reiherenten (6,6), ein Haubentaucher, 8 Graugänse, eine Gebirgsstelze, 2 Höckerschwäne, ein Eisvogel und 2 Blässrallen.
Früh morgens am neuen Aussichtshügel ein nahrungssuchender Schwarzspecht.
Vormittags folgte die persönliche Jahreserstbeobachtung von (9) Mauerseglern sowie ein aus Westen einfliegender Fischadler, welcher kurz über den Ententeich rüttelnd der Ruhr folgend seinen Weg in östliche Richtung fortfuhr.
Eine eigenartige Verhaltensweise teilen wir Beobachter seit einigen Tagen gemeinsam: Ein Rostgans Ganter trennt die o.g. jungen Nilgänse ohne erkennbaren Grund regelmäßig von den Eltern. Diese schreiten auch nicht ein.
Unterdessen gibt es nicht nur im Rheinland, sondern auch in unserer Gegend immer regelmäßiger werdende Beobachtungen von Seidensängern. Bereits ein „Blick über den eigenen Gartenzaun“ zeigt einerseits nicht nur Seidensänger Sichtungen im Kreis Hamm, sondern gestern auch bei einer eigenen Beobachtung in der Nachbarstadt Iserlohn (Kreis MK). Das diese Blicke in die Nachbarregionen nicht mehr unbedingt notwendig zu sein scheinen zeigt (mindestens) eine weitere Beobachtung dieser Art im Kreisgebiet in Bergkamen bzw. Werne (evtl. der Gleiche) , wie ornitho.de seit zwei Tagen zu vernehmen ist. Die aktuelle Entwicklung lässt also durchaus den berechtigten Gedankenanstoß aufkommen, dass es lohnenswert sein könnte in geeigneten Habitaten eine besondere Achtsamkeit für diese Art zu entwickeln .
Purpurreiher am späten Nachmittag des 23.04.2025 in der Sichlerbucht. Hier agierte dieser sehr heimlich in einer Entfernung von 290 Metern (Laut Entfernungsmesser). (Foto: Andre Matull)Rostgans Ganter mit jungen Nilgänsen. Warum dieser eben jene regelmäßig ohne erkennbaren Grund von den Eltern trennt und diese, eigentlich als furchtlos gegenüber jeden-erst recht mit Nachwuchs-bekannt, nichts dagegen unternehmen, bleibt rätselhaft. 26.04.2025 (Foto: Andreas Hünting)Verfolgungsjagd Rohrweihe vs. Rabenkrähe auf der Kiebitzwiese am 26.04.2025 Die Rabenkrähe brütet im Strommast und attackiert alles. (Foto: Andreas Hünting)Eben jene im spektakulären Luftkampf am 26.04.2025 (Foto: Andreas Hünting)Grünschenkel im Landeanflug. Kiebitzwiese, 25.04.2025 (Foto: Klaus Matull)Dieser ging bei idealen Bedingungen für Limikolen ausgiebig auf Nahrungssuche. 25.04.2025 (Foto: Klaus Matull)Überfliegender Fischadler über der Kiebitzwiese heute Vormittag. 27.04.2025. (Foto: Andre Matull)9 nahrungssuchende Fremdstörche auf der Kiebitzwiese. Ganz links ein Weißstorch vom Brutpaar am Hochsitz, welcher konsequent den Weg abschnitt. 27.04.2025 (Foto: Klaus Matull) Seidensänger am 25.04.2025 in der Nachbarstadt Iserlohn (Kreis MK). Ein kompakter Sänger mit kurzem Hals, breitem Schwanz und stark gerundeten Flügeln. Der Schnabel ist spitz, das Gefieder oberseits einfarbig rotbraun, unterseits schmutzig grauweiß mit Rostton auf Flanken und Bauch. Der Gesichtsausdruck erinnert durch den Überaugenstreif und Augenring etwas an den Zilpzalp. Die Kopfseiten und Brust sind grau überhaucht. Mit dieser Art wird sicherlich in naher Zukunft auch im Kreis Unna regelmäßiger zu rechnen sein. (Foto: Andre Matull)Die Rückansicht des Seidensängers mit der warm rotbraunen Färbung. 26.04.2025 (Foto: Andre Matull)Nur selten zeigt sich der Seidensänger derart frei. Hier schmettert dieser seinen explosiven Gesang von einer Stieleiche aus. 26.06.2025 (Foto: Andre Matull) Diese Lautäußerungen sind bereits aus beachtlicher Entfernung akustisch zu vernehmen. 25.04.2025 (Tonaufnahme: Andre Matull)
Rückblickend eine Zusammenfassung verschiedener Vogelbeobachtungen aus der jüngsten Vergangenheit:
Am 10.4. in den Schwerter Röllingwiesen eine männliche Knäkente. Ebenda ist das zweite Weißstorch-Paar nach dem eingestürzten Nest mittlerweile auf der Nisthilfe im nahegelegenen Wasserwerksgelände heimisch geworden und brütet genauso wie das Paar direkt in den Röllingwiesen. Darüber hinaus konnte zumindest einmal morgens ein weiterer Weißstorch auf der letztjährig aufgestellten Nisthilfe der Wasserwerke Westfalen im Betriebsgelände Schwerte-Ergste beobachtet werden. Möglicherweise dient(e) diese als Schlafplatz für einen unverpaarten.
Bei einer ausgiebigen Wanderung durch Bürenbruch und Elsebachtal in Schwerte (vorrangig Waldgebiete) am 15.4. sind u.a. 4 Baumpieper, > 7 singende Fitisse, ein trommelnder und rufender Kleinspecht mit Sichtkontakt, zwei Schwarzspechte, ein Kolkrabe, eine Gebirgsstelze, zwei Feldlerchen, eine Goldammer, ca. 3 Rotmilane (einer mit Nistmaterial) sowie eine Hauben- und > 5 Tannenmeisen nennenswert. Ansonsten wurde der Wegrand stets von den sehr häufigen Zilpzalps und Mönchsgrasmücken ununterbrochen gesanglich untermalt. Leider gab es hier, im Gegensatz zu vergleichbaren Zeitpunkten an den gleichen Örtlichkeiten der letzten Jahre, (noch) keine Beobachtung von beispielsweise Braunkehlchen, Steinschmätzer und Waldlaubsänger.
Bei einem Rundgang entlang des Ruhrtalradwegs im NSG Mühlenstrang (Schwerte) u.a. das „neue“ und mittlerweile ebenfalls brütende Weißstorch-Paar, 3 Waldwasserläufer, 6 Dorngrasmücken, 2 Gartengrasmücken, eine Goldammer und 2 Rohrammern sowie ungezählte Wiesenpieper als auch Wiesenschafstelzen erwähnenswert. Die nahe gelegenen beiden weiteren Weißstorch-Paare in Geisecke (Gekappter Baum) und „Wellenbad“ (Schornsteinabdeckung) brüten obendrein.
Am 17.4. früh morgens am alten Aussichtshügel der Kiebitzwiese in Fröndenberg ein singender Girlitz.
Knäkenten sind offensichtlich, anders als letztes Jahr, dieses Jahr, bis jetzt, als Durchzügler (nicht nur) im Kreis Unna besonders selten anzutreffen. Immerhin konnte diese männliche in den Schwerter Röllingwiesen am 10.04.2025 beobachtet werden. (Foto: Klaus Matull)Einer von zwei Schwarzspechten während der Wanderung am 15.04.2025. (Foto: Andre Matull)Große Freude bereitete die persönliche Jahreserstbeobachtung der Baumpieper. Von den exponierten Warten aus führen diese wieder ihren spektakulär anzusehenden Singflug durch. 15.04.2025. (Foto: Andre Matull) Leider konnte am 15.04.2025 lediglich eine Haubenmeisen beobachtet werden. (Foto: Andre Matull)Dagegen konnte, erfreulicherweise, die Tannenmeise viel häufiger akustisch und optisch vernommen werden. Vor allen Dingen erweckte diese Art wie auch einige Wintergoldhähnchen den Eindruck in noch intakten Fichtenbeständen recht zuverlässig präsent zu sein. 15.04.2025 (Foto: Andre Matull) Mit Nistmaterial überfliegender Rotmilan im Elsebachtal am 15.04.2025. (Foto: Andre Matull)Schon letztes Jahr gab es an gleicher Stelle wenige Gelegenheitsbeobachtungen: Singender Girlitz am alten Aussichtshügel der Kiebitzwiese in Fröndenberg am 17.04.2025. (Foto: Andre Matull)Im NSG Mühlenstrang (Schwerte) ist das neue (brütende) Weißstorchpaar bei vielen Benutzer/innen des Ruhrtalradwegs gerne gesehen und die Attraktion. 19.04.2025 (Foto: Andre Matull) Die mittlerweile zurückgekehrte und gefühlt sehr extrovertiert lebende Dorngrasmücke kann mittlerweile wieder sehr häufig vielerorts gesehen und gehört werden. NSG Mühlenstrang, 19.04.2025 (Foto: Andre Matull) Im Gegensatz dazu kann die ebenfalls zurückgekehrte Gartengrasmücke, eher versteckt lebend, nahezu nur an den Gesang erfasst werden. Besondere optische Merkmale liegen bei dieser Art vor allen Dingen darin, dass diese eigentlich keine hat. NSG Mühlenstrang, 19.04.2025 (Foto: Andre Matull)
Auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg konnte gestern ein Schwarzmilan bei seiner arttypischen Neigung auch (weißen) Plastikmüll als Nistmaterial zu transportieren bzw. zu verbauen beobachtet werden.
Dem Spektrum.de/ Artikel „Verhaltensvorschung-Müll markiert Milan-Macht“ (Quellenangabe) von Ornithologen um Fabrizio Sergio (Estacíon Biológica de Doñana in Sevilla) ist zu entnehmen, dass eingetragenen Kunststoffe Konkurrenten mitteilen wie dominant und wehrhaft der ortsansässige Milan ist und welche ökologische Qualität sein Territorium aufweist. Vor allem Milane im besten Reproduktionsalter dekorierten ihre Nester dementsprechend. Sehr junge und sehr alte Tiere verzichten dagegen darauf. Vögel, die ihre Nester besonders stark mit dem weißen Plastikabfall ausstaffierten, mussten sich seltener forscher Eindringlinge erwehren. Offensichtlich setzen aber auch nur Milane dieses Signal ein, die sich im Fall einer Kontroverse tatsächlich auf ihre körperliche Überlegenheit verlassen können. Wirkung zeigten zudem nur weiße (Anmerkung: wie in den Fotos zu sehen) oder allenfalls noch transparente Kunststofffetzen. Diese Praxis hat sich andererseits aber auch als problematisch für die Jungenaufzucht erwiesen, da sich dadurch im Horst Pfützen bilden können, welche zur Unterkühlung sowohl des Geleges als auch der Küken führen können.10.04.2025 (Foto: Andre Matull)
Im Rahmen der (persönlich vorgezogenen) NWO-Wasservogelzählung konnten, kurz hinter der Kreisgrenze, an den Oeseteichen in Menden (Kreis MK) folgende dafür relevante Vogelarten beobachtet werden:
Als sonstige Arten sind u.a. ein Habicht, ein Sperber, ein Kolkrabe, ein Schwarzspecht (Sitzrufe vom Haunsberg) und ein Kleinspecht erwähnenswert.
Das Highlight an den Oeseteichen bildeten heute aber ohne jeden Zweifel 3 Mittelsäger. Dabei handelt es sich hier um eine außergewöhnliche Seltenheit.
3 Mittelsäger auf den Oeseteichen in Menden am 11.04.2025. Sie wirken schlanker als der sonst ähnliche Gänsesäger, aber der Schnabel ist besonders an der Basis dünner, Schopf mehr bürstenartig und schütter. Männlich fast „Punkfrisur.“ Sie ruhten lange auf dem Gewässer. (Foto: Klaus Matull)Ausgiebig wird gegähnt…. 11.04.2025 (Fotos: Klaus Matull)um langsam in Schwung zu kommen. 11.04.2025 (Fotos: Klaus Matull)Nur der männliche Mittelsäger (Kennzeichen: schwarzer Kopf mit Grünschimmer, weißer Halsring über rostbrauner, gestrichelter Brust, schwarze Brustseiten mit weißen Flecken u.a.) brauchte etwas länger und hielt sich später weit entfernt von den beiden anderen auf. 11.04.2025 (Fotos: Klaus/Andre Matull)Kleinspecht an den Oeseteichen in Menden am 11.04.2025 (Foto: Andre Matull)
In Schwerte (Geisecke) gibt es im ein neues weiteres Weißstorch Brutpaar. („NSG Mühlenstrang“). Hier wurde eine Nisthilfe, welche im letzten Jahr von der Biostation Unna errichtet wurde, angenommen.
Heute Morgen konnten wir erstmalig einen Weißstorch auf der seit vielen Jahren unbenutzten Nisthilfe an der Hönnemündung (Fröndenberg/Menden) am Abtissenkamp beobachten. Auf dem Rückweg gelang hier keine erneute Beobachtung, allerdings erschien heute Vormittag neben den beiden Brutpaaren mehrmals ein Fremdstorch auf der Kiebitzwiese, der in einen unachtsamen Moment Nistmaterial vom Hochsitz entwendete und diesen im Strommast verbauen wollte. Da dem Nistmaterial allerdings der nötige Halt fehlte, fiel dieses auf den Boden durch und der „Fremde“ wurde zwischenzeitig vom Männchen des Brutpaares der Nisthilfe vertrieben.
In der näheren Umgebung ein Habicht und ein Schwarzmilan. Am Ruhrdamm ein Kleinspecht mit mehreren Rufreihen und Sichtkontakt sowie eine Gebirgsstelze. Am Flößergraben und Umgebung u.a. eine singende Rohrammer, ein singender Fitis, eine singende Mönchsgrasmücke sowie eine singende Goldammer.
Zwischen beiden Aussichtshügeln der Kiebitzwiese konnten wir unter anderem folgendes beobachten:
Nach wie vor bemerkenswerte 54 Schnatterenten, 4 Höckerschwäne (Einer brütend), mindestens ein singender Bluthänfling, 18 Kanadagänse, 11 Graugänse (eine brütend Sichlerbucht), 2 Rostgänse, 5 Krickenten (3,2), 3 Rotmilane gleichzeitig kreisend, 3 Waldwasserläufer, 3 Hausrotschwänze, 1 Gartenrotschwanz (1,0), 3 Schwarzkehlchen (2,1), mindestens eine singende Rohrammer in der Sichlerbucht sowie 2,0 mit Verfolgungsjagd am alten Aussichtshügel, 5 Bekassinen, >15 Wiesenschafstelzen, > 6 Wiesenpieper, ungezählte Bachstelzen, ein Nilganspaar mit 6 Pulli sowie 54 (!) weitere Nilgänse im Gelände.
An der Umgehungsrinne lag ein tote Gans (?) auf dem Rücken, welche aber aufgrund der Entfernung und den Lichtverhältnissen nicht genau bestimmt werden konnte.
Morgenidylle mit einen neuen Weißstorch-Paar im NSG Mühlenstrang (Schwerte). 01.04.2025 (Foto: Klaus Matull)Erstmalig überhaupt in vielen Jahren konnten wir auf der Nisthilfe an der Hönnenmündung einen Weißstorch beobachten. Ob dieser nur als (kurzfristiger) Schlafplatz dient wird sich zeitnah zeigen. 08.04.2025 (Foto: Andre Matull)
Ein Fremdstorch versucht kurz zuvor entwendetes Nistmaterial vom Hochsitzim Strommast der Kiebitzwiese zu verbauen, welches aber sofort auf den Boden durchfiel. 08.04.2025 (Foto: Andre Matull) Schwarzmilan früh morgens im Gegenlicht am 08.04.2025 (Foto: Andre Matull)Singender Fitis auf der Kiebitzwiese am 08.04.2025 (Foto: Andre Matull)Männliches Schwarzkehlchen mit Vollgesang am 08.04.2025 (Foto: Klaus Matull)Der Gartenrotschwanz ist auf der Kiebitzwiese einer der Durchzügler, welcher sich in den letzten Jahren ziemlich rar gemacht hat. Umso schöner ist diese Beobachtung von heute. 08.04.2025 (Foto: Klaus Matull)Hier zusammen mit einen Bluthänfling. 08.04.2025 (Foto: Klaus Matull)Bekassine auf der Kiebitzwiese am 08.04.2025 (Foto: Klaus Matull)Jeweils ein weiteres männliches Schwarzkehlchen und eine weitere Bekassine am neuen Aussichtshügel. 08.04.2025 (Foto: Klaus Matull)
Heute Morgen konnten wir vom alten Aussichtshügel der Kiebitzwiese in Fröndenberg u.a. folgendes beobachten:
2 Höckerschwäne (Nestbau), 16 Kanadagänse, 16 Graugänse, Ein Nilganspaar mit 6 Pulli, 2 Rostgänse, 52 Schnatterenten, >50 Stockenten, 3 Reiherenten (2,1), 2 Silberreiher, 4 Weißstörche (je ein Paar auf Nisthilfe und auf Hochsitz, wobei das Paar auf der Nisthilfe jetzt brütet), eine Rohrweihe (1,0 mit vergeblichen Jagdflug auf Wasservögel), ein Sperber (tat es der Weihe gleich), 2 Rotmilane, ein Schwarzmilan, 3 Mäusebussarde, 2 Flussregenpfeifer (Balzflüge), insgesamt 10 Bekassinen ( 1+4+3 nach tieffliegenden Mäusebussarden, Rohrweihe und Schwarzmilan aus Sichlerbucht abfliegend, 3 weitere nahrungssuchend), eine Lachmöwe, ein Grünspecht, ein überfliegender Kolkrabe, ein Zilpzalp, >50 Stare, 2 Schwarzkehlchen (1,1), eine Singdrossel, eine Rohrammer (1,0 Gesang Sichlerbucht), eine Heckenbraunelle und 6 Bachstelzen.
Im angrenzenden Industriegebiet ein singender Hausrotschwanz. Auf den Feldern westlich der Kiebitzwiese eine Feldlerche (Singflug), 40 Höckerschwäne sowie 4 Rostgänse. An der Rührbrücke beim Himmelmannpark morgens vorsichtig geschätzte 100 Rauchschwalben. (Andere Schwalbenarten ebenfalls möglich, aber im Vorbeifahren nicht zu erfassen)
Darüber hinaus vielen einige kleinere Schwärme von nach Norden (bzw.NE) ziehenden Rotdrosseln auf. (40+24+22)
Erstmalig haben wir dieses Jahr den Schwarzmilan auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg auch optisch vernommen. 30.03.2025 (Foto: Andre Matull)Diese mehrjährige männliche Rohrweihe ließ kurzfristig alle Wasservögel ebenso auffliegen… 30.03.2025 (Foto: Andre Matull)… wie dieser Sperber. 30.03.2025 (Foto: Andre Matull)…. welcher kurz darauf unter wachsamer Aufsicht der warnenden Vogelwelt aus der Umgebung nicht nur eine kurze Pause auf den Betonsockel einlegte… 30.03.2025 (Foto: Klaus Matull)
… sondern auch eine längere Zeit auf den Boden am, dank einiger Arbeitseinsätze, praktisch erlenfreien Ufer der naturnahen Umgehungsrinne verweilte. 30.03.2025 (Foto: Klaus Matull)Nahrungssuchende Bekassinen auf der Kiebitzwiese am 30.03.2025 (Foto: Klaus Matull)Einer von 2 Flussregenpfeifern über Kiebitzwiese am 30.03.2025 (Foto: Andre Matull)Rotdrosseln verlassen uns nun nach und nach Richtung ihrer Brutgebiete (Hauptsächlich Tundra). Heute Morgen flogen einige Trupps nach Norden. Aus dieser Perspektive sind die rost-rötlich gefärbten Unterarmdecken sehr gut zu erkennen. 30.03.2025 (Foto: Andre Matull)
Viele Besucher/innen der Röllingwiese und deren Waldgebiet in Schwerte-Westhofen können seit gestern (25.03.) beobachten, dass das Weißstorchnest auf einen Baum am Zugangsweg in einem naturnahen privaten Garten nicht mehr existiert.
Anne Laumeyer und Falko Prünte von der Biostation Unna konnten sich heute mit dem sichtlich geknickten Eigentümer der betroffenen Fläche direkt vor Ort selbst einen Blick der aktuellen Situation verschaffen. Der obere Teil des Baums ist in der Nacht von Montag auf Dienstag (24.->25.03.) samt Nest auf natürliche Weise zusammengebrochen.
Für die Weißstörche des verlorenen Nests ergeben sich durch diesen Verlust einige neue mögliche Szenarien. Der o.g. Eigentümer zeigte sich beispielsweise aufgeschlossen gegenüber einer Alternative (z.B. Plattform) an alter Wirkungsstätte. Darüber hinaus gibt es von dem aktuellen Standort aus in der näheren Umgebung insgesamt 3 weitere vorbereitete und unbenutzte Nistmöglichkeiten für Weißstörche. Tatsächlich konnte, und dabei handelt es sich um eine der Möglichkeiten, am späten Vormittag als auch am Nachmittag das betroffene Weißstorch-Paar auf dem Nest des angrenzenden Wasserwerksgelände beobachtet werden, so dass möglicherweise ein alternativer Brutplatz bereits gefunden sein könnte.
Auf der Röllingwiese heute neben den „üblichen Verdächtigen“ u.a. 10 rastende Rauchschwalben, 2 Schwarzkehlchen (1,1), >6 Rohrammern und eine singende Mönchsgrasmücke erwähnenswert.
Der auf natürliche Weise abgebrochene Baumstamm führte auch zum Absturz des Nests. 26.03.2025 (Foto: Falko Prünte) Mit der Leiter wurde noch vergeblich aufopferungsvoll versucht dem Neigungswinkel des absturzbedrohten Nests entgegenzuwirken. 26.03.2025 (Foto: Anne Laumeyer) Das betroffene Paar (links das beringte Weibchen im 5.Kalenderjahr wurde 2021 nestjung in Salzkotten-Verne, Kreis Paderborn, beringt) richtet sich jetzt möglicherweise auf dem Nest, welches durch die Wasserwerke auf deren Betriebsgelände in Schwerte-Westhofen am 18.04.2024 auf einer gekappten Pappel angebracht wurde, neu ein. Heute konnten Sie hier zu unterschiedlichen Zeiten ganztägig beobachtet werden. Glücklicherweise ist das voran beschriebene Unglück zu diesen Zeitpunkt (und somit auch ohne Pulli im Nest) geschehen. 26.03.2025 (Foto: Klaus Matull)
Jedoch wird zwischendurch immer wieder die neue Situation durch den Storch vom Hauptmast der Röllingwiese gestört. Dieser befindet sich im 8.Kalenderjahr, wurde 2018 nestjung in Theisbergstegen (Baden-Württemberg) beringt und wird seinerseits zum 4.Mal in Folge versuchen eine erfolgreiche Brut vor Ort mitzugestalten. 26.03.2025 (Foto: Klaus Matull)
Dieser vertreibt hier kurzfristig neben den möglichen neuen Besitzern des Nests….. 26.03.2025 (Foto: Klaus Matull)… auch einen unbekannten 5. Weißstorch vor Ort, der immer irgendwie in der Nähe ist. 26.03.2025 (Foto: Klaus Matull)Rastende Rauchschwalben auf der Röllingwiese am 26.03.2025 (Foto: Andre Matull)
Letztes Jahr rastete im August/September ein (damals) diesjähriger beringter Fischadler im Kreis UN, dessen Besonderheit darin lag, dass der Ringcode des Vogels innerhalb von 3 Wochen an 3 verschiedenen Stellen in Fröndenberg und Schwerte abgelesen werden konnte. (A.Hünting/Kiebitzwiese, B.Glüer/Wassergewinnungsgebiet Langschede, G.Umlauf/Röllingwiese). Nachdem dieser Fischadler auf den unterschiedlichsten Wegen gemeldet wurde, erfolgte jetzt die Rückmeldung durch die „Beringungszentrale Hiddensee am Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern.“ Demnach wurde dieser Vogel nestjung (mit 2 weiteren Geschwister) Ende Juni 2024 an der Mecklenburgischen Seenplatte (Mecklenburg-Vorpommern) beringt und befand sich bei der Ringablesung in Schwerte-Westhofen am 06.09.2024 (Röllingwiese) 425 km vom Beringungsort entfernt. Die ursprüngliche Meldung auf dieser Seite bekam mit der neuen Erkenntnis zur Vervollständigung ein Update, welche hier als chronologischer Ablauf zusammenhängend nachzulesen ist. —> https://www.oagkreisunna.de/2024/09/07/froendenberg-schwerte-wochenlang-rastender-fischadler-15-08-06-09-2024-g-umlauf-b-glueer-a-huenting-melder-a-matull/
Gestern Nachmittag in den Röllingwiesen bei Schwerte Westhofen u.a. 3 Weißstörche (hiesiges Paar mit Ringablesungen schreitet erneut zur Brut, wobei das Weibchen zum dritten Mal in Folge hier überwintert hat, dazu ein Weißstorch auf dem Nest in der Nähe im verwilderten Garten, noch unverpaart? ), ein Waldwasserläufer, 2 Höckerschwäne, 4 Graugänse, 8 Schnatterenten, 10 Krickenten, 18 Stockenten, 4 Tafelenten (3,1), ein balzendes Haubentaucher-Paar, 8 trillernde Zwergtaucher, 22 Reiherenten, 3 Kormorane, 2 Sperber gleichzeitig, 3 Wasserrallen aus 2 Richtungen quiekend, eine Silbermöwe, ein Mittelspecht, 3 Rotdrosseln (am Efeu).
Darüber hinaus überflog ein Seeadler sehr hoch und zielstrebig das Gebiet Richtung SW. Der Überflug erfolgte derart hoch, dass zwar alle anwesenden Wasservögel die Silhouette am Himmel beobachteten, jedoch blieb die üblicherweise einsetzende Massenpanik vollkommen aus. Augenscheinlich hatte der Adler gar nicht vor hier oder in der Nähe zu jagen.
Heute Morgen auf der Kiebitzwiese zwischen beiden Aussichtshügeln u.a. ein Rotschenkel, 4 Schwarzkehlchen (2 Paare), 2 Rohrammern, 2 Höckerschwäne, 24 Kanadagänse, 12 Nilgänse, 18 Graugänse, 2 Rostgänse, 66 Schnatterenten, 2 Pfeifenten (1,1), 2 Krickenten (1,1), >50 Stockenten, 4 Reiherenten (2,2), 3 Silberreiher, 4 Graureiher, ein Eisvogel sowie 4 Weißstörche (2 Paare). In der näheren Umgebung ein balzender Habicht.
Zu den Weißstorch-Paaren der Kiebitzwiese ist noch anzumerken, dass einerseits auf der Nisthilfe das altbekannte Paar erneut zur Brut schreitet, wobei das Weibchen rechts beringt ist. (Erfolgreiche Ringablesung Andreas Hünting am 26.02.25) Das Weibchen befindet sich im 8.Kalenderjahr und wird das 6. Jahr in Folge auf der Nisthilfe der Kiebitzwiese brüten.
Überfliegender Seeadler in Schwerte-Westhofen am 13.03.2025. Eben jener überflog derart hoch, schnell und zielstrebig das Gebiet Richtung SW, dass lediglich diese Belegfotos einer „Silhouetten-Studie“ gelingen konnten. (Fotos: Andre Matull)Zwar ist der Weißstorch auf dem Nest im verwilderten Garten nahe der Röllingwiese in Schwerte offensichtlich noch unverpaart (letztes Jahr war das Weibchen links beringt), doch langweilig wird ihm nie. 11.03.2025 (Foto: Klaus Matull) Hier muss er einen erneuten Angriff auf das Nest abwehren. 11.03.2025 (Foto: Klaus Matull)Schon einen Tag vorher konnte der Verteidiger des Nestes mit Blutspuren am Hals beobachtet werden. 11.03.2025 (Foto: Klaus Matull)Auch hier gelingt abermals die erfolgreiche Nestverteidigung. 11.03.2025 (Foto: Klaus Matull)Als Belegfoto ein Rotschenkel heute auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg. Dieser konnte an 2 verscheieden Stellen kurz beobachtet werden. (Wahrscheinlich der gleiche) 14.03.2025 (Foto: Andre Matull)An 2 Stellen sangen heute männliche Schwarzkehlchen auf der Kiebitzwiese. Stets in der Nähe zum Männchen verweilte jeweils auch ein Weibchen. Im NSG Kiebitzwiese/Fröndenberg konnten als einer der ganz wenigen Orte in NRW durchgehend im Winter 2 Schwarzkehlchen (1,1) beobachtet werden. Zumindest, wenn man alle offiziellen Meldungen zugrunde legt. 14.03.2025 (Foto: Andre Matull)
Heute Morgen bis in den späten Vormittag hinein konnte bei einen sehr hohen Wasserstand und reichlich überschwemmten Grünflächen auf der Kiebitzwiese (Von Sichlerbucht bis auf Höhe der Alten Eiche) u.a. folgendes beobachtet werden:
5 Höckerschwäne, >118 Stockenten, 2 Silberreiher, 2 Graureiher (u.a. „TAM“ beringt im 17.Kalenderjahr), ein Zwergtaucher (…ist auf der Kiebitzwiese stets ein sicherer Indikator für einen verhältnismäßig hohen Wasserstand), 4 Reiherenten (2,2), 4 Pfeifenten (2,2,), 6 Bekassinen, zwischen 68 Kanadagänsen und 91 Graugänsen eine Blässgans, 6 Nilgänse (2 Paare morgens im Kampf um Storchennisthilfe) und 4 Rostgänse.
Des weiteren befanden sich heute Morgen mindestens 154 Schnatterenten auf der Kiebitzwiese, was einen Tageshöchststand für das Gebiet darstellt. Und während ich dieses schreibe, erfahre ich von Andreas Hünting, dass er am Nachmittag sogar 192 (!) Schnatterenten auf der Kiebitzwiese zählen konnte. Anzumerken ist dabei, dass die exakte Erfassung dieser Art durch die aktuell riesigen Überschwemmungsflächen schwierig ist, weil sich auch Schnatterenten dadurch großflächig im Gebiet verteilen können und diese sich darüber hinaus auch noch generell gerne in den Binsen und in den nicht einsehbaren Bereichen wie beispielsweise der naturnahen Umgehungsgerinne aufhalten. Deshalb können diesbezüglich nur Mindestangaben übermittelt werden. Somit ist nicht auszuschließen, dass es bedeutend mehr Schnatterenten gewesen sein könnten.
Weitere recht interessante Beobachtungen gelangen vor Ort mit einer erfolgreich jagenden Wasserralle sowie den beiden überwinternden Schwarzkehlchen (1,1). Darüber hinaus heute Morgen eine Heckenbraunelle und eine Misteldrossel mit Vollgesang.
Leider gibt es mit dem Totfund einer Waldohreule auch eine traurige Nachricht von der Kiebitzwiese zu übermitteln.
Höckerschwäne verhalten sich wie bei einem Nestbau, zogen aber kurz darauf weiter. 31.01.2025 (Foto: Andre Matull)Ein tragischer Unfall endete für diese Waldohreule auf der Kiebitzwiese tödlich. Der Vogel wurde aus dem Stacheldraht entfernt und der Natur zugeführt. Als zusätzliche Info ist noch anzumerken, dass die Eule sich in einen guten Ernährungszustand befand, wie der kurzzeitige Mitbeobachter B.Glüer durch Ertasten zu wissen wusste. 31.01.2025 (Foto: Andre Matull)Eine weitaus erfreulichere Beobachtung war neben den beiden Schwarzkehlchen diese Wasserralle auf der Kiebitzwiese, welche wie eine Ente durch die Wasserfläche geschwommen kam. 31.01.2025 (Foto: Andre Matull)Dessen Anwesenheit gefiel diesen Zwergtaucher allerdings gar nicht…. 31.01.2025 (Foto: Andre Matull)…so dass dieser die Ralle vorerst in die Flucht schlug. 31.01.2025 (Foto: Andre Matull)Die Wasserralle tauchte kurz darauf an einer anderen Stelle erneut auf. Immer auf der Hut, dass der Zwergtaucher nichts mitbekommt. 31.01.2025 (Foto: Andre Matull)Beim vorsichtigen Schleichen durch die Ufervegetation ist die Wasserralle auf der Kiebitzwiese in ihrem Element. 31.01.2025 (Foto: Andre Matull)Ihre körperlichen Gegebenheiten sind dafür perfekt angepasst. 31.01.2025 (Foto: Andre Matull)Immer wieder werden beim „Langmachen“ und raschen Zustechen Kleinigkeiten erbeutet. 31.01.2025 (Foto: Andre Matull)Hier wurde allerdings eine größere Portion erbeutet. Bei dem langen und leicht gebogenen roten Schnabel, der wie eine Zange fungiert, hat der Frosch keine Chance mehr zu entkommen. 31.01.2025 (Foto: Andre Matull)„Einen Frosch im Hals haben“ bekommt unter diesen Umständen eine ganz andere Bedeutung. 31.01.2025 (Foto: Andre Matull)Nach diesen reichhaltigen Frühstück scheint die vorerst pappsatte Wasserralle die warmen Sonnenstrahlen zu genießen. 31.01.2025 (Foto: Andre Matull)
Heute morgen gelangen auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg u.a. folgende Beobachtungen (wobei nur das Gewässer vor dem neuen Aussichtshügel und entlang der Werner-von-Siemens-Straße nahezu eisfrei gewesen ist):
Halten mittlerweile vielfältige Witterungsbedingungen durch: Die bekannten überwinternden Schwarzkehlchen heute morgen bei Frost auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg. 17.01.2025 (Foto: Andre Matull)Schnatterenten gibt es erneut reichlich auf der Kiebitzwiese. Dieser Erpel hat sich allerdings etwas im Landeanflug verschätzt und landete auf dem Eis. 17.01.2025 (Foto: Andre Matull)3 ruhende Spießerpel auf der Kiebitzwiese am 17.01.2025. (Foto: Andre Matull) Nahrungssuchende Bekassinen auf der Kiebitzwiese am 17.01.2025 (Foto: Andre Matull)Nur durch verschiedene Lautäußerungen konnte diese Wasserralle mit viel Mühe gefunden werden. Regungs- und Lautlos ist diese schlichtweg praktisch nicht zu erfassen. 17.01.2025 (Foto: Andre Matull) Minuten später kann sie besser beobachtet werden. Zu diesem Zeitpunkt ist aber auch akustisch klar, dass diese Wasserralle nicht die Einzigste in der näheren Umgebung ist. 17.01.2025 (Foto: Andre Matull) Am gegenüberliegenden Ufer befindet sich eine weitere Wasserralle. Weil die naheliegenden Wege durch die Deckung von ruhende Enten und Schwänen versperrt sind… 17.01.2025 (Foto: Andre Matull)… wechselt die Ralle fußläufig über die dünne Eisschicht (bei ca. 110 g Körpergewicht, ähnlich einer durchschnittlichen Tafel Schokolade, kein Problem) die Seite Richtung der weiteren Wasserralle. 17.01.2025 (Foto: Andre Matull)Die Fortbewegung erfolgt äußerst vorsichtig mit ständig umsichtigen Blicken (Erweckter Eindruck: „Will nicht entdeckt werden“) und durchgehend wippenden Schwanz. Die gebeugte Körperhaltung und ihre körperliche Beschaffenheit ermöglicht der Wasserralle bei Gefahr einen kurz fliegenden oder fußläufigen „Raketenstart.“ Da sie sehr zurückgezogen in der Deckung leben und diese grundsätzlich nur sehr ungerne verlassen, bekommt man derartiges nicht häufig zu sehen. Im weiteren Verlauf verfolgten sich beide Wasserrallen Richtung Neimener Bach. 17.01.2025 (Foto: Andre Matull) Ihn gibt es immer noch! Dieser Graureiher hätte schon viel aus seinem Leben zu erzählen. 2009 nestjung in Bochum am Ümminger See beringt befindet sich dieser mittlerweile im 17. Kalenderjahr. Erstmalig wurde er 2013 im NSG Kiebitzwiese gemeldet und hält sich seitdem schwerpunktmäßig hier auf. Er wird fortlaufend bei dem zuständigen Ringkoordinator gemeldet. 17.01.2025 (Foto: Andre Matull)
Am Montag (23.12.) konnten wir vormittags (teilweise/kurzzeitig zusammen mit A.Hünting und B.Glüer) auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg bei einen prall gefüllten Wasserstand mit teils überschwemmten Wiesenflächen vom alten Aussichtshügel der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten:
4 Höckerschwäne, >60 Kanadagänse, 8 Blässgänse, >120 Graugänse (1 mal Grau X Kanada, 1 mal weiß gescheckt) , 6 Nilgänse, >70 Schnatterenten, eine Pfeifente, 6 Krickenten, >180 Stockenten, 4 Spießenten, ein Kormoran, ein Silberreiher, ein Graureiher, 5 überfliegende Lachmöwen, eine Wacholderdrossel, ca. 20 Stare und ein Schwarzkehlchen (0,1).
Heute (26.12.) Vormittag (bei gleichen Wasserstand) erfolgten vormittags zum Vergleich zu Montag nach auflösenden Nebel vom alten Aussichtshügel der Kiebitzwiese größtenteils identische Beobachtungen, welche zur Vervollständigung u.a. wie folgt aussahen:
4 Höckerschwäne, 156 Kanadagänse (2 mal Grau X Kanadagans), eine Blässgans, 56 Graugänse, 12 Nilgänse, 62 Schnatterenten, 2 Pfeifenten, >140 Stockenten, 4 Spießenten, 2 Silberreiher, 2 Graureiher, 2 Bekassinen, ein Eisvogel, 20 Stare, ca. 20 Wiesenpieper, 2 Schwarzkehlchen (1,1) und eine Gebirgsstelze.
Im Anhang einige Eindrücke in Bildern sowie eine persönliche Vogelartenliste von der Kiebitzwiese aus diesem Jahr.
Bekassinen morgens im Nebel auf den teils überschwemmten Wiesen am 26.12.2024. (Foto: Andre Matull)Obwohl es allgemein doch den Anschein macht, dass es kein gutes Mäusejahr gewesen sein könnte, beobachten wir praktisch jedes Mal am Aussichtshügel diesen ausdauernden Turmfalken mit gefühlt 100%iger Erfolgsquote bei der Jagd. 26.12.2024 (Foto: Klaus Matull)Die Spießenten sind genauso in Balzlaune… 26.12.2024 (Foto: Klaus Matull)… wie die offenbar mittlerweile zurückgekehrten Schnatterenten. Das Bestandsniveau dieser Art nähert sich für die Kiebitzwiese allmählich dem aus den letzten Winter. 26.12.2024 (Foto: Andre Matull) Heute konnten auch einige Wiesenpieper auf der Kiebitzwiese ausgemacht werden. 26.12.2024 (Foto: Andre Matull)Nach wie vor versuchen … 26.12.2024 (Foto: Andre Matull)… die beiden Schwarzkehlchen auf der Kiebitzwiese zu überwintern. 26.12.2024 (Foto: Andre Matull)
Zum Jahresausklang haben wir noch nachfolgend für die OAG Seite eine persönliche Artenliste ausgearbeitet. Diese beinhaltet 113 Vogelarten (in der Hoffnung nicht doch etwas übersehen zu haben), welche wir (A.Hünting,K.&A.Matull) im Verlauf des Jahres auf dem Gebiet der Kiebitzwiese in Fröndenberg beobachten konnten. Hierbei werden ausschließlich Arten berücksichtigt, die zweifelsfrei mindestens einmal optisch oder akustisch erfasst wurden und dabei entweder nahrungssuchend (eingebunden sind z.B. auch „Such- oder Rüttelflug“), rastend oder brütend zugegen gewesen sind. (Keine überfliegenden Arten wie z.B. bei Vogelzug!)