Etwa 40 Kraniche queren auf Höhe der Abfahrt Kamen Richtung Nordosten ziehend die A1 und wirken ein wenig wie begossene Pudel. Aber die können ja nicht fliegen.
Beobachtet um 12:22 Uhr.
Etwa 40 Kraniche queren auf Höhe der Abfahrt Kamen Richtung Nordosten ziehend die A1 und wirken ein wenig wie begossene Pudel. Aber die können ja nicht fliegen.
Beobachtet um 12:22 Uhr.
Mit den höheren Temperaturen und Niederschlägen setzt die alljährliche Wanderung der Amphibien zu ihren Laichgewässern wieder ein. Nachdem bereits am 02.02.23 die ersten Erdkröten bei ähnlich milden Temperaturen gesichtet wurden, machen sich an den nächsten feuchtmilden Abenden sicherlich zahlreiche Tiere auf den Weg.
Im Bereich Neimen/Stentrop/Warmen werden seit Jahrzehnten insbesondere am Stentroper Weg und an der Palzstraße Amphibienschutzaktionen durchgeführt. Um zu beurteilen, ob beispielsweise die fest installierten Schranken am Stentroper Weg noch einen sinnvollen Beitrag zum Schutz anwandernder Amphibien leisten können, fehlt es aber an aktuellen Zahlen zur Stärke der Wanderung.
Die NABU-Gruppe Fröndenberg um Ina Zimmermann ist daher für jede Beobachtung wandernder Amphibien in diesem Bereich dankbar. Wer – günstigstenfalls ohne Auto – in diesem Bereich an den nächsten feuchtmilden Abenden unterwegs ist und Amphibien registriert, melde diese doch bitte, um ein vollständiges Bild zu erhalten.

Hier eine kurze Auflistung der von meiner Frau und mir gemachten Vogelbeobachtungen von heute, 22.02.2023, 11:30 Uhr:
Schwarzspecht
Buntspecht
Birkenzeisige
Kleiber
Eisvogel
Um nur die besonderen zu nennen!
Auch wenn dies keine aktuelle Beobachtungsmeldung ist, denke ich, dass es für die Leser und Mitglieder der OAG sehr interessant sein könnte.
Im vergangenem Herbst rastete für einige Wochen ein Fischadler in Hamm und dieser wurde auch im Kreis Unna gesichtet.
Nun habe ich die Webseite von Christian Hütter entdeckt und er hat einen kurzen Bericht und viele – wie ich finde – sensationelle Fotos von diesem Fischadler auf seiner Webseite.
Um das inzwischen gut gefüllte Stillgewässer am südlichen Ende des NSG tummelten sich zahlreiche wasserliebende Vögel, vor allem mindestens 40 Graugänse, ca. 10 Kanadagänse, 2 Rostgänse sowie einige Grau- und Silberreiher.
Auf einem westlich angrenzenden Acker mit Wintergetreide lagerten 38 Nilgänse.
In unserem Garten (der ca. 1 km östlich von dem des Herrn Rethschulte liegt), wimmelt es erstmals von Distelfinken. Regelmäßig kommt ein Schwarm von ca. 20 Vögeln aus Richtung Klöcknerwäldchen und die Hälfte davon belagert anschließend unser Futtersilo. Dazu gesellen sich ein paar Blau- und Kohlmeisen, Amseln und vereinzelt Grünfinken. Da der Nachbar eine gut 3m hohe Lebensbaumhecke gerodet hat, gibt es keine Sperlinge mehr.
In der Nacharbeit der Zeitschriften Alcedo und Charadrius stieß ich auf diverse Einträge für die ehemaligen Rieselfelder Dortmund, unter anderem mit Beiträgen von Uwe Norra, Alexander Mack und Andreas Buchheim. Ich habe diese Angaben noch durch Funde um Datteln und Lünen ergänzt.
So wurde deutlich, dass der Wendehals auch schon früher in den Rieselfeldern nachgewiesen wurde. Auch der Merlin zog in der näheren und weiteren Umgebung durch, ebenso wie die heutzutage extrem seltene Sumpfohreule.

Die Grauammer ist eine typische Art der Agrarlandschaften. In NRW gibt es noch Vorkommen in den rheinischen Börden und der westfälischen Hellwegbörde. Wie viele andere Feldvögel gehört sie bei uns zu den stark zurückgehenden Arten. In jüngster Zeit sind aber in einigen Regionen, wie zum Beispiel der westfälischen Hellwegbörde, leichte Zunahmen erkennbar. Dies betrifft sowohl die Zahl der Brutreviere als auch die Feststellungen von Grauammertrupps im Winter. Da die Art auch den Winter bei uns sind ist sie auf ein ausreichendes Nahrungsangebot angewiesen. Gerne sucht sie daher Vertragsnaturschutzflächen wie Blühflächen, Brachen oder nicht geernetetem Getreide auf. Die Biologischen Stationen der Kreise Bonn-Rhein-Erft, Düren, Euskirchen und Soest führen in der ersten Januarwoche eine abgestimmte Erfassung überwinternder Grauammern in den regionalen Schwerpunktgebieten durch. Darüber hinaus sind aber alle weiteren Winterbeobachtungen der Art aus NRW interessant. Vogelbeobachter_innen werden daher gebeten, in den kommenden Wochen verstärkt auf die Art zu achten und ihre Beobachtungen bei ornitho.de zu melden.
Am 19.12.2022 sang in Lünen westlich der Kleingartenanlage südlich des Weßlinger Holzes am Südostrand des Schlossparks Schwansbell ein Eichelhäher leise und unscheinbar. Dabei deckte der Vogel ein breites Spektrum von Frequenzen zwischen 1 und 9 kHz ab und imitierte auch andere Vogelarten, so wie wir es von ihm bezogen auf Stimmen des Mäusebussards oder des Habichts kennen. Das abgebildete Sonagramm gibt einen kleinen Eindruck dieses bunten Wintersängers, der zeitgleich mit den Elstern, Gimpeln und Sumpfmeisen (zum Teil auch mit den Sperbern) seine Winterbalz beginnt.

Am 22.12.22 hielt sich eine immature Mantelmöwe am Horstmarer See auf. Die Färbung weist auf das Jugendkleid und den ersten Winter hin. Die Größe erreicht gut das Doppelte einer Lachmöwe.



Um 14:58 Uhr zogen 31 Kraniche in typischer Formation über Bausenhagen Richtung Süden. Während der gesamten Beobachtungszeit war nicht ein einziger Ruf zu vernehmen. Ob ihnen die Kälte die Kehlen eingefroren hat?
Auf einem Waldspaziergang ca 15.30 Uhr rief ein Kolkrabe über dem Südteil des Hemmerder Schelk. Wenig später hatte er sich offenbar dort niedergelassen und rief erneut.
Mit dem ersten Schnee zeigten sich seit langer Zeit wieder Goldammern (14) in unserem Garten. Ein Erkundungstrupp hatte wohl am Nikolaustag verkündet, dass die Tafel wieder reichlich gedeckt sei. Aber auch Haussperlinge (ca. 35), Ringeltauben (12), Rabenkrähen (3), Türkentauben (3), Buchfinken (5), Schwarzdrosseln (7), Heckenbraunellen (5), Elstern (2) und Rotkelchen(1) versorgen sich aktuell am großzügig gedeckten Tisch. Zwischendurch mischen Eichhörnchen die Gesellschaft auf.
Am 07.12.2022 war wieder (oder noch?) eine weibchenfarbene Kornweihe in den Rieselfeldern Dortmund anwesend. Anhand der hellen Flügelränder halte ich sie für ein immatures Tier. Nicht zuletzt hielten sich dort auch mindestens 20 Bachstelzen auf und eine unbestimmte Anzahl Feldlerchen. Auch ein Silberreiher suchte nach Futter. Der alte Fischteich im Bereich östlich der Oberlippestraße zeigte sich jedoch von Wasservögeln geräumt. Früher rasteten dort Reiherenten und auch Gänse waren anwesend (vielleicht fliegen diese erst abends ein). Im Frühjahr sind dort Limicolen zu erwarten.





