Das Beobachtungsgeschehen der vergangenen Tage zeigte sich wechselhaft: Während einige Arten zeitweise gut vertreten waren und andere spürbar abnahmen, bleibt das Zuggeschehen im Herbst weiterhin spannend und lässt auf weitere Überraschungen hoffen.
Auf der Röllingwiese in Schwerte gelang am 08.09. u. a. die Beobachtung einer rastenden Knäkente, zweier weiterhin regelmäßig anwesender Rohrweihen (1,1), eines Baumfalken sowie von mind. 3 Wasserrallen, die wie gewohnt vom Nord- und Südufer zu hören waren. Am 13.09. zeigten sich u. a. 7 Löffelenten, 2 Flussuferläufer, der traditionell überwinternde Weißstorch, eine Bekassine und > 5.000 Stare beim morgendlichen Schlafplatzabflug aus dem Schilf. Am 14.09. folgten an gleicher Stelle 2 Sperber gleichzeitig, eine weitere Rohrweihe und schließlich unser erster persönlich beobachteter durchziehender Fischadler dieser Saison.
Auf einer Offenfläche nordwestlich des Elsebachtals in Schwerte konnte am Morgen des 09.09. ein jagender Baumfalke während der Maisernte sowie ein Gartenrotschwanz beobachtet werden. Im angrenzenden Wald wurden neben rastenden Baumpiepern u. a. ein Grauschnäpper, ein Sperber, > 2 Haubenmeisen, ca. 4 Tannenmeisen und > 3 Kernbeißer notiert.
Rund um das NSG Mühlenstrang in Schwerte gelangen am 12.09. u. a. Nachweise des bekannten Seidensängers, von 5 Braunkehlchen, einem Grauschnäpper, mindestens 10 rastenden Wiesenschafstelzen, ungezählten Baumpiepern (rastend und überfliegend) sowie rund 50 Rauchschwalben.






