Heute am Spätnachmittag konnte ich in der Umgebung des Aussichtshügels der Kiebitzwiese u.a. 4 balzende Flussregenpfeifer, 3 Bekassinen , 1 Knäkerpel, 5 Löffelenten (2:3), 6 Krickenten (3:3), 71 Schnatterenten, 36 Kanadagänse, 14 Graugänse, 16 Nilgänse, 1 Kranich sowie 4 Weißstörche beobachten. Weitere 2 Weißstörche am Vormittag weiterhin auf dem Kunsthorst hinter der Fröndenberger Stadtwerke am Obergraben.
Gott sei dank zog der Regen am Spätnachmittag südlich vorbei! Das brachte einen schönen Regenbogen mit der sonnenbeschienenen Kiebitzwiese …..am 23.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Krickenten an der Wasserfläche an der Werner v. Siemenesstraße…..am 23.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Knäkerpel am Aussichtshügel…..am 23.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)…und immer wieder wechselt die Knäkente die Wasserflächen…..am 23.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Die Löffelenten haben sich in 2 Grüppchen aufgeteilt, wobei dieser Erpel mit zwei Weibchen das bessere Los gezogen hat …..am 23.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Warum die Schnatterenten immer wieder erschrocken aufflogen, obwohl kein Greifvogel am Himmel war, blieb mir ein Rätsel…..am 23.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Wenn die Schnatterenten auf der Weide ihr Abendessen einnehmen, kann man sie optimal zählen…..am 23.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Flussregenpfeifer und Schnatterenten am Aussichtshügel…..am 23.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Der verletzte Kranich war auch heute am abend wieder zu beobachten…..am 23.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Kopula bei den Weißstörchen auf dem Storchenhorst auf der Kiebitzwiese. Das Weibchen ist rechts beringt….am 23.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Das zweite Storchenpaar (beide unberingt) lieben den Hochspannungsmast…..am 23.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)
Immer wieder sieht man die Weißstörche auf dem angrenzenden Stoppelfeld bei der Nahrungssuche…..am 23.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)
Am Vormittag auf meiner Gassirund konnte ich im Gebiet Hindenburg Hain/Himmelmann Park und Hönne bis Bösperde u.a. folgendes notieren: 2 Weißstörche auf Horst am Obergraben gegenüber Stadtwerke Fröndenberg, 1 Gänsesäger auf Hönne, 4 Blässrallen, 3 Reiherenten, 1 Wasseramsel, 2 Gebirgsstelzen (Paar mit Vollgesang), 1 Grünspecht, 3 Wacholderdrosseln, 1 Dompfaff (W), mind. 15 singende Zilpzalps, mind. 5 singende Heckenbraunellen, 3 singende Singdrosseln, 1 Rotmilan sowie 1 Sperber.
Am späten Nachmittag konnte ich im/am östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 5 Weißstörche (2 Paare), 1 Kranich (2Kj.), 1 Knäkente, 5 Löffelenten, 62 Schnatterenten, 1 Krickente, 24 Graugänse, 6 Rostgänse, 25 Kanadagänse, 11 Nilgänse, 18 Höckerschwäne sowie 1 überfliegender rufender Kolkrabe.
Gänsesäger auf der Hönne……am 22.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Wasseramsel am Abtissenkamp……am 22.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Gebirgsstelze an der Hönnemündung……am 22.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Am Wegesrand dominierten heute wieder singende Zilpszalps und Heckenbraunellen (hier am Radweg)……am 22.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)
In Schwerte-Geisecke, nordöstlich vom Gutshof Wellenbad, hat sich ein Weißstorchpaar ein Nest auf einen abgesägten Baum errichtet. Hierbei handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um Durchzügler, sondern um ein weiteres Brutpaar.
Das Weißstorchpaar in Schwerte-Geisecke hat sich ein Nest auf einen abgesägten Baum errichtet… 22.03.2023 (Foto: Klaus Matull)… und will für Nachwuchs sorgen. 22.03.2023 (Foto: Klaus Matull)
Kamen-Methler im Garten und der Umgebung reges Vogelleben. Folgendes wurde notiert: Ca. 50 Stare auf Zwischenfrucht-Stoppel hinter Garten, dort auch ca. 15 Wacholderdrosseln und 2 Hohltauben. Im Garten an Futterstellen 1,1 Jagdfasan, 4 Rotkehlchen, 2 Heckenbraunellen, 2 Rabenkrähen, 2 Eichelhäher, 4 Elstern. 2 Grünfinken, 2 Stieglitze, 4,2 Amseln, 6 Buchfinken, je ein Paar Kohl-und Blaumeisen, 2 Ringeltauben und 7 Haussperlinge.
Hohltaube hinter Garten, Kamen-Methler, 12.03.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelHohltaube aufmerksam, Kamen-Methler, 12.03.2023 Foto: Karl-Heinz KühnapfelHohltaube auf Stoppelacker hinter Garten, Kamen-Methler, 12.03.2023 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Große Überraschung heute Morgen gegen 07.30h vor unserer Terrasse: Ein Mauswiesel (Mustela nivalis) – das bei weitem kleinste Raubtier weltweit – zeigte sich!
Es wirkte auf uns sehr neugierig, aktiv und wenig scheu, es huschte über die Steine im Vorbeet und tauchte unter sie ab – vermutlich auf der Suche nach (Maus)Beute – und schien uns – hinter dem WZ-Fenster stehend – inspizieren zu wollen. Am Nachmittag gegen 16.45h tauchte es nochmals kurz an gleicher Stelle auf.
Weiterhin im Garten: u.a. ein männlicher Kernbeißer, eine männliche Mönchsgrasmücke, eine Singdrossel, eine Sumpfmeise, ein Rotkehlchen, sechs Buchfinken und etliche Haussperlinge.
Mauswiesel auf Steinhaufen vor der Terrasse – eigentlich das Revier unserer Gartenmäuse (21.03.23, Foto: C. Rethschulte).Am Hals trug es dieses hell-ovale „Ding“ – ein Sender, eine Marke, eine Zecke?? (21.03.23, Foto: C. Rethschulte).Kurzer Besuch vom Kernbeißer (m) am 21.03.23 (Foto: C.Rethschulte).Unser „Efeu-Baum“ – darunter befindet sich der abgestorbene Stamm einer Birke – lud heute mit seinen Früchten etliche Gäste ein: eine Mönchsgrasmücke …… eine Singdrossel …… und etliche Amseln (21.03.23, Fotos: C. Rethschulte).Sumpfmeise im Garten am 21.03.23 (Foto: C. Rethschulte).Dazu eines der beiden Buchfink-Weibchen …… und ein Rotkehlchen (21.03.23, Fotos: C. Rethschulte).Diesem Haussperling schien es nicht so gut zu gehen: Sie saß längere Zeit mit aufgeplustertem Gefieder an gleicher Stelle. Später verlor ich sie aus den Augen (21.03.23, Foto: C. Rethschulte).
Heute am Spätnachmittag konnte ich, zeitweise zusammen mit G. Zosel und A, Hünting, folgende Beobachtungen notieren: etliche Grau-, Kanada- und Nilgänse, 1 Rostgans, 2 Höckerschwäne, 3 Flussregenpfeifer, zahlreiche Schnatter- und Stockenten, 1 m. Knäkente, 4 Krickenten, 5 Löffelenten, 1 Schwarzmilan, 1 Sperber, 2 Graureiher, 1 Silberreiher, 1 Kormoran, 1 Jagdfasan, 1 Bekassine, 1 intensiv singende Singdrossel und insgesamt 5 Weißstörche.
2 Weißstörche haben den Horst bezogen. 2 weitere saßen auf einem der Strommasten und versuchten mehrmals, die beiden vom Horst zu vertreiben. Das gelang aber nicht.
Gestern waren am „Kiebitzfeld“ im Industriegebiet zuerst nur 4 Kiebitze zu sehen, dann aber flogen 2 Vögel von einem benachbarten, gerodeten und bereits umzäunten Grundstück auf. Beim Näherkommen zeigten sich noch >2 weitere Ex. Demnach wären dort mindestens 4 BP im Gebiet.
Im HRB der Seseke waren heute unter den Gänsen auch 2 Hybriden zu beobachten. Wahrscheinlich handelt es sich um Kreuzungen von Kanadagans und Graugans.
Aufmerksam gemacht durch das Storchengeklapper, konnte ich heute ein Storchenpaar auf dem neuen Storchenmast am Südufer der Ruhr in Höhe der Fröndenberger Stadtwerke beobachten. Hier hat am Damm des Obergrabens die Stadtwerke Fröndenberg/Wickede ein künstliches Storchennest auf einem alten Betonmasten errichtet. Ein Weißstorch ist links beringt. Ob es sich um ein potentielles Brutpaar oder um Durchzügler handelt, bleibt abzuwarten.
Storchenpaar auf einem künstlichen Storchennest am Obergraben auf Mendener Ruhrseite…..am 21.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)
Der hintere Storch ist links beringt…..am 21.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)
Heute Abend mit Ute Becker am Mühlhauser Berg zwei Rebhuhn-Hähne;
im Verlaufe des Tages im Garten/NSG Lettenbruch u.a. drei Heckenbraunellen, drei Buntspechte, zwei Schwanzmeisen, ein Kleiber, ein Eichelhäher, sechs Buchfinken (4m+2w), ein Rotkehlchen, mindestens jeweils zehn Blau- und Kohlmeisen sowie Haussperlinge; gestern auch ein Zilpzalp.
Rufender Rebhuhn-Hahn am Mühlhauser Berg am 20.03.23 (Foto: C. Rethschulte).Heckenbraunelle in der Lorbeerhecke im Garten am 20.03.23 (Foto: C. Rethschulte).Im Garten heute ebenfalls ein Eichelhäher …… ein (vermutlich) weiblicher ……sowie einer von zwei männlichen Buntspechten (20.03.23, Fotos: C. Rethschulte).Kleiber an der Fütterung am 20.03.23 …… sowie (nicht zu vermeiden) auch ein Eichhörnchen (Fotos: C.Rethschulte).
In Lünen ist an der Borker Str. in Höhe der bft-Tankstelle eine Saatkrähenkolonie entstanden. Diese existierte laut Achim Pflaume bereits im letzten Jahr und bestand aus 8 Nestern. Dieses Jahr wird sie deutlich erweitert. Aktuell befinden sich 22 Nester im Aufbau und die Saatkrähen tragen fleißig Nistmaterial ein, möglicherweise werden sogar noch weitere Nester hinzukommen.
Nach fast 3 monatlicher Pause habe ich mein Insektenerfassungsprojekt im Hemmerder Schelk wieder aufgenommen. Zwar habe ich im Winter zwischendurch sporadisch das Waldgebiet nach Insekten tags- und auch nachts abgesucht, aber seit Dezember vergebens. Dieses Wochenende aber, bei frühlingshaften Temperaturen, ist aber wieder „sichtbares“ Leben ins Schelk zurückgekommen. So habe ich wieder mit einem angerührten Lockmittel ausgesuchte Stellen im Wald präpariert, um Nachtfalter und andere Insekten anzulocken. Am ersten Tag bin ich eine Strecke durch den Wald abgegangen, am zweiten Tag habe ich den südlichen Waldrand aufgesucht. Neben den Nachtfalter habe ich in der Dunkelheit auch u.a. Käfer, Spinnen, Florfliegen, Buckelfliegen, Schnecken, Asseln, mehrere Arten an Tausendfüßern sowie Ohrwürmer zu Gesicht bekommen. Bei den Nachtfalter konnte ich neben „alten Bekannten“ auch 6 neue Falterarten für das Hemmerder Schelk nachweisen. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Schmetterlingsarten, deren Flugzeit weitgehend parallel zur Weidenblüte (Salix) verläuft. Deshalb sind Laubwälder mit einem Artenreichtum an Bäumen und Sträuchern, wie wir dieses im Schelk vorfinden, für diese Nachtfalterarten besonders interessant. Bei den neuen Nachtfalterarten handelt es sich um 4 Arten der „Kätzcheneulen“, nämlich um die Kleine Kätzcheneule (Orthosia cruda), der Rundflügel-Kätzcheneule (Orthosia cerasi), der Zweifleck-Kätzcheneule (Anorthoa munda) und der Variablen Kätzcheneule (Orthosia incerta). Bei den beiden anderen neuen Nachtfalterarten handelt es sich um die Rost-Wintereule (Conistra rubiginea) und dem Graugelben Breitflügelspanner (Agriopis marginaria).
Sie war die farbenprächtigste neue Schmetterlingsart in dieser Nacht: die Rost-Wintereule. Ihre bevorzugten Lebensräume sind buschige Ränder von Laub- und Mischwäldern sowie Lichtungen…….. am 18.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Der Graugelbe Breitflügelspanner (neue Art) bildet eine Generation im Jahr, die von Mitte Februar bis Mitte Mai fliegt. Die Weibchen sind flugunfähig und besitzen nur kurze gelblichgraue Stummelflügel (wie bei den Frostspannerarten)…….. am 18.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)
Die dritte neu Art war die Kleine Kätzcheneule, auch als Gelbgraue Frühlingseule genannt…….. am 18.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)
Ebenfalls für mich als Erstnachweis im Hemmerder Schelk: die Rundflügel-Kätzcheneule, auch als Gemeine Kätzcheneule, Rotgelbe Frühlingseule und Gemeine Frühlingseule bekannt…….. am 18.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Sie ist die fünfte neue Art: Zweifleck-Kätzcheneule, auch als Braungelbe Frühlingseule bezeichnet…….. am 18.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Die vierte Kätzcheneulenart und somit die sechste neue Art war die Variable Kätzcheneule oder auch Violettgraue Frühlingseule…….. am 19.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Zu den „alten Bekannten“ gehörte die Heidelbeer-Wintereule. Eulenarten, die als Falter überwintern, um ihre Flugzeit im Frühjahr wieder aufzunehmen, zählen zu den „Wintereulen“……… am 19.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Die blühende Salweide dient der Rotkopf-Wintereule im Frühjahr als Nahrungsquelle. Die Eier werden bevorzugt an Eichenknospen abgelegt, da sich die Raupen mit Vorliebe von den jungen Eichenblättern ernähren……… am 19.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)Bei der Satellit-Wintereule kann man beim „Nierenmakelfleck“ zwei verschiedene Farbvarianten beobachten. Auf diesem Bild ist der Fleck leuchtend orange……… am 19.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)
Bei dieser Satellit-Wintereule ist der Nierenmakelfleck reinweiß ……… am 19.03.2023 (Foto: Gregor Zosel)
Das „Weißstorch-Karussell“ dreht sich weiter: Heute konnte zweifelsfrei das rechts beringte Weibchen, welches hier zu dem erfolgreich brütendem Paar seit 2020 gehört, auf dem Storchenmast identifiziert werden. Darüber hinaus 6 Fremdstörche (Davon einer links mit „Radolfzell“-Ring: abgelesen und gemeldet).
Ansonsten heute u.a. auf der Kiebitzwiese:
2 Kraniche (der ältere fliegt am Vormittag im Thermikschlauch hoch nach Osten ab), 8 Weißstörche (Teilweise Kopula auf Strommasten), ein Waldwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer, 3 Bekassinen, 2 Silberreiher, 2 Graureiher, 4 Schwarzkehlchen (2:2), 59 Schnatterenten, 28 Stockenten, 6 Krickenten, eine Knäkente (m), 5 Löffelenten (2:3, Erpel balzend), 41 Kanadagänse, 15 Graugänse, 23 Nilgänse, 2 Höckerschwäne, 2 Rohrammern, eine Singdrossel.
Flussregenpfeifer auf der Kiebitzwiese am 20.03.2023 (Foto: Andre Matull)Liebestoller Löffelerpel verfolgt ein Weibchen auf der Kiebitzwiese am 20.03.2023 (Foto: Andre Matull)Männliches Schwarzkehlchen auf der Kiebitzwiese am 20.03.2023 (Foto: Andre Matull)Knäkerpel auf der Kiebitzwiese am 20.03.2023 (Foto: Andre Matull)Zwei von reichlich Fremdstörchen auf der Kiebitzwiese. Sie haben zwar kein Nest, aber was soll`s ? 20.03.2023 (Foto: Andre Matull)