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Fröndenberg: Sperber, 14.01.2019 (Brigitte und Burkhard Koll)

Fröndenberg-Ardey: Gegen 15:30 Uhr blitzschneller, aber erfolgloser Angriff eines Sperberweibchens an der Futterstelle unseres Gartens. Die zu diesem Zeitpunkt anwesenden Goldammern, Kohl-, Blau- und Sumpfmeisen,Heckenbraunellen, Buchfinken, Haussperlinge, Amseln und Rotkehlchen konnten diesmal unbeschadet das Weite suchen. Nach 15 Minuten kehrten die „Flüchtlinge“ wieder zurück.

Bönen: Wasservögel kehren ins HRB zurück, 14.01.2019 (H.Peitsch)

Ein erfreuliches Bild bot sich heute im HRB der Seseke. Bei steigenden Wasserständen erhöhen sich auch wieder die Zahlen der anzutreffenden Vögel. Heute zu sehen: 4 Graureiher, 10 Graugänse, 14 Kanadagänse, 4 Nilgänse, 31 Stockenten, 1 Pfeifente, einige Wiesenpieper und 2 Blässhühner.

Am Sesekeweg waren >8 Schwanzmeisen unterwegs.

Schwanzmeise
Schwanzmeisen sind meistens recht zutraulich und deshalb gut zu fotografieren wenn man schnell genug ist. 14.01.19 Foto: Hartmut Peitsch
Immer wieder süß diese Kleinen. Schwanzmeise am 14.01.19 Foto: Hartmut Peitsch
Pfeifente
Nur eine Pfeifente unter den Stockenten am 14.01.19 Foto: Hartmut Peitsch
Nilgans
Einfliegende Nilgänse, 14.01.19 Foto: Hartmut Peitsch
Kanadagans
Kanadagans am 14.01.19 Foto: Hartmut Peitsch
Hochwasser-Rückhaltebecken Seseke Bönen
Auch im Becken wieder erfreulich viel Wasser am 14.01.19 Foto: Hartmut Peitsch
Seseke
Endlich führt die Seseke wieder genügend Wasser. 14.01.19 Foto: Hartmut Peitsch

Fröndenberg / Unna: Wespenbussardhorst, Habicht, Birkenzeisige, Waldwasserläufer, Gänsesäger, Silberreiher u.a., 12./13.01.2019 (B.Glüer)

Im Wassergewinnungsgelände (Frdbg.-Langschede) schien es heute sogar den Wasservögeln „zu nass“ zu sein … – die meisten Filterbecken hatten Wasserhöchststände und waren somit für Limikolen und Kleinvögel unattraktiv. Immerhin 7 Waldwasserläufer zeigten sich in einem Becken. Auf der Ruhr unter anderem 2 Gänsesäger (1,1), ~40 Stockenten, ~20 Reiherenten, 4 Kormorane.

Gestern im Hemmerder Schelk ein ungewöhnlich großer Schwarm Birkenzeisige – über mehrere Birken verteilt bei der Samenernte. Ein Versuch, per Fernglas die Anzahl zu ermitteln, erwies sich als unmöglich. Allerdings wurde deutlich, dass der Schwarm (von einzelnen Distelfinken abgesehen) ausschließlich aus Birkenzeisigen bestand (in letzter Zeit waren Zeisigtrupps meist gemischt und bestanden eher aus überwiegend Erlenzeisigen). – Erst als sie auch einem Sperber aufgefallen waren und dieser den ganzen Trupp in Panik aufscheuchte, war die tatsächliche Größe des Schwarms erkennbar. Es dürften 600 – 800 (!) Vögel gewesen sein. Leider gelangen im Nieselregen von dem beeindruckenden Spektakel keine brauchbaren Fotos, da der Schwarm in hektischem Auf und Ab immer wieder hinter Baumkronen abtauchte, bzw. zunächst zu nah war, um alle Vögel aufs Bild zu bekommen.

Nahe Frdbg.-Bausenhagen gelang der Fund eines weiteren Wespenbussardhorstes, der erst in der vergangenen Saison entstanden ist. Möglicherweise sind zusammen mit den bereits gemeldeten Funden aus dem Fröndenberger Westen damit die vermuteten 2 Brutpaare für das Fröndenberger Stadtgebiet bestätigt.

In den Hemmerder Wiesen gestern unter anderem 1 jagender Habicht (m/ad).

Bei Frdbg.-Ostbüren 2 Silberreiher auf einer Feldgrasfläche.

Birkenzeisig
Birkenzeisige (Hemmerder Schelk) – technisch leider ein schlechtes Bild, das jedoch einen kleinen Teil des `Gewusels´ unzähliger Vögel bei der Samenernte zeigt …, 12.01.2019 Foto: Bernhard Glüer
Birkenzeisig
… kleiner Teil des abfliegenden Schwarms …, 12.01.2019 Foto: Bernhard Glüer
Birkenzeisig
… in schnellen Wendungen immer wieder die Richtung ändernd, 12.01.2019 Foto: Bernhard Glüer
Wespenbussard
`Frischer´ Wespenbussardhorst (Frdbg.), der in der Saison 2018 entstanden ist, 12.01.2019 Foto: Bernhard Glüer
Rabenkrähe
Für diesen Feldhasen (Frdbg.-Warmen) begann das neue Jahr mit besonderem Pech, nachdem er gerade die zurückliegende Jagdzeit (endete für ihn am 31.12.) heil überstanden hatte …, 09.01.2019 Foto: Bernhard Glüer
Rabenkrähe
… für die Rabenkrähen allerdings wurde sein Straßentod zum Glücksfall …, 09.01.2019 Foto: Bernhard Glüer
Rabenkrähe
… ein `Hasenbraten´ bietet sich ihnen nicht alle Tage, 09.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Holzwickede: Zwergsäger, Kurzschnabelgans, Kolkraben, Mittelspecht und Bergpieper am 10.01.2019 (Stefan Helmer)

Auf dem Geiseckesee konnte ich mittags 8 (5m, 3w) Gänsesäger sowie das bereits bei ornitho gemeldete Zwergsäger-Männchen beobachten. Zwei Kolkraben wechselten zwischen Bahnwald und Standortübungsplatz. Im östlichen Teil des Bahnwaldes war ein Mittelspecht auf Nahrungssuche.
An den Filterbecken nördlich der Schoofsbrücke hielten sich drei Bergpieper auf. Nahe der Brücke konnte ich recht nah die (bekannte?) Kurzschnabelgans aus dem Ruhrtal unter 44 Graugänsen beobachten (siehe Meldung bzw. Vogel vom 15.11.2018, T. Sauer und H.J. Göbel). Leider steigt einem an der Brücke derzeit ein unangenehmer Geruch in die Nase, denn offenbar wollte jemand seine Küchenabfälle in Form von mind. 15 gekochten und zerlegten Hummern im Wasser am Ufer loswerden. Manche Menschen kennen wirklich keine Grenzen.

Hummer
Gekochte und zerlegte Hummer in der Ruhr an der Schoofsbrücke, 10.01.2019 (Stefan Helmer)

Fröndenberg: Wanderfalke und Kolkrabe am 10.09.2018 (Gregor Zosel)

Heute am frühen Vormittag konnte ich bei meinem fast 2 stündigen Rundweg durch die Strickherdicker Feldflur folgende Vogelarten beobachten: 1 Wanderfalke, 11 Mäusebussarde (meist wurmend), 2 Turmfalken, 3 Eichelhäher, 13 Rabenkrähen, 16 (!) Amseln, 11 Kohlmeisen, 1 Blaumeise, 4 Buchfinken, ca. 40 (!) Goldammern, ca. 30 Wacholderdrosseln, 3 Rotkehlchen, 6 Ringeltauben, 2 Nilgänse, 1 Graureiher sowie 10 nach SW ziehende Kormorane. Aus Richtung Backenberg immer wieder Rufe von einem Kolkraben.

Wanderfalke
Wanderfalke auf einem Hochspannungsmast in der Strickhetrdicker Feldflur…..am 10.01.19 Foto: Gregor Zosel

Fröndenberg: Blässgänse, Gänsesäger, Schellente, Krickenten, Schnatterenten, Silberreiher, Wacholderdrosseln und Erlenzeisige am 09.01.2019 (GregorZosel)

Heute hatte das Wetter von jedem etwas. Bedeckter Himmel, strahlend blauer Himmel mit Sonnenschein, Regen, und Hagel wechselnten sich am Vormittag ab, als ich im NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis hin zur Rammbachmündung meinen Spaziergang machte. Hier konnte ich bei starkem Ruhrhochwasser und gut gefüllter Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 2 Gänsesäger, ca. 30-40 Schnatterenten, 45 Reiherenten, ca. 100 Stockenten, 4 Zwergtaucher, 14 Blässrallen, 115-120 Blässgänse, 57 Graugänse, 121 Kanadagänse, 5 Nilgänse, 24 Höckerschwäne, 6 Silberreiher, 3 Graureiher, 1 Eisvogel, 1 Gebirgsstelze, ca. 20 Erlenzeisige sowie ca. 100 Wacholderdrosseln.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 1 Schellerpel, ca. 70 Krickenten, 65 Graugänse, 89 Kanadagänse, 2 Nilgänse, 1 Silberreiher, ca. 100 Erlenzeisige sowie ca. 20 Distelfinken.

Blässgans
Kurz nach Sonnenaufgang versammelten sich die Blässgäne zusammen mit einigen Kanadagänsen auf dem Feld westlich des Wehres auf Mendener Ruhrseite, wo sie aber rasch vertrieben wurden…..am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel
Blässgans
Auf dem Ersatzfeld zwischen Ponyhof und Wehr, wohin sie flüchteten, waren sie aber auch nicht lange ungestört. Als Hundebesitzer mit freilaufenden Hunden den Gänsen zu nahe kamen, zogen sie dann endlich zur Kiebitzwiese ab, wo sie ungestört den Rest des Tages verbrachten …..am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel
Blässgans
Blässgänse auf der Kiebitzwiese…..am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel
Blässgänse
Hier im NSG können sie sich ungestört austoben…..am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel
Schnatterente
Nun, wo die Wiesen auf der Kiebitzwiese überschwemmt sind, wagen sich auch einzelne Schnatterenten von der Ruhr hier ins offene Gelände…..am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel
Graugänse
Auch die Graugänse wurden immer wieder aufgetrieben und fanden letzendlich im Hammer Wasserwerk ihre Ruhe…..am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel
Schellente
Anders als auf der Ruhr, die starkes Hochwasser führt, schwimmt es sich auf den Filtgerbecken des Wasserwerkes entspannter. So denkt wohl zumindest die Schellente…..am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel
Krickenten
Dagegen bevorzugen die Krickenten im Wasserwerk die Ruhe auf der Ruhr. Allerdings müssen sie gegen die starke Strömung ankämpfen und halten sich deshalb nahe am Ufer auf…..am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel
Erlenzeisige und Distelfinken
Gemischter Trupp aus Erlenzeisigen und Distelfinken im Wasserwerk…..am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel
Erlenzeisig
Geschickt wird der Samen aus den Fruchtständen gepickt…..am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel
Erlenzeisig
Einmal mit vollem Schnabel in die Kamera lächeln…..am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel
Erlenzeisig
Aber danach geht es weiter am Frühstücksbuffet…..am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel
Rotkehlchen
Erstaunlich hoch war die Zahl der Rotkehlchen am heutigen Vormittag. Allein in einem Weißdornbusch im Hammer Wasserwerk 4 Exemplare…..am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel
Mäusebussard
Nicht nur für diesen Mäusebussard war heute gutes Flugwetter mit passsabler Thermik….am 09.01.19 Foto: Gregor Zosel

Kreis Unna/NRW/BRD: Praxishandbuch Kiebitzschutz des NABU/MOIN erschienen – AG-Gründung im Februar, 09.01.2019 (Mitt.: K. Lilje)

Kristian Lilje von der NABU-Naturschutzstation Münsterland weist auf die aktuelle Neuerscheinung zum Kiebitzschutz hin:

Praxishandbuch Kiebitzschutz
Das MOIN [Michael-Otto-Institut] hat, unterstützt durch seine Partner, ein Praxishandbuch zum Kiebitzschutz erstellt (44-seitige Broschüre „Kiebitze schützen – Ein Praxishandbuch“). Inhalte sind unter anderem Biologie und Gefährdung des Kiebitzes, Hinweise zur Freilandarbeit mit Kiebitzen sowie praktische Tipps zum Schutz im Grünland und Ackerland. Erhältlich über den NABU-Shop oder als pdf-Download:
https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/vogelschutz/agrarvoegel/181127-nabu-kiebitzschutz-handbuch.pdf

Zudem wird unter der Leitung der Projektkoordinatoren vom Michael-Otto-Institut im NABU (MOIN Schleswig-Holstein) eine bundesweite AG Kiebitzschutz gegründet.

Die offizielle AG Gründung wird im Rahmen der Tagung „Perspektiven des Kiebitzschutzes in Deutschland“ vom 8.-9. Februar 2018 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster auf Einladung der Universität und der NABU-Naturschutzstation Münsterland stattfinden.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Am Samstagnachmittag werden eine Exkursion in die Rieselfelder Münster sowie eine Nestfinder-Schulung angeboten.

Bönen: Graugänse u.a. am 07.01.2019 (H.Peitsch)

Im HRB der Seseke waren am Morgen mal wieder zwei alte Bekannte zu Gast: ein sehr heller Graugans-Ganter mit seiner Dame. Außerdem noch 3 Graureiher, 2 Nilgänse und ein Turmfalke, der in der näheren Umgebung des Beckens eigentlich immer anzutreffen ist.

Entlang des Sesekeweges war nicht viel los, bis auf einen Trupp Wacholderdrosseln, einige Misteldrosseln und nur 2 Amseln.

Graureiher und Graugänse
Graugänse und Graureiher. Der Ganter rechts ist ein sehr heller Vertreter seiner Art, vielleicht auch ein Hybrid? 07.01.18 Foto: Hartmut Peitsch
Turmfalke
Dieser männl. Turmfalke ist fast immer am HRB anzutreffen. 07.01.18 Foto: Hartmut Peitsch

Bönen: Stunde der Wintervögel am 06.01.2019, 09.00 – 10.00h (Clemens Rethschulte)

Ich habe mich am Sonntag in dem oben genannten Zeitraum der Zählung in unserem Garten angenommen und folgendes beobachtet:
20 Kohlmeisen, 15 Blaumeisen, 10 Haussperlinge, 2 Heckenbraunellen, 4 Buchfinken, 1 Elster, 3 Rotkehlchen, 6 Ringeltauben, 2 Sumpfmeisen, 2 Buntspechte, 4 Amseln, ein Mittelspecht (war zweimal an der Futterstelle) und ein Grünspecht (gehört).
Die Gruppe von ca. 8 Schwanzmeisen, die regelmäßig bei uns auftaucht, ist leider im vorgesehenen Beobachtungszeitraum nicht erschienen. Schade – hätte sie gern hinzugefügt.

Fröndenberg/ Wickede (Ruhr): Stunde(n) der Wintervögel mit Kernbeißern, Birkenzeisigen, Erlenzeisigen, Dompfaffe, Eichelhähern und Misteldrossel am 04.01.-06.01.2019 (Gregor Zosel)

Am Wochenende der NABU-Aktion „Stunde der Wintervögel“ habe ich, wie schon in den letzten Jahren auch, gezielt Parkanlagen und Friedhöfe aufgesucht und hier meine Vogelzählung durchgeführt. Viel schlechter allerdings wie in diesem Jahr können die Bedingungen nicht sein. Bei nasskalten Dauerregenwetter und noch relativ viel Nahrung in den Büschen, Bäumen und auf den durchweichten Wiesen ist die Zahl der Wintervögel zumindest in den Gärten sehr bescheiden. In meinen Beobachtungsbereichen war allerdings die Zahl recht ordentlich. Viele Vögel blieben aber sicherlich unentdeckt, da z.B. Amseln und Meisen sich teilweise nah am Stamm von Nadelhölzern vor dem Regen schützten. Ließ der Regen dann kurz mal etwas nach, kamen auch die Vögel wieder zum Vorschein. So konnte ich dann in den aufgesuchten Grünflächenanlagen folgende Listen erstellen, wobei ich die Wasservögel auf der Ruhr an den Parkanlagen nicht mit in der Liste aufgenommen habe:
Hindenburg Hain/Fröndenberg:
ca. 70 Erlenzeisige, ca. 20 Distelfinken, ca. 30 (!!) Kernbeißer (die Zahl lag am 7.1. sogar noch etwas höher; ca. 50 Ex.!), 2 Dompfaffe, 11 Blaumeisen, 11 Kohlmeisen, 2 Sumpfmeisen, 2 Kleiber, 2 Gartenbaumläufer, 2 Zaunkönige, 1 Heckenbraunelle, 3 Rotkehlchen, 1 Wintergoldhähnchen, ca. 15 Buchfinken, ca. 15 Grünfinken, 12 Haussperlinge, 2 Stare, 13 Amseln, 1 Grünspecht, 1 Buntspecht, 5 Türkentauben, ca. 30 Ringeltauben, 10 (!) Eichelhäher, 9 Dohlen, 2 Rabenkrähen sowie 9 Elstern.
Himmelmann Park/Fröndenberg:
1 Eisvogel, 9 Amseln, 1 Star, 8 Wacholderdrosseln, 4 Kohlmeisen, 4 Blaumeisen, 6 Schwanzmeisen, 2 Gartenbaumläufer, 1 Distelfink, 4 Buchfinken, 1 Grünfink, 1 Zaunkönig, 3 Rotkehlchen, 1 Haussperling, 1 Grünspecht, 4 Ringeltauben, 1 Dohle, 2 Eichelhäher, 2 Rabenkrähen, 4 Elstern sowie 1 Sperber.
Kath. Friedhof Bausenhagen/Fröndenberg:
2 Amseln, 1 Kohlmeise, 3 Blaumeisen, 1 Kleiber, 1 Gartenbaumläufer, 1 Grünspecht, 8 Ringeltauben, 6 Dohlen sowie 1 Turmfalke.
Ev. Friedhof Dellwig/Fröndenberg:
4 Amseln, 1 Star, 5 Kohlmeisen, 3 Blaumeisen, 1 Sumpfmeise, 3 Gartenbaumläufer, ca. 15 Distelfinken, 2 Grünfinken, 4 Buchfinken, 1 Rotkehlchen, 12 Ringeltauben, 2 Grünspechte (Paar), 1 Buntspecht, 12 Dohlen sowie 3 Rabenkrähen.
Alter Friedhof/Fröndenberg:
5 Amseln, 5 Kohlmeisen, 6 Blaumeisen, 1 Gartenbaumläufer, 1 Rotkehlchen, 1 Buchfink, 5 Ringeltauben, 4 Dohlen, 2 Rabenkrähen sowie 4 Elstern.
Neuer Friedhof/Fröndenberg:
8 Amseln, 1 Wacholderdrossel, 1 Misteldrossel, ca. 100 Erlenzeisige, 6 Dompfaffe, 4 Kohlmeisen, 4 Blaumeisen, 2 Kleiber, 1 Gartenbaumläufer, 1 Rotkehlchen, 3 Zaunkönige, 2 Wintergoldhähnchen, 6 Buchfinken, 9 Grünfinken, 1 Buntspecht, 13 Ringeltauben sowie 4 Eichelhäher.
Kommunalfriedhof/Wickede(Ruhr):
4 Amseln, 1 Wacholderdrossel, ca. 100 Erlenzeisige, 1 Kernbeißer, 1 Kohlmeise, 3 Blaumeisen, 3 Buchfinken, 2 Dohlen sowie 1 Rabenkrähe.
Kath. Friedhof/Wickede(Ruhr):
4 Amseln, ca. 30 Birkenzeisige, ca. 70 Erlenzeisige, ca. 20 Distelfinken, 2 Kohlmeisen, 6 Blaumeisen, 1 Rotkehlchen, 1 Buchfink, 2 Ringeltauben, 6 Dohlen sowie 6 Elstern.

Rotkehlchen
Auch auf Friedhöfen kann man schöne Vogelbeobachtungen machen. Hier ein Rotkehlchen auf ortstypischen Ansitz auf dem Alten Fröndenberger Friedhof……am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel
Erlenzeisige
Zumindest bei mir war an diesem Wochenende der Erlenzeisig der eindeutige Gewinner……am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel
Eichelhäher
Auch mit so vielen Eichelhähern hatte ich eigentlich nicht gerechnet. Erwähnenswert der große Trupp im Hindenburg Hain……am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel
Kernbeißer
Meist in den hohen Baumkronen suchen die Kernbeißer nach Nahrung und sind somit gut zu erfassen. In den nächsten Tagen ist es sicherlich interessant, ob die große Gruppe im Hindenburg Hain bleibt oder weiterzieht. Diese Parkanlage war all die Jahre eigentlich ein Garant für größere Kernbeißergruppen im Winter……am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel
Gimpel
Dompfaffmännchen auf dem Neuen Friedhof……am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel
Amsel
Die meisten Amseln halten sich in diesem milden Winter meist noch in der freien Feldflur auf, wo sie in den Hecken noch genügend Beeren finden. Auch auf den durchnässten Wiesen trifft man kleinere Gruppen an Drosseln bei der Regenwurmsuche……am 05.01.19 Foto: Gregor Zosel
Wacholderdrossel
Eine einsame Wacholderdrossel trotz dem kalten Nieselregen auf einer Zeder……am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel
Misteldrossel
Zwar verteidigte diese Misteldrossel ihr Revier hartnäckig gegen die anwesenden Amseln, aber bei dem Regenwetter war ihr nicht nach Singen zumute……am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel
Buchfink
Buchfink im stömenden Regen auf dem Wickeder Kommunalfriedhof……am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel
Kleiber
Am Sonntag kam kurz für ein paar Minuten die Sonne raus, bevor der nächste Regenschauer kam. Diesen Moment nutzte ich, um diesen Kleiber im Hindenburg Hain abzulichten……am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel
Wintergoldhähnchen
Im Schwirrflug wie ein Kolibri sucht dieses Wintergoldhähnchen zwischen den Nadeln der Gehölze nach kleinen Insekten und Spinnen……am 06.01.19 Foto: Gregor Zosel
Elster
Diese Elstern im Himmelmann Park nutzen die Wiese, um die aus der Erde herauskommenden Regenwürmer regelrecht abzusammeln……am 04.01.19 Foto: Gregor Zosel
Turmfalke
Etwas Glück hatte ich, als ich diesen Turmfalken bei der erfolgreichen Jagd auf dem Bausenhagener Friedhof beobachten konnte…..am 04.01.19 Foto: Gregor Zosel

Fröndenberg: Fichtenkreuzschnäbel, Hohltauben, Grünfinken, Rotdrosseln u.a. 06.01.2019 (B.Glüer)

Über dem Golfplatz „Am Winkelshof“ (Frdbg.) ein Trupp von 11 Fichtenkreuzschnäbeln unschlüssig hin und herfliegend. Dann landeten sie in einem Fichtenaltholz im NSG „Ostholzbachtal“ und widmeten sich den unzähligen Fichtenzapfen – 1 Männchen kurz singend. Auf dem Golfplatz außerdem ein Trupp von 16 Grünfinken an Hagebutten, ~120 Wacholderdrosseln und ~45 Rotdrosseln.
Nahe dem Panthehof (Frdbg.-Frömern) auf einer Ackerbrache 32 Hohltauben.

Lünen: Saatkrähe, Erlenzeisig am 06.01.19 (Th.Prall)

In Nordlünen, im Geistwinkel überwintern wieder Saatkrähen. 7 konnte ich heute neben 18 Rabenkrähen und 12 Dohlen beobachten. Auf einem Wintergetreidefeld rasteten auch 32 Silbermöwen und in einem kleinen Birkengehölz entdeckte ich 8-10 Erlenzeisige.

Bei mir im Garten war auch wenig los: 1 Amsel, 3 Kohlmeisen, 2 Blaumeisen, 3 Grünfinken, 2 Buchfinken, 1Rotkehlchen und 1 Ringeltaube.

Bönen: Stunde der Wintervögel, 06.01.2019 (H.Peitsch)

Auch ich habe mich heute zwischen 11 und 12 Uhr auf die Lauer gelegt um an der NABU- Aktion teilzunehmen. Man weiß zwar was im eigenen Garten so herumfliegt, aber wenn es schwarz auf weiß auf dem Papier steht, wird einem das Drama erst richtig bewusst.

Hier die wenigen Arten, trotz Fütterung, während der Zählstunde in unserem Garten und in der direkten Nachbarschaft in Sicht- und Hörweite: 1 Amsel, 16 Haussperlinge, 1 Rotkehlchen, 2 Elstern, 1 Ringeltaube, 2 Grünfinken und 1 Grünspecht. Leider keine Meise und keine Heckenbraunelle, ein sehr trauriges Ergebnis und bisher der Tiefpunkt meiner Zählungen.

Fröndenberg / Unna: „Stunde der Wintervögel“, Rebhühner, Kernbeißer, Sperber, Wacholderdrosseln, Silberreiher u.a., 03./04.01.2019 (B.Glüer)

Bei der heutigen NABU-Zählaktion „Stunde der Wintervögel“ waren die Ergebnisse eher deprimierend. Den 27 registrierten Arten derselben Aktion vor exakt einem Jahr standen heute mit weniger als der Hälfte lediglich 12 Arten gegenüber (18 Arten im Jahr 2017 / siehe auch Meldungen vom 05.01.2018 und 06.01.2017). Gezählt wurde jeweils in unserem Garten bzw. rings ums Haus (mit Ganzjahresvogelfütterung am Haus). Positiv sind lediglich höhere Zahlen beim Haussperling gegenüber 2018 bzw. das Auftreten des Feldsperlings, der in beiden vergangenen Jahren ganz fehlte. Sehr auffällig auch das fast völlige Verschwinden von Amseln, das Hartmut Peitsch an anderer Stelle für Bönen auch schon erwähnt hat. Habe mal die jeweiligen Zahlen der beiden vergangenen Jahre in Klammern zugefügt (2018, 2017): Amsel 1 (8, 6), Goldammer 2 (1, 0), Feldsperling 4 (0, 0), Haussperling 17 (1, 21), Blaumeise 6 (5, 3), Kohlmeise 3 (6, 2), Heckenbraunelle 2 (1, 3), Rotkehlchen 1 (1, 2), Sumpfmeise 1 (2, 1), Buchfink 1 (4, 2), Rabenkrähe 2 (2, 2), Ringeltaube 21 (2, 4).
Immerhin hatte gestern noch ein einzelner Kernbeißer aus dem Wipfel einer Birke unser Gartengrundstück inspiziert, um dann allerdings weiterzufliegen.

Gestern und heute konnten im Hemmerder Ostfeld 3, bzw. heute sogar – einige Hundert Meter entfernt – 5 Rebhühner ausgemacht werden (vermutlich 2 unterschiedliche Gruppen).

In den Hemmerder Wiesen gestern und heute bis zu 400 Wacholderdrosseln, darunter ~15 Rotdrosseln, ~12 Stare, ~10 Amseln. Gestern ebenda auch 2 Eisvögel an der Amecke und 1 überhinfliegender Sperber.

Nahe Frdbg.-Ostbüren heute 2 Silberreiher in einer Feldflur.

Kernbeißer
Hoch im Baumwipfel – und derzeit relativ selten zu sehen: Kernbeißer (Frdbg.-Hohenheide), 03.01.2019 Foto: Bernhard Glüer
Wacholderdrossel
Wacholderdrosseln in den Hemmerder Wiesen an Beeren des Weißdorns, die normalerweise im neuen Jahr schon `abgeerntet´ sind, 04.01.2019 Foto: Bernhard Glüer
Rebhuhn
Rebhühner im Hemmerder Ostfeld – 2 Hennen (Mitte) zwischen zwei von insgesamt drei Hähnen, 04.01.2019 Foto: Bernhard Glüer
Grünspecht
Grünspecht (w) in ungewöhnlicher Sitzposition (Frdbg. / Kiebitzwiese), 03.01.2019 Foto: Bernhard Glüer

Werne/Hamm: Grünfink, Haussperling und mehr, 03.01.2019 (Horst R. Kraft)

Im eigenen Garten selbst ist eher wenig los, meine vielen Spatzen (40-60), die bisher den langblättrigen Bambus liebten, sind kam noch zu sehen, seitdem der Sperber hier wieder öfter aufgetaucht ist. Dafür Grünfinken in „meinem NSG“ vor dem Haus. Dazu ein nahrunggsuchender Silberreiher im NSG Tibaum.

Grünfinken
Grünfinken im eigenen Garten, Werne 03.01.2019 Foto: Horst R. Kraft
Grünfinken
Grünfinken im eigenen Garten, Werne 03.01.2019 Foto: Horst R. Kraft
Silberreiher
Silberreiher im NSG Tibaum, Hamm Foto: Horst R. Kraft