In Schwerte machen sich die Waschbären breit. Dies ist meine dritte Sichtung. An unterschiedlichen Stellen. Zwei in Wandhofen und dieser am 12.02.2020 in Geiseke.
Er saß, 10m hoch (ohne Wetterschutz) in einer Astgabel . Trotz lautem Hundegebell und zwei Hagelschauern rührte er sich kaum. Eine „Gesichtsaufnahme“ ließ er nicht zu. Bis im Dunkeln stand ich mit Thomas Sauer auf dem Wanderweg vor Ort, um ein Portraitfoto zu machen. Ein erneuter Hagelschauer verscheuchte uns schließlich.
Heute Morgen am 13.02.2020 war er weg.
Waschbär in Schwerte-Geisecke, 12.02.2020 Foto: Hans-Joachim Göbel
Am 12.02.2020 im NSG Holzplatz auf dem Nordteil eine Waldschnepfe, auf dem Südteil eine Waldschnepfe und zwei Bekassinen an den derzeit gut wassergefüllten flachen Blänken.
Heute flog bei mir im Garten die erste Königin der Dunklen Erdhummel. Das ist sicherlich ein extrem frühes Datum, bei den Temperaturen der letzten Wochen aber nicht wirklich überraschend.
Gestern zur großen Überraschung ein Eisvogel in unserem Garten. Er kam zweimal vorbei, um die Ergiebigkeit unseres kleinen Gartenteichs zu erkunden. Das entsprechende Foto ist mir leider stark verwackelt, somit nicht wirklich vorzeigbar.
Dazu: das bekannte Buntspechtpaar sowie ein weiteres Männchen, Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Amsel, Blau-, Kohl-, Sumpf- und Schwanzmeisen, ca. 25 Ringeltauben, zwei Rabenkrähen.
Heute wieder das Sperberweibchen auf ihrer Warte in der Fichte.
Sperberweibchen, die vielen Meisen beobachtend.Buntspecht (w)…… kurz darauf an fast gleicher Stelle ihr männliches Pendant.Amsel (m) bei der Futtersuche…… ebenso wie die HeckenbraunelleLast but not least: eine weißköpfige Schwanzmeise. (alle Fotos: C. Rethschulte)
Über dem Betriebsgelände der Firma BEGA Leuchten, unweit der Ruhrwiesen der für mich erste Rotmilan dieses Jahres. Als wäre er vom Sturm herangeweht worden tauchte er mit Abklingen auf normales Wind-Niveau plötzlich auf.
Gestern (08.02.) gab es zu Hause (Frdbg.-Hohenheide) ein drittes Mal „hohen Besuch“ von einem Seidenschwanztrupp – diesmal 13 Exmpl. Sie hielten sich relativ lange vor unserem Haus auf und wechselten zwischen Schneeballbeeren, Mistelbeeren, Trinken im Graben und Verdauungs-Siesta in Baumwipfeln. Das Trinken und Beerenernten vollzog sich stets schnell und hastig, weil dies wohl für sie immer mit der Gefahr verbunden ist, von einem potentiellen Fressfeind überrascht zu werden. Menschen und vorbeifahrende Autos – selbst Spaziergänger in Begleitung von Hunden wurde weitgehend ignoriert. Mitbeobachter waren Gabi und Martin Wenner. Zwischendurch ein überfliegender Trompetergimpel, ~25 Erlenzeisige.
Am Abend (wie auch an verschiedenen Vortagen) auf dem Golfplatz „Am Winkelshof“ am traditionellen Winterschlafplatz mindestens 25 Bachstelzen in einen Schilfsaum einfallend. Dort auch als Schlafgesellschaft mindestens 5 Rohrammern. Am Nordrand des Platzes, im Buschholt, für mich eine erste Singdrossel mit Gesang.
Einmal mehr fanden sich Seidenschwänze in Frdbg.-Hohenheide ein …, 08.02.2020 (Foto: Bernhard Glüer) … die letzten Beeren der Schneeballbüsche haben es ihnen besonders angetan …, 08.02.2020 (Foto: Bernhard Glüer) … manch akrobatische Verrenkung ist nötig, um auch die letzte Beere noch zu erwischen …, 08.02.2020 (Foto: Bernhard Glüer) … in der Bildmontage erkennt man, dass nicht alle Seidenschwänze gleich aussehen (rechts ein prächtiges Männchen mit breiter V-Zeichnung auf den Spitzen der Handschwingen – links ein vorjähriges Weibchen) …, 08.02.2020 (Foto: Bernhard Glüer) … zwischen den Beerenmalzeiten geht es immer wieder ans Wasser …, 08.02.2020 (Foto: Bernhard Glüer) … um einen kräftigen Schluck …, 08.02.2020 (Foto: Bernhard Glüer) … zu nehmen …, 08.02.2020 (Foto: Bernhard Glüer) … von erhöhter Warte wird erstmal die Lage geprüft …, 08.02.2020 (Foto: Martin Wenner) … zur Abwechslung geht es dann auf der anderen Straßenseite in die Misteln, 08.02.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Heute am Vormittag ca. 20 Feldlerchen auf einem Feld am Neuenkamp/Grünenbaum. Ansonsten war an diesem Vormittag die Feldflur schon vom Winde „leergefegt“.
Über den Hemmerder Wiesen ein Rotmilan; möglicherweise derselbe Vogel, den H. Peitsch heute in Bramey beobachten konnte. Erneut wurden alle rastenden Vögel an den Blänken in den Hemmerder Wiesen durch eine am Kirchbach entlang reitende Person aufgescheucht (s. auch Meldung von B. Glüer am 06.02.2020). Unter den aufsteigenden Vogelmassen befanden sich u.a. 18 Kiebitze, ca. 60-70 Krickenten, ca. 100 Großmöwen (Sturm- und Silbermöwen) und > 50 Gänse (Grau-, Kanada-, Nilgänse).
Rotmilan über den Hemmerder Wiesen am 08.02.2020 (Foto: H. Knüwer)Ein Teil der durch einen Reiter aufgescheuchten Krickenten in den Hemmerder Wiesen (Foto: H. Knüwer)Derselbe Effekt; diesmal mit Sturm- und Silbermöwen (Foto: H. Knüwer)
Heute waren wieder zahlreiche Großmöwen am Teich in der Lippeaue in Alstedde zu sehen.Es waren heute mehr als 330 Tiere. Ständig kamen weitere Exemplare dazu. Heute konnte ich nur Silbermöwen erkennen.
Heute war an zwei Orten, am Sesekeweg und an der Kleystr., Gesang der Singdrossel zu hören und ein Rotmilan kreiste über der Regenrückhalteanlage Bramey. Am Holzplatz sang eine Goldammer und an einer Fütterung am Zechenturm waren 8 Gimpel zu sehen. Seit längerer Zeit wieder ein Wanderfalken – Männchen auf dem Turm.
Leider nur durch das Geäst mit manuellem Fokus fotografiert, Singdrossel am 08.02.2020 Foto: Hartmut PeitschRotmilan, 08.02.2020 Foto: Hartmut PeitschWenn Blicke töten könnten… Mäusebussard am 08.02.2020 Foto: Hartmut PeitschDompfaff – Paar, 08.02.2020 Foto: Hartmut PeitschKormoran und Graureiher am HRB, 08.02.2020 Foto: Hartmut PeitschBisam in der Seseke, 08.02.2020 Foto: Hartmut Peitsch
Nachmittags eine längere Radtour in den Bereich Selm-Ternsche. Zur Suche nach Seidenschwänzen an geeigneten Futterpflanzen. Diese Art wurde jedoch nicht angetroffen. Auch sonst war das Vogelleben insgesamt mehr als dürftig. Etliche in diesen Biotopen normal als Wintergäste festzustellende Vogelarten wie Reiherente, Silberreiher, Goldammer und Distelfink fehlten völlig. Selbst Ringeltauben waren kaum zu sehen. Neben einzelnen Rabenkrähen fielen bei den Singvögeln nur etwa ein Dutzend Blau- und Kohlmeisen mit Vollgesang auf, sowie einzelne singende Rotkehlchen. Hier und da waren auch ein paar Haussperlinge zu hören. Aber auch Amseln und Drosseln fehlten völlig. An der Stever ein balzendes Pärchen Haubentaucher, ein Pärchen Bläßhühner sowie ein rufender Turmfalke und ein vorbeifliegender Kormoran im Prachtkleid. Am Ternscher See das gleiche Bild. Neben mehreren Stockenten und Bläßhühnern waren lediglich je ein Pärchen Kanadagänse und Haubentaucher sowie ein vermutlich vorjähriger Kormoran feststellbar. Hier rief außerdem ein Buntspecht.
Heute im Rahmen unser Nistkstenreinigung im Hammer Wasserwerk (1.Etappe) konnten wir nebenbei u.a. folgendes beobachten bzw. verhören: 2 Wanderfalken (1 K2+ 1 ad. Männchen), 24 Rostgänse, 3 Kiebitze, 1 rufender und trommelnder Kleinspecht (am Südufer der Ruhr), einzelne ziehende Feldlerchen sowie Erstgesang von Buchfink, Gartenbaumläufer und Zaunkönig. Außerdem eine singende Misteldrossel. Entlang der Ruhr etliche Spuren vom Biber, darunter auch eine Biberrutsche in die Ruhr. Kurios eine Entdeckung in einem Halbhöhlenkasten, wo wir neben einem wahrscheinlichen Bachstelzennest auch ein Körnerbrötchen und einen Nilganskopf fanden. Ob hier wohl ein Marder oder eine Ratte ein Futterdepot angelegt hat?
Zuvor bei Sonnenaufgang im östlichen Teil der Kiebitzwiese u.a.: 1 Gänsesäger, 1 Schellente, 1 Tafelente, 8 Krickenten, 2 Schnatterenten, 24 Höckerschwäne, 7 Silberreiher (teilweise später im Hammer Wasserwerk), ca. 30 Erlenzeisige sowie 1 Habicht (W). Heute keine Erfassung der restlichen Wasservögel in beiden Gebieten !
2 Wanderfalkenmännchen im Hammer Wasserwerk……am 07.02.2020 (foto: Bernhard Glüer)Während das adulte Männchen in Richtung Warmen abflog, verblieb dieses vorjährige Männchen den ganzen Vormittag im Gelände und posierte für dieses Fotoshooting ……am 07.02.2020 (Foto: Bernhard Glüer) Eindeutig zu sehen, dass der Vogel unberingt war ……am 07.02.2020 (Foto: Bernhard Glüer) Silberreiher im Hammer Wasserwerk ……am 07.02.2020 (Foto: Gregor Zosel) Einsamer Tafelerpel auf der Ruhr ……am 07.02.2020 (Foto: Gregor Zosel) Von Weitem dachten wir zuerst an ein Wespennest in diesem Halbhöhlenkasten. ……am 07.02.2020 (Foto: Gregor Zosel) Doch was wir in diesem Nistksten fanden, war doch sehr kurios. Ein Nilganskopf und ein Körnerbrötchen sollten wohl für schlechtere Zeiten dienen. Aber wer mag wohl diese Leckereien hier versteckt haben? ……am 07.02.2020 (Foto: Gregor Zosel) Hier hat der Biber ganze Arbeit geleistet ……am 07.02.2020 (Foto: Gregor Zosel) Entlang der Ruhr fanden wir etliche solcher Biberspuren ……am 07.02.2020 (Foto: Gregor Zosel)