Heute lockte mich das traumfafte Wetter zuden Oeseteichen zwischen Menden und Hemer. Gewässer mit angrenzenden bunten Herbstwäldern haben im Moment ihren besonderen Reiz. Hier im Gebiet konnte ich am Vormittag u.a. folgendes beobachten: 49 ziehende Blässgänse, 1 Löffelente, 2 Pfeifenten, 6 Krickenten, mind. 17 reiherenten, ca. 100 (!) Blässrallen, 3 Zwergtaucher, 6 Kanadagänse, 7 Höckerschwäne, 2 Graureiher, 1 Bergpieper, 1 Wasseramsel (an der Oese), mind. 2 Eisvögel, 2 Gebirgsstelzen, 3 Erlenzeisige, ca. 20 Distelfinken, 2 Zilpzalpe, 1 Kernbeißer, 2 Dompfaffe, 6 Schwanzmeisen, 1 Rotdrossel und mind. 2 Misteldrosseln in den Pappeln mit großem Mistelbestand, 1 Rotmilan (nach SW ziehend), 1 Sperber sowie 1 Mäusebussard. Während meiner Anwesenheit mind. ca. 2000 (!) ziehende Ringeltauben. Vielleicht auch mehr, da ich im Wald keinen freien Blick zum Himmel hatte.
Frühnebel und die ersten Sonnenstrahlen, die die Baumwipfel in ein besonderes Licht erstrahlen ließen; so eine traumhafte Stimmung traf ich bei meiner Ankunft an……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Morgenstimmung im Nebel……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Dieser Mäusebussard döste noch am Oeseufer……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Start in den Morgen……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Mit gleichmäßigen Flügelschlägen in Richtung des angrenzenden „Haunsbergs“……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Kurz nach Sonnenaufgang zog schon dieser Trupp Blässgänse über die Teiche……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Herbst an den Oeseteichen. ……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Eine Löffelente in der Morgensonne……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Einfallende Kanadagans……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Die Oese: Lebensraum für Wasseramsel, Eisvogel und Gebirgsstelze……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Eisvogel auf seinem Ansitz……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Am Ufer der Flutmulde macht diese Stockente ihre Morgengymnastik……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Entlang des Rundwanderweges kann mann in den Wipfeln der freistehenden Bäumen allerlei an Kleinvögeln beobachten……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Drei Erlenzeisige in der Morgendämmerung……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Wie kleine Akrobaten turnen die Schwanzmeisen durchs Geäst……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Leider blieb die Suche nach dem Grauspecht in den herbstlichen Wäldern am angrenzenden Haunsberg heute erfolglos. ……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Kleiber auf Insektensuche……am 04.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Die von Björn Nikula beschriebene Beobachtung des Kranichzuges am heutigen Nachmittag durfte ich vom Aussichtshügel der Kiebitzwiese ebenfalls teilen. Interessant fand ich es zudem, dass sich einige Kraniche trennten und in nordöstlicher Richtung wieder zurückflogen. An der Kiebitzwiese noch ein diesjähriger Sperber erwähnenswert.
Kranichzug vom Aussichtshügel der Kiebitzwiese verfolgt am 04.11.2020 (Foto: Hartmut Brecher)Sperber an der Kiebitzwiese am 04.11.2020 (Foto: Hartmut Brecher)Sperber an der Kiebitzwiese am 04.11.2020 (Foto: Hartmut Brecher)
War gestern schon ein starker Kranichzug, so war er heute noch deutlich stärker. Zwischen 13 Uhr und 15.30 Uhr konnte ich vom Garten bzw. Haus aus mindestens 4300 Kraniche zählen. Gestern waren es immerhin 530 und weitere 960 über dem nahegelegenen Bornekamptal. Auffällig war, daß die Kraniche in langen Ketten oder Keilen aus nördlicher Richtung kamen und sich hier, über dem westlichen Ende des Haarstrangs sammelten, mehrere Minuten kreisten, wahrscheinlich um Höhe zu gewinnen und dann nach Süden weiter flogen.
Heute Morgen waren noch zwei Kornweihen, ein Männchen und ein Weibchen in der Strickherdicker Feldflur unterwegs. Sie zogen niedrig fliegend Richtung Süden.
Auf meiner morgendlichen Radtour durch Bönen und Umgebung waren folgende Vogelarten zu sehen bzw. zu hören:
HRB Seseke/Bönen: zwei Graugänse, zwei Nilgänse, zwei Mäusebussarde, zwei Turmfalken, zwei Gebirgsstelzen, ein Grünspecht, zehn Graureiher, 12 Krickenten und ca. 300 Kraniche (gegen 13.30h).
Im Bereich der Obstwiese „Auf dem Horst„: 30 Wacholderdrosseln, zehn Rotdrosseln, sechs Amseln, zwei Elstern, eine Mönchsgrasmücke, zwei Rotkehlchen, eine Heckenbraunelle, ein Feldsperling, zwei Jagdfasane, ein Grünfink und ca. 40 Wiesenpieper.
Im Bereich Hacheney: ca. 80 Ringeltauben, zwei Mäusebussarde, ein Turmfalke, vier Saatkrähen und etliche Rabenkrähen.
Im Bereich Steiner Holz: zehn Goldammern (Steinen) und ein Zilpzalp.
Am Gnadenweg: u.a. ein Zilpzalp.
Über dem eigenen Garten (entlang der A2?): ca. 1200 Kraniche in mehreren Tranchen.
Krickenten-Erpel im HRB Seseke am 03.11.20 (Foto. C. Rethschulte).Hier ein Krickentenpaar (03.11.20, Foto: C. Rethschulte).Kraniche über dem HRB Seseke/Bönen am 03.11.20 (Foto. C. Rethschulte).Rotdrossel in der Obstwiese „Auf dem Horst“ am 03.11.20 (Foto: C. Rethschulte).Dort auch etliche Wacholderdrosseln am 03.11.20 (Foto. C. Rethschulte).Feldsperling, ebenfalls auf der Obstwiese am 03.11.20 (Foto: C. Rethschulte) …… leider von einer Zecke kurz unter dem rechten Auge malträtiert (03.11.20, Foto: C. Rethschulte).Wiesenpieper in der Obstbaumwiese „Auf dem Horst“ am 03.11.20 (Foto: c. Rethschulte).Einer der drei Admirale auf der Obstwiese am 03.11.20 (Foto: C. Rethschulte).Markierter Mäusebussard auf dem Hacheney am 03.11.20 (Foto: C. Rethschulte, vgl. Meldung vom 27.10.20/B. Glüer).Zwei Saatkrähen im Bereich Hacheney am 03.11.20 (Foto: C. Rethschulte).Zilpzalp am Gnadenweg am 03.11.20 (Foto: C. Rethschulte).Kraniche am Nachmittag über unserem Garten am 03.11.20 (Foto: C. Rethschulte)….…. welch ein schöner Anblick!! (03.11.20, Foto: C. Rethschulte).
Fröndenberg-Ardey: Um 15:10 sammelten sich ca. 1000 Kraniche über Fröndenberg-Ardey, schraubten sich, scheinbar unkontrolliert durcheinanderfliegend, in die Höhe, um dann in gewohnter (ordentlicher) Formation weiter Richtung Süden zu ziehen. Optisch als auch akustisch ein faszinierendes Schauspiel.
Heute am Vormittag konnte ich im NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes notieren: 1 Kornweihe (M) sehr früh gen Westen ziehend, 1 Wasserralle ruft am Flößergraben, mind.6 Bekassinen am Aussichtshügel, 4 Löffelenten, 1 Krickente, 1 Schnatterente, 11 Reiherenten, 4 Zwergtaucher, 4 Blässrallen, 4 Höckerschwäne, 2 Silberreiher, 5 Graureiher, 3 Eisvögel, 2 Bergpieper, 1 Zilpzalp sowie ca. 20 Distelfinken. Vom Mendener Ententeich und der Ruhr oberhalb des Wehres bei Sonnenaufgang nach und nach startende Gänse. Insgesamt ca. geschätzte 500 Kanadagänse, 200 Graugänse, 130 Nilgänse sowie 40 Rostgänse. Die Graugänse und ein großer Teil der Kanadagänse zogen in Richtung Westen ab. Nilgänse verteilten sich später auf der Kiebitzwiese (ca. 110 Ex.) und im Hammer Wasserwerk (ca. 20 Ex.). Die Rostgänse zogen alle ins Wasserwerk (42 Ex.). Von den Kanadagänse waren später ca. 200 Ex. auf einem Filterbecken des Wasserwerkes. Ansonsten notierte ich noch im Hammer Wasserwerk u.a. 12 Pfeifenten, 1 Schnatterente, 4 Zwergtaucher, 3 Höckerschwäne, 2 Silberreiher, 20 Graureiher, ca. 100 Wacholderdrosseln, nur 5 Bachstelzen, 4 Turmfalken sowie 1 Sperber.
Den ganzen Tag starker Vogelzug! Morgens einige Hundert Feldlerchen (!), Buch- und einzelne Bergfinken, ca. 50 Saatkrähen, ca. 500 Ringeltauben und viele einzelne unbestimmte Kleinvögel. Am Nachmittag starker Kranichzug! Hier zogen alle Züge östlich an Fröndenberg vorbei und überflogen das Ruhrtal etwa in Höhe von Wimbern/Oesbern in SW-Richtung. So notierte ich 15:15 Uhr geschätzte 200 Kraniche und gegen 15:30 Uhr nochmal ca. 500 Ex.
Bekassine am Aussichtshügel…..am 03.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Silberreiher auf der herbstlichen Kiebitzwiese…..am 03.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Graureiher dreht über dem Flößergraben eine Ehrenrunde…..am 03.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Kanadagänse ziehen frühmorgens vom Schlafplatz zu ihren Futterfeldern, meist abgeernte Maisfelder in der näheren Umgebung…..am 03.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Eisvogel im strahlenden Sonnenlicht…..am 03.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Pfeifenten im Hammer Wasserwerk…..am 03.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Die Rostgänse zieht es immer wieder ins Hammer Wasserwerk…..am 03.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Sperber im Hammer Wasserwerk…..am 03.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Turmfalke bleibt unbeeindruckt am Wegesrand sitzen…..am 03.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Kranichzug am Nachmittag an Fröndenberg vorbei…..am 03.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Zwischen 14:00 und 15:30 Uhr zogen in mehreren Zügen ~1500 Kraniche in Richtung SW über Bönen hinweg. Auch 22 Kormorane zogen in den Westen.
Im HRB heute: >12 Graureiher, 8 Krickenten, >5 Wiesenpieper, >6 Stieglitze, 2 Turmfalken und 18 (!) Nutria.
Kraniche über Bönen, 03.11.20 Foto: Hartmut PeitschKraniche, 03.11.20 Foto: Hartmut PeitschKormorane, 03.11.20 Foto: Hartmut PeitschNutria im HRB. 03.11.20 Foto: Hartmut PeitschTurmfalke steht in der Luft… 03.11.20 Foto: Hartmut Peitsch… um kurz darauf im Sturzflug auf die Beute zu stoßen. 03.11.20 Foto: Hartmut PeitschEntspannter Buchfink im Mergelberg-Wald. 01.11.20 Foto: Hartmut Peitsch
Heute Vormittag waren auf einem Waldspaziergang im NSG Beversee folgende Vogelarten zu sehen und zu hören: drei Kleiber, mehrer Zaunkönige und Rotkehlchen, drei Amseln, ein Bunt- und ein Grünspecht sowie zwei Mäusebussarde.
Auf dem Beversee waren zwei Höckerschwäne, zwei Kormorane, ca. 200 Graugänse, ca. 130 Stockenten, zehn Krickenten, um die 40 Schnatterenten, ca. 15 Tafelenten, ca. 30 Reiherenten und ca. 50 Blässhühner zu sehen.
Kleiber im NSG Beversee am 02.11.20 (Foto: C. Rethschulte).Ruhender Kormoran auf dem Beversee am 02.11.20 (Foto: C. Rethschulte).(Vermutlich) diesjährige Tafelente auf dem Beversee am 02.11.20 (Foto: C. Rethschulte).Tafelenten-Erpel beim Abflug auf dem Beversee am 02.11.20 (Foto: C. Rethschulte).Weibliche Reiherente auf dem Beversee am 02.11.20 (Foto: C. Rethschulte).
In der Strickherdicker Feldflur weiterhin größere Mengen an Feldlerchen (durchziehend und rastend). Ebenda außerdem 2 Schwarzkehlchen (1,1) und eine zügig nach SW durchziehende Kornweihe – vermutlich ein diesj. Männchen. Dafür sprechen einerseits typische Merkmale des Jugendgefieders: hell gesäumte große Armdecken, dunkle Armschwingen, cremefarbene Unterseite. Die auffällig helle, sich ins Gelb verfärbende Iris ist im ersten Lebensherbst typisch für Männchen – junge Weibchen haben in diesem Alter noch braune Iriden. Die Weibchen entwickeln erst im 6. oder 7. Lebensjahr gelbe Iriden (nach: Urs N. Glutz von Blotzheim, Kurt M. Bauer, E. Bezzel: Handbuch der Vögel Mitteleuropas, Band 4, S. 346).
Auf dem „Rothen Feld“ nördlich UN-Westhemmerde ist die Zahl der dort rastenden Kiebitze heute auf 151 (!) angestiegen. Dort auch ca. 400 Stare und ~80 Feldlerchen.
In den Hemmerder Wiesen auffallend viele Rotdrosseln in den Beeren tragenden Büschen entlang der Amecke (100 – 150 Ex) – gemeinsam mit ca. 80 – 100 Wacholderdrosseln, ~400 Stare, 1 Zilpzalp, 1 überfliegender Rotmilan, 16 Graureiher und 1 Sperber (w), der sein Jagdglück an den Drosselschwärmen versuchte.
Wie schon mehrfach hier beobachtet, scheucht eine Rabenkrähe eine durchfliegende Kornweihe vor sich her (Strickherdicker Feldflur) …, 02.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… die hell gesäumten großen Armdecken, die dunklen Armschwingen und die cremefarbene Unterseite sprechen für einen diesjährigen Jungvogel …, 02.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… die sich schon deutlich in`s Gelb verfärbenden Augen spechen für „männlich“, 02.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Beachtlicher Rastbestand an Kiebitzen auf dem „Rothen Feld“ bei UN-Westhemmerde …, 02.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… alljährlich finden sich hier auf dem Zug Kiebitze für einen mehr oder weniger langen Zwischenstopp ein, 02.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Im „Beeren-Schlaraffenland“ der Hemmerder Wiesen: eine von derzeit recht zahlreichen Rotdrosseln …, 02.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… im Flug erkennt man die Namen gebenden roten Flügelunterseiten …, 02.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… ebenda scheint auch die Zahl der Wacholderdrosseln derzeit täglich zuzunehmen …, 02.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… ein später Rotmilan (ad) betrachtet sich alles gemächlich kreisend von oben …, 02.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Bei einem Besuch der Röllingwiese in Westhofen heute Vormittag waren folgende Vögel zu beobachten bzw. zu hören: zwei Kormorane, zwei Grünspechte, ein Graureiher, ein Höckerschwan, zwei Mäusebussarde, zwei Silberreiher, vier Lachmöwen, vier Zwergtaucher, ca. 25 Blässrallen, ca. 35 Schnatterenten, zwei Spießenten, unzählige Stockenten, sechs Teichrallen, eine Gebirgsstelze und ca. 200 vorbeifliegende Kiebitze. Dazu kommen ca. zehn Nutrias.
Gestern im Garten: ein Mittelspecht, ein Rotkehlchen, eine Heckenbraunelle, ein Kleiber, vier Amseln, ca. zehn Haussperlinge, ca. zehn Blau- und Kohlmeisen, vier Amseln und eine Rabenkrähe.
Gebirgsstelze während ihres kurzen Aufenthalts in der Röllingwiese am 01.11.20 (Foto: C. Rethschulte).Zwergtaucher nach erfolgreichem Fischfang in der Röllingwiese am 01.11.20 (Foto: C. Rethschulte).Silberreiher nach Landung in der Röllingwiese am 01.11.20 (Foto: C. Rethschulte).Nutria mit Nachwuchs; das vierte Junge – ebenfalls mit hellbräunlichem Pelz – schwamm hinterher (Röllingwiese am 01.11.20, Foto: C. Rethschulte).Mittelspecht in unserer Linde am 31.10.20 (Foto: C. Rethschulte).Im Garten auch ein Rotkehlchen (Foto: C. Rethschulte)…… und eine Heckenbraunelle am 31.10.20 (Foto: c. Rethschulte).
Trotz der sehr milden Witterung mit fast sommerlichen 17 °C gab es auf dem Haarstrang starken Vogelzug zu beobachten. Besonders auffällig waren relativ große Anzahlen bei Feldlerchen: in einem Zeitfenster von ~90 Minuten ließen sich in der Strickherdicker Feldflur (teils mit Unterstützung von Hermann Knüwer) in annähernd 20 Trupps über 1000 ziehende und rastende Feldlerchen zählen – darunter 1x Rufe von Heidelerchen. Ebenda außerdem ~450 Kiebitze (3 Trupps), ~150 Bergfinken und Buchfinken, ~60 Wiesenpieper, ~300 Ringeltauben, 19 Hohltauben. ~80 Wacholderdrosseln, ~70 Rotdrosseln, ~15 Blaumeisen.
Im Wassergewinnungsgelände unter anderem 68 Reiherenten, ~100 Stockenten, 4 ziehende Sperber, 1 diesj. Wanderfalke, 7 Bergpieper, 4 Bachstelzen, 2 Waldwasserläufer, 21 Graureiher, 1 Silberreiher, > 1 Zilpzalp.
Nördlich von UN-Westhemmerde auf dem „Rothen Feld“ 58 rastende Kiebitze, ~250 rastende Feldlerchen, 400 Stare und weiterhin der markierte Mäusebussard 4 S.
Nördlich Frdbg.-Hohenheide gestern (31.10.) 4 rastende Heidelerchen.
Auf einer Fichtenkahlschlagfläche „Am Stromberg“ (Frdbg.) in Fahrzeugspuren mit stauendem Regenwasser vorgestern (30.10.) eine Zwergschnepfe.
Immer wieder durchziehende – vielerorts auch rastende Feldlerchen (hier: Strickherdicker Feldflur) …, 01.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… einer von drei durchziehenden Trupps Kiebitzen ebenda …, 01.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… etwas unauffälliger vollzieht sich der Zug von Blaumeisen, die immer wieder mit wenigen Einzelvögeln von Gehölz zu Gehölz vorbeifliegen …, 01.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer) … scheint auch vorbeizufliegen: einer von mindestens zwei Feldhasen in der Strickherdicker Feldflur, 01.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer).. mit Einzelexemplaren weiterhin im Gelände: Rohrammer (w), 30.10.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Waldwasserläufer im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede …, 01.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)… ebenda einer von 7 Bergpiepern, 01.11.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Graureiher-Meeting in den Hemmerder Wiesen – insgesamt 15 Vögel (nicht alle im Bild) …, 31.10.2020 (Foto: Bernhard Glüer)Stark ausschnittvergrößert – in großer Entfernung durch die Hemmerder Wiesen fliegend: ein sehr gehandicapter weiblicher Rothabicht (diesj.) – ohne Schwanz, mit großer Lücke in den Armschwingen des linken Flügels und ebenso Schäden im rechten Flügel. – Fragt sich, was diesem Vogel widerfahren ist (nächtliche Attacke eines Uhus, illegaler Beschuss???), 31.10.2020 (Foto: Bernhard Glüer)
Heute am Vormittag konnte ich auf meiner Tour durch die Feldfluren meinen bisher größten Trupp an Distelfinken beobachten. Zwischen Wickede und Schlückingen (an der Straße: „In der Gracht“) waren auf einem frisch gepflügten Feld mind. 300 Distelfinken zusammen mit ca. 100-200 Grünfinken.
Am Nachmittag konnte ich zusammen mit Andreas Wilke am Aussichtshügel der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 5 Bekassinen, 3 Löffelenten, 2 Pfeifenten, 4 Krickenten, 1 Schnatterente, 1 Streifengans, 3 Höckergänse, 125 Graugänse, 95 Nilgänse, 21 Kanadagänse, 3 Silberreiher, 4 Graureiher, 2 Bergpieper, 1 Eisvogel sowie 1 Sperber.
Noch nie habe ich solch einen großen Trupp an Distelfinken gesehen. Mindestens ca. 300 Ex. flogen zusammen mit den ca. 200 Grünfinken immer wieder auf, sodass ich die Zahl in etwa „überschlagen“ konnte. Hier nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Schwarm…….am 01.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Distelfinken zusammen mit Grünfinken auf Nahrungssuche…….am 01.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Schnattererpel auf der herbstlichen Kiebitzwiese…….am 01.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Krickenten am Aussichtshügel…….am 01.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Stockerpel mit Löffelente im Schlepptau…….am 01.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Kurz zeigten sich die Bekassinen, bevor sie wieder, wie unsichtbar, in die Binsen verschwanden…….am 01.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)Heckenbraunelle am Aufgang zum Aussichtshügel…….am 01.11.2020 (Foto: Gregor Zosel)
Heute konnte ich am nördlichen Teil des Hemmerder Ostfeldes folgende durchziehende Vogelarten beobachten: ca. 100 Wacholderdrosseln (darunter auch etliche Rotdrosseln), Schwärme von Buch- und Bergfinken – (ca. 50 Vögel) -, 12 Goldregenpfeifer, ca. 150 Stare und mindestens 60 Ringeltauben. Zudem noch 3 stationäre Mäusebussarde, etliche Dohlen und Rabenkrähen. In unserer Wohnsiedlung an der B1 sind derzeit noch mindestens 4 Hausrotschwänze, erfreulich viele Blaumeisen und gestern noch eine sich sonnende Fledermaus.
Goldregenpfeifer überfliegen das Hemmerder Ostfeld am 01.11.2020 – Foto: Hartmut BrecherAusschnitt aus einem Wacholderdrosselschwarm am 01.11.2020 (Foto: Hartmut Brecher)Wacholderdrossel in den Hemmerder Wiesen am 31.10.2020 (Foto: Hartmut Brecher)Fledermaus genießt die wärmenden Sonnenstrahlen in Unna-Hemmerde am 31.10.2020 (Foto: Hartmut Brecher)Admiral im Hemmerder Ostfeld am 01.11.2020 (Foto: Hartmut Brecher)