Am späten Nachmittag entdeckte ich einen kreisenden Kranich über den Hemmerder Wiesen. Nach einigen Runden über das Gebiet, ließ er sich in dem Gewässer nieder und gab sich der Gefiederpflege ausgiebig hin. Anschließend suchte er den Randbereich in der Nähe der großen Bäume nach Nahrung ab. Die Anzahl der gestern gemeldeten Kiebitze ist (Stand 17.00 Uhr) leider auf nur noch 6 gesichtete Exemplare vermindert. Leider wurde eine Gruppe von 5 Bekassinen durch einen Reitertrupp (die dann auch auch anhielten und längere Zeit dort verweilten) zum Auffliegen genötigt. Neben den bereits gestern gemeldeten Enten- und Gänsearten sind noch 1 Rotmilan und mindestens jeweils 4 Zilpzalp und Goldammern erwähnenswert. Im Ortskern von Unna-Hemmerde konnte ich Heute einen ersten Hausrotschwanz hören und beobachten.
Kranich in den Hemmerder Wiesen am 28.03.2021 (Foto: Hartmut Brecher)Hier mit ausgiebiger Gefiederpflege beschäftigtBekassinen verlassen fluchtartig die Hemmerder Wiesen am 28.03.2021 (Foto: Hartmut Brecher)Dafür fallen störungsresistentere Nilgänse in den Hemmerder Wiesen ein (Foto: Hartmut Brecher)Rotmilan in den Hemmerder Wiesen am 28.03.2021 (Foto: Hartmut Brecher)Feldhasen gönnen sich eine Ruhepause vor den anstehenden stressigen Ostertagen
Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede heute unter anderem eine erste Uferschwalbe, >20 Rauchschwalben, 3 Waldwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer, 9 Pfeifenten, 16 Krickenten, ~ 50 Reiherenten, 2 Haubentaucher, 4 Weißstörche, 2 Habichte, 1 Rohrweihe (w), 1 Sperber (w), 2 Bergpieper, 9 Bachstelzen, 2 Misteldrosseln, >8 Rotdrosseln.
In der Strickherdicker Feldflur erneut >2 Grauammern, 1 Hausrotschwanz, >3 Feldlerchen und respektable 18 (!) Feldhasen.
Eine Fünfergruppe Feldhasen an der Wilhelmshöhe (Frdbg.-Strickherdicke) unter insgesamt 18 (!) Hasen …, 28.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… mal 2 Grauammern gleichzeitig im Bild (Frdbg.-Strickherdicke), 28.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)Redensartlich macht eine Schwalbe bekanntlich noch keinen Sommer (Frdbg.-Langschede) …, 28.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… aber vielleicht ein gutes Dutzend (mit Uferschwalbe)??? …, 28.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… Uferschwalbe bei der Insektenjagd (Wassergewinnungsgelände) …, 28.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… Flussregenpfeifer mit fetter Beute (Wassergewinnungsgelände) …, 28.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… ebenda einer von 4 überfliegenden Weißstörchen …, 28.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… auch dieses Sperberweibchen fliegt mehrmals überhin …, 28.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… ein Habichtsterzel hält sich „vornehm“ im Hintergrund, 28.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Heute morgen konnten wir bei einer Spechterfassung im Steinener Holz 2 Kleinspecht- und 2 Mittelspecht Reviere ausmachen. Außerdem noch ein Wintergoldhähnchen und ein besetzter Bussardhorst.
Die neue Graureiherkolonie am südlichen Teich im Bornekamptal ist auf drei Nester angewachsen. Ein neues Nest, das noch sehr klein wirkt, war vor vier Tagen noch nicht da. In allen drei Nestern saßen oder standen Graureiher. Die Vögel ließen sich nicht von den, sich direkt unter den Nistbäumen aufhaltenden Familien mit Hunden stören. Auf dem Teich waren heute außerden zwei Kanadagänse, ca. 15 Stockenten, vier Teichhühner, zwei Bläßhühner und ein Zwergtaucher.
Kurz nach Mittag sah ich zufällig einen Sperber der bei uns im Garten mit Beute auf dem Boden landete. Zum Glück hatte er „die Ruhe weg“ und blieb eine Weile, sodass ich die Kamera holen und einige Fotos machen konnte.
Sperber-Männchen mit soeben erbeuteten Haussperling. 28.03.21 Foto: Hartmut PeitschSperber mit Beute, 28.03.21 Foto: Hartmut Peitsch
Nach dem interessanten Vortrag von Hermann Knüwer beim gestrigen OAG-Online-Stammtisch über Graureiherkolonien und deren Erfassung, habe ich heute kurz nach Sonnenaufgang die Graureiherkolonie im NSG „Obergraben westlich Wickede/ Pappel an der AltenRuhr in Wickede aufgesucht. Diese Graureiherkolonie liegt direkt an der Stadtgrenze Fröndenberg/Wickede bzw. Kreisgrenze Unna/Soest. Bei meiner Zählung der besetzten Nester habe ich die Kolonie von 3 Seiten versucht, optimal einzusehen. Da viele Nester in Misteln in alten Pappeln neu gebaut werden, war die Zählung nicht ganz einfach. So konnte ich z.B. einen Graureiher in einen „Mistelbaum“ hineinfliegen sehen. Erst nach gut einer Viertelstunde sah ich dann seinen Kopf kurz über den „Mistelrand“ hervorschauen. Ohne dem Einflug des Reihers im besagten Baum, wäre mir sicher dieses Nest „durch die Lappen“ gegangen. Deshalb schon mal an dieser Stelle an alle Graureiherkartierer: Sucht alte Baumbestände mit Mistelbestand nach Nester ab! Oft sind sie im Anfang der „Nestbaumaßnahmen“ nur schwer zu erkennen. Deutlich leichter waren die Nester im größtenteils abgestorbenen Fichtenwälchen zu erfassen. Neben den angeflogenen Nestern waren auch viele alte Nester unbenutzt oder „noch“ unbenutzt So notierte ich am Ende für diese Kolonie insgesamt 21-22 Nester. Diese teilen sich wie folgt auf: NSG Obergraben westlich Wickede: 10 Nester in Fichten + 4 Nester in Misteln (auf Pappenl) sowie auf Wickeder Ruhrseite 7-8 Nester alle in Misteln (auf Pappeln). Ob noch weitere Nester „in Arbeit“ sind, müsste bei einer Nachkontrolle in 2-3 Wochen überprüft werden, denn die beobachtete Anzahl an Graureihern lag deutlich über 50 Ex.
Außerdem heute früh 1 Kornweihe (W) im Warmer Löhen sowie 1 Kleinspecht am Obergraben im NSG Obergraben westlich Wickede.
Graureiherhorste in toter Fichte im NSG Obergraben westlich Wickede….am 28.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)
„Baumbalz“ ….am 28.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)Gut vom Fahrradweg einsehbar: die Nester in dem Fichtenwald….am 28.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)Blick auf die „Mistelreiher“….am 28.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Die Mistelbestände bilden ein gutes „Fundament“ für die Graureihernester….am 28.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Bei solch einem stattlichen Horst auf einer Mistel ist die Entdeckung des Nestes nicht schwer….am 28.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)„Schaffe, schaffe Häusele baue, und ned nach de Mädle schaue…“aus dem gleichnamigen Lied passt auf die Bauaktivitäten in der Kolonie….am 28.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)
…und sofort wird der Zweig verbaut….am 28.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Neben den Graureihern auf den Horsten versammelten sich 37 (!) Ex. zum gemeinsamen Frühstück auf einem benachbarten Feld im Warmer Löhen. Nicht alle Vögel passten auf das Foto!….am 28.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Am Teich in der Lippeaue in Alstedde zeigten sich heute neben den üblichen Arten 1 Waldwasserläufer, 1 männliche Pfeifente und 2 Rauchschwalben, meine ersten in diesem Jahr.
Am Tag des Kiebitz konnten in den Hemmerder Wiesen immerhin 12 Vögel gezählt werden.
Außerdem hier im Gelände noch: 1 Weissstorch, 2 Silberreiher, 2 Graureiher, 4 Höckerschwäne, 4 Rostgänse, 2 Kanadagänse, 2 Graugänse, 1 Blässgans, 20 Krickenten, 17 Stockenten, 7 Knäkenten, 6 Löffelenten, 6 Schnatterenten, 1 Spießente, mind. 19 Bekassinen (gleichzeitig in der Luft; vor und nach dieser Sichtung bereits viele kleinere Trupps die möglicherweise nicht dazu gehörten), 4 Kampfläufer, 3 Waldwasserläufer, 1 Flussregenpfeifer, 1 Uferschnepfe (nach Regenschauer hier einfallend), 2 Rohrweihen (1wf, 1m), 2 Rotmilane, 1 Turmfalke, >10 Stare, 2 Wacholderdrosseln, >2 Zilpzalpe, 2 Schwanzmeisen, 1 Rohrammer, 1 Erlenzeisig, 1 Kernbeisser, 1 Hausrotschwanz, 1 Feldlerche und 1 Wiesenpieper.
Nach einem kurzen, kräftigen Regenschauer fällt diese Uferschnepfe zur Rast ein, am 27.03.2021 Foto: Marvin LebéusDie Kernzone der Hemmerder Wiesen mit einer weiteren sich nähernden Gewitterfront im Hintergrund, am 27.03.2021 Foto: Marvin Lebéus„Nichts wie weg.“, am 27.03.2021 Foto: Marvin Lebéus
Die Suche nach Kiebitzen in den Feldfluren Fröndenbergs in den letzten beiden Tagen war leider erfolglos. Auch heute nochmals bei einer Nachkontrolle bestimmter Gebiete war weit und breit kein Kiebitz in Sicht. Somit steht auch in diesem Jahr für Fröndenberg bei der Kiebitzkartierung eine Null! Dafür jagte eine männliche Kornweihe heute früh bei richtigem Aprilwetter im Warmer Löhen. Somit lag die Zahl der Kornweihen höher als der der Kiebitze. Wäre hätte das vor ein paar Jahren gedacht?!
Kornweihe jagd im Warmer Löhen entlang den Bahnschienen….am 27.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)Nochmals ein Foto, worauf man deutlich die 5 „Finger“ erkennen kann….am 27.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Mit Trauer musste am 25.03. festgestellt werden, dass ein Vierergelege des Uhus verlassen wurde. Durch Bernhard Glüer alarmiert, suchte ich an diesem Tag die Bodenbrut des Uhus auf. Ich fand vier erkaltete Eier vor. In einer der letzten ungestörten Ecken des Bimbergtals hatten Unbekannte eine Rennstrecke für Mountainbikes angelegt und somit leider zur Aufgabe dieser Brut beigetragen. Dies ist sehr bedauerlich, da zur Zeit, obwohl die Art im Kreis immer wieder festgestellt wird, immer noch nur sehr wenige Bruten pro Jahr bekannt werden.
In den Randgebieten unseres Ballungsraums ist das Aufsuchen der Naturräume in den letzten Jahren stark angestiegen und verständlicher Weise hat dies zu Coronazeiten noch einmal sehr stark zugenommen. Unsere heimische Tierwelt hat sich mit den Ausflüglern in der Natur zu einem Großteil sicherlich arrangiert, doch Störungen über Stunden oder Tage an einer Stelle können diese nicht aushalten. Dies gilt sowohl für unsere Vögel als auch unsere vierbeinige wildlebende Tierwelt.
Bitte versuchen Sie doch, wenn es denn schon der Freizeitspaß fernab der Wege sein muss, diese nur einmal zu durchstreifen. Die meisten Tierarten haben solch eine starke Bindung zu Nest oder anderweitigen Kinderstube, dass sie schnellstmöglich zu Junghase, Kitz oder Junguhu zurückkehren sobald die Störung vorbei ist. Vielleicht sprechen Sie andere einfach auch darauf an, dass in den Monaten März bis Mai viele Tierarten ihren Nachwuchs heranziehen und bei nachhaltiger Störung Gelege oder oder andere Tierkinderstuben verlassen werden und die Gelege erkalten oder durch andere Prädatoren wie Hunde, Füchse, oder Rabenvögel ihren Nachwuchs verlieren.
Unsere Wälder werden zur Zeit durch das Baumsterben, bedingt durch Trockenheit und Borkenkäfermassenvermehrungen, aus ihrem über Jahrezehnte gewachsenen Gefüge auseinandergerissen. Dies ist ein wesentlicher Einschnitt für viele Tierarten und Sie können dazubeitragen, dass die Arten Zeit finden, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Vielen Dank!
Erkaltetes Uhugelege, Unna, 26.03.2021 Foto: Jens BruneNebenan die Störungsquelle: angelegter Bike-Trail für Mountain-Biker, Unna, 26.03.2021 Foto: Jens Brune
Kamen-Methler: Gegen 15.00 Uhr beginnt ein Bauer seinen Acker hinter unserem Garten zu pflügen. Innerhalb von 30 Minuten versammelten sich dort 4 Mäusebussarde, 1 Rotmilan, 4 Rabenkrähen, 6 Dohlen, 2 Elstern, 2 Bachstelzen, 2 Stare und um 17.30 Uhr kamen noch 31 Lachmöwen hinzu. Im Garten haben wieder 2 Stieglitze ihr Revier besetzt – ansonsten die üblichen Arten.
Mäusebussard, Abflug zur Regenwurrmjagd, Kamen-Methler, 24.03.2021 Foto: Helga KühnapfelMäusebussard mit Rabenkrähen, Kamen-Methler, 24.03.2021 Foto: Helga KühnapfelMäusebussarde zu Dritt, Navigation stimmt, Kamen-Methler, 24.03.2021 Foto: Helga KühnapfelRotmilan über frischem Braunacker, Kamen-Methler, 24.03.2021 Foto: Helga KühnapfelRotmilan, Anflug, Kamen-Methler, 24.03.2021 Foto: Helga KühnapfelRotmilan, Landung auf Braunacker, Kamen-Methler, 24.03.2021 Foto: Helga KühnapfelDohle, immer wachsam mit Nistmaterial, Kamen-Methler, 24.03.2021 Foto: Helga KühnapfelDohle mit Nistmaterial vom Kompost, Kamen-Methler, 24.03.2021 Foto: Helga Kühnapfel
Heute bei traumhaften Wetter konnte ich traumhafte Beobachtungen machen. So begann der Tag im Hammer Wasserwerk mit einem Raubwürger. Hier im Wasserwerksgelände außerdem u.a.. 1 Kiebitz (kein Brutvogel hier!!), 4 Schnatterenten, 10 Reiherenten, 9 Kanadagänse, 1 Graugans, 1 Zwergtaucher, 2 Silberreiher, 2 Graureiher, 2 Hausrotschwänze sowie 1 Turmfalke. Im angrenzenden Warmer Löhen weitere 4 Silberreiher, 2 Graureiher sowie 3 balzende Turmfalken.
Im Ostteil der Kiebitzwiese heute u.a.: 2 Weißstörche (stationär) sowie 10 Weißstörche auf ihren Zug ( in 3 Gruppen: früh morgens 1 Ex. , am späten Vormittag 3 Ex. sowie am Nachmittag 6 Ex.; alle zogen in westliche Richtung weiter), 1 Kampfläufer, 4 Flussregenpfeifer, mind. 5 Bekassinen, 1 Tafelente (auf d. Ruhr), 4 Krickenten (2:2), 4 Schnatterenten, 5 Reiherenten, 4 Blässrallen, 1 Zwergtaucher, 1 Rostgans, 22 Nilgänse, 2 Höckergänse, 56 Kanadagänse, 5 Graugänse, 3 Silberreiher, 5 Graureiher, 2 Höckerschwäne, 2 Kormorane, 1 Bergpieper, 5 Rohrammern (4:1), 2 Schwarzmilane, 1 Rotmilan, 2 Mäusebussarde sowie 2 Turmfalken.
Raubwürger im Hammer Wasserwerk….am 26.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)Die durchziehenden Weißstörche versuchten den besetzten Horst auf der Kiebitzwiese zu übernehmen. Das ließ unser Storchenpaar aber nicht zu und konnte erfolgreich ihr Nest gegen den unerwünschten Besuch behaupten….am 26.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)Kampfläufer im Flachwasser….am 26.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)Flussregenpfeifer am Aussichtshügel….am 26.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)Flussregenpfeiferbalz….am 26.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)Sehr interessiert beobachtet das Stockentenpaar das Treiben der kleinen Kerle….am 26.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)Bekassine gut getarnt im Flachwasserbereich….am 26.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)Hohen Hauptes flanieren die Höckergänse über die Kiebitzwiese….am 26.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Schwarzmilan kreist über dem Flößergraben….am 26.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Stolz dreht er seine Runden….am 26.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)Rotmilan über dem Aussichtshügel….am 26.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)Bergpieper auf der Kiebitzwiese….am 26.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)Rohrammer singt von einer Erle auf dem Ruhrdamm….am 26.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)Auch die Heckenbraunellen waren fleißig mit ihren Gesangsdarbietungen….am 26.03.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Heute über einem Feld auch (in thematischer Ergänzung zum Beitrag von B. Glüer) nahe des Halinger Wälkesberges eine einzelne – für mich erste dieses Jahres – Rauchschwalbe. Dazu als weiteres Frühlingszeichen: ein Zitronenfalter.
Nachdem gestern (25.03.) offenbar ein deutlicher Einflug von Hausrotschwänzen stattgefunden hat – allein mit 3 Exmpl. im Raum UN-Dreihausen, teils bereits mit Reviergesang, zeigte sich heute die für mich erste Rauchschwalbe („Am Bröhl“ / UN-Westhemmerde). Gestern außerdem bei Frdbg.-Bausenhagen noch eine Kornweihe (Grundkleid). Am Abend ein Trupp von 80 – 100 Rotdrosseln in eine Weihnachtsbaumkultur im Buschholt / Frdbg.-Frömern zum Schlafen einfallend.
Im Hemmerder Ostfeld heute 2 Schwarzkehlchen (1,1).
In den Hemmerder Wiesen unter anderem heute 1 Kampfläufer, 6 Löffelenten (3,3), 3 Spießenten (1,2), 24 Krickenten, weiterhin die bereits gemeldeten 7 Knäkenten (5,2), 11 Kiebitze, ~20 Rotdrosseln. Gestern ebenda 14 Bekassinen, die von einem Habichtweibchen aufgescheucht wurden (tags zuvor, 24.03., sogar >20 Bekassinen).
Am Backenberg (Frdbg.-Frömern) zeigte sich als schrill-bunter Exot: ein Königsfasan (Syrmaticus reevesii), der aus einer Voliere stammen dürfte. Ursprünglich stammt er – wie auch der Jagdfasan – aus China, wo er allerdings als stark gefährdet gilt.
Hausrotschwanz östlich der Hemmerder Wiesen (UN-Steinen) …, 25.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… eine von insgesamt 14 Bekassinen ebenda …, 25.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… dieses überfliegende Habichtweibchen (3. Kj. – man beachte die wenigen noch vorhandenen, rotbraunen Federn des Jugendkleides) scheuchte die Bekassinen auf, sodass erst danach klar wird, wieviele da in der Vegetation versteckt waren …,25.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… hier sind es zunächst noch zwei Löffelenten im NSG – zwei Tage später sind es 6 Exmpl. …, 24.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… ein einzelner Kampfläufer im NSG vor einem Kiebitz …, 26.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… östlich des NSGs präsentiert sich der beringte Storch aus dem ansässigen Brutpaar sehr nah an der Trotzburgstraße, sodass ein Ablesen des Metallringes möglich ist (AZ 77), 26.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)Exotischer Sonderling (aus China) bei Frdbg.-Frömern: Königsfasan …, 26.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… ein grüner Kunststoffring lässt erkennen, dass es sich wohl um einen Volierenvogel handelt, 26.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… diese beiden „Streithähne“ nahe UN-Westhemmerde dürfen sich wohl inzwischen als „einheimisch“ wähnen, obwohl auch sie ursprünglich aus China stammen, 26.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)Zur „Wärmekugel“ aufgeplusterter Steinkauz im Fröndenberger Westen wartet auf die Morgensonne, 26.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)Hält weiter ihr Revier: Grauammer in der Strickherdicker Feldflur, 26.03.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Aufgrund der schlechten Wetteraussichten für den 27.3.2021 haben wir uns entschlossen schon heute die Kiebitzkartierung durchzuführen.
Auf allen bekannten Brutplätzen im Werner Westen war kein einziger Kiebitz festzustellen.
Was uns aber völlig überrascht hat ist die Tatsache, dass wir auf bisher unbekannten Flächen Kiebitze notieren konnten.
Merke: Kiebitze sind nicht nur auf den angestammten Brutplätzen zu finden.
Somit konnten wir für den Werner Westen 5 Revierpaare, 2 Brutpaare und ein balzendes Männchen ( evtl. bereits sitzendes Weibchen, Fläche ist schlecht einzusehen ) beobachten