In dem kleinen Wälchen hinter dem Hundeplatz in Lünen-Alstedde zwei Nachtigallen im Vollgesang im Traditionsrevier. Dort auch mehrere Buntspechte und eine Singdrossel beim Nestbau.
In der Feldflur beim Hof Schulte-Witten in Alstedde zwei rufende Wiesenschafstelzen im Traditionsrevier. Dort auch eine erste Klappergrasmücke in einer Wallhecke.
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Fröndenberg: Alpenstrandläufer, Flussregenpfeifer, Bekassinen, Graugansnachwuchs und Mönchsgrasmücken am 20.04.2021 (Gregor Zosel)
Heute auf der Gassirunde am Vormittag vom Hindenburg Hain, durch den Himmelmann Park, zur Hönnemündung konnte ich u.a. folgendes beobachten: 2 Wasseramseln, 1 Gebirgsstelze, 1 Dompfaffpaar sowie 11 (!) Mönchsgrasmücken (8:3). Die Höckerschwäne brüten dieses Jahr auf der kleinen Ruhrinsel zwischen Kleinem Dachwehr und Ruhrbrücke.
Am späten Nachmittag konnte ich bei meinem Besuch des Aussichtshügels der Kiebitzwiese u.a. folgendes notieren: 1 Alpenstrandläufer, 3 Flussregenpfeifer, 5 Bekassinen, 1 Weißstorch auf Horst brütend, 14 Schnatterenten, 1 Krickente, 22 Graugänse mit 3 u. 4 Pulli, 25 Nilgänse mit 4 Pulli, 28 Kanadagänse, 2 Höckerschwäne, 1 Zwergtaucher, 2 Blässrallen sowie 1 Schwarzmilan.













Schwerte: Meldung Ruhrtal, 19./20.04.2021 (Hans-Joachim Göbel, Martin Schultz)
Endlich mal wieder Limikolen in den Röllingwiesen. In den letzten beiden Tagen gab es durchziehende Zwergschnepfen zu sehen, Waldwasserläufer, Bekassinen, Grünschenkel und ein Uferschnepfenmännchen. 24 Löffelenten waren zu sehen und 3 Knäkenten.
Und als Höhepunkt trudelten gestern Abend beim Fledermaus gucken 6 Kraniche ein.
Martin Schultz und ich hatten Glück- sie blieben über Nacht. Den neuen Besuchermagneten (Weißstorch) dürfen wir natürlich nicht unerwähnt lassen. Die Störche wechseln sich mittlerweile beim Brüten wohl ab. Bei der Futtersuche könnten sie etwas mehr Ruhe vertragen. Auf der Südseite der Ruhr kommen ihnen immer wieder freilaufende Hunde in den Wiesen entgegen. Gestern war ich dort auf dem Radweg, um den Ring zu digiskopieren. Kaum hatte ich mein Spektiv aufgestellt, raste ein Hund durch die Wiesen. Storch flog weg. Konnte ich wieder einpacken. Den Hund musste das Herrchen holen. Der hörte nicht.
Die Nilgänse machen uns im Moment auch keine Freude. Auf der Südseite der Ruhr hängt ein Turmfalkenkasten an der Autobahnbrücke. Den habe ich mir mal näher angesehen, weil er umgehangen wurde. Mit dem Fernglas konnte ich Dunenfedern erkennen. Unter dem Kasten lagen Turmfalken-Gewölle. Und zwei befruchtete Gänseeier. Ich habe den Eindruck, die Gänse haben den Falken verscheucht. Und ein Waschbär hat anschliessend die Gänseeier geraubt. Die Waschbären sind hier gut vertreten. Überall sieht man ihre Spuren. Natürlich reine Spekulation. Trotz der Eierdiebe sind mehrere Graugänse mit Jungen unterwegs. Und der Haubentaucher macht einen zweiten Nestbauversuch. Hoffentlich lassen ihn dieses Jahr die vielen aufdringlichen Knipser in Ruhe. Im letzten Jahr war das ganz schlimm. Immer wieder verließ er das Nest. Jedes Handy wurde hoch gestreckt oder Äste abgebrochen. Und Schilf zertreten.





Werne: Kiebitze, 18.04.2021 (Peter Löffler)
Kiebitze am 18.04.2021 auf einer Feldvogelschutzfläche am Rietbergweg, nahe des Naturschutzgebietes Düsbecke in Werne.



Unna-Hemmerde: Kiebitze, Feldlerchen, Schaf- und Bachstelzen, Schwarzkehlchen, Bluthänflinge, Feldsperlinge und Wanderfalke am 19.04.2021 (Hartmut Brecher)
Anlässlich eines Abendspaziergangs durch den mittleren und nördlichen Teil des Hemmerder Ostfeldes beobachtete ich 1 balzendes Kiebitzpaar sowie ein Kiebietzpaar, dass mit der Familienplanung etwas weiter war. Unter Beobachtung des Partners drehte das Kiebitz-weibchen eine Nestmulde.
Zudem konnte ich mindestens 2 singende Feldlerchen beobachten und hören, 4 Bachstelzen und mindestens 9 Schafstelzen, ein Schwarzkehlchen (M), 7 Bluthänflinge, etliche Wiesenpieper, 2 Feldsperlinge und den bereits mehrfach gemeldeten Wanderfalken.







Schwerte: Uferschnepfe, Weißstörche, Rohrweihe,Knäkenten, Löffelenten, Waldwasserläufer u.a ( K.Matull und P.Krüger)
Heute Morgen hielt sich in den Schwerter Röllingwiesen eine Uferschnepfe auf.
Darüber konnten wir unter anderem 22 Löffelenten, mindestens 2 Knäkenten, einen Waldwasserläufer, eine Rohrweihe und das brütende Weißstorchpaar beobachten.









Fröndenberg: Girlitze am 19.04.2021 (Gregor Zosel)
Fröndenberg / Unna: Wiedehopf, Wiesenweihe, Rohrweihe, Habicht, Sperber, Bruchwasserläufer, Flussregenpfeifer, Bergpieper, Wiesenpieper, Weißstörche, Wiesenschafstelzen u.a., 18.04.2021 (B.Glüer)
Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede heute unter anderem ein Wiedehopf (!), ~100 Rauchschwalben, >20 Uferschwalben, 1 Bruchwasserläufer, 3 Flussregenpfeifer, 1 Rohrweihe (überfliegend), 1 Habicht, ~15 Bachstelzen, 1 Gebirgsstelze, 1 Gartenrotschwanz (m), 28 Höckerschwäne, 5 Kormorane, >45 Reiherenten, 8 Schnatterenten, 2 Rostgänse, 5 Graureiher.
Am Küchenberg (Frdbg.) ein balzfliegender Sperber (m) – nur wenig davon entfernt konnte ein Horst gefunden werden. Ebenda sehr hoch 5 Weißstörche kreisend – dann südwärts abfliegend.
Gestern (17.04.) jenseits der Kreisgrenze auf Mendener Gebiet abends eine nordwärts ziehende Wiesenweihe (m).
Im Hemmerder Ostfeld gestern unter anderem ~15 Wiesenschafstelzen, ~10 Bachstelzen, >20 Wiesenpieper, darunter >1 Bergpieper.









Bergkamen: Bekassine, Baumpieper am 18.04.21 (Th.Prall)
Auf der Bergehalde Großes Holz rastete eine Bekassine an einer kleinen Teichfläche. Außerdem sind hier nach wie vor einige mittelhäufige Singvogelarten anzutreffen, die vielerorts immer seltener werden, wie z.B. Feldlerche(2 mit Gesang), Baumpieper( 2 mit Gesang), Wiesenpieper( 2 mit Flugrufen im ehemaligen Brutgebiet oder ggf. wieder?), Fitis(3 mit Gesang), Bluthänfling(8, z.T. mit Gesang)
Fröndenberg: Wasservogelzählung mit Bekassinen, Flussregenpfeiferkopula, Nilgansfamilien, Schnatterenten und Wasseramseln am 17.04.2021 (Gregor Zosel)
Im Rahmen der NWO-Wasservogelzählung konnte ich heute bei sonnigem Wetter (Nachtfrost) im östlichen Fröndenberger Ruhrtal in den einzelnen Abschnitten u.a. folgendes beobachten:
Himmelmann Park/Hönnemündung: 11 Reiherenten, 7 Stockenten, 7 Blässrallen, 3 Nilgänse, 2 Höckerschwäne (Kopula), 2 Wasseramseln und meinen ersten Fitis in diesem Jahr.
Hindenburg Hain: 4 Schnatterenten, 2 Stockenten, 2 Reiherenten, 6 Blässrallen sowie 1 Zwergtaucher.
NSG Kiebitzwiese: 5 Bekassinen, 2 Flussregenpfeifer (Kopula), 2 Kiebitze (kurz rastend), 1 Krickente (M), 16 Schnatterenten, 51 Reiherenten, ca. 60 Stockenten, 21 Blässrallen (2 Nester), 1 Haubentaucher, 6 Zwergtaucher (in 4 Reviere), 5 Rostgänse, 48 Kanadagänse, 6 Graugänse, 1 Streifengans, 38 ad. Nilgänse + 6 u. 4 Pulli, 18 Höckerschwäne, 3 Kormorane, 2 Weißstörche, 1 Graureiher, 4 Rohrammern, (3:1), 4 Schafstelzen, ca. 30 Rauchschwalben, 2 Saatkrähen sowie 2 Schwarzmilane.
Hammer Wasserwerk: 4 Schnatterenten, 4 Reiherenten, 16 Stockenten, 9 Graugänse, 8 Kanadagänse, 23 ad. Nilgänse + 9 u.5 u.1 Pulli, 1 Zwergtaucher, 1 Blässralle, 2 Silberreiher, 5 Graureiher sowie 1 Kormoran.
NSG Obergraben westlich Wickede: 33 Reiherenten, 11 Stockenten, 4 Graugänse, 4 Nilgänse, 2 Blässrallen, 2 Zwergtaucher, 2 Höckerschwäne, ca. 30 Graureiher, 1 Kormoran, 1 Wasseramsel (an Fischtreppe) sowie 75-80 Wacholderdrosseln.















Selm: Nachtigall am 17.04.2021 (Uwe Norra)
Die Nachtigallen sind ebenfalls zurück. Gegen 19:50 Uhr singen zwei Männchen im Wettstreit und mit Verfolgungsflügen.
Schwerte: Röllingwiese, 16.04.2021 (Hans-Joachim Göbel, Martin Schulz)
Das Storchenpaar wird wohl dieses Jahr das meist gemeldete und fotografierte Vogelpaar in den Röllingwiesen werden. Zumal sie wohl anscheinend – entgegen anderer Meinungen – langsam auch anfangen zu brüten. Heute konnten Martin Schultz und ich beobachten, wie das Weibchen nicht nur Paarungsverhalten, sondern auch Brutverhalten zeigte, indem es öfters aufstand und auf dem Horst im Kreis lief und dabei die Mitte vorsichtig mit dem Schnabel bearbeitete. Ohne zu bauen. Als wenn es ein oder mehrere Eier wenden würde. Nach dem „Umtänzeln“ setzte es sich wieder hin. Hierbei stülpte es auffällig die Brust und Halsfedern nach vorn, damit der Brutfleck frei wird. Das fiel uns sofort auf. Die letzten Male ließen sich beide abwechselnd ohne diese Sorgfalt zur Mitte und ohne das Vorstülpen der Federn nieder. Auffallend auch: als der Partner kam und lauthals geklappert wurde, klapperte Sie im Sitzen. Vom Weiten betrachtet sind wir nach wie vor der Meinung, dass es ein altes Männchen ist, der genau weiß was er tut. Ständig bringt er Gräser als Polstermaterial. Während das Weibchen eher unerfahren wirkt. Aber das bedeutet ja nicht gleich, dass es nicht klappt mit der Brut. 18 Tage sind sie jetzt da.
Da kann also durchaus was bei raus kommen. Es dauert also noch. Bekanntlich brüten Störche ab dem ersten Ei. Wenn sie also ab nun öfters und ohne große Unterbrechungen auf dem Horst sitzen. Die Konstellation ist ja auch typisch: ein frischverliebtes Storchenpaar hat eine Bleibe gefunden. . . Es sind immer neue Paare, die einen neuen Standort oder Horstplatz suchen. Wenn sie erstmal Fuß gefasst haben, bleiben sie ihr Leben lang. Dann können das 35 Jahre werden. Das wird so manchem Besucher Freude bereiten.
Fröndenberg / Unna: Ringdrosseln, Gartenrotschwänze, Schwarzkehlchen, Wanderfalken, Rohrweihe, Rotmilan, Wiesenpieper, Kiebitze u.a., 16.04.2021 (B.Glüer)
In Frdbg.-Bausenhagen heute 2 Ringdrosseln (1,1), die allerdings nur aus großer Distanz zu sehen waren und sich relativ scheu verhielten.
In der Strickherdicker Feldflur unter anderem neben ~35 Wiesenpiepern 1 Gartenrotschwanz. Ein weiterer „Am Thabrauck“ – gestern 1 Ex. am „Babywald“, westlich von Frdbg.-Ostbüren (alle drei männlich).
Nahe dem Bimbergtal eine adulte, männliche Rohrweihe. – Bei Frdbg.-Bausenhagen ein Rotmilan.
Nördlich UN-Dreihausen erneut ein singendes Schwarzkehlchen.
Bei UN-Hemmerde zeigte sich bei den schon mehrmals gemeldeten „Mast-Wanderfalken“ heute ein vorjähriger Wanderfalke. Er saß minutenlang „unbehelligt“ in der Mastspitze – bis schließlich das Revier haltende Männchen angriff. Nach einigen Attacken setzte sich allerdings das attackierende Männchen sehr entspannt knapp neben den „Fremden“. Dann, jedoch, griff auch das Weibchen des Hemmerder Paares an und vertrieb den Eindringling. Möglicherweise stammte der K1-Vogel aus einer vorjährigen Brut des Paares.
Zwischen UN-Westhemmerde und UN-Hemmerde auf einer heute frisch gegrubberten Winterbrache 4 Kiebitez.








Unna/Mühlhauser Mark: Goldammer, Zilpzalp, Hausrotschwanz, Mönchsgrasmücke, weiterer Mäusebussard-Horst etc. am 16.04.21 (C. Rethschulte)
Heute Vormittag in der Mühlhauser Mark: zwei Stockenten, vier Nilgänse, zwei Zilpzalpe, zwei Mäusebussarde, ein Turmfalke, fünf Goldammern, eine Mönchsgrasmücke, eine Schwanzmeise und zwei Hausrotschwänze.






Unna-Hemmerde: Girlitz am 16.04.2021 ( Alfred Haberschuss)
Heute Nachmittag ein Girlitz mit ausdauerndem Gesang in der Wohnsiedlung “ Im Ostkamp“ in Unna-Hemmerde


