Auch an der Lippe sind die ersten Blässgänse eingetroffen. Heute standen 2 Exemplare neben zahlreichen Nilgänsen am Teich neben dem Fuchsbach.
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Bönen: Blässgänse, Rotdrosseln, Wacholderdrosseln u.a. am 19. u. 20.10.2022 (H.Peitsch)
19.Oktober:
>80 Blässgänse zogen am HRB vorbei in Richtung Süden und ein Sperber versuchte Beute zu machen, vergeblich.
Am Zechenturm zeigten sich ein Grünspecht und ein kröpfender Wanderfalke.
Am Sesekeweg waren >10 Kernbeißer, ~8 Rotdrosseln und einige Misteldrosseln zu sehen.
20. Oktober am HRB der Seseke:
Schätzungsweise 500 Ringeltauben und 80 Wacholderdrosseln zogen in Richtung SW. Im Becken >3 Schwarzkehlchen, 5 Graureiher, 1 Silberreiher, >12 Goldammern und ~15 Wiesenpieper.











Unna: Kraniche am 19.10.22 ( Alfred Haberschuss)
Heute konnte ich über Hemmerde 2 Trupps Kraniche beobachten. Gegen 14.00 Uhr zogen 22 Stück in Richtung SW und um ca.17.00 Uhr nochmal 14 Stück in Richtung SW
Fröndenberg / Unna: Kornweihe, Feldlerche, Kiebitze, Schwarzkehlchen, Mönchsgrasmücke, Rohrammern, Zilpzalp, (noch) wenige Rotdrosseln, Waldwasserläufer, späte Haubentaucherbrut, Schmetterlinge u.a., 19.10.2022 (B.Glüer)
Bei weiterhin stockendem Zuggeschehen gibt es tageweise einen stetigen Wechsel der Situation: so gab es am Montag, dem mit 20°C wärmsten Tag der Woche, einen vergleichsweise intensiven Kleinvogelzug. Während eines mehrstündigen Arbeitseinsatzes in den Hemmerder Wiesen waren immer wieder Rufe von Feldlerchen, Buchfinken, Bergfinken, Erlenzeisigen etc. zu hören. Am neblig-trüben Folgetag kam das Zuggeschehen völlig zum Erliegen – jedoch fanden sich vielerorts beachtliche Rastbestände diverser Durchzügler: von annähernd 1000 Feldlerchen allein ca. 350 Exmpl. in der Strickherdicker Feldflur. Ebenda auch 2000 Stare, 68 Kiebitze, 15 Wiesenpieper. Am selben Tag auch im Hemmerder Ostfeld ~250 Feldlerchen, 82 Kiebitze, sowie eine männliche Kornweihe. Weiterhin in den Hemmerder Wiesen gestern >4 Zilpzalpe und noch eine weibliche Mönchsgrasmücke in den Beeren tragenden Büschen entlang der Amecke. Ebenda nur 2 Rotdrosseln, kaum Wacholderdrosseln und noch >5 Singdrosseln.
Heute war der gestrige, nebelbedingte Zugstau aufgelöst und „Nachschub“ nicht in Sicht, so dass kaum Zugvögel anzutreffen waren – jedoch immerhin ein Schwarzkehlchen (m) in einer kleinen Gemüseparzelle der Strickherdicker Feldflur. Diese Art ist in der laufenden Saison scheinbar nur in geringen Zahlen anzutreffen.
Bei der DDA-Wasservogelzählung vom Wochenende (siehe „ornitho.de“) sind vor allem beachtliche 8 Waldwasserläufer und ein noch 2 Junge führendes Haubentaucherpaar im Bereich des Langscheder Wassergewinnungsgeländes erwähnenswert.










Fröndenberg: Merlin, Silberreiher, Blässgans, Nilgans, Krickente, Feldlerche, Rohrammer, Zilpzalp u.a.m. am 18.10.2022 (H. Knüwer)
Am Nachmittag versuchte im Bereich der Großen Wand ein weibchenfarbener Merlin vergeblich, eine Feldlerche aus einem Schwarm mit ca. 50 Individuen zu erbeuten. Vor dem Aussichtshügel der Kiebitzwiese immerhin bereits 102 Blässgänse sowie u.a. sieben Krickenten, drei Silberreiher, zwei Rohrammern und zwei Zilpzalp.




Fröndenberg/Unna: Neues von der Insektenkartierung im Hemmerder Schelk am 18.10.2022 (Fabian u. Gregor Zosel)
Nun haben wir die ersten 4 Monate der einjährigen Insektenkartierung im Hemmerder Schelk schon hinter uns gebracht. Etliche Tage (auch Nächte) und unzählige Stunden haben wir bereits bei der Suche nach den kleinen Lebewesen in diesem Waldgebiet verbracht. So spannend und interessant haben wir uns anfangs das Projekt nicht vorgestellt. Heute möchten wir einige der bisher 34 Wanzenarten hier vorstellen, die wir bei den Exkursionen entdecken konnten. Sie gehören neben den Schmetterlingen und Zikaden wohl zu den farbenprächtigsten Insekten unserer Heimat.







Unna: Ringeltauben am 18.10.22 (Alfred Haberschuss)
Unna-Hemmerde: Rotmilane, Rot- und Wacholderdrosseln, Grünspechte, Eisvogel, Wiesenpieper u.a. am 17.10.2022 (Hartmut Brecher)
Heute Abend konnte ich in den Hemmerder Wiesen und Umgebung folgende Vogelarten beobachten: insgesamt 11 Rotmilan (8 zwischen Horster Mühle und Steiner Holz kreisend; 2 über dem Hemmerder Bahnhof kreisend und 1 Rotmilan über den Hemmerder Wiesen), 3 Grünspechte, mindestens 2 Rotdrosseln, mindestens 20 Wacholderdrosseln, 1 Singdrossel, zahlreiche Amseln, 1 Eisvogel über die Amecke fliegend, in einer Stunde 4 Trupps Wiesenpieper in einer Stärke von 5 – 8 Exemplaren, 2 Goldammern, 2 Zilpzalp, 2 Rotkehlchen, 1 Zaunkönig, zahlreiche Ringeltauben, 3 Jagdfasane (M) sowie 6 Graureiher.
Unna: ZUGVOGELZÄHLUNG am Samstag, 22.10.2022 (B.Glüer)
Wie bereits mehrfach angekündigt, ist für den kommenden Samstag, dem 22.10., eine systematische Zugvogelzählung angedacht, zu der alle OAG-ler und Interessierte eingeladen sind. Treffpunkt und Start ist um 7.30 Uhr am Wasserhochbehälter (siehe Karte) südlich des Hemmerder Schelks. Gezählt wird voraussichtlich bis 10.30 Uhr (Ende allerdings grundsätzlich – je nach Situation und Wetter – offen).

Fröndenberg: Zugvogelzählung mit Heidelerchen, Bergfinken, einigen Rotdrosseln und Rohrammern am 15.10.2022 (Stefan Helmer und Marvin Lebéus)
Unsere dritte Zählung in diesem Monat am Wasserhochbehälter/Hemmerder Schelk (7:30 – 11:30) fiel heute im Vergleich zur Vorwoche merklich ruhiger aus, was Arten- und Individuenzahl angeht. Wir starteten diesmal bei 11 °C, leichter Bewölkung und schwachem Südwind. Nennenswert sind die erneute Beobachtung von Heidelerchen sowie die gestiegene Durchzügler-Zahl an Rotdrosseln und Rohrammern.
Nachfolgend die Mindestzahlen der Durchzügler in genanntem Zeitraum:
Buch-/Bergfink (289), Star (163), Feldlerche (114), Rotdrossel (113), Wacholderdrossel (85), Ringeltaube (69), Wiesenpieper (59), Rohrammer (23), Bachstelze (19), Goldammer (19), Heidelerche (10, davon ein Trupp von 8), Blaumeise (10), Hohltaube (5), Kiebitz (4), Grünfink (3), Nilgans (3), Heckenbraunelle (3), Kernbeißer (3), Erlenzeisig (2), Amsel (2), Rabenkrähe (2), Misteldrossel (1), Singdrossel (1), Elster (1).
Stationär in der Umgebung außerdem:
Bluthänfling (79), Rotmilan (6), Mäusebussard (1), Zilpzalp (1), Grünspecht (1), Sumpfmeise (1), Kohlmeise (1), Schwarzspecht (1, ruft aus dem Schelk).

Fröndenberg: Ergebnisse der Neuntöterkartierungen für Fröndenberg für die letzten 10 Jahre am 15.10.2022 (Gregor Zosel)
Mit Abschluss des Brutjahres 2022 möchte ich einmal für die Neuntöter Fröndenbergs ein Resümee der letzten 10 Jahre ziehen. Zur Kartierung sei zunächst folgendes zu sagen: Gezählt wurden ab der Ankunft der Neuntöter aus den Winterquartieren alle möglichen Reviere, wo: 1. sich Neuntötermännchen mit Revierverhalten über längere Zeit aufhielten; 2. sich ein Neuntöterpaar über längere Zeit aufhielt; 3: wo adulte Neuntöter futtertragend beobachtet wurden; 4: wo bettelnde Jungvögel bzw. von Altvögel gefütterte Jungvögel beobachtet wurden. Nicht aufgenommen in der Statistik wurden „sporadische“ Beobachtungen in Gebieten zur Frühlings- bzw. Spätsommerzugzeit, wo zuvor von keinem Brutrevier auszugehen ist. Nicht gezielt kontrolliert wurde der Bruterfolg der Neuntöter in deren Reviere. Erfreulich ist, bei gleichem Aufwand bei der Suche nach Revieren, dass nicht nur der Brutbestand der Neuntöter immer über 10 Paaren lag, sondern dass in den letzten 2 Jahren sogar der Bestand stark angestiegen ist. Ein Grund dafür ist sicher auch, dass sich in vielen Gegenden Fröndenbergs die Heckenanpflanzungen bezahlt gemacht haben. Bei den meisten Revieren handelt es sich um sognannte Traditionsreviere, die deren optimale Bedingungen über Jahre erhalten werden konnten. Oft liegen sie in NSGs oder ähnlichen abschirmten Gebieten (z.B. Wasserwerk). Explodiert ist regelrecht in diesem Jahr der Revierbestand in den Ruhrwiesen bei Altendorf. Nun die Zahl der „entdeckten“ Neuntöterreviere der letzten Jahre: 2012= 13 Rev.; 2013= 11 Rev.; 2014 = 13 Rev.; 2015= 11 Rev.: 2016 = 13 Rev.: 2017 = 16 Rev.; 2018= nur 10 Rev.(Tiefststand!); 2019= 12 Rev.; 2020= 12 Rev.; 2021= 18 Rev.; 2022 = 23 Rev. (Höchststand!). Hier an dieser Stelle möchte ich mich bei Marvin Lebeus und Bernhard Glüer bedanken, die mich die letzten Jahre bei der Suche nach den Neuntötern unterstützt haben!





Fröndenberg/Menden/Wickede: Wasservogelzählung mit Bekassinen, Wasserrallen, Blässgänsen, Löffelente, Krickenten, Wasseramseln und Gebirgsstelzen am 14.10.2022 (Gregor Zosel)
Heute konnte ich im Rahmen der Wasservogelzählung von der Hönnemündung bis zur Wickeder Ruhrbrücke für die einzelnen Teilgebiete u.a. folgendes notieren:
Himmelmann Park/ Hönnemündung: 14 Reiherenten, 49 Stockenten + 3 Bastarde, 6 Blässrallen, 1 Zwergtaucher, 1 Eisvogel, 1 Gebirgsstelze, 2 Wasseramseln, 1 Graureiher sowie 1 Kormoran.
Hindenburg Hain: 12 Reiherenten, 26 Storckenten + 1 Bastard sowie 1 Blässralle.
NSG Kiebitzwiese: mind. 7 Bekassinen, 2 Wasserrallen (1 Ex. in Sichlerbucht sowie 1 Ex. am Flößergraben), 1 Löffelente, 2 Schnatterenten, 8 Krickenten, 27 Reiherenten, mind. ca. 210 Stockenten + 2 Bastarde, mind. 28 Blässgänse, ca. 240 Graugänse, 3 Nilgänse, 1 Teichralle, 4 Blässrallen, 2 Zwergtaucher, 4 Höckerschwäne, 3 Silberreiher, 4 Graureiher, 3 Kormorane, 2 Lachmöwen, 1 Eisvogel sowie mind. 8 rastende Rohrammern.
Hammer Wasserwerk: 2 Kiebitze, 1 Weißwangengans, 15 Rostgänse, 165 Nilgänse, 76 Kanadagänse, 5 Graugänse, 37 Stockenten, 6 Zwergtaucher (auf Ruhr), 8 Graureiher sowie 1 Kormoran.
NSG Obergraben westlich Wickede: 1 Reiherente, 24 Stockenten, 7 Nilgänse, 5 Zwergtaucher, 2 Eisvögel, 2 Wasseramseln sowie 1 Gebirgsstelze.
Ruhrabschnitt von Fröndenberger Ortsgrenze bis zur Ruhrbrücke Wickede: 18 Reiherenten, 79 Stockenten,+ 2 Bastarde, 1 Teichralle, 7 Blässrallen, 10 Zwergtaucher sowie 1 Eisvogel.
Warmer Löhen: 1 Silberreiher, 2 Graureiher sowie 2 Nilgänse.









Schwerte/Röllingwiese: Informationen und Beringungsdaten vom Weißstorch, 14.10.2022 (K.&A.Matull)
Im August konnten wir den Ringcode des rechts beringten Weißstorchs (DER Ring) an der Röllingwiese dokumentieren, welcher dieses Jahr mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch der männliche Storch des hiesigen Brutpaares gewesen ist. Die Einschätzung des Geschlechts basiert auf mehrfach beobachtete Kopulationen vor Ort aus dem Frühjahr.
Nach Rückmeldung der zuständigen Vogelwarte wurde dieser Weißstorch demnach am 05.06.2018 in Theisbergstegen (Rheinland-Pfalz) nestjung auf einem Strommast beringt.
Der Wiederfund erfolgte nach 1521 Tagen in einer Entfernung von 211 km.
Einige interessante Informationen und ein Video von der Schulstraße in Theisbergstegen, in der auch der „Röllingwiesen-Storch“ einst zur Welt kam und beringt wurde, gibt es hier: https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/hierzuland/broadcastcontrib-swr-3762.html
Bönen: Beobachtungen vom 10. – 14.10.2022 (H.Peitsch)
Bereits am Montag zeigte sich ein Habicht am HRB der Seseke. Sonst nicht viel los am immer noch trockenen Becken.
Am Dienstag und Mittwoch waren die ersten Kranichzüge über Bönen zu sehen.
Entlang des Sesekeweges heute: 1 Schwarzkehlchen, 1 Graureiher und 2 Fasanenhähne.






Unna: Beringungsdaten Steinkauz – 13.10.2022 (H. Knüwer)
Nördlich von Hemmerde hat in diesem Jahr ein Steinkauzpaar in einem Schuppen gebrütet. Einer der beiden Altvögel war beringt und die Ringnummer konnte abgelesen werden (s. die Meldung: https://www.oagkreisunna.de/2022/06/30/unna-neuntoeter-und-steinkauz-am-30-06-2022-h-knuewer/). Wie die Vogelwarte Helgoland nun mitgeteilt hat, wurde dieser Steinkauz Ende Mai 2020 als Nestling rund 2 km nordöstlich vom Ableseort beringt.





