Sandbochum, Bergkamen, Werne, Neuntöter, Schwanzmeise, Graureiher. Turmfalke, Weißstorch, 21.08. – 22.08.26, 22.08. 2026, ( Karl Heinz Lindemann )






Sandbochum, Bergkamen, Werne, Neuntöter, Schwanzmeise, Graureiher. Turmfalke, Weißstorch, 21.08. – 22.08.26, 22.08. 2026, ( Karl Heinz Lindemann )













Laut rufend überquerte am frühen Nachmittag ein Brachvogel von Osten kommend in westlicher Richtung Lünern.







Nur eine kleine Story, jedoch vielleicht trotzdem von Interesse:
An unserem „Schwalbenfreundlichen Haus“ gab es leider durch Verfall des Nestes, einen Absturz von zweien der drei kleinen Bewohner.
Nach einigen Überlegungen wie man die Kleinen retten könnte, haben wir uns für die Variante Neubau entschieden. Eine Doppeleinheit von künstlichen Nestern wurde kurzerhand zersägt, diese direkt neben dem defekten Altbau montiert und das letzte Küken vorsichtig aus dem verfallenen Nest entnommen.
Auf dem Boden wurden die Kleinen wieder vereint und dann zusammen mit dem Neubau wieder unter der Dachkante montiert.
Nach kurzer Zeit und nach eifrigem Betteln, wurde das neue Nest auch wieder von den Altvögeln angeflogen und die Kleinen wieder gefüttert.
Somit Happy End ….
Die Tatsache, dass sich der Neubau unter der Dachkante eines zweistöckigen Hauses befand, machte die Mission nicht ganz so leicht.





Der erst gestern begründete Verdacht auf eine zweite Wespenbussardbrut im Unnaer Osten konnte heute bestätigt werden: an selber Stelle in der Mühlhauser Mark zeigte sich nicht nur erneut der wieder äußerst nervöse Wespenbussard-Mann, sondern auch ein frisch flügger Jungvogel, der schon recht sicher über den Baumkronen kleine Runden drehte. Außerdem ebenda unter ca. 25 Rauschschwalben ein leuzistischer Jungvogel sowie zwei Gartenrotschwänze. Auch auf dem Bausenhagener Sportplatz heute unter anderem zwei Gartenrotschwänze.




Heute starteten wir unsere morgendliche Exkursion in unserer Nachbargemeinde am Mendener Hexenteich. Auf unserem 8 km Rundweg in Richtung Oesbern konnten wir u.a. folgendes beobachten: 1 Baumpieper, 2 Gartenrotschwänze, 2 Hausrotschwänze, 3 Grauschnäpper, 2 Tannenmeisen, mind. 5 Haubenmeisen, 7 Schwanzmeisen in 2 Trupps, >6 Wintergoldhähnchen, 5 Dompfaffe, 1 Goldammern, einzelne Baumläufer, 1 Grünspecht, einzelne Buntspechte, 1 Rotmilan, 2 Mäusebussarde sowie 2 Habichte (1:1). Anschließend stärkten sich die 10 Teilnehmer des Ornithologischen Stammtisches Fröndenbergs bei einem gemeinsamen Grillnachmittag von dieser Exkursion in gemütlicher Runde.

Eine der Haubenmeise aus einem 5er Trupp…..am 15.08.2026 (Foto: Andre Matull)

Grauschnäpper in einer Baumkrone…..am 15.08.2026 (Foto: Andre Matull)

Insgesamt mindestens 3 Grauschnäpper zusammen über uns am Wegesrand…..am 15.08.2026 (Foto: Clemens Rethschulte)

Gartenrotschwanz an einem Gehöft am Waldesrand…..am 15.08.2026 (Foto: Andre Matull)

Ebenfalls hier hat der Hausrotschwanz erfolgreich gebrütet…..am 15.08.2026 (Foto: Clemens Rethschulte)

Gemeine Keilfleckschwebfliegen, auch unter Wald-Mistbiene bekannt, beim Frühstück…..am 15.08.2026 (Foto: Clemens Rethschulte)

Eine Echte Blattwespe zusammen mit einer Kleinen Erzschwebfliege. Insgesamt aber heute sehr wenig Insekten und kaum Schmetterlinge…..am 15.08.2026 (Foto: Clemens Rethschulte)
Jetzt in der zweiten Augustwoche lässt sich – wie im Falle des Baumfalkenbrutnachweises von Clemens Rethschulte (s.u.) – noch der eine oder andere heimliche Spätbrüter nachweisen. So konnte von H. Knüwer und H. Maas bei den Routinezählungen südlich des Hemmerder Schelks offenbar auch das Weibchen zum dortigen Wespenbussard-Brutpaar am heutigen Vormittag dokumentiert werden. Rückblickend klärt sich möglicherweise eine irritierende Beobachtung eines Wespenbussardpaares bei Bausenhagen vom 02.07.26. Das damals fotografierte Weibchen, wurde fälschlicherweise als Indiz für eine fehlgeschlagene Brut des angetroffenen Paares gewertet, da in den ersten Julitagen die Weibchen eigentlich immer fest auf dem Horst sitzen. Mit dem Kenntnisstand von heute kann man annehmen, dass das damalige Weibchen gar nicht der Partner „unseres“ Männchens gewesen ist. Nach Fotoabgleich mit den Bildern von Andre Matull könnte es sich allerdings bei dem heute von ihm auf der Kiebitzwiese fotografierten Weibchen um das Tier vom 02.07. über dem Bausenhagenr Schelk handeln. Neben Übereinstimmungen im Farbmuster des Gefieders fällt auch ein übereinstimmender Handschwingenschaden bei H6 linksseitig auf. Die Bildbeispiele zeigen einmal mehr, dass Fotos in beinahe dedetivischer Spurenarbeit erhellende Details zur individuellen Einordnung und Brutpaarsuche ermöglichen.
Eine weitere unerwartete Wespenbussardbeobachtungen (♂) in der Mühlhauser Mark vom heutigen Vormittag gibt Anlass zur Hoffnung auf ein zweites Brutpaar im Unnaer Osten. Ebenda auch ein männlicher Gartenrotschwanz und eine Klappergrasmücke rastend. Ebenso zeigte sich ein Durchzügler-Gartenrotschwanz auf dem Bausenhagener Sportplatz sowie unter anderem auch ein Trauerschnäpper.







Heute Nachmittag fand ich in den Hemmerder Wiesen – kurz vor der Horster Mühle – die traurigen Überreste einer Schleiereule. Wenige Wochen zuvor wurde in diesem Bereich eine Schleiereule von Björn Nikula auf ornitho.de gemeldet. Der Verdacht liegt nahe, dass es dieselbe Schleiereule war.

Überreste einer am 16.08.2026 aufgefundenen Schleiereule (Foto: Hartmut Brecher)
Heute konnte ich neben dem traurigen Totfund noch 2 Grauschnäpper, 1 Mönchsgrasmücke (W), 1 Goldammer sowie wiederum zahlreiche Bluthänflinge beobachten. Im Hemmerder Ostfeld mindestens 4 Braunkehlchen auf Rapsstoppeln, 1 Schwarzkehlchen und eine Rohrweihe (M).
Bereits am 07.08.2026 konnte ich in der Westhemmerder Feldflur meinen für mich ersten Steinschmätzer des Herbstzuges entdecken. 4 Tage später dann einen Steinschmätzer südlich des Steiner Holzes. Am 13.8.2026 konnte ich wiederum im Bereich der Horster Mühle die folgenden Vogelarten beobachten: 1 Gartenrotschwanz, 1 Trauerschnäpper, mindestens 2 Grauschnäpper, 1 Gelbspötter, 1 Mönchsgrasmücke und mindesten 20 Bluthänflinge (darunter zahlreiche Jungvögel).

Grauschnäpper am 16.08.2026 in den Hemmerder Wiesen (Foto: Hartmut Brecher)
Begünstigt durch das zum Wochenende gemähte Gelände und dem leichten Nordostwind gelangen heute vom alten Aussichtshügel der Kiebitzwiese in Fröndenberg eine Reihe interessanter Beobachtungen, insbesondere von Thermikseglern und stationären Beutegreifern – ein Reichtum, der auf solchen gemähten Flächen leider meist nur von kurzer Dauer ist.
Neben 7 Mäusebussarden in unterschiedlichen Farbmorphen, 6 Graureihern, 4 Weißstörchen (beide hiesigen Brutpaare), 3 Kolkraben, 2 Silberreihern, 2 Rotmilanen, 2 Turmfalken, einem weiblichen Wespenbussard, einem Habicht sowie einer Rohrweihe kreisten am Vormittag 32 Weißstörche hoch über dem Gelände, welche kurz darauf ihren Weg Richtung Südwesten fortsetzten.
Tief fliegende Rohrweihe und Mäusebussarde ließen zeitgleich aus unterschiedlichen Richtungen insgesamt 22 Bekassinen aus der Deckung und ca. 500 Stare fortlaufend von der einen in die andere Richtung flüchten.
Des Weiteren u. a. Hausrotschwanz und Dorngrasmücke mit Herbstgesang, ungezählte Mehl- und Rauchschwalben, 5 Bluthänflinge, 2 Kernbeißer, 2 Türkentauben, eine Rohrammer, eine Hohltaube, mehrere Mönchsgrasmücken sowie Grün- und Buntspechte.
Während in der Umgehungsrinne 2 Waldwasserläufer rasteten, gab sich aus der Sichlerbucht eine Wasserralle akustisch zu erkennen.
Im Rahmen des Vogelzugs fielen einige wenige Baumpieper und Schafstelzen auf.
















Heute oberhalb Priorsheide (Frdbg.-Bausenhagen) in sengender Hitze ein erster Steinschmätzer auf dem Wegzug rastend. Ein ebenda ruhelos vorbeifliegender Schwalbenschwanz „wollte“ nicht fotografiert werden. Gestern nur wenige Hundert Meter davon entfernt auf Rapsstoppeln 5 erste Braunkehlchen.
Auf dem Golfplatz „Am Winkelshof“ abends (13.08.) 2 Trauerschnäpper und eine Grauschnäpper-Familie mit mindestens 2 flüggen Jungvögeln, die jedoch noch gefüttert wurde.







Was lange währt … – allen Unkenrufen zum Trotz ließ sich heute (endlich!) doch noch ein sicherer Brutnachweis für Wespenbussarde im Unnaer Osten mit Fröndenberg erbringen. Im Rahmen der von Hermann Knüwer in alter Tradition am 05.08. gestarteten Zugvogelzählung im Osten von Frdbg.-Bausenhagen war bereits mehrfach ein Wespenbussard-Männchen aufgefallen, das sich allein heute Morgen 4 x zeigte. Ein fünfter Wb konnte heute nicht eindeutig individuell angesprochen werden – es könnte der weibliche Partner gewesen sein. Zunächst stimmte bei allen Beobachtungen das regelmäßig erkennbare Muster im Erscheinen und Verschwinden optimistisch: die Start-Ziel-Betrachtung ergab den Hemmerder Schelk als „Dreh-und-Angelpunkt“. Somit schien sich eine bereits zu Beginn des Sommers aufgestellte Prognose (möglicher Brutversuch im Schelk?) zu bestätigen. Die heutigen Flugaktivitäten des Wb.-Männchens über mehrfach hin- und zurückgeflogene identische Strecken ließen Wabentransport vermuten, der schließlich zweimal bestätigt werden konnte. Auch die stark beschädigten Schwanzfedern des Männchens deuten daraufhin, dass in den zurückliegenden Wochen viele „Erdarbeiten“ gemacht worden sind und etliche Wespennester ausgegraben wurden. Gerade unmittelbar vor dem jetzt anstehenden Ausfliegen der oder des Jungen ist damit „kurz vor knapp“ doch noch ein Brutnachweis gelungen!
Gestern auf dem Golfplatz „Am Winkelshof“ (Frdbg.) ein erster rastender Trauerschnäpper auf dem Wegzug. Ebenda auch mehrfach an zwei konstanten Stellen jeweils Grauschnäpper mit Brutverdacht. Ein weiterer Revierfund an der „Bausenhagener Alm“ mit mindestens 2 flüggen Jungvögeln und mindestens ein Revier in den Hemmerder Wiesen. Im eigenen Garten (Frdbg.-Hohenheide) am 08.08. ein rufender Kleinspecht. Unsicher sind noch Brutnachweise für Baumfalken – jedoch lässt eine Reihe von Einzelbeobachtungen auf 1 Bp im Grenzbereich von Bönen/Hamm/Unna, 1 Bp im Raum Hemmerde/Holtum, 1Bp im Raum Wickede/Menden und 1Bp im Fröndenberger Westen schließen. Erfreulich ist der mehrfache Nachweis von Turteltauben knapp südlich der Kreisgrenze mit bis zu 5 Individuen in 3 Revieren.











