Einem glaubwürdigen Hinweis auf flügge junge Waldohreulen vom 01.06.2021 konnten wir erst Tage später folgen. Statt der erhofften Waldohreulen entdeckten wir einen Grünspecht und zwei rufende Rebhühner in der Feldflur unmittelbar nördlich des Selmer Stadtrandes.
Kammbläßhuhn im Naturpark s´Albufera (Mallorca) am 01.06.2021, Foto: Uwe NorraKorallenmöwe hautnah am Strand von Port de Pollença (Mallorca) am 02.06.2021, Foto: Uwe NorraZwergschnäpper Männchen im Urwald von Bialowieza (Polen) am 15.06.2021, Foto: Uwe Norra
Am 19.06.2021 kreisten über unserer Siedlung an der Grenze zu Horstmar 7 Störche und ein Mäusebussard. Sie nutzen relativ lange die gute Thermik und zogen in großer Höhe ihre Bahnen. Daher Aufnahmen mit starkem Crop.
Das Findelkind an unserem Segler- und Schwalben-freundlichen Haus meiner Mutter ist wieder ins Eigenheim eingezogen und bis jetzt auch darin geblieben.
2 von 7 kreisenden Weißstörchen, Lünen, 19.06.2021 Foto: Andreas NickelMäusebussard, Lünen, 19.06.2021 Foto: Andreas NickelMauersegler-Findelkind, Lünen, 19.06.2021 Foto: Andreas NickelEigenheim in Lünen, 19.06.2021 Foto: Andreas Nickel
Bei meiner ca. 15 km langer ornithologischen Wanderung durch den Hochwald bei Hemer/Deilinghofen konnte ich u.a. folgendes beobachten: 1 Tannenhäher, 2 Schwarzspechte (ob Paar oder Altvogel mit Jungvogel war nicht erkennbar), 4 Kolkraben (1 Ex. ruft am Ortsrand aus dem Wald + 3 Kolkraben (Familienverband?) im Flugkampf mit einem Mäusebussard über dem Stephanopler Tal), 2 singende Baumpieper, 2 Birkenzeisige (1:1, mit Fluggesang), 3 singende Tannenmeisen, 2 Haubenmeisenreviere (1 x mit flüggen Jungvögeln im Familienverband), an mind. 20 Stellen Sommergoldhähnchen, mind. 2 Dompfaffreviere, > 10 singende Fitisse, ca. 10 singende Dorngrasmücken (meist in den Schonungen), >5 singende Singdrosseln, einzelne Buntspechte mit flüggen Jungvögeln sowie 1 Rotmilan.
Tannenhäher in einem „noch“ intakten Teil des Hochwaldes bei Deilinghofen….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)„Frühstückszeit“….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Zwischen den Zapfen ist der Tannenhäher gut getarnt….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Mittlerweile auch ein seltener Anblick: Birkenzeisigmännchen auf seiner Singwarte….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Heute hatte ich das Gefühl, dass durch den großen Verlust an Fichtenwaldbeständen, die Sommergoldhähnchen in den übriggebliebenden Waldgebieten „enger“ zusammenrücken.….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel) Haubenmeise im Hochwald.….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)
Das frühe Aufstehen hat sich alleine schon gelohnt, wenn man Auge in Auge vor einem Rehbock steht. Nach einem gegenseitigem Betrachten, ging dann jeder seines Weges ..….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)
Leider bleiben dem Besucher der OAG-Seite diese 2 folgenden Bilder nicht ersparrt. Hier stand einst ein alter Hochwald, teilweise aus Uralt-Fichten. Vor dem Fichtensterben war hier der Lebensraum von einem zweiten Tannenhäherpaar, Kolkrabe, Schwarzspecht sowie Wespenbussard. Diese Mondlandschaft ist nun wieder aus wirtschaftlichen Aspekten nur mit reinen Nadelhölzern aufgeforstet. Der Mensch lernt nicht dazu!.….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Soweit das Auge reicht: Setzlinge von Nadelbäumen.….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)
Bei meiner heutigen Wanderung bei Hemer/Deilinghofen habe ich ab etwa Sonnenaufgang (5.15 Uhr) bis ca. 11 Uhr nebenbei grob die Schmetterlinge direkt am Wegesrand erfasst. Dabei notierte ich, ohne gezielte Suche, alle „größeren“ Falter, die ich bis zu ca. 3 Meter Abstand zum Weg entdeckte. Kleinere Nachtfalter wie z.B. Motten oder Wickler, habe ich nicht gezählt. Hier lag die Zahl der umherfliegenden Insekten zu hoch bzw. war zu unübersichtlich für eine „beiläufige“ Bestandserfassung. Denn mein Hauptaugenmerk lag natürlich bei der Vogelwelt!. Im Ganzen war die Beobachtungsliste auf dem ca. 15 km langem Wanderweg doch ernüchternd. Die etwas höheren Zahlen einiger Schmetterlingsarten darf nicht hinüber hinwegtäuschen, dass auch im Hochwald das Artensterben zu beobachten ist. So stand auf besagter Liste am Ende folgende Minimumzahlen: 17 Kleine Füchse, 3 Distelfalter, nur 3 unbestimmte Weißlinge, 10 Rostfarbige Dickkopffalter, 2 Hauhechelbläulinge, 2 Kleine Wiesenvögelchen, 12 Pantherspanner, 9 Rotkragen-Flechtenbärchen, 1 Hartheuspanner, 1 Moorwald-Adlerfarnspanner, 1 Labkrautspanner (unbestimmt), 14 Nachfalter (nicht bestimmbar im Flug) sowie 3 Schmetterlinge, wo ich nicht erkennen konnte , ob Nacht- oder Tagfalter. Die ornithologischen Beobachtungen folgen in einer Extra-Meldung!
Einer von 3 Distelfalter….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Sie gehörten zu den „häufigeren“ Arten am heutigen Tag: die Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus)….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Mindestens stolze 17 Exemplare vom Kleinen Fuchs durfte ich heute notiren. Alleine 6 Ex. in einem einzigen blühenden Brombeerbusch….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Nur 2 Hauhechelbläulinge waren eine sehr magere Ausbeute….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Bei den Nachtfalter war er der Sieger: der tagaktive Pantherspanner….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Wie dieser Nachtfalter zu seinem Namen kam, kann man auf dem Bild gut erkennen: Rotkragen-Flechtenbärchen (Atolmis rubricollis). Er bevorzugt Misch- und Nadelwälder mit hohem Fichtenanteil. Sein Bestand wird sicherlich mit dem Fichtensterben in den nächsten Jahren einbrechen….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Er saß mitten auf dem Weg: ein Hartheu-Spanner (Siona lineata)….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Bei diesem Labkrautspanner bin ich mir nicht sicher, ob es sich um den Graubinden- oder um den Breitbinden-Labkrautspanner handelt….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Noch soeben mit Teleobjektiv im Unterholz erwischt: ein Moorwald-Adlerfarnspanner (Petrophora chlorosata)….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Auch die Zahl der „größeren“ Käfer war heute sehr „übersichtlich. Hier zwei Rüssel-Rotdeckenkäfer (Lygistopterus sanguineus) beim Liebesspiel….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Gefleckter Schmalbockkäfer (Leptura maculata) auf einer Margarite….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Er leuchtet besonders schillernd in der Morgensonne: der Grüne Scheinbockkäfer (Oedemera nobilis)….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Männchen der veränderlichen Krabbenspinne (Misumena vatia)wartet auf Beute….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Im Kreis Unna gibt es an verschiedenen Orten Mäusebussard-, Habicht- und Rotmilan-Nachwuchs zu beobachten; hinzu kommt ein zweites Wespenbussard-Brutrevier.
Junger Habicht im Lettenbruch-Nord am 18.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Mäusebussard-Nachwuchs in Dortmund (12.06.21, Foto: C. Rethschulte).Junge Habichte im Kreis Unna am 16.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Rotmilan-Nestling im Kreis Unna am 14.06.21 (Foto. C. Rethschulte).Rotmilan-Nestling im Osten von Bönen am 19.06.21 (Foto. C. Rethschulte).Adulter Rotmilan im Osten von Bönen am 19.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Wespenbussard auf dem Horst im Osten von Bönen am 19.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Steinkauz in Altenbögge, auch er sollte Nachwuchs haben (16.06.21, Foto: C. Rethschulte).Juvenile Bachstelze im NSG Lettenbruch am 18.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Kleiner Heufalter im NSG Lettenbruch am 18.06.21 (Foto: C. Rethschulte).Gebänderte Prachtlibelle im NSG Lettenbruch am 18.06.21 (Foto: C. Rethschulte).
Im HRB der Seseke fiel mir unter den >8 Graureihern ein sehr dunkel gefärbter Reiher auf, wahrscheinlich ein Jungvogel, der etwas aus der Art geschlagen erscheint, ein Purpurreiher dürfte eher brauner gefärbt sein. Über dem Becken >25 Mauersegler, ~10 Rauch- und ~10 Mehlschwalben. Am Ufer 6 Kiebitze, 2 Waldwasserläufer und 6 Bachstelzen. In der Seseke Teichhühner mit 6 Küken.
Sehr dunkler, wohl junger Graureiher. 19.06.21 Foto: Hartmut PeitschDer Unterscheid zum alten Graureiher ist sehr deutlich… 19.06.21 Foto: Hartmut PeitschMauersegler mit vollem Kehlsack, 19.06.21 Foto: Hartmut PeitschTeichhühner in der Seseke. 19.06.21 Foto: Hartmut Peitsch
Wie schon von Gregor Zosel beschrieben, ist der Höhepunkt der Brutzeit bei vielen Vögeln erreicht oder überschritten. In den Hemmerder Wiesen heute noch Gesang von Gartengrasmücken, Dorngrasmücken, >3 Sumpfrohrsängern, 1 Gelbspötter, 1 Nachtigall, 1 Kuckuck. Gestern, 17.06., ebenda sogar noch 3 Kuckucke (2,1), wobei das Weibchen diesmal der grauen Morphe angehörte – also nicht identisch mit dem zuletzt hier beobachteten Weibchen (braune Morphe), >2 Kiebitze. Die 4 (!) Jungstörche im Grenzbereich zur Horster Mühle sind inzwischen fast ausgewachsen.
Am Mittwoch, 16.06., über Frdbg.-Hohenheide ein kreisender, männlicher Wespenbussard. Der Vogel erinnerte vom Färbungstyp sehr an ein Männchen, das am 29.05.21 über dem Hemmerder Schelk kreiste und schließlich nach SO abflog. In den Bielenbüschen bei Frdbg.-Frömern flügger Waldkauznachwuchs (> 2 Jungvögel)
Aus dem Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede gibt es vom Besuch am letzten Wochenende, 13.06., zu berichten, dass das mehrfach gemeldete Flussregenpfeifer-Paar die Brut in einem Filterbecken erfolgreich zu Ende gebracht hat: 4 muntere Jungvögel! Ebenda erwähnenswert – ein nach Libellen jagender Baumfalke.
Abschließend einige Bemerkungen zu den vielfach zu beobachtenden alarmierenden Bestandseinbrüchen oder Totalausfällen bei vielen Schmetterlingen. Auch die von Gregor Zosel gemeldeten Falter trösten nur wenig über die geringen Individuen- und Artenzahlen hinweg. Nach meinen Beobachtungen scheinen neben den fortbestehenden negativen Einflüssen wie Lebensraumzerstörung und Pestizideinsätzen zunehmend auch Temperatur-Extreme eine Rolle zu spielen. Ein entscheidender Zeitabschnitt ist hier das Winterhalbjahr, das Schmetterlinge als Ei, Puppe, Raupe oder Falter in einem Ruhezustand überstehen. Sinkende Temperaturen leiten die Winterpause ein – steigende Temperaturen beenden sie schließlich. Unter Zuchtbedingungen kann man die Winterruhe einer Schmetterlingspuppe durch künstliche Kälte- und dann Wärmereize von mehreren Monaten auf wenige Wochen verkürzen. Gerade im vergangenen Winter hatten wir nach eigenen Wetteraufzeichnungen mehrfache Wechsel zwischen Phasen mit starken Frösten und anschließenden Warmperioden mit zweistelligen Temperaturen. „Falsche“ Temperaturanreize können eine optimale Synchronisation der Lebenszyklen mit der für die Fortpflanzung nötigen Entwicklung der Vegetation empfindlich stören. Auch tödliche Krankheiten oder Pilzbefall treten in feuchtwarmen Wintern gehäuft auf.
Noch immer sind bis zu drei Kuckucke in den Hemmerder Wiesen sehr aktiv. Hier ein Männchen, das ein Weibchen begleitet, 17.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer) … beachtlich im dortigen Storchenhorst ist auch die stolze Zahl von 4 (!) fast flüggen Jungvögeln …, 17.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… auch wenn die Flügel längst noch nicht tragen, wird die Flugmuskulatur schon fleißig trainiert …, 17.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… kurz nacheinander bringen beide Altvögel reichlich „Kraftfutter“ (vermutlich Mäuse), 17.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)Kreisender Wespenbussard-Mann über Frdbg.-Hohenheide. Die Bildmontage zeigt zwar große Ähnlichkeit mit einem Männchen über dem Hemmerder Schelk am 29.05., lässt aber doch kleine Unterschiede erkennen, 16.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)Nach Libellen jagender Baumfalke im Ruhrtal bei Frdbg.-Langschede …, 13.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)Die „Zitterpartie“ der langen Brutzeit im Filterbecken des Wassergewinnungsgeländes (Frdbg.-Langschede) ist erfolgreich überstanden. Der schon sehr mobile Nachwuchs wird jetzt von beiden Altvögeln umsorgt, 13.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)Mit wenigen derzeit fliegenden Exemplaren der zweiten Generation ist der einstige „Allerweltsfalter“ Kleiner Fuchs auch in diesem Jahr „dünn gesät“ (Frdbg.-Hohenheide) ..,14.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… das für mich erste Raupennest einer anderen Allerweltsart im Brennesselsaum: Tagpfauenauge, 17.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)… eine Schönheit aus der Gilde der Nachfalter: Perlglanzspanner (Campaea margarita), an der Haustürbeleuchtung (Frdbg.-Hohenheide), 17.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)In eigenen Wetteraufzeichnungen (graphische Umsetzung: Hermann Knüwer) zeigen die täglichen Minimum- und Maximumtemperaturen von November 2020 – April 2021 immer wieder Wechsel zwischen sehr warmen und sehr kalten Phasen. Besonders extrem fallen sechs „Eistage“ (konstant unter Null) im Februar auf – mit einem Temperaturtiefststand von minus 17,5 °C, dem schon wenige Tage später Tagesmaxima bis plus 17,8 °C folgen. Auch vor Weihnachten liegen „frühlinghafte“ Tage mit zweistelligen Tageswerten – nach einem frostigen Novemberende. Schwierige Verhältnisse für Überwinterer, die es gern konstant kalt haben, 18.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer / Hermann Knüwer)Als kleiner Hoffnungsschimmer zeigt sich dieser stark abgeflogene Distelfalter in den Hemmerder Wiesen, der als wanderaktiver Falter schon Hunderte Kilometer hinter sich haben dürfte. Vielleicht sorgt diese Art durch nachwachsende Generationen für mehr Schmetterlinge im Spätsommer. Auch aus anderen Teilen des Landes gibt es Meldungen von Distelfaltereinflügen, 18.06.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Meine Morgenspaziergänge ging in den letzten drei Tagen entlang der Ruhr vom Münzenfund (NSG Kiebitzwiese) bis zum Himmelmann Park. Hierbei legte ich meinen Hauptaugenmerk auf das „Kleingetier“ entlang des Weges. In der Vogelwelt fängt langsam die „Sommerflaute“ an. Viele Vögel haben ihr Jungvögel flügge und beginnen mit ihrer Mauser. Die Gesangstätigkeit nimmt langsam ab. Bei der unerträglichen Hitze schon ab den frühen Morgenstunden ist die Aktivität in der Vogelwelt auf das Notwendigste runtergefahren. Somit habe ich an diesen Tagen mal nicht gezielt Vogelarten und deren Zahlen notiert.
Einer der zwei Rotmilane über dem Himmelmann Park….am 17.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Junge Dohlen im Hindenburg Hain….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Junges Rotkehlchen im Hindenburg Hain….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Junge Mönchsgrasmücke im dichten Blätterwerk….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Die Amsel sammelt Nistmaterial im Hindenburg Hain. Hier liegt wohl eine Zweitbrut an….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Mindestens 3 Waldbrettspiele flogen die letzten Tage in den schattigen Bereichen des Hindenburg Hains umher….am 17.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Kleiner Fuchs im NSG Kiebitzwiese….am 18.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) waren auf dem ganzen Weg anzutreffen….am 18.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Mehrere Hauhechelbläulinge kann man im Moment im Himmelmann Park beobachten. Sie werden vom dortigen Hornklee angelockt….am 17.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)
Hier entdeckte ich auch ein Kleines Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus)….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)
Langhornfalter (Nemophora degeerella) in den Hochstaudenfluren entlang der Ruhr….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Vierbindiger Schmalbock (Leptura quadrifasciata) am Ruhrufer….am 17.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Gefleckter Schmalbockkäfer (Leptura maculata) eine Blüte weiter….am 17.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Zwei Glattschienige Pinselkäfer (Trichius gallicus) im Hindenburg Hain….am 17.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Stolperkäfer (Valgus hemipterus) am Himmelmann Park….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Diesen Graubraunen Flachstrecker (Philodromus cespitum) entdeckte ich erst bei der Bearbeitung des Fotos. Für mich eine neue Spinnenart für Fröndenberg. Fotografieren wollte ich eigentlich nur den Kleinen Schmalbockkäfer (Stenurella melanura)….am 17.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Endlich zumindest ein Weibchen der Blauflügel-Prachtlibelle an der Ruhr….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Im Vergleich dazu ein Weibchen der Gebänderten Prachtlibelle….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Große Pechlibelle (Ischnura elegans) in der Morgensonne….am 17.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)
Auf dem Offenlandkomplex (Getreide, Mais, extensiv genutzte Magerweide) südlich des ev. Friedhofes Heil mehrere Schafstelzen (vermutlich > 3 Brutpaare) und mind. ein Brutpaar Feldlerchen. Dazu einige Stieglitze und zwei Goldammern. An der Blänke Disselkamp zwei sachte warnende Kiebitze (vermutlich Nachgelege) und einzelne Rohrammern.
Am 09.06.21 gelangen am Beversee diese Serien-Fotos der wiederholten Paarung des Großen Granatauges.
Paarungsrad des Großen Granatauges, Beversee Bergkamen, 09.06.2021 Foto: Horst R. KraftPaarungsrad des Großen Granatauges, Beversee Bergkamen, 09.06.2021 Foto: Horst R. KraftPaarungsrad des Großen Granatauges, Beversee Bergkamen, 09.06.2021 Foto: Horst R. KraftPaarungsrad des Großen Granatauges, Beversee Bergkamen, 09.06.2021 Foto: Horst R. KraftPaarungsrad des Großen Granatauges, Beversee Bergkamen, 09.06.2021 Foto: Horst R. KraftPaarungsrad des Großen Granatauges, Beversee Bergkamen, 09.06.2021 Foto: Horst R. Kraft
Gestern und heute waren wir ab Sonnenaufgang einige Stunden an den Mendener Oeseteichen unterwegs.
Heute konnten wir für uns überraschend hier 4 Knäkenten beobachten.
Weitere Beobachtungen u.a.:
3 Flussregenpfeifer (balzend), ein Eisvogel, 4 Zwergtaucher + 2 Pulli, 6 Schnatterenten, ca. 20 Reiherenten, mind. 20 Blässrallen, eine Rostgans, 2 Nilgänse, 6 Kanadagänse, 7 Graugänse, 2 Höckerschwäne + nur noch 2 Pulli, 2 Graureiher, ein Neuntöter (m),ein Waldlaubsänger (singt im angrenzenden Wald) und ca. 5 Sumpfrohrsänger.
Noch ist es fast kühl. Sonnenaufgang an den Oeseteichen. 14.06.2021 (Foto:Klaus Matull)Neu errichtete Beobachtungsstände an den oberen Oeseteichen. 14.06.2021 (Foto:Klaus Matull)Für uns überraschend konnten wir hier heute insgesamt 4 Knäkenten beobachten. 14.06.2021 (Foto:Andre Matull)Neuntöter mit Beute, welche er möglicherweise an ein (brütendes?)Weibchen übergibt. 14.06.2021 (Foto:Klaus Matull)Danach geht es direkt zurück zu einer Warte. 14.06.2021 (Foto:Klaus Matull)Viele Dorngrasmücken versorgen aktuell ihren Nachwuchs im Nest. 14.06.2021 (Foto:Klaus Matull)Bei Sonnenaufgang hört man hier doch noch einige Sumpfrohrsänger singen. 14.06.2021 (Foto:Andre Matull)3 ist einer zu viel…Lebhafte Flussregenpfeifer am frühen Morgen. 14.06.2021 (Foto:Andre Matull)Flussregenpfeifer an den Oeseteichen. 13.06.2021 (Foto:Klaus Matull)Graureiher lauert früh morgens auf mögliche Beute. 14.06.2021 (Foto:Klaus Matull)Da waren es nur noch 2 (von ursprünglich 7) Jungschwäne auf den Oeseteichen. 13.06.2021 (Foto:Klaus Matull)Der junge Buntspecht wartet am Morgen erwartungsvoll im angrenzenden Wald auf seine Eltern und Futter. 14.06.2021 (Foto:Klaus Matull)
Heute ab Sonnenaufgang konnte ich im Ostteil des NSG Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 1 Flussregenpfeifer, 3 Weißstorche (1 Altvogel mit 2 Jungvögel), 5 Schnatterenten, 43 Reiherenten, 4 Blässrallen (1 auf Nest), 5 Rostgänse, 15 Graugänse (Alter im hohen Gras nicht bestimmbar), 5 Kanadagänse + 9 dj. Ex., kein Zwergtaucher, 3 Graureiher, 1 Eisvogel, 1 Neuntöter (M), 1 Grauschnäpper sowie 1 Schwarzmilan.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 3 Waldwasserläufer, 5 Kiebitze, 4 Schnatterenten, 20 Reiherenten, 1 Rostgans, 43 Kanadagänse + 16 (Familien mit 3,3,4,6) dj. Ex., 7 Nilgänse + 19 dj. Ex., 8 Graureiher, 2 Gebirgsstelzenfamilien (3 Altvögel) mit 2 sowie 1 dj. Ex., 2 Neuntöter (1:1; Revier wieder in Hecke am Osttor), ein Bluthänflingpaar, ca. 200 Stare sowie 3 Rotmilane (jagen auf frisch gemähten Wiesen).
Das Traditionsrevier der Neuntöter in der Westicker Heide nördlich der Wilkenhege ist auch dieses Jahr besetzt. Hier heute ein Paar. Aus dem südlich angrenzenden Wald 1 rufende Hohltaube.
Neuntöterweibchen im Hammer Wasserwerk….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Gebirgsstelzen an einem Überlauf eines Filterbeckens im Hammer Wasserwerk….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Hier suchen sie nach Wasserinsekten….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Diesjährige Nilgans im Wasserwerk….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Diesjähriger Star auf den gemähten Wiesen….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Frühmorgens am Flößergraben. Noch hängt Nebel über den Gewässern….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Graureiher nahe der Rammbachmündung….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Entspannter Höckerschwan mit seinem Nachwuchs auf der Ruhr….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Die beiden jungen Weißstörche wachsen und gedeihen. Noch ist aber stets ein Altvogel auf dem Horst….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Schwarzmilan am südlichen Ruhrufer….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Die Dorngrasmücken waren heute die eifrigsten Sänger. Bei den Sumpfrohrsänger schwächt der Gesang langsam , während nun die Zilpzalpe wieder vermehrt zu hören sind….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Für mich für die Kiebitzwiese eine neue Libellenart. Erstmals konnte ich hier die Blaue Federlibelle (Platycnemis pennipes) beobachten….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Große Pechlibelle (Ischnura elegans) auf dem Ruhrdamm….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Paarungsrad der Hufeisenazurjungfer….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Paarungsrad der Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula) ….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
An allen Gewässern sind die Gebänderten Prachtlibellen bei den Hochzeitsflügen zu beobachten….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Gefleckter Schmalbockkäfer (Leptura maculata) nahe des Flößergrabens….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Eine Braune Tageule (Euclidia glyphica) genießt die Morgensonne….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Einzelne Exemplare des Rostfarbigen Dickkopffalters (Ochlodes sylvanus) flogen heute auf der Kiebitzwiese….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Im Lippetal in Alstedde lieferten die Dohlen heute ein riesiges Spektakel. Schon von Weitem war das laute Geschrei zu hören. Als ich näherkam sah ich, dass sich in zwei kurzen Heckenabschnitten einige hundert Exemplare, wahrscheinlich eher über tausend, versammelt hatten und sich lautstark bemerkbar machten: Hitchkock lässt grüßen! Es schien, als habe sich die gesamte Lüner Brutpopulation hier versammelt. Der Grund für diese Versammlung war nicht eindeutig zu erkennen. Allerdings konnte ich in den letzten Tagen mehrfach beobachten, wie einzelne Dohlen in diesen Bäumen Maikäfer absammelten, die hier in diesem Jahr auffallend zahlreich sind. Bei einigen Vögeln konnte man heute einen gut gefüllten Kehlsack erkennen. Hier fand wohl gerade das große Fressen statt.
Heute ab dem Sonnenaufgang habe ich einen Großteil Heckenlandschaft in den Altendorfer Ruhrwiesen zwischen der Dellwiger Kuhbrücke und der Schoofsbrücke nach Neuntötern abgesucht. Von den Wirtschaftswegen aus konnte ich stolze 5 Reviere festmachen. 5 Männchen + 1 Weibchen. Möglicherweise sind im nicht begehbaren Teil noch das ein oder andere weitere Revier. Ansonsten in diesem Gebiet u.a.: 2 Schafstelzen singend, 5 singende Dorngrasmücken, 1 singende Klappergrasmücke, 3 singende Feldlerchen, 8 singende Goldammern, 1 singender Sumpfrohrsänger sowie 1 überfliegender Waldwasserläufer.
Mystischer Sonnenaufgang in den Altendorfer Ruhrauen….am 12.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Naturbelassene Wiesen und Felder, dazu traumhafte Heckenabschnitte sind ideale Lebensräume für Neuntöter und Co.….am 12.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Viel Geduld und immer wieder Absuchen der Hecken mit dem Fernglas sind angesagt, wenn man Neuntöter kartieren will. Meist wird man durch seinen Ruf auf ihn aufmerksam….am 12.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Zwei Schafstelzenreviere notierte ich am heutigen Vormittag im Beobachtungsgebiet….am 12.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Während in den meisten Gebieten Fröndenbergs die Goldammer abnimmt, habe ich das Gefühl, dass in den Altendorfer Ruhrwiesen der Bestand leicht zunimmt….am 12.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)