Alle Artikel in: Gesehen – Gehört

Fröndenberg / Unna: Waldwasserläufer, Bergpieper, Wasseramsel, Tafelente, Tundrasaatgänse, Wanderfalken u.a., 01.01.2026 (B.Glüer)

Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede heute unter anderem 5 Waldwasserläufer, 2 Bergpieper, 2 Gebirgsstelzen, 3 Bachstelzen, 1 Wasseramsel, zwischen Reiherenten 1 weibliche Tafelente. Teils zugefrorene Wasserflächen lassen die ans Wasser gebundenen Arten an ungewöhnlichen Orten erscheinen.

Noch im alten Jahr (29.12.) ein Trupp von 11 Tundrasaatgänsen in den Hemmerder Wiesen.

Einer von 5 Waldwasserläufern im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede…, 01.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… diese 4 Exmpl halten Kontakt…, 01.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… auf der eisfreien Ruhr zwischen Reiherenten auch diese einzelne Tafelente (w) …, 01.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… Wasseramseln tauchen nur ausnahmsweise im Wassergewinnungsgelände auf. Der Wassereinlauf am Filterbecken mag ein „Fließgewässer“ vortäuschen, wie Wasseramseln es eigentlich mögen …, 01.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… doch alles Lauern und Warten auf die üblicherweise bevorzugte Beute (Steinfliegen- , Köcherfliegenlarven und ähnliches) ist vergeblich. Denn diese Wasserinsekten kommen hier wegen der ständig wechselnden Bedingungen im Filterbecken gar nicht vor …, 01.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… sämtliche beobachteten Tauchgänge blieben somit erfolglos, 01.01.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
Nur unregelmäßig in den Hemmerder Wiesen auftauchende Gäste aus den Weiten Sibiriens: Tundrasaatgänse (insgesamt 11 Exmpl). Kenntlich vor allem an den sehr dunklen Köpfen und Schnäbeln mit hell abgesetzter Spitze …, 29.12.2025 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenda auch dieser mehrjährige, rechts beringte Wanderfalke (m) auf Beute lauernd, die angesichts der zugefrorenen Flächen jedoch dünn gesät ist …, 30.12.2025 (Foto: Bernhard Glüer)
… auch dieses junge Wanderfalkenweibchen (K1) bei Frdbg.-Frömern scheint Probleme bei der Beutebeschaffung zu haben. Es hält sich lange Zeit in der Nähe eines großen Dohlenschwarmes auf, wobei jedoch nicht klar wird, wer nun wem nachstellt, 25.12.2025 (Foto: Bernhard Glüer)

NSG Lettenbruch/Bönen: Gartenvögel im Jahreswechsel (27.12.25 – 01.01.26, C. Rethschulte)

Am zweiten Weihnachtstag u.a. im Blickfeld der Kamera, ein (weiblicher) Kernbeißer….
…. und ein Eichelhäher (27.12.25, Fotos: C. Rethschulte).
Einen Tag später u.a. zwei Buntspechte….
…. zwei Kleiber….
…. ein Rotkehlchen….
…. ein Zaunkönig auf der Gartenwiese bei der Futtersuche (nicht häufig so frei zu fotografieren)….
…. Direkt in der Nähe diese weibliche Amsel….
…. und eine Sumpfmeise (28.12.25, Fotos: C. Rethschulte).
Am Neujahrstag versammeln sich bis zu acht Schwanzmeisen mehrmals um die ihnen bekannten Futterstellen im Garten – einfach schön, sie anzusehen und zu hören! (01.01.26, Foto: C. Rethschulte).

Hamm: Kleinspecht, Schwarzspecht und Mittelspecht am 31.12.2025 (Raphaela Gerwin und Gregor Zosel)

Heute bei unserem letzten Spaziergang in diesen Jahr hatten wir im Waldgebiet der Ostgeithe gleich 3 tolle Beobachtungen. Direkt am Bachlauf ein Kleinspecht direkt vor uns. Für dieses Gebiet für uns eine Erstbeobachtung. Ebenfalls direkt am Weg 1 rufender Schwarzspecht und 1 Mittelspecht. Beide mit Sichtkontakt. Heute für das kommende Jahr gelernt:“ Kamera zu Hause lassen, dann hat man die tollsten Beobachtungen!“ Allen Vogel- und Naturfreunden wünschen wir einen guten Rutsch und für 2026 neben schönen Erlebnissen in der Natur alles Gute, vor allem Gesundheit!

Unna: Kornweihe, Kranich, Stockente, Lachmöwe, Sturmmöwe und Schwarzspecht – 20.12. und 27.12.2025 (H. Knüwer)

In den Hemmerder Wiesen hielt sich am 20.12. längere Zeit eine weibchenfarbige Kornweihe auf, die sich zwischendurch auf den Spitzen einer Hecke niederließ.

Nach dem Temperatursturz vor ein paar Tagen haben die zuvor in großer Zahl in den Hemmerder Wiesen rastenden Gänse und Enten das Gebiet weitestgehend geräumt. Nur sechs Stockenten hielten sich heute auf der nicht zugefrorenen Amecke auf. Die Eisfläche in der Kernzone hat dennoch ein Kranichpaar mit Jungvogel nicht davon abgehalten, hier die Nacht zu verbringen (Mitbeobachter: G. Herber-Busch). Außerdem ca. 45 Lachmöwen mit einzelnen Sturmmöwen gen Osten überhinfliegend sowie ein Schwarzspecht.

Kornweihe in den Hemmerder Wiesen am 20.12.25
Kornweihe in den Hemmerder Wiesen am 20.12.25 (Foto: H. Knüwer)
Kornweihe in den Hemmerder Wiesen lässt sich auf einer Hecke nieder. – 20.12.25
Kornweihe in den Hemmerder Wiesen lässt sich auf einer Hecke nieder. – 20.12.25 (Foto: H. Knüwer)
wohl in diesem Herbst/Winter erstmalig in den Hemmerder Wiesen rastende Kraniche am 27.12.25
wohl in diesem Herbst/Winter erstmalig in den Hemmerder Wiesen rastende Kraniche am 27.12.25 (Foto: H. Knüwer)
Ausschnitt aus einem größeren Möwenschwarm (überwiegend Lachmöwen) über den Hemmerder Wiesen am 27.12.25
Ausschnitt aus einem größeren Möwenschwarm (überwiegend Lachmöwen) über den Hemmerder Wiesen am 27.12.25 (Foto: H. Knüwer)
Belegaufnahme: Schwarzspecht in den Hemmerder Wiesen am 27.12.25
Belegaufnahme: Schwarzspecht in den Hemmerder Wiesen am 27.12.25 (Foto: H. Knüwer)

Fröndenberg: Graureiher TAM, 18.12.2025 (Philipp Korreck)

Am 18.12.25 konnte ich auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg Graureiher Tam fotografieren, der anscheinend nach Google Recherche um die 16 Jahre alt ist.

Ich konnte beobachten, wie er sein Futter gegen einen Silberreiher verteidigen konnte.

Graureiher Tam in der Kiebitzwiese Fröndenberg, 18.12.2025 Foto: Philipp Korreck

Kamen: Vogeldaten, 20.12.2025 (Karl-Heinz Kühnapfel)

Im eigenen Garten wenige Vögel: 1 Rotkehlchen, 1 Wintergoldhähnchen, 2 Rabenkrähen, 2 Elstern, 2,1 Amseln im Pfaffenhütchen, 1 Fasan M.
Anbei 2 Amselfotos im Pfaffenhütchen vom 07.11.2025.

Amsel-Männchen im Pfaffenhütchen, Kamen, 07.11.2025 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Amsel-Weibchen im Pfaffenhütchen, Kamen, 07.11.2025 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Fröndenberg: Hausrotschwanz, Waldschnepfen, Wespenbussardhorst, Biber, Insekt des Jahres `24 u.a., 21.12.2025 (B.Glüer)

Am Tag des Winterbeginns und der Wintersonnenwende (Tage werden wieder länger!) ein kleiner Rückblick auf wenige Highlights der beobachtungsarmen Zeit zurückliegender Wochen. In den Waldgebieten des Stromberges (Frdbg.) konnte heute an zwei unterschiedlichen Plätzen je eine abfliegende Waldschnepfe beobachtet werden. Da Brutnachweise der Waldschnepfe im Kr. UN kaum noch gelingen, trifft man bei uns fast ausschließlich nur noch überwinternde Rastvögel an. Seit dem 26.11. gab es an sieben unterschiedlichen Tagen insgesamt 19 Sichtungen in dieser Region. Immerhin konnten beim ersten Antreffen der Art während einer 4stündigen Wanderung am Stromberg sogar 6 (!) Exemplare gefunden werden.

Ausgesprochen erfreulicher „Beifang“ während vieler Waldwanderungen war außerdem in den jetzt laubfreien Baumkronen die Entdeckung eines Wespenbussardhorstes. In vielen Meldungen des Spätsommers war wegen einer Reihe von Beobachtungen immer wieder vom Brutverdacht eines Paares nahe Frdbg.-Bausenhagen die Rede. Mindestens einmal wurde dieser Verdacht auch durch die Beobachtung von Wabentransport erhärtet. Horstsuchen der letzten Wochen um Bausenhagen blieben jedoch erfolglos. Jetzt gelang eher zufällig gut 3 km entfernt (für Wespenbussarde keine nennenswerte Distanz!) der Fund eines gut erhaltenen Horstes, der offenbar in diesem Jahr erst neu errichtet worden ist und deutlich sichtbar komplett aus belaubten Zweigen besteht.

Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede zeigte sich heute ein überwinternder Hausrotschwanz (m). Schon im vergangenen Winter 2024/25 hatte hier ein männlicher Hausrotschwanz überwintert. Auch zwei Waldwasserläufer überwintern offenbar im Gelände. Sie konnten heute wie auch schon bei zurückliegenden Begehungen angetroffen werden (es kann angenommen werden, dass es sich immer um dieselben Vögel handelt). Ebenfalls bemerkenswert – und in den jetzt vegetationsarmen Ufergehölzen der Ruhr besonders leicht zu entdecken sind im Wassergewinnungsgelände zahlreiche Fraß- und Nagespuren von Bibern. Auch im Hammer Wasserwerk des Fröndenberger Ostens sind auffällige Biberspuren, so dass von mindestens zwei Vorkommen entlang der Ruhr in Fröndenberg ausgegangen werden kann.

Überwinternder Hausrotschwanz (m) im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede…, 21.12.2025 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenda deuten auf mehreren Hundert Metern Uferlänge zahlreiche Nagespuren auf die Anwesenheit von Bibern hin…, 14.12.2025 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenso wie auch im Hammer Wasserwerk des Fröndenberger Ostens, 10.12.2025 (Foto: Bernhard Glüer)
Besonders erfreulicher Fund – dieser Fröndenberger Wespenbussardhorst, zu dem vermutlich das eingeschobene, sehr markante Wespenbussardmännchen gehört, das öfter rund um Frdbg.-Bausenhagen beobachtet werden konnte. Da Wespenbussarde erst ab Mitte Mai mit dem Horstbau beginnen, tragen die zum Bauen von umstehenden Bäumen abgebrochenen Zweige deutlich erkennbar Blätter, die dann am Zweig trocknen und nicht abfallen, 15.12.2025 (Foto: Bernhard Glüer)
Ein anderer ungewöhnlicher Winterfund am Stromberg (für mich Erstbeobachtung) dieser skurrile Käfer: Stierkäfer (Typhaeus typhoeus) – „Insekt des Jahres 2024“, 26.11.2025 (Foto: Bernhard Glüer)
Zwar fängt der Winter gerade erst an, doch die Misteldrosseln – hier bestens mit den Beeren der Namen gebenden Mistel versorgt (Bausenhagen), startet hier und da bereist laut hörbar mit Reviergesang in die neue Brutsaison (für mich Erstgesang am 04.12.), 17.12.2025 (Foto: Bernhard Glüer)
Auch dieser Steinkauz vor seiner Brutröhre (Bausenhagen) hat vielleicht bereits die neue Saison im Blick, 10.12.2025 (Foto: Bernhard Glüer)

NSG Lettenbruch/Bönen: Mittelspecht, Buntspecht, Kleiber, Gimpel, Schwanzmeise, Sumpfmeise, Silberreiher, Wacholderdrossel etc. am 21.12.2025 (C. Rethschulte)

Am heutigen Nachmittag waren im NSG Lettenbruch folgende Vögel zu beobachten: ein Silberreiher, eine Sumpfmeise, zwei Gartenbaumläufer, ein rufender Gimpel, mindestens zwei Schwanzmeisen, mehrere Kleiber …
… drei Buntspechte, ein rufender Mittelspecht, etliche Blau- und Kohlmeisen, ca. 50 Wacholderdrosseln, mehrere Grünfinken, zwei Eichelhäher, ca. 10 Rabenkrähen und zwei Amseln (21.12.25, Fotos: C. Rethschulte).
Im Garten heute u.a. mehrfach zwei Kleiber, zwei Buntspechte ….
… und fünf Schwanzmeisen (Fotos vom 16.12.25, C. Rethschulte).

Unna: Rebhuhnkette am 19.12.2025 (U. Becker)

In einem Rapsfeld nahe Haltepunkt Lünern konnte heute eine Rebhuhnkette mit 7 Tieren beobachtet werden. Zwischen der Eisenbahn und der B1 halten sich seit mindestens zwei Jahren regelmäßig Rebhühner auf.
Am 16.12.2025 rief gegen 8 Uhr ein Hahn zwischen Westhemmerde und Hemmerde, ebenfalls aus einem Rapsfeld.

Belegfoto Rebhühner in Lünern am 19.12.2025 (U. Becker)

Unna: Höckerschwan, Singschwan, Blässgans, Krickente, Spießente, Stockente und Habicht am 18.12.2025 (H. Knüwer)

In den Hemmerder Wiesen nimmt die Zahl der Wasservögel und die Zahl der anzutreffenden Wasservogelarten stetig zu. So reihte sich heute der Singschwane (mit gleich 3 Individuen – 2 Altvögel, 1 Jungvogel) in die Liste der für das Gebiet erstmalig nachgewiesenen Arten ein. Die Anwesenheit dieses Familienverbandes missfiel einem sich bereits mehrere Tage im Gebiet aufhaltenden Höckerschwanenpaar. Mit gesträubtem Gefieder gingen beide Altvögel auf die Singschwäne los. Diese nahmen es gelassen und flogen lediglich ein Stückchen weiter. Damit schienen dann auch die Kräfteverhältnisse geklärt zu sein.

Mittlerweile rasten zunehmend Blässgänse im Gebiet. Heute waren es mindestens 60. Auch die Zahl der Krickenten ist auf mindestens 30 angestiegen. Eine männliche Spießente war auch heute anwesend. Weit über 200 Stockenten tummeln sich gegenwärtig in der Kernzone.

Eine so große Ansammlung scheint auch Anziehungskraft auf u.a. ein junges Habichtweibchen auszuüben. Dieses versuchte am 12.12. dreimal hintereinander, eine Stockente zu erbeuten, erfolglos. Und auch heute schoss vermutlich dasselbe Weibchen flach über die Entenschar hinweg. Aber anstatt das Gebiet zu verlassen, versammelten sich alle Enten flugs auf engstem Raum in der Mitte der Flachwasserzone. Durch diese Strategie hatte der Habicht auch heute erneut das Nachsehen.   

Singschwanfamilie in den Hemmerder Wiesen am 18.12.2025
Singschwanfamilie in den Hemmerder Wiesen am 18.12.2025 (Foto: H. Knüwer)
Das Höckerschwanenpaar mag die Singschwäne nicht …
Das Höckerschwanenpaar mag die Singschwäne nicht …
... und geht zur Attacke über.
… und geht zur Attacke über.
Der Singschwan sucht sein Heil in der Flucht…
Der Singschwan sucht sein Heil in der Flucht…
… und landet – wie auf Wasserskiern – am Rande des Flachgewässers.
… und landet – wie auf Wasserskiern – am Rande des Flachgewässers. (Fotos: H. Knüwer)
Teil einer größeren Blässgansansammlung; immer wieder verlassen die Gänse die Wasserfläche, um in der Umgebung Nahrung aufzunehmen.
Teil einer größeren Blässgansansammlung; immer wieder verlassen die Gänse die Wasserfläche, um in der Umgebung Nahrung aufzunehmen. (Foto: H. Knüwer)
Gegenwärtig dürften sich so viele Stockenten in den Hemmerder Wiesen aufhalten wie in keinem Winter zuvor. Unter den Enten auch eine männliche Spießente (Pfeil). (Foto: H. Knüwer)
Fast immer machen Rabenkrähen (oben rechts im Bild) durch lautes, markantes Rufen auf die Anwesenheit eines Habichts aufmerksam. Nur dadurch ließ sich der junge Habicht (links im Bild) frühzeitig entdecken – 12.12.2025.
Fast immer machen Rabenkrähen (oben rechts im Bild) durch lautes, markantes Rufen auf die Anwesenheit eines Habichts aufmerksam. Nur dadurch ließ sich der junge Habicht (links im Bild) frühzeitig entdecken – 12.12.2025. (Foto: H. Knüwer)
Dreimal versuchte der Habicht, eine Stockente zu erbeuten. Alle Fangversuche schlugen fehl. Die Ente entzog sich dem Zugriff jeweils durch geschicktes Abtauchen. Der Habicht hatte das Nachsehen. Im Bild drei Szenen der Aktion am 12.12.2025.
Dreimal versuchte der Habicht, eine Stockente zu erbeuten. Alle Fangversuche schlugen fehl. Die Ente entzog sich dem Zugriff jeweils durch geschicktes Abtauchen. Der Habicht hatte das Nachsehen. Im Bild drei Szenen der Aktion am 12.12.2025. (Foto: H. Knüwer)