Am Nachmittag rasteten in den Hemmerder Wiesen erstaunlich viele Gänse. Vor allem die Blässgänse machten auch akustisch fortwährend auf sich aufmerksam. Unruhig wurde es als ein imm. Seeadler das Gebiet überfliegt und schließlich in der Kernzone landet. Kurz darauf startet er aber schon wieder durch und fliegt Richtung Nordosten ab. Der ganze Tumult hat die Gänseschar merklich durchgemischt und offenbar auch dafür gesorgt dass Gänse von umliegenden Feldern nun hier im NSG einkehrten. Gegen 16:00 landet eine Gruppe aus 8 Kranichen im NSG, fliegt aber kurz darauf auch wieder ab.
Hier die Zahlen: >340 Blässgänse, >130 Graugänse, >74 Tundrasaatgänse, >58 Krickenten, >45 Stockenten, >45 Kanadagänse, 2 m. Spießenten, 2 Rostgänse, 2 Höckerschwäne, 1 Nilgans und gut getarnt unter den vielen Gänsen auch 1 Kurzschnabelgans (bereits vorher, von anderen Beoabachtern entdeckt).
Leider heute nur mit Fernglas „bewaffnet“, reicht es lediglich für ein Beleg mit dem Smartphone: ein Seeadler im NSG Hemmerder Wiesen, 01.02.2026 Foto: Marvin Stahl
Die zweite Zugvogelzählung für diesen Herbst verlief sehr erfolgreich, zumindest für zwei Arten. In Massen zogen große wie kleine Trupps Buch- und Bergfinken über uns hinweg. Der Ruf beider Arten war omnipräsent, heisst es waren nicht nur einzelne, es waren gleichermaßen Buch- wie Bergfinken in den gemischten Trupps, vermutlich sogar mehr Bergfinken. Womöglich kündigt sich hier ein Einflug an?! Leider auch auffällig, wenn auch negativ, die geringe Anzahl ziehender Feldlerchen und Wiesenpieper. Seit Jahren stellen wir hier leider einen absoluten Negativtrend fest. Welcher wohl nicht zuletzt auf erschwerte Bedingungen in den Brutgebieten, z.B. Lebensraumverlust zurückzuführen ist. Bei beiden Arten handelt es sich um Bodenbrüter die offene Landschaften, wie Äcker und Wiesen bevorzugen. Gut können wir uns noch alle an Zeiten erinnern, an denen Buch- und Bergfinken in gleichen Größenordnungen zogen wie Wiesenpieper und Feldlerchen.
Gezählt wurde bei anfänglichen 11,5°C, bedecktem Himmel, nahezu keinem Wind von 7:30-11:30 traditionsgemäß am Südrand des Hemmerder Schelks. Die Zahlen folgen in absteigender Reihenfolge, teilweise auch mit Arten die hier sicher stationär sind. Insgesamt wurden 48 verschiedene Arten festgestellt.
Auf die vorangegangene, sehr interessante (!) Meldung über den herbstlichen Greifvogelzug, folgt eine frühe Meldung über den herbstlichen Singvogelzug. Erwartungsgemäß fiel die Anzahl/Art noch sehr bescheiden aus. Doch mit immerhin 40 beobachteten Arten insgesamt, spürt man doch dass der Zug langsam beginnt.
Die Bedingungen an diesem Sonntag waren gut. Mit anfänglichen 8°C, nahezu keinem Wind, und einem locker bewölkten, eher sonnigem Morgen wurde von 7:30-10:30 gezählt.
Gestern in Feldfluren zwischen Ruhne, Vierhausen und Gerlingen noch erwähnenswert: ~120 rastende Kiebitze, >20 Bachstelzen, 15 Wiesenpieper, 12 Steinschmätzer, >7 Schafstelzen, 1 Braunkehlchen. Außerdem hier 21 Mäusebussarde gleichzeitig in einem Thermikschlauch aufsteigend, 4 Rotmilane, 1 später Schwarzmilan und 5 späte Wespenbussarde geschlossen durchziehend.
Morgendliche Stimmung bei der Zugvogelzählung am Hemmerder Schelk, am 28.09.2025 Foto: Marvin StahlZiehende Bekassine, am 28.09.2025 Foto: Marvin Stahl
Bei bestem Spätsommerwetter konnten auf einer Fahrradtour durch die Kreise Soest und Unna ein paar nette Beobachtungen gemacht werden. In Feldfluren bei Schlückingen mind. 1 dj. Rotfußfalke. Recht aktiv hat er mehrmals versucht hiesigen Turmfalken die Beute abzujagen. Außerdem hier noch auf Rapsstoppeln >18 Steinschmätzer, 2 Braunkehlchen und 1 Baumpieper. Nach Süden zielgerichtet überhinfliegend 1 dj. Rohrweihe.
In den Hemmerder Wiesen 1 dj. Wanderfalke Beute tragend. Ansonsten hier nahezu „tote Hose“, wohl nicht zuletzt dem fehlenden Wasser geschuldet.
Eine Nachtexkursion brachte in der Nacht zu Samstag den 14.06. überraschenderfreuliche Ergebnisse. Die Bedingungen waren ideal, mit anfänglich 26°C bis schließlich 15,5°C, einem überwiegend klarem Himmel und nahezu keinem Wind, konnten Rufe schon aus großer Distanz wahrgenommen werden. Von 23:00-5:00 haben wir an insgesamt 30 Stellen gehalten und mit dem Einsatz einer Klangattrappe gezielt Wachtelkönige und Wachteln gesucht. Auch wenn leider kein Wachtelkönig dabei war, waren es immerhin insgesamt 9 (!) rufende Wachteln:
1x östlich Schlückingen, 1x östlich Bausenhagen/Hellkammer, 1x nördlich Bentrop/Grünenbaum (bereits mehrfach auch am Tage hier gehört), 1x westlich Wiehagen, 1x östlich Wickede/Wasserwerke (von meiner Frau Hannah gehört), 1x nördlich Westhemmerde, 1x östlich Hemmerder Wiesen (bereits aus einer Entfernung von 2km gehört!) und 2x Hemmerder Ostfeld.
Außerdem auf unserem Weg noch 12 Sumpfrohrsänger, 2 Gelbspötter, 2 Kuckucke, 1 Feldschwirl, 1 späte Nachtigall, 1 unbestimmter Marder und an 2 Stellen jeweils 1 junger Fuchs auf der Straße.
Tolle Stimmung während unserer Nachtexkursion, 14.06.2025 Foto: Marvin StahlSchleiereule ruft nördlich Westhemmerde, 14.06.2025 Tonaufnahme: Stefan HelmerSchlagende Wachtel nördlich Fröndenberg Bentrop, 14.06.2025 Tonaufnahme: Stefan Helmer
Auf einer Fahrradtour durch den Unnaer Osten, konnten heute erfreulicherweise viele Nachtigallen (10Ex.) gehört werden. Offenkundig erreichen dieser Tage etliche Nachtigallen ihre Brutgebiete. Ganz nach dem Motto „Wer zu spät kommt dem bestraft das Leben“ werden jetzt auch tagsüber vehement Reviere besungen. Immer in der Hoffnung von den ziehenden Weibchen als erster gehört zu werden. Im Hemmerder Ostfeld neben mind. 3 revierhaltenden männlichen Schwarzkehlchen, auch 1 weibchenfarbene Rohrweihe und 1 Kuckuck. In den Hemmerder Wiesen 1 weiterer Kuckuck und 1 für mich erster singender Feldschwirl.
Entlang des Fahrradweges am alten Bahndamm, südlich Bönen Bramey ein zaghaft singender Drosselrohrsänger. Erstaunlich ist hierbei vor allem das Habitat, so ist der Fahrradweg hier klassisch mit Bäumen und Sträuchern gesäumt und eben nicht mit einem breiten Röhrichtgürtel wo man diese Art hätte eher erwarten können. So spannend kann Vogelzug sein!
Rasthabitat des Drosselrohrsängers, direkt neben dem Fahrradweg „am alten Bahndamm“ auf Höhe Bönen Bramey am 27.04.2025 Foto: Marvin Stahl Kurze, verhaltene Gesangspassagen verraten ihn. Versteckt sitzt er irgendwo im dichten Strauchwerk, sehen konnte ich ihn nicht. Sein markanter Gesang bleibt aber nicht unentdeckt. 27.04.2025, Tonaufnahme: Marvin Stahl
Am 23.03.2025 unter eine Schafherde in Wickede, knapp hinter der Grenze zu Fröndenberg, eine sehr frühe Schafstelze, mitunter >35 Bachstelzen. An der Ruhrbrücke auch bereits 2 Flussregenpfeifer. Diese Art hat hier im letzten Jahr, nach abgeschlossener Renaturierung bereits erfolgreich gebrütet (s. Beitrag)
Am 25.03.2025 ein balzrufender Schwarzmilan über der Fröndenberger Kiebitzwiese, der auch in Folgetagen wieder beobachtet werden konnte.
Am 26.03.2025 meine ersten 3 Rauchschwalben über der Fröndenberger Ruhrbrücke, Nähe Himmelmannpark.
Heute am 29.03.2025 gemeinsam mit H. Stahl im Hemmerder Ostfeld möglicherweise 5 Schwarzkehlchenreviere. Davon 2-3 Reviere in der Straße „Zum Dörgänger“ und 2 Reviere in der Straße „Reesenufer“, insgesamt 9Ex. (5:4). Außerdem hier noch 1 rufender Steinkauz und >38 Wiesenpieper. Im Anschluss in den Hemmerder Wiesen noch u.a.: >60 Kiebitze, >32 Bekassinen, 6 Rauchschwalben, 2 Flussregenpfeifer, 1 Kampfläufer, 1 Waldwasserläufer, 1 Weisswangengans und 1 männliche Kornweihe (von den Kiebitzen vertrieben).
Milde Temperaturen bescherten heute leider nur niedrige Zahlen bei der Zugvogelzählung. Ein -kurz vor Feierabend- überfliegender Rotkehlpieper sorgte dann aber doch noch für ein tolles Tageshighlight! Zwischen 7:30-11:30 wurden bei anfänglichen 10,5°C, schwachem Wind und lockerer Bewölkung folgende 34 Arten gezählt: Star (728), Feldlerche (241), Buch/-Bergfink (198), Ringeltaube (110), Kiebitz (55), Dohle (39), Wiesenpieper (33), Kormoran (19), Rohrammer (14), Goldammer (11), Bachstelze (8), Nilgans (6), Wacholderdrossel (5), Rotmilan (5), Kohlmeise (4), Distelfink (4), Blaumeise (4), Grünfink (3), Rotdrossel (3), Kernbeißer (2), Dompfaff (2), Baumläufer unbestimmt (1), Misteldrossel (1), Bluthänfling (1), Silberreiher (1), Wanderfalke (1), Erlenzeisig (1), Elster (1), Rabenkrähe (1), Mäusebussard (1), Turmfalke (1), Girlitz (1) und 1 Rotkehlpieper um 10:58 nach SW.
Zuerst hört man drei Wiesenpieper-Rufe, dann folgen zwei Rotkehlpieper-Rufe, 20.10.2024 Tonaufnahme: Stefan HelmerDas Sonagramm der Aufnahme veranschaulicht den dünnen, abfallenden und charakteristischen Ruf des Rotkehlpiepers, 20.10.2024 Sonagramm: Stefan Helmer
Mehrere abendliche Stippvisiten mit dem Fahrrad nach Vierhausen und Ruhne zeigten doch alle dasselbe Bild. Die aktuell bei uns rastenden Zugvögel konzentrieren sich hier auf zwei Gemüsefelder. Ringsum nur ausgeräumte Feldfluren mit übertrieben „gepflegten“ Wegrändern, eine Landschaft die der einer Steppe ähnelt. Immerhin auf diesen beiden Gemüsefeldern (Peak am 01.09.): >22 Steinschmätzer, >8 Braunkehlchen, >6 Schafstelzen und 2 Brachpieper.
Die gestrige alljährliche Rotmilanschlafplatzzählung (06.09.) brachte dieses Mal wieder zufriedenstellende Ergebnisse, zumindest im eigenen Zählgebiet. Eine erste Suche im Raum Hemmerde war leider erfolglos, also haben wir (mit Jens Brune) unseren Standort Richtung Siddinghausen verlagert. Von hier konnten mind. 21 Rotmilane gezählt werden. Der überwiegende Teil hat sich hier zum schlafen eine Pappelreihe ausgesucht. Außerdem hier noch 1-2 wf. Rohrweihen und vorher im NSG Hemmerder Wiesen noch 1 Baumfalke.
Eine heutige Fahrradtour (07.09.) durch die Feldfluren von Fröndenberg und Wickede (ca. 45km) war „unterm Strich“ ernüchternd. Von Schlückingen, über Dreihausen, Bausenhagen, Ostbüren, Frömern, nach Strickherdicke und zurück über die Hohenheide und Bentrop waren nur wenige der jetzt zu erwartenden Zugvögel zu sehen. Bei Bausenhagen 1 überfliegender dj. Rotfußfalke und in der Strickherdicker Feldflur weiterhin mind. 3 dj. Rotfußfalken. Hier im Gebiet (zeitweise mit H. Stahl, H. Knüwer, B. Nikula, H. Maas) auch mind. 16 Rotmilane, 1 Sperber, 1 Wespenbussard tief nach Süd überfliegend, 2 jagende Rohrweihen (dj. + ad.m) und 2 Kiebitze. Auf der gesamten Fahrradtour lediglich 9 Braunkehlchen, >8 Schafstelzen, 8 Baumpieper, 6 Hausrotschwänze, 6 Steinschmätzer und 1 Bekassine am Acker auffliegend.
Alle heutigen entdeckten Braunkehlchen (9Ex.) halten sich am Rande des Vogelschutzgebietes in der Strickherdicker Feldflur auf, von hier wechseln sie zwischenzeitlich auch auf diesen benachbarten Stoppelacker, 07.09.2024 Foto: Marvin StahlAnsitzendes Braunkehlchen, 07.09.2024 Foto: Marvin StahlDer aktuelle Rotfußfalkeneinflug ist das sprichwörtliche Salz in der Suppe. Es macht natürlich jede Menge Spaß, jetzt zu dieser Zeit gezielt nach diesen kleinen flinken Jägern zu suchen. In der Strickherdicker Feldflur sind heute immerhin noch drei dj. Vögel zu sehen. Lange verbringen sie die Zeit damit den Acker nach Regenwürmer abzusuchen, 07.09.2024 Foto: Marvin Stahl Mit steigenden Temperaturen ändern sie schließlich ihre Jagdmethode und suchen den Luftraum nach Fluginsekten ab, 07.09.2024 Foto: Marvin Stahl Jetzt werden auch mal die namensgebenden roten Füße sichtbar, 07.09.2024 Foto: Marvin Stahl
Eine erfreuliche Nachricht vom frisch renaturierten Flussabschnitt in Wickede. Die großzügig angelegten Kiesbänke, unmittelbar vor der Ruhrpromenade, wurden in diesem Jahr prompt von Flussregenpfeifern in Beschlag genommen. Bereits am 16.04. konnten in diesem Bereich mind. 3 balzende Vögel beobachtet werden. Heute ergab eine sporadische Nachkontrolle dann tatsächlich mind. 2 (eher 3) Jungvögel. Während der Altvogel mit seinem gelben Augenlid noch relativ auffällig schien, waren die Jungvögel inmitten der Kieselsteine nahezu unsichtbar, lediglich die Bewegung verriet ihren Standort. Nach einem kurzen Ausflug an der frischen Luft, huschten die kleinen Flussregenpfeifer wieder unter die wärmenden Federn ihrer Mutter. Übrigens geht das auch andersrum, an heißen Tagen durchtränken die Altvögel ihr Bauchgefieder mit Wasser, laufen schnell zu den Jungen und kühlen sie damit.
Erstaunlich wie schnell die Renaturierung hier einen ersten nennenswerten Erfolg zu Tage gefördert hat.
Frisch renaturierter Ruhrabschnitt östlich der Ruhrbrücke, hier auf der ersten Kiesbank haben Flussregenpfeifer dieses Jahr erfolgreich gebrütet, 23.05.2024 Foto: Marvin Stahl Eine Belegaufnahme mit dem Handy dokumentiert den Erfolg. Der Altvogel hudert mind. 2 halbstarke Jungvögel, 03.06.2024 Foto: Marvin Stahl
Die kühle und anhaltend nasse Witterung sorgt für einen regelrechten Zugstau bei den Schwalben. Bei einem Spaziergang entlang des neu renaturierten Ruhrabschnittes in Wickede, vom ersten Wehr zur Ruhrbrücke und weiter zum nächsten Wehr (1,5km), tummeln sich derzeit hunderte Schwalben. Dicht an dicht jagen die geschickten Flugkünstler nur knapp über der Wasseroberfläche. Ein grandioses Schauspiel, dieses scheinbar -ungeordnete Durcheinander- zu beobachten. Bedenkt man allerdings dass es nie zu Kollisionen untereinander kommt, kann es nicht so ungeordnet sein wie es scheint. Anhaltende Rufe mehrerer Schwalben kündigten einen Sperber an, der hier den Fluss querte. Die Warnungen wurden sofort umgesetzt, ein Teppich aus umherschwirrenden Schwalben erhob sich fast gleichzeitig gut 50m in die Höhe, bevor die Gefahr vorbei war, es wieder leiser wurde und die Schwalben wieder sanken.
Für die Schätzung der Individuen haben wir den 1,5km langen Weg in 10 Abschnitte a 150m geteilt. Mal mehr, mal weniger Individuen, waren es doch immer mind. 80 Rauchschwalben pro Abschnitt. Insgesamt also hier heute mind. 800 (!) Rauchschwalben. Außerdem noch darunter >60 Uferschwalben und >10 Mehlschwalben. Gestern hier noch 1 erster früher Mauersegler und am neuen aufgeweiteten Flussbett am Fuße der Ruhrbrücke 3 balzende Flussregenpfeifer. Am Wegesrand eine singende Klappergrasmücke.
Der gestern von Andreas Hünting entdeckte Gleitaar war auch am heutigen Morgen noch anwesend. Im äußersten Südosten Fröndenbergs hatte er es hier auf die großräumigen Ackerflächen abgesehen. Welche über die letzten Monate hinweg bereits eine magnetische Wirkung auf diverse Mäusejäger hatten (dutzende Grau- und Silberreiher, Weißstörche, Rotmilane, Kornweihe). Kurze Rüttelphasen unterbrach er immer wieder mit längeren Ruhephasen auf der angrenzenden Telefonleitung. Im Vergleich zu einem Turmfalken rüttelt der Gleitaar langsamer aber auffällig kraftvoller, verbunden mit einem direkterem Flug. Es verging nicht viel Zeit ehe er bereits erfolgreich eine Maus erbeutet hat. Diese wurde kurzerhand nach Osten, Richtung Kläranlage Wickede abtransportiert. Eine Nachsuche -von verschiedenen Beobachtern- blieb im Tagesverlauf erfolglos.
Ein Foto wie es auch in Spanien hätte entstehen können, Gleitaar sitzt arttypisch exponiert -hier auf einer Telefonleitung- und beobachtet sein Umfeld…11.04.2024 Foto: Marvin Stahl…sein grau- weißes Erscheinungsbild ist auffällig…11.04.2024 Foto: Marvin Stahl…und in Verbindung mit den roten Augen wohl einzigartig, 11.04.2024 Foto: Marvin Stahl
Ein kurzes Schneegestöber in den Morgenstunden war mal wieder eine willkommene Abwechslung zu dem dieser Tage eher regenreichem „Grau in Grau“. Eine erstaunlich große Anzahl Reiher erwartete mich kurz nach meiner Ankunft, bestehend aus insgesamt >24 Silberreihern und >12 Graureihern. Eine -vermutlich größere Schar- Blässgänse startete kurz darauf und machte lautstark auf sich aufmerksam.
Außerdem noch hier: >34 Graugänse, 18 Kanadagänse, 9 Rostgänse, >10 Bachstelzen, 2 Bekassinen, 2 Zilpzalpe, 1 Misteldrossel und 1 Zwergtaucher.
Leichter Schneefall am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, -oder so ähnlich. Die Amecke in den Hemmerder Wiesen ist gezeichnet von den regenreichen letzten Wochen, 07.01.2024 Foto: Marvin StahlImmerhin konnten 22 der mind. 24 anwesenden Silberreiher auf einem Foto festgehalten werden, 07.01.2024, Foto: Marvin Stahl
Eine zweite Zugvogelzählung am Hemmerder Schelk verlief interessanter als erwartet. Während Arten wie Buchfink und Star nun spürbar durchziehen, lassen Feldlerchen und Wiesenpieper noch immer auf sich warten. Zumindest hofft man „dass da noch mehr kommt“. Die Bedingungen waren besser als angekündigt. Bei anfänglichen 11°C war es überwiegend sonnig, der Himmel war nur locker bewölkt. Es wehte ein auffrischender Wind aus NW mit einzelnen Böen dazwischen. Gezählt wurde wie bereits letzte Woche zwischen 07:15-11:15.
Nachfolgend die gezählten Vogelarten (28) in absteigender Reihenfolge:
Eine erste Zugvogelzählung am Hemmerder Schelk verlief sehr ruhig. Die Bedingungen waren mäßig, bedeckter Himmel mit anfänglichen 14°C, sowie lebhaftem Wind aus SW mit spürbaren Böen. Gezählt wurde von 7:15 – 11:15.
Nachfolgend die gezählten Vogelarten (23) in absteigender Reihenfolge:
Aus dem Hemmerder Schelk ruft noch 1 Schwarzspecht. Stationär hier 1 Sperber, 1 Habicht, 2 Turmfalken und 3 Mäusebussarde.
Rotmilan mit leichten Schwierigkeiten entgegen der Windrichtung zu fliegen; am 07.10.2023 Foto: Marvin LebéusDie Habicht-Silhouette ist auf dem Weg zurück in das Hemmerder Schelk; am 07.10.2023 Foto: Marvin Lebéus