Autor: bg

Fröndenberg / Unna / Sandbochumer Heide: Pirol (!), Kuckuck, Waldlaubsänger, Trauerschnäpper, Schwarzspecht, Gebirgsstelzen, Thunbergschafstelzen, Steinschmätzer, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Gartenrotschwanz u.a., 06.05.2021 (B.Glüer)

Animiert durch die Erkundungstour von Hermann Knüwer am 02.05. in die Sandbochumer Heide, einem recht strukturreichen Waldgebiet auf der Kreisgrenze UN / HAM, habe auch ich dieses Gebiet heute mal aufgesucht. Die teils sehr naturnah und wenig bewirtschafteten Waldparzellen weisen eine interessante Artenvielfalt auf. Mein Tages-Highlight war ein ausdauernd rufender Pirol (!), der vermutlich aber nur als Rastvogel „auf der Durchreise“ war. Außerdem unter anderem bemerkenswert: 3 Waldlaubsänger, 1 Trauerschnäpper, 1 Kuckuck, 1 Schwarzspecht, 1 Gebirgsstelzenpaar (Futter tragend), 3 Flussregenpfeifer in einem frisch angelegten (Rückhalte-?) Becken, je 1 Brutpaar Habichte und Rotmilane.

In den Hemmerder Wiesen unter anderem mindestens 11 adulte Kiebitze (einschließlich der Felder an der Trotzburgstraße – dort ein brütender Vogel in Ackerbohnen), mindestens 3 Küken führende Paare und noch ein weiteres Paar mit Gelege. Erfreulich – auch heute ein singender Baumpieper, 5 Nachtigallen, 4 Braunkehlchen, 2 Steinschmätzer, 1 Schwarzkehlchen (m), 1 Gartenrotschwanz (w).

Im Hemmerder Ostfeld 25 (!) Steinschmätzer, 4 Braunkehlchen, 3 Schwarzkehlchen (2,1), >20 Wiesenschafstelzen.

Am Neuenkamp (östl. Frdbg.-Bausenhagen) 9 Steinschmätzer, 5 (!) Thunbergschafstelzen und 11 Wiesenschafstelzen.

Männlicher Pirol auf hoher Warte (Sanbochumer Heide) …, 06.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenda einer von mindestens 3 Waldlaubsängern …, 06.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… fast wie ein Gruß aus dem Jenseits – von Helmut July: Rote Waldameisen, die einen Ast zur Querung eines Grabens nutzen. Helmut July hatte sich viele Jahre im Bergkamener Raum für die Waldameisen eingesetzt und sich auch um ihre Vermehrung gekümmert …, 06.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… balzende Flussregenpfeifer in einem flachen, frisch angelegten Wasserbecken, 06.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Nachtigall auf dem Wirtschaftsweg entlang der Amecke (Hemmerder Wiesen) zwischen zerfetzten Pflanzenteilen, die noch vom Sturm „Eugen“ der letzten Tage zeugen, 06.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg/Unna: Schwarzspecht, Schwarzmilan, Sperberbrut, Waldlaubsänger, Trauerschnäpper, Haubenmeisenbrut mit Nahrungsproblemen, Waldbaumläufer, 03.05.2021 (B.Glüer)

Bei einer systematischen Suche nach Waldlaubsängern und Trauerschnäppern im Hemmerder Schelk konnten 2 Revier haltende Waldlaubsänger und (nur) 1 Trauerschnäpper gefunden werden. Auch der Waldbaumläufer war erneut zu hören – neben ca. 6 Gartenbaumläufern. Eine Haubenmeise konnte bei der mühsamen Suche nach Insekten für die Jungenaufzucht beobachtet werden.

Nahe UN-Hemmerde ein besetzter Sperberbrutplatz.

Bei Frdbg.-Ostbüren ein Beute suchender Schwarzmilan. In den Bielenbüschen ein rufender Schwarzspecht.

Mit derzeit 2 Sängern zurück im Hemmerder Schelk: Waldlaubsänger, 03.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Futter tragende Haubenmeise im Hemmerder Schelk. Es fällt auf, dass sie ausschließlich langbeinige Fluginsekten trägt, die von Baumstämmen abgesammelt worden sind. Das Futter der Wahl wäre bei der Jungenaufzucht normalerweise massenhafte Raupenkost, die offenbar wegen der weiterhin kühlen Witterung bei verzögerter Laubentfaltung nicht vorhanden ist, 03.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg: Gelbkopfschafstelze (!), Rotschenkel, Grünschenkel, Bruchwasserläufer, Flussuferläufer, Flussregenpfeifer, Wiesenschafstelzen, Gebirgsstelze, Gartengrasmücke, Steinschmätzer, Habicht, Mauersegler, Uferschwalben u.a., 02.05.2021 (B.Glüer)

Eine Woche nach der Beobachtung von Gregor Zosel konnte heute ein weiteres Mal eine Gelbkopfschafstelze (!) nachgewiesen werden (Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede / Meldung an die Avikom wird eingereicht). Neben 3 Wiesenschafstelzen hielt sie sich über Stunden in einem Filterbecken auf. Außerdem im Gelände (unter anderem): 13 Bachstelzen, 1 Gebirgsstelze, 1 Gartengrasmücke, 8 Flussregenpfeifer, 6 Flussuferläufer, 4 Bruchwasserläufer, 3 Rotschenkel, 3 Grünschenkel, >50 Mauersegler, >50 Mehlschwalben, >50 Uferschwalben, >150 Rauchschwalben, 7 Graureiher, 1 Turmfalke, 3 Mäusebussarde, 1 Habicht (w), 9 Kormorane (überfliegend), 13 Höckerschwäne (1 Paar brütend), 2 Haubentaucher, >50 Reiherenten, >15 Schnatterenten, >30 Stockenten.

In der Strickherdicker Feldflur unter anderem 4 Steinschmätzer (3,1).

Männliche Gelbkopfschafstelze (Motacilla flava flavissima) mit weiblicher Wiesenschafstelze in einem Filterbecken der Wassergewinnungsanlage bei Frdbg.-Langschede …, 02.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… die leuchtend gelbe Färbung lässt sie sofort auffallen …, 02.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… sie verhält sich wenig scheu und landet mehrfach in geringer Entfernung …, 02.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… obwohl sie auf den Britischen Inseln als Brutvogel vorkommt, gibt es für NRW nur rund 50 Nachweise …, 02.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… die Rückenansicht ist etwas weniger auffällig, 02.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Gleich 3 Rotschenkel sind zur Rast eingefallen (waren zunächst nicht im Gelände) …, 02.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… nach ausgiebiger Stärkung wird „relaxt“ …, 02.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… auch die Grünschenkel nutzen die flachen Becken zum „Auftanken“, 02.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Die beiden Flussuferläufer haben sich ein besonderes Plätzchen für ihre „Siesta“ ausgesucht, 02.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Unna: Brachpieper, Baumpieper, Wiesenpieper, Steinschmätzer, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Ringdrosseln, Thunbergschafstelzen, Kuckuck, Kiebitze, Rebhühner u.a., 01.05.2021 (B.Glüer)

Heimzug und Rast bescheren weiterhin die eine oder andere ornithologische Besonderheit: im Hemmerder Ostfeld auf einer einstigen Zwischenfruchtfläche (inzwischen mit Kartoffeln bestellt) seit 3 Tagen ~ zwei Dutzend Wiesenschafstelzen, jeweils >3 Thunbergschafstelzen, bis zu 7 (gestern) Steinschmätzer, >1 Braunkehlchen, >8 Wiesenpieper, 2 Brachpieper (gestern 2 Exmpl. – heute 1 Exmpl., wobei ungewiss ist, ob dieser Vogel von heute auch gestern schon da war). Interessant ist, dass es eine erstaunliche Fluktuation bei den Individuenzahlen und Arten gibt. So ließ sich zum Beispiel am Geschlechterverhältnis der Thunbergschafstelzen erkennen, dass es zwar immer 3 Exmpl. waren, aber unterschiedliche Individuen. Außerdem im Gebiet 1 Rebhuhnpaar, 1 Nachtigall, 1 Schwarzkehlchen (m), 1 weibliche Ringdrossel (gestern), 1 weibchenfarbene Rohrweihe (NO ziehend).

In den Hemmerder Wiesen neben dem von Hartmut Brecher am 28.04. entdeckten – bis gestern anwesenden, sensationellen Ortolan als weitere Highlights 2 männliche Ringdrosseln (bis gestern im NSG), bis zu 9 Braunkehlchen, >2 Steinschmätzer, 11 adulte Kiebitze (>1 Exmpl. brütend, >3 Weibchen mit Küken), 1 Kuckuck, >4 Bekassinen, 2 Bruchwasserläufer, 4 Kampfläufer (gestern), 1 singender (!) Baumpieper, 1 jagende Rohrweihe (m, vorgestern), 1 Schwarzkehlchen (m), >4 Nachtigallen. Leider auch die Rupfung eines adulten Kiebitzes (28.04.) – über den verantwortlichen Prädator lässt sich nur spekulieren: da die kollektive Wache durch alle Altvögel sehr effizient ist, dürfte ein „Vierbeiner“ auszuschließen sein (auch nachts) – bleiben entsprechend potente Vogeljäger wie Habicht, Sperber, evtl. Uhu oder Wanderfalke, wobei dem schnellen und wenigen Wanderfalke (regelmäßig im NSG) eine erfolgreiche Kiebitzjagd wohl am ehesten gelingt.

Auf einem frisch bestellten Maisfeld an der B1 westlich UN-Hemmerde 5 Kiebitze (2x brütend).

Rohrweihe über den Hemmerder Wiesen – die bereits vermauserten Steuerfedern (grau) kennzeichnen den Vogel als (junges) Männchen, evtl. K2 oder K3 (bei Weibchen bleibt der Schwanz bräunlich-zimtfarben)…, 29.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… eine von zwei mehrtägig im NSG rastenden, männlichen Ringdrosseln (Hemmerder Wiesen) …, 30.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… männliches Braunkehlchen im Prachtkleid – teils leise singend (Hemmerder Wiesen)…, 30.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… „einsamer“, nach NO ziehender – bei den niedrigen Temperaturen noch deplatziert wirkender Mauersegler (Hemmerder Wiesen)…, 30.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… Reste eines adulten Kiebitzes an der „Flutrinne“ (Hemmerder Wiesen), 28.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Zwei Besonderheiten „auf einen Streich“: Brachpieper und männliche Thunbergschafstelze (Hemmerder Ostfeld) …, 01.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… die zwar sehr schlicht gefärbten Brachpieper weisen trotzdem individuelle Gefiedermerkmale auf: dieses Exmpl. hat einen ausgeprägten, hellen Überaugenstrich (Hemmerder Ostfeld)…, 30.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… der bei diesem zweiten Vogel fast fehlt (Hemmerder Ostfeld)…, 30.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… männliche Thunbergschafstelze im Prachtkleid (Hemmerder Ostfeld)…, 29.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
…. derzeit nur selten zu sehen: Rebhuhnpaar – wartet vermutlich mit dem Brutbeginn bis zum insektenreicheren Sommer (Hemmerder Ostfeld), 01.05.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna / Bönen: Ringdrossel, Steinschmätzer, Gartenrotschwanz mit Reviergesang, Girlitze, selbstständige Jungamseln, Trauerschnäpper, Waldbaumläufer, Kernbeißer, Sperber, Kolkraben, 26.04.2021 (B.Glüer)

In der Strickherdicker Feldflur auch heute unter anderem 1 männliche Ringdrossel und bemerkenswerte 8 Steinschmätzer.

Ein Besuch des Altenbögger Friedhofs in Bönen erwies sich einmal mehr als interessant: unter anderem mindestens 1 Girlitzpaar (evtl. 2 Paare) und besonders erfreulich war ein ausdauernd singender Gartenrotschwanz. Bleibt abzuwarten, ob nur der Zugstau ihn hier verweilen ließ, oder ob er bleibt. Außerdem bereits 2 selbstständige diesjährige Amseln.

Eine konzentrierte Suche im Hemmerder Schelk nach Trauerschnäppern ergab zwei Gesangsreviere. – Leider (noch?) kein Baumpieper und auch kein Waldlaubsänger – aber immerhin wieder ein singender Waldbaumläufer, der ein interessantes Feindverhalten zeigte: zunächst war er entspannt an uralten Haseln bei der Insektensuche und ließ ab und zu seinen markanten Gesang hören. Dann ertönte schrill aus unmittelbarer Nähe ein „Luft-Warnlaut“ einer Blaumeise, der einen Greif erwarten ließ. Schlagartig verharrte der Baumläufer starr und regungslos an exakt der Stelle, an der er sich gerade befand. Dass er von mir fotografiert wurde, schien ihn nicht im Geringsten zu interessieren – auch nicht, als ich mich ihm immer weiter näherte. Er verharrte in Erwartung eines Sperbers oder ähnlicher Todesgefahr. Erst als die ebenfalls verstummte Kleinvogelschar rings herum sich entspannte und wieder lauter wurde, setzte er seine Insektensuche fort und beachtete mich auch weiterhin nicht. Ebenfalls bemerkenswert im H. S. waren mindestens 3 Kernbeißerreviere (Gesang), ein überfliegender Sperber (w) und 2 Kolkraben.

Ein immer wieder schönes Motiv, wenn einer der Hauptprotagonisten eines Schutzgebietes die Hinweistafel an eben demselben „schmückt“: singende Wiesenschafstelze am Rand einer der Feldvogelschutzflächen in der Strickherdicker Feldflur, 26.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Bereits selbstständige, diesjährige Amsel auf dem Altenbögger Friedhof (Bönen) …, 26.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… mit einem unangenehmen Plagegeist hinter dem linken Auge – einer Zecke …, 26.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… wenige Meter entfernt – vrmutlich ein Nestgeschwister – ebenfalls mit einer Zecke unter dem rechten Auge, 26.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Waldbaumläufer als „Freeclimber“ kopfunter noch sehr entspannt in Aktion (Hemmerder Schelk) …, 26.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… dann erstarrt er plötzlich bei dem „Luft-Alarm-Ruf“ einer Blaumeise und nimmt dabei von meiner Annäherung keinerlei Notiz …, 26.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… wie hypnotisiert bleibt er mehrere Minuten völlig regungslos, 26.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Grünschenkel, Flussuferläufer, Waldwasserläufer, Flussregenpfeifer, Uferschwalben, Mehlschwalben, Brachpieper, Ringdrossel, Girlitze, Trauerschnäpper, Thunbergschafstelze, Kiebitznachwuchs, Silberreiher, Wiesenschafstelzen u.a., 25.04.2021 (B.Glüer)

Die weiterhin für April viel zu niedrigen Temperaturen mit geringem Insektenaufkommen, verzögerter Vegetationsentwicklung und seit Wochen anhaltendem Nordostwind bedingen ein verändertes, bzw. stockendes Zuggeschehen. Zum Beispiel lassen die derzeit hohen Gartenrotschwanzzahlen vermuten, dass entweder viele Vögel im Zugstau verharren oder stoßartig aus einem Zugstau zu uns kommen. Gestern, 24.04., kam ich bei Touren rings um Fröndenberg und in die Hemmerder Wiesen auf insgesamt 18 (!) Gartenrotschwänze.

Zu bereits gemeldeten Beobachtungen lässt sich noch ergänzen: im Hemmerder Ostfeld auf mehreren frisch bearbeiteten Ackerflächen gestern insgesamt > 50 Schafstelzen, (eine mit abweichender Kopfzeichnung), ~20 Bachstelzen. In den Hemmerder Wiesen konnten gestern bereits 7 (!) Kiebitzküken gezählt werden (13 adulte Vögel). Auf der frisch bearbeiteten und eingesäten Fläche östlich des Weges bis zu 40 Schafstelzen (>1 Thunbergschafstelze), > 15 Wiesenpieper, Baumpieper (rufend), 1 Silberreiher, 1 Graureiher.

Gestern und auch schon vorgestern im Bereich des Golfplatzes „Gut Neuenhoff“ (Frdbg.) 1 weibliche Ringdrossel und – wie schon im Vorjahr – 1 Girlitzpaar. In der Strickherdicker Feldflur auch gestern 1 Brachpieper (vermutlich derselbe Vogel wie am 22.04.).

Am „Babywald“, westlich von Frdbg.-Ostbüren, am 23.04. unter anderem 1 Trauerschnäpper und 3 Gartenrotschwänze.

Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede fielen in den frühen Morgenstunden nach frostiger Nacht ~200 Schwalben auf (~40 Mehlschwalben, 30 – 40 Uferschwalben, der Rest – Rauchschwalben), die teils über dem Wasser der Ruhr und größtenteils in weniger als 1 m Flughöhe über den Wiesenflächen nach Fluginsekten suchten und teilweise wohl Insekten aus dem Gras aufpickten. Ansonsten im Gelände unter anderem 4 Grünschenkel, 5 Bruchwasserläufer, 9 Waldwasserläufer, 6 Flussuferläufer, 1 Flussregenpfeifer, ~35 Bachstelzen, 7 Graureiher, 1 Weißstorch, 2 Knäkenten.

Zahlreiche Schwalben in der Morgenkühle langsam fliegend nach Insekten über Wiesenflächen suchend (Wassergewinnungsgelände / Frdbg.-Langschede) …, 25.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… immer wieder werden Ruhepausen auf dem Boden eingelegt …, 25.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… die teils noch „winterlichen“ Verhältnisse scheinen den Insektenjägern einiges abzuverlangen …, 25.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… zwei von insgesamt 4 Grünschenkeln im Gelände …, 25.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… neben Bruchwasserläufern …, 25.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… Flussuferläufern …, 25.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… Waldwasserläufern …, 25.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Der leicht „hängende“ linke Flügel gibt dem Brachpieper einen gewissen Wiedererkennungswert – vermutlich ist es der Vogel vom 22.04., bei dem diese Flügelhaltung auch schon aufgefallen war (Strickherdicker Feldflur), 24.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Weibliche Ringdrossel auf dem Golfplatz „Gut Neuenhoff“ (Frdbg.) …, 23.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… dort auch in der mit Raureif überzogenen Bodenvegetaion ein weiblicher Girlitz …, 23.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… mit männlicher Bgleitung, 23.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… bei Mutter Kiebitz im Bauchgefieder ist es kuschelig (Hemmerder Wiesen) …, 24.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… auf der frisch bearbeiteten Nachbarfläche unter anderem auch eine Thunbergschafstelze, 24.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Unter vielen Wiesenschafstelzen fällt dieses ungewöhnlich gezeichnete Exemplar auf (Hemmerder Ostfeld) …, 24.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… die tiefschwarze Färbung rings um die Augen lassen eine Hybridform vermuten, 24.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Brachpieper, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Baumpieper, Gartenrotschwänze, Nachtigall, Steinschmätzer, Kiebitznachwuchs, Dunkler Wasserläufer, Rotschenkel, Bruchwasserläufer, Alpenstrandläufer, Waldwasserläufer, Sperber, Schwarzmilan u.a., 22.04.2021 (B.Glüer)

Inzwischen nimmt der Heimzug vieler Vögel Fahrt auf: Bei Frdbg.-Bausenhagen heute (endlich!) ein erstes Braunkehlchen, zwischen Frdbg.-Bausenhagen und der Wilhelmshöhe (Frdbg.-Strickherdicke) >5 Gartenrotschwänze (4,1), ein weiterer später in den Hemmerder Wiesen und abends noch ein siebter auf dem alten Golfplatz „Am Winkelshof“ (2x m). In der Strickherdicker Feldflur auf einer gegrubberten Zwischenfruchtfläche besonders erfreulich: >1 Brachpieper (!) unter 16 Wiesenschafstelzen, 7 Bachstelzen, 2 Steinschmätzern. Dort auch weiterhin ein Schwarzkehlchenpaar (Anfang der Woche Nest bauend).

Am Dienstag (20.04.) südlich Frdbg.-Ostbüren 1 Rebhuhnpaar.

Nach Mitteilung von Ute Becker gestern (21.04.) in UN-Mühlhausen eine männliche Ringdrossel.

Nach der guten Nachricht von Hartmut Peitsch aus Bönen vom Familiennachwuchs der dortigen Kiebitze konnte heute auch in den Hemmerder Wiesen bei den Kiebitzen der erfolgreiche Abschluss einer ersten Brut bestaunt werden: ein Paar führte mindestens 3 Küken. Insgesamt zeigten sich 9 adulte Kiebitze, wovon vermutlich >2 brüteten (im Gras nicht mehr sicher zu erkennen). Außerdem im Nassbereich: 1 Dunkler Wasserläufer, 2 Rotschenkel, 1 Alpenstrandläufer, 11 Bruchwasserläufer, x Waldwasserläufer (rufend) und ebenfalls rufend: 1 Baumpieper und (für mich) der erste Nachtigallengesang. Im östlichen Randbereich weiterhin das Schwarzkehlchenpaar. Das heutige Pflügen der dortigen Grünfläche zog außerdem 1 Rotmilan, 1 Schwarzmilan, ~5 Wiesenschafstelzen, 7 Bachstelzen, 1 Graureiher, 2 Turmfalken, 3 Mäusebussarde an.

Leider immer seltener zu sehen: Brachpieper (Strickeherdicker Feldfulr) …, 22.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… die blasse, fast strukturlose Färbung macht ihn unverwechselbar …, 22.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… die frisch gegrubberte Zwischenfruchtfläche bietet noch einige Insektennahrung …, 22.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… das lockt weitere Rastvögel an: Steinschmätzer-Männchen …, 22.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… Steinschmätzer-Weibchen, 22.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Rastender Gartenrotschwanz (m) bei Frdbg.-Ostbüren, 22.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Sehr spät: ein erstes Braunkehlchen bei Frdbg.-Bausenhagen, 22.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Sperber mit lückiger Bänderung über dem Küchenberg (Frdbg.), 22.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Männliche Ringdrossel in UN-Mühlhausen, 21.04.2021 (Foto: Ute Becker)
Technisch zwar nur „grenzwertig“ abgelichtet – aber trotzdem gut zu erkennen: erster Kiebitznachwuchs in den Hemmerder Wiesen, 22.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Wiedehopf, Wiesenweihe, Rohrweihe, Habicht, Sperber, Bruchwasserläufer, Flussregenpfeifer, Bergpieper, Wiesenpieper, Weißstörche, Wiesenschafstelzen u.a., 18.04.2021 (B.Glüer)

Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede heute unter anderem ein Wiedehopf (!), ~100 Rauchschwalben, >20 Uferschwalben, 1 Bruchwasserläufer, 3 Flussregenpfeifer, 1 Rohrweihe (überfliegend), 1 Habicht, ~15 Bachstelzen, 1 Gebirgsstelze, 1 Gartenrotschwanz (m), 28 Höckerschwäne, 5 Kormorane, >45 Reiherenten, 8 Schnatterenten, 2 Rostgänse, 5 Graureiher.

Am Küchenberg (Frdbg.) ein balzfliegender Sperber (m) – nur wenig davon entfernt konnte ein Horst gefunden werden. Ebenda sehr hoch 5 Weißstörche kreisend – dann südwärts abfliegend.

Gestern (17.04.) jenseits der Kreisgrenze auf Mendener Gebiet abends eine nordwärts ziehende Wiesenweihe (m).

Im Hemmerder Ostfeld gestern unter anderem ~15 Wiesenschafstelzen, ~10 Bachstelzen, >20 Wiesenpieper, darunter >1 Bergpieper.

Wiedehopf im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede …, 18.04.2021 (Foto: Benhard Glüer)
… unablässig stochert er in der Vegetation und ist dabei kaum scheu …, 18.04.2021 (Foto: Benhard Glüer)
… bei seiner emsigen Suche nach Fressbarem kommt er bis auf ca. 5 m an mein Auto heran…, 18.04.2021 (Foto: Benhard Glüer)
… immer wieder „erstochert“ er Larven der Wiesenschnake …, 18.04.2021 (Foto: Benhard Glüer)
… hier hat er die relativ große Raupe einer Hausmutter gefunden …, 18.04.2021 (Foto: Benhard Glüer)
… sekundenschnell wird immer wieder mal die Federhaube aufgestellt …, 18.04.2021 (Foto: Benhard Glüer)
Toter Mäusebussard am Küchenberg (Frdbg.) – ohne erkennbare Verletzungen, 18.04.2021 (Foto: Benhard Glüer)
Einer von mindestens 20 Wiesenpiepern im Hemmerder Ostfeld …, 17.04.2021 (Foto: Benhard Glüer)
… darunter auch mindestens 1 Bergpieper, 17.04.2021 (Foto: Benhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Ringdrosseln, Gartenrotschwänze, Schwarzkehlchen, Wanderfalken, Rohrweihe, Rotmilan, Wiesenpieper, Kiebitze u.a., 16.04.2021 (B.Glüer)

In Frdbg.-Bausenhagen heute 2 Ringdrosseln (1,1), die allerdings nur aus großer Distanz zu sehen waren und sich relativ scheu verhielten.

In der Strickherdicker Feldflur unter anderem neben ~35 Wiesenpiepern 1 Gartenrotschwanz. Ein weiterer „Am Thabrauck“ – gestern 1 Ex. am „Babywald“, westlich von Frdbg.-Ostbüren (alle drei männlich).

Nahe dem Bimbergtal eine adulte, männliche Rohrweihe. – Bei Frdbg.-Bausenhagen ein Rotmilan.

Nördlich UN-Dreihausen erneut ein singendes Schwarzkehlchen.

Bei UN-Hemmerde zeigte sich bei den schon mehrmals gemeldeten „Mast-Wanderfalken“ heute ein vorjähriger Wanderfalke. Er saß minutenlang „unbehelligt“ in der Mastspitze – bis schließlich das Revier haltende Männchen angriff. Nach einigen Attacken setzte sich allerdings das attackierende Männchen sehr entspannt knapp neben den „Fremden“. Dann, jedoch, griff auch das Weibchen des Hemmerder Paares an und vertrieb den Eindringling. Möglicherweise stammte der K1-Vogel aus einer vorjährigen Brut des Paares.

Zwischen UN-Westhemmerde und UN-Hemmerde auf einer heute frisch gegrubberten Winterbrache 4 Kiebitez.

Weibliche Ringdrossel – leider nur aus großer Entfernung „abgelichtet“ (Frdbg.-Bausenhagen) …, 16.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… auch dieses Männchen bleibt scheu und kommt kaum aus der Deckung, 16.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Männlicher Gartenrotschwanz „Am Thabrauck“ (Frdbg.-Strickherdicke), 16.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Vorjähriger Wanderfalke positioniert sich fast „provozierend“ im Mast der schon mehrfach hier gemeldeten „Mast-Wanderfalken“ …, 16.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… das Revier haltende Männchen greift schließlich an, ohne jedoch den Eindringling wirklich zu vertreiben …, 16.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… dann greift auch das Weibchen ein …, 16.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… und fliegt deutlich entschlossener mehrere Attacken …, 16.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… denen der Jungfalke schließlich nichts mehr entgegensetzt, 16.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Trauerschnäpper, Waldbaumläufer, Schwarzspecht, Kleinspecht, Kiebitze, Kampfläufer, Rotschenkel, Bekassinen, Schwarzkehlchen, Schafstelzen, Habicht, Schwarzmilan u.a., 13.04.2021 (B.Glüer)

Ein erster Trauerschnäpper (m) zeigte sich heute im Hemmerder Schelk. Außerdem dort ein überfliegender Habicht, 1 Kleinspecht (w), neben > 5 singenden Gartenbaumläufern auch ein singender Waldbaumläufer, 2 Wintergoldhähnchen, 1 Tannenmeise mit Gesang.

Bei UN-Siddinghausen ein Schwarzmilan.

Nahe UN-Kessebüren auf einem gegrubberten Acker ~10 Schafstelzen, ~15 Bachstelzen.

In den Hemmerder Wiesen 8 Kiebitze, 2 Kampfläufer, 2 Rotschenkel, >3 Bekassinen, 2 Schwarzkehlchen (1,1), 2 Blässhühner, 2 Pfeifenten (1,1) und ca. 20 Krickenten.

Im Buschholt gestern ein Schwarzspecht (immer wieder rufend).

Trotz weiterhin niedriger Temperaturen und teilweise sogar Schnee in „schattigen Ecken“ ein erster Trauerschnäpper (m) im Hemmerder Schelk …, 13.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… möglicherweise wegen der Kälte – oder weil er erst gerade eingetroffen ist, verhält er sich völlig stumm, ohne jeden Gesang …, 13.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenda auch ein überhinfliegender Habicht (m) …,13.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… in Ermangelung von Fichten, die im H. Schelk restlos verschwunden, bzw. Trockenheit und Borkenkäfern zum Opfer gefallen sind, begnügt sich dieses Wintergoldhähnchen mit einem Lärchenbestand …, 13.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… ein weiblicher Kleinspecht untersucht einen abgestorbenen Seitenstamm, 13.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Die „hauseigenen“ Turmfalken haben es geschafft, durch wechselnde „Belagerung“ beider Nistplätze unter unserem Hausdach die ebenfalls „hauseigenen“ Schleiereulen, vor deren Bruthöhle das Turmfalkenweibchen gerade sitzt, zu vergrämen (Frdbg.-Hohenheide), 13.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Regenbrachvögel, Grünschenkel, Rotschenkel, Kampfläufer, Bekassine, Kiebitze, Knäkente, Krickenten, Rohrweihe, Schwarzkehlchen, Wiesenpieper u.a., 09.04.2021 (B.Glüer)

In den Hemmerder Wiesen heute unter anderem 3 Regenbrachvögel. Sie wirkten sehr unstet – flogen immer wieder auf, landeten auf benachbarten Flächen und zogen schließlich nach NO ab.  Außerdem noch immer 1 Grünschenkel, 3 Rotschenkel, 1 Kampfläufer, > 1 Bekassine, 6 Schnatterenten, 36 Krickenten, >1 Knäkente, 28 Nilgänse, 12 Kiebitze (3 brütend). Die Nilgänse machten sich bei den Kiebitzen nicht sonderlich beliebt, weil sie nahe an zwei Kiebitzgelegen ein für sie typisches, von Gezänk und lautstarker Unruhe begleitetes Treiben an den Tag legten und die Kiebitzmännchen immer wieder bemüht waren, die „Nervernsägen“ zu vertreiben (vergeblich).  Mitbeobachter: Björn Nikula. Gestern im NSG eine weibliche Rohrweihe.

In der Feldflur zwischen UN-Westhemmerde und UN-Hemmerde heute zwischen verschiedenen potentiellen Brutfeldern wechselnd 6 Kiebitze. Gemeinsam mit den 12 Kiebitzen der Hemmerder Wiesen lägen wir mit diesen Vögeln rechnerisch bei 9 Paaren. Am Tag des Kiebitzes (27.03.) konnten nur 6 Paare für den Unnaer Osten ermittelt werden.

In der Strickherdicker Feldflur gestern unter anderem 2 Hausrotschwänze, ~30 Wiesenpieper.

Im Buschholt (Frdbg.-Frömern) ist seit Tagen ein Haubenmeisenpaar damit beschäftigt, in einem morschen Totholzstämmchen eine Bruthöhle zu zimmern.

Am Dörgänger (Hemmerder Ostfeld) mindestens 1 Schwarzkehlchen (m).

Gemeinsam mit 2 Graugänsen, 1 Rotschenkel als seltene nordische Gäste auf Zwischenstopp: 3 Regenbrachvögel im NSG „Hemmerder Wiesen“ …, 09.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… im direkten Vergleich zum Rotschenkel (links im Bild) fällt die vergleichsweise geringe Größe der Regenbrachvögel auf …, 09.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… trotz ihrer Unruhe und Schreckhaftigkeit wirken sie nicht scheu und fliegen direkt auf den Fotografen zu – bei der Frontalansicht ist der charakteristische helle Scheitel gut zu sehen …, 09.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… auch der sehr kurze Schnabel unterscheidet den Regenbrachvogel vom Großen Brachvogel …, 09.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… mit nur ca. 360 Gramm Gewicht ist der Regenbrachvogel nur halb so schwer, wie der Große Brachvogel mit ca. 730 Gramm, 09.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Haubenmeisenpaar im Fröndenberger Buschholt – links das Weibchen und rechts oben das Männchen. Das Geschlecht ist weniger durch die optische Erscheinung – wohl aber durch das Verhalten zu erkennen. So überbringt das sehr um `s Weibchen bemühte Männchen immer wieder Futterhappen (siehe Bild unten) …, 08.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… mit der zipfelmützenähnlichen Haube (im Bild der männliche Vogel) hat die Haubenmeise – vermenschlicht betrachtet – ein leicht schelmisches Aussehen. Meine bewusst kurz gehaltene Anwesenheit in ca. 10 Metern Entfernung scheint nicht zu stören, denn beide Vögel verhalten sich offenkundig so als wäre ich nicht vorhanden …, 08.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… da Haubenmeisen gern in Nadelgehölzen leben (die bekanntlich seit einigen Jahren überall verschwinden) und dort wiederum stehendes, möglichst weiches Totholz brauchen, in das sie ihre Bruthöhlen größtenteils selbst zimmern, scheint ihr Bestand derzeit zurückzugehen …, 08.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… während das Weibchen (links im Höhleneingang) ständig an der Höhle arbeitet und den Innenraum noch erweitert, bringt das Männchen (rechts) wieder mal `ne Stärkung vorbei (hier eine Schwebfliege – erstaunlich, wo diese bei nur 7 °C aufgetrieben worden ist), 08.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Einer von ~30 Wiesenpiepern in der Strickherdicker Feldflur, die zum Baden eine mit Wasser gefüllte Fahrspur aufsuchten, 08.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Hausrotschwänze, Wiesenpieper, Steinschmätzer, Kernbeißer, Kampfläufer, Rotschenkel, Grünschenkel, Waldwasserläufer, Bekassinen u.a., 07.04.2021 (B.Glüer)

Weiterhin in den Hemmerder Wiesen 1 Grünschenkel, 3 Rotschenkel, 9 Kampfläufer, > 2 Bekassinen, >1 Waldwasserläufer.

Im Hemmerder Schelk gestern (06.04.) auffallend viele Kernbeißer in mehreren Trupps von je 5 – 10 Vögeln.

In der Strickherdicker Feldflur unter anderem an einer geschützten Stelle mit schneefreien Ackerstellen >4 Hausrotschwänze, ~10 Wiesenpieper.

Auf Priors Heide (Frdbg.-Bausenhagen) in verschneiter Flur ein Steinschmätzer.

Dann gibt es noch eine interessante Beobachtung zu erzählen: Östlich von Frdbg.-Frömern fiel heute Vormittag ein Mäusebussard auf, der vom Buschholt kommend, etwa 5- 10 m über dem Boden sehr geradlinig und stark beschleunigend aufs Feld hinausflog. In der Geradeaus-Verlängerung seiner Flugbahn saß eine Nilgans ca. 400 m entfernt frei auf dem Feld. Sein reißend schneller Flug ähnelte schon dem Jagdflug eines Habichts – doch: eine Nilgans als potentielle Beute??? Mit rund 2 kg Gewicht ist die Nilgans doppelt so schwer wie der Mb. und für ihn kaum zu überwältigen. Die Nilgans sah das „Ungemach“ auf sich zukommen und flog seitlich in einer Ausweichbahn auf, als der Mb. ca. auf 30 m heran war. Der Mb. folgte mehrfachen in sehr wendigen Manöwern, die ich ihm gar nicht zugetraut hätte, und trieb die Gans vor sich her. Der Hintergrund dieser Attacke könnte in folgendem Umstand liegen: in der Richtung, aus der der Mb. kam, liegt ein Mäusebussardhorst, auf dem bereits gebrütet wird. Im Wald sind insgesamt mindestens 6 intakte Horste. – Auf einem dieser Horste brüten in ca. 25 m Höhe Nilgänse – das heißt, dass diese vermutlich (gemeinsam mit anderen Artgenossen?) seit langem alle für sie interessanten Horste inspiziert haben, was möglicherweise zu einer „aufgeheizten“ Stimmung zwischen den Erbauern dieser Horste und den bekanntlich sehr entschlossen vorgehenden Nilgänsen geführt haben dürfte. Der beschriebene Mb. war zumindest entschlossen, Nilgänse von seinem Horst fernzuhalten.

Blüternpracht mit Schachbrettblumen und Schlüsselblumen in derzeit ungewöhnlich winterlicher Kulisse im eigenen Garten (Frdbg.-Hohenheide), 06.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Kapitaler Rehboch mit längst fertig gefegtem Gehörn im Hemmerder Schelk, der vermutlich froh ist, sein dichtes Winterfell noch zu tragen, 06.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Für etlliche Zugvögel, die erst kürzlich ins Brutgebiet heimgekehrt sind, bringt der Wintereinbruch deutlich gößere Problem mit sich (einer von >4 Husrotschwänzen in der Strickherdicker Feldflur)…, 07.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenda sucht auch dieser Wiesenpieper auf den abgetauten Ackerstellen nach Fressbarem …, 07.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… auch dieser Steinschmätzer bei Frdbg.-Bausenhagen wirkt „not amused“ …, 07.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… er fliegt immer wieder auf die abgetaute Asphaltfläche der Straße, um nach Insekten Ausschau zu halten, 07.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Grünschenkel, Rotschenkel, Kampfläufer, Flussregenpfeifer, Waldwasserläufer, Kiebitze, Knäkenten, Silberreiher, Bergpieper, Wiesenpieper, Schafstelzen, Bachstelzen, Rauchschwalben, Gartenrotschwanz u.a., 05.04.2021 (B.Glüer)

Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede unter anderem 8 Waldwasserläufer, 4 Flussregenpfeifer, >20 Rauchschwalben, 3 Bergpieper, >5 Wiesenpieper, >25 Bachstelzen, 1 Silberreiher, 2 Graureiher, ~60 Reiherenten, 3 Haubentaucher.

In den Hemmerder Wiesen unter anderem 1 Grünschenkel, 2 Rotschenkel, 8 Kampfläufer, > 2 Bekassinen, 11 Kiebitze, x Waldwasserläufer (rufend), ~ 40 Krickenten, 4 Knäkenten, 2 Weißstörche, 1 Gartenrotschwanz (m).

Im Hemmerder Ostfeld unter anderem >15 Schafstelzen, ~50 Bachstelzen.

Zwischen UN-Hemmerde und UN-Westhemmerde auf einem Schwarzbrache-Acker 3 Kiebitze.

Rauchschwalben im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg-Langschede versuchen bei knapp 2 °C an Insektennahrung zu kommen …, 05.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… und picken zum Teil Insekten von einem schwimmenden „Algenteppich“ ab, 05.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Kampfläufer, Alpenstrandläufer, Kiebitze, Waldwasserläufer, Spießenten, Knäkenten. Löffelenten, Schwarzkehlchen, Kleinspecht, Kornweihe, Wanderfalken, Habicht, Rauchschwalben, Schafstelzen, Mönchsgrasmücken u.a., 02.04.2021 (B.Glüer)

In den Hemmerder Wiesen heute und auch schon gestern 12 Kampfläufer, gestern außerdem 2 Alpenstrandläufer, 3 Waldwasserläufer, 11 – 13 Kiebitze (3 brütend), >6 Bekassinen, 38 Krickenten, 3 Knäkenten, 4 Spießenten (2,2), 4 Schnatterenten, 2 Weißstörche, 3 Rauchschwalben, 1 Schwarzkehlchen (m) ausdauernd singend, 3 Mönchsgrasmücken (m) singend, 1 Rohrammer.

Bei UN-Hemmerde auf Hochspannungsmast kopulierende Wanderfalken (beide adult). Auf Fotos ist zu erkennen, dass das Weibchen unberingt ist – wie auch schon das Männchen (vgl. Meldung vom 22.03.21). Ein weiterer Wanderfalke (vorj.) auf einem Hochspannungsmast bei UN-Siddinghausen.

Im Hemmerder Ostfeld heute 18 Schafstelzen (ausnahmslos männlich) auf frisch bearbeiteter Feldfläche – gemeinsam mit >60 Bachstelzen, > 10 Wiesenpiepern, ~5 Feldlerchen und einem Kiebitzpaar (!) auf einer Feldvogelschutzfläche.

Im Hemmerder Schelk heute – wie auch schon gestern – ein Revier haltender Kleinspecht (m), >4 Kernbeißer (teils singend), > 5 Mönchsgrasmücken (m) singend und ein männlicher Habicht.

Der Frühling ist da! – Abgefahrene Winterreifen, Berge von Moos aus dem vertikutierten Rasen, trockene Stauden, Pflanzenstengel, etc. werden von manchen Zeitgenossen, die es in erster Linie vor der eigenen Haustür schön haben wollen, in den Wald gebracht … (Hemmerder Schelk), 02.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Männlicher Kleinspecht im Hemmerder Schelk, 01.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Ein Teil des Kampfläufertrupps in den Hemmerder Wiesen, 02.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Noch bei zweistelligen Plusgraden auf Freileitung „Am Bröhl“ – rastende Rauchschwalbe mit vorbeifliegender Honigbiene, 01.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Eine von insgesamt 18 männlichen Schafstelzen auf frisch gegrubberter Zwischenfruchtfläche im Hemmerder Ostfeld, 02.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Kopulierende Wanderfalken (beide adult – Weibchen unberingt) bei UN-Hemmerde …, 02.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… ein weiterer Wanderfalke (vorjährig) auf Hochspannungsmast bei UN-Siddinghausen, 02.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Weibliche Kornweihe bei Frdbg.-Frömern. Die unterschiedliche Farbtönung der Armschwingen deutet auf eine zurückliegende, teilweise Großgefiedermauser hin und weist den Vogel als mehrjährig aus, 01.04.2021 (Foto: Bernhard Glüer)