Autor: bg

Fröndenberg / Unna: Merlin, Kraniche, Schwarzkehlchen, Kiebitze (Balz hat begonnen!), Silberreiher, Schleiereulen, Fledermäuse u.a, 21./22.02.2021 (B.Glüer)

Auch in der letzten Nacht haben wieder Kraniche in den Hemmerder Wiesen geschlafen (21 Exmpl.). – Einer davon trug Farbringe, die nach dem ICORA-Meldeportal aufgrund der Farbkombination rechts (weiß-blau-weiß) schon mal Estland als Beringungsland zugeordnet werden konnten. Außerdem unter anderem vor Ort: 11 (!) Silberreiher, 6 Kiebitze, die bei Sonnenaufgang (auch schon am Vortag!) heftig balzten. Gestern auch noch mindestens 45 rastende Kiebitze – teils auf Schwarzbrache östlich des NSGs.

Im Hemmerder Ostfeld heute wieder 1 Schwarzkehlchen (m).

In der Strickherdicker Feldflur heute unter anderem ein jagender Merlin.

Am Abend über Frdbg.-Hohenheide nochmals > 400 Kraniche ostwärts ziehend. Gestern im selben Zeitraum sogar 800 – 1000 Vögel. „Nebenbei“ fielen gestern und auch heute nach Sonnenuntergang an mehreren Stellen (Golfplatz „Am Winkelshof“, Bielenbüsche und eigener Garten) jagende Fledermäuse auf. Die warmen Temperaturen wecken sie aus dem Winterschlaf und treiben ihren Stoffwechsel an. Ob sie jedoch auch schon genug Insektenbeute finden, bleibt offen (sicher eine kritsche Situation, denn Fettreserven sind jetzt fast aufgebraucht!).

Während ich gerade diese Meldung schreibe – wie auch schon in der vergangenen Nacht – sind über meinem Fenster immer wieder Schleiereulen zu hören. Sie stellen sich offenbar wieder der Konkurrenz der Turmfalken, die tagsüber die „Bühne“ an unseren Dachgiebeln dominieren.

Am frühen Morgen in den Hemmerder Wiesen: Insgesamt 21 Kraniche, die hier die Nacht verbracht haben – neben Silberreihern, Rostgänsen, Kiebitzen …, 22.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… ein adulter Kranich ist farbberingt – leider ist bei noch sehr schwachem Licht mit 10 000 ISO noch kein gescheites Foto möglich, 22.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Nach der Kälteflucht zurück im Hemmerder Ostfeld: männliches Schwarzkehlchen im Prachtkleid, 22.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Im eigenen Garten (Frdbg.-Hohenheide) ebenfalls bereit für die kommende Brutsaison: Singdrossel, 22.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenfalls im eigenen Garten – ein gewöhnungsbedürftiger Anblick im Februar: Admiral an Schneeglöckchen. Einst erschienen Admirale als Wanderfalter erst im Sommer aus fernen Mittelmeerländern, bildeten dann zwar bei uns auch Folgegenerationen, die aber unsere Winter nie überstanden …, 21.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… auch viele Hummelköniginnen sind bereits aktiv – ohne jedoch allzu viel an Nektar spendenden Blüten zu finden – die Haupttracht (Weidenkätzchen) steht noch nicht zur Verfügung. Wenn Königinnen trotzdem jetzt schon in Brut gehen, riskieren sie viel, wenn der Winter im März nochmal zurückkommt, 21.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna / Bönen: Grauammer (!), Goldammern, Feldlerchen, Kraniche, Schwanzmeisen (Nestbau!), Rotmilane, Sperber u.a., 20.02.2021 (B.Glüer)

In der Strickherdicker Feldflur unter ~25 Goldammern mindestens 1 Grauammer – mit deutlich hörbaren Kontakrufen im Überflug. Eventuell waren noch zwei weitere Exemplare vor Ort. An gleicher Stelle gab es im zurückliegenden Jahr mindestens viermal gesicherte Nachweise dieser Art: 24.04.20 (mit Gesang!), 26.10.20, 27.10.20, 07.12.20, (alle mit Fotos unter den genannten Daten hier gemeldet). In den Wintermonaten gab es weitere Beobachtungen, die allerdings Restzweifel offenließen, weil die Entfernung zu groß oder die Beobachtung zu kurz war. Rückblickend denke ich, dass bis einschließlich heute durchgehend Grauammern in diesem Gebiet waren. Ebenda außerdem ein Trupp von ~40 rastenden Feldlerchen – einzelne abseits davon mit Reviergesang.

Über dem Backenberg 1 kreisender Rotmilan, der schließlich einen Vorjahresbrutplatz anflog.

Bei Frdbg.-Bausenhagen ein Trupp von ~50 Kranichen ostwärts ziehend.

In den Hemmerder Wiesen neben den „üblichen“ Arten (vgl. Meldung vom Vortag) heute nur 4 Kiebitze – außerdem erwähnenswert 12 Blässgänse, 2 Rossgänse, 1 weiblicher Sperber, 1 Rotmilan mit 9 Mäusebussarden in einem Thermikschlauch kreisend.

In Bönen-Flierich bereits ein Schwanzmeisenpaar beim Nestbau (!) – auch dort (wie von Clemens Rethschulte gemeldet) bereits Zitronenfalter in der warmen Mittagssonne.

Grauammer unter Goldammern in der Strickherdicker Feldflur …, 20.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… leider nur aus ca. 30 Metern Entfernung „fotografierbar“ …, 20.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… immerhin blieb sie minutenlang sehr entspannt und ließ sich ausgiebig beobachten, 20.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Eine knappe Woche nach Eis und Schnee mit zweistelligen Minusgraden wird hier bereits an der „Kinderstube“ gearbeitet …, 20.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… typischerweise verbauen Schwanzmeisen im Nest viele Insektenkokons und Spinnfäden (Bönen-Flierich), 20.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… noch ein „Frühlingsbote“: einer von zwei männlichen Zitronenfaltern auf dem Fliericher Friedhof, 20.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna / Bönen: Kraniche, Rotmilane, Wanderfalke, Habichtbalz, Schleiereule, Kiebitze, Weißstörche, Silberreiher, Bachstelzen, Wiesenpieper, Erstgesänge von Singdrosseln, Feldlerchen, Goldammern, Heckenbraunellen u.a., 18./19.02.2021 (B.Glüer)

Die steigenden Temperaturen verbreiten zunehmend Frühlingstimmung. Gestern waren Erstgesänge von Heckenbraunellen, Goldammern – heute auch von Feldlerchen (Hemmerder Ostfeld) und einer Singdrossel (Frdbg.-Hohenheide) zu hören. Auch der intensive Heimzug der Kraniche setzt sich fort: heute zwischen 15.25 Uhr und 17.50 Uhr in 11 Zügen ca. 850 Vögel über den Fröndenberger Golfplätzen ostwärts ziehend. Bei Frdbg.-Frömern ein balzendes Habichtpaar. Ebenda gestern 3 Rotmilane kreisend. Zwei weitere Rotmilane gestern bei Bönen-Bramey. Am heutigen Abend sind erstmals seit Monaten an unserem Hausgiebel wieder Rufe von Schleiereulen zu hören.

In den Hemmerder Wiesen bei Wasserhöchstständen wieder zahlreiche Vögel: 6 Silberreiher, 5 Graureiher, >65 Kiebitze, 2 Höckerschwäne, ~45 Graugänse, 13 Kanadagänse, 7 Nilgänse, >70 Stockenten, 5 Lachmöwen, 3 Sturmmöwen, >15 Großmöwen, 22 Bachstelzen, >5 Wiesenpieper, ~ 80 Wacholderdrosseln, ~150 Stare – und gestern auch 3 Weißstörche (von U. Becker beobachtet).

Wasserhöchststände in den Hemmerder Wiesen …, 18.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… da wird sogar das Stauwehr an der Amecke übeflüssig – die Flutrinne läuf von allein voll …, 18.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… es stellen sich ständig wechselnde Anzahlen von Kiebitzen ein …, 19.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… unter den Großmöwen (wohl eine Steppenmöwe?) erweist sich eine bei der Bilderdurchsicht als beringt …, 19.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… leider sind die Ziffern nicht sicher zu erkennen (evtl. X802), 19.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Ungewöhnliche Nahrungsbeschaffung bei diesem Jungreiher (vorjährig) – er stochert an einem Kadaver (Frdbg.-Ostbüren), 18.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Seit Anfng der Woche sind auch die „hauseigenen“ Turmfalken zurück und inspizieren abwechselnd zwei verschiedene Nistangebote unterm Dach (dieser Platz ist eigentlich Schleiereulen vorbehalten – einen Tag nach dieser Aufnahme sind von hier abends erstmals in diesem Jahr Schleiereulen zu hören), 18.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Feldlerche mit ersten zaghaften Singflügen im Hemmerder Ostfeld, 19.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Inzwischen fast überall mit ihrem Gesang zu hören: Heckenbraunelle (Altenbögger Friedhof), 18.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Ebenda auch dieser überhinfliegende, vermutlich weibliche Wanderfalke, 18.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Auch in der Insektenfauna sind bereits frühe Falter am Start: 2 männliche Schneespanner (Phigalia pilosaria) in perfekter Tarnung gegenüber der eigenen Haustür an einem Kastanienstamm, 19.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Kranichheimzug, Rebhühner, Waldkauz, Kernbeißer, Buchfinkgesang, Amselgesang u.a., 15./16.02.2021 (B.Glüer)

Auch über Frdbg.-Hohenheide am frühen Abend deutlicher Kranichheimzug: von 17.32 Uhr bis 18.13 Uhr in fünf Zügen >240 Vögel. Nahe dem Hof Schulze Neuhoff ein balzrufender Waldkauz (m).

Mit der Schneeschmelze und einer zunehmend „normalen“ Nahrungsverfügbarkeit für die meisten Vögel schwindet langsam der Besucherstrom an der heimischen Vogelfütterung. Insgesamt zeigten sich noch heute und gestern: 13 Amseln, >30 Haussperlinge, 1 Feldsperling, 6 Buchfinken, 4 Dompfaffe (2,2), 2 Grünfinken, 5 Bergfinken, 2 Kernbeißer (1,1), 3 Goldammern, 6 Kohlmeisen, >8 Blaumeisen, 2 Sumpfmeisen, 2 Rotkehlchen, 2 Heckenbraunellen, 2 Kleiber, 1 Buntspecht, 2 Ringeltauben, 1 Eichelhäher. Mehrere Buchfinken ließen heute wieder ihren Gesang hören – sogar eine Amsel stimmte bereits verhaltene Strophen an.

Gestern an vertrauter Stelle bei UN-Stockum nach längerer Zeit wieder die schon mehrfach hier gemeldete „11er“ Rebhuhnkette – allerdings nicht mehr mit vollständiger Besetzung, sondern nur noch mit 10 Vögeln.

Bereits auf deutlich zusammengeschmolzener Schneedecke: die Stockumer Rebhuhnkette nahe der B1 mit nur noch 10 Vögeln, 15.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
An der heimischen Winterfütterung als besonderer Gast: Ein weiblicher Kernbeißer …, 15.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… einen Tag später ebenda auch ein männlicher Kernbeißer – kenntlich an den kräftigeren Farben und dem bläulichen Schnabel, 16.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
In skeptischer Lauerstellung wartet die Sumpfmeise auf den richtigen Moment, um sich am Futter zu bedienen, 16.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Steinkäuze (Balz), Waldkauz (Balz), Waldohreulen, Kornweihe, Rebhühner, Kleinspecht, Bergfinken, Rotmilan u.a., 11.-14.02.2021 (B.Glüer)

Die heute wieder steigenden Temperaturen dürften für etliche in Bedrängnis gekommenen Vögel wieder Entspannung herbeiführen. Nicht nur die extremen Frostgrade, sondern auch eine Woche teilweise gefrorener Tiefschnee haben für manche Vögel die Nahrungsbeschaffung erschwert oder unmöglich gemacht. Vor allem Mäusejäger kamen kaum an ihre gewohnte Beute. So war es erfreulich, gestern (13.02.) im Süden von Frdbg.-Ostbüren bei minus 11 °C eine ausgiebige Balzrufreihe (!) eines Steinkauzes hören zu können. Am Abend davor (12.02.) bei minus 13,5 °C ein ausdauernd rufender Waldkauz in den Bielenbüschen (Frdbg.). In der heutigen Morgensonne ein Steinkauz vor seiner Niströhre in Frdbg.-Strickherdicke und in Unna an einem Waldohreulenschlafplatz mindestens noch 3 von ursprünglich (Anfang Januar) 5 Vögeln. Über dem Hemmerder Ostfeld heute ein ostwärts ziehender Rotmilan. In den alten Pappeln (NSG Hemmerder Wiesen) nahe der Schranke ein rufender Kleinspecht (m).

Mittwochs (11.02.) südlich von UN-Hemmerde eine westwärts ziehende Kornweihe (weibchenfarben). Am selben Tag bei Nord-Lünern ein einzelnes Rebhuhn – im Hemmerder Ostfeld am Folgetag (12.02.) eine Kette von 7 Rebhühnern.

Rebhühner im Hemmerder Ostfeld …, 12.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… sie kommen mit Kälte und hohen Schneelagen relativ gut zurecht (hier bei Nord-Lünern) …, 11.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… um an Pflanzenkost zu kommen, graben sie sich in den Schnee ein und haben hier auch einen gewissen Schutz gegen Kälte…, 11.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… als Neozoon ist der aus Asien eingeführte Jagdfasan (Hemmerder Wiesen) mit Schnee weniger vertraut, 12.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Ringeltauben werden mit Schnee und Kälte normalerweise gut fertig – dieses am Straßenrand (Frdbg.-Bentrop) aufgefundene Exemplar (von Krähen angepickt) hatte möglicherweise – wie eine zweite in Frdbg.-Ostbüren am Straßenrand gefundene Taube – ein anderes Problem: bei der Suche nach kleinen Steinchen, die Tauben regelmäßig zur Unterstützung ihrer Verdauung aufnehmen, könnten sie größere Mengen an Streusalzkristallen geschluckt haben, 13.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Gemeinsam mit 7 weiteren Artgenossen stärkt dieses Bergfinkweibchen sich an unserer hauseigenen Winterfütterung …, 13.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… wie auch dieses schon ins Prachtkleid wechselnde Bergfinkmännchen …, 13.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… dieses Grünfinkmännchen gehört mit einem zweiten Artgenossen in Frdbg.-Hohenheide fast zu den Ausnahmeerscheinungen, 13.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Kornweihe als „Kälteflüchtling“ auf Westkurs bei UN-Hemmerde, 11.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Steinkauz bei Frdbg.-Strickherdicke tankt nahe seiner Niströhre als aufgeplusterter Federball in der Morgensonne bei minus 7,5 °C etwas Wärme …, 14.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… wie auch diese Waldohreule neben mindestens zwei weiteren am Tagesschlafplatz in Unna, 14.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… schon sehr optimistisch auf striktem Ostkurs bei UN-Hemmerde: Rotmilan, 14.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Kraniche, Blässgänse, Feldlerchen, Rotmilan, Graureiher, Silberreiher, 10.02.2021 (B.Glüer)

Auch am dritten Eistag mit Tiefsttemperaturen der zurückliegenden Nacht auf dem Haarstrang von – 17,5 °C (!) ist die Situation für viele Vögel angespannt. Am frühen Nachmittag über den Hemmerder Wiesen ein Trupp von ca. 60 Kranichen sehr niedrig im kräftezehrenden, aktiven Ruderflug südwärts fliegend. Wenig später dort ein etwa gleichgroßer Trupp Blässgänse auf Westkurs. Vielerorts rastende und vermutlich sehr entfkräftete Feldlerchen mit teilweise sehr geringer Fluchtdistanz. Südwestlich der Hemmerder Wiesen zwischen dem Hemmerder Bahnhof und der Straße „Am Bröhl“ ca. 60 Feldlerchen. Dort auch 4 regungslos verharrende Graureiher und >1 Silberreiher. Nördlich von UN-Siddinghausen weitere ca. 30 Feldlerchen und bei Frdbg.-Bausenhagen „Auf Priorsheide“ 44 Feldlerchen.

Südlich von Frdbg.-Ostbüren 1 ostwärts überhinfliegender Rotmilan.

Fröndenberg / Unna / Kr. SO: Kornweihen, Feldlerchen, Rebhühner, Kolkraben, Mittelspecht, 08./09.02.2021 (B.Glüer)

Auch bei kleinen Rundfahrten über die Haar – soweit die Straßen überhaupt geräumt und befahrbar sind – sind in der eisigen, verschneiten Landschaft kaum Vögel anzutreffen. Am zweiten Eistag (= jeweils 24 Stunden mit Minustemperaturen) in Folge fielen immer wieder kleinere Trupps Feldlerchen auf, die nach karger Kost im Schnee suchten oder westwärts vor der Kälte flohen. Südwestlich von Werl zwei Rebhuhnketten (8 und 5 Vögel).

Am Abend in den Bielenbüschen (Frdbg.-Frömern) ein quäkender Mittelspecht. Nahe dem Panthehof 8 rastende Felderchen.

Gestern über Frdbg.-Hohenheide am späten Vormittag eine westwärts ziehende, weibchenfarbene Kornweihe. Nachmittags nördlich Frdbg.-Ostbüren ein adultes Männchen ebenfalls nach Westen ziehend. Bei Frdbg.-Frömern 2 Kolkraben.

Feldlerchen nahe Werl-Holtum picken auf erhöhten Bodenwellen, wo die Schneedecke infolge des scharfen Windes dünner ist, nach kargem Grün …, 09.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… Außentemperatur bei dieser Aufnahme: – 11 °C. Die Körpertemperatur muss auch unter diesen Extrembedingungen auf annähernd + 40 °C gehalten werden, was enorm energiezehrend ist und vor allem nachts zu deutlichem Gewichtsverlust führt, 09.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Noch vor drei Tagen waren hier Hunderte Vögel zu beobachten (Hemmerder Wiesen) – inzwischen schieben sich Schneewehen in die Amecke und alle Flächen liegen unter Eis und Schnee …, 08.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… dieses Rotkehlchen an der Amecke profitiert ein wenig von der Wassertemperatur des nur wenige Zentimeter tiefer fließenden Baches, die deutlich über der Lufttemperatur liegen dürfte, 08.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Sehr weit weg und gerade noch zu erkennen: ein westwärts vor den Rotorblättern einer Windkraftanlage vorbeiziehendes Kornweihenmännchen, 08.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg: „Sibirischer“ Wintereinbruch mit Kranichen und Feldlerchen als erste Kälteflüchtlinge, 07.02.2021 (B.Glüer)

Die angekündigten sibirischen Wetterverhältnisse haben sich inzwischen eingestellt. Seit der letzten Nacht fallender Schnee – anfangs mit Regen vermischt – hat bei jetzt 4,9 °C unter Null und scharfem Ostwind eine geschlossene, teils bretthart gefrorene Schneedecke mit vielen Verwehungen hervorgebracht. Ein Versuch, gegen Mittag von Fröndenberg über nur teilweise geräumte Straßen die Hemmerder Wiesen zu erreichen, um zu sehen, wie die 72 Kiebitze und die vielen übrigen Vögel vom Vortag den radikalen Wintereinbruch verkraften, war leider zum Scheitern verurteilt. Nachmittags aus der warmen Stube heraus (16.25 h) waren draußen anhaltend Rufe von Kranichen zu hören (im Schneegestöber ohne Sichtkontakt). Am Abend bei der obligatorischen „Hunderunde“ über die zugeschneite Haar, um 18.10 Uhr (kalendarischer Sonnenuntergang: 17.23 Uhr) bei noch immer anhaltendem Schneefall dann weitere Kälteflüchtlinge: immer wieder Rufe von westwärts überhinfliegenden Feldlerchen.

Nahe der B1 hat sich dieser adulte Mäusebussard im Windschatten einer Schlehe zwischen Schneeverwehungen einen Ruheplatz gesucht – mit nur geringen Aussichten auf eine lebenserhaltende Beute …, 07.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… auch diese Feldhasen (nahe der B1 bei UN-Stockum) werden auf eine harte Probe gestellt – der hintere hat sich gerade seinen „Schneepanzer“ abgeschüttelt, nachdem sich beide hatten einschneien lassen, 07.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna / Bönen: Kornweihen, Sperberreviere, Waldschnepfen, Kleinspecht, Mittelspecht, Wiesenpieper, Kiebitze, Blässgänse, Schnatterenten, Krickenten, Buchfink (Erstgesang), Habicht u.a., 04.-06.02.2021 (B.Glüer)

Noch vor dem für die nächsten Tage angekündigten Winterchaos gab es bei schon sehr frühlinghaftem Wetter am Donnerstag (04.02.) mit noch zweistelligen Plusgraden Erstgesänge gleich mehrerer Buchfinken (Bönen-Flierich). Ebenda auch Gesang einer Misteldrossel, von auffallend vielen Gartenbaumläufern, sowie von Kohlmeisen, Blaumeisen und Sumpfmeisen. Zuvor zwischen Frdbg.-Ostbüren und UN-Siddinghausen gleich zwei jagende Kornweihen über einem Zwischenfruchtfeld. Auf einem anderen Zwischenfruchtfeld bei UN-Westhemmerde ein Trupp von ~60 Wiesenpiepern.

Bei der Suche nach Sperberrevieren im Nordosten von Bönen-Flierich (unterstützt von Clemens Rethschulte und Burkhard Koll) fanden sich „nebenher“ gleich 2 Waldschnepfen, 2 Kolkraben, 1 Habicht (w), mehrere balzrufende Hohltauben. Am Folgetag (05.02.) ebenda 1 Kleinspecht (m) mit Revierrufen, sowie ein quäkender Mittelspecht.

In den Hemmerder Wiesen neben weiterhin vielen Wasservögeln (~80 Graugänse, ~20 Kanadagänse, 14 Blässgänse, 3 Rostgänse, 6 Nilgänse, 116 Stockenten, 2 Schnatterenten, 1 Reiherente, 6 Silberreiher, 12 Graureiher) heute 72 (!) Kiebitze.

Im benachbarten NSG Horster Mühle >50 Krickenten (ein genaueres Zählen per Fernglas aus größerer Entfernung war nicht möglich, ohne zu riskieren, dass die Entenschar auffliegt).

Eine von gleich zwei Kornweihen nahe UN-Siddinghausen, 04.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Sperberhorst in einer noch sehr jungen Eiche bei Bönen-Flierich, 04.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Männlicher Kleinspecht in einer toten Fichte bei der Suche nach Insekten unter loser Rinde (Bönen-Flierich), 05.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Großer Kiebitzschwarm (insgesamt 72 Exmpl.) landet in den Hemmerder Wiesen …, 06.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… bei bereits einsetzendem, kalten Ostwind richten sich alle Kiebitze mit ihren Schnäbeln gegen die Windrichtung aus, 06.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Unna: Kiebitze, Blässgänse, Rostgänse, Graugänse, Kanadagänse, Wacholderdrosseln, Bachstelzen, Wiesenpieper, Feldlerchen u.a., 03.02.2021 (B.Glüer)

In den Hemmerder Wiesen sorgen weiterhin respektable Wasserflächen für größere Zahlen von Wasservögeln. Erstmals fanden sich auch Kiebitze ein: zunächst 7 Rastvögel, die aufflogen und in einem Trupp von jetzt 16 Kiebitzen kurz darauf wieder einschwebten. Außerdem im Gelände >80 Graugänsen, 17 Kanadagänsen, weiterhin 3 Blässgänse, 3 Rostgänse, >70 Stockenten, ~30 nicht bestimmte Möwen, ~250 Wacholderdrosseln und 6 Bachstelzen.  

Westlich der Hemmerder Wiesen, auf der Zwischenfruchtfläche an der Straße „Auf der Horst“, nehmen die dort schon häufiger beobachteten Bachstelzen wieder zu (mindestens 60 Vögel) – außerdem einzelne Wiesenpieper und Feldlerchen.

Erste Kiebitze in den Hemmerder Wiesen …, 03.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… reiches Vogelleben auf den überschwemmten Flächen …, 03.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
…in den trockenen Bereichen auch drei von insgesamt 5 Feldhasen, die an der „Familienplanung arbeiten“, 03.02.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Waldohreule, Waldkäuze, Uhu (jeweils balzrufend), Bachstelzenschlafplatz, Kornweihe, Wiesenpieper, Schwarzkehlchen, Wintergoldhähnchen, Hohltauben, Blässgänse u.a., 29.01.2021 (B.Glüer)

Endlich fielen nennenswerte Regenmengen: auf dem Haarstrang in 36 Stunden immerhin 32 Liter / m². So hat in den Hemmerder Wiesen die sich aufstauende Wasserfläche trotz zwischenzeitlich geöffnetem Wehr an der Amecke weiter zugenommen. Gleichzeitig wuchs auch die Zahl der hier einfallenden Wasservögel. Unter anderem waren heute neben ~50 Graugänsen, 9 Kanadagänsen auch 3 Blässgänse, >50 Stockenten, ~80 nicht bestimmte Möwen im NSG.

Im Hemmerder Ostfeld weiterhin >1 Schwarzkehlchen (w) und ~30 Wiesenpieper in Ackersenf.

Bei einer Kontrolle des hier schon mehrfach gemeldeten Bachstelzen-Winterschlafplatzes auf dem Fröndenberger Golfplatz „Am Winkelshof“ konnten gestern um 16.47 Uhr >40 Exmpl. gezählt werden. Dort auch >1 Wintergoldhähnchen.

Vorgestern (27.01.) bei UN-Westhemmerde eine weibchenfarbene Kornweihe über Zwischenfruchtflächen nach Beute suchend – es flogen unter ihr immer wieder kleine Trupps Wiesenpieper auf. Bei UN-Siddinghausen auf einem Kleefeld 6 Hohltauben.

Am Abend desselben Tages in den Bielenbüschen (Frdbg.) eine balzende, flügelklatschende Waldohreule. – Rings um den Golfplatz „Gut Neuenhoff“ (Frdbg.) 4 balzrufende Waldkäuze (3,1), sowie ein Uhu.

Mit dem Anwachsen der Wasserflächen in den Hemmerder Wiesen wächst auch die Zahl der Wasservögel … 29.01.2021, (Foto: Bernhard Glüer)
… vor allem diverse Arten von Möwen, Enten und Gänsen finden sich ein …, 29.01.2021, (Foto: Bernhard Glüer)
… und genießen das Nass …, 29.01.2021, (Foto: Bernhard Glüer)
… als winterliche Ausnahmegäste aus dem fernen Norden auch drei Blässgänse (Vordergrund), 29.01.2021, (Foto: Bernhard Glüer)
Über Zwischenfruchtflächen zwischen UN-Westhemmerde und UN-Siddinghausen jagt diese Kornweihe und scheucht immer wieder kleine Trupps von Wiesenpiepern auf, 27.01.2021, (Foto: Bernhard Glüer)
Ungewöhnlich große Ansammlung von wurmlesenden Mäusebussarden zwischen der Hemmerder Kläranlage und dem Hemmerder Bahnhof auf teils noch mit Schnee bedeckten Feldern (insgesamt 23 Exmpl.), 24.01.2021, (Foto: Bernhard Glüer)

Unna / Fröndenberg: Tundrasaatgänse, Graugänse, Kanadagänse, Graureiher, Rebhühner, Schwarzkehlchen, Waldkauzbalz, 22.01.2021 (B.Glüer)

In den Hemmerder Wiesen nimmt die Zahl der Gänse weiter zu: Heute waren neben 38 Graugänsen, 7 Kanadagänsen auch 6 Exemplare der selteneren Tundrasaatgans im NSG.  Außerdem >12 Graureiher, ~70 Sturmmöwen mit einzelnen nicht bestimmten Großmöwen (Mitbeobachter: H. Knüwer).

Im Hemmerder Ostfeld weiterhin ein weibliches Schwarzkehlchen. Bei UN-Stockum die bereits bekannte 11er Rebhuhnkette.

Am Abend südlich des Golfplatzes „Am Neuenkamp“ 2 balzrufende Waldkauzmännchen.

Seltener Besuch aus dem hohen Norden – bzw. Nordosten in den Hemmerder Wiesen: 6 Tundrasaatgänse …, 22.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… der dunkle Kopf mit dem fast schwarzen Schnabel unterscheidet die „Nordländer“ von „unseren“ Graugänsen – im Hintergrund zwei adulte Graureiher, 22.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna / Bönen: Weißstorch, Zilpzalp, Singdrossel, Bachstelzen, Schwarzkehlchen, Graureiher, Silberreiher, Hohltauben, Eisvogel, Kolkraben u.a., 21.01.2021 (B.Glüer)

Das anhaltende „Aprilwetter“ mit einem heutigen Temperatur-Maximum von 10,7 °C ermöglicht weiterhin für die Jahreszeit untypische Beobachtungen: am Abend landete unweit unseres Hauses (Frdbg.-Hohenheide) auf einem im Feld gelagerten Misthaufen ein Weißstorch. Von dort schritt er dann über eine Landstraße und suchte auf angrenzenden Feldern nach Fressbarem.

Im Hemmerder Ostfeld heute Morgen erneut eine frühe Singdrossel, ein weibliches Schwarzkehlchen, 13 Hohltauben.

In den Hemmerder Wiesen (an der Amecke) mittags ein Zilpzalp (!), sowie ein kurz landender – dann weiterfliegender Eisvogel. Auf den zunehmend vernässten Wiesenflächen scheint nach nunmehr 10 Tagen der Wassereinleitung über den Amecke-Anstau von Tag zu Tag das Vogelleben zuzunehmen: heute unter anderem 13 Graureiher, 5 Silberreiher, >60 Sturmmöwen, 10 Graugänse, 7 Kanadagänse, 6 Hohltauben, Rufe von Kolkraben (ohne Sichtkontakt).

Südlich Bönen-Lenningsen auf der hier schon mehrfach erwähnten Zwischenfruchtfläche („Auf der Horst“) 34 Bachstelzen.

Unter bereits grenzwertigen Bedingungen (20 Min. nach Sonnenuntergang mit 6 400 ISO) nur noch als Beleg abgelichtet: Weißstorch bei Frdbg.-Hohenheide, 21.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Bei 10,7 °C in der Mittagssonne: Zilpzalp an der Amecke (Hemmerder Wiesen) …, 21.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… trotz Bewegungsunschärfe ist zu erkennen, dass etliche Fluginsekten den Speiseplan füllen (auf die auch emsig Jagd gemacht wird), 21.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
„Auf der Horst“ (Bönen-Lenningsen) sind wieder reichlich Bachstelzen unterwegs …, 21.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… offenbar ist ausgeprägtes Wohlbefinden angesagt, 21.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Auch in den gefluteten Hemmerder Wiesen herrscht bei vielen Vögeln gute Laune – die Reiher halten „Siesta“ und sind offenbar gut gesättigt, da das angestiegene Wasser ihnen die flüchtenden Mäuse buchstäblich vor die Schnäbel treibt …, 21.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… eine große Möwenschar (hauptsächlich Sturmmöwen) findet ebenfalls einen reich gedeckten Tisch – vermutlich interessieren sie sich vor allem für die an die Obefläche kommenden Regenwürmer, 21.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg: Kornweihe, Waldwasserläufer, Bergpieper, Bachstelzen, Gebirgsstelzen, Gänsesäger, Waldkauz, Steinkauz u.a., 17.01.2021 (B.Glüer)

Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede heute unter anderem beachtliche 13 (!) Bergpieper, 6 Bachstelzen, 2 Gebirgsstelzen, 1 Eisvogel, 3 Waldwasserläufer, 2 Gänsesäger (1,1), 1 Silberreiher, 4 Graureiher, 8 Kormorane.

Frühmorgens (6.30 h) westlich unseres Hauses (Frdbg.-Hohenheide) ein ausdauernd rufender Waldkauz.

Gestern östlich von Frdbg.-Bausenhagen eine jagende Kornweihe (weibchenfarben) und ein ruhender Steinkauz in einem hohlen Obstbaum.

Jagende Kornweihe über Zwischenfruchtfläche („Am Neuenkamp“), östlich Frdbg.-Bausenhagen, 16.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Eine von mindestens 6 Bachstelzen im Wassergewinnungsgelände – vor Schneekulisse (Frdbg.-Langschede) …, 17.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… im selben Filterbecken einer von insgesamt mindestens 13 Bergpiepern …, 17.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
… in einem Ausgleichsgewässer ebenda dieses Gänsesägerpaar beim „Synchronschwimmen“, 17.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: erste Singdrosseln, Hausrotschwänze, Bachstelzen, Schwarzkehlchen, Rebhühner, Bekassinen, Wacholderdrosseln, Kolkraben, Hohltauben, Uhu, Birkenzeisige u.a., 12.-15.01.2021 (B.Glüer)

Neben der bemerkenswerten, überwinternden Bönener Mönchsgrasmücke im Garten von Clemens Rethschulte gab es dieser Tage bei verhältnismäßig mildem Winterwetter einige weitere „Durchhalter“ zu beobachten: im Hemmerder Ostfeld gestern 5 (!) Schwarzkehlchen (2,3), bei Frdbg.-Bausenhagen (Kleine Wand) gestern 6 Bachstelzen, am östlichen Ortsrand von UN-Hemmerde am Dienstag (12.01.) 2 Hausrotschwänze, heute (15.01.) im Hemmerder Ostfeld auf einer der Feldvogelschutzflächen bereits 3 erste Singdrosseln.

Außerdem erwähnenswert: Südlich von Frdbg.-Ostbüren auf einem Feld heute 8 Hohltauben. Vorgestern (13.01.) erneut die schon mehrfach gemeldete 11er Rebhuhnkette an der B1 bei UN-Stockum.

In den Hemmerder Wiesen bis einschließlich der südlich bis zur Bahn angrenzenden Feldflächen 200 -300 Wacholderdrosseln und bis zu 21 (!) Mäusebussarde. Am 13.01. an der Flutrinne / Amecke der Hemmerde Wiesen 2 Bekassinen. Heute ebenda auch Rufe von Kolkraben. Ein anderes Kolkrabenpaar zwischen UN-Siddinghausen und Frdbg.-Bausenhagen in der Feldflur.

Gestern abends ein warnender Uhu auf dem Golfplatz „Am Winkelshof“ (Frdbg.). Über dem eigenen Garten zuvor Rufe von Birkenzeisigen ohne Sichtkontakt.

Sehr weit weg und nur in der Ausschnittvergrößerung als Beleg erkennbar: eine erste von dort insgesamt drei frühen Singdrosseln im Hemmerder Ostfeld, 15.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Hohltauben bei Frdbg.-Ostbüren, 15.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Männliches Schwarzkehlchen auf Zwischenfruchtfläche im Hemmerder Ostfeld (unscharf links im Hintergrund auch ein Weibchen), 14.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Weibliches Schwarzkehlchen im Hemmerder Ostfeld, 13.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Rebhühner nahe der B1 in Höhe von UN-Stockum, 13.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)
Einer von zwei Hausrotschwänzen im Grundkleid am östlichen Ortsrand von UN-Hemmerde, 12.01.2021 (Foto: Bernhard Glüer)