Autor: bg

Unna / Fröndenberg / Bönen: Wachteln, Rebhühner, Kiebitze, Schwarzkehlchen, Wespenbussarde, Wanderfalken, Schmetterlinge u.a., 24.05.2022 (B.Glüer)

Im Hemmerder Ostfeld heute und auch schon gestern 2 rufende Wachteln in zwei verschiedenen Weizenfeldern. Bei UN-Dreihausen in einer Ackerbrache gestern ein Rebhuhnpaar. Weiterhin positiv in der Feldvogelfauna: durch Hinweise von Ute Becker, Hartmut Brecher und Falko Prünte kann derzeit im Raum UN-Westhemmerde und UN-Hemmerde von erfreulichen 5 (!) Paaren Schwarzkehlchen ausgegangen werden. Auch bei den Kiebitzen kann hier und da bereits Bilanz gezogen werden: in Bönen (östlich des Industriegebietes „Am Mersch“) ließen sich Sonntag, 21.05., mindestens 7 fast erwachsene Jungkiebitze auf einem Maisacker zählen. Hier hat sich damit die Teilstilllegung und Entschädigung (auch mit Kreismitteln!) eines Brutfeldes mit gleich 4 Gelegen ausgezahlt! In den Hemmerder Wiesen dürfte es 7-8 erfolgreiche Brutpaare gegeben haben. Bruten haben auch außerhalb der NSG-Flächen stattgefunden (auf Ackerbohnen und Kartoffeln mit Gelegeschutz). Die Jungkiebitze sind später teils weite Strecken bis in Nassbereiche des NSGs gelaufen. Die Jungkiebitze lassen sich wegen der inzwischen unübersichtlichen Vegetation nicht zählen. Regelmäßige intensive Abwehrflüge gegen Krähen oder andere überfliegende Prädatoren geben aber sichere Hinweise auf versteckte Küken. Über dem NSG gestern auch erneut 2 Wespenbussarde (1:1).

Bei UN-Siddinghausen ein diesj. Wanderfalke auf einem Hochspannungsmast. Es scheint also erneut eine erfolgreiche Mastbrut gegeben zu haben. Eine Kontrolle aller Masten bis SO-Holtum ergab mindestens 15 für eine „Nachnutzung“ geeignete Krähennester. Die in diesem Bereich vor Tagen ebenfalls beobachteten Baumfalken wurden nicht mehr angetroffen – wohl aber noch ein weiterer, adulter Wanderfalke.

In der Schmetterlingsfauna bahnt sich offenbar wieder ein Einflug von Distelfaltern an. Dieser Tagfalter hält sich bei uns bisher nicht dauerhaft, wandert allerdings in unregelmäßigen Abständen immer wieder über das Mittelmeer zu uns ein. Am Sonntag konnten bei Frdbg.-Bausenhagen gleich zwei und in den Hemmerder Wiesen ein drittes Exmpl. beobachtet werden. Erfahrungsgemäß bauen sich bis zum Sommerende bei uns Folgegenerationen auf.

Einer von mindestens 7 Jungkiebitzen in Bönen, die nach erfolgter Flächenstilllegung eines Teils des Brutfeldes „aus dem Gröbsten raus“ sein dürften (ein schöner Erfolg der durchgeführten Maßnahmen!), 21.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Rebhuhnpaar (der zweite Vogel rechts geduckt) auf einer Ackerbrache in UN-Dreihausen, 23.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Diesjähriger und bereits flugfähiger Wanderfalke auf einem Hochspannungsmast bei UN-Siddinghausen, 23.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Zwei sehr hoch fliegende Wespenbussarde über den Hemmerder Wiesen erlauben bei sehr ähnlicher Farbabstufung trotz mäßiger Fotoqualität Studien der Geschlechtsmerkmale (rechts ein Weibchen – links ein Männchen), 23.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Von oben links: Distelfalter (Einflug beginnt!), Kleiner Fuchs (1. Sommergeneration erfreulich zahlreich!), Kleiner Sonnenröschenbläuling, Hauhechelbläuling, Kleines Wiesenvögelchen (diese drei Arten im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede), weiblicher Mauerfuchs (Hemmerder Schelk), 21.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)

Unna / Bönen / Hamm: Vogelbestandserfassung entlang des ehemaligen Bahndamms zwischen Unna und Hamm-Kump, 18.05.2022 (B.Glüer)

Wie schon vor zwei Jahren, am 23.05.2020, wurde heute ein zweites Mal der gesamte Vogelbestand entlang des Wander-Bahndammes von UN-Königsborn bis HAM-Kump auf einer Strecke von 10.5 km zwischen 9.00 h und 13.00 h erfasst (teils unterstützt von Clemens Rethschulte). Jeder sichtbare oder hörbare Vogel wurde notiert. Im Gegensatz zum Termin vor zwei Jahren mit bedecktem Himmel und Temperaturen von 12,4 °C – 19,6 °C war es heute sonnig und mit Temperaturen von 15.5 °C – 27.8 °C deutlich wärmer. Die Ergebnisse geben daher nur bedingt vergleichbare Zahlen wider, da höhere (Mittags-) Temperaturen geringere Aktivitäten zur Folge haben und weniger Vögel sich zeigen. Ebenso sind Vogelarten bei der Jungenversorgung sehr heimlich und unauffällig. Einige Vogelarten wie Eichelhäher, Grünspecht, Turmfalke, Fitis oder Misteldrossel wurden heute nicht gefunden, kommen im Gebiet jedoch sicher vor. Trotzdem sind hier und da interessante Unterschiede wahrnehmbar. So hat sich die Zahl der Nachtigallen gegenüber 2020 fast verdoppelt – auch Gartengrasmücken sind häufiger. Insgesamt wurden heute 45 Vogelarten gefunden – 2020 waren es 55 Arten. 6 Arten von heute waren 2020 nicht dabei – jedoch konnten damals 16 Arten registriert werden, die heute fehlten.

Alle Arten von heute mit aktuell ermittelten Individuenzahlen und in Klammern den Zahlen von 2020: Mönchsgrasmücke 83 (99), Gartengrasmücke 17 (11), Dorngrasmücke 15 (24), Klappergrasmücke 1 (1), Singdrossel 16 (8), Amsel 46 (49), Rotkehlchen 12 (13), Heckenbraunelle 4 (4), Bachstelze 11 (9), Schafstelze 2 (0), Hausrotschwanz 1 (0), Star 22 (19), Buchfink 65 (79), Distelfink 2 (2), Grünfink 2 (3), Zaunkönig 19 (26), Ringeltaube 31 (46), Hohltaube 1 (1), Zilpzalp 31 (52), Goldammer 7 (11), Nachtigall 17 (9), Grauschnäpper 4 (4), Gelbspötter 2 (4), Gartenbaumläufer 4 (6), Dohle, 7 (19), Rabenkrähe 24 (104), Elster 5 (3), Blaumeise 16 (26), Kohlmeise 24 (27), Kuckuck 3 (1), Buntspecht 3 (8), Kleiber 1 (0), Rauchschwalbe 5 (10), Mehlschwalbe 4 (x), Mauersegler 7 (6), Haussperling 11 (7), Weißstorch 2 (1), Graureiher 2 (1), Kiebitz 6 (0), Fasan 4 (2), Stockente 2 (1), Nilgans x (0), Wespenbussard 2 (0), Mäusebussard 6 (5), Rotmilan 3 (1).

Wie schon vor zwei Jahren zeigt dieser Kartenausschnitt die abgelaufene Zählstrecke entlang des ehemaligen Bahndammes zwischen dem Kreistierheim an der Hammer Straße (UN) und HAM-Kump (= ca 10,5 km), 18.05.2022
Eines der heutigen Highlights: ein weiblicher Wespenbussard südlich von Bönen-Flierich mit dem heutigen Datum als potentieller Brutvogel …, 18.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… diesem sehr schlechten Foto eines sehr hoch fliegenden zweiten Wespenbussards westlich von Bönen-Lenningsen lässt sich erst am PC ein interessantes Detail entlocken: es zeigt nämlich ein weiteres, sehr dunkles Wespenbussardweibchen. Vor allem die Weibchen geben Anlass zur Hoffnung auf eine möglicherweise anstehende Brut. Damit erscheint der Saisonstart `22 schon jetzt besser als im Vorjahr, 18.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… auch nicht schön – aber als Beleg tauglich: hoch im Baumwipfel einer von mindestens 4 Grauschnäppern auf der Zählstrecke …, 18.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… zwischendurch lohnt sich auch mal ein Blick auf den Boden: die respektable Raupe eines Weidenbohrers bei Bönen-Lenningsen …, 18.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Dieses scherenschnittartige Bild eines Kuckucks in den Hemmerder Wiesen zeigt, dass dieser keine Freunde unter den Kleinvögeln hat. Ein kurzes Verweilen in der abgstorbenen Baumspitze ruft gleich mehrere alarmierte Brutvögel auf den Plan, die einen Kuckuck am liebsten nur von Weitem sehen. Mit heute insgesamt 6 registrierten Kuckucken (auch außerhalb der Zählstrecke) scheinen sie etwas deutlichere Präsens zu zeigen als in zurückliegenden Jahren, 18.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)

Unna / Fröndenberg: Wespenbussardbalz, Baumfalken, Steinschmätzer, (noch ein!) Rotschwanzhybrid, Mauerfüchse, 17.05.2022 (B.Glüer)

Über dem Reesenufer, nordöstlich von UN-Hemmerde, heute ein männlicher Wespenbussard mit Balzflug (Flügelklatschen). – Ebenfalls im Raum UN-Hemmerde gelang gestern die Beobachtung eines Baumfalkenpaares, das sich für ein Rabenkrähennest interessierte: einer der beiden Partner saß längere Zeit in Nestnähe. Der andere kam wie aus dem Nichts aus großer Höhe im Sturzflug herab und landete direkt in eben diesem Nest. – Nach mehrjähriger Pause könnte sich in diesem Raum wieder eine Baumfalkenbrut anbahnen.

Am Neuenkamp, nahe dem Hemmerder Schelk, gestern noch beachtliche 10 (!) Steinschmätzer.

Nach einem Hinweis von Gisbert Herber-Busch konnte nordöstlich von UN-Westhemmerde nach Meldungen von Hermann Knüwer (UN-Lünern) und Matthias Baumgart (UN-Mühlhausen) nun noch ein dritter Rotschwanzhybrid bestätigt werden. Auch dieser Vogel fällt als „Mischsänger“ auf und trägt teils reinen Hausrotschwanzgesang – teils Gartenrotschwanzgesang vor. Äußerlich ist er von einem Gartenrotschwanz nicht zu unterscheiden.

Männlicher Wespenbussard mit mehrfach vollführtem „Schmetterlingsflug“ nordöstlich von UN-Hemmerde. Es könnte sich um denselben Vogel handeln, der am 13.05. nahe Frdbg.-Bausenhagen unterwegs war …, 17.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… abgesehen von Übereinstimmungen im Grundmuster der Farbverteilung scheint auch bei diesem Männchen (wie beim Bausenhagener Wb. zu sehen) die mittlere Steuerfeder frisch vermausert und etwas verkürzt zu sein, 17.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Stets sehr hoch aus einem Baum singend, ist dieser Rotschwanzhybrid nur schwer zu fotografieren. Er hält sich wohl bereits seit Anfang Mai in diesem Revier bei UN-Westhemmerde auf und entspricht phänotypisch einem Gartenrotschwanz, 16.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Einer von mehreren Mauerfüchsen (hier ein Männchen) nahe Frdbg.-Ostbüren. Bekanntlich kommt dem Mauerfuchs als Offenlandart eine besondere Indikatorfunktion zu: da er als Jungraupe an den Futterpflanzen (Gräser) überwintert, benötigt er Lebensräume, die möglichst dauerhaft ungemähte Altgrasbestände aufweisen. An den meisten Feldsäumen und Wegrändern kann dieser Schmetterling wegen häufiger Mahden und anderer Eingriffe nicht überleben, 16.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Pirol, Wespenbussarde, Wendehals als Sperberbeute, Kuckuck, Flussregenpfeifer, Rostgänse, Grauschnäpper, Trauerschnäpper, Waldlaubsänger, Baumpieper, Sommergoldhähnchen, Gelbspötter, Neuntöter, Grünschenkel, Kampfläufer, Mauerfuchs u.a., 15.05.2022 (B.Glüer)

Im Hemmerder Schelk am heutigen Morgen erneut ein rufender Pirol. Ebenda auch ein überhinfliegender Wespenbussard (w), mindestens 2 Grauschnäpperreviere, mindestens 1 Waldlaubsängerrevier, mindestens 1 Baumpieperrevier, 1 Sommergoldhähnchenrevier und weiterhin nur ein unverpaartes Trauerschnäppermännchen. An einem Waldsaum ein erster Mauerfuchs (m).

Auch über den Hemmerder Wiesen zwei Wespenbussarde. Ebenda unter anderem heute 3(!) Gelbspötter, >1 singende Rohrammer, 1 Kuckuck (rufend), ein Rostganspaar mit 11 Küken, x Flussregenpfeifer (rufend) und 1 „Fremdstorch“, der sich dem aktuellen Brutplatz der Revierstörche näherte und dort heftig angegriffen wurde.

Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede erwähnenswert: 2 Grünschenkel, 1 Kampfläufer sowie auch hier ein singender Gelbspötter.

Bei Frdbg.-Frömern gestern ebenfalls ein Gelbspötter singend, sowie ein Neuntötermännchen in einem Traditionsrevier.

Ähnlich wie Hartmut Brecher, der gestern bei der Erbeutung einer Nachtigall durch ein Hermelin zusehen musste, hatte auch ich heute noch eine „Entdeckung“, bei der mir kurz der Atem stockte: an einem Sperberrupfplatz nördlich Frdbg.-Hohenheide fanden sich neben zahlreichen Kleinvogelfedern unterschiedlichster Beutevögel auch die Reste eines Wendehalses (!). Vermenschlicht betrachtet möchte man natürlich gerade bei gefährdeten Seltenheiten, dass jedes Individuum möglichst unversehrt lange lebt und sich fortpflanzt. Doch die Natur hat da keinen „Ehrenkodex“, der Rote-Liste-Arten von Prädation ausschließt.

Einer von mindestens zwei Revier haltenden Grauschnäppern im Hemmerder Schelk …, 15.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenda scheint auch dieser Baumpieper einer der letzten seiner Art zu sein. Das im April besetzte Revier hat er inzwischen um ca. 300 Meter verschoben und wirbt dort mit unermüdlichem Gesang noch immer vergeblich um eine Partnerin …, 30.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… dieser weibliche Wespenbussard über dem Schelk ist möglicherweise noch nicht in seinem Brutrevier angekommen …, 15.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… wie vielleicht auch dieses Männchen, das gemeinsam mit einem zweiten Wespenbussard über den Hemmerder Wiesen kreist und nordwärts entschwindet …, 15.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Männlicher Mauerfuchs an einem Holzstapel (Hemmerder Schelk), 15.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Einer von zwei Grünschenkeln im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede …, 15.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenda auch dieser Kampfläufer, 15.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Armschwinge und Unterbauchdecke als Reste eines Wendehalses an einem Sperberrupfplatz nahe Frdbg.-Hohenheide, 15.05.2022 (Handyfoto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Bienenfresser (!), Pirol, Wespenbussard, Baumfalke, Rohrweihe, Neuntöter, Steinschmätzer, Wacholderdrosseln, Teichrohrsänger, Gelbspötter, Kiebitze, Steinkauz u.a., 13.05.2022 (B.Glüer)

„Freitag, der 13.“ gilt ja meist als ein Tag, an dem man besser gar nicht aus dem Bett kommt … – heute jedoch erwies sich dieses Datum ornithologisch mit einigen „Highlights“ als recht positiv: in UN-Dreihausen rief ausdauernd aus einer Eichengruppe ein Pirol. Ebenda zum wiederholten Mal >3 Futter suchende Wacholderdrosseln – offenbar gibt es hier eine kleine Brutkolonie dieser stark rückläufigen Art, die bisher übersehen worden ist oder sich neu angesiedelt hat. Etwas weiter südlich (Am Neuenkamp / Frdbg.-Bausenhagen) noch 10 (!) Steinschmätzer auf einem Kartoffelfeld.

Im Hemmerder Ostfeld gestern und heute >3 Schwarzkehlchen (2 : 1), teils Futter tragend – offenbar 2 Brutpaare.

In den Hemmerder Wiesen dann als kleine Sensation zunächst unauffällig über den Wiesen nach Insekten jagend – dann in einer trockenen Baumkrone rastend: ein einzelner Bienenfresser (!) – Mitbeobachterin: Iris Trip. Außerdem erwähnenswert neben anderen regelmäßig anzutreffenden Arten: 1 Teichrohrsänger (Gesang), 1 Gelbspötter (Gesang), 1 Kuckuck (rufend), 1 Neuntöter (w), 1 Baumfalke (gestern), 1 Rohrweihe (m. – gestern). Bemerkenswertes bei den Kiebitzen: während aus den frühen Bruten mehrere Küken bereits fast ausgewachsen sind, wurden >2 sehr kleine, evtl. eintägige Küken von aufgeregten Eltern über den asphaltierten Wirtschaftsweg an der Amecke von Osten kommend über den Bach ins zentrale und feuchte NSG geführt.

Auf dem Ameckeweg erneut ein Hermelin – Beute tragend, was auf erfolgreiche Familienplanung schließen lässt.

Auf der Haarkuppe bei Bausenhagen ein männlicher Wespenbussard in einem Thermikschlauch aufsteigend – hoffentlich nicht nur auf „der Durchreise“?!? Im vergangenen Jahr gelang ja lediglich ein einziger Brutnachweis.

In der ersten Hektik mit nur langsamer Verschlusszeit unscharf abgelichtet – trotzdem zu erkennen: Bienenfresser nach Insekten jagend über den Hemmerder Wiesen …, 13.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… derselbe Vogel dann in großer Entfernung in Baumspitze rastend …, 13.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… das NSG überfliegender Baumfalke, 12.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… aufgeregte Szenerie bei Familie Kiebitz: „Mutter“ scheint den Nachwuchs zu instruieren – ein Küken durchschwimmt die Amecke, ein anderes ist bereits „drüben“, „Vater“ ist mit Prädatoren-Abwehr beschäftigt (möglicherweise war der Brutplatz jenseits der Trotzburgstraße auf einem jetzt staubtrockenen Kartoffelfeld mit dann als erfolgreich anzusehender Gelegemarkierung) …, 13.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… weiblicher Neuntöter im „alten Revier“ des NSGs, 13.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Futter tragendes Schwarzkehlchen (w) im Hemmerder Ostfeld weist auf eine Brut hin …, 12.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenfalls als Hinweis auf Bruten sind in UN-Dreihausen mehrere Futter tragende Wacholderdrosseln zu bewerten …, 12.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… ob es sich bei diesem männlichen Wespenbussard um einen ansässigen Reviervogel oder um einen Durchzügler handelt, werden die kommenden Wochen zeigen, 13.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Einen zumindest leicht positiven Trend zeigen „unsere“ Landkärtchen – hier die braune Frühjahrsmorphe im eigenen Garten (Frdbg.-Hohenheide) – das eingefügte Bild zeigt ein Eier legendes Weibchen in den Hemmerder Wiesen an Brennessel, 12.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Ruhender Steinkauz im Fröndenberger Osten, 13.05.2022 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Wendehals, Kuckuck, Thunbergschafstelzen, Waldlaubsänger, Baumpieper, Trauerschnäpper, Steinschmätzer, Gartenrotschwanz, Kiebitze, Zwergtaucher, Grünschenkel, Bruchwasserläufer, Rohrweihe u.a., 29.04.2022 (B.Glüer)

Vorgestern (27.04.) bei Frdbg.-Frömern ein weiterer Wendehals am Rand eines Wirtschaftsweges nahe dem Panthe-Hof.

Gestern (28.04.) „Am Neuenkamp“, östlich von Frdbg.-Bausenhagen, 6 Steinschmätzer. Im Hemmerder Schelk mindestens 2 Baumpieperreviere, 1 Waldlaubsängerrevier und weiterhin nur 1 singender Trauerschnäpper.

Heute in den Hemmerder Wiesen ein erster Kuckuck, 1 Grünschenkel, >3 Bruchwasserläufer und – nach einem Hinweis von Hermann Knüwer – 1 Zwergtaucher auf dem neuen Gewässer. Bemerkenswerte >9 (!) Kiebitzküken im Kerngebiet. Einen gewissen „Aderlass“ scheint es aber trotz allem auch hier schon gegeben zu haben. Die Wache haltenden Altkiebitze sind permanent dabei, potentielle „Kükendiebe“ zu attackieren – so heute eine Rohrweihe, 1 Mäusebussard, 1 Schwarzmilan, 2 Weißstörche und immer wieder Rabenkrähen. Mindestens ein Gelege wird noch bebrütet – neben einem weiteren bei Steinen auf einer „Brutinsel“, die bisher alle Bearbeitungsschritte überstanden hat (hier werden dieser Tage Kartoffeln gelegt).

Bei Steinen-Moskau auf einer frisch gemähten Wiese >36 Wiesenschafstelzen und mindestens 8 Thunbergschafstelzen. Unweit von dieser Stelle, an der Trotzburgstraße, auf einem Zwischenfruchtfeld, das gerade gepflügt wurde, weitere ca. 15 Wiesenschafstelzen und 2 Thunbergschafstelzen.

Im Hemmerder Ostfeld noch ein ratender Gartenrotschwanz (w).

In diesem Jahr sieht man weniger Aurorafalter als sonst gewohnt. Die wechselnden Wetterextreme der zurückliegenden Wochen könnten hierfür ein Grund sein: nachdem die letzte Märzdekade bereits bis 18 °C hervorgebracht hatte (ein erster Aurorafalter flog bereits am 27.03. in unserem Garten), kam dann in den ersten Apriltagen der Winter mit fast 20 cm geschlossener Schneedecke zurück …, (Hemmerder Schelk), 27.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Hier döst etwas „Haariges“ in der noch schwachen Morgensonne (UN-Kessebüren) …, 27.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… ein völlig entrückter Fuchs scheint noch von besseren Zeiten zu träumen …, 27.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… scheinbar widerwillig kehrt er aus dem Reich der Träume in die Wirklichkeit zurück …, 27.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… auch den „stalkenden Paparazzo“ nimmt er nur ungläubig zur Kenntnis. Füchse verlassen sich im Zweifel eher auf ihre Nase. Weht der Wind aus der falschen Richtung, sind sie bei unbeweglichen „Objekten“ oft erstmal ratlos, 27.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Kiebitzattacke gegen eine überfliegende Rohrweihe (w) in den Hemmerder Wiesen …, 29.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… auch die Weißstörche sind als Kükenräuber gefürchtet und werden attackiert, 29.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Zwei von mindestens 8 Thunbergschaftstelzen bei Steinen-Moskau …, 29.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… dieses sehr dunkelköpfige Exemplar kommt einer Maskenschafselze schon sehr nahe …, 29.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… diese hätte allerdings im Nacken eine scharf abgesetzte Grenze zum schwarzen Kopf …, 29.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… trotzdem stiftet die farbliche Variabilität schon Verwirrung. Man beachte bei diesem Exemplar das ausgeprägte Weiß an Kehle und Wangen …, 29.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… hier ist in der Kopfplatte mehr Grau zu sehen und vor dem Auge ein winziger weißer Fleck (wie aucdh schon bei dem oben gezeigten Vogel), 29.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
„Albtraum Waschbär“: statt einer erhofften Greifvogelbrut findet man immer öfter – wie im Falle dieses Habichthorstes (Hemmerder Schelk) solche schlafenden „Fellnasen“, vor denen derzeit kaum eine Vogelbrut sicher ist, 27.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Merlin, Gartengrasmücke, Gartenrotschwanz, Dunkler Wasserläufer, Grünschenkel, Flussuferläufer, Flussregenpfeifer, Uferschwalben, Thunbergschafstelze, Braunkehlchen, Steinschmätzer, Feldschwirl, Wasserverunreinigung u.a., 26.04.2022 (B.Glüer)

Bei den Heimzugbewegungen ist es dieser Tage bei vielen Arten weiter spannend. Braunkehlchen und Steinschmätzer nähern sich – wenn auch auf niedrigem Niveau – ihrem Durchzugsmaximum: beim Steinschmätzer konnten seit Sonntag (24.04.) zwischen Strickherdicker Feldflur und Wasserhochbehälter (Hemmerder Schelk) 19 Exmpl. gezählt werden, beim Braunkehlchen waren es 8 Exmpl. Auf der Kiebitzwiese (Frdbg.) zeigte sich zwischen >13 Wiesenschafstelzen auch gestern eine Thunbergschafstelze und neben dem von Brigitte & Burkhard Koll gemeldeten Gartenrotschwanz gab es auch in den Hemmerder Wiesen noch ein weiteres Männchen dieser Art als Rastvogel. Ebenda ließ sich gestern (25.04.) die für mich erste Gartengrasmücke hören (und sehen). Es hält sich im NSG auch weiterhin ein Feldschwirl. Spannend machen es im NSG die bis zu 3 Flussregenpfeifer, die ernsthafte Brutabsichten zu haben scheinen.

Highlight war heute ein männlicher Merlin auf einem frisch bestellten Kartoffelacker knapp jenseits der Kreisgrenze östlich von UN-Dreihausen.

Bei den Kiebitzen geht das „Zittern und Zagen“ um die wenigen Bruterfolge weiter: Während in den Hemmerder Wiesen mindestens 3 Paare Junge führen, ist an der B1 bei Siddinghausen auch das zweite markierte Gelege auf einer Brutinsel prädiert worden. Noch gravierender als der Verlust auch des zweiten Geleges ist hier allerdings der Fund eines geschlagenen Altvogels – bzw. der Reste von eben diesem. Auf den sehr ortstreuen Altvögeln, die alljährlich zu uns in den Kr. UN zurückkommen und bis zu 20 Jahre alt werden können, ruhen alle Hoffnungen für die Zukunft. Ohne diese „Stammhalter“ dürften sich auch kaum neue Jungvögel ansiedeln.

Eine erste Gartengrasmücke in den Hemmerder Wiesen zeigt sich auch mal relativ frei in den Höhen einer Bruchweide …, 25.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenda auch noch ein rastender Gartenrotschwanz …, 26.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… gleich zwei Dunkle Wasserläufer ebenfalls im NSG. Der rechte Vogel im Prachtkleid – der linke noch im Schlichtkleid (sein dünner, gerader Schnabel unterscheidet ihn vom ebenfalls anwesenden Grünschenkel) …, 24.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… dieser Futter tragende Gartenbaumläufer am Wirtschaftsweg neben der Amecke ist bereits mit der Jungenaufzucht beschäftigt …, 26.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… hier zeigt die Amecke leider einen besorgniserregenden – im wahrsten Sinn des Wortes – giftgrünen Anblick: die sofort verständigte Feuerwehr berichtete, dass die Untere Wasserbehörde bereits informiert und ein Einsatzfahrzeug vor Ort sei (… Bahnhofsnähe / Hemmerde). Nach meinen Beobachtungen kam die Verunreinigung jedoch gar nicht von dort, sondern von der Rüsche, die aus Osten zufließt. Gut ein Jahr zuvor (hier gemeldet am 09.03.2021) hatten wir schon einmal eine Verunreinigung aus der Rüsche, 23.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Für dieses markierte Kiebitzgelege bei UN-Steinen ist die Welt noch in Ordnung (auch hier sind die Markierungsstäbe übigens mehr als 10 m auseinander!)…, 25.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… Bei UN-Siddinghausen allerdings sind nicht nur zwei Gelege, sondern auch ein Altvogel prädiert worden. Als relativ wahrscheinlicher Urheber sind im Falle der Gelege Rabenvögel – beim Altvogel ein Wanderfalke anzunehmen. In der offenen Feldflur ist der wendige Wanderfalke ausgesprochen erfolgreich bei der Jagd auf fliegende Beute, während etwa Habichte Vögel eher aus der Deckung heraus überraschen und auf dem freien Feld weniger Jagdglück haben, 24.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede gibt es in den Filterbecken regen Andrang an den Dreinageröhren durch Uferschwalben, die hier ihre Bruten beginnen wollen …, 24.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
…rastender Flussuferläufer ebenda mit „Beute“, 24.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Auf der „Durchreise“ in Fröndenberg (Kiebitzwiese): männliche Thunbergschafstelze, 25.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Ebenfalls nur „auf der Durchreise“: männlicher Merlin auf einem frisch bestellten Kartoffelacker im Nieselregen – östlich von UN-Dreihausen, 26.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Wendehälse, Braunkehlchen, Gartenrotschwanz, Schwarzkehlchen, Nachtigallen, Wiesenpieper, Baumpieper, 23.04.2022 (B.Glüer)

Am frühen Morgen östlich von Frdbg.-Warmen ein Wendehals, der ein interessantes, für mich unbekanntes Verhalten zeigte. Er flog zunächst vom Wegrand auf, wo er vermutlich nach Ameisen gesucht hatte und verschwand in einer angrenzenden, ca. 20 m langen und gut 1 m hohen Hecke. Anfang und Ende der isoliert im Feld liegenden Hecke waren gut zu sehen, sodass ein Abfliegen des Wendehalses aus dieser Hecke auf jeden Fall zu bemerken gewesen wäre. So schien ein Abwarten im Pkw lohnend, um den Vogel vielleicht erneut bei der Ameisensuche vor der Hecke beobachten zu können. Als etliche Minuten verstrichen waren, ohne dass der Wendehals wieder auftauchte, verließ ich das Auto, um das mysteriöse Verschwinden des Vogels aufzuklären. Eine leise Bewegung verriet ihn schließlich: er saß in einer Art Pfahlstellung fast regungslos an einer besonders dichten Stelle der Hecke und ließ mich ohne eine erkennbare Reaktion vorbeigehen und einige Fotos machen. Dann huschte er abwärts und verschwand völlig und unauffindbar, ohne die Hecke verlassen zu haben!

Zwischen Frdbg.-Bentrop und Bausenhagen ein einzelnes Braunkehlchen (m) und ein Gartenrotschwanz (w).

Im Hemmerder Ostfeld ein weiterer Wendehals (ebenfalls vom Wegrand abfliegend – später auch von Hartmut Brecher hier bestätigt), >15 Wiesenpieper, 2 Braunkehlchen, 1 Schwarzkehlchen (m) und ein Nachtigallenpaar.

Abends bei Frdbg.-Frömern 3 rastende Baumpieper an einem Feldrand.

Wendehals bei Frdbg.-Warmen verharrt bewegungslos in einer Art Pfahlstellung …, 23.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… und wird im dichten Astwerk geradezu ein Teil der Hecke, 23.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Männliches Braunkehlchen vor malerischer Blühkulisse einer Hecke bei Frdbg.-Bentrop, 23.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Brachpieper, Thunbergschafstelze, Wiesenschafstelzen, Braunkehlchen, Steinschmätzer, Rohrweihe, Kiebitz-Nachwuchs u.a., 22.04.2022 (B.Glüer)

In den Hemmerder Wiesen kam es heute zum „freudigen Ereignis“: Schlupf der ersten Kiebitzküken! Mindestens 4 weitere Gelege werden noch bebrütet. Ein fünftes im Osten des NSGs (Trotzburgstraße) wurde heute markiert (Gelegeschutz). Vor diesem Hintergrund muss als besorgniserregend angesehen werden, dass weiterhin 8 „Fremdstörche“ im NSG sind, für die Kiebitzküken ein willkommener „Snack“ wären. Weiterhin im NSG erwähnenswert: 11 Kampfläufer, 3 Flussregenpfeifer, 1 Feldschwirl, 1 Löffelente, 1 Silberreiher, >3 Nachtigallen, 1 Rohrweihe (m), 1 Schwarzmilan.

In der Strickherdicker Feldflur heute Morgen unter anderem 1 Brachpieper (!), 5 Steinschmätzer, 1 Braunkehlchen, >20 Wiesenpieper, >3 Wiesenschafstelzen.

Abends auf der Kiebitzwiese (Frdbg.) beachtliche 51 (!) Wiesenschafstelzen und 1 Thunbergschafstelze (m).

Bei den Kiebitzen (Hemmerder Wiesen) ist der erste Nachwuchs geschlüpft. Das Weibchen hudert bei noch kühlen Außentemperaturen die wenige Stunden alten Küken …, 22.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… die „Adebar-Fraktion“ im Hintergrund macht die ersten Ausflüge des Kiebitznachwuchses lebensgefährlich! – Sobald die Störche die „Zwerge“ entdecken, ist es um sie geschehen …, 22.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Dieses als Familienvater bereits einmal gescheiterte Kiebitzmännchen macht hier im lockeren Erdreich keine Tauchversuche, sondern legt nach Gelegeverlust eine neue Nestmulde für ein Ersatzgelege an (UN-Siddinghausen). Solche „Nachgelege“ haben in der Regel weniger Eier und ihre Erfolgsaussichten sind generell ungünstig, weil der Nachwuchs dann in der wärmeren und trockeneren Sommerzeit schlüpft …, 22.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… auf dem zweiten (markierten) Gelege in derselben Ackerfläche wird weiter erfolgreich gebrütet …, 22.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Acht Weißstörche nutzen hier eine Feldbearbeitung südlich der Hemmerder Wiesen, um freigelegtes Kleingetier zu erbeuten. Drei dieser Störche sind beringt – die Ringnummern konnten abgelesen werden und wurden der Vogelwarte in Wilhelmshaven gemeldet, 22.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Männliche Wiesenschafstelze in der Strickherdicker Feldflur, 22.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna / Hamm / Bönen: Feldschwirl, Waldlaubsänger, Trauerschnäpper, Kuckuck, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Steinschmätzer, Uferschnepfe, Bruchwasserläufer, Waldwasserläufer, Kraniche, Kiebitze, Weißstörche, Rohrweihe, Wanderfalken u.a., 21.04.2022 (B.Glüer)

In den Hemmerder Wiesen weiterhin unter anderem heute 16 Kampfläufer, 1 männliche Rohrweihe, 2 Nachtigallen, 1 Feldschwirl. Östlich des NSGs, nahe der Trotzburgstraße auf einem aktuell bearbeiteten Feld 9 Weißstörche. Gestern (ergänzend zur Meldung von H. Brecher) 1 Uferschnepfe, 2 Bruchwasserläufer, 18 Kampfläufer, 3 lange kreisende Kraniche, 2 Kormorane (nach NO überhinfliegend).

In der Strickherdicker Feldflur heute unter anderem 4 Steinschmätzer (3:1), >3 Braunkehlchen (3:0), 2 Schwarzkehlchen (Bp), >3 Wiesenpieper.

Im Hemmerder Schelk am Dienstag (19.04.) ein erster Waldlaubsänger und weiterhin nur ein Revier haltender Trauerschnäpper.

Hinter „Nachbars Zaun“ (HAM / Oberwerrierser Mersch) am Ostermontag (18.04.) der für mich erste Kuckuck des Jahres.

Im Orstteil Altenbögge (Bönen) gestern in großer Höhe 3 Wanderfalken laut rufend – offenbar in Revierstreitigkeiten verstrickt.

Es sei auch erwähnt, dass alle potentiell interessanten und von mir kontrollierten Baumpieper-Habitate bisher keinen einzigen Fund erbrachten.

Freud und Leid des Gelegeschutzes bei Kiebitzen (UN-Siddinghausen): hier brütet ein Altvogel auf der ausgesparten Brutinsel (markiert am Ostersonntag – Feldbearbeitung am Dienstagabend, 19.04.). Übrigens: der durch die Telefotografie vermittelte Eindruck der Entfernungen täuscht – die beiden Markierungsstäbe sind mehr als 10 Meter auseinander …, 20.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… zur selben Zeit auf dem selben Feld bahnt sich für ein zweites Gelege Dramatisches an: insgesamt ca. 40 Dohlen, ca. 10 Rabenkrähen und ca. 20 Saatkrähen suchen das frisch bearbeitete Feld nach Fressbarem ab und kommen der Brutinsel immer näher …, , 20.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… auch pausenlos geflogenen Sturzflugattacken der Kiebitze können nicht verhindern, dass das Gelege schließlich „geplündert“ wird, 20.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Drei Kraniche über den Hemmerder Wiesen lange kreisend …, 20.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenda eine Uferschnepfe (im Bild links) – sie wurde gerade von der Nilgansfamilie vertrieben. Scharf rechts neben der Nilgans-Mama sieht man im Hintergrund einen von zwei Bruchwasserläufern, 20.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Bei der Wasservogelzählung am Ostersonntag halten sich noch 4 Waldwasserläufer im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede auf, 17.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Ein erster Waldlaubsänger im Hemmerder Schelk …, 19.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenda weiterhin nur ein einziger Trauerschnäpper (unverpaart), 19.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Der Eindruck dieser „Doublette“ täuscht: es sind weiterhin erst wenige Braunkehlchen bei uns. Hier zwei von 3 Exmpl. in der Strickherdicker Feldflur …, 21.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… bei den Steinschmätzern sieht es nicht besser aus: hier eins von drei Männchen (Strickherdicker Feldflur / Feldvogelschutzfläche) …, 21.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… das weibliche Pendant ebenda, 21.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)

Unna: Dorngrasmücke, Klappergrasmücke, Nachtigallen, Grünschenkel, Hohltauben, Wiesenschafstelzen, 14.04.2022 (B.Glüer)

In den Hemmerder Wiesen heute gleich drei Heimkehrerarten (teils ebenda auch von H. Knüwer gemeldet / für mich Erstsichtung): 2 Nachtigallen, 1 Dorngrasmücke, 1 Klappergrasmücke (← wie auch schon von A. & K. Matull an der Kiebitzwiese /Frdbg.). Außerdem noch erwähnenswert: 1 Gartenrotschwanz (m) und am zweiten Tag in Folge 1 Grünschenkel.

Westlich von UN-Kessebüren >15 Wiesenschafstelzen. Östlich von UN-Kessebüren 3 Hohltauben auf einem Feld.

Gartenrotschwanz (m) in den Hemmerder Wiesen, 14.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Zwei schlechte Fotos zusammenkopiert mit immerhin einem gewissen Informationsgehalt: rechts eine Dorngrasmücke mit deutlich erkennbaren rostbraunen Flügeln und schwarz gekernten Schirmfedern – links die ähnliche Klappergrasmücke mit hell erdfarbenen Flügeln (Hemmerder Wiesen), 14.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Zwei von insgesamt drei Hohltauben bei UN-Kessebüren, 14.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Trauerschnäpper, Gartenrotschwänze, Steinschmätzer, Ringdrosseln, „Osterhasen“ u.a., 12.04.2022 (B. Glüer)

Heute in der Strickherdicker Feldflur für mich erste Steinschmätzer (2 Exmpl.). 2 weitere Steinschmätzer in den Hemmerder Wiesen auf einem Ackerbohnenfeld (Mitbeobachter: Björn Nikula). Auf der Priorsheide (Frdbg.-Bausenhagen) 2 Gartenrotschwänze (2,0) und im Hemmerder Schelk ein erster Trauerschnäpper.

In der Strickherdicker Feldflur kam es außerdem heute zu einer beachtlichen Ansammlung von 10 (!) paarungswilligen Feldhasen. Weibliche Feldhasen sind bekanntlich in der Lage, über Duftstoffe an gemeinsam aufgesuchten Kotplätzen ihren Eisprung so zu koordinieren, dass alle trächtigen Weibchen später zeitgleich Nachwuchs bekommen, was die Überlebenschancen der Jungtiere erhöht. Zweistellige Gruppenstärken an derartigen Paarungsplätzen sieht man inzwischen eher selten.

Gestern, 11.04., in der Hellkammer (Frdbg.-Bausenhagen) eine männliche Ringdrossel – wie auch schon am 08.04. in einer Hecke südlich Frdbg.-Ostbüren.

Auf einer gepflügten Feldvogelschutzfläche in der Strickherdicker Feldflur einer von 2 Steinschmätzern, 12.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Einer von zwei Gartenrotschwänzen (m) in Frdbg.-Bausenhagen, 12.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Ein erster Trauerschnäpper (m) im Hemmerder Schelk, 12.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Dieser Gartenbaumläufer zeigt sich mal als „Asphaltläufer“ mit Federn für den Nestbau – fragt sich, wem diese auffälligen Federn mal gehörten (Hemmerder Wiesen) …,12.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenda – bei heute erstmals über 20 °C präsentiert sich diese „sonnenanbetende“ Waldeidechse (vorjährig), 12.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Sperbermännchen bei UN-Hemmerde sammelt Nistmaterial, das – ganz im Trend der letzten Jahre – im Horst auf einem Laubbaum (Feldahorn) verbaut wird, 08.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
In seltener Kombination finden sich mal zwei unterschiedliche „Langohren“, die beide für den Osterhasen Pate gestanden haben, auf einem Bild: links Wildkaninchen und rechts Feldhase – beide adult (Thabrauck / Frdbg.), 08.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Ringdrossel, Blaukehlchen, Fischadler, Merlin, Kraniche, Wanderfalke, Kiebitze, Bekassinen, Waldwasserläufer, Mönchsgrasmücken, Schwarzkehlchen u.a., 05.04.2022 (B.Glüer)

Auf dem Haarstrang zwischen UN-Hemmerde und Holtum nach der Sichtung von Hermann Knüwer am 02.04. (Frdbg.) heute ein weiteres Blaukehlchen auf einer Gemüsefeldbrache. Dort auch ein Schwarzkehlchenpaar. Möglicherweise zwei weitere Schwarzkehlchenpaare im Hemmerder Ostfeld.

In den Hemmerder Wiesen unter anderem 12 Bekassinen, >1 Waldwasserläufer, 17 Kiebitze (3x brütend), >2 Mönchsgrasmücken, 4 von Osten kommende, dann abstreichende Kraniche, 1 Fischadler (Richtung N ziehend) und ein ebenfalls sehr zügig Richtung N durchsteifender, später Merlin (m). Gestern ebenda ein vorjähriger Wanderfalke (w), der sehr flach von Osten kommend in pfeilschnellem Flug einen ruhenden Kiebitz „ins Visier“ nahm, ihn jedoch verfehlte.

Gestern am Thabrauck (Frdbg.) eine Ringdrossel (m).

Männliche Ringdrossel am Thabrauck (Frdbg.-Strickherdicke), 04.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Grünspechtpaar in der Hellkammer (Frdbg.-Bausenhagen), 05.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Männliches Blaukehlchen auf einer Gemüsefeldbrache nahe Holtum …, 05.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… es sucht akribisch die regennasse Vegetation nach Fressbarem ab …, 05.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… und behält dabei die Umgebung skeptisch im Blick …, 05.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… kommt dabei auch mal sehr nah heran…, 05.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Sehr hoch über den Hemmerder Wiesen ein nordwärts ziehender Fischadler …, 05.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… vier späte Kraniche kreisen niedrig über dem NSG …, 05.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… das pfeilschnelle Wanderfalkenweibchen (vorj.) sorgt für Panik …, 04.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… im östlich gelegenen Steinen finden sich gleich vier „Trittbrettfahrer“ an einem Schleiereulenkasten ein, der nicht für sie bestimmt ist …, 05.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… die Rostgänse nutzen sofort eine kurze Abwesenheit des Dohlenpaares, um ihrerseits Ansprüche auf die Bruthöhle geltend zu machen, 05.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)

Fröndenberg / Unna: Rauchschwalben, Mönchsgrasmücke, Rohrweihe, Kornweihe, Kiebitze, Kampfläufer, Waldwasserläufer, Flussregenpfeifer, Bekassinen, Bergpieper, Waldschnepfe (Rupfung), Schleiereule (Verkehrsofer), Rotdrosseln, Löffelenten, Schwanzmeisen u.a., 03.04.2022 (B.Glüer)

Die Wetterkapriolen halten nach Wärmerekorden im März nun im April erneut Rekorde parat – allerdings nun am unteren Ende der Temperaturskala: im sauerländischen Bad Berleburg wurde letzte Nacht mit minus 12,5 °C die niedrigste Tiefsttemperatur eines 3. April in NRW seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemessen. In Frdbg.-Hohenheide sank das Thermometer immerhin auf minus 3,3 °C. – Das bescherte mir trotzdem im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede „meine“ ersten Rauchschwalben (!) – gleich 12 Exmpl. (nachdem Hartmut Peitsch bereits am 28.03. in Bönen 2 Exmpl. sichten konnte). Ebenda zeigte sich für mich auch die erste Mönchsgrasmücke (m). Weiterhin erwähnenswert im Gebiet: 14 Waldwasserläufer, 6 Flussregenpfeifer, 6 Bekassinen, 4 Bergpieper, ~50 Rotdrosseln, 2 Kernbeißer, 2 Löffelenten.

Nach dem „Tag des Kiebitzes“ (gestern) relativierten sich heute die hohen Zahlen vom Vortag wieder etwas: in den Hemmerder Wiesen zeigten sich wieder die seit Wochen anwesenden 17 Kiebitze (3x brütend) und im Rothen Feld nördlich UN-Westhemmerde hielten sich auf 3 Ackerflächen insgesamt 22 Kiebitze auf – hier auch ein Trupp von 15 rastenden Feldlerchen.

In den Hemmerder Wiesen weiterhin ein bemerkenswerter Trupp von >25 Bekassinen, sowie die schon seit Tagen anwesenden 6 Kampfläufer und eine erste Rohrweihe (m). Erfreulich: ein Schwanzmeisenpaar war wieder mit Nistmaterial an der Amecke zu sehen – jedoch offensichtlich nicht das bekannte „Mischpaar“, sondern zwei normal gefärbte des streifenköpfigen „Typs EE“. Vom zeitlichen Ablauf (Nestbaubeginn) passt das Verhalten zum hier gemeldeten Nestverlust des „Mischpaares“. Jedoch ist ganz offensichtlich der hellköpfige Partner des „Typs CE“ nicht mehr dabei und vielleicht bei der Nestzerstörung prädiert worden.

Trotz Schnee und Eis zeigen sich diese beiden Kiebitzmännchen am „Tag des Kiebitzes“ in Balzstimmung mit „Mulde drehen“ (rechter Vogel) und Schauflügen (Hemmerder Wiesen) …, 02.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… wie „bestellt und nicht abgeholt“ wirken ebenda hingegen diese Kampfläufer im Schnee, 02.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… eine arge Herausforderung ist der Wintereinbruch für diesen Hausrotschwanz, der mit vielen Artgenossen in „Gunsträume“ flieht (Tallagen und Flussauen – wie hier: Ruhrtal / Kiebitzwiese) 01.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Kornweihenmännchen nahe Frdbg.-Bausenhagen im Schneegestöber westwärts überhinfliegend, 01.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Viele heimkehrenden Singdrosseln verharren angesichts des Wintereinbruchs bei uns im Zugstau. Dieser Vogel zeigt ein interessantes Verhalten: direkt am Straßenrand nimmt er bei meiner Annäherung mit nach oben gerecktem Schnabel eine Art Pfahlstellung ein – wie man es von Rohrdommeln im Schilf kennt – und bleibt minutenlang regungslos in dieser Haltung, 01.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Trotz weiterhin eisiger Nächte und Schnee im Sauerland und auf dem Haarstrang eine erste Rauchschwalbe im Ruhrtal (Wassergewinnungsgelände / Frdbg.-Langschede) …, 03.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… weitere drei von insgesamt 12 (!) Rauchschwalben ebenda …, 03.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… auch eine erste Mönchsgrasmücke lässt im Wassergwinnungsgelände ihren Gesang hören, 03.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… mehrjähriges Sperbermännchen erwärmt sich in der Vormittagssonne (Frdbg.-Langschede), 03.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Sechs Bekassinen in einem Filterbecken des Wassergewinnungsgeländes, 03.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
In großer Höhe über den Hemmerder Wiesen: eine nach NO durchziehende Rohrweihe (m), 03.04.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Schleiereule als Verkehrsopfer an der B1 zwischen UN-Westhemmerde und UN-Hemmerde, 03.04.2022 (Handyfoto: Bernhard Glüer)
Diese Rupfung auf dem alten Golfplatz „Am Winkelshof“ (Frdbg.) zeigt die Reste einer Waldschnepfe, 03.04.2022 (Handyfoto: Bernhard Glüer)

Unna: Ringdrossel, Schwarzkehlchen, Schwanzmeisen-Drama, Kampfläufer, Bekassinen, Wiesenpieper u.a., 30.03.2022 (B.Glüer)

In den Hemmerder Wiesen heute eine Ringdrossel. Außerdem unter anderem weiterhin 7 Kampfläufer, 6 Bekassinen, einzelne Wiesenpieper (Rufe). Leider fand sich heute das bereits fertiggestellte Schwanzmeisennest von dem mehrfach hier gemeldeten Paar mit einem hellköpfigen Partner zerstört vor (siehe auch https://www.oagkreisunna.de/2022/03/08/froendenberg-unna-kiebitze-schwarzkehlchen-schwanzmeisen-wiesenpieper-rotschenkel-rotmilane-wanderfalke-schleiereulen-grosser-fuchs-wintergoldhaehnchen-u-a-08-03-2022-b-glueer/) .

Im Umfeld von UN-Hemmerde gelang heute der Nachweis eines dritten Schwarzkehlchen-Reviers. Beide Partner hielten sich an selber Stelle auch bereits in der vergangenen Woche auf. Auch dort mindestens 15 Wiesenpieper auf einem Zwischenfruchtfeld.

Ringdrossel in den Büschen an der Amecke / Hemmerder Wiesen …, 30.03.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… leider „gestattete“ sie nur mäßige Belegfotos und hielt sich immer etwas verdeckt hinter Zweigen, 30.03.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
… ebenda der traurige Rest eines regelrechten „Kunstwerkes“, an dem das Schwanzmeisenpaar wochenlang gearbeitet hatte. Erstaunlich, wieviele Federn aus dem Innern zum Vorschein kamen (unten scheint auch eine Waldohreulenfeder zu sein), 30.03.2022 (Foto: Bernhard Glüer)
Hermelin nach vollständigem Haarwechsel ins Sommerkleid direkt vor der eigenen Haustür (Frdbg.-Hohenheide), 30.03.2022 (Foto: Bernhard Glüer)