Nach der ersten Zwischenbilanz bei der kreisweiten Synchronzählung unserer Kiebitze, am 28.03.26, geht es inzwischen in den unterschiedlichen Bruthabitaten darum, den Kiebitzen überall auch zum dringend nötigen Bruterfolg zu verhelfen. In den 10 Kommunen des Kreises hatten mehr als 30 Helfer insgesamt 70 Kiebitzpaare erfasst. Wenn man bedenkt, dass zu Beginn der fast alljährlich wiederholten Zählung im Jahre 1999 noch 380 Kiebitzpaare gefunden worden waren, so haben wir inzwischen fast nur noch 2 Kiebitzpaare pro Zähler.
Die meisten Kiebitze haben bereits ein Gelege, das bebrütet wird – bzw. die ersten Gelegeverluste sind ebenfalls schon zu beklagen. Je nach Standort gibt es unterschiedliche Anstrengungen, die Kiebitzgelege zu schützen, bzw. möglichst am Ende der Brutsaison auch flüggen Nachwuchs hervorzubringen. Unterstützt und koordiniert werden alle Bemühungen von der Biologischen Station und der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises UN – sowohl durch Beschaffung von Material oder Finanzhilfen für Ernteentschädigungen oder andere Aufwendungen von Landwirten, als auch durch tatkräftige Hilfe beim Auffinden und Markieren von Kiebitzgelegen auf Ackerflächen oder Kontaktherstellung und Gesprächen zu/mit Grundeigentümern und Flächennutzern. Inzwischen wird im Gelände auch eine Drohne mit Wärmebildkamera eingesetzt, die nicht nur das Auffinden erleichtert, sondern gleichzeitig auch jedes Nest metergenau durch GPS-Daten registriert. Wenn dann die Gelege zu ihrem Schutz bei anstehenden Feldarbeiten markiert werden müssen, sind sie dank der digitalen Hilfsmittel auf den oft riesigen Feldern schnell zu finden.










































































































































