Soeben (18:05 Uhr) ziehen ca 500 Kraniche über Ardey Richtung Norden.
Autor: admin
Fröndenberg: Rotmilan, Turmfalke, Frühlinggezwitscher, 18.02.2026 (Burkhard Koll)
Punkt 12:00 fliegt in ca 20 m Höhe ein einzelner Rotmilan längs der Ardeyer Straße in Ardey augenscheinlich auf Nahrungssuche.
Am Nachmittag desselben Tages rüttelt ein Turmfalke über der Feldfläche westlich der Niederheide, stürzt zielsicher in das noch nicht gepflügte Senffeld, um dann mit deutlich erkennbarer Beute Richtung Strickherdicker Wald zu verschwinden.
Zur selben Zeit sind vor Ort die ersten zaghaft Vogelstimmen (Meisen) zu vernehmen, die uns den Frühling erahnen lassen.
Hamm: Gänsesäger, 15.02.2026 (Horst R. Kraft)
Am Tibaum flogen am Vormittag drei Gänsesäger ein, darunter zwei weibliche Tiere.





Fröndenberg: Schwarzmilan, 16.02.2026 (Marion und Christian Kunsemüller)
Am Sonntag, den 16. Februar 2026, ca. 16.30 Uhr, beobachteten wir einen von Ost nach West ziehenden Schwarzmilan über der Ruhr bei Fröndenberg-Dellwig / Iserlohn Drüpplingsen.
Hamm/Unna: Rohrdommel und mehr, 21.01.-09.02.2026 (Horst R. Kraft)
Vom 21.01. bis zum 09.02.2026 gelangen die nachfolgenden Beobachtungen und Fotos.








In Gedenken an Karl-Heinz Kühnapfel

Am 06.02.2026 verstarb Karl-Heinz Kühnapfel, Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Alter von 86 Jahren.
Karl-Heinz Kühnapfel war für mich von Kindesbeinen das große Vorbild, wenn es um Ornithologie und Naturschutz ging. Mit seinem Humor vermochte er schon immer die Menschen einzufangen, auch wenn es fachlich manchmal sehr speziell wurde. So war er (zusammen mit Andreas Buchheim) bis zur Schließung der Hausmülldeponien sehr bemüht, dem Interessierten auch die Abstufungen in der Großmöwengruppe nahezubringen. Ab da gab es dann im Sprachgebrauch plötzlich Mittelmeer- und Steppenmöwen.
Karl-Heinz Kühnapfel war neben seinem Beruf als Pharmareferent auf vielen Ebenen im Naturschutz aktiv. Besondere Betätigungsfelder neben seinen Beobachtungen waren die Vogelbestimmungswanderungen am Beversee oder dem Kurler Busch. Hier konnte er den Menschen leichtverständlich alles rund um den Vogel vermitteln.
Sein Wissen erlangte er bereits in frühester Jugend im Bundesland Thüringen. Die Urlaube verbrachte die Familie, Frau Helga und die drei Kinder Claudia, Olaf und Klaus-Bernhard, oft im hohen Norden, in Lappland. Aber es gab auch Reisen nach Griechenland oder zum Neusiedlersee, wo Karl-Heinz Kühnapfel sein Tarnzelt aufbaute. Dieses war seine zweite Bleibe, von dort konnte er unerkannt fantastische Aufnahmen der Vogelwelt machen. Gerade mit diesen Aufnahmen dokumentierte er die Limikolen in unserem Raum wie kein anderer und zeigen, wie wichtig die Kläranlagen in unserem Raum für diese Zugvögel sind.
Für Karl Heinz Kühnapfel waren gerade die nicht so anziehenden Plätze, wie die Kläranlagen in Schwanzbell und Kamen, der Lanstroper See mit angeschlossener Müllkippe, der Beversee und Kurler Busch sein place to be. Hier half er mit, die Wasserstände der Kläranlagen so zu organisieren, dass die einzelnen Arten möglichst optimale Bedingungen vorfanden und damit gute Nahrungsgründe für die Durchzügler aber auch Brutvögel geschaffen wurden. In den 1980er Jahren erbrachte er dann auch an einer Kläranlage den ersten Brutnachweis für den Säbelschnäbler. In seinem Garten konnte er 2018 für mehrere Wochen täglich eine Zwergammer beobachten, was in Mitteleuropa wohl noch keinem Ornithologen im eigenen Garten vergönnt war.
Er war für viele Jahre Landschaftswächter in Dortmund und legte sich mit manch einem Jäger im Kreisjagdbeirat an. Er half mit, die Deponie und den Lanstroper See nach der Schließung umzugestalten. Hier ließ er als Ausgleichsmaßnahme einen großen Teich errichten, um die Möwen vom Lanstroper See umzulenken.
Karl-Heinz Kühnapfel hielt weit mehr als 500 Vorträge und leitete sicherlich auch Exkursionen im dreistelligen Zahlenbereich. Die Leichtigkeit und sein Humor sind ihm hier sicherlich sehr behilflich gewesen. Neben all diesem Engagement hat er fast 50 wissenschaftliche Abhandlungen zur Ornithologie verfasst, darunter auch wichtige Langzeitstudien, die im Charadrius erschienen. Immer auf der Höhe der Zeit ist Karl-Heinz auch online unterwegs gewesen (OAG Unna, ornitho.de).
Die OAG verliert mit ihm ihren langjährigen Beobachter im mittleren Kreisgebiet, der sich an allen OAG-Kartierungen bis zum Schluss beteiligte, den Brutvogelatlas des Kreises Unna mitgestaltete und zahllose Beiträge für die OAG-Homepage lieferte. Er war auf unserern OAG-Treffen unser Nestor im Hintergrund und hat sich in dieser Rolle in der ihm eigenen Art immer wieder eingebracht. Für sein Engagement im Bereich Naturschutz erhielt er folgerichtig 2018 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.
Mit Karl-Heinz Kühnapfel hatten unsere Vogelarten in den letzten Jahrzehnten eine menschliche Stimme (vielleicht kam ihm hier die über 70 Jahre währende Mitgliedschaft im Gesangsverein zur Hilfe) und er hat mit seiner einnehmenden, lockeren und humoristischen Art viele junge Menschen für den Naturschutz begeistern können, die auch heute noch aktiv sind.
Die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft und insbesondere auch wir „Jungornithologen“ haben Karl-Heinz ungeheuer viel zu verdanken. Wir denken an seine Familie, es ist ausgeschlossen, dass wir ihn vergessen.
Jens Brune
Fröndenberg: Kraniche, 07.02.2026 (Brigitte und Burkhard Koll)
Um 17:50 Uhr zieht ein Trupp Kraniche (n=80) Ardey überquerend in geordneter Formation Richtung Norden!
Fröndenberg: Kraniche, Rotmilan, 4./5.02.2026 (Brigitte und Burkhard Koll)
Abends am 04.02.2026 gegen 18:15 Uhr zogen laut rufend Kraniche über der Gesamtschule vermutlich (akustischer Eindruck) Richtung Norden.
Am 05.02.2026 Punkt 10:00 Uhr kreiste ein einzelner Roter Milan über dem Wald sowie den angrenzenden östlich gelegenen Feldern und Wiesen des Strickherdicker Bachtales.
Unna: Waldkauz und Waldohreule, 04.02.2026 (Melanie Eichler)
Gerade (04.02.2026, 23:40 Uhr) habe ich bei der abendlichen Hunderunde eindeutig einen Waldkauz und eine Waldohreule rufen hören. Sie sitzen in den Bäumen in Unna-Stockum am Bahndamm und dem dahinter liegenden Vogelschutzgebiet zwischen Unna-Stockum und Westhemmerde.
Unna: Rotmilan, 04.02.2026 (Walter Keitel)
Heute (04.02.2026) am späten Nachmittag ein Rotmilan nahe Steinen in Richtung Nordosten fliegend.
Unna: Kraniche, 04.02.2026 (Thorsten Michalski)
Zu meiner Meldung vom 03.02.2026 ergänze ich den heutigen Weiterflug (04.02.2026 10:40 Uhr) der Kraniche Richtung Süd/Ost, später Nord/Ost.
Unna: Kraniche, 03.02.2026 (Thorsten Michalski)
Bei meinem Nachmittagsspaziergang am 03.02.2026 gegen 16.45 Uhr ca. 50 gelandete Kraniche auf der Wiese am Ende der Straße „Zum Osterfeld“, südlich der Bahnlinie Unna/Hamm.
Fröndenberg: Kraniche, 03.02.2026 (Brigitte und Burkhard Koll)
Punkt 15:00 Uhr flogen ca. 70 Kraniche laut rufend über dem Strickherdicker Bachtal in Richtung SSW.
Unna: Waldohreule, 28./29.01.2026 (Walter Keitel)
Hemmerde: In der vergangenen Nacht (28. auf 29.01.2026) war zum dritten Mal binnen Wochenfrist der Balzruf einer Waldohreule zu hören.
Unna: Kornweihe, 17.01.2026 (Daniela Kleiböhmer)
Ich durfte am Samstag (17.01.2026) einer männlichen Kornweihe beim Jagen in den Hemmerder Wiesen zusehen. Neben den anderen verlässlichen Wintergästen sind mir noch die Spießenten aufgefallen, die zusammen mit Krick- und Schnatterten sowie einigen Rost- und Kanadagänsen auf dem vorderen Teich unter dem Beobachtungshügel gründelten, während der hintere von recht vielen Bläßgänsen „besetzt“ war.




