Autor: admin

Schwerte: Geplantes Baugebiet Schwerter Heide, 20.09.2020 (Volker Heimel)

Als Vorgeplänkel zum geplanten Baugebiet in der Schwerter Heide nördlich Waldstraße war ich vogelkundlich unterwegs. Wie gewohnt sind nicht unter 40 verschiedene Vogelarten im Gelände und überfliegend nachweisbar. Darunter Sperber (regelmäßig jagend), Rotmilan, Mäusebussard, Schwarzspecht (Schwerter Wald). Auch Fledermausrufe wurden aufgezeichnet.

Vogelarten160920180920190920200920
Kohlmeisexxxx
Sumpfmeisex
Blaumeisexxxx
Eichelhäherxxxx
Elsterxxx
Rabenkrähexxxx
Dohlex
Saatkrähex
Rotmilanx
MäusebussardNGxxx
NilgansÜ
KormoranÜx
Hohltaubexx
Ringeltaubexxxx
Grünspechtxxxx
Schwarzspechtxx
Buntspechtxxxx
Kleiberxxxx
Starxxxx
Zaunkönigxxxx
Heckenbraunellexxxx
Zilpzalpxxxx
Buchfinkxxxx
Gimpelxx
Grünfinkxxx
Kernbeißerx
Bluthänflingx
Wiesenpieperx
Amselxxxx
Rotkehlchenxxx
Hausrotschwanzxxx
Gebirgsstelzexx
Bachstelzexxx
W/S-Goldhähnchenxx
BaumpieperÜx
Haussperlingxxxx
Stieglitzxxx
Sperberxx
Gartenbaumläuferxxx
Mönchsgrasmückexx
Rauchschwalbex
Mehlschwalbex
Vögel Umgebung
Fledermausartenxx
Großer Abendseglerx
Kleinabendseglerxx
Zwergfledermausx
Myotisart

Bergkamen: Fotoausstellung Günter Reinartz – Ökologiestation, 13.08.-11.10.2020

Am 13.08.2020, 19.00 Uhr wird die zweimonatige Ausstellung „Augenblicke in der Natur“ von Günter Reinartz im Umweltzentrum Westfalen auf der Ökologiestation des Kreises Unna, Westenhellweg 110, 59192 Bergkamen eröffnet, die in der Folge zu den Öffnungszeiten (Mo. – Do. 8.30 – 16.00 Uhr, Fr. 8.30 – 14.00 Uhr) bis zum 11.10.2020 durchgehend geöffnet ist.


Zur Teilnahme an der Eröffnungveranstaltung am 13. August 2020 um 19 Uhr
muss coronabedingt eine kurze Anmeldung per E-Mail vorgenommen werden. Das Ende der Eröffnungsveranstaltung ist ca. 20.30 Uhr.


Die Ausstellung ist in drei Unterthemen gegliedert:
– Erinnerungen: Festgehaltene Zufallsmomente, die man kaum so planen kann.
– Begegnungen: Eine Sammlung von Motiven, für die zum Teil lange „angesessen“ wurde.
– Erfahrungen: Bilder, die zeigen, dass es in der Natur Abweichungen vom „Normalen“ gibt.

Durch Tagungen und Seminare kann der Zugang behindert werden –
bitte informieren Sie sich sicherheitshalber unter: 0 23 89 – 98 09 99.

Werne: Austernfischer, Moschusbock, Taubenschwänzchen, Sandwespe, 14.-21.07.2020 (Horst R. Kraft)

Am 21.07.2020 an der Schlagt war das Austernfischerpärchen mit Nachwuchs zu sehen, zum ersten Mal über die letzten Jahre überhaupt habe ich heute ein Junges gesehen. Ein Elternteil hielt sich abseits auf, ich vermute das Männchen, das andere war mit dem Nachwuchs beschäftigt – Futtersuche.

Das Jungtier hat noch keine schwarzen, sondern bräunlich/schwarze matte Flügel, außerdem auch nicht einen voll rot durchgefärbten Schnabel. Er ist im vorderen Teil noch etwas schwärzlich.

Immerhin konnte ich träumen, ich sei an der Nordsee.

An der Kreisgrenze am Tibaum in Hamm am 18. und 19.07.2020 zahlreiche Insekten, darunter als willkürliche Auswahl ein Moschusbock, ein Taubenschwänzchen sowie eine Gemeine Sandwespe, die kunstvoll eine Brutröhre für die nächste Generation anlegte. Es war immer das gleiche Verhaltensmuster,  denn sie krabbelte jedes Mal  aus dem  Loch im  Boden (etwa 6mm im Durchmesser), und nach einer kleinen Orientierungszeit flog sie immer in die gleiche  Richtung davon, kam kurz darauf aus der gleichen Richtung zurück und verschwand wieder in dem Loch – aus dem sie kurz darauf wieder auftauchte und das Ganze begann von vorn.

Es wurde nämlich eine neue Brutröhre gebaut, in der nach Fertigstellung die nächste Generation heranwachsen soll. Bei meinen ersten Fotos am 02.06. dieses Jahres nur ca. 50 Meter entfernt vom heutigen Platz hatte ein solches Tier eine grüne unbehaarte Raupe  über den Boden geschleppt und war dann verschwunden, höchstwahrscheinlich in eine neugeschaffene Brutröhre. Sie soll bis zu 8cm tief sein und am unteren Ende geht sie in einen ovalen waagerechten Raum für die neue Larve  über.

Eine Raupe, möglichst unbehaart, wird gefangen, gelähmt und zur Brutröhre der zukünftigen Larve geschleppt. Neben dieser Raupe wird dann ein Ei gelegt , aus dem wenige Tage später die Larve schlüpft – für Fressen ist ja vorgesorgt. Diese ganze Arbeit hat das Weibchen zu erledigen.

Nach Abschluss der Bauarbeiten muss nur noch eine schöne fette Raupe gefangen und betäubt und danach das Loch sorgfältig verschlossen und getarnt werden, dann  kann die nächste Generation dieses Spiel erneut beginnen. Spannend, wenn man so etwas selbst erlebt!

Austernfischer
Adulter Austernfischer an der Schlagt in Werne, 21.07.2020, Foto: Horst R. Kraft
Austernfischer
Diesjähriger, flügger Austernfischer an der Schlagt in Werne, 21.07.2020, Foto: Horst R. Kraft
Austernfischer
Adulter Austernfischer (höchstwahrscheinlich das Weibchen) mit Jungvogel an der Schlagt in Werne, 21.07.2020, Foto: Horst R. Kraft
Austernfischer
immer nahe des Weibchens, denn es geht um die Technik der Futtersuche, Austernfischer an der Schlagt in Werne, 21.07.2020, Foto: Horst R. Kraft
Austernfischer
Austernfischer an der Schlagt in Werne, 21.07.2020, Foto: Horst R. Kraft
Austernfischer
Jungvogel mit Beute im Schnabel, Austernfischer an der Schlagt in Werne, 21.07.2020, Foto: Horst R. Kraft
Austernfischer
Männchen zwischen Kanadagänsen … „Was macht der denn hier?“ Schlagt in Werne, 21.07.2020, Foto: Horst R. Kraft
Moschusbock
Moschusbock am Tibaum in Hamm, 18.07.2020 Foto: Horst R. Kraft
Moschusbock
Fühler können ganz schön im Weg sein – Moschusbock am Tibaum in Hamm, 18.07.2020 Foto: Horst R. Kraft
Taubenschwänzchen
Flugtechnischer Meister – ein Taubenschwänzchen am Tibaum in Hamm, 19.07.2020 Foto: Horst R. Kraft
Taubenschwänzchen
Taubenschwänzchen am Tibaum in Hamm, 19.07.2020 Foto: Horst R. Kraft
Taubenschwänzchen
Taubenschwänzchen am Tibaum in Hamm, 19.07.2020 Foto: Horst R. Kraft
Taubenschwänzchen
Taubenschwänzchen am Tibaum in Hamm, 19.07.2020 Foto: Horst R. Kraft
Sandwespe
Gemeine Sandwespe am Tibaum in Hamm, 19.07.2020 Foto: Horst R. Kraft

NRW: Uferschwalben-Erfassung (DDA – Christoph Grüneberg)

Liebe Vogelkundlerinnen und Vogelkundler,
viele von euch haben vielleicht schon gehört oder in der neuen Ausgabe von Vögel in Deutschland gelesen, dass der DDA das Monitoring seltener Brutvögel ausbauen möchte. Die NWO unterstützt dieses Anliegen und startet in diesem Jahr mit der Erfassung von Uferschwalben.

Die Methode ist sehr einfach: Zählung potenzieller Brutröhren zwischen 11.7. und 31.7. Optional ist eine Zählung besetzter Brutröhren zwischen 21.6. und 10.7. möglich. Eine detaillierte Anleitung zur Zählung und Datenübermittlung findet sich in ornitho.de und wird zur Verfügung gestellt.

Zur Orientierung haben wir auf der Basis der Ornitho-Meldungen ein Verzeichnis besetzter Kolonien der letzten Jahre erstellt. Weitere, noch nicht enthaltene Kolonien können natürlich auch gezählt werden (v.a. an Flüssen, die bei der Zusammenstellung bisher weitgehend außen vor bleiben mussten).

Falls Sie Interesse haben, sich an den Erfassungen zu beteiligen, melden Sie sich gern bei mir zur Abstimmung der Gebiete.

Vielen Dank und herzliche Grüße
Christoph Grüneberg

Kamen: Vogeldaten, 17.06.2020 (Karl-Heinz Kühnapfel)

Kamen-Methler, die Kirschen sind jetzt reif und einige Vögel nutzen dieses Angebot. Die Bestandsaufnahme brachte folgendes Ergebnis: 2 Rabenkrähen, 2 Elstern, 1 Buntspecht, 1 Grünspecht, 2 Gartenbaumläufer schlafen unter dem Hausdach, ca. 5 dj. Kohl- und Blaumeisen , 1 Zaunkönig singend, 1 Mönchsgrasmücke singend und 2 dj. in Kirschen, 1 Zilpzalp singt, 1 Dorngrasmücke singt, 1 Rotkehlchen, 2 Heckenbraunellen auch singend, 4 ad. Stieglitze Samen von Flockenblumen erntend, 1 M Bluthänfling, 3 Grünfinken mit Gesang. 2 Buchfinken singend, 2 Bachstelzen auf Dach, in benachbarten Feldern 4 Feldlerchen singen dank eines Ökobauern, 3 Haussperlinge, 2 Ringeltauben, 4 Amseln. Insgesamt besuchen immer noch 22 Arten unseren Garten.

Kohlmeise
Kohlmeise, dj, in Kirschbaum, Kamen, 17.06.2020 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Blaumeise
Blaumeise, Kamen, 17.06.2020 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Mönchsgrasmücke
Mönchsgrasmücke, dj, Kamen, 17.06.2020 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Stieglitz
Stieglitz, Landeanflug auf Flockenblume, Kamen, 17.06.2020 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Stieglitz
Stieglitz an Flockenblume, Kamen, 17.06.2020 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Stieglitz
Stieglitz im KIrschbaum, Kamen, 17.06.2020 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Bluthänfling
Bluthänfling M im Kirschbaum, Kamen, 17.06.2020 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Grünfink
Grünfink W im Ökogarten, Kamen, 17.06.2020 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Schwerte: Ringelnatter, 19.06.2020 (Hans-Joachim Göbel)

Seit Jahren machen wir einen langen Hals, ob sich nicht mal eine Ringelnatter in die Röllingwiese verirrt.

Heute hatte ich das Glück. Allerdings in unserem Garten. Nahe der Ruhr und eben der Röllingwiesen. Aber der Reihe nach. War schon lustig und aufregend.

Alle paar Tage siedle ich Grünfrösche aus unserem Gartenteig um, da sie bei uns überhand nehmen. Kaum eine Libelle kann ihre Eier bei uns ablegen. Am Rand und im Wasser lauern die Grün- oder  auch Wasserfrösche. Bis zu 70 habe ich mal in unseren zu kleinen Teichen gezählt. Sie kommen wohl von den Röllingwiesen hier her. Die lieben Nachbarn „erfreuen“ sich der Lautstärke. Auch mit ein Grund der Umsetz-Aktionen. Anders als bei Kröten ist das für die Tiere kein Problem.

OK ! Heute war es mal wieder so weit. Rasenmähen und Frösche umsetzen.

Als ich erneut den Kescher ansetzen wollte, sah ich die ca. 90-100 cm lange Ringelnatter. Naturgucker-Panik kam auf. Kamera lag im Schrank. Handy war mir unter Wert für so etwas Seltenes. Erst mal weg vom Teich.

Frau angerufen. Bring mir mal bitte die Kamera. Hoffen und Bangen begann. Endlich, die Frau kommt. Kamera an und wo ist die Schlange. Mhh???  Ah da schwimmt sie wieder. Schnell ein Beleg-Video. Und ein paar Bilder. Nanu, die Schlange schwimmt auf mich zu und bleibt direkt vor meinen Füssen anscheinend ohne Scheu im Wasser liegen.

Da werden Fotos zur Nebensache. Normal sind sie doch sehr scheu. Ich ging trotzdem etwas zurück und schaute ihr zu, wie sie ein paar Runden im Teich drehte. Und die Frösche und Moderlieschen in Panik versetzte.

Allerdings bin ich noch nicht sicher. Ob es nicht die Barren-Ringelnatter ist. Die soll ja nicht so scheu sein. Und „unsere“ hatte kein Gelb am Kopf ??

Egal. Der Tag war super. Hoffe,  jemanden erfreut die kleine Geschichte.

Vogelmäßig haben wir bei Singvögeln hier gute Ergebnisse. An unserem Futtersilo auf dem Balkon kommen mittlerweile 3 Gimpelpaare  mit ihren Jungen. Auch Haussperlinge brüteten am Haus. Hausrotschwanz mit Junge, Distelfinken mit Junge. Erstmalig auch eine Grünspechtbrut nahe unserem Garten. Kohl- und Blaumeisen.

Es sind dieses Jahr keine Eichhörnchen im Garten. Könnte mit ein Grund sein. Die räumten sonst alle Kästen und Büsche leer.

Ringelnatter
Besuch im Teich, Schwerte, 19.06.2020 Foto: Hans-Joachim Göbel
Ringelnatter
Ringelnatter im Gartenteich, Schwerte, 19.06.2020 Foto: Hans-Joachim Göbel
Ringelnatter
Ringelnatter, Gast im Gartenteich Schwerte, 19.06.2020 Foto: Hans-Joachim Göbel

Lünen: Pinselkäfer, 11.06.2020 (Andreas Nickel)

Heute mal keinen Vogel, sondern einen durch Zufall hier in Lünen entdeckten gebänderten Pinselkäfer. Bin auf diese Art durch Uwe Norra aufmerksam geworden und hatte heute das Glück einen zu finden.

Pinselkäfer
Pinselkäfer in Lünen, 11.06.2020 Foto: Andreas Nickel

Fröndenberg: Fuchs, 06.06.2020 (Brigitte und Burkhard Koll)

Fröndenberg-Ardey, 06.06.2020 15:10 Uhr: Erstmals in unserem Garten gesichtet ein junger Fuchs auf Nahrungssuche. Die Fotoqualität ist dem Handy und Fliegendraht geschuldet.

Fuchs
Fuchs im eigenen Garten, Fröndenberg-Ardey, 06.06.2020 Foto: B. u. B. Koll
Fuchs
Fuchs im eigenen Garten, Fröndenberg-Ardey, 06.06.2020 Foto: B. u. B. Koll
Fuchs
Fuchs im eigenen Garten, Fröndenberg-Ardey, 06.06.2020 Foto: B. u. B. Koll

Lünen: Trauerschnäpper, 20.05.2020 (Volker Heimel)

Bis heute, 20.05.2020 1 singender Trauerschnäpper am östlichen Rand des Schlossparks Schwansbell.   Heute hörte ich den Trauerschnäpper am Bahndamm östlich des Schloßparks Lünen Schwansbell. Seit langer Zeit der erste Nachweis dieser Art. Eine wav-Aufnahme liegt als Beleg vor.

Schwerte: Schwalbenschwanz, 18.05.2020 (Julian Oset)

Im Jahr 2018 hatte ich das Vergnügen, dass ein Schwalbenschwanz 6 Eier auf unseren Fenchel in Schwerte/Westhofen abgelegt hat. Diese wurden letzten Sommer flüge.
Der Fenchel mit den Raupen wurde zum Schutz vor Fressfeinden mit einem Moskitonetz bedeckt.
Nach Meldungen in der Zeitung im letzten Jahr, scheinen sie auch Nachwuchs bekommen zu haben. Auch wieder bei mir. Dem Sommerflieder und dem Fenchel sei Dank.
Auch dieses Jahr war es wieder soweit und ich konnte heute die letzten beiden von insgesamt 3 Schmetterlingen aus der Überwinterung entlassen.
Anbei ein paar Bilder von diesem und auch vom letzten Jahr.

Fenchel
Fenchel als Nahrungspflanze, Schwerte, 16.08.2019, Foto: Julian Oset
Schwalbenschwanz
Raupe, Schwerte, 01.09.2018, Foto: Julian Oset
Schwalbenschwanz
Puppe, Schwerte, 16.09.2018, Foto: Julian Oset
Schwalbenschwanz
Schwalbenschwanz, Schwerte, 28.05.2019, Foto: Julian Oset
Schwalbenschwanz
Schwalbenschwanz, Schwerte, 10.05.2020, Foto: Julian Oset
Schwalbenschwanz
Schwalbenschwanz, Schwerte, 10.05.2020, Foto: Julian Oset
Schwalbenschwanz
Schwalbenschwanz, Schwerte, 10.05.2020, Foto: Julian Oset
Schwalbenschwanz
Schwalbenschwanz, Schwerte, 30.05.2019, Foto: Julian Oset