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Bergkamen: Ausstellung – Helga und Karl-Heinz Kühnapfel – Blende 80 – 06.10.2021 19 Uhr

Das Fotografen Ehepaar Helga und Karl-Heinz Kühnapfel wohnt in Kamen-Methler in einem von Efeu begrüntem Haus, umgeben von einem naturnahen Garten mit Teich, kleinen naturnahen Wiesen, Obstbäumen und weiteren hohen Bäumen.

Die Stämme der von Stürmen gefällten Bäume sind zu Teilen im Garten integriert und dienen vielen Insekten und Vögeln als Nahrungs-und Brutstätte. Beide sind Mitbegründer des NABU Unna und setzen sich seit Jahrzehnten für den Natur- und Umweltschutz ein.

Die Naturfotos sind in den letzten drei Jahren entstanden und stammen aus dem nahen Umfeld. Die Fotos zeigen, dass man auch im hohen Alter trotz gesundheitlicher Probleme und eingeschränkter Mobilität, spannende Motive mit der Kamera einfangen kann.

Die Fotografien waren bereits 2020 ausgestellt, konnten damals aber unter den Auflagen der Corona-Schutzverordnung leider nicht vis-à-vis zu erleben sein. Erste Eindrücke der Arbeiten können Sie aus der Foto-Gallerie unten gewinnen.

Ort: Ökologiestation Bergkamen-Heil, Westenhellweg 110, 59192 Bergkamen

Eröffnung: Mittwoch 06.10.21, 19.00 Uhr
Zeit: 06.10. – 25.10.21, geöffnet Mo. – Do. 8.30 – 16.00 Uhr, Fr. 8.30 – 14.00 Uhr und nach Vereinbarung (durch Tagungen oder Seminare kann zeitweise der Zugang zur Ausstellung behindert werden – bitte informieren Sie sich vor einem Besuch beim Umweltzentrum Westfalen)

Fröndenberg/Menden: A46 – Autobahn auf Oesberner Feld, GIGA-Kundgebung am 19.09.2021 um 14 Uhr in Oesbern

Der Protest gegen die A46 benötigt am Sonntag, 19.09.21 um 14 Uhr in Oesbern am Haböcken unterhalb des Windrades unsere Unterstützung für die Mobilitätswende – die GIGA schreibt:

Eine Woche vor der Bundestagswahl wird Oesbern Schauplatz einer spektakulären Aktion und einer klaren Botschaft für eine Region ohne Autobahn.

Die Gruppeninitiative gegen den Bau der A46 (GigA46) wird am Sonntag, den 19. September, ein 160 Meter langes und 30 Meter breites Transparent auf einem Feld oberhalb des Oesberner Windrades entrollen, das deutlich macht, wie der geplante Bau der A46/B7n die Landschaft an dieser Stelle zerstören würde. Das Transparent zeigt dabei zur Hälfte eine Straße und auf der anderen Hälfte die Forderung „Keine neuen Autobahnen“. 

„Wir sind uns mit vielen Initiativen und Menschen in ganz Deutschland einig: Wir brauchen eine andere Verkehrspolitik mit einer anderen, zukunftsgerichteten und klimagerechten Mobilität. Neue Autobahnen passen da nicht mehr rein. Auch die geplante A46/B7n ist ein verkehrsplanerischer und umweltzerstörender Dinosaurier aus dem letzten Jahrhundert. Das wollen wir mit der Aktion deutlich machen. Das Autobahn-Transparent wird in Oesbern fast unmittelbar auf der bisher angedachten Trasse der A46/B7 n liegen. Damit wollen wir eine Woche vor der Bundestagswahl noch einmal eindrucksvoll zeigen, wie der Bau der Straße hier oder auch an anderen Stellen im Untersuchungsraum unsere Landschaft zerstören würde. Mit der Aktion fordern wir schon jetzt die neue Bundesregierung auf, den Bundesverkehrswegeplan zu überarbeiten und die A46 zu streichen“, so die Sprecher der GigA, Stefan Neuhaus und Lothar Kemmerzell.  

Das Transparent gegen neue Autobahnen ist bereits an anderen Stellen zum Einsatz gekommen. In Oesbern wird es am 19. September bereits frühmorgens auf einem Feld unterhalb der Straße Haböcken kurz hinter dem Windrad aufgebaut und kann anschließend besichtigt werden.  

Um 14.00 Uhr findet dann vor Ort eine Kundgebung statt. Gastredner wird dabei Prof. Dr. Andreas Knie sein. Er arbeitet am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und ist Leiter der Forschungsgruppe Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung. Seit 2017 ist er Mitglied im Rat der Agora Verkehrswende. In zahlreichen Publikationen plädiert er für eine Abkehr von einer auto-nahen Verkehrspolitik und arbeitet und forscht zur Zukunft der Verkehrspolitik unter dem Eindruck des demographischen Wandels und neuer digitaler Möglichkeiten.  

Alle Befürworter*innen einer Region ohne Autobahn sind herzlich zur Kundgebung eingeladen.  

Dortmund: Dortmunder Vogelwelt 2020 (Volker Heimel)

Erich Kretzschmar teilt mit, dass der Bericht „Dortmunder Vogelwelt 2020“ soeben ausgeliefert worden ist. Ab dieser Woche gibt es den Bericht in vielen Dortmunder Buchhandlungen und natürlich bei allen NABU-Veranstaltungen. Am 21.8.21 findet der Tag der Grünen Vereine auf dem Reinioldi-Kirchplatz statt, dort wird der NABU auch mit einem Stand vertreten sein – und natürlich mit dem Buch.

Kreis Unna: Parken an Naturschutzgebieten, 12.07.2021

In und an den Schutzgebieten im Kreis Unna kommt es immer wieder aufgrund parkender PKW zu Behinderungen der landwirtschaftlichen Tätigkeiten. Eine Bitte der Gebietsbetreuer: vielleicht können die beobachtenden Ornithologen mit gutem Beispiel voran gehen und ihre PKWs so parken, dass in den Zufahrtsbereichen die Verkehrs- und Wendeflächen großräumig freigehalten werden und die landwirtschaftlichen Fahrzeuge mit Überbreite jederzeit ihre Flächen anfahren können. Die Nutzung von Fuß und Rad erübrigt diesen Hinweis . . .

Bergkamen: Wasserstadt Aden, 03.07.2021 (Karl-Heinz Kühnapfel)

Bergkamen Wasserstadt: Auf den Brachflächen 4 Flussregenpfeifer balzend und streitend. Ein weitere Ex. laut warnend. Könnten Junge haben, ferner noch eine Bachstelze mit Jungen und 2 singende Dorngrasmücken. Unerwartet sang auf der anderen Seite am Kanalband intensiv eine Heidelerche in den trockenen Kronen von Robinien.

Lebensraum Flussregenpfeifer
Flussregenpfeifer-Lebensraum Baufeld Wasserstadt Aden, 03.07.2021 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Lebensraum Flussregenpfeifer
Flussregenpfeifer-Lebensraum Baufeld Wasserstadt Aden, 03.07.2021 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Fröndenberg: Postmortale Nesträuber, 01.07.2021 (Brigitte und Burkhard Koll)

Nachdem nur einer von fünf angebotenen Nistkästen in diesem Frühjahr bezogen worden war (Kohlmeise), sah das Endergebnis recht betrüblich aus. Und am Ende fielen dann noch die üblichen Verdächtigen über den Friedhof her.

Kohlmeisennest
Gescheiterte Kohlmeisenbrut, Fröndenberg, 30.06.2021 Foto: Burkhard Koll
Elster
Elstern an gescheiterter Kohlmeisenbrut, Fröndenberg, 01.07.2021 Foto: Burkhard Koll
Elster
Elstern an gescheiterter Kohlmeisenbrut, Fröndenberg, 01.07.2021 Foto: Burkhard Koll

Werne: Waldohreule, 25.06.2021 (Peter Löffler)

Heute Abend hatten meine Frau und ich noch ein schönes Naturerlebnis im Garten. Eine Waldrohreule ließ sich in unserem Wallnussbaum nieder.
Erstaunlich, wie einfach die Fotos zu machen waren. Die Eule harrte ca. 1/2 Stunde im Baum aus.

Waldohreule
Waldohreule in Werne, 25.06.2021 Foto: Peter Löffler
Waldohreule
Waldohreule in Werne, 25.06.2021 Foto: Peter Löffler

Lünen: Weißstorch, 19.06.2021 (Andreas Nickel)

Am 19.06.2021 kreisten über unserer Siedlung an der Grenze zu Horstmar 7 Störche und ein Mäusebussard. Sie nutzen relativ lange die gute Thermik und zogen in großer Höhe ihre Bahnen. Daher Aufnahmen mit starkem Crop.

Das Findelkind an unserem Segler- und Schwalben-freundlichen Haus meiner Mutter ist wieder ins Eigenheim eingezogen und bis jetzt auch darin geblieben.

Weißstorch
2 von 7 kreisenden Weißstörchen, Lünen, 19.06.2021 Foto: Andreas Nickel
Mäusebussard
Mäusebussard, Lünen, 19.06.2021 Foto: Andreas Nickel
Mauersegler
Mauersegler-Findelkind, Lünen, 19.06.2021 Foto: Andreas Nickel
Mauerseglerkasten
Eigenheim in Lünen, 19.06.2021 Foto: Andreas Nickel

Werne/Hamm: Blaupfeil, Tibaum, 03.-05.06.2021 (Horst R. Kraft)

Fotos einer Großlibelle, eines Blaupfeils nach dem Schlüpfen vom  05.06.21 am Tibaum. Das Tier  hatte sich aus der Larvenhülle, der Exuvie,  schon befreit. Zusammen mit der Libelle ist sie auf dem ersten Foto zu erkennen. In den folgenden Bildern bewegte sich die Libelle jedoch langsam nach oben  und veränderte dabei auch öfter ihre Lage, so dass diese Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln entstehen konnten.

In letzten Jahr konnte man das Schlüpfen dieser Tiere in ziemlich großer Anzahl an einem Böschungsrand mit Brennnesseln fotografieren, in diesem Jahr jedoch nicht. Statt dessen schlüpften dort ab dem 20.05.21  in ähnlich hoher Zahl Falkenlibellen, die dort bisher nie gesehen worden waren. Dieses Tier hat sein Larvenstadium in der Nähe des Scheringteiches verbracht, bevor es am besagten 05.06. den Teich über den Schilfhalm verließ, um nach dem Schlupf und anschließenden körperlichen Veränderungen wie auch  dem  Entfalten  der Flügel seinen Jungfernflug beginnen zu können.

Die Ausschnittvergrößerungen vor allem der leichten aber äußerst stabilen Flügelstrukturen lassen die Gründe  der Flugkünste von Libellen erahnen. Flugzeugkonstrukteure werden sich weiterhin bemühen heraus zu finden, welche Gründe es diesen Tieren ermöglichen, nicht nur vorwärts oder rückwärts  zu fliegen, sondern auch, wie ein Helikopter, auch in der Luft stehen zu bleiben – abgesehen von blitzschnellen Wechseln nach oben oder nach unten.  

Die letzten Fotos zeigen ein Blaupfeilweibchen in den Farben des BVB, das darauf folgende Foto ein Männchen. Man sieht diese Libellenart häufig auf Wegen zu sitzen. Beide Fotos ebenfalls Tibaum, 03.06.21.

Blaupfeil
Schlüpfender Blaupfeil, Tibaum Hamm, 05.06.2021 Foto: Horst R. Kraft
Blaupfeil
Blaupfeil nach dem Schlupf, Tibaum Hamm, 05.06.2021 Foto: Horst R. Kraft
Blaupfeil
Blaupfeil nach dem Schlupf, Tibaum Hamm, 05.06.2021 Foto: Horst R. Kraft
Blaupfeil
Blaupfeil nach dem Schlupf, Tibaum Hamm, 05.06.2021 Foto: Horst R. Kraft
Blaupfeil
Blaupfeil nach dem Schlupf, Tibaum Hamm, 05.06.2021 Foto: Horst R. Kraft
Blaupfeil
Blaupfeil-Weibchen, Tibaum Hamm, 03.06.2021 Foto: Horst R. Kraft
Blaupfeil
Blaupfeil-Männchen, Tibaum Hamm, 03.06.2021 Foto: Horst R. Kraft

Nachruf Oswald Schwarz

Oswald Schwarz

Am 07.05.2021 ist Oswald Schwarz im Alter von 88 Jahren gestorben.

Seit 35 Jahren war er Mitglied im NABU-Kreisverband Unna.

Unsere Selmer NABU-Gruppe hat er durch seinen unermüdlichen Einsatz für die heimische Natur entscheidend mitgeprägt. Seine fachlichen Kompetenzen, breites Allgemeinwissen, vielfältige Lebenserfahrung und seine besonnene Art machten ihn zu einem gefragten Ratgeber.

Seine freie Zeit verbrachte er in seinem preisgekrönten Garten. Da er seine selbstgezogenen Pflanzen auch auf diversen Veranstaltungen der Ökostation anbot, war er bei den Pflanzenliebhabern kreisweit bekannt.

Noch mehr gilt dies für die Vogelkundler, da Oswald Schwarz jahrelang in der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft (OAG Kreis Unna) mitgewirkt hat, insbesondere auch bei der Erstellung des Brutvogelatlasses 1997-1999, und zwar durch umfangreiche Kartierungsarbeit im Raum Selm und Mitarbeit bei der Auswertung (z.B. Artbeitrag Pirol).

Oswald Schwarz hatte viele weitere Interessen (z.B. Imkerei) und war immer offen für Neues. Bei den praktischen Einsätzen ruhte er nicht eher, bis die Arbeit erledigt war. Bei aller Detailversessenheit verlor er nie den Blick für das große Ganze. Vorzüglich konnte man mit ihm auch über Politik, Literatur und Philosophie diskutieren.

Wir vermissen ihn schon jetzt und werden ihn in liebevoller Erinnerung behalten.

Rudolf Leismann, Vorsitzender NABU Unna

Kamen: Vogeldaten, 02.06.2021 (Karl-Heinz Kühnapfel)

Kamen-Methler  im eigenen Garten folgende Beobachtungen: 1 Hausrotschwanz W füttert 2 Jungvögel, Ebenso 2 Kohlmeisen mit 3 Jungen und 2 Blaumeisen mit 2 Jungen , 5 Haussperlinge, 1 Bachstelze, 2 Amseln Gesang. Ferner 2 Grünfinken, 2 Stieglitze, 2 Bluthänflinge, 2 Buchfinken, 1 Mönchsgrasmücke, 1 Zaunkönig, 2 Heckenbraunellen, 2 Rotkehlchen, 1 Zilpzalp – alle auch mit Gesang, 1 Elster, 2 Rabenkrähen, 2 Dohlen, 2 Ringeltauben.  Hinter unserem Garten ein riesiges Bohnenfeld – dort 2 Reviere Schafstelzen und 3 singende Feldlerchen.

Hausrotschwanz
Hausrotschwanz W, Kamen, 02.06.2021 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Hausrotschwanz
Junger Hausrotschwanz energisch bettelnd, Kamen, 02.06.2021 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Hausrotschwanz
Hausrotschwanz Fütterung, Kamen, 02.06.2021 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Hausrotschwanz
Hausrotschwanz, Fütterung gelungen, Kamen, 02.06.2021 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Hausrotschwanz
Hausrotschwanz immer noch hungrig, Kamen, 02.06.2021 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Hausrotschwanz
Flügger Hausrotschwanz im Kirschbaum, Kamen, 02.06.2021 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Hausrotschwanz
Flügger Hausrotschwanz bei der Gefiederpflege, Kamen, 02.06.2021 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Hausrotschwanz
Flügger Hausrotschwanz mit Erkennungszeichen, Kamen, 02.06.2021 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Lünen: Pirol, 30.05.2021 (Volker Heimel)

Wenn sich herausstellen sollte, dass der am 30.05.21 im Schlosspark Schwansbell in Lünen singende Pirol dort ein echtes Revier aufbaut und bleibt (neben dem  Gesang gab er auch Warnlaute von sich), gäbe es wieder einen echten Bruthinweis der Art im Kreis. Sonagramme anbei.

Pirol
Sonagramm Pirol, Lünen, 30.05.2021 Volker Heimel
Pirol
Sonagramm Pirol, Lünen, 30.05.2021 Volker Heimel

Werne: Waldohreule, 15.-19.05.2021 (Beob.: Sandra Zuber, Jan Hanisch, Meld.: Jan Hanisch)

Am Samstag, 15.05.21 gegen 19 Uhr wurden wir im nördlichen Außenbereich von Werne auf einen lauten Schrei aufmerksam. Als das Geräusch in regelmäßigen Abständen nicht aufhörte, begaben wir uns auf die Suche und entdeckten in einem Baum in ca. 4 Metern Höhe diesen Waldohreulen-Jungvogel.

Am 19.05. gegen 21 Uhr habe ich bei einer abendlichen Runde erneut nach dem kleinen Vogel geschaut. Das Fiepen war unverkennbar. Die Elterntiere konnte ich leider nicht sehen, jedoch saß der Ästling etwas höher im Baum.

Waldohreule
Macht durch die fiependen Bettelrufe auf sich aufmerksam: junge Waldohreule, Werne, 19.05.2021 Belegfoto: Jan Hanisch
Waldohreule
. . . und ist nur nach einiger Suche zu finden: junge Waldohreule, Werne, 19.05.2021 Belegfoto: Jan Hanisch
Waldohreule
Junge Waldohreule, Werne, 19.05.2021 Belegfoto: Jan Hanisch
Waldohreule
Junge Waldohreule, Werne, 15.05.2021 Belegfoto: Jan Hanisch
Waldohreule
Junge Waldohreule, Werne, 15.05.2021 Belegfoto: Jan Hanisch