Unter den teils hier schon gemeldeten Heimziehern haben weitere Arten den Kr. UN, bzw. Nachbarregionen erreicht: gestern in der Strickherdicker Feldflur mindestens 3 Steinschmätzer, südlich der Ruhr (Waldemey/Menden) ein erster Trauerschnäpper, vereinzelt durchziehende Gartenrotschwänze. Im eigenen Garten (völlig unerwartet) heute ein männlicher Birkenzeisig.
Bei den Kiebitzen werden in den Hemmerder Wiesen inzwischen mindestens 7 Gelege innerhalb des E-Zaunes bebrütet und auf der Ausgleichsfläche des Bönener Industriegebietes sind es weiterhin 4 erfolgreiche Gelege, obwohl zwischenzeitlich zwei prädiert worden waren. Es sind jedoch zwei neue durch weitere Paare hinzugekommen. Die eher dramatische Entwicklung bei den Kiebitzen um Bönen-Bramey hält leider weiter an. Ein Feld, das nach Gelegeverlusten von >7 Kiebitzen ersatzweise mit Balzaktivitäten aufgesucht worden war, wurde vor zwei Tagen bearbeitet, so dass auch hier die Kiebitze den Rückzug antraten.
In Bönen-Flierich gab es überraschenderweise eine Ansiedlung von mindestens 2 Graureiherpaaren.
Kaum zurück im heimischen Revier, wird schon mit dem Nestbau begonnen: männliche Rauchschwalbe in Frdbg.-Strickherdicke, 08.04.2026 (Foto: Bernhard Glüer)In der Strickherdicker Feldflur einer von mindestens 3 Steinschmätzern, 08.04.2026 (Foto: Bernhard Glüer)Leider außerhalb des Kr. UN: ein erster Trauerschnäppr (Menden), 09.04.2026 (Foto: Bernhard Glüer)Als unerwarteter Gast taucht plötzlich dieser männliche Birkenzeisig am eigenen Gartenteich auf – um zu trinken/baden …? – 09.04.2026 (Foto: Bernhard Glüer)… hier scheint es fast so, als sammelte er Nistmaterial (!?) …, 09.04.2026 (Foto: Bernhard Glüer)… tatsächlich aber stillt er nur seinen Appetit an Vorjahressamen von Weidenröschen, 09.04.2026 (Foto: Bernhard Glüer)Zwei neue Kiebitznester (rechts im Bild) auf der Bönener Ausgleichsfläche. Hinten links ein wachendes Kiebitzmännchen, 08.04.2026 (Foto: Bernhard Glüer)Neuansiedlung in Bönen-Flierich: eines von mindestens 2 Graureihernestern, 08.04.2026 (Foto: Bernhard Glüer)Ein vermutlich an Staupe erkrankter Waschbär im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede. Er zeigt bei Annäherung keinerlei Reaktion oder Flucht. Sicher ein trauriger Anblick eines so leidenden Tieres, doch zeigt dieses Einzelschicksal neben den hinlänglich bekannten Problemen, die der invasive Waschbär für die heimische Fauna bereitet, dass gerade auch die in hohen Waschbärdichten weitergetragenen Seuchen noch ein zusätzliches Gefahrenpotential für heimsiche Wildtiere darstellen, die sich ebenfallls etwa an Staupe infizieren können, 05.04.2026 (Foto: Bernhard Glüer)