Am Morgen flog ein laut rufender Goldregenpfeifer über die Strickherdicker Feldflur hinweg nach Westen. Wie in den vergangenen Tagen hielt sich auch heute wieder eine weibchenfarbene Kornweihe in der Strickherdicker Feldflur auf. Gestern Nachmittag waren es zwei und lt. B. Glüer in derselben Feldflur vor Mittag sogar drei. Die dort vorhandenen Brachflächen, aber auch Zwischenfruchtflächen, werden bei der Nahrungssuche bevorzugt abgeflogen.
In den dortigen Hecken und einem nicht abgeernteten Getreidefeld halten sich schon seit geraumer Zeit zahlreiche Ammern auf (ca. 40-50 Goldammern, mind. vier Rohrammern und heute seit langer Zeit mal wieder eine Grauammer! Sie war nur durch das Fernglas gut zu erkennen. Ein Belegfoto gelang leider nicht.) Der letzte Grauammernachweis mit 1-2 Exemplaren erfolgte im November 2025 durch B. Glüer an selbiger Stelle (https://www.oagkreisunna.de/2025/11/22/froendenberg-erste-wintertage-mit-kaeltefluchtbewegungen-kraniche-grosser-brachvogel-weiterhin-grauammer-auf-der-haar-u-a-22-11-2025-b-glueer/).
Von den Flachwasserbereichen und Nasswiesen in den Hemmerder Wiesen profitieren gegenwärtig u.a. vor allem Bekassinen (heute mind. 12 Expl.) und Kiebitze (heute ca. 100 Expl. rastend).




