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Fröndenberg: Wanderfalke, Kornweihe und Distelfalter (H. Knüwer)

In der Strickherdicker Feldflur fiel der erwartete Vogelzug am heutigen Vormittag weitgehend aus. Lediglich ein paar wenige Buchfinken, Wiesenpieper und einzelne Feldlerchen ließen sich blicken. Eigentlich hätten um diese Jahreszeit große Kleinvogeltrupps unterwegs sein müssen. Auch eine diesjährige Kornweihe zeigte kein Zugverhalten, sondern jagte immer wieder über Brachstreifen, einem nicht abgeernteten Getreidefeld bzw. über einer der beiden Feldvogelschutzflächen. Zu sehen waren hingegen ein ziehender Admiral, viele Weißlinge und ein makelloser Distelfalter, der wohl aus der zweiten Generation stammt und sicher erst vor kurzem geschlüpft ist. Die allermeisten Distelfalter dürften es bereits in südliche Gefilde geschafft haben.

Wanderfalken sieht man in dieser Feldflur regelmäßig. Ungewöhnlich ist hingegen die Beobachtung von zwei Vögeln gleichzeitig (13.10.). Es handelte sich um ein Weibchen und ein Männchen, die einträchtig in einem Hochspannungsmast saßen. Zwischenzeitlich mischte das Männchen Ringeltauben auf, blieb aber erfolglos. Das Weibchen war beringt, die Ringe konnten allerdings nicht abgelesen werden.

diesjährige Kornweihe in der Strickherdicker Feldflur am 19.10.26
diesjährige Kornweihe in der Strickherdicker Feldflur am 19.10.26 (Foto: H. Knüwer)
Hier sieht man, welche kontrastreiche Musterung die Schwanzfedern der Kornweihe aufweisen.
Hier sieht man, welche kontrastreiche Musterung die Schwanzfedern der Kornweihe aufweisen. (Foto: H. Knüwer)
zwei Wanderfalken in der Strickherdicker Feldflur am 13.10.26
zwei Wanderfalken in der Strickherdicker Feldflur am 13.10.26 (Foto: H. Knüwer)
ein später Distelfalter (ohne jegliche Abnutzungserscheinungen) in der Strickherdicker Feldflur am 19.10.26.
ein später Distelfalter (ohne jegliche Abnutzungserscheinungen) in der Strickherdicker Feldflur am 19.10.26. (Foto: H. Knüwer)