Begünstigt durch das zum Wochenende gemähte Gelände und dem leichten Nordostwind gelangen heute vom alten Aussichtshügel der Kiebitzwiese in Fröndenberg eine Reihe interessanter Beobachtungen, insbesondere von Thermikseglern und stationären Beutegreifern – ein Reichtum, der auf solchen gemähten Flächen leider meist nur von kurzer Dauer ist.
Neben 7 Mäusebussarden in unterschiedlichen Farbmorphen, 6 Graureihern, 4 Weißstörchen (beide hiesigen Brutpaare), 3 Kolkraben, 2 Silberreihern, 2 Rotmilanen, 2 Turmfalken, einem weiblichen Wespenbussard, einem Habicht sowie einer Rohrweihe kreisten am Vormittag 32 Weißstörche hoch über dem Gelände, welche kurz darauf ihren Weg Richtung Südwesten fortsetzten.
Tief fliegende Rohrweihe und Mäusebussarde ließen zeitgleich aus unterschiedlichen Richtungen insgesamt 22 Bekassinen aus der Deckung und ca. 500 Stare fortlaufend von der einen in die andere Richtung flüchten.
Des Weiteren u. a. Hausrotschwanz und Dorngrasmücke mit Herbstgesang, ungezählte Mehl- und Rauchschwalben, 5 Bluthänflinge, 2 Kernbeißer, 2 Türkentauben, eine Rohrammer, eine Hohltaube, mehrere Mönchsgrasmücken sowie Grün- und Buntspechte.
Während in der Umgehungsrinne 2 Waldwasserläufer rasteten, gab sich aus der Sichlerbucht eine Wasserralle akustisch zu erkennen.
Im Rahmen des Vogelzugs fielen einige wenige Baumpieper und Schafstelzen auf.






Phänologisch käme aktuell sowohl ein Rastvogel als auch ein lokaler Brutvogel infrage. Letzteres ist jedoch weitaus wahrscheinlicher: Bernhard Glüer fotografierte am 02.07.2026 am Bausenhagener Schelk ein Weibchen mit nahezu identischen Merkmalen, demselben Farbmuster und insbesondere demselben asymmetrischen Schaden an der linken Handschwinge (Roter Pfeil). Vergleichsbild dazu hier —>https://www.oagkreisunna.de/wp-content/uploads/2026/08/wespenbussard_hk_bg_160826aoag.jpg
Vielen Dank an B. Glüer für die Bestätigung bei der Artbestimmung. 16.08.2026 (Foto: Andre Matull)
