Heute am Mittag in den Hemmerder Wiesen u.a. 1 Gänsesäger (möglicherweise Erstnachweis für dieses Gebiet), ca. 70 Blässgänse, ca. 50 Graugänse, 4 Rostgänse, 2 Nilgänse, 15 Kanadagänse, 2 Löffelenten (1:1), 1 Schnatterente, ca. 60 Krickenten, 4 Blässrallen, mind. 34 Kiebitze (davon 31 Ex. im eingezäunten Bereich und 3 auf angrenzendem Feld), 1 Weißstorch, 2 Silberreiher, 1 Graureiher, 2 singende Zilpzalpe und 1 singende Misteldrossel.
1 männlicher Gänsesäger in den Hemmerder Wiesen….am 04.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)
Blässgänse in den Hemmerder Wiesen….am 04.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)
Graugänse beim Sonnenbad….am 04.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)
Kiebitzbalz in den Hemmerder Wiesen….am 04.03.2026 (Foto: Gregor Zosel)
In den Hemmerder Wiesen heute u.a. ein erster Kampfläufer (m) und noch immer 120 Blässgänse. Ferner zwei Schwarzkehlchen (1:1) zwischen Steinen und Moskau.
Kampfläufer in den Hemmerder Wiesen am 05.03.26 (Foto: H. Knüwer)Es wird sicherlich nicht mehr lange dauern, bis auch diese Blässgänse die Hemmerder Wiesen verlassen. – 05.03.26 (Foto: H. Knüwer)
Auf meiner heutigen Runde zu bekannten Brutrevieren unsererRotmilane zeigte sich neben zwei Mäusebussarden auch dieses Exemplar im Bereich des Schattweges in Flierich; ein weiterer Rotmilan war bereits neben seinem Horst sitzend in einem anderen Waldstück bei Flierich zu sehen; einen dritten Rotmilan konnte ich im Bereich des NSG Sandbachtal erblicken (04.03.26, Foto: C. Rethschulte)Ebenfalls in den Wäldern um Flierich diese Wacholderdrossel aus einem Pulk von ca. 20 Exemplaren……. Dort ebenfalls u.a. mehrere Gartenbaumläufer, Buntspechte, Grünspechte und Mäusebussarde (04.03.26, Fotos: C. Rethschulte).Am Nachmittag über dem NSG Lettenbruch – vom Garten aus fotografiert – dieser Sperber…..…. dort auch zwei Schwanzmeisen, eine Sumpfmeise, ein Buntspecht, ein Kleiber ….…. eine Heckenbraunelle, ein Haussperling ….…. und mindestens zwei Rotkehlchen (04.03.26, Fotos: C. Rethschulte).Erfreulicherweise im Garten auch dieser C-Falter, neben einem Zitronenfalter, der sich schon seit Tagen vor Ort zeigt (04.03.26, Foto: C. Rethschulte).Bereits gestern konnte ich diesen Großen Fuchs im Randbereich der Wälder von Bergkamen-Overberge finden (03.03.26, Foto: C. Rethschulte).Und – last but not least – warum sollte er sich nicht auch einmal zeigen, dieser/diese schlafende(n) Wachbär(en) in einem Waldstück in der Nähe des Golfplatzes Hamm-Drechen (04.03.26, Foto: C. Rethschulte).
Ein einzelner Kranich, der sich schon seit mehr als einer Woche in den Hemmerder Wiesen aufhält, war auch heute noch anwesend (03.03.). Er scheint weder krank noch verletzt zu sein. Siehe auch die Meldung von D. Kleiböhmer vom 02.03..
Ebenda ein Hermelin, noch komplett im weißen Winterfell, am 02.03..
Obwohl das Beobachtungsgewässer unterhalb des Hügels bis in den Spätherbst ausgetrocknet war, sich demnach im mittlerweile randvollen Gewässer kaum eine entsprechende Unterwasserfauna entwickeln konnte, hält ein seit ein paar Tagen anwesender Zwergtaucher nach wie vor die Stellung (03.03.). Was er dort an tierischer Nahrung vorfindet, bleibt rätselhaft. Im vergangenen Sommer trocknete das Gewässer bereits in der Brutphase des Zwergtaucherpaares vollständig aus. Die Brut verlief seinerzeit entsprechend erfolglos.
Im NSG heute Morgen 32 rastende und zum Großteil balzende Kiebitze (03.03.). Rund 20 Vögel scheinen das Gebiet als Brutrevier auserkoren zu haben. Die Hemmerder Wiesen beherbergen damit eines der letzten größeren Brutvorkommen der Art im Kreis Unna.
In den vergangenen Jahren zogen die Kiebitzpaare dort allerdings, trotz Gelegemarkierungen auf einer Ackerfläche, so gut wie nie Jungvögel auf. Zum Schutz dieses bedeutenden Brutvorkommens installierten deshalb ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der OAG am 27.02. einen 700 m langen Elektrozaun um die große Blänke herum im nördlichen Teil des NSG.
Der Zaun soll insbesondere vierbeinige, vorwiegend nachtaktive Bodenprädatoren (vor allem Fuchs, Waschbär, Marder) davon abhalten, die Kernzone nach Gelegen und Jungtieren abzusuchen. Davon könnten auch weitere Bodenbrüter wie Blessrallen, Enten, Gänse u.a.m. profitieren. Es bleibt abzuwarten, ob durch die Maßnahme in diesem Jahr ein besseres Ergebnis erzielt werden kann.
rastender Kranich in den Hemmerder Wiesen am 28.02.26 – Der Vogel ist noch immer anwesend, (Foto: H. Knüwer)Die Balz der Kiebitze ist in vollem Gange. – Hemmerder Wiesen, 03.02.26 (Foto: H. Knüwer)Der Zaun steht, jetzt muss nur noch das Stromgerät angeschlossen werden. – 27.02.26 (Foto: H. Knüwer)
Vier im engen Abstand gespannte Litzen stehen unter Strom. Das soll vor allem nächtliche „Besucher“ von der Fläche fernhalten. Tagsüber können sich die Brutpaare relativ gut und in Gemeinschaft gegen gefiederte Fressfeinde wie Graureiher, Weißstörche, Rabenkrähen u.a.m. zur Wehr setzen. (Foto: H. Knüwer)
Nicht lange nach dem Aufbau des Zaunes (gelb markiert: Zaunpfähle, weiß markiert: vier Litzen), kehrten die ortsansässigen Kiebitze in die eingezäunte Kernzone zurück (rot markiert: eines von mehreren Kiebitzpaaren). (Foto: H. Knüwer)
Am 24.2.2026 sah ich die Weißstörche wieder – in 2025 waren etliche kurz vorher angekommen. Die ersten vier Fotos sind am Eingang des Gersteinwerks auf Werner Stadtgebiet fotografiert. Der Storch flog vorher jedoch los, bevor ich ihn auf dem Nest fotografieren konnte. Vor Jahren schon wurde auf der Straße unterhalb der Maste auf den ersten beiden Bildern ein toter Storch gefunden, Jürgen Hundorf hat sich damals um das tote Tier gekümmert, ich hatte ihn angerufen. Die Leitungsdichte ist in diesem Gebiet hoch, ziemlich gefährlich für die Tiere.
Der neue Mast direkt an der Lippe in Werne-Ost, der für das Storchennest auf dem Hochspannungsmast an der Fischerhofbrücke dort im März 2025 aufgebaut wurde ist ebenfalls von einem Storch besetzt.
Der „alte“ Mast am Tibaum ist ebenfalls beflogen. In 2025 war „er“ dort schon am 21.2.2025 angekommen, das Weibchen ebenfalls. Auf diesem Bild hatte ich zunächst nur einen kleinen „Huckel“ gesehen, nicht aber den Storch, der erst durch das Tele zu erkennen war, sah „abgekämpft“ aus.
Am Tibaum neben Kormoranen ein erster Haubentaucher .
Weißstorch am Gersteinwerk auf Werner Stadtgebiet, Werne-Stockum, 24.02.2026 Foto: Horst R. KraftWeißstorch am Gersteinwerk auf Werner Stadtgebiet, Werne-Stockum, 24.02.2026 Foto: Horst R. KraftVorjahresnest des Standortes mit hoher Leitungsdichte, Werne-Stockum, 24.02.2026 Foto: Horst R. KraftWeißstorch bei der Nahrungssuche östl. des Umspannwerkes, von dem trübsinnigen Silberreiher nur etwas beäugt, Werne-Stockum, 24.02.2026 Foto: Horst R. KraftWeißstorch auf dem neuen Mast direkt an der Lippe in Werne-Ost, der als Ersatz für das Storchennest auf dem Hochspannungsmast an der Fischerhofbrücke dort im März 2025 aufgestellt worden ist, Werne, 24.02.2026 Foto: Horst R. KraftWeißstorch auf dem „alten“ Mast am Tibaum, Hamm, 24.02.2026 Foto: Horst R. KraftKein Schwarz-Storch, Kormoran am Tibaum, umgeben von etliche Weidepfählen einer großen Weidefläche vor Ende des Bergbaus, bevor das Gebiet wegen Bergbauende sich stetig absenkte, bis heute, Hamm, 24.02.2026 Foto: Horst R. KraftAn einigen Stellen des Tibaums alle Jahre Jahr wieder … Schneeglöckchen, Hamm, 24.02.2026 Foto: Horst R. Kraft
Bei sommerlichem Wetter watete heute ein einzelner Kranich zwischen den Krick- und Stockenten sowie diversen Gänsen der Hemmerder Wiesen, während eine größere Kiebitzgruppe (60+) über ihm Formation flog. Das Löffelentenpaar am Teich unter dem Aussichtshügel ist mir erstmalig aufgefallen.
Einzelner Kranich mit Kiebitzen in den Hemmerder Wiesen. Ist sein Fuß in Ordnung? Leider ist das Bild nicht schärfer. Ein Löffelentenpaar zwischen den Stockenten.Die Bläßhühner stecken ihr Territorium ab.Die Störche wird der neue Elektrozaun gegen Bruträuber nicht abhalten. Ein zweiter Storch stand auf dem Nest bei Louven. Einer von mindestens 4 Silberreihern.