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Mitmachaktion, Stimmen für eine ökologische Landwirtschaftspolitik

Hallo liebe Vogelfreunde, im Spiegel wurde ich auf einen Artikel aufmerksam, der sich mit der aktuellen und zukünftigen Landwirtschaftspolitik beschäftigt. Es geht hierbei um den Entwurf der Agrarpolitik ab dem Jahr 2021.

Der derzeitige EU-Agrarkommissar Phil Hogan möchte hierzu die EU-Bürger befragen und deren Einschätzung für die Ausrichtung der EU-Agrarpolitik mit einbeziehen. Für uns besteht hier die Chance ein klares Statement für eine ökologische Landwirtschaftspolitik zu setzen. Unter folgendem Link ist die Online-Befragung zu finden:

http://ec.europa.eu/eusurvey/runner/FutureCAP?surveylanguage=DE

Ich hoffe auf rege Teilnahme!

Viele Grüße Thorsten Prall

Montag, 13. März 2017

Kreis Unna/Europe: Tagungsband European Bird Census Council, 02.03.2017

Mit tatkräftiger Unterstützung aus dem Kreis Unna ist jetzt der erste Teil des Tagungsbands der 20. Konferenz des European Bird Census Councils in der aktuellen Vogelwelt veröffentlicht worden. Malte Busch aus Unna hat zusammen mit Kai Gedeon für den DDA die Beiträge der Tagung in „rekordverdächtiger Zeit“ zusammengestellt und so eine Veröffentlichung in zwei Bänden der Vogelwelt mit vorbereitet.
Tagungsthema, wie könnte es anders sein, waren „Birds in a changing world“ – und wie man ihrer Verbreitung auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit Erfassungsprojekten auf die Spur gekommen ist bzw. kommt.

Donnerstag, 02. März 2017

Bergkamen: Fotoausstellung Island, 09.02. – 02.04.2017

Am 09.02.2017 eröffnen die Teilnehmer der letztjährigen Islandreise mit Janine Teuppenhayn um 19.00 Uhr auf der Ökostation die Fotoausstellung „Islands Vogelwelt“ – interessierte Besucher sind herzlich willkommen. Die Ausstellung ist anschließend während der Öffnungszeiten bis zum 02.04.2017 dort zu sehen.

Dienstag, 03. Januar 2017

Unna / Magdeburg / Halle (Saale): Featherbase.info, 01.01.2017 (J. Schlusen, A. Haase, K. Schwenk)

Jörg Schlusen schreibt zur neuen Featherbase.info-Internetseite: „Mit dem heutigen Datum ging unsere neue und gemeinschaftliche Feder- und Vogelbestimmungshomepage http://www.featherbase.info online.

Wie schon auf der OAG-Sitzung am 23.02.2016 vorgestellt, enthält die Seite Federn von aktuell 682 Vogelarten aus aller Welt – zusätzlich werden mehr als 100 der vorhandenen Vogelarten mit Fotos und detaillierten Beschreibungen vorgestellt, die weiteren Vogelbeschreibungen sind in Arbeit.
Zusätzlich dazu haben viele der gezeigten Federbelege (Arten) auch detaillierte Federbeschreibungen erhalten – auch dies ist weiter in Arbeit.

Unsere bisherige Federbestimmungsseite http://www.federbestimmung.de ist offline gegangen und wird durch die neue Website ersetzt – eine neue Homepage, ein neues Ziel.
Wir arbeiten darauf hin, alle dort in Federn vorgestellten Vogelarten sowohl federkundlich als auch allgemein ornithologisch mit detaillierten Beschreibungen zu versehen und Ihnen vorzustellen.“

Sonntag, 01. Januar 2017

Selm: Fichtenkreuzschnabel am 04.12.2016 (Uwe Norra)

Mittags im Sandforter Forst waren mind. 6 Fichtenkreuzschnäbel bei der Nahrungssuche zu sehen, hauptsächlich an Lärchenzapfen.

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Belegaufnahme Fichtenkreuzschnabel, ausnahmsweise mal mit angedeuteten hellen Flügelbinden, wie es vor allem bei diesjährigen Exemplaren vorkommen kann, am 04.12.2016 Foto: Uwe Norra

Montag, 05. Dezember 2016

Menden/Wickede/Fröndenberg: Mendener Erklärung zur A46, 29.11.2016 (Falko Prünte)

Seit einigen Wochen werben die Unterzeichner der „Mendener Erklärung“ für eine Region ohne Autobahn und dafür, den Lückenschluss der A46 zwischen Hemer und Wickede über Menden zu verhindern. Neben dem Unterzeichnungs-Aufruf sind auf der Seite Weiterleitungen zum Projektdossier und der Beurteilung des Landesbüros der Naturschutzverbände zu finden.
Die inzwischen mehr als 40 Jahre alten Pläne, eine Autobahn durch das Wickeder Ruhrtal in Richtung Iserlohn zu bauen, beschäftigen neben den Planern schon Generationen von Naturschützern. Obwohl der Luerwald derzeit planerisch wohl „umfahren“ wird, sollen zahlreiche andere wertvolle Wald- und Auengebiete sowie Wohnsiedlungen durch den Bau zerschnitten werden.
Helfen Sie mit, das öffentliche Interesse für eine alternative Verkehrsabwicklung deutlich zu machen und unterzeichnen auch Sie die „Mendener Erklärung“.

Samstag, 03. Dezember 2016

Frankfurt/Gütersloh: Mauersegler-Klinik, 05.11.2016 (Regina Rottmann)

Liebe Mauersegler-Freunde/innen,
als Arten- und Naturschützerin (Nabu-Mitglied) sowie Mauersegler-Fan wende ich mich heute mit einer Bitte an Sie:
Sicher kennen Sie auch die Internetseite der Mauerseglerklinik Frankfurt. Sie bewirbt sich wieder in einem Wettbewerb bei der Sparda-Bank, bei dem es 2000€ zu gewinnen gibt. Es gilt, möglichst viele Unterstützer in der Online-Abstimmung zu erhalten. Das kann man unter folgendem Link nachlesen:
http://www.mauersegler.com/
Zur Abstimmung/Unterstützung des Projekts verfolgt man die entsprechende Verlinkung. Das Abstimmungsverfahren ist ein bisschen langwierig, aber nicht schwierig. Man kann 1 mal pro Tag pro Email-Account seine Stimme abgeben. Die Aktion läuft bis 9.11. Die Mauerseglerklinik kann die 2000€, die es zu gewinnen gibt, sicher gut gebrauchen. Ich habe in meiner Heimatstadt Gütersloh schon Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um entsprechende „Mit-Voter“ zu aktivieren, aber das Rennen ist sehr knapp. Nur die ersten 30 Plätze gewinnen. Würden Sie mithelfen mit Ihrer/Ihren Stimmen? Eine Verpflichtung ist nicht damit verbunden. Sie können den Link auch gerne an Arbeitskollegen, Naturfreunde, Gleichgesinnte, Freunde, Familien, Bekannte, Mauersegler-Fans usw. weitergeben, denn jede Stimme zählt. Wichtig: täglich abstimmen! Direkt auf die Abstimmungsseite gelangt man über folgenden Link:
https://www.sparda-vereint.de/voting/spardaherbstaktion-2016/wir-schmucken-sie-mit-fremden-federn/

Sonntag, 06. November 2016

Kreis Unna/NRW: Tagung der AG Greifvögel der NWO am 30.10.2016 (Jens Brune)

Programm der AG Greifvögel der NWO für den 30.10.2016:
Beginn 10.00 Uhr

1. Vorstellung der Ergebnisse 2016
2. Mauserfedern des Rotmilans als Hilfsmittel zur Individualbestimmung (Prof. Dr. Oliver Krüger und Jens Brune)
3. Neues vom Habicht in Köln und anderen Großstädten NRWs (Dr. Michael Lakermann)
4. Wie ergeht es Junghabichten nach dem Verlassen des Nestes? Eine vergleichende Untersuchung von Stadt- und Landhabichten durch den Einsatz von GPS-Sendern (Manuela Merling de Chapa)
5. Der Wanderfalke im urbanen Raum – Neues von der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz NRW (Stephanie Krüssmann)
6. Die Greifvögel des Reichswaldes (G. Müskens, J. Thissen, R. Zollinger)

Die Aufzählung muss nicht unbedingt der wirklichen Reihenfolge der Vorträge entsprechen.
Das Ende der Veranstaltung liegt gegen 16.00 Uhr.

Achtung: Die Tagung findet im Naturfreundehaus Ebberg, Schwerte, statt! Dieses liegt westlich von Schwerte! Das ist nicht das Naturfreundehaus in der Waldstrasse.

Montag, 03. Oktober 2016

Holzwickede: Bundesverdienstkreuz für Irmgard Devrient und Reinhard Wohlgemuth, 24.06.2016

Irmgard Devrient und Reinhard Wohlgemuth mit ihren Verdienstorden, dem Landrat Michael Makiolla und dem stellvertretenden Holzwickeder Bürgermeister Frank Lausmann am 24.06.2016 Foto: H. Knüwer

Irmgard Devrient und Reinhard Wohlgemuth mit ihren Verdienstorden, dem Landrat Michael Makiolla und dem stellvertretenden Holzwickeder Bürgermeister Frank Lausmann am 24.06.2016 Foto: H. Knüwer

Am 24.06.2016 haben Irmgard Devrient und Reinhard Wohlgemuth vom Bundespräsidenten aufgrund ihrer langjährigen Verdienste im Natur- und Artenschutz den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen. Das Verdienstkreuz am Bande überreichte stellvertretend für den Bundespräsidenten der Landrat des Kreises Unna Michael Makiolla in einer Feierstunde auf Haus Opherdicke. Dies war die zweite und dritte Verleihung des Ordens in dieser Woche an verdiente Naturschützer im Kreis – bereits zwei Tage zuvor hatte Dieter Ackermann den Orden an gleicher Stelle überreicht bekommen.

Irmgard Devrient und Reinhard Wohlgemuth wurden aufgrund ihrer jahrzehntelangen Verdienste im Natur- und Artenschutz ausgezeichnet. Ihre Forschungsarbeiten und Schutzbemühungen zu den heimischen Fledermäusen sind für den Kreis Unna grundlegend und reichen in ihrer Wirkung weit über den Kreis hinaus. Gewürdigt wurde insbesondere auch ihr intensives Bemühen, Kindern und Jugendlichen den Arten- und Naturschutz über die Fledermäuse näher zu bringen.

Und nicht zuletzt haben auch die heimischen Vogelarten – hier insbesondere Mauersegler, Turmfalken und Dohlen – sehr vom Wirken der beiden Naturschützer profitiert. Die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft gratuliert Irmgard Devrient und Reinhard Wohlgemuth herzlich und dankt Ihnen für ihr jahrelanges Engagement und die Begleitung aller unserer Projekte – Danke Irmgard, Danke Reinhard!

Sonntag, 26. Juni 2016

Schwerte: Bundesverdienstkreuz für Dieter Ackermann, 22.06.2016

Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Dieter Ackermann am 22.06.2016 Foto: H. Knüwer

Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Dieter Ackermann am 22.06.2016 Foto: H. Knüwer

Am 22.06.2016 hat Herr Dieter Ackermann vom Bundespräsidenten aufgrund seiner langjährigen Verdienste im Natur- und Artenschutz den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen. Das Verdienstkreuz am Bande überreichte stellvertretend für den Bundespräsidenten der Landrat des Kreises Unna Michael Makiolla in einer Feierstunde auf Haus Opherdicke. Der Landrat hob hervor, dass Dieter Ackermann in herausragender Weise ehrenamtlich in den letzten 40 Jahren den Natur- und Artenschutz im Kreis und vor allem im Raum Schwerte gestaltet und geprägt hat.

Die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft gratuliert Dieter Ackermann und dankt herzlichst für seine jahrelange intensive Mitarbeit und die Begleitung aller unserer Projekte – Danke Dieter!

Mittwoch, 22. Juni 2016

Kreis Unna: Streckenverzeichnis und Jagdstrecke 2014/2015 der Kreisjägerschaft Unna

Auf der Homepage der Kreisjägerschaft Unna sind die Streckenliste und die Jagdstrecke für das Jagdjahr 2014/2015 veröffentlicht.

Bemerkenswerte Details unter den nicht als Fallwild angegebenen Zahlen betreffen für Ornithologen die Angaben zu jagdbaren Vogelarten:
48 Türkentauben
17 Höckerschwäne
100 Graugänse
148 Kanadagänse
130 Nilgänse
27 Waldschnepfen
83 Bleßrallen
4 Silbermöwen
>6000 Ringeltauben
>2600 Rabenkrähen
>700 Elstern

Ferner annähernd 50 geschossenen Dachse, 20 erlegte Hermeline, der Nachweis vom Marderhund auch im Kreis Unna sowie die mittlerweile schon größere Anzahl erlegter/gefangener oder überfahrener Waschbären.

Mit der Änderung des Landesjagdgesetzes werden einige Vogelarten im folgenden Jagdjahr nicht mehr zu den jagdbaren Arten zählen.

Am Samstag, 23. Januar, werden kreisweit die Füchse, am 30. Januar, 06. und 13. Februar die Ringeltauben bejagt.

Donnerstag, 07. Januar 2016

Kreis Unna/Bergkamen: Vortrag Wiesenweihe – 09.11.2015 (Bernd Margenburg, KV NABU Unna)

Bernd Margenburg weist auf den am 09.11.2015 stattfindenden Vortrag zur Brutbiologie der Wiesenweihe in der Hellwegbörde hin:

Vortrag: Was passiert an Nestern der Wiesenweihe?- Ergebnisse aus der Hellwegbörde (Christian Härting)

In der Hellwegbörde findet sich eine der größten deutschen Populationen der Wiesenweihe, die dort am Boden im Getreide brütet, wo sich das Brutgeschehen dem menschlichen Auge entzieht. Um mehr über das Brutgeschehen dieser seltenen, in Bestand zurückgehenden Greifvogelart zu erfahren, werden seit 2011 an einigen Nestern der Wiesenweihe Nestkameras aufgestellt, die kontinuierlich Bilder aufnehmen und abspeichern. In diesem Vortrag werden die ersten damit erzielten Ergebnisse zu Brutverlusten, zur Art der eingetragenen Beute und anderen brutbiologischen Aspekten präsentiert. Weiterhin wird kurz die Biologie der Art, die Hellwegbörde als Lebensraum sowie die aktuelle Bestandsentwicklung vorgestellt.

Referent: Christian Härting
Zeit: Mo., 09.11.2015, 19:30 Uhr
Ort: Ökologiestation in Bergkamen, Westenhellweg 110, 59192 Bergkamen

Montag, 09. November 2015

EU/BRD/NRW/UN: Ausgestaltung Ökologischer Vorrangflächen für Agrarvögel unzureichend, 29.10.2015 (Fachgruppe Vögel der Agrarlandschaft der DO-G, Ralf Joest)

Wissenschaftler fordern Überarbeitung der Greeningmaßnahmen – Negativtrend typischer Agrarvögel kann durch die aktuellen Vorgaben zur Ausgestaltung Ökologischer Vorrangflächen (ÖVF) nicht gestoppt werden.
Die Vögel der Agrarlandschaft gehören deutschland- und europaweit zu den am stärksten im Bestand zurückgehenden Arten. Ursache hierfür ist die zunehmende Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung in der Agrarlandschaft. Nach dem Indikatorenbericht „Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“ (BMUB 2014) liegt der auf der Bestandsentwicklung typischer Agrarvögel beruhende Teilindikator Agrarland nur noch bei 56 % des Zielwert es und weist damit seinen bislang niedrigsten Wert auf.
Hohe Erwartungen wurden im Jahr 2014 in das „Greening“ der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union gesetzt, insbesondere in den Beschluss zur Schaffung Ökologischer Vorrangflächen (ÖVF). Nun erweisen sich die Maßnahmen jedoch als wenig zielführend. Bewirtschafter von Ackerflächen müssen zwar den Nachweis über 5 % ÖVF erbringen, um die volle Höhe der Direktzahlungen der Agrarförderung in Anspruch zu nehmen, allerdings verhindern zahlreiche Ausnahmen, die Anrechenbarkeit von ÖVF-Typen ohne nennenswerte positive Wirkungen sowie überhöhte Gewichtungsfaktoren eine Trendwende zur Förderung der Biodiversität in der Agrarlandschaft.
In einer Stellungnahme kritisiert die Fachgruppe Agrarvögel der Deutschen Ornithologen Gesellschaft den zu geringen Flächenanteil von 5 % ökologischer Vorrangflächen. Dieser liegt deutlich unter dem fachlich begründeten und geforderten Anteil von mindestens 10 % Flächenanteil pro Betrieb. Hauptkritikpunkt ist jedoch die Anrechenbarkeit wenig wirksamer ÖVF. So werden beispielsweise Zwischenfrüchte, die vielerorts seit Jahren gute fachliche Praxis sind, mit dem Faktor 0,3 als ÖVF angerechnet. Durch ihren großflächigen Anbau, z.B. vor Mais, sind damit die ÖVF-Anforderungen problemlos zu erfüllen, ohne dass sich an der Landnutzung etwas ändert und biodiversitätswirksame Flächen geschaffen werden. Ein weiteres Problem stellt der Gewichtungsfaktor dar. Durch Gewichtungsfaktoren über eins, beispielsweise für Saumstreifen ab einem Meter Breite, wird der ohne hin zu geringe Anteil von 5 % ÖVF im realen Flächenumfang nochmals reduziert.
Während sich die Stellungnahme auf die „Nachjustierung“ der bestehenden Regelungen bezieht, weist die Fachgruppe nachdrücklich darauf hin, dass es eines Netzes von mindestens 10 % ökologisch hochwirksamer, die Biodiversität fördernder Maßnahmen in der Ackerflur bedarf, um nachhaltig die Populationen der Ackerarten (Feldvögel, Feldhasen, andere Tiere, Ackerwildkräuter) zu schützen und zu fördern. Ein solches Netz ökologisch wirksamer Flächen kann nur in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft und einer fachkundigen Beratung geschaffen werden.

Das ausführliche DO-G-Positionspapier ist online verfügbar.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Schwerte – Kreis Unna – NRW: Treffen der Greifvogel-AG der NWO am 25.10.2015 (Jens Brune)

Programm der AG Greifvögel der NWO für den 25.10.2015, Beginn 10.00 Uhr im Naturfreundehaus am Ebberg (Ebberg 1 – nicht das Naturfreundehaus an der Waldstraße) in Schwerte:

1. Vorstellung der Ergebnisse 2015
2. Bussard-Habicht-Uhu- eine komplizierte Dreiecksbeziehung- Anna-Katharina Müller (Universität Bielefeld, Lehrstuhl für Verhaltensforschung)
3. Der Rotmilan in Nordrhein-Westfalen – Michael Jöbges (LANUV)
Mittag 12.45 Uhr -14.15 Uhr
4. Neues zum Habicht in Köln – Dr. Lakermann
5. Bestandsentwicklung des Habichts in Nordrhein-Westfalen – AG Greifvögel
6. Großflächige, relative Bestandserfassungen des Schlangenadlers (Circaetus gallicus) -Skibbe, A. & M. Szymanski
7. Brütende Greifvögel und Kolkraben im Reichswald (Kreis Kleve) in 2015 im Kontext einer möglichen Realisierung eines Windkraftprojekts – Gerard Müskens

Die Aufzählung muss nicht unbedingt der wirklichen Reihenfolge der Vorträge entsprechen. Das Ende der Veranstaltung liegt gegen 16.00 Uhr.
Die Bewirtung übernimmt das Naturfreundehaus Ebberg. Zur Auswahl stehen die Gerichte Geschnetzeltes/Spätzle, Grünkohl/Bratkartoffeln/Mettwurst und Gemüseauflauf für jeweils 9,00 €.

Samstag, 10. Oktober 2015

Kreis Unna – Europe: Gegen die Aufweichung der EU-Naturschutzrichtlinien!

Die europäische Naturschutzgesetzgebung und damit das europäische Naturerbe (FFH- und Vogelschutzgebiete) stehen auf dem Prüfstand der EU-Kommission. Der Bestand der EU Vogelschutz- und der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sind damit gefährdet. Noch bis Freitag, 24.07.2015, kann einem Aufruf der Naturschutzverbände zur Teilnahme an der online-Kampagne „NatureAlert“ gefolgt werden. Geben Sie Ihre Stimme für die bestehenden Regelungen und gegen eine Aufweichung der Richtlinien: www.NATUREALERT.eu
Aus dem Anschreiben der Naturschutzverbände an die DO-G:
„Liebe Freundinnen und Freunde der Natur,

im Namen von BUND, NABU, WWF und dem Deutschen Naturschutzring (DNR) sowie hunderten weiterer Umweltverbände in Europa bitten wir Sie heute dringend um Ihre Unterstützung. Retten Sie mit uns die EU-Naturschutzrichtlinien vor den Plänen der EU-Kommission, und sichern sie damit das Leben von Millionen von Zugvögeln, über 27.000 Schutzgebiete in den 28 EU-Mitgliedstaaten und die Zukunft unseres gemeinsamen Naturerbes!

Weit über eine Viertelmillion Bürgerinnen und Bürger sind bereits bei dieser wohl größten europäischen Naturschutzkampagne dabei – aber es müssen noch viel mehr werden, um den Druck der umweltfeindlichen Lobbys zu stoppen. “

www.NATUREALERT.eu

Donnerstag, 23. Juli 2015

Lünen: Weißstorch, 05.07.2015 (Volker Heimel)

Am 05.07.2015 ein Weißstorch am Horstmarer See in Lünen. Das Tier suchte bei voll belegtem Strand in der teilweise frisch gemähten Obstwiese nach Nahrung, Temp > 38°C, Fluchtdistanz 20-30 m.

Weißstorch am Horstmarer See in Lünen, 05.07.2015 Foto: Volker Heimel

Weißstorch am Horstmarer See in Lünen, 05.07.2015 Foto: Volker Heimel

Sonntag, 05. Juli 2015

Euro Bird Portal gestartet – Europas Zugvögel im Zeitraffer, 05.06.2015

Das neue Euro-Bird-Portal stellt seit einigen Tagen die Verbreitung ausgewählter Zugvögel in Raum und Zeit für Europa in sehr anschaulicher Form dar. Genutzt werden dazu die Beobachtungsdaten der verschiedenen Ornitho-Eingabeportale in Europa. Das luxemburgisch-deutsche Team von Ornitho hat das vor allem von spanischen Ornithologen vorangetriebene und aus der Schweiz und Luxemburg unterstützte Portal mit einem kurzen Steckbrief vorgestellt.

Freitag, 05. Juni 2015

Werne: Wo Freude und Wut nicht weit auseinander sind…….. am 28.05.2015 ( K.Nowack)

Meine Freude war sehr  groß , als das Rotmilan –  Paar in dieser Saison seinen „angestammten“ Brutplatz aufsuchte, und ich das Balzen bis hin zum Nestbau beobachten durfte.

Schon seit nunmehr 2 Jahren wird dieser Horst von einem Rotmilan – Paar benutzt, ausgebaut, bebrütet und wie in 2014 wurden auch 2 Jungtiere flügge.

Doch es sollte alles anders kommen…

Seit ihrer Ankunft im Brutgebiet konnte ich diese wunderschönen Greife alltäglich beobachten.

Bei einer Nestkontrolle habe ich sehr vorsichtig mit meinem Fernglas den Horst aus ca 50 m Entfernung sehen können. So stellte ich u.a. neu eingetragenen Müll  fest.

Dann am 23.03.2015 kam die Ernüchterung bei einer weiteren Kontrolle:

Schon auf dem Hinweg war der männliche Milan in ungewohnter Höhe  ( knapp über den Baumwipfeln) rufend und mich beobachtend zu sehen. In unmittelberer Nähe des Brutplatzes fand ich das Weibchen tot auf dem Boden.

Ich schaltete noch am selben Tag die Behörden ein und der Milan wurde zur weiteren Untersuchung in ein Veterinäramt geschickt.

Sowohl diese als auch die toxikologische Untersuchnung ergaben keine Anhaltspunkte für eine Vergiftung o.ä.

Das abschliessende Ergebnis lautet somit: Todesursache nicht feststellbar…

Rotmilan beobachtet sehr genau ...am 23.03.2015 Foto: Klaus Nowack

Rotmilan beobachtet sehr genau …am 23.03.2015 Foto: Klaus Nowack

Der Horst des Rotmilan-Paares am 23.03.2015 Foto: Klaus Nowack

Der Horst des Rotmilan-Paares am 23.03.2015 Foto: Klaus Nowack

Neues Nistmaterial wurde eingetragen am 23.03.2015 Foto: Klaus Nowack

Neues Nistmaterial wurde eingetragen am 23.03.2015 Foto: Klaus Nowack

Das Rotmilan weibchen tot am Fundort. Am 23.03.2015 Foto: Klaus Nowack

Das Rotmilan weibchen tot am Fundort. Am 23.03.2015 Foto: Klaus Nowack

Rotmilan Weibachen: Todesursache. Ungeklärt. Foto vom 23.03.2015 Klaus Nowack

Rotmilan weibchen: Todesursache. Ungeklärt. Foto vom 23.03.2015 Klaus Nowack

 

 

Dienstag, 28. April 2015

Atlas Deutscher Brutvogelarten – ADEBAR zum Mitarbeiterpreis!

Bereits 1998 fiel der Startschuß für die Kartierung aller Brutvogelarten in Deutschland, das Ziel wurde im April 2015 mit dem gedruckten Atlas erreicht. Auch aus dem Kreis Unna haben weit mehr als 50 Vogelkundler bei der Erstellung des bundesdeutschen Brutvogelatlas ADEBAR mitgewirkt – im Verhältnis zu den bundesweit 650 mitarbeitenden Ornithologen eine stattliche Zahl! Alle Mitarbeiter sind berechtigt, den Altas Deutscher Brutvogelarten, herausgegeben durch die Stiftung Vogelwelt Deutschland und den Dachverband Deutscher Avifaunisten, zum einmalig günstigen Mitarbeiterpreis von 39,90 Euro (gegenüber 98 Euro) zu beziehen. Die Online-Bestellung ermöglicht die Angabe der Mittäterschaft und den verbilligten Bezug. Unter info@oagkreisunna.de erfahren Sie, ob Sie für den Kreis Unna als Mitarbeiter „bezugsberechtigt“ sind.

Montag, 27. April 2015

Schwerte/Kreis Unna: 35 Jahre Kranichzugerfassung durch D. u. U. Ackermann (F. Prünte)

Mit dem Kranichwegzug 2014 hat eines der langjährigsten Erfassungs- und Monitoringprojekte, die im Kreis Unna betrieben worden sind, seine Abrundung erfahren.

Ursula und Dieter Ackermann haben seit 1979 die vielen tausend Zugbeobachtungen der AGON-Beobachter und zahlreicher weiterer Melder gesammelt und aufbereitet – seit Anfang des neuen Jahrtausends auch mit Hilfe des Internets bzw. einer eigenen Internetseite dazu. Mit dem Abschluss des letztjährigen Zuggeschehens ist jetzt von U. u. D. Ackermann ein Schlussstrich gezogen worden und das umfangreiche, von vielen Beobachtern gemeldete Material ausgewertet worden: Auf den Seiten der AGON Schwerte zum Wegzug und zum Heimzug der Kraniche haben sie detailliert die Ergebnisse aus 35 Jahren Zugvogelerfassung ausgewertet und dargestellt. Damit wird die bereits von U. u. D. Ackermann im Charadrius veröffentlichte Auswertung des Zuggeschehens nach 30 Zähljahren jetzt komplettiert. Nicht nur für den Kreis Unna ist diese Ausdauer- und Meisterleistung eine Datenquelle der ganz besonderen Art. Ermöglicht sie doch Vergleiche mit der Vergangenheit und wird zukünftig als Maßstab für kommende Veränderungen genutzt werden.
So fallen schon bei oberflächlicher Betrachtung z. B. die deutlich verschiedenen Heimzugdaten der von Horst Mester 1961 im Journal für Ornithologie beschriebenen 13-jährigen Zugperiode von 1948 bis 1960 auf: Danach findet der Kranichheimzug inzwischen um gut zwei Wochen früher statt, als zu Beginn der Aufzeichnungen . . .
Allen Beobachtern und Melder – und insbesondere Ursula und Dieter Ackermann – gebührt der besondere Dank der Ornithologen unseres Kreises für diese Beobachtungsreihen!

Donnerstag, 05. Februar 2015

NRW: Kein Meisterwerk, aber ein tragfähiger Kompromiss (Pressemitteilung NABU NRW | Nr 04/15 | 22. 01.2015)

NABU: Landesjagdgesetz ist ein Baustein für mehr Natur- und Artenschutz in NRW | Zukünftig deutlich weniger jagdbare Arten

Düsseldorf: Anlässlich der heutigen Landtagsanhörung zum Landesjagdgesetz fordert der Naturschutzbund (NABU) in Nordrhein-Westfalen ein klares Bekenntnis der Abgeordneten zu einem in vielen Punkten zukunftsweisenden Jagdgesetz. Die vorliegende Kompromisslösung ist ökologisch betrachtet zwar kein Meisterwerk, aber aus NABU-Sicht trotzdem eines der derzeit besten Jagdgesetze Deutschlands, sagt Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW.
Positiv zu bewerten sei die deutliche Kürzung der zukünftig in NRW jagdbaren Arten. 27 Arten dürfen demnach weiterhin gejagt werden. Dies sind allerdings die Arten, die das Gros der Jagdstrecke ausmachen, so Tumbrinck weiter. Die Jagd werde also nicht abgeschafft – eine Befürchtung, die die Jäger in den zurückliegenden Monaten immer wieder geäußert hatten. So hätten von den 955.682 im vergangenen Jagdjahr erlegten Tieren nach der vorliegenden Gesetzesnovelle nur 17.800 Tiere nicht geschossen werden dürfen: 3.406 Türkentauben, 113 Höckerschwäne, 2.651 Waldschnepfen, 2.113 Blässhühner, 1.920 Möwen, 2 Graureiher und 7.595 Katzen. Tumbrinck: Das sind gerade einmal 1,9% der Jagdstrecke!
Das Gesetz spiegelt nach Einschätzung des NABU-Landeschefs wider, dass die Eckpunkte in einem über einjährigen Beteiligungsverfahren zwischen den betroffenen Interessengruppen diskutiert und ausgehandelt worden sind. Auch die Naturschützer hatten eine ganze Reihe von Kröten zu schlucken, sagt Tumbrinck. Sehr kritisch zu bewerten sei etwa, dass in Nordrhein-Westfalen juristische Personen, wie z.B. der NABU, die Jagd auf ihren Eigentumsflächen nicht einschränken können und den Abschuss aller jagdbaren Arten mit allen zugelassene Methoden erdulden müssten. Auch werde die Ringeltaube nach wie vor während der Brutzeit, Wildschwein, Kaninchen und Fuchs sogar ganzjährig bejagt. Die Aufnahme des Wisents in die Liste der jagdbaren Arten sei zudem völlig absurd, liefe doch gerade erst ein Wiederansiedlungsprojekt für die lange Zeit ausgestorbene Art.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Kreis Unna und umzu: Unfairhandelbar – TTIP, CETA, TISA, 20.02.2015 (BUND, NABU u.v.a.m.)

Seit knapp zwei Jahren verhandeln die USA und die EU-Kommission über ein sogenanntes „Freihandelsabkommen“ (Transatlantic Trade and Investment Partnership = TTIP), während die Verhandlungen mit Kanada (Comprehensive Economic and Trade Agreement = CETA) vor wenigen Wochen bereits abgeschlossen worden sind. Zusätzlich verhandeln 50 Staaten (darunter die EU und die USA) über ein Dienstleistungsabkommen (Trade in Services Agreement = TiSA).
Was hat das nun alles mit dem heimischen Natur- und Umweltschutz zu tun? Wieso protestieren auch viele andere gesellschaftliche Gruppen – von DGB-Gewerkschaften, den Kirchen, Kulturschaffenden, Teilen der Wirtschaft bis hin zu den ökologischen Bauernverbänden – gegen diese Abkommen?
Dieser Frage geht die NUA-Veranstaltung der oben genannten Verbände am 20.02.2015 in Dortmund in der Auslandsgesellschaft am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofes von 13.30 – 18 Uhr auf den Grund. U. a. spricht auch Rieselfeld-Münster-Veteran Michael Harengerd vom BUND NRW. Anmeldungen über den BUND Münsterland.

Montag, 19. Januar 2015

Ornitho.de/dda-web.de: Rückblick auf den Herbst 2014

Christopher König, Stefan Stübing und Johannes Wahl haben für Ornitho.de bzw. den DDA die Beobachtungsmeldungen des außergewöhnlich warmen Herbstes 2014 analysiert. Insbesondere das gehäufte Auftreten von Rotmilan und Ringeltaube sowie die auffallend geringen Durchzugsbestände der Wacholderdrossel sind auch für den Kreis Unna bemerkenswert. Mehr dazu auf Ornitho.de/dda-web.de.

Donnerstag, 08. Januar 2015

Kreis Unna/NRW/D: Stunde der Wintervögel, 09. – 11.01.2015

Der NABU-Kreisverband Unna weist mit einer eigenen Internetseite auf die anstehende Stunde der Wintervögel hin. Der Zählzeitraum – es soll eine Stunde lang der Vogelbestand im eigenen Garten, auf dem Balkon oder dem Umfeld gezählt und notiert werden – ist in diesem Jahr der 09. bis 11. Januar. Alle Informationen und weiterführende Links auf der Seite des NABU-Kreisverbandes Unna.

Dienstag, 06. Januar 2015

Menden: Wir trauern um Reiner Feldmann!

Am 06.10.2014 ist Prof. Dr. Reiner Feldmann aus Menden-Bösperde im Alter von 81 Jahren verstorben. Reiner Feldmann hat wie kaum ein anderer Faunist die zoologisch-ökologische Forschung Westfalens in der Nachkriegszeit mitgestaltet und inspiriert. Sein Interesse für die Tierwelt und die Natur ging weit über die Ornithologie oder Herpetologie hinaus: ob Fledermäuse, Schnecken, Insekten – kaum eine Tiergruppe, die nicht seine Aufmerksamkeit gefunden hat, kaum eine Richtung der zoologischen Feldbiologie und Ökologie in Westfalen, die ihm nicht wesentliche Impulse verdankt.
Sein großes Verdienst liegt auch darin, dass er als genialer Pädagoge Generationen von Schülern, Studenten und Naturinteressierten mit seinem schier unerschöpflichen Wissen für die Natur und den Naturschutz begeistert und zur eigenen Betätigung angeleitet hat.

Einen ausführlichen Nachruf auf Prof. Dr. Feldmann hat dankenswerterweise Martin Schlüpmann für den Arbeitskreis Amphibien und Reptilien NRW ins Netz gestellt.

Unser Dank gilt Reiner Feldmann für sein Wirken, seinen Rat und sein immer offenes Ohr, unser Mitgefühl gilt seiner Familie. „Seine Ehrfurcht vor allem, was lebt, und seine Begeisterung für die Schönheit der Schöpfung bleiben unvergessen“ – diesem Satz aus seiner Todesanzeige schließen wir uns an und werden ihn als sehr liebenswerten, standhaften und von Idealen beseelten Menschen immer in Erinnerung behalten.

Freitag, 10. Oktober 2014

Kreis Unna/NRW: Greifvogeltagung in Schwerte, 02.11.2014 (Jens Brune)

Nachfolgend finden Sie das Programm zur Jahrestagung der AG Greifvögel der NWO, wie immer mit der Bitte um Verbreitung.

Programm der AG Greifvögel der NWO für den 02.11.2014, Beginn 10.00 Uhr:
– Vorstellung der Ergebnisse 2014 und Sonstiges (ca. 60 min)
– Verlustursachen, Beuteeinträge & Schutzmaßnahmen – neue Erkenntnisse bei den Wiesenweihen in der Hellwegbörde- Christian Härting & Hubertus Illner (ABU Soest) (ca. 40 min)
– Kosten vom Leben in der Stadt – Ein Vergleich des Befalles mit Trichomonas gallinae zwischen urbanen und ruralen Habichtspopulationen (Accipiter gentilis) ( Manuela Merling de Chapa – Inst. f. Zoologie und Wildtierforschung, Berlin) (ca.40 min)
– Mittag 12.45 Uhr -14.15 Uhr
– Neues vom Rotmilanprojekt aus dem Kreis Lippe (Jörg Westphal/ Heiko Seyer) (ca. 20 min)
– Der Jahreszyklus des Wespenbussards – Ergebnisse anhand von Telemetriestudien in den Niederlanden (Jan van Diermen, Niederlande/ Rumänien) (ca. 60 min)

Die Aufzählung muss nicht unbedingt der wirklichen Reihenfolge der Vorträge entsprechen.
Das Ende der Veranstaltung liegt gegen 16.00 Uhr.
Mit freundlichen Grüßen
Jens Brune
Achtung: Die Tagung findet im Naturfreundehaus Ebberg, Schwerte, statt! Dieses liegt westlich von Schwerte! Das ist nicht das Naturfreundehaus in der Waldstrasse. Die Bewirtung übernimmt das Naturfreundehaus Ebberg. Zur Auswahl stehen die Gerichte
Geschnetzeltes/Spätzle, Grünkohl/Bratkartoffeln/Mettwurst und Gemüseauflauf für jeweils 9,00 €.
Anfahrt Jugendtagungsstätte NaturFreundehaus Ebberg und Öko-Station: Adresse: Ebberg 1, 58239 Schwerte

Dienstag, 07. Oktober 2014

NRW: Soll die Senne Nationalpark werden? 01.09.2014

Die Neue Westfälische, Lokalzeitung für den Raum Paderborn, führt gerade ein Online-Voting für den vor Ort umstrittenen Nationalpark Senne durch. Dieses Projekt zur Sicherung unserer Artenvielfalt in NRW wird auch vom Umweltministerium unterstützt aber von Nutzergruppen vehement bekämpft. Das Online-Voting ist unter http://www.nw-news.de/owl/kreis_paderborn/ (rechte Spalte, nach unten scrollen) zu erreichen. Ein Dank an Rainer Gildhuis vom NABU Coesfeld für den Hinweis!

Montag, 01. September 2014

Falsterbo: . . . zählt wieder, 01.08.2014

Falsterbo zeigt uns heute schon die Vögel von morgen – Många tack!

Freitag, 01. August 2014

Europa/D/UN: Diclofenac (Quelle: DO-G Rundbrief 11.07.2014)

Nach Berichten der „Vulture Conservation Foundation“ www.4vultures.org wird Diclofenac jetzt auch in Europa (vor allem in Spanien und Italien) für Anwendungen bei Nutztieren zugelassen (siehe z. B. Der Falke 4/2014, 4-6 und British Birds 107, 2014, 191-192). Diclofenac, ein auch beim Menschen verwendeter Wirkstoff zur Fiebersenkung, Schmerzstillung und Entzündungshemmung, hat Millionen von Geiern in Indien, Pakistan und Nepal dahin gerafft. Die Geier nehmen Diclofenac, das bei ihnen als starkes Nierengift wirkt, über die Kadaver der behandelten Nutztiere auf. In Anbetracht der großen und wichtigen Geierpopulationen insbesondere in Spanien, aber auch im Alpenraum, muss die Verwendung von Diclofenac bei Nutztieren verboten bleiben. Gegen die Zulassung von Diclofenac in Europa läuft derzeit eine Unterschriftensammlung unter
http://www.change.org/petitions/european-union-diclofenac-the-vulture-killing-drug-is-now-available-on-eu-market. Dort sind weitere Informationen zu finden. Die Zulassung von Diclofenac im EU-Raum hätte zweifellos früher oder später auch Konsequenzen für die Bestände von Bart- und Gänsegeiern in den Alpen. Damit sich das Desaster der Geier in Asien nicht in Europa fortsetzt, bitten wir Sie, sich an der Unterschriftensammlung zu beteiligen.

Freitag, 11. Juli 2014

Kreis Unna: Pegelstände Ruhr und Lippe

Die aktuellen Wasserstände der Ruhr und ihrer Zuflüsse können auf der Webseite der Talsperrenleitzentrale des Ruhrverbandes eingesehen werden:
http://www.talsperrenleitzentrale-ruhr.de/gewaesser.html
Darüberhinaus sind einige Pegel mit Webcams ausgestattet:
http://www.talsperrenleitzentrale-ruhr.de/webcam.html
Auf den Seiten der Talsperrenleitzentrale sind auch die Gesamtsituation der Ruhr, der Ruhrzuflüsse und der Talsperren sowie ein tagesaktueller Lagebericht abrufbar.

Für die Lippe sind die Pegelstände auf der Seite des Lippeverbandes und der Emschergenossenschaft unter
http://pegel.eglv.de/php_intern/eglv/html/uebersicht_internet.php
abrufbar.

Der Hochwasserwarndienst der Bezirksregierung Arnsberg ist unter
http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/h/hochwasserwarndienst/index.php
erreichbar.
Die Lage in NRW geben die Karte und die Liste des LANUV wieder:
http://luadb.lds.nrw.de/LUA/hygon/pegel.php?karte=nrw

Eine länderübergreifende Hochwasserübersicht ist unter
http://www.hochwasserzentralen.de/
zu finden.

Mittwoch, 09. Juli 2014

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