Noch vor dem großen Hochwasser konnte ich an diesem Montagmorgen im Bereich Abtissenkamp/Hönnemündung zwei Wespenbussarde beobachten. Neben einem Männchen war der zweite Wespenbussard im Gegenlicht nicht eindeutig altersspezifisch zu bestimmen. Sehr wahrscheinlich handelt es sich hier um ein Weibchen. Nachdem sie beide über der Streuobstwiese und Feldern kreisten, zogen beide in Richtung Schwitten ab.
Wespenbussarde im Bereich der Hönnemündung…am 12.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Wespenbussarde im Gegenlicht…am 12.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Heute gegen 9 Uhr war es endlich soweit. Der erste junge Weißstorch von der Kiebitzwiese hat seinen Jungfernflug gewagt und die ersten Runden gedreht. Der zweite Jungstorch hat wohl auch das Knowhow zum Fliegen; ihm fehlte aber der letzte Mut zum Absprung. Pünktlich zum Frühstück hat der flügge Jungstorch aber wieder den Horst aufgesucht und ließ sich zusammen mit seinem Geschwister das Essen von den Eltern schnabelgerecht servieren. Ansonsten konnte ich heute (vormittags und nachmittags; Mitbeobachter am Nachmittag waren K. u. A. Matull) am Aussichtshügel der Kiebitzwiese neben den Störchen u.a. folgendes beobachten: 1 Bruchwasserläufer, 5 Waldwasserläufer, 1 Flußregenpfeifer, 2 Silberreiher, 2 Rohrweihen (W) zeitgleich, 1 Baumfalke, 4 Schwarzmilane, 2 Schafstelzen sowie 2 Rohrammernfamilien mit flüggen Nachwuchs (eine Fam. am Aussichtshügel mit mind. 3 dj. Ex. sowie eine Familie in der Sichlerbucht mit mind. 1 dj. Ex.). Im NSG Obergraben westlich Wickede konnte ich endlich im Traditionsrevier das Neuntöterpaar entdecken, sogar mit einem bettelnden Jungvogel.
Auch ein Altvogel von den Weißstörchen beobachtete heute vormittag das Treiben auf dem Nest….am 11.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Schon seit Tagen trainieren die Jungstörche ihre Flugmuskulatur und schweben schon in beachtlicher Höhe über dem Nest….am 11.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Heute war es endlich soweit! De erste Jungstorch startete zu seinem Jungfernflug….am 11.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Ganz stolz schreitet er zu einem Elternteil, als wollte er sagen: „Hab ich das nicht toll gemacht?“….am 11.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Ausgelassen machte der Jungstorch richtige Tänzchen, klapperte immer wieder und hüpfte durch seichte Wasser. Pure Lebensfreude!!….am 11.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Währenddessen zeigte der zweite Jungstorch, dass er ebenfalls eigentlich schon fliegen kann. Ihm fehlte heute allerdings noch der Mut zum endgültigen Abflug….am 11.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Auch mehrere Limikolen hatten sich heute am Aussichtshügel versammelt. So notierte ich neben 1 Bruchwasserläufer und 5 Waldwasserläufer auch einen umherfliegenden Flussregenpfeifer. Leider nicht erkennbar, ob es möglicherweise um einen dj. Vogel handelte….am 11.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Waldwasserläufer im Flachwasser….am 11.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Nun kommt Leben in den „Rohrammerbestand“. Während in den letzten Wochen meist nur Männchen zu sehen waren, sind nun auch die Weibchen mit deren flüggen Jungvögel unterwegs….am 11.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Heute jagten 2 Rohrweihenweibchen gleichzeitig im Gebiet….am 11.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Moschusbock direkt am Aussichtshügel der Kiebitzwiese….am 11.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)2 Blauflügelige Prachtlibellen (M+ W) konnte ich heute am Neimender Bach entdecken….am 11.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Paarungsrad der Großen Pechlibelle in der Morgensonne….am 11.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Heute habe ich im Rahmen der NWO-Gänseszählung das Ruhrtal von der Hönnemündung bis zur östlichen Stadtgrenze besucht. Anfangs erschwerte dichter Nebel die Zählung der Wasservögel. Auch die hohen ungemähten Wiesen in einigen Gebieten machten teilweise die Gänsezählung, besonders die Altersbestimmung, unmöglich. Oft schaute nur kurz ein Gänsekopf aus dem hohen Gras, sodass ich zumindest die Art bestimmen konnte. Im NSG Kiebitzwiese sind meine Beobachtungen teilwiese mit denen von A. Matull identisch. Leider kam ich zu dem Seidenreiher 10 Minuten zu spät. In den Ruhrabschnitten Hönnemündung/Himmelmann Park und Hindenburtg Hain habe ich keine Wasservogelzählung durchgeführt. Gänse oder Schwäne habe ich in diesem Abschnitt aber nicht angetroffen. Lediglich erwähnenswert hier 1 noch zaghaft singender Gelbspötter an der Hönnemündung sowie 1 singende Klappergrasmücke im Himmelmann Park. Im NSG Kiebitzwiese stand in meinem Notizheft u.a.: 1 Waldwasserläufer, 4 Weißstörche (2 ad.+ 2 Jungvögel), 2 Haubentaucher balzend am Nest, 38 Reiherenten, 13 Blässrallen (davon 2 dj. + 1 Ex. auf Nest hudernd oder brütend), 3 Höckerschwäne (1 Ex. in mittlere Hochspannungsleitung am Aussichtshügel fliegend; von Osten kommend; konnte leicht benommen weiterfliegen), 2 Nilgänse, 1 Kanadagans, 28 Graugänse ( mind. 5 ad.+mind. 19 dj. sowie 4 unbestimmtes Alter), 1 Silberreiher, 4 Graureiher, 2 singende Rohrammern, >20 Sumpfrohrsänger (viele dj.), 2 Neuntöter (1:1), 4 Schwarzmilane (2 ad.+2 dj.), 1 Baumfalke sowie 1 Rohrweihe (W). Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 1 Flußuferläufer, 11 Kiebitze, 1 Kolbenente (W), 15 Reiherenten, 1 Zwergtaucher, 1 Blässralle, 2 Höckerschwäne, 1 Weißwangengans, 29 Graugänse (mind. 6 dj.; Rest vom Alter unbestimmt), 63 Kanadagänse (51 ad.+ 6 Pulli +6 dj.), 25 Nilgänse (13 ad.+12 dj.), 9 Graureiher, ca. 30 Lachmöwen, 1 Kuckuck (dj.), 2 Bluthänflinge, ca. 200 Stare, ca. 100 Bachstelzen (viele dj.), 1 Turmfalkenfamilie mit mind. 3 dj. Ex.) sowie 9 Feldhasen. Im NSG Obergraben westlich Wickede lediglich 1 Grauschnäpper sowie 4 Reiherenten+ 8 Pulli erwähnenswert.
Grauschnäpper im NSG Obergraben westlich Wickede….am 10.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Reiherentenfamilie auf dem Obergraben im östlichsten NSG Fröndenbergs….am 10.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)In den anderen besuchten Gebieten gibt es bei den Reiherenten noch keinen Nachwuchs….am 10.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Weißwangengans auf einem Filterbecken im Hammer Wasserwerk im sich auflösenden Frühnebel….am 10.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Dj. Kuckuck im Wasserwerk….am 10.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Bei den Bachstelzen im Wasserwerk scheinen fast alle Junge flügge zu sein. Zumindest ist die Zahl der Stelzen hier beachtlich. Diese junge Bachstelze muss sich schon mit einer Zecke herumkriegen….am 10.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Auch die Stare haben größtenteils ihre Jungvögel flügge. Gemeinsam gehen die Altvögel mit ihrem Nachwuchs auf Nahrungssuche….am 10.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Noch unscheinbar wirken die jungen Stare. Sie haben noch nicht das schillernde, prachtvolle Gefieder der Altvögel….am 10.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Turmfalke im Wasserwerk….am 10.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Auf der Ruhr zwischen Kiebitzwiese und Mendener Ententeich hat ein Haubentaucherpaar Revier bezogen. Möglicherweise schreiten sie zu einer Ersatzbrut, denn sie haben ein neues Nest am Südufer gebaut. Auch konnte ich heute ihre Balz beobachten….am 10.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Bei einigen Sumpfrohrsängern sind die Jungen flügge und streifen mit den Eltern durch die Hochstaudenfluren….am 10.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Schwarzmilan am Flößergraben….am 10.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Rohrweihe jagend in der Sperrzone….am 10.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Noch müssen die Jungstörche auf dem Horst versorgt werden. Wie A. Matull schon berichtete, halten sich die beiden Altstörche immer öfters unterhalb des Nestes auf und animieren den Nachwuchs zum Verlassen der Kinderstube….am 10.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Noch ist die Zahl der durchziehenden und rastenden Limikolen im Ruhrtal bescheiden. Lediglich 1 Waldwasserläufer hat heute die Kiebitzwiese besucht….am 10.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Heute am späten Nachmaittag konnte im Ostteil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten, wobei A.u.K. Matull teilweise Mitbeobachter waren: 4 Weißstörche (2 ad. + 2 Jungvögel), 4 Schwarzmilane (2 ad.+ 2 dj.) 1 Rohrweihe (W), 1 Silberreiher, 1 Tafelente, 11 Rostgänse, 2 Neuntöter (1:1), sowie 2 Hohltauben. Gänsezählung im hohen Gras nicht möglich. Die NWO-Gänseszählung wird am Wochenende auf der Kiebitzwiese ein Problem werden.
Schwarzmilane am Abendhimmel….am 07.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Die komplette Schwarzmilanfamilie auf einem Bild….am 07.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Weibliche Rohrweihe über der Sichlerbucht….am 07.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Ob sie wohl in der Nähe Jungvögel zu versorgen hat?….am 07.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Die beiden Jungstörche sind wohl jetzt kurz vorm Ausfliegen. Heute bei ihrem „Flugtraining“ hob ein Jungvogel schon fast 5 Meter ab….am 07.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Einfliegender Silberreiher….am 07.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Stolz schreitet er durchs Flachwasser….am 07.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Ruhepause am Ufer….am 07.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Überfliegende Rostgänse….am 07.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Tafelerpel auf der Ruhr….am 07.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Neuntötermännchen Im Brutrevier am Flößergraben….am 07.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Auch das Neuntöterweibchen jagt jetzt mit, um die Jungvögel mit ausreichend Nahrung zu versorgen….am 07.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Nach dem heftigsten Unwetter, welches ich bisher in Fröndenberg erleben durfte, habe ich am Abend kurz den Aussichtshügel der Kiebitzwiese besucht. Die Frage, ob die beiden Jungstörche diese Gewitterfront überlebt haben, ließ mir keine Ruhe. Erleichtert konnte ich dann sehen, dass es der Weißstorchfamilie gut geht und auch sonst keine Schäden im NSG zu entdecken waren. Lediglich der Neimener Bach am Aussichthügel hat einen beachtlichen Wasserstand. Ansonsten konnte ich 1 Rotschenkel, 2 Krickenten (1:1) sowie ca. 100 Uferschwalben beobachten.
Kiebitzwiese nach dem Unwetter….am 04.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Neimener Bach am Aussichtshügel der Kiebitzwiese….am 04.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Des einen Leid, des anderen Freud! Während viele Fröndenberger damit beschäftigt sind, ihre Keller leer zu pumpen und die Unwetterschäden zu beseitigen, erfreut sich der Weißstorch an den vielen Regenwürmern, die der Starkregen an die Oberfläche getrieben hat….am 04.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Jungstörche auf ihren Horst. Wer solch ein Unwetter übersteht, der kommt sicher im späteren Leben auch gut zurecht….am 04.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Training der Flugmuskulatur….am 04.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Rotschenkel am Aussichtshügel….am 04.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Uferschwalben auf dem Eisvogelansitz….am 04.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Etwa die Hälfte der Mitglieder unseres Ornithologen-Stammtisches Fröndenberg hat endlich nach einer langen Corona-Zwangsauszeit „den Betrieb wieder hochgefahren“. Wir trafen uns zu einer gemeinsamen Exkursion im Waldgebiet der Mendener Waldemei. Die Anwesenheit eines Schlagschwirls war ausschlaggebend für dieses Exkursionsziel. Einige unserer Truppe, die die Mendener Waldemei noch nicht kannten, waren begeistert von der Größe dieses Waldgebietes mit seinem alten Baumbestand. Glück mit dem Wetter und der Vogelartenausbeute machte diesen „Ausflug“ auf die andere Seite der Ruhr zum besonderen Erlebnis nach dem Corona-Lockdown. Am Ende stand auf unserer Beobachtungsliste u.a.: 1 Schlagschwirl, 1 Feldschwirl, 1 singender Pirol, 1 Schwarzspecht, mehrere Hohltauben, 1 Baumpieper, 1 Grauschnäpperpaar an Bruthöhle, 1 Kolkrabe, 3 Kernbeißer, 2 Neuntöterpaare, 2 Eisvögel, 1 Zwergtaucher mit Pulli (auf dem Waldweiher), 1 Rotmilan sowie mind. 1 Wespenbusssard (2 Sichtungen an unterschiedlichen Stellen). Ab dem späten Vormittag nahm auch das Leben in der Insektenwelt an Fahrt auf! Entlang unseres Weges notierten wir: 4 Kaisermäntel, 8 C-Falter, 2 Waldbrettspiele, > 30 Schornsteinfeger (Brauner Waldvogel), > 50 Große Ochsenaugen (die meisten auf einer Wiese), 5 Admirale, 5 Rostfarbige Dickkopffalter, > 5 Schönbären, 2 Kleine Füchse, > 30 Weißlinge sowie einige tagaktive Nachtfalter.
Highlight unserer Stammtischexkursion: Schlagschwirl in der Mendener Waldemei…..am 03.07.2021 (Foto: Hartmut Brecher)
Schlagschwirl auf einer seiner Singwarten…..am 03.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Ein Baumläufer lauscht dem Gesang eines Baumpiepers…..am 03.07.2021 (Foto: Andreas Wilke)Grauschnäpper in seinem Revier nahe der natürlichen Bruthöhle…..am 03.07.2021 (Foto: Andreas Wilke)Eisvögel (im Hintergrund ein abfliegender) am Waldweiher…..am 03.07.2021 (Foto: Gregor Zosel) Blick auf dem Weiher im Wald. Hier leben neben der Zwergtaucherfamilie und den Eisvögeln unzählige Libellen…..am 03.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Neuntöter in „seiner“ Hecke…..am 03.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Sie war die Rarität unter den heutigen Insekten,eine Gelbfleck-Waldschwebfliege (Volucella inflata). Sie lebt vorwiegend in uralten Laubwäldern…..am 03.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Leider nur mit geschlossenen Flügel auf dem Bild erwischt: Schönbär (Callimorpha dominula)…..am 03.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Der Braune Waldvogel, auch Schornsteinfeger genannt, (Aphantopus hyperantus) war heute einer der häufigsten Schmetterlingsarten…..am 03.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Auch Große Ochsenaugen kamen mit zunehmenden Temperaturen vermehrt zum Vorschein…..am 03.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Das weiße C auf der Unterseite der Flügel gab dem C-Falter seinen Namen…..am 03.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Admiral im Sonnenlicht…..am 03.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Dieser Olivenbraune Zünsler (Pyrausta despicata) muss durch irgend etwas aufgescheucht worden sein, denn er ist eigentlich nicht tagaktiv…..am 03.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Feldahorn-Bock (Alosterna tabacicolor) am Wegesrand…..am 03.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Sie waren heute zu Hunderten zu sehen: die Rüssel-Rotdeckenkäfer (Lygistopterus sanguineus)…..am 03.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Gefleckter Schmalbock auf eine Kleeblüte…..am 03.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Einzelne Blauflügel-Prachtlibellen flogen meist in der Nähe des Waldweihers umher…..am 03.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)Dieser Grashüpfer leistete uns Gesellschaft bei einer Rast auf einer Bank. Es könnte sich dabei um einen Bunten Grashüpfer (Omocestus viridulus) handeln…..am 03.07.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Heute habe ich das große Mendener Waldgebiet „Waldemei“ erwandert, um zu schauen, ob der von St.Kostyra-Ketscher (siehe Meldung 10.u.11.6) entdeckte Schlagschwirl noch im Revier ist. Dank den Hinweisen von St. Kostyra-Ketscher (den ich überings heute vor Ort traf), gelang es mir, die Stelle im Waldgebiet ausfindig zu machen. Schon von weitem erklang sein typischer „Nähmaschinenruf“. Ich hatte sogar das große Glück, einige Minuten den Vogel bei seinem Gesangsdarbietungen zu beobachten. Während seines Gesangs wurde er immer wieder von einem „schwirlförmigen“ Vogel umflogen. (möglicherweise sogar ein Weibchen im Revier!!). Insgesamt konnte ich heute während bei meiner 6 stündigen Wanderung (dabei nur ein Teil des Waldgebietes besucht) u.a. folgendes beobachten: mind. 1 Schlagschwirl, 1 Feldschwirl, 3 Fichtenkreuzschnäbel, 3 Waldlaubsänger mit Gesang, 2 singende Baumpieper, 2 Hohltauben, 1-2 Schwarzspechte, ungezählte Buntspechte, Tannenmeisen, Dompfaffe, Sommergoldhähnchen und viele Eichelhäher. An Schmetterlingen zählte ich entlang des Weges lediglich: 2 Kaisermäntel, 1 C-Falter, 11 Waldbrettspiele, 4 Admirale, 3 Rostfarbige Dickkopffalter, 5 kleine Füchse, 3 Große Ochsenaugen, 3 Weißlinge unbestimmt sowie 1 Moorwald-Adlerfarnspanner.
Schlagschwirl in einer Stechpalme, die als „Gesangsbühne“ diente……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Die „Alte Nähmaschine“ singt in den frühen Morgenstunden……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Hier war an diesem Morgen sein Lieblingsgesangsplatz.……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Das Schlagschwirlrevier; unauffällig mitten im Wald……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Nicht weit davon entfernt, liegt das Revier des Feldschwirls……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Durch den typischen Ruf wurde ich auf die drei Fichtenkreuzschnäbel aufmerksam……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Hohltaube auf der Spitze einer toten Fichte……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Junger Buntspecht im Eichenwald……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Ob das wohl das richtige Loch ist? ……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
C-Falter sonnt sich auf dem Farn……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Waldbrettspiel in der Morgensonne……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Er hat schon einige Flugkilometer hinter sich: der Admiral……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Startklarer Rostfarbener Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus)……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Großes Ochsenauge auf Brennesseln……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Wo viele Farne zu finden sind, ist er auch nicht weit: der Moorwald-Adlerfarnspanner (Petrophora chlorosata)……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Raupen des Tagpfauenauges am Wegesrand……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Neben einigen Königslibellen und Blaugrünen Mosaikjungfern flogen auch wenige Große Blaupfeile umher……am 27.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Heute konnte ich im NSG Kiebitzwiese vom Himmelmann Park bis hin zur Rammbachmündung u.a. folgendes notieren: 2 Bruchwasserläufer, 1 Waldwasserläufer, 3 Weißstörche (1 ad. + 2 Jungvögel), 2 Schnatterenten, 1 Krickente (M), 34 Reiherenten, 3 Stockentenfamilien mit 6,8 u. 10 Pulli, 2 Nilgänse+ 8 Pulli am Münzenfund, nicht zählbare Nilgänse und Graugänse im hohen Gras, 13 Blässrallen, 2 Höckerschwäne, keine Zwergtaucher, 4 Graureiher, 1 Eisvogel, ca. 20 Uferschwalben an Spundwand am Münzenfund + ca. 30 Uferschwalben an Spundwand am Wehr, 1 Rohrammer, noch 7 singende Sumpfrohrsänger sowie 1 Neuntöter (M). Zusammen mit A. Hünting konnte wir einen stetigen Vogelruf aus den hohen Wiesen (Richtung Sichlerbucht) vernehmen, den wir nicht einordnen konnten. Auch zu Hause brachte meine Reserche nichts. Es waren aber nicht die typischen Rufe von Wachtelkönig oder Wachtel.
Die zwei Jungstörche sind kurz vorm Ausfliegen….am 26.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Altstorch auf der Jagd….am 26.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Rohrammer am Flößergraben….am 26.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Junge Heckenbraunelle am Aussichtshügel….am 26.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Bei meiner ca. 15 km langer ornithologischen Wanderung durch den Hochwald bei Hemer/Deilinghofen konnte ich u.a. folgendes beobachten: 1 Tannenhäher, 2 Schwarzspechte (ob Paar oder Altvogel mit Jungvogel war nicht erkennbar), 4 Kolkraben (1 Ex. ruft am Ortsrand aus dem Wald + 3 Kolkraben (Familienverband?) im Flugkampf mit einem Mäusebussard über dem Stephanopler Tal), 2 singende Baumpieper, 2 Birkenzeisige (1:1, mit Fluggesang), 3 singende Tannenmeisen, 2 Haubenmeisenreviere (1 x mit flüggen Jungvögeln im Familienverband), an mind. 20 Stellen Sommergoldhähnchen, mind. 2 Dompfaffreviere, > 10 singende Fitisse, ca. 10 singende Dorngrasmücken (meist in den Schonungen), >5 singende Singdrosseln, einzelne Buntspechte mit flüggen Jungvögeln sowie 1 Rotmilan.
Tannenhäher in einem „noch“ intakten Teil des Hochwaldes bei Deilinghofen….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)„Frühstückszeit“….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Zwischen den Zapfen ist der Tannenhäher gut getarnt….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Mittlerweile auch ein seltener Anblick: Birkenzeisigmännchen auf seiner Singwarte….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Heute hatte ich das Gefühl, dass durch den großen Verlust an Fichtenwaldbeständen, die Sommergoldhähnchen in den übriggebliebenden Waldgebieten „enger“ zusammenrücken.….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel) Haubenmeise im Hochwald.….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)
Das frühe Aufstehen hat sich alleine schon gelohnt, wenn man Auge in Auge vor einem Rehbock steht. Nach einem gegenseitigem Betrachten, ging dann jeder seines Weges ..….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)
Leider bleiben dem Besucher der OAG-Seite diese 2 folgenden Bilder nicht ersparrt. Hier stand einst ein alter Hochwald, teilweise aus Uralt-Fichten. Vor dem Fichtensterben war hier der Lebensraum von einem zweiten Tannenhäherpaar, Kolkrabe, Schwarzspecht sowie Wespenbussard. Diese Mondlandschaft ist nun wieder aus wirtschaftlichen Aspekten nur mit reinen Nadelhölzern aufgeforstet. Der Mensch lernt nicht dazu!.….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Soweit das Auge reicht: Setzlinge von Nadelbäumen.….am 19.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)
Bei meiner heutigen Wanderung bei Hemer/Deilinghofen habe ich ab etwa Sonnenaufgang (5.15 Uhr) bis ca. 11 Uhr nebenbei grob die Schmetterlinge direkt am Wegesrand erfasst. Dabei notierte ich, ohne gezielte Suche, alle „größeren“ Falter, die ich bis zu ca. 3 Meter Abstand zum Weg entdeckte. Kleinere Nachtfalter wie z.B. Motten oder Wickler, habe ich nicht gezählt. Hier lag die Zahl der umherfliegenden Insekten zu hoch bzw. war zu unübersichtlich für eine „beiläufige“ Bestandserfassung. Denn mein Hauptaugenmerk lag natürlich bei der Vogelwelt!. Im Ganzen war die Beobachtungsliste auf dem ca. 15 km langem Wanderweg doch ernüchternd. Die etwas höheren Zahlen einiger Schmetterlingsarten darf nicht hinüber hinwegtäuschen, dass auch im Hochwald das Artensterben zu beobachten ist. So stand auf besagter Liste am Ende folgende Minimumzahlen: 17 Kleine Füchse, 3 Distelfalter, nur 3 unbestimmte Weißlinge, 10 Rostfarbige Dickkopffalter, 2 Hauhechelbläulinge, 2 Kleine Wiesenvögelchen, 12 Pantherspanner, 9 Rotkragen-Flechtenbärchen, 1 Hartheuspanner, 1 Moorwald-Adlerfarnspanner, 1 Labkrautspanner (unbestimmt), 14 Nachfalter (nicht bestimmbar im Flug) sowie 3 Schmetterlinge, wo ich nicht erkennen konnte , ob Nacht- oder Tagfalter. Die ornithologischen Beobachtungen folgen in einer Extra-Meldung!
Einer von 3 Distelfalter….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Sie gehörten zu den „häufigeren“ Arten am heutigen Tag: die Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus)….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Mindestens stolze 17 Exemplare vom Kleinen Fuchs durfte ich heute notiren. Alleine 6 Ex. in einem einzigen blühenden Brombeerbusch….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Nur 2 Hauhechelbläulinge waren eine sehr magere Ausbeute….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Bei den Nachtfalter war er der Sieger: der tagaktive Pantherspanner….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Wie dieser Nachtfalter zu seinem Namen kam, kann man auf dem Bild gut erkennen: Rotkragen-Flechtenbärchen (Atolmis rubricollis). Er bevorzugt Misch- und Nadelwälder mit hohem Fichtenanteil. Sein Bestand wird sicherlich mit dem Fichtensterben in den nächsten Jahren einbrechen….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Er saß mitten auf dem Weg: ein Hartheu-Spanner (Siona lineata)….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Bei diesem Labkrautspanner bin ich mir nicht sicher, ob es sich um den Graubinden- oder um den Breitbinden-Labkrautspanner handelt….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Noch soeben mit Teleobjektiv im Unterholz erwischt: ein Moorwald-Adlerfarnspanner (Petrophora chlorosata)….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Auch die Zahl der „größeren“ Käfer war heute sehr „übersichtlich. Hier zwei Rüssel-Rotdeckenkäfer (Lygistopterus sanguineus) beim Liebesspiel….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Gefleckter Schmalbockkäfer (Leptura maculata) auf einer Margarite….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Er leuchtet besonders schillernd in der Morgensonne: der Grüne Scheinbockkäfer (Oedemera nobilis)….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Männchen der veränderlichen Krabbenspinne (Misumena vatia)wartet auf Beute….am 19.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Meine Morgenspaziergänge ging in den letzten drei Tagen entlang der Ruhr vom Münzenfund (NSG Kiebitzwiese) bis zum Himmelmann Park. Hierbei legte ich meinen Hauptaugenmerk auf das „Kleingetier“ entlang des Weges. In der Vogelwelt fängt langsam die „Sommerflaute“ an. Viele Vögel haben ihr Jungvögel flügge und beginnen mit ihrer Mauser. Die Gesangstätigkeit nimmt langsam ab. Bei der unerträglichen Hitze schon ab den frühen Morgenstunden ist die Aktivität in der Vogelwelt auf das Notwendigste runtergefahren. Somit habe ich an diesen Tagen mal nicht gezielt Vogelarten und deren Zahlen notiert.
Einer der zwei Rotmilane über dem Himmelmann Park….am 17.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Junge Dohlen im Hindenburg Hain….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Junges Rotkehlchen im Hindenburg Hain….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Junge Mönchsgrasmücke im dichten Blätterwerk….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Die Amsel sammelt Nistmaterial im Hindenburg Hain. Hier liegt wohl eine Zweitbrut an….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Mindestens 3 Waldbrettspiele flogen die letzten Tage in den schattigen Bereichen des Hindenburg Hains umher….am 17.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Kleiner Fuchs im NSG Kiebitzwiese….am 18.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) waren auf dem ganzen Weg anzutreffen….am 18.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Mehrere Hauhechelbläulinge kann man im Moment im Himmelmann Park beobachten. Sie werden vom dortigen Hornklee angelockt….am 17.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)
Hier entdeckte ich auch ein Kleines Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus)….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)
Langhornfalter (Nemophora degeerella) in den Hochstaudenfluren entlang der Ruhr….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Vierbindiger Schmalbock (Leptura quadrifasciata) am Ruhrufer….am 17.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Gefleckter Schmalbockkäfer (Leptura maculata) eine Blüte weiter….am 17.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Zwei Glattschienige Pinselkäfer (Trichius gallicus) im Hindenburg Hain….am 17.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Stolperkäfer (Valgus hemipterus) am Himmelmann Park….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Diesen Graubraunen Flachstrecker (Philodromus cespitum) entdeckte ich erst bei der Bearbeitung des Fotos. Für mich eine neue Spinnenart für Fröndenberg. Fotografieren wollte ich eigentlich nur den Kleinen Schmalbockkäfer (Stenurella melanura)….am 17.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Endlich zumindest ein Weibchen der Blauflügel-Prachtlibelle an der Ruhr….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Im Vergleich dazu ein Weibchen der Gebänderten Prachtlibelle….am 16.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)Große Pechlibelle (Ischnura elegans) in der Morgensonne….am 17.06.2021 (Foto:Gregor Zosel)
Heute ab Sonnenaufgang konnte ich im Ostteil des NSG Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 1 Flussregenpfeifer, 3 Weißstorche (1 Altvogel mit 2 Jungvögel), 5 Schnatterenten, 43 Reiherenten, 4 Blässrallen (1 auf Nest), 5 Rostgänse, 15 Graugänse (Alter im hohen Gras nicht bestimmbar), 5 Kanadagänse + 9 dj. Ex., kein Zwergtaucher, 3 Graureiher, 1 Eisvogel, 1 Neuntöter (M), 1 Grauschnäpper sowie 1 Schwarzmilan.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 3 Waldwasserläufer, 5 Kiebitze, 4 Schnatterenten, 20 Reiherenten, 1 Rostgans, 43 Kanadagänse + 16 (Familien mit 3,3,4,6) dj. Ex., 7 Nilgänse + 19 dj. Ex., 8 Graureiher, 2 Gebirgsstelzenfamilien (3 Altvögel) mit 2 sowie 1 dj. Ex., 2 Neuntöter (1:1; Revier wieder in Hecke am Osttor), ein Bluthänflingpaar, ca. 200 Stare sowie 3 Rotmilane (jagen auf frisch gemähten Wiesen).
Das Traditionsrevier der Neuntöter in der Westicker Heide nördlich der Wilkenhege ist auch dieses Jahr besetzt. Hier heute ein Paar. Aus dem südlich angrenzenden Wald 1 rufende Hohltaube.
Neuntöterweibchen im Hammer Wasserwerk….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Gebirgsstelzen an einem Überlauf eines Filterbeckens im Hammer Wasserwerk….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Hier suchen sie nach Wasserinsekten….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Diesjährige Nilgans im Wasserwerk….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Diesjähriger Star auf den gemähten Wiesen….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Frühmorgens am Flößergraben. Noch hängt Nebel über den Gewässern….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Graureiher nahe der Rammbachmündung….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Entspannter Höckerschwan mit seinem Nachwuchs auf der Ruhr….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Die beiden jungen Weißstörche wachsen und gedeihen. Noch ist aber stets ein Altvogel auf dem Horst….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Schwarzmilan am südlichen Ruhrufer….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Die Dorngrasmücken waren heute die eifrigsten Sänger. Bei den Sumpfrohrsänger schwächt der Gesang langsam , während nun die Zilpzalpe wieder vermehrt zu hören sind….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Für mich für die Kiebitzwiese eine neue Libellenart. Erstmals konnte ich hier die Blaue Federlibelle (Platycnemis pennipes) beobachten….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Große Pechlibelle (Ischnura elegans) auf dem Ruhrdamm….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Paarungsrad der Hufeisenazurjungfer….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Paarungsrad der Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula) ….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
An allen Gewässern sind die Gebänderten Prachtlibellen bei den Hochzeitsflügen zu beobachten….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Gefleckter Schmalbockkäfer (Leptura maculata) nahe des Flößergrabens….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Eine Braune Tageule (Euclidia glyphica) genießt die Morgensonne….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Einzelne Exemplare des Rostfarbigen Dickkopffalters (Ochlodes sylvanus) flogen heute auf der Kiebitzwiese….am 13.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Heute ab dem Sonnenaufgang habe ich einen Großteil Heckenlandschaft in den Altendorfer Ruhrwiesen zwischen der Dellwiger Kuhbrücke und der Schoofsbrücke nach Neuntötern abgesucht. Von den Wirtschaftswegen aus konnte ich stolze 5 Reviere festmachen. 5 Männchen + 1 Weibchen. Möglicherweise sind im nicht begehbaren Teil noch das ein oder andere weitere Revier. Ansonsten in diesem Gebiet u.a.: 2 Schafstelzen singend, 5 singende Dorngrasmücken, 1 singende Klappergrasmücke, 3 singende Feldlerchen, 8 singende Goldammern, 1 singender Sumpfrohrsänger sowie 1 überfliegender Waldwasserläufer.
Mystischer Sonnenaufgang in den Altendorfer Ruhrauen….am 12.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Naturbelassene Wiesen und Felder, dazu traumhafte Heckenabschnitte sind ideale Lebensräume für Neuntöter und Co.….am 12.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Viel Geduld und immer wieder Absuchen der Hecken mit dem Fernglas sind angesagt, wenn man Neuntöter kartieren will. Meist wird man durch seinen Ruf auf ihn aufmerksam….am 12.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Zwei Schafstelzenreviere notierte ich am heutigen Vormittag im Beobachtungsgebiet….am 12.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Während in den meisten Gebieten Fröndenbergs die Goldammer abnimmt, habe ich das Gefühl, dass in den Altendorfer Ruhrwiesen der Bestand leicht zunimmt….am 12.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Nach einigen Jahren Abwesenheit ist in diesem Jahr das Neuntöterrevier im NSG Wulmke wieder besetzt. 1 Männchen in der Hecke im Wulmketal. Am Wulmkehof ist das Traditionsrevier der Grauschnäpper auch wieder besetzt.
Heute ab Sonnenaufgang konnte ich im/am NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 6 Kiebitze ( 2 Ex. auf Feld westlich Ausichtshügel, davon 1 Ex. brütend, + 3 Ex. am Aussichtshügel + 1 Ex. auf Feld an Alter Eiche), 5 Weißstörche (2 adult + 2 Pulli + 1 überfliegender Fremdstorch), 1 Tafelente, 14 Schnatterenten, 38 Reiherenten, 1 Zwergtaucher trillert nahe Rammbachmündung, 14 Blässrallen (2 Nester), 2 Rostgänse, 6 Kanadagänse, 4 Nilgänse mit mind. 9 dj. Ex., 9 Graugänse + mind. 12 dj. (3 Pulli + 3+6 dj.), 4 Höckerschwäne, 3 Graureiher, 2 Neuntöter (1:1), mind. 14 (!) Sumpfrohrsängerreviere (ohne Sperrzone!!!), 2 singende Rohrammern, 5 Dorngrasmücken singend, 1 Klappergrasmücke, 1 Hohltaube, ca. 20 Uferschwalben an der Spundwand westlich Münzenfund + ca. 10 Uferschwalben am Wehr, 2 Schwarzmilane sowie 1 Rotmilan. Außerdem habe ich entlang meines Weges heute nach den kleinen Lebewesen der Kiebitzwiese Ausschau gehalten.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 1 Haubentaucher, 5 Schnatterenten, 31 Reiherenten, 4 Nilgänse + 8 Pulli + 7 dj., 29 Kanadagänse + mind. 7 +4+3 Pulli, 7 Graureiher, 1 Gebirgsstelze, 4 Sumpfrohrsänger nur alleine entlang der Werksstraße (ohne Ruhrufer), 3 Dorngrasmücken singend sowie 2 Distelfinkenpaare. Kein Neuntöter gefunden!
Im Warmer Löhen 1 Kiebitz auf der Schutzfläche. Mögliche Pulli kann man im Bewuchs nicht erkennen. In der Hecke nahe des Gut Scheda 1 Neuntöter (M) im Traditionsrevier. Auch am Passionsweg in der ehemaligen Mergelkuhle 1 männlicher Neuntöter.
Weißstorchpaar mit nur noch 2 Jungvögeln….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Ausgiebige Begrüßung….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Auf den gemähten Wiesen am Hammer Wasserwerk sucht ein Weißstorch nach Futter für den Nachwuchs….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Tafelerpel auf der Ruhr….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Schnattererpel am Flößergraben….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Diese Graugansfamilie hat vom Münzenfund auf die großen Wasserflächen der Kiebitzwiese gewechselt….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Die Zahl der Sumpfrohrsänger ist in diesem Jahr erfreulicherweise wieder sehr hoch im NSG. Die meisten Reviere finden sich in den Hochstauden entlang der Ruhr….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Im Wasserwerk sind im Moment 3 Kanadagansfamilien zu beobachten….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Gebirgsstelze im Hammer Wasserwerk….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Mindestens zwei Distelfinkenpaare haben im Wasserwerk ihre Reviere….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Scharlachroter Feuerkäfer (Pyrochroa coccinea) auf der Kiebitzwiese….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Distelbock nahe des Flößergrabens….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Dieser Gefleckte Blütenbock (Pachytodes cerambyciformis) ist noch nicht ganz ausgefärbt….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel) Gebänderte Prachtlibelle im NSG Kiebitzwiese….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Hufeisenazurjungfer mit Paarungsrad ….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)
Tandem der Frühen Adonislibellen….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Große Pechlibele tankt die ersten Sonnenstrahlen….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Sumpfkrabbenspinne (Xysticus ulmi) in den Hochstauden auf dem Ruhrdamm….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Gebänderte Wolfsspinne (Pardosa amentata) mit Kokon….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Diese Minimiermotte (Ethmia quadrillella) auf der Kiebitzwiese hat keinen deutschen Namen….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)Ein Winzling ist dieser Spreizflügelfalter (Anthophila fabriciana)….am 03.06.2021 (Foto: Gregor Zosel)