Autor: Daniela Kleiböhmer

Unna / Hemmerder Wiesen: Fütternde Buntspechte und singende Mönchsgrasmücken, 16.05.26 (Daniela Kleiböhmer)

Im Abendlicht bieten die Heckensäume der Hemmerder Wiesen ein vielstimmiges Vogelkonzert, aus dem neben mindestens zwei Nachtigallen mehrere Mönchsgrasmücken hervorstachen. Außerdem: Singdrosseln, Schwarzdrosseln, Goldammern und viele Meisen bei der Futtersuche, letztere auch verschiedene Nishilfen bewohnend. Eine suchende weibliche Rohrweihe sorgte kurz für Unruhe unter den Kibitzen. Besonders schön heute südlich des NSG „auf dem Siepen“ abwechselnd fütternde Buntspechteltern.

Hier füttert der Vater
Und hier das Weibchen
Männliche Mönchsgrasmücke
Frozen in Motion: Der Feldhase erstarte im Lauf, als er mich bemerkte.

Waldohreulenbrut in Hemmerde -10.05.2026

Drei junge Waldorheulen sitzen in der Nähe des katholischen Friedhofes in Hemmerde im Gebüsch – hoffentlich warten sie nicht auf die gestern gemeldete verunfallte Waldohreule auf der B1… (Das dritte Küken konnte ich nicht sehen, nur hören). (Daniela Kleiböhmer)

Unna: Vorfrühling in den Hemmerder Wiesen 2.März 2026 D.Kleiböhmer

Bei sommerlichem Wetter watete heute ein einzelner Kranich zwischen den Krick- und Stockenten sowie diversen Gänsen der Hemmerder Wiesen, während eine größere Kiebitzgruppe (60+) über ihm Formation flog. Das Löffelentenpaar am Teich unter dem Aussichtshügel ist mir erstmalig aufgefallen.

Einzelner Kranich mit Kiebitzen in den Hemmerder Wiesen. Ist sein Fuß in Ordnung? Leider ist das Bild nicht schärfer.
Ein Löffelentenpaar zwischen den Stockenten.
Die Bläßhühner stecken ihr Territorium ab.
Die Störche wird der neue Elektrozaun gegen Bruträuber nicht abhalten. Ein zweiter Storch stand auf dem Nest bei Louven.
Einer von mindestens 4 Silberreihern.

Lichtschauspiel für die Gänse in den Hemmerder Wiesen

Am 19. Januar gegen Mitternacht tanzten nach einem besonders intensiven Sonnensturm mit bloßem Auge sichtbare Nordlichter über den Hemmerder Wiesen. Die Gänsegemeinschaft bildete zur Lichtshow einen stimmungsvollen Klangteppich unterm sternklaren Himmel. Ich konnte nur wenig dazu herausfinden, wie die Vögel die Störungen im Magnetfeld wahrnehmen – ihr Navigationssystem ist Messungen zufolge von derart starken Ereignissen aber beeinträchtigt. Blässgänse gelten auch im Nachtlager als relativ „gesprächig“, deshalb weiß ich nicht, ob das durchgehende Geschnatter mit dem Weltraumwetter zusammenhing. Es war jedenfalls ein herausragendes Naturerlebnis. (Foto vom Aussichtshügel aufgenommen, Daniela Kleiböhmer)