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Fröndenberg: (Dauerregen – des einen Freud, des anderen Leid) Flussuferläufer, Trauerschnäpper, 13.09.2026, (B.Glüer)

Der lang ersehnte Landregen brachte heute endlich spürbare Wassermengen auf die ausgedörrten Böden. Bis zum Abend fielen im eigenen Garten (Frdbg.-Hohenheide) 18 Liter pro m². In der Vogelwelt kam es zu unterschiedlichen Reaktionen. Bei Frdbg.-Frömern waren 2 rastende Trauerschnäpper wegen der ausbleibenden Fluginsekten vermutlich weniger erfreut. Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede hingegen fiel ein Flussregenpfeifer auf, der auf nasser Wiese endlos viele flugunfähige Insekten aufpickte.

„Not amused“ – einer von zwei Trauerschnäppern im Dauerregen nahe den Bielenbüschen bei Frdbg.-Frömern…, 13.09.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… dieser Flussuferläufer scheint heute einen „Festtag“ zu haben. In emsiger Hektik läuf er ruhelos nahe einem Filterbecken durch angrenzendes Grünland und pickt in endloser Folge immer wieder etwas auf…, 13.09.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
… erst bei der späteren Bildbearbeitung am PC ist zu erkennen, worauf er es abgesehen hat: Eintagsfliegen, die massenhaft im Gras sitzen…, 13.09.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
sie tragen ihren Namen übrigens zurecht, denn alle (117 Arten in Mitteleuropa) leben tatsächlich als Vollinsekt nur 40 Minuten – bis zu wenigen Tagen. Die Larven können zwar eine mehrjährige Entwicklungszeit verbringen (immer im Wasser), synchronisieren ihre letzte Häutung jedoch so, dass die Vollinsekten dann alle gleichzeitig zur Paarung und Fortpflanzung schlüpfen, wofür sie ja nur wenig Zeit haben …, 13.09.2026 (Foto: Bernhard Glüer)




… dieser Flussuferläufer ist jedenfalls aus seiner Sicht „zur rechten Zeit am richtigen Ort“: Zahllose Eintagsfliegen landen in seinem Magen…, 13.09.2026 (Foto: Bernhard Glüer)
…. dieses unscharfe Bild lässt noch erkennen, dass sogar eine im Regen hilflose Großlibelle vespeist wird, 13.09.2026 (Foto: Bernhard Glüer)