Gesehen - Gehört

Kreis Unna/NSG Mühlhauser Mark/Uelzener Heide: Mäusebussard, Sperber, Rotmilan, Kolkrabe, Grauschnäpper, Gartenrotschwanz, Zilpzalp, Fitis, Dorngrasmücke, Star, Rotkehlchen, Mönchsgrasmücke, C-Falter, Grabwespe etc. am 29.08./02.09.2026 (C. Rethschulte)

Auf meiner vormittäglichen Radtour durch das oben genannte NSG im Bereich der Schwertlacke sind mehrere Mäusebussarde zu hören und zu sehen, dazu ein Rotmilan, eine Kolkrabe, zwei Sperber und ein Turmfalke …
…. ebenfalls ein Zilpzalp, Stieglitze, Buchfinken, Grünfinken ….
…. mehrere Grauschnäpper, Eichelhäher, Fitis ….
…. bis zu fünf Gartenrotschwänze ….
…. hier ein weiteres Individuum auf einem abgeernteten Acker ….
…. Dorngrasmücken
…. neben ca. 50 Staren auch ca. zehn Rauch- und Mehlschwalben ….
….. und drei Straßentauben (02.09.26, Fotos: C. Rethschulte).
Bereits vor ein paar Tagen im Garten erneut ein diesjähriges Rotkehlchen ….
…. zwei Mönchsgrasmücken, hier das männliche Exemplar ….
…. ein männlicher Buntspecht (29.08.26, Fotos: C. Rethschulte).
Heute an unserer Wassertränke neben Blau- und Kohlmeisen auch ein Fitis (02.09.26, Foto: C. Rethschulte).
Von Seiten der Schmetterlinge sind anwesend: ein C-Falter, diverse Weißlinge ….
…. ein Kleines Wiesenvögelchen, ein Tagpfauenauge und ein Admiral (02.09.26, Fotos: C. Rethschulte).
Ein paar Tage zuvor zeigte sich diese Grabwespe auf einer Anemonen-Blüte in unserem Garten. Grabwespen (hier wohl die Art Ecteminus sp. aus der Familie der Crabonidae) gehören zu den allernächsten Verwandten der Wildbienen. Von den über 250 Grabwespenarten in Deutschland sind ca. 40% vom Aussterben bedroht. Grabwespen nisten in Sand- und Kiesfugen, z.B. von Gehplatten, oder aber in oberirdischen Hohlräumen, z.B. Totholz. Sie jagen andere Insekten – Fliegen, Mücken, Blattläusen oder Zikaden – betäuben sie mit einem Stich und bringen sie als lebendigen Proviant zu ihren Larven. Adulte Grabwespen, ernähren sich von Blütenpollen und Nektar, helfen bei der Bestäubung und tragen damit zum ökologischen Gleichgewicht bei. Sie leben als friedliche Einzelgänger, bilden kein Volk, verteidigen kein Nest, stechen nur bei direkter Bedrängnis (z. B. wenn sie eingeklemmt werden) und sind somit für den Menschen in der Regel ungefährlich. in Deutschland gibt es ungefähr 250 Arten, von denen 40% auf der Roten Liste stehen (vgl. Grabwespen im Garten, in: wildbienenarten.de; 29.08.26, Foto: C. Rethschulte).