Heute bei unserer 14 km langen Exkursion im Gebiet rund um das Kloster Oelinghausen konnten wir u.a. folgendes beobachten: 1 singender Baumpieper, insgesamt 12 Wiesenpieper (teils ziehend, teils auffliegend aus Rapsfeldern), 1 rufender Kolkrabe, mind. 27 Hohltauben (davon ein großer Trupp von 23 Ex. auf einem unbestellten Acker), 2 singende Fitisse, 24 singende Zilpzalpe, 20 Goldammer (davon >15 singend), 17 singende Mönchsgrasmücken, 7 singende Heckenbraunellen, 7 singende Singdrosseln, 1 singende Misteldrossel, 4 Rotdrosseln, 5 singende Feldlerchen, 1 Tannenmeise, 1 Sumpfmeise, 2 Schwanzmeisen, 1 singender Kernbeißer, 4 rufende Kleiber, 1 unbestimmter Baumläufer, 3 singende Sommergoldhähnchen, 4 Hausrotschwänze (1:2 am Kloster, singend und 1 M am Gut Stiepel singend), 1 Dompfaff, 2 Distelfinken, 7 Bachstelzen, ungezählte Haussperlinge, 7 Stare, 1 Buntspecht, mind. 2 Grünspechte, einzelne Rauchschwalben, einzelne Mehlschwalben (fliegen die Nester an den Klostergebäuden und am Gut Stiepel an), 6 Dohlen, 1 Saatkrähe, 5 Eichelhäher, 1 Sperber, 3 Turmfalken, 2 Mäusebussarde sowie 1 Rotmilan. Für eine Entdeckung entlang unseres Weges hatten wir zunächst keine Erklärung. In regelmäßigen Abständen entdeckten wir etwa in Augenhöhe mehrere rechteckige Gehäuse. Diese waren etwa 30-40 cm lang und an beiden Seiten offen. Dank der Recherche im Internet fanden wir schnell eine Erklärung für diese „Röhren“. Mit ihrer Hilfe kann man unsere 4 heimischen Bilcharten; wie Siebenschläfer, Gartenschläfer, Baumschläfer und Haselmaus nachweisen. Diese neugierigen „Schlafmäuse“ krabbeln durch die offenen Tunnel. Dabei hinterlassen sie ihre Fußspuren (Trittsiegel) auf einem „Tintenkissen“, der in der Mitte des Tunnels platziert ist. In diesem Gemisch aus Öl und Aktivkohle, welches auf einem Stück Papier aufgebracht wird, kann man dann erkennen, ob ein Bilch oder Maus den Tunnel durchquert hat. Jeder dieser 4 Bilcharten hat einen charakteristischen Abdruck der Pfoten. So lassen sich die unterschiedlichen Arten fast sicher bestimmen. Da diese Tunnel mit Nummern versehen waren, sind mindestens über 60 Röhren hier an den Waldrändern, meist an Haselnusssträuchern, angebracht worden.

Spurentunnel am Waldrand nahe des Klosters Oelinghausen. Dieses Gehäuse dient dem Nachweis von Bilchen…….am 11.04.2026 (Foto: Andre Matull)

Die wenigen Mehlschwalben, die bereits aus ihren Winterquartieren zurück gekommen sind, suchen ihre alten Nester an den Gebäuden auf. Hier an einem Haus am Kloster…..am 11.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Gut vertreten rund ums Kloster Oelinghausen ist weiterhin die Goldammer. Hier ein Männchen in seinem Revier…..am 11.04.2026 (Foto: Björn Nikula)

Das Goldammerweibchen lauscht dem gesang des Männchens…..am 11.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Distelfink inmitten der Obstbaumblüte…..am 11.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Auch die Zahl der singenden Mönchsgrasmücken war beachtlich…..am 11.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Insgesamt 5 singende Feldlerchen konnten wir entlang unseres Weges beobachten…….am 11.04.2026 (Foto: Andre Matull)

Grünspecht sucht in der Gänsesblümchenwiese nach Ameisen…..am 11.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Wohl eine Maus entdeckt hat dieser Turmfalke. Blitzschnell stösst er auf die vermeintliche Beute…..am 11.04.2026 (Foto: Gregor Zosel)

Die Turmfalken gehören zum Charaktervogel des Klosters. Hier brüten sie schon seit Jahrzehnten …….am 11.04.2026 (Foto: Andre Matull)
