Heute Morgen rasteten in den Hemmerder Wiesen neben dem bewährten und vielfältigen Arteninventar der letzten Tage – darunter Kiebitz, Tundrasaatgans, Blässgans, Krick-, Pfeif-, Schnatter- und Spießente – weiterhin die beiden Großen Brachvögel sowie 36 Kraniche. Letztere flogen nach einer Störung im Gebiet am späten Morgen in nordöstliche Richtung ab (Mitbeob.: G. Herber-Busch u. B. Nikula).
Auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg (teilweise Mitbeob.: A. Hünting) wurden zeitgleich im Bereich zwischen den beiden Aussichtshügeln u. a. folgende stationäre Vogelarten beobachtet:
62 Kanadagänse, 88 Blässgänse (davon 9 im 2. KJ), 14 Graugänse, 19 Nilgänse, 28 Schnatterenten, 2 Krickenten, 95 Stockenten, ein Kormoran, je 2 Silber- und Graureiher, ein Sperber, eine Wasserralle, eine Gebirgsstelze, 2 Schwarzkehlchen (1,1), 2 Goldammern sowie ungezählte Wacholderdrosseln. Zudem hielten sich dort 4 Höckerschwäne sowie der Kadaver des verunfallten Tieres auf (vgl. Meldung A. Hünting vom 06.02.26), welcher vom Frost konserviert und unberührt an gleicher Stelle verblieben ist.
Darüber hinaus konnte bis 11:00 Uhr ein kontinuierlicher Feldlerchenzug am strahlend blauen Himmel erfasst werden. Ergänzend zu den stationären Blässgänsen sind zudem weitere 224 Individuen anzuführen, die am Vormittag gleichzeitig als mehrere V-Formationen in östliche Richtung über die Kiebitzwiese hinwegzogen. Des weiteren überflogen 12 Kiebitze das Gebiet flach in westliche Richtung.
An beiden Standorten (Hemmerder Wiesen & Kiebitzwiese) waren bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Weißstörche anzutreffen.









