Heute bei unserem letzten Spaziergang in diesen Jahr hatten wir im Waldgebiet der Ostgeithe gleich 3 tolle Beobachtungen. Direkt am Bachlauf ein Kleinspecht direkt vor uns. Für dieses Gebiet für uns eine Erstbeobachtung. Ebenfalls direkt am Weg 1 rufender Schwarzspecht und 1 Mittelspecht. Beide mit Sichtkontakt. Heute für das kommende Jahr gelernt:“ Kamera zu Hause lassen, dann hat man die tollsten Beobachtungen!“ Allen Vogel- und Naturfreunden wünschen wir einen guten Rutsch und für 2026 neben schönen Erlebnissen in der Natur alles Gute, vor allem Gesundheit!
Monate: Dezember 2025
Unna: Kornweihe, Kranich, Stockente, Lachmöwe, Sturmmöwe und Schwarzspecht – 20.12. und 27.12.2025 (H. Knüwer)
In den Hemmerder Wiesen hielt sich am 20.12. längere Zeit eine weibchenfarbige Kornweihe auf, die sich zwischendurch auf den Spitzen einer Hecke niederließ.
Nach dem Temperatursturz vor ein paar Tagen haben die zuvor in großer Zahl in den Hemmerder Wiesen rastenden Gänse und Enten das Gebiet weitestgehend geräumt. Nur sechs Stockenten hielten sich heute auf der nicht zugefrorenen Amecke auf. Die Eisfläche in der Kernzone hat dennoch ein Kranichpaar mit Jungvogel nicht davon abgehalten, hier die Nacht zu verbringen (Mitbeobachter: G. Herber-Busch). Außerdem ca. 45 Lachmöwen mit einzelnen Sturmmöwen gen Osten überhinfliegend sowie ein Schwarzspecht.





Selm, Kranich, 24.12.2025 (Uwe Norra)
Selm, Uhu, 26.12.2025 (Uwe Norra)
Bönen/Hamm: Grünspecht, Eisvogel etc. am 24.12.2025 (C. Rethschulte).
Fröndenberg: Kraniche, 24.12.2025 (I. Zimmermann)
Und sie machten sich auf… Vor einem frostigen Heiligabend noch schnell in hoffentlich wärmere Gefilde: Zwei kleine Trupps Kraniche überflogen heute gegen 10.15 Uhr den Stadtteil Westick Richtung Südwesten.
Fröndenberg: Graureiher TAM, 18.12.2025 (Philipp Korreck)
Am 18.12.25 konnte ich auf der Kiebitzwiese in Fröndenberg Graureiher Tam fotografieren, der anscheinend nach Google Recherche um die 16 Jahre alt ist.
Ich konnte beobachten, wie er sein Futter gegen einen Silberreiher verteidigen konnte.

Kamen: Vogeldaten, 20.12.2025 (Karl-Heinz Kühnapfel)
Im eigenen Garten wenige Vögel: 1 Rotkehlchen, 1 Wintergoldhähnchen, 2 Rabenkrähen, 2 Elstern, 2,1 Amseln im Pfaffenhütchen, 1 Fasan M.
Anbei 2 Amselfotos im Pfaffenhütchen vom 07.11.2025.


Fröndenberg: Hausrotschwanz, Waldschnepfen, Wespenbussardhorst, Biber, Insekt des Jahres `24 u.a., 21.12.2025 (B.Glüer)
Am Tag des Winterbeginns und der Wintersonnenwende (Tage werden wieder länger!) ein kleiner Rückblick auf wenige Highlights der beobachtungsarmen Zeit zurückliegender Wochen. In den Waldgebieten des Stromberges (Frdbg.) konnte heute an zwei unterschiedlichen Plätzen je eine abfliegende Waldschnepfe beobachtet werden. Da Brutnachweise der Waldschnepfe im Kr. UN kaum noch gelingen, trifft man bei uns fast ausschließlich nur noch überwinternde Rastvögel an. Seit dem 26.11. gab es an sieben unterschiedlichen Tagen insgesamt 19 Sichtungen in dieser Region. Immerhin konnten beim ersten Antreffen der Art während einer 4stündigen Wanderung am Stromberg sogar 6 (!) Exemplare gefunden werden.
Ausgesprochen erfreulicher „Beifang“ während vieler Waldwanderungen war außerdem in den jetzt laubfreien Baumkronen die Entdeckung eines Wespenbussardhorstes. In vielen Meldungen des Spätsommers war wegen einer Reihe von Beobachtungen immer wieder vom Brutverdacht eines Paares nahe Frdbg.-Bausenhagen die Rede. Mindestens einmal wurde dieser Verdacht auch durch die Beobachtung von Wabentransport erhärtet. Horstsuchen der letzten Wochen um Bausenhagen blieben jedoch erfolglos. Jetzt gelang eher zufällig gut 3 km entfernt (für Wespenbussarde keine nennenswerte Distanz!) der Fund eines gut erhaltenen Horstes, der offenbar in diesem Jahr erst neu errichtet worden ist und deutlich sichtbar komplett aus belaubten Zweigen besteht.
Im Wassergewinnungsgelände bei Frdbg.-Langschede zeigte sich heute ein überwinternder Hausrotschwanz (m). Schon im vergangenen Winter 2024/25 hatte hier ein männlicher Hausrotschwanz überwintert. Auch zwei Waldwasserläufer überwintern offenbar im Gelände. Sie konnten heute wie auch schon bei zurückliegenden Begehungen angetroffen werden (es kann angenommen werden, dass es sich immer um dieselben Vögel handelt). Ebenfalls bemerkenswert – und in den jetzt vegetationsarmen Ufergehölzen der Ruhr besonders leicht zu entdecken sind im Wassergewinnungsgelände zahlreiche Fraß- und Nagespuren von Bibern. Auch im Hammer Wasserwerk des Fröndenberger Ostens sind auffällige Biberspuren, so dass von mindestens zwei Vorkommen entlang der Ruhr in Fröndenberg ausgegangen werden kann.







NSG Lettenbruch/Bönen: Mittelspecht, Buntspecht, Kleiber, Gimpel, Schwanzmeise, Sumpfmeise, Silberreiher, Wacholderdrossel etc. am 21.12.2025 (C. Rethschulte)




Unna: Rebhuhnkette am 19.12.2025 (U. Becker)
In einem Rapsfeld nahe Haltepunkt Lünern konnte heute eine Rebhuhnkette mit 7 Tieren beobachtet werden. Zwischen der Eisenbahn und der B1 halten sich seit mindestens zwei Jahren regelmäßig Rebhühner auf.
Am 16.12.2025 rief gegen 8 Uhr ein Hahn zwischen Westhemmerde und Hemmerde, ebenfalls aus einem Rapsfeld.

Unna: Höckerschwan, Singschwan, Blässgans, Krickente, Spießente, Stockente und Habicht am 18.12.2025 (H. Knüwer)
In den Hemmerder Wiesen nimmt die Zahl der Wasservögel und die Zahl der anzutreffenden Wasservogelarten stetig zu. So reihte sich heute der Singschwane (mit gleich 3 Individuen – 2 Altvögel, 1 Jungvogel) in die Liste der für das Gebiet erstmalig nachgewiesenen Arten ein. Die Anwesenheit dieses Familienverbandes missfiel einem sich bereits mehrere Tage im Gebiet aufhaltenden Höckerschwanenpaar. Mit gesträubtem Gefieder gingen beide Altvögel auf die Singschwäne los. Diese nahmen es gelassen und flogen lediglich ein Stückchen weiter. Damit schienen dann auch die Kräfteverhältnisse geklärt zu sein.
Mittlerweile rasten zunehmend Blässgänse im Gebiet. Heute waren es mindestens 60. Auch die Zahl der Krickenten ist auf mindestens 30 angestiegen. Eine männliche Spießente war auch heute anwesend. Weit über 200 Stockenten tummeln sich gegenwärtig in der Kernzone.
Eine so große Ansammlung scheint auch Anziehungskraft auf u.a. ein junges Habichtweibchen auszuüben. Dieses versuchte am 12.12. dreimal hintereinander, eine Stockente zu erbeuten, erfolglos. Und auch heute schoss vermutlich dasselbe Weibchen flach über die Entenschar hinweg. Aber anstatt das Gebiet zu verlassen, versammelten sich alle Enten flugs auf engstem Raum in der Mitte der Flachwasserzone. Durch diese Strategie hatte der Habicht auch heute erneut das Nachsehen.









Schwerte: Der fischende Zaunkönig (18.12.2025, P.Krüger; Melder: A.Matull)
Peter Krüger gelang heute eine wahrhaft nicht alltägliche Naturbeobachtung: Er konnte einen Zaunkönig dokumentieren, der einen kleinen Fisch erbeutet hatte.
Was zunächst verblüfft, lässt sich wahrscheinlich durch die enorme Anpassungsfähigkeit dieser Vögel erklären: Obwohl Zaunkönige primär Insekten fressen, suchen sie ihre Nahrung oft in Bodennähe oder an feuchten Uferzonen. Entdecken sie dort im flachen Wasser eine energiereiche Proteinquelle wie winzige Fische oder Kaulquappen, nutzen sie diese Gelegenheit geschickt aus. Ähnliche Sichtungen lassen sich bei gezielter Recherche auch international finden und unterstreichen das opportunistische Jagdverhalten der kleinen Vögel.
In der heutigen Zeit ist es wohl zudem wichtig zu betonen, dass es sich bei den nachfolgend gezeigten Aufnahmen um absolut authentische Dokumente handelt, die garantiert nicht durch künstliche Intelligenz oder andere Mittel manipuliert wurden, sondern das reale Naturgeschehen zeigen.






Unna: Haselblüte, 14.12.2025 (Walter Keitel)
Nachlese zum Sonntag, 14. Dezember: Außergewöhnlich frühe Haselblüte zwischen Hemmerde und Holtum.
NRW/Kreis Unna: Grauammern gesucht, 17.12.2025 (Ralf Joest)
Grauammern im Winter gesucht!
Die Grauammer ist eine typische Art der Agrarlandschaften. In NRW gibt es noch Vorkommen in den rheinischen Börden und der westfälischen Hellwegbörde. Wie viele andere Feldvögel gehört sie bei uns zu den stark zurückgehenden Arten. In jüngster Zeit sind aber in einigen Regionen, wie zum Beispiel der westfälischen Hellwegbörde, leichte Zunahmen erkennbar. Dies betrifft sowohl die Zahl der Brutreviere als auch die Feststellungen von Grauammertrupps im Winter. Da die Art auch den Winter bei uns verbringt, ist sie auf ein ausreichendes Nahrungsangebot angewiesen. Gerne sucht sie daher Vertragsnaturschutzflächen wie Blühflächen, Brachen oder nicht geernetetem Getreide auf. Die Biologischen Stationen der Kreise Bonn-Rhein-Erft, Düren, Euskirchen und Soest führen in der ersten Januarwoche eine abgestimmte Erfassung überwinternder Grauammern in den regionalen Schwerpunktgebieten durch. Darüber hinaus sind aber alle weiteren Winterbeobachtungen der Art aus NRW interessant. Vogelbeobachter_innen werden daher gebeten, in den kommenden Wochen verstärkt auf die Art zu achten und ihre Beobachtungen bei ornitho.de zu melden.

