Posts gespeichert unter 'Aktuell'
Die von der alten Landesregierung geänderten und erweiterten Jagdzeiten reichen offenbar noch immer nicht aus. Im Regierungsbezirk Arnsberg ist die Schonzeit für Ringeltauben aufgehoben worden, die Art kann demnach auch in der Brutzeit bejagt werden. Das läßt auch nichts Gutes für Taubenarten erahnen, die jungen Ringeltauben ähnlich sehen.
Auch für die Rabenkrähen ist die Lage ernst – hier können begründete Ausnahmegenehmigungen zur Aufhebung der Schonzeit beantragt werden, die Obere Jagdbehörde in Düsseldorf entscheidet. Mehr auf der Seite der Unteren Jagdbehörde des Kreises Unna. Werden eigentlich auch Anträge zur Beibehaltung der Schonzeiten angenommen?
Mittwoch, 30. März 2011
Wegen einer Terminüberschneidung mit dem Kreta-Vortrag der AGON Schwerte (D. u. R. Neuhaus) findet das OAG-Treffen am Dienstag, 12.04.2011 um 19.00 Uhr auf der Ökologiestation in Bergkamen-Heil statt (und nicht wie zunächst geplant am 05.04.2011). Die OAG freut sich auf Ihr Kommen, ebenso die AGON.
Samstag, 12. März 2011
Die Vogelwarte Helgoland, Herr Olaf Geiters, hat dankenswerterweise neue Wiederfundmeldungen von im Kreis Unna, Beringer Werner Prünte, bis Ende 2009 beringten und wiedergefangenen Vögeln mitgeteilt. Aufgeführt sind Ringfundmeldungen bzw. Rückläufe aus dem(den) letzten Jahr(en) bis März 2011, einige Funde sind bereits an anderer Stelle veröffentlicht worden:
Fremdfunde von W. Prünte beringter Vögel:

Fremdfunde von Werner Prünte beringter Vögel, Vergrößerung durch Klick auf die Grafik oder `Strg u. +´
Die jetzt mitgeteilten Wiederfundmeldungen der im “Beringungscamp” in Fröndenberg-Frömern während des Herbstzuges mit Gregor Zosel und vielen anderen bis 2009 beringten Vögel geben auch für den Kreis Unna den einen oder anderen Einblick in das sonst weitgehend unbemerkt bleibende Zuggeschehen hauptsächlich der nachtziehenden Arten. Dabei sind auch überregional beschriebene Zugabläufe und Phänomene aus den wenigen lokalen Daten ablesbar:
Entsprechend den Beringungszahlen sind insbesondere Teichrohrsänger als häufig beringte Art wiedergefunden worden. Natürlich in der Hauptabzugsrichtung und in einem Bereich, in dem überdurchschnittlich viele Beringer aktiv sind: Fast alle wiedergefundenen Teichrohrsänger sind westlich bis südwestlich in Belgien kontrolliert worden. In der folgenden Saison immerhin ein Fernfund aus Spanien, 1480 km weiter südwestlich. Von Interesse sind sicherlich auch die beiden Wiederfunde an dem, dem Erstfang folgenden Tag: beide Teichrohrsänger haben auch mit dem Aluzusatzgepäck in einer Zugnacht 188 bzw. 236 km zurücklegen können. Was wäre da ohne Übergewicht erst drin gewesen? Rekordhalter ist übrigens ein in Fröndenberg 1997 aluberingter Teichrohrsänger mit 303 km in einer Nacht. Bezeichnenderweise ist unter den beiden “Expressziehern” auch der einzige (innerhalb einer Saison) wiedergefundene Altvogel – ein Hinweis auf die These, dass “gefiederzerschlissene” Altvögel im Gegensatz zu Jungvögeln mit frischem Gefieder möglichst rasch zur fälligen Mauser ins Winterquartier streben (müssen). Hierfür spricht auch – abgesehen vom möglicherweise nicht erfolgreichen Brutgeschäft – die frühe Rückkehr der 2008 oder 2009 als diesjährig beringten und in 2010 dann als Altvögel wiedergefundenen Teichrohrsänger. Alle drei entsprechend markierten Teichrohrsänger sind als Altvögel ein bis zwei Monate früher als in ihrer Jugendzeit auf dem Weg in das Winterquartier. Der eine 2009 als nicht diesjährig beringte Teichrohrsänger ist in der in der folgenden Saison 2010 nur knapp 2 Wochen später als im Vorjahr unterwegs.
Der einzige wiedergefundene Sumpfrohrsänger, sowohl vom Beringer als auch vom Finder in Belgien als solcher angesprochen (!), zeigt, dass die Art auch aus unseren Längen südwestlich abzieht – bei dieser südostziehenden Art keine Regel. Er ist überdies, nicht überraschend, deutlich früher als fast alle Teichrohrsänger unterwegs und belegt damit seine führende Platzierung beim Ranking “kürzester Aufenthalt im Brutgebiet”.
Ein schöner Hinweis auf die Einflugrichtung der sporadischen Blaumeiseneinflüge, des Einfluges 2008/2009, ist der Wiederfund eines in Fröndenberg beringten und ein Jahr später im Herbst 2009 in Litauen wiedergefangen Vogels (s. a. den Fund des in Braunschweig beringten Tieres im 2. Teil).
Der Wiederfund eines in Fröndenberg als diesjähriges Weibchen auf dem Wegzug beringten Blaukehlchens im Folgejahr in den Rieselfeldern (als Brutvogel?) ermöglichte die im Herbst wohl nicht mögliche Zuordnung zur hiesigen weißsternigen Form.
Greifvögel kommen wohl nur unter persönlicher Aufopferung auf die Wiederfundliste: Sämtliche drei zurückgemeldeten Greife wurden tot gefunden und zurückgemeldet. Neben dem harten Winter 2010 dürften bei den Sperbern wohl auch andere Verlustursachen in Frage kommen.
Wiederfänge fremdberingter Vögel durch W. Prünte:

Wiederfänge fremdberingter Vögel, Finder/Melder Werner Prünte, Vergrößerung durch Klick auf die Grafik oder `Strg u. +´
Besonders beeindruckend unter den im und am Kreis Unna gefangenen fremdberingten Vögeln und vielleicht schon fast wieder Geschichte sind die Wanderungsbelege und Herkünfte dreier Beutelmeisen aus der Lippeaue. Die 2003 bis 2006 an der Kreisgrenze in Hamm gefangenen Vögel sind im Winterquartier in Spanien sowie ein Tier zur Brutzeit in den Niederlanden beringt worden – Wanderungs- und Einwanderungsgebiete scheinen damit erwartungsgemäß im Südwesten bis Westen zu liegen. Warum ist dann die Lippeaue offensichtlich von “Osten” her besiedelt und in den letzten Jahren nach “Osten” hin wieder verlassen worden?
Was im Winter als “unsere” Heckenbraunellen durchgeht, spricht oft wohl nur skandinavisch: Das norwegische Tier hatte sich die alte Ziegelei in Fröndenberg für die Sylvesterfeier ausgesucht.
In Belgien auf dem Wegzug beringte Teichrohrsänger können in der Regel aufgrund der südwestlichen Zugrichtung erst in den Folgejahren in Fröndenberg wieder gefangen werden. Auch hier gilt, dass die dann mehrjährigen Tiere früher unterwegs gewesen sind, als in ihrem ersten Wegzugsjahr (s. o.). Eher unterwegs sind auch die fremdberingten Sumpfrohrsänger, sie fliegen den Teichrohrsängern sozusagen “entgegen”: Hier ist die Reihenfolge entsprechend andersherum: Belgien beringt, ein paar Tage später verstellte schon wieder ein Netz den südöstlichen Zugweg, in Fröndenberg.
Samstag, 12. März 2011
Nachdem auf dem letzten OAG Treffen kein neuer Termin vereinbart wurde, haben sich aus dem Kreis der OAG u. a. B. Glüer, G. Herber-Busch, I. Jädtke, U. Norra, G. Zosel um eine Wiederaufnahme der Treffen bemüht. Erfolgreich! Am 12.04.2011 findet nun eine neue OAG Versammlung an altbekannter Stätte und Uhrzeit statt.
Vorläufige Tagesordnung des OAG-Treffens am 12.04.2011, 19.00 Uhr auf der Ökologiestation in Bergkamen-Heil, weitere Beiträge sind willkommen:
1. Standortbestimmung der OAG – Wie geht es weiter?
2. Organisation der zukünftigen Treffen
3. Weiterleitung von Anfragen an Fachleute
4. Formaler Aufbau einer Beobachtungsmeldung
5. Sonstiges
6. Lichtbildervortrag
Freitag, 25. Februar 2011
Einen schnellen und umfassenden Überblick über Topographie, Luftbilder, Gewässer, Verwaltungsgrenzen und vieles mehr bietet neben dem Eingangsportal Geoservice des Kreises Unna auch das Portal GeoServer der Landesverwaltung NRW bzw. GeoServer NRW. Hermann Knüwer wies jetzt auf die vielfältigen Möglichkeiten der (landesweiten) Recherche über diese Webseite hin.
Und noch ein weiterer Zugang zu den Geodaten des Landes über das Geoportal NRW unter https://www.geoportal.nrw.de/application-geoviewer/start/index.php.
Sonntag, 20. Februar 2011
Mit der Kamera gingen Dr. Janine und Herbert Teuppenhayn auf Entdeckungsreise und stellten fest: selbst in einem recht kleinen Garten lässt sich eine erstaunliche Vielfalt beobachten. In der Ausstellung Naturfotografien – Fotografische Beobachtungen im Garten – der Volkshochschule Kamen-Bönen präsentiert das Ehepaar Teuppenhayn vom 6. März bis zum 24. Mai 2011 Bilder von Pflanzen und Tieren, die beide in ihrem eigenen Garten aufgenommen haben. Zur Eröffnung dieser Ausstellung am Sonntag, 6. März 2011, um 11.30 Uhr im Kulturzentrum Alte Mühle in Bönen wird herzlich eingeladen. Zur Ausstellung gibt es einen ergänzenden Vortrag am Montag, 21. März 2011, um 20.00 Uhr. Im Kulturzentrum Alte Mühle wird Dr. Janine Teuppenhayn den Garten und seine gestalterischen Elemente vorstellen, die speziellen Aufnahmetechniken näher erläutern und weitere Bilder von den vielfältigen tierischen Besuchern zeigen. Die Ausstellung ist vom 6. März bis zum 24. Mai 2011 im Kulturzentrum Alte Mühle zu sehen.
Am Eröffnungstag ist die Ausstellung nur während der Eröffnungsveranstaltung von 11.30 bis ca. 14.00 Uhr zu sehen. Die Öffnungszeiten des Kulturzentrums Alte Mühle
montags – donnerstags 8.30 – 12.00 und 14.00 – 16.00 Uhr und freitags 8.30 – 12.00 Uhr. Der Zugang zum Ausstellungsraum kann freitags durch Trauungen und an anderen Tagen eventuell auch durch Veranstaltungen der VHS erschwert sein.
Sonntag, 20. Februar 2011
Das Zeitungsportal “Der Westen” der WAZ Mediengruppe hat auf seiner Bergkamener Lokalseite im Internet am 16.02.2011 die ablehnende Stellungsnahme des Vorsitzenden des NABU-Kreisverbands Bernd Margenburg zum Dinopark Bergkamen eingestellt.
Ebenfalls findet sich dort unter dem Datum vom 08.02.2011 der Artikel “Große Zustimmung für den `Dino-Park´” von Heino Baues. Die Überschrift des Artikels bezieht sich unter anderem auf die von der Zeitungsgruppe an gleicher Stelle angebotene Online-Umfrage zum geplanten Dino-Park in Bergkamen-Rünthe. In der schnelllebigen Online-Zeit haben es journalistisch bearbeitete Beiträge naturgemäß manchmal nicht leicht, mit den Entwicklungen von Stimmungen Schritt zu halten . . .
Auch für OAG-Leser besteht die Möglichkeit, zu dem Tourismuskonzept in einem bisher der sanften Erholung und der Natur vorbehaltenen störungsarmen Bereich im Kreis Unna Stellung zu beziehen, hier geht es zum “Wahlschein” auf der Artikelseite (rechte Spalte). Um sich nur das Ergebnis der Abstimmung anzuschauen ohne ein Votum abzugeben, genügt ein Mausklick auf den Button “Abstimmen”. Es besteht auch die Möglichkeit, nach vorheriger Registrierung einen Kommentar zum Artikel abzugeben und damit die engen Grenzen der Drei-Zeilen-Umfrage zu verlassen.
Mittwoch, 16. Februar 2011
Was vorgestern noch wie Science Fiction klang, ist gestern (2010) bereits Wirklichkeit gewesen: Die Kartierung und Meldung einer (Vogel-) Beobachtung vor Ort direkt in ein Datenbankarchiv über das Mobiltelefon. Zumindest für iPhone-Besitzer ist dies mit kostenlosen Zusatzprogrammen bereits jetzt möglich – und läßt uns erahnen, wie wir in wenigen Jahren möglicherweise im Gelände unterwegs sein werden. Die schöne neue Kartiererwelt mit dem großem Bruder ist jetzt schon in einem netten Filmchen auf der Internetseite des Artenfinder-App-Auftraggebers, des Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz zu bestaunen, und auch für Naturgucker.de gibt es ein App zur einfachen Verortung und Meldung von Beobachtungsdaten.
Zum Artenfinder-App schreibt das Ministerium:
“Artenfinder
Neuartige Handy-Anwendung verändert Kartierung von Tieren und Pflanzen in Rheinland-Pfalz grundlegend
Eine der Grundlagen für den Schutz der Biodiversität ist das Wissen darüber, wo welche Arten vorkommen. Auch für Planungen und Genehmigungen ist die rechtzeitige und sichere Kenntnis über das genaue Vorkommen der Arten notwendig, damit die Verfahren effizient durchgeführt werden können. Durch den Einsatz des neu entwickelten „Artenfinders“ mittels I-Phone wird die Erfassung und Bereitstellung von Naturschutzdaten jetzt deutlich vereinfacht und weiter verbessert.
Der Artenfinder ist eine gemeinsam entwickelte mobile Anwendung der GeoMobile GmbH, der processware GmbH (beides Gründungen der Fraunhofer-Gesellschaft) und des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums für das iPhone. Ehrenamtliche Naturschützer ebenso wie amtlichen Stellen können damit Artenvorkommen im Gelände lagegenau aufnehmen, fotografieren und auf Knopfdruck nach europäischem Standard für die zentrale Datenbank der Naturschutzverwaltung überspielen. Dafür nutzt das Mobiltelefon nicht nur einen Kompass und GPS, sondern verfügt gleichzeitig über eine vollständige Artenliste. Nach Überprüfung werden die mit dem „Artenfinder“ erzeugten Artendaten den kooperierenden ehrenamtlichen Naturschützern und den Naturschutzverwaltungen unmittelbar aus der amtlichen Datenbank für ihre IT-Systeme bereitgestellt.
Nachdem die Machbarkeitsstudie abgeschlossen wurde, folgt nun ein 2-monatiger Praxistest durch Fachleute. Die Markteinführung des „Artenfinders“ ist für Anfang 2010 geplant. Dann können vor allem ehrenamtliche Naturschützer ohne besondere IT-Kenntnisse qualitativ hochwertige Datenerfassungen durchführen.
Bereits im Oktober hatte das rheinland-pfälzische Umweltministerium mit den beiden Naturschutzverbänden NABU und POLLICHIA eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Darin wurde festgehalten, die Qualität und Aktualität amtlicher Artendaten zu verbessern und auch dem ehrenamtlichen Naturschutz zur Verfügung zu stellen.”
Mal sehen, wie sich die NRW-Datenfischer da positionieren.
Freitag, 04. Februar 2011
Auch die neue Ornithologische Arbeitsgruppe für den Kreis Paderborn und die Senne hat jetzt eine Internetseite zur Meldung von Vogelbeobachtungen freigeschaltet, dazu schreibt die Gruppe:
“Auf einer neuen Plattform können Sie interessante Vogelbeobachtungen aus dem Kreis Paderborn und der Senne melden. Die Plattform wurde initiiert durch die neue Ornithologische Arbeitsgruppe. Sie soll den Austausch unter den Vogelkundlern fördern und zur Dokumentation von Entwicklungen in der Vogelwelt beitragen.”
Da können wir nur viel Erfolg und viele eingehende Beobachtungen wünschen!
Donnerstag, 20. Januar 2011
Die Münsteraner Vogelbeobachter haben mal wieder ganze Arbeit geleistet – und ihre über das Jahr 2009 hinweg auf www.msorni.de gesammelten Beobachtungen zu einem tollen Sammelbericht verarbeitet. Dazu schreiben sie auf ihrer Internetseite:
“Im Laufe des Jahres 2009 landeten fast 3000 Datensätze in der MSOrni Datenbank. Sie entstammen den ungefähr 500 Meldungen, die über unsere Mailingliste msorni@yahoogroups.de und beobachtung@msorni.de eingingen. Basierend auf diesen Daten informiert der Ornithologische Jahresbericht für Münster 2009 über das Auftreten ausgewählter Arten im Stadtgebiet und näherer Umgebung. Der Bericht kann als PDF-Datei in zwei Versionen heruntergeladen werden.”

Ornithologischer Jahresbericht für Münster 2009, 15.01.11 Quelle: www.msorni.de
Der Jahresbericht steht unter www.msorni.de zum Download bereit.
Sonntag, 16. Januar 2011
Mit dem 15.01.2011 endet für Stockenten, Waldschnepfen und Fasanen die Bejagung bis zum Herbst, die jagdbaren Gänse dürfen noch bis zum 31.01.2011 weiter bejagt werden, Lachmöwen und Silbermöwen bis zum 10.02.2011. Höckerschwäne, Blässhühner, Tauben und Rabenkrähen sind noch bis zum 20.02.2011 frei und die Elster ist als letzter hiesiger Gefiederter noch bis zum 28.02.2011 dran.
Samstag, 15. Januar 2011
Die OAG Kreis Unna hat sich in den letzten Jahren auch am Projekt “Atlas Deutscher Brutvogelarten” (ADEBAR) beteiligt und die Topographischen Karten (TK 25) Lünen, Unna und z. T. Menden kartiert. Als Kartierer sind – z. T. durch ihre Mitarbeit am Brutvogelatlas für den Kreis Unna – die folgenden Damen und Herren beteiligt gewesen, die einen verbilligten Atlasbezug genießen können:
TK 4311 Lünen: Friedrich Angerstein, Udo Bennemann, Klaus Böhm, Wolfgang Borchardt, Siegfried Feuerbaum, Jürgen Hundorf, Klaus Klinger, Volker Koralewski, Benno Kriegs, Jan Ole Kriegs, Karl-Heinz Kühnapfel, Alexander Mack (+), Bernd Margenburg, Horst Napierski, Rolf Ohde, Heinz-Joachim Pflaume, Thorsten Prall, Werner Prünte (+), Falko Prünte, Manfred Scholz, Nina Windisch
TK 4412 Unna: Karl-Heinz Albrecht, Martin Baumgart, Matthias Baumgart, Samuel Bienengräber, Karl-Heinz Böckenkemper, Jens Brune, Malte Busch, Josef Cornelissen, Daniel Doer, Dirk Ebbing, Gerhardt Eckhardt, Michael Freese, Bernhard Glüer, Wolfgang Hempel, Gisbert Herber-Busch, Karl-Heinz Kühnapfel, Klaus-Bernhard Kühnapfel, Götz-Heinrich Loos, Wolfgang Marth, Helga Marth, Peter Mühlhaus, Werner Prünte (+), Falko Prünte, Sandra Rentsch, Konrad Roggenbuck, Ulla Scharfenberg, Christa Schickert, Jörg Schlusen, Klaus Stimpel, Christian Stimpel, Helmut Thomas, Hannelore Thomas, Brigitte Willemsen, Hans-Georg Willemsen, Gregor Zosel, Fabian Zosel, Sabine Zosel
TK 4512 Menden: Margret Bock, Arno Bock (+), Jens Brune, Michael Freese, Bernhard Glüer, Helga Luther, Harald Maas, Heike Niemand, Werner Prünte (+), Falko Prünte, Gregor Zosel, Fabian Zosel, Sabine Zosel
Jetzt ist die Fertigstellung des Gemeinschaftsprojektes auf Bundesebene in Sicht. Christoph Grüneberg schreibt für den Projektträger DDA dazu:
“Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am ADEBAR-Projekt,
nach fünf – dank Ihrer Unterstützung – erfolgreichen Kartierungsjahren und einer intensiven Aufbereitung und Auswertung ist es nun soweit: Die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und der DDA freuen sich, das Erscheinen des Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) für den Sommer/Herbst 2011 ankündigen zu dürfen.
Um die Fertigstellung und Herausgabe des bundesweiten Atlaswerkes zu unterstützen, können Sie sich jetzt ein Exemplar zum Vorzugspreis sichern. Das Buch wird im Handel 98,00 € kosten. Als Mitarbeiter können Sie sich ein Exemplar zum Preis von 39,90 € zzgl. Lieferkosten sichern. Der Subskriptionspreis beträgt 69,90 € zzgl. Lieferkosten.
Die Bestellung ist ganz einfach mit Hilfe des angehängten Formulars möglich. Weitere Informationen zur Vorbestellung finden Sie auf der DDA-Webseite.
Herzliche Grüße im Namen des Atlas-Teams NRW,
Christoph Grüneberg”
Zum Thema Sammelbestellung durch die OAG schreibt der DDA: “Sammelbestellungen sind leider nicht möglich, da jedes Buch speziell einzeln verpackt ist, sodass für jedes Buch Protokosten anfallen.” Bitte nutzen Sie also bei Interesse den angehängten Flyer bzw. die Bestellmöglichkeit über die DDA-Webseite.

Subskriptionsaufruf ADEBAR durch den DDA

Subskriptionsaufruf ADEBAR durch den DDA
Für diejenigen, die darüberhinaus noch als Artpaten für eine Art den aus dem Gesamtwerk ausgekoppelten NRW-Atlanten unterstützen wollen, schreibt Christoph Grüneberg:
“Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Atlasprojekt, liebe Vogelkundler in NRW!
Im Herbst 2011 wird der erste nordrhein-westfälische Brutvogelatlas erscheinen – ein Meilenstein in der Geschichte der Vogelkunde in NRW!
Grundlage für dieses einzigartige Projekt sind 90.000 Datensätze von 192 Brutvogelarten, die von 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in etwa 40.000 Stunden ehrenamtlich erhoben wurden.
Als Privatperson, gemeinnützige Organisation oder Unternehmen haben Sie jetzt die Möglichkeit, Artpate zu werden. Damit helfen Sie uns, das ehrgeizige Projekt zu einem erfolgreichen Ende zu führen. Als Dankeschön verewigen wir Ihren Namen und ihr Logo in einem Artkapitel Ihrer Wahl.
Wie Sie Artpate werden, erfahren Sie auf unseren Internetseiten. Entscheiden Sie sich rasch, für welche Art Sie im Atlas als Pate erscheinen wollen, denn in den Artkapiteln können aus Platzgründen nur die ersten fünf Paten genannt werden. Es gilt einzig: Die Spendenhöhe sollte mindestens 100 Euro (Privatperson), 300 Euro (gemeinnützige Organisation) bzw. 500 Euro (Unternehmen) betragen.
Die NWO würde sich freuen, wenn auch Sie auf diese Weise den Atlas unterstützen. Zögern Sie nicht und sichern sich jetzt die Patenschaft für Ihre Lieblingsart!
Herzliche Grüße im Namen des Atlas-Teams NRW,
Christoph Grüneberg”
Samstag, 01. Januar 2011
Zur aktuellen Diskussion um die Gänse am Horstmarer See (siehe auch das Protokoll des letzten OAG-Treffens) erreichte uns der Leserbrief von Volker Heimel an die Lokalredaktion der Ruhrnachrichten:
“Leserbrief zu “Kanadagänse verschmutzen den Horstmarer See”, 30.12.2010
Sehr geehrte Damen und Herren der Lokalredaktion,
zu meinem Bedauern las ich Ihren Artikel über “Gänse” am Horstmarer See. Selten habe ich einen derartig schlecht recherchierten Bericht in den Händen gehalten. Lassen Sie mich vorweg bemerken, dass ich als Dortmunder Umweltpreisträger den See oft und ern zum Baden und zur Vogelboebachtung nutze. Der Seepark ist im östlichen Ruhrgebiet beispielhaft für ein nahezu harmonisches Miteinander von Mensch und Natur. An kaum einem weiteren Ort wird Kindern und Erwachsenen die Natur nahe gebracht. Sie sehen den Schwan aus nächster Nähe, freuen sich über die Jungen, erleben die Adoption einer Gans in eine Schwanenfamilie, schwimmen zusammen mit den Gänsen. Dies ist nicht romantische Verklärung, sondern umwletpädagogische Realität. In diesem Zusammenhang wird über Gänse berichtet. Es werden Vögel auf dem zugefrorenen See gezeigt, nur dies sind keine Gänse, sondern Lachmöwen. Die großen Anzahlen der am sonst zu beobachtenden Gänse treten nicht ganzjährig auf. Ein Mißverständnis der Berichterstattung, die in diesem Fall keineswegs neutral ist. Glücklicherweise hat sich der See zu einem der wichtigsten Rast- und Mauserplätze für Gänse, Enten und Möwen im östlichen Ruhrgebiet entwickelt. Dies sollte auch so bleiben, wollte man nicht in barbarische Zeiten der Mobilmachung gegen den vermeintlichen Feind Gans zurück fallen. Nebenbei bemerkt, der See hat auch schon Todesopfer gefordert, aber nicht
durch Gänse, sondern durch Alkohol und ein Kunstwerk, welches zum Klettern animierte. Wo war damals die Stadtverwaltung ? Ihre fachlich ungeeignete Recherche besagt, Kanadagänse seien keine Zugvögel. Soetwas kann nur ein absoluter Laie behaupten, der sich nicht die Mühe macht, die Anzahl der dort rastenden Gänse zu zählen. Da Ihr Autor aber eine Gans nicht von einer Möwe unterscheiden kann und sie alle in einen Topf wirft, kann ich hiermit wohl an der Qualität Ihrer Zeitung zweifeln und dies öffentlich.
Abgesehen davon hat noch niemand es gewagt, einen Abschuß von Hunden und Katzen zu fordern. Erstere verkoten das Ufer ebenfalls, Letztere verseuchen Kinderspielplätze mit Sarcocystis- und Toxoplasma-Keimen. Die bei weitem größte Gefahr am Horstmarer See geht aber von Glasscherben aus, welche auf das Konto der Droge Alkohol gehen.
Ich grüße Sie herzlich und wünsche mir für spätere “Berichterstattungen” eine genauere und fachlich korrekte Recherche. Ich wünsche Ihrer Zeitung einen guten Jahreswechsel und Erfolg im nächsten Jahr.
Volker Heimel, 2-facher Umweltpreisträger der Stadt Dortmund”
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Die BUND-Kreisgruppe Minden-Lübbecke hat Stellung zur Position ihres Landesverbandes und der GRÜNEN bezogen, die den Ausbau regenerativer Energien vorantreiben wollen – offenbar ohne die wenigen noch bestehenden Restriktionen aus Gründen des Natur- und Vogelschutzes beibehalten zu wollen:
“Liebe BUND-MitstreiterInnen, liebe Naturschützer,
die GRÜNE Landesregierung hat ihre Leitlinien für ihre Klima- und Umweltpolitik veröffentlicht [(s. NRW-GRÜNE)]. Alle Abstandsempfehlungen sollen – da willkürlich – fallen, und Windkraftanlagen sollen auch in Wäldern gebaut werden dürfen. Und beim Repowering sollen alle Höhenbegrenzungen fallen – natürlich ohne jede weitere Überprüfung. Das entspricht auch der aktuellen NRW-BUND-Position, nach der selbst Vogelschutzgebiete keine Tabu-Bereiche mehr sind (s. hier).
Auch dürfen wir uns wahrscheinlich darauf einstellen, dass nicht die Windkraftbetreiber die Umweltauswirkungen beweisen müssen, sondern dass vielmehr wir die Schädlichkeit einer WKA an einem bestimmten Standort beweisen dürfen (Stichwort: Ausweitung der priveligierten Vorhaben).
Demgegenüber hat der NABU vor einigen Wochen ein sehr differenziertes Positionspapier zum naturverträglichen Ausbau regenerativer Energien beschlossen, mit dem der NABU bei aller Notwendigkeit für eine Energiewende auch klar für den Schutz von Natur und Landschaft eintritt.
Wir, der BUND Minden-Lübbecke, fordern den BUND-Landesverband auf, sich diesen NABU-Positionen anzuschließen und wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Menschen im BUND, denen das “N” im Namen etwas bedeutet, sich uns anschließen würden.
Bitte schickt diese Mail an alle Natur-Interessierten, die noch nicht im Verteiler sind,
mit besten Grüßen,
Lothar Schmelzer für
BUND Minden Lübbecke
32423 Minden Blücherstr. 1 ”
Schließen wir uns an!
Montag, 22. November 2010
Jens Brune weist – als einer der Autoren – auf die vom Komitee gegen den Vogelmord, dem NABU und der NWO herausgegebene und sehr lesenswerte Broschüre “Greifvogelverfolgung in NRW” hin. Gedruckte Exemplare können kostenfrei in der Geschäftsstelle des Komitees angefordert werden, einfach per kurzer Mail an info@komitee.de. Per Download erhalten Sie die Broschüre auch hier!

Illegale Greifvogelverfolgung - Handreichung zum Schutz der heimischen Greife
Freitag, 19. November 2010
Programm der Greifvogel AG der NWO für den 14.11.2010 im Naturfreundehaus in Schwerte:
Beginn 10.00 Uhr
1. Vorstellung der Ergebnisse 2010
2. Mitglieder/Kartierer für die AG Greifvögel werben (Christian Tunk)
3. Vorstellung des Gebietes 4511 Schwerte (AGON Schwerte)
4. 22 Jahre Greifvogelforschung in Ostwestfalen – jedes Jahr Überraschungen (Prof. Dr. Oliver Krüger)
5. Weiteres zum telemetrierten Wespenbussard in Holland – Unterschied in Raumnutzung und Teilung der Brutversorgung bei Weibchen und Männnchen (Jan van Diermen/ Stef van Rijn)
6. Nahrungsökologie und Populationsentwicklung des Rotmilans in Belgien (Stef van Rijn/ Paul Voskamp)
7. Bleivergiftungen beim Seeadler (Dr. Oliver Krone, Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research)
8. MTB 4412 Unna 33 Jahre Bestandserfassung des Rotmilans (Jens Brune)
Die Aufzählung entspricht nicht unbedingt der wirklichen Reihenfolge der Vorträge.
Das Ende der Veranstaltung liegt gegen 16.30 Uhr. Es wird eine Mittagspause von ca. 1 h geben.
Naturfreundehaus in Schwerte, Waldstrasse 30
Samstag, 13. November 2010
Mit dem 01. November ist es für die Graugans (zum dritten Mal in diesem Jahr) und die Kanadagans wieder soweit: Die winterliche Jagdzeit beginnt. Erst nach dem 31. Januar 2011 kehrt wieder Ruhe ein. Die Naturschutzverbände und die OAG lehnen die Jagd auf diese Arten seit der Einführung der neuen Jagdzeiten bzw. der Aufnahme als jagdbare Arten ab. Auch für Höckerschwäne, Ringeltauben, Türkentauben ist die Jagdzeit eröffnet und dauert dann sogar bis zum 20. Februar 2011.
Montag, 01. November 2010
Der DDA weist auf die Möglichkeit hin, den ADEBAR-Brutvogelatlas zum Mitarbeiterpreis vorzubestellen:
“Nach vier erfolgreich abgeschlossenen Kartierungsjahren und einer intensiven Aufbereitung und Auswertung der Ergebnisse ist es nun soweit. ADEBAR landet!
Die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und der Dachverband Deutscher Avifaunisten freuen sich, die Erscheinung dieses für Deutschland einzigartigen Gemeinschaftswerkes für den Sommer/Herbst 2011 ankündigen zu dürfen. [mehr]
Altas Deutscher Brutvogelarten. Herausgegeben durch die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und den Dachverband Deutscher Avifaunisten. Format ca. 24,5 x 32,5 cm, gebunden, durchgehend 4-farbig, pro Brutvogelart (meist) eine Doppelseite mit Verbreitungskarte und Text sowie Illustration von Paschalis Dougalis, einführende Kapitel, Literaturverzeichnis, Namen aller Mitarbeiter, ca. 700 Seiten, Gewicht ca. 3,0 kg, Versand in speziellem Versandbehaälter. Der Preis im Buchhandel wird 98,00 € betragen.
Als aktiver Mitarbeiter am Projekt ADEBAR bzw. dem Monitoring häufiger Brutvögel können Sie jetzt ein Exemplar zum Mitarbeiterpreis von 39,90 € (zzgl. Portokosten in Höhe von 4,10 €) bestellen. Daneben können Sie die Fertigstellung und Herausgabe des Atlaswerkes durch Ihre Subskription unterstützen und erhalten dadurch das Atlaswerk zum Vorzugspreis von 69,90 € je Exempl. (zzgl. Portokosten je Exempl. von 4,10 €)
Bei Interesse speichern und drucken Sie bitte die PDF-Datei und schicken Sie sie ausgefüllt an den Dachverband Deutscher Avifaunisten. Die Adresse lautet:
Thomas Thissen
Dachverband Deutscher Avifaunisten e.V.
An den Speichern 4a
48157 Münster”
Sonntag, 31. Oktober 2010
Michael Schmitz und Christoph Grüneberg weisen auf den erschienenen Monitoring-Rundbrief 2/2010 des DDA hin:
“Der Herbstzug ist in vollem Gange und allerorten ziehen Drosseln, Finken, Pieper und Tauben; die Ankunft der nordischen Schwäne und Gänse ist nicht zu übersehen bzw. -hören. Doch nicht nur in der Vogelwelt ist derzeit viel unterwegs, auch in der Avifaunistik hierzulande ist „ordentlich Zug drin“, wie am umfangreichen aktuellen Monitoring-Rundbrief des DDA deutlich wird.
Wir berichten über den aktuellen Stand bei ornitho.de, für das Anfang Oktober im Rahmen der DO-G-Tagung auf Helgoland eine erste Version vorgestellt wurde und deren Funktionsfähigkeit von Tag zu Tag wächst. Ein ausführlicher Bericht beschäftigt sich mit dem ADEBAR-Projekt, das in die Abschlussphase geht und für das bereits fast 500 Artpatenschaften geschlossen wurden. Es geht um die Zaunammer in Rheinland-Pfalz, wo eine Arbeitsgruppe um Ulf Janz durch intensive Kartierungen zu erstaunlichen Erkenntnissen über den derzeitigen Brutbestand kam. Wir steigen mit Ingo Rösler und Stefan Stübing auf den stillgelegten Posthof, wo fernab der Küste drei Großmöwenarten zur Brut schritten. Wir blicken auf die bundesweite Rotmilan-Kartierung 2011, lassen uns von Alexander Mitschke begeistert von der Tagung des European Bird Census Council erzählen, gehen mit Wilfried Knief und Christoph Grüneberg der Frage nach den Auswirkungen des vorangegangenen überdurchschnittlich kalten und vor allem schneereichen Winters auf den Graureiher-Brutbestand in Schleswig-Holstein nach, schauen mit Axel Degen und Kees Koffijberg auf den Bruterfolg von Gänsen und Schwänen im Jahr 2009, beleuchten mit Thomas Heinicke die Rastbestandsentwicklung der Weißwangengans in Deutschland und fragen uns wie streng und schneereich der Winter 2009/10 im langjährigen Vergleich nun eigentlich war.
Kurzum, es sollte eigentlich für jeden an der Vogelwelt Interessierten etwas dabei sein. Der Rundbrief 2/2010 steht in verschiedenen Auflösungen auf der Internetseite des DDA unter www.dda-web.de zur Verfügung.
Viel Lesevergnügen und einen spannenden Herbstzug wünscht im Namen des DDA-Teams
Christoph Grüneberg”
Sonntag, 31. Oktober 2010
Aus der Nachlese der DO-G-Tagung berichtet Ralf Aumüller:
“Auf dem indischen Subkontinent kam es in den vergangenen fünfzehn Jahren zu einem katastrophalen Geiersterben. Drei Arten sind inzwischen fast ausgestorben. Im Jahr 2004 erkannten US-amerikanische Wissenschaftler die Ursache: der Wirkstoff Diclofenac, worüber wir an anderer Stelle schon einmal informierten. Ein neuer Schnelltest soll nun die indischen Geier vor dem Aussterben retten.”
Was das mit uns zu tun hat? http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=10429”
Sonntag, 31. Oktober 2010
Ralf Aumüller von der DO-G weist im Nachgang der zur zurückliegenden DO-G-Tagung auf die Möglichkeit hin, den italienischen Vogelzugatlas kostenlos aus dem Internet herunterzuladen:
“Da passt es nur zu gut, dass uns unser korrespondierendes Mitglied Dr. Fernando Spina auf eine Möglichkeit zum kostenlosen Download des italienischen Vogelzugatlas hingewiesen hat. Unter
http://www.isprambiente.it/site/it-IT/Pubblicazioni/Pubblicazioni_di_pregio/Documenti/atlante_migrazione_uccelli.html#Sommario
steht das Werk nebst ausführlicher, englischsprachiger Zusammenfassung aller Artkapitel für Sie bereit.”
Sonntag, 31. Oktober 2010
Karl-Heinz Kühnapfel zeigt vom 28.10. bis 05.12.2010 auf der Ökologiestation in Bergkamen-Heil, Westenhellweg 110, Farbfotografien zu verborgenen und oft übersehenen Schönheiten unserer Natur. Im Vordergrund steht die Makrofotografie von Pflanzen und Insekten, aber auch Landschafts- und natürlich auch Vogelbilder werden präsentiert. Eröffnet wird die sehenswerte Ausstellung am 28.10.2010 um 19.00 Uhr durch den Fotografen!

Verborgene (Natur-)Schönheiten, Ausstellung in der Ökologiestation vom 28.10. - 05.12.2010 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Nach Hinweisen aus der Fröndenberger Bevölkerung ist die Ortsgruppe Fröndenberg des Naturschutzbundes in Sachen Vermeidung von Glasscheiben-Vogelschlag aktiv geworden. Wolfgang Schuhmacher hat an den gläsernen Wartehäuschen im Stadtgebiet allein 300 Vogelschlagopfer zählen können. Der NABU hat darauf hin die Stadtverwaltung um Abhilfe gebeten. Zusammen mit der Herstellerfirma wird derzeit nach Möglichkeiten gesucht, das Problem kostengünstig und ästhetisch hinnehmbar zu entschärfen. Damit greift der NABU das seit Jahren von Jörg Schlusen und Volker Heimel beharrlich vorgetragene Thema der hohen Vogelschlags-Opferzahlen an Glaswänden auf. Der Hellweger Anzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom 22.10.2010 darüber:

Hellweger Anzeiger vom 22.10.2010
Dienstag, 26. Oktober 2010
Markus Hubatsch hat am 12.10.2010 über den NWOrni-Verteiler darauf hingewiesen, wo und wie lange der besenderte Schelladler Tönn in Westfalen verweilt hat. Auf seiner – dank der toll aufbereiteten Birdmap-Internetseite nachvollziehbaren – Reise ins Winterquartier ist Tönn am 07./08.10.2010 mit großer Wahrscheinlichkeit auch über den Kreis Unna geflogen (Werne-Lünen-Dortmund?).
“Hallo zusammen,
auch wenn der Adler längst weg ist, muss ich auch noch was wichtiges loswerden, was Thomas Traill herausgefunden hat:
“Das gibt es jetzt aber wirklich nicht! Es ist ja schwer, Tönn zu finden, wenn er hunderte Meter hoch über Deutschland zieht, aber nicht, wenn er
–wunderbar auf der Seite von Urmas Sellis nachvollziehbar– vom 7. bis 9.10. im Hildener Stadtwald übernachtet.
Warum hab ich nicht vor vier Tagen ins GBN-Forum geguckt?? ARGH!!! … Am 6. 10. übrigens in NRW-Nordost zwischen Herbern (Kreis Coesfeld) und Drensteinfurt (Kreis Warendorf). Gestern leider bereits in Frankreich, knapp S der Belgischen Grenze.” (vogelmeldung.de)
Viele Grüße aus Münster
Markus”
Dienstag, 26. Oktober 2010
“Freiheit” von Jonathan Franzen – familiäre Belletristik in bewegten Zeiten von und für Ornithologen in diesem Herbst, auch wenn die Paläarktis und insbesondere der Kreis Unna ein wenig zu kurz kommen . . .
Donnerstag, 14. Oktober 2010
Der NABU Dortmund in Person von Dr. Erich Kretzschmar hat dankenswerter Weise Stellung zur Verfolgung von Kanadagänsen in der Nachbarstadt genommen. Der in der Lokalzeit Dortmund vom WDR ausgestrahlte Beitrag ist derzeit noch in der Mediathek zu sehen. Das Thema Kanadagänse wird auch im Kreis Unna diskutiert – und war bereits auf Anregung von Bernd Margenburg ein Thema des letzten OAG-Treffens.
Donnerstag, 16. September 2010
Nach der Kollision von 2 Eisvögeln an einer der gefährlichsten Vogelfallen Westfalens in Dortmund bitten wir um die Beachtung des folgenden landesweiten Aufrufs während dieser Zugzeit:
Wer meldet Vögel, die vor das Fenster geflogen sind?
Zu melden: Ort, Datum, Digitalfoto des Vogels, eventuell Foto des Fensters.
Zu senden an: Volker.Heimel@gmx.de / J.Schlusen@web.de / hans.schmid@vogelwarte.ch
Eine Auswertung der erhobenen Daten werden wir im Netz (Handybirds.de/gesehen Do/naturforum und oagkreisunna.de) einstellen.
Donnerstag, 09. September 2010
Auf einen interessanten und sehenswerten Kurzbeitrag zum Leid und Freud des Kiebitzes des WDR-Fernsehens, OWL-Fenster, hat H. Knüwer hingewiesen, mehr unter WDR OWL.
Noch mehr zum Thema Rote Liste vom gleichen Sender . . .
Mittwoch, 04. August 2010
Mit dem 1. August geht es wieder los: Am Südende Schwedens wird der Wegzug der Tagzieher seit vielen Jahren im Herbst beispiellos erfaßt und die tagesaktuellen Zähllisten geben uns Orientierung über das an den Folgetagen hier zu erwartende Vogelzuggeschehen.
Sonntag, 01. August 2010
neuere Beiträge
ältere Beiträge