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Bergkamen, Weißstorch, 26.05.2018 (Gudrun und Günter Reinartz)

Heute, gegen 21:30 Uhr flog ein Weißstorch den Horst in Heil an, um dort zu übernachten. Er „regelte“ auch noch was am Aufbau, jedoch ohne eigenes Material.

Sonntag, 27. Mai 2018

Menden: Wespenbussarde und Rohrweihe am 26.05.2018 (Bernhard Glüer und Gregor Zosel)

Heute haben wir zum 3. mal in diesem Jahr die ehemaligen Schlammteiche am Wälkesberg aufgesucht. Dieses Gelände liegt nur 2,5 km von Fröndenberg entfernt auf Mendener Seite. Es ist nicht nur für Ornithologen ein interessantes Gebiet. Abgeschirmt von Besuchern hat es, neben den Erdbewegungen im Gelände, ansonsten keine Eingriffe in den letzten Jahrzehnten erlebt. Flora und Fauna konnten sich so entwickeln, wie sie wollten. Nun haben wir die Möglichkeit seitens des Ruhrverbandes, dieses Gebiet auch in allen Jahreszeiten auf ihre Bewohner zu untersuchen. So konnten wir heute u.a. folgendes beobachten:
1 Rohrweihe, 2 ziehende Wespenbussarde (2,0), 2 Rotmilane, 2 Mäusebussarde, 1 Turmfalke, 2 Rostgänse mit 10 Pulli, 7 Kanadagänse, 2 Nilgänse, 3 Zwergtaucherreviere ( + mind 3 pulli), 8 Reiherenten, 2 Höckerschwäne, 1 Graureiher, 4 Teichrohrsängerreviere, mind. 7 Sumpfrohrsängerreviere, 2 Rohrammerreviere, 2 Dorngrasmückenreviere, 3 Gartengrasmückenreviere, 1 Grauschnäpper, 1 Neuntöter (M) sowie Bluthänflinge und Buntspecht. Nebenbei galt es heute wieder, die Insektenvielfalt zu erforschen. So galt eines der Hauptinteressen dem Besuch der Lehmwand mit ihren Schornsteinwespen. Wir zählten heute die beachtliche Zahl von mindestens 264 fertigen Wohnhöhlen mit fertigen Schornsteinen. Dazu kommt aber bestimmt noch die selbe Zahl an angefangenen Bauwerken! Somit dürfte dieses wohl im weiterem Umkreis die bedeutenste, bekannte Kolonie der Schornsteinwespe sein.

Wespenbussard (m) über den Schlammteichen am Wälkesberg....am 26.05.18 Foto: Bernhard Glüer

Wespenbussard (m) über den Schlammteichen am Wälkesberg....am 26.05.18 Foto: Bernhard Glüer

Zwar drehten sie lange ihre Runden über dem Gelände, zogen aber doch wohl weiter....am 26.05.18 Foto: Bernhard Glüer

Zwar drehten sie lange ihre Runden über dem Gelände, zogen aber doch wohl weiter....am 26.05.18 Foto: Bernhard Glüer

Rohrweihe nutzt die Schlammteiche als Jagdrevier....am 26.05.18 Foto: Bernhard Glüer

Rohrweihe nutzt die Schlammteiche als Jagdrevier....am 26.05.18 Foto: Bernhard Glüer

Nicht umsonst sitzt der Mäusebussard am Wegesrand....am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Nicht umsonst sitzt der Mäusebussard am Wegesrand....am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Er hat Beute gemacht.......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Er hat Beute gemacht.......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Schnell bringt er seine Maus in Sicherheit.......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Schnell bringt er seine Maus in Sicherheit.......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Obwohl die Brutsaison im vollem Gange ist, konnten wir anhand des Gesangs mindestens 7 Sumpfrohrsängerreviere festmachen.......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Obwohl die Brutsaison im vollem Gange ist, konnten wir anhand des Gesangs mindestens 7 Sumpfrohrsängerreviere festmachen.......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Die ersten Zwergtaucher haben Nachwuchs....am 26.05.18 Foto: Bernhard Glüer

Die ersten Zwergtaucher haben Nachwuchs....am 26.05.18 Foto: Bernhard Glüer

Schornsteinwespe bringt Lebendfutter in ihre Brutkammer.......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Schornsteinwespe bringt Lebendfutter in ihre Brutkammer.......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Die häufigste parasitärende Art, die von der Schornsteinwespenkolonie Nutzen hat, ist sicherlich hier die Gemeine Goldwespe Chrysis ignita.......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Die häufigste parasitärende Art, die von der Schornsteinwespenkolonie Nutzen hat, ist sicherlich hier die Gemeine Goldwespe Chrysis ignita.......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Aber dazwischen kann man auch die Bunte Goldwespe Chrysis viridula entdecken.......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Aber dazwischen kann man auch die Bunte Goldwespe Chrysis viridula entdecken.......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Auch die Raupenfliegenart Blondelia nigripes nutzt diese Lehmwand als Bruthabitat, obwohl ihre Larven als Parasiten in Raupen von vielen Schmetterlingsarten und in Afterraupen von Blattwespen leben.....am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Auch die Raupenfliegenart Blondelia nigripes nutzt diese Lehmwand als Bruthabitat, obwohl ihre Larven als Parasiten in Raupen von vielen Schmetterlingsarten und in Afterraupen von Blattwespen leben.....am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Der Trauerschweber parasitiert verschiedene Wildbienenarten, die ebenfalls in dieser Lehmwand ihre Bruthöhlen graben....am 26.05.18 Foto: Bernhard Glüer

Der Trauerschweber parasitiert verschiedene Wildbienenarten, die ebenfalls in dieser Lehmwand ihre Bruthöhlen graben....am 26.05.18 Foto: Bernhard Glüer

Zwei interessante Schwebfliegenarten konnte wir heute entdecken. zum einen die Waldschwebfliege Dasysyrphus venustus ......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Zwei interessante Schwebfliegenarten konnte wir heute entdecken. zum einen die Waldschwebfliege Dasysyrphus venustus ......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

...zum anderen die Hummelwaldschwebfliege Volucella bombylans ......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

...zum anderen die Hummelwaldschwebfliege Volucella bombylans ......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Die Rostfarbigen Dickkopffalter Ochlodes sylvanus suchten immer wieder Vogelexkremente auf, wohl um Mineralien aufzunehmen ......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Die Rostfarbigen Dickkopffalter Ochlodes sylvanus suchten immer wieder Vogelexkremente auf, wohl um Mineralien aufzunehmen ......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Plattbauchweibchen an einer der Wasserstellen im Gebiet......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Plattbauchweibchen an einer der Wasserstellen im Gebiet......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Ist sie nicht schön? Das Blaupfeilweibchen......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Ist sie nicht schön? Das Blaupfeilweibchen......am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Auch unter den Spinnen haben wir wahre Schönheiten entdeckt, wie diese Streifenkreuzspinne.....am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Auch unter den Spinnen haben wir wahre Schönheiten entdeckt, wie diese Streifenkreuzspinne.....am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Eine weibliche Schilfradspinne bessert ihr Netz aus.....am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Eine weibliche Schilfradspinne bessert ihr Netz aus.....am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Eine männliche Schilfradspinne beobachtet das Geschehen.....am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Eine männliche Schilfradspinne beobachtet das Geschehen.....am 26.05.18 Foto: Gregor Zosel

Samstag, 26. Mai 2018

Holzwickede: Neuntöter, 24.05.2018 (Hans Joachim Göbel)

Am 24.05.2018 konnte ich mit einem Ornifreund auf dem Standortübungsplatz Hengsen 7 Neuntöterpaare ausmachen. Es sind aber sicher mehr, da wir nicht überall waren.

Neuntöter auf dem Standortübungsplatz Hengsen, 24.05.2018 Fernglasdigiskopie: Hans Joachim Göbel

Neuntöter auf dem Standortübungsplatz Hengsen, 24.05.2018 Fernglasdigiskopie: Hans Joachim Göbel

Freitag, 25. Mai 2018

Schwerte: Röllingwiese, 23.05.2018 (Hans Joachim Göbel)

Ein Baumfalke ließ sich am 23.05.2018 mal wieder blicken. Eine lebensmüde Schwalbe verfolgte ihn. Auf der Ruhr schwammen ein paar Stockenten. Zwei sind nicht ganz farbecht.
Auffällig in diesem Jahr ist: Es sind bei den Wasservögeln bisher kaum Bruterfolge in den Röllingwiesen zu erkennen. Wenn man bedenkt, dass im März vom Stand aus 7 brütende Gänse zu sehen waren und gerade mal 3 Junge ein Nest verlassen haben. Auch das hiesige Schwanenpaar hat zwei Gelege verlassen. Stockenten nur zwei Bruten. Die Bläßrallen sind sehr spärlich am Nester bauen. Auch wesentlich weniger als sonst die Jahre. Zwergtaucher ebenso. Im letzten Jahr waren Bläßrallen und Co. kaum zu zählen. Es ist geradezu tote Hose im Vergleich zu den Vorjahren.

Baumfalke über der Röllingwiese, 23.05.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Baumfalke über der Röllingwiese, 23.05.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Baumfalke und Rauchschwalbe über der Röllingwiese, 23.05.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Baumfalke und Rauchschwalbe über der Röllingwiese, 23.05.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Freitag, 25. Mai 2018

Fröndenberg: Baumfalke am 24.05.2018 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag konnte ich im Osttteil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 1 Baumfalke, 3 Neuntöter (2:1; das dritte Männchen scheint das Gebiet verlassen zu haben), 1 Schnatterentenpaar, 1 Flussregenpfeifer sowie 2 Schwarzmilane.
Im angrenzenden Hammmer Wasserwerk; 3 Rostgänse mit 5 Pulli, insgesamt 4 Kanadagansfamilien sowie 7 Schnatterenten.
Von Kuckuck oder Turteltaube heute keine Spur mehr!

Rostgans mit Nachwuchs im Hammer Wasserwerk....am 24.05.18 Foto: Gregor Zosel

Rostgans mit Nachwuchs im Hammer Wasserwerk....am 24.05.18 Foto: Gregor Zosel

Zwei Kanadagansfamilien führen gemeinsam ihren Nachwuchs aus....am 24.05.18 Foto: Gregor Zosel

Zwei Kanadagansfamilien führen gemeinsam ihren Nachwuchs aus....am 24.05.18 Foto: Gregor Zosel

Donnerstag, 24. Mai 2018

Unna / Fröndenberg: Nachtexkursion mit Waldohreule, Sumpfrohrsängern, Nachtigallen und Feldschwirl 23./24.05.2018 (F. Prünte, B. Glüer)

Bei einer Nachtexkursion im Unnaer Osten von 22.00 Uhr bis 02.00Uhr, bei der es vor allem galt, Wachtelkönige, bzw. Wachteln aufzuspüren, gab es leider nur sehr „bescheidene“ Ergebnisse zu vermerken: zwischen der B 233 (Wilhelmshöhe), der Bahnlinie Unna-Soest (einschließlich der nördlich der Bahnlinie gelegenen Hemmerder Wiesen) und der Kreisgrenze im Osten gab es bei insgesamt 37 Stopps, von denen aus das Umfeld auf Rufer (teils mit Klangattrappe) kontrolliert wurde, von den beiden gesuchten Arten leider keinen einzigen Nachweis. Immerhin waren 1 rufende Waldohreule (w), 1 Feldschwirl, 2 Nachtigallen und 4 Sumpfrohrsänger zu hören. Insgesamt wirkten die Feldfluren – trotz idealer Wetterverhältnisse – gespenstisch leer!

Donnerstag, 24. Mai 2018

Werne, Erlen-Glasflügler, 23.05.2018 (Gudrun und Günter Reinartz)

Im Stadtpark flog uns plötzlich ein Erlen-Glasflügler vor die Linse…

Mittwoch, 23. Mai 2018

Bönen: Rotdrossel, Kuckucke, Teichrohrsänger u.a. am 23.05.2018 (H.Peitsch)

Im NSG – Sandbachtal war heute noch eine Rotdrossel zu sehen und ein Kuckuck zu hören.

Ein anderer Kuckuck rief wieder vom Holzplatz und im HRB der Seseke konnte ich heute den Teichrohrsänger fotografieren.

Auf dem Mergelbergteich war, bis auf einige Blässhühner, nichts zu sehen, merkwürdig. Das änderte sich kurzzeitig als 2 Kanadagänse laut rufend zur Landung ansetzten. Kaum auf dem Wasser eingefallen, stürmte ein Höckerschwan aus der Deckung und griff die Gänse sehr aggressiv an. Er jagte schwimmend wie auch fliegend so lange hinter ihnen her, bis sie entnervt wieder wegflogen. Wahrscheinlich vertreibt der Schwan, bis auf Blässhühner alles aus seinem Revier.

Sehr aggressiver Höckerschwan…, 23.05.18 Foto: Hartmut Peitsch

… vertreibt alles, außer Blässhühner. 23.05.18 Foto: Hartmut Peitsch

Blässhuhnfamilie auf dem Mergelbergteich am 23.05.18 Foto: Hartmut Peitsch

Heute waren an viele Stellen Jungmeisen anzutreffen. Hier eine junge Kohlmeise, 23.05.18 Foto: Hartmut Peitsch

Leider nur kurz zu sehen: der Teichrohrsänger im HRB am 23.05.18. Foto: Hartmut Peitsch

Kein gutes Foto, aber man kann eine Rotdrossel erkennen. 23.05.18 Foto: Hartmut Peitsch

Mittwoch, 23. Mai 2018

Fröndenbrg / Unna: Wespenbussarde, Steinschmätzer, Weißstörche, Kampfläufer, Schwarzkehlchen, Teichrohrsänger, Gelbspötter, Feldschwirl, Kuckuck, Rohrammern, Rebhuhn u.a., 22.05.2018 (B.Glüer)

Zwischen 12.12 Uhr und 15.08 Uhr auf dem Haarstrang bei Frdbg. erneut heimziehende Wespenbussarde (3,2), sowie 2 ziehende Weißstörche. Außerdem – wie auch von H. Peitsch beobachtet – auffällige Steinschmätzerrastbestände (>16 Ex!): 5 Ex auf dem Haarstrang bei Frdbg.-Bausenhagen, auf einem Kartoffelacker (1,4) und mindestens 11 Ex im Hemmerder Ostfeld. Ebenda noch bemerkenswert: 1 Schwarzkehlchen (m), 1 singende Rohrammer (m), 1 Rebhuhn (w) und 1 Teichrohrsänger in einem kleinen Schilfbestand zwischen den Feldvogelschutzflächen im Winkel Seseke/Bahntrasse.

In den Hemmerder Wiesen weiterhin 1 Feldschwirl, 1 Kuckuck (m), 3 Kampfläufer, 1 Weißstorch, >5 Sumpfrohrsänger, >2 Gelbspötter, 1 badender Baumfalke – auch hier 1 singende Rohrammer (m).

Um 12.12. Uhr ein ostwärts ziehender, männlicher Wespenbussard über Frdbg.-Hohenheide (blickt immer wieder zu einem weit über ihm fliegenden männlichen Artgenossen) ..., 22.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Um 12.12. Uhr ein ostwärts ziehender, männlicher Wespenbussard über Frdbg.-Hohenheide (blickt immer wieder zu einem weit über ihm fliegenden männlichen Artgenossen) ..., 22.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... von zwei Mäusebussarden `gemobbt´ zieht ebenda um 12.59 h dieses Weibchen vorbei ..., 22.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... von zwei Mäusebussarden `gemobbt´ zieht ebenda um 12.59 h dieses Weibchen vorbei ..., 22.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... `last not least´ folgt noch um 15.08 h dieses zunächst kreisende - dann ebenfalls ostwärts ziehende Männchen, 22.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... `last not least´ folgt noch um 15.08 h dieses zunächst kreisende - dann ebenfalls ostwärts ziehende Männchen, 22.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Offenbar allein unterwegs: Rebhuhn im Hemmerder Ostfeld (Partner brütend?) ..., 22.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Offenbar allein unterwegs: Rebhuhn im Hemmerder Ostfeld (Partner brütend?) ..., 22.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Revier haltende Rohrammer im Hemmerder Ostfeld - eher ungewöhnlich - hier vom Walnussbaum singend ..., 22.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Revier haltende Rohrammer im Hemmerder Ostfeld - eher ungewöhnlich - hier vom Walnussbaum singend ..., 22.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... auch dieses singende Rohrammermännchen gehört in den Hemmerder Wiesen nicht zum Standard-Artenspektrum, 22.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... auch dieses singende Rohrammermännchen gehört in den Hemmerder Wiesen nicht zum Standard-Artenspektrum, 22.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Mittwoch, 23. Mai 2018

Schwerte: Röllingwiese, 22.05.2018 (Hans Joachim Göbel)

Am 22.05.2018 zog eine weibliche Rohrweihe in den Röllingwiesen ruhrabwärts. 2 Bruchwasserläufer 4 Flussregepfeifer, jede Menge Rohrammern, ein Kiebitz . .
Einige Trupps sehr hoch ziehender Greife ( Wespenbussardverdacht) sah ich.
Bei uns im Garten tummeln sich wieder Füchse. 2 Junge toben die ganze Nacht auf der frisch gemähten Wiese vorm Garten. Die Fähe kommt schon früh aus der Deckung. Eigentlich wollte ich heute mal vom Balkon aus Fotos machen. Aber ein Hundebesitzer ging mit seinem unangeleintem Terrier bewusst in ihre Richtung. Aber der Terrier sah sie (Gott sei Dank) nicht. Witterung?? Hatte wohl einen Schnupfen. Er wusste gar nicht was Herrchen wollte. So wurde es für Fotos leider zu Dunkel.

Dienstag, 22. Mai 2018

Fröndenberg: Weiterer Neuntöter am 22.05.2018 (Gregor Zosel)

Im Traditionsrevier östlich von Bentrop an der ehemaligen Kyrillfläche ist nun auch der Neuntöter eingetroffen. Heute konnte ich hier ein Neuntötermännchen beobachten.
Der anschließende Abstecher ins Warmener Ölmühlental brachte 1 Grauschnäpper und 1 Gelbspötter.

Neuntöter nahe Bentrop.....am 22.05.18 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter nahe Bentrop.....am 22.05.18 Foto: Gregor Zosel

Dienstag, 22. Mai 2018

Bönen: Steinschmätzer und Kiebitze am 22.05.2018 (H.Peitsch)

An der Fröndenberger Str. – bei Hof Engels – heute >2 Steinschmätzer auf einem Maisfeld. Aufgefallen sind sie mir, weil ich auf diesem Feld einen brütenden Kiebitz mit Partner entdeckt habe.

Am Gnadenweg in Lenningsen ebenfalls >2 Steinschmätzer.

Und noch einen Steinschmätzer sah ich zwischen den Kiebitzen auf der Brachfläche am LIDL – Lager in Westerbönen.

Dienstag, 22. Mai 2018

Fröndenberg: Wespenbussard, Braunkehlchen, 21.05.2018 (B.Glüer)

Am Abend (19.55 Uhr) verlässt ein Wespenbussard (vermutlich männlich) den Bausenhagener Schelk in südöstlicher Richtung und fliegt nördlich an Bausenhagen vorbei, um dann in einem Eichengehölz zu verschwinden. Vielleicht nur ein Rastvogel, der einen Schlafplatz suchte.

Nachtrag zum Vormittag: südlich Frdbg.-Ostbüren noch ein rastendes Braunkehlchen (m).

Montag, 21. Mai 2018

Lünen: Sperber, 21.05.2018 (Heike, Michael u. Frederik Bartsch)

Nachmittags am 21.05.2018 bekamen wir in unseren Gärten mal wieder Besuch vom Sperber. Wir entdeckten ihn während wir auf der Terrasse saßen, wie er im Nachbarsbaum einen Singvogel rupfte. Nach dieser Mahlzeit putze er sich, beobachtete ein wenig die Gegend von seinem Ansitz und startete einen zweiten Beutezug innerhalb der Gärten. Mit einer Meise als Beute setzte er sich wieder in den Baum und verzehrte die zweite Mahlzeit, ehe eine stärkere Windböhe ihn zum Weiterfliegen ermutigte.

Sperberbesuch im Garten, Lünen 21.05.2018 Foto: Heike und Michael Bartsch

Sperberbesuch im Garten, Lünen 21.05.2018 Foto: Heike und Michael Bartsch

Kritischer Blick auf die Terrasse, Lünen 21.05.2018 Foto: Heike und Michael Bartsch

Kritischer Blick auf die Terrasse, Lünen 21.05.2018 Foto: Heike und Michael Bartsch

Sperber mit erster Beute, Lünen 21.05.2018 Foto: Frederik Bartsch

Sperber mit erster Beute, Lünen 21.05.2018 Foto: Frederik Bartsch

Sperber mit zweiter Beute, Lünen 21.05.2018 Foto: Frederik Bartsch

Sperber mit zweiter Beute, Lünen 21.05.2018 Foto: Frederik Bartsch

Montag, 21. Mai 2018

Schwerte: Röllingwiese, 14.-20.05.2018 (Hans Joachim Göbel)

Am 14.05.2018 konnte ich wieder einen Sandregenpfeifer beobachten. Diese Woche waren auch wieder täglich Grünschenkel und Flussregenpfeifer zu sehen. Die Nilgänse haben nur noch 3 von 5 Jungen. Der Fuchs lässt sich öfters blicken. Zwei Knäkenten waren heute da, ein Baumfalke, 4 Neuntöter-Paare.
Vom Wohnzimmerfenster aus konnte ich am 20.05.2018 ein zweites Paar Nilgänse, auch mit 5 Jungen, an den Filterbecken der Wasserwerke sehen.
Am 19.05.2018 konnte ich mich nicht mehr zurück halten. Nachdem ich vier Neuntöterpaare mit dem Spektiv ausgemacht hatte, habe ich (wie im letzten Jahr) einen Rosenstrauch von Riesenbärenklau befreit. Der Busch war jahrelang Brutplatz. Bis die Herkulesstaude kam, die sich ja am gesamten Ruhrufer schleichend ausbreitet. Sinnvolles Ausgraben der Knollen ist hier unmöglich. Wegen der Ruhruferbefestigung aus Steinen. Ob meine Schnittaktion was bringt?? Eher nicht. Aber den Vögeln ist das egal. Für eine Brutzeit reicht es und sie haben so die Chance. Direkt am Boden aus respektvoller Entfernung mit einer Japanischen Zugsäge an einem 5 m langen Stil kann auch ein alter Mann wie ich das ohne große Mühe durchführen. Natürlich mit offenem Auge, ob da nicht schon was sitzt. Wer es besser weiß oder kann ist herzlich eingeladen. Auch die Weidenbüsche direkt am Ufer werden langsam unterwandert. Der Trend mit Schafen ist hier ja nicht angebracht. Die brechen sich am Ufer eher die Beine. Die Aktionen, die ich immer wieder im Netz lese mit Bildern von Aktivisten, sind hier leider noch nicht angekommen.

Sandregenpfeifer in der Röllingwiese, 14.05.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Sandregenpfeifer in der Röllingwiese, 14.05.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Herkulesstaude am Ruhrufer in der Röllingwiese, vor . . . 19.05.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Herkulesstaude am Ruhrufer in der Röllingwiese, vor . . . 19.05.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

. . . und nach dem Schnitt, Röllingwiese, 19.05.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

. . . und nach dem Schnitt, Röllingwiese, 19.05.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Montag, 21. Mai 2018

Bönen: Gelbspötter, Teichrohrsänger, Kiebitze und mehr am 21.05.2018 (H.Peitsch)

Heute Morgen sang auf dem Holzplatz ein Gelbspötter.

Im HRB der Seseke sind in diesem Jahr wieder keine Jungkiebitze zu finden. Trotz intensiver Suche waren heute wieder nur 2 Altvögel anzutreffen, die selbst beim Näherkommen nicht warnten sondern abflogen. 2 weitere Kiebitze scheinen das Rückhaltebecken verlassen zu haben und versuchen möglicherweise im angrenzenden Maisfeld eine Zweitbrut, denn dort konnte ich sie diese Woche schon mehrmals beobachten. Ein Teichrohrsänger hält weiterhin sein Revier, Höckerschwäne brüten und die Kanadagänse haben Nachwuchs.

Im Industriegebiet hat ein Kiebitz – Paar eine Brut auf einem Maisfeld begonnen. Als sich ein Rotmilan dem Feld näherte, wurde er vom Kiebitzmännchen heftig attackiert und vertrieben.

Ein erfahrener Graureiher kommt öfter mal in der Nachbarschaft vorbei um die Teiche zu inspizieren.

Ein Graureiher als Gartenteichspezialist am 21.05.18 Foto: Hartmut Peitsch

Die Elster ist auch regelmäßiger Gast bei uns. 21.05.18 Foto: Hartmut Peitsch

Brütender Kiebitz am 21.05.18 Foto: Hartmut Peitsch

Der wachsame Gatte… 21.05.18 Foto: Hartmut Peitsch

… greift mutig den Rotmilan an, bis der genervt abzieht. 21.05.18 Foto: Hartmut Peitsch

Schafstelze in Lenningsen am 20.05.18 Foto: Hartmut Peitsch

 

Montag, 21. Mai 2018

Fröndenberg / Unna: Wespenbussarde, Feldschwirl, Gelbspötter u.a., 20./21.05.2018 (B.Glüer)

Auch heute wieder heimziehende Wespenbussarde auf dem Haarstrang: um 10.00 Uhr zog zunächst ein einzelnes, recht helles Männchen und um 10.50 Uhr kreisten 4 weitere (2,2) über Fröndenberg-Hohenheide. Allesamt verschwanden in Richtung NO. Von jedem Vogel gelangen mehr oder wenige brauchbare Fotos, die später die Geschlechterbestimmung ermöglichten. Bei den Männchen ist jeweils der sehr typische dunkle Flügelhinterrand zu erkennen, dem zur Flügelmitte immer ein scharf abgetrenntes, helles, kaum strukturiertes Feld folgt.

In den Hemmerder Wiesen heute neben den Arten, die auch gestern vor Ort waren, 1 Feldschwirl und nahe der nördlichen NSG-Grenze ein weiterer Gelbspötter.

Imposantes Insekt: in Farbe und Größe einer Hornisse ähnlich ..., 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Imposantes Insekt: in Farbe und Größe einer Hornisse ähnlich ..., 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... Keulhornblattwespe (Cimbex luteus) im NSG Ostholzbachtal (Fröndenberg), 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... Keulhornblattwespe (Cimbex luteus) im NSG Ostholzbachtal (Fröndenberg), 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Die surrende `Nähmaschine´ im Gebüsch: Feldschwirl am Rüschebach (Hemmerder Wiesen), 21.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Die surrende `Nähmaschine´ im Gebüsch: Feldschwirl am Rüschebach (Hemmerder Wiesen), 21.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Sehr heller, männlicher Wespenbussard fliegt um 10.00 Uhr ..., 21.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Sehr heller, männlicher Wespenbussard fliegt um 10.00 Uhr ..., 21.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... südlich Frdbg.-Ostbüren Richtung NO ..., 21.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... südlich Frdbg.-Ostbüren Richtung NO ..., 21.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... eine knappe Stunde später folgen im lockeren Verband dieses dunkle Weibchen ..., 21.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... eine knappe Stunde später folgen im lockeren Verband dieses dunkle Weibchen ..., 21.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... ein ebenso dunkles Männchen ..., 21.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... ein ebenso dunkles Männchen ..., 21.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... dann, wiederum sich ähnelnd, im helleren Farbtyp, ein Weibchen ..., 21.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... dann, wiederum sich ähnelnd, im helleren Farbtyp, ein Weibchen ..., 21.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... und nochmals ein Männchen, 21.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... und nochmals ein Männchen, 21.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Ein früher, männlicher Mauerfuchs auf einem Feldweg östlich des Golfplatzes `Am Winkelshof´ (Frdbg.), 21.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Ein früher, männlicher Mauerfuchs auf einem Feldweg östlich des Golfplatzes `Am Winkelshof´ (Frdbg.), 21.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Montag, 21. Mai 2018

Fröndenberg: Turteltaube, Kuckucke, Feldschwirl, Gelbspötter, Flussregenpfeifer, Tafelente und Schwarzmilane am 21.05.2018 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag konnte ich im NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 3 Flussregenpfeifer (2 Ex. mit Balzflüge über dem angrenzenden Industriegebiet), 1 Kiebitz, 4 Schnatterenten, 1 Tafelerpel, 1 Haubentaucher, 4 Zwergtaucher trillern in 4 Reviere, 1 Turteltaube ruft aus dem angrenzenden Hammer Wasserwerk, 2 Kuckucke rufen für etwa 2 Stunden um die Wette ( 1 Kuckuck im Bereich Ententeich/Kiebitzwiese/Hammer Wasserwerk; der andere Kuckuck ruft etwa aus Richtung Neimen/Stentrop), 1 Gelbspötter am Aussichtshügel, 1 Feldschwirl, 3 Neuntöter (2:1), 1 Eisvogel, 2 Schwarzmilane sowie 2 Rotmilane.
Im Neuntöterrevier bei Gut Scheda ist nun auch ein Weibchen eingetroffen. Das Paar heute in der Hecke.

Kuckuck im Hammer Wasserwerk.....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Kuckuck im Hammer Wasserwerk.....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter am Flößergraben....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter am Flößergraben....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Einer der Sumpfrohrsänger hat den Minischilfbestand als Singwarte ausgewählt....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Einer der Sumpfrohrsänger hat den Minischilfbestand als Singwarte ausgewählt....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Zwischen den Balzflügen über dem Industriegebiet Westick legen die Regenpfeifer immer wieder eine Pause auf einem Fabrikhallendach ein.....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Zwischen den Balzflügen über dem Industriegebiet Westick legen die Regenpfeifer immer wieder eine Pause auf einem Fabrikhallendach ein.....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Zur Nahrungsaufnahme geht es aber wieder zurück zur Kiebitzwiese.....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Zur Nahrungsaufnahme geht es aber wieder zurück zur Kiebitzwiese.....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Schnatterenten am Flößergraben.....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Schnatterenten am Flößergraben.....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Hybridgans auf der Ruhr.....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Hybridgans auf der Ruhr.....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Schwarzmilan hebt ab.....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Schwarzmilan hebt ab.....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Schwarzmilan über der Kiebitzwiese.....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Schwarzmilan über der Kiebitzwiese.....am 21.05.18 Foto: Gregor Zosel

Montag, 21. Mai 2018

Werne: Wespenbussard am 21.05.2018 ( Klaus Nowack)

Heute war ein Wespenbussard über der Funnenniederung in Werne zu sehen.

Wespenbussard am 21.05.2018 über der Funnenniederung in Werne Foto: Klaus Nowack

Wespenbussard am 21.05.2018 über der Funnenniederung in Werne Foto: Klaus Nowack

Wespenbussard am 21.05.2018 über der Funnenniederung in Werne Foto: Klaus Nowack

Wespenbussard am 21.05.2018 über der Funnenniederung in Werne Foto: Klaus Nowack

Montag, 21. Mai 2018

Menden: Baumfalke, Teichrohrsänger, Neuntöter, Rostgansnachwuchs und Schornsteinwespen am 20.05.2018 (Fabian und Gregor Zosel)

Heute bei unserem 2.Kartierungstag in diesem Jahr in den ehemaligen Schlammteichen am Wälkesberg bei Halingen konnten wir u.a. folgendes beobachten: 1 jagenden Baumfalken (hat es auf Libellen abgesehen), 1 Rotmilan, 2 Rostgänse mit 10 Pulli, 2 Kanadagänse, 2 Höckerschwäne, mind. 2 Zwergtaucherreviere, mit 6 Blässrallenreviere (4 Pulli), 1 teichrallenrevier, 15 Reiherenten,3 singende Teichrohrsänger, mind. 8 singende Sumpfrohrsänger, 1 Rohrammer, 1 Schafstelze sowie 2 Neuntöter (1:1). Unser Interesse galt aber auch der Erfassung der Insekten- und Spinnenwelt in diesem Gebiet. Neben den nun fleißigen Schornsteinwespen entdeckten wir aber auch viele für uns bisher unbekannte Insektenarten. Von den Spinnenarten war eine Brückenkreuzspinne das Highlight.

Baumfalke jgat über den ehemaligen Schlammteichen.....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Baumfalke jgat über den ehemaligen Schlammteichen.....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Die Rostgans behält uns genau im Auge. Im Hintergrund ein Pulli erkennbar.....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Die Rostgans behält uns genau im Auge. Im Hintergrund ein Pulli erkennbar.....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Ab und zu drehten die Altvögel laut schimpfend eine Runde über das Gebiet.....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Ab und zu drehten die Altvögel laut schimpfend eine Runde über das Gebiet.....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Kanadagänse auf ihrer Insel.....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Kanadagänse auf ihrer Insel.....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Schornsteinwespe im Anflug.....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Schornsteinwespe im Anflug.....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Wer will fleißige Handwerker sehn?.....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Wer will fleißige Handwerker sehn?.....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

So entstehen ein Schornstein neben den anderen.....am 20.05.18 Foto: Fabian Zosel

So entstehen ein Schornstein neben den anderen.....am 20.05.18 Foto: Fabian Zosel

Wo Lehmwespen zu finden sind, tauchen auch ihre parasitären Mitbewohner auf. So wie diese Gemeine Goldwespe legen sie ihre Eier in die Bruthöhle dieser Wespenarten, Die dann geschlüften Larven der Goldwespe verspeisen dann zuerst die Eier oder Larven und dann die Nahrungsvorräte der Wirtstiere. .....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Wo Lehmwespen zu finden sind, tauchen auch ihre parasitären Mitbewohner auf. So wie diese Gemeine Goldwespe legen sie ihre Eier in die Bruthöhle dieser Wespenarten, Die dann geschlüften Larven der Goldwespe verspeisen dann zuerst die Eier oder Larven und dann die Nahrungsvorräte der Wirtstiere. .....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Die Schmalbauchwespenart Gasteruption assectator macht es genauso....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Die Schmalbauchwespenart Gasteruption assectator macht es genauso....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Auffällig gefärbt und doch unscheinbar die kleine Sattelblattwespe (Eutomostethus ephippium) in den Schlammteichen am Wälkesberg Halingen.....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Auffällig gefärbt und doch unscheinbar die kleine Sattelblattwespe (Eutomostethus ephippium) in den Schlammteichen am Wälkesberg Halingen.....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Bei der Skorpionsfliege ist der namensgebende Stachel gut erkennbar.....am 20.05.18 Foto: Fabian Zosel

Bei der Skorpionsfliege ist der namensgebende Stachel gut erkennbar.....am 20.05.18 Foto: Fabian Zosel

Eine der unzähligen Streckerspinnen hat im Schilf Beute gemacht.....am 20.05.18 Foto: Fabian Zosel

Eine der unzähligen Streckerspinnen hat im Schilf Beute gemacht.....am 20.05.18 Foto: Fabian Zosel

Die Kleine Pechlibelle war unter den heutigen Libellen wohl eine der selteneren Arten. Hier ein unausgefärbtes Weibchen.....am 20.05.18 Foto: Fabian Zosel

Die Kleine Pechlibelle war unter den heutigen Libellen wohl eine der selteneren Arten. Hier ein unausgefärbtes Weibchen.....am 20.05.18 Foto: Fabian Zosel

Paarungsrad der Hufeisenazurjungfer....am 20.05.18 Foto: Fabian Zosel

Paarungsrad der Hufeisenazurjungfer....am 20.05.18 Foto: Fabian Zosel

Die Frühe Adonislibelle tankt in der Morgensonne auf....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Die Frühe Adonislibelle tankt in der Morgensonne auf....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Plattbauchmännchen am Ufer....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Plattbauchmännchen am Ufer....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Das passende Weibchen dazu. Leider nur von hinten erwischt....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Das passende Weibchen dazu. Leider nur von hinten erwischt....am 20.05.18 Foto: Gregor Zosel

Sonntag, 20. Mai 2018

Fröndenberg / Unna: Wespenbussarde, Kuckucke, Gelbspötter, Sumpfrohrsänger, Braunkehlchen, Steinschmätzer, Kiebitze, Grauschnäpper, Waldlaubsänger, Schwanzmeisennachwuchs, Weißstorch, Insektenschwund u.a., 19./20.05.2018 (B.Glüer)

Gegen 11.10 Uhr heute über dem Buschholt (Frdbg.-Frömern) 3 kreisende Wespenbussarde (mindestens 2 x w), die anschließend Richtung NO abzogen. Nahe dem Panthe-Hof heute 2 Gelbspötter singend – auf dem Golfplatz „Am Winkelshof“ noch ein dritter mit Gesang. Im Buschholt unter anderem 1 Grauschnäpper und weiterhin 1 Waldlaubsänger singend.

In den Hemmerder Wiesen heute (und gestern) 2 (!) Kuckucke (1,1) – das Weibchen machte sich jeweils durch glucksende Rufe bemerkbar und suchte erkennbar nach geeigneten Nestern für die Eiablage – verfolgt von aufgeregten Kleinvögeln.
Außerdem bemerkenswert im NSG: mindestens 1 fast erwachsener Jungkiebitz, 4 adulte Kiebitze, >1 Schafstelze, >2 Bruchwasserläufer, 1 Grauschnäpper (Reviergesang), 1 Gelbspötter, >4 Sumpfrohrsänger, 1 Weißstorch, 8 Reiherenten (6,2), eine Schwanzmeisenfamilie mit >2 flüggen Jungvögel, noch vereinzelt singende Nachtigallen. Gestern ebenda 2 späte Braunkehlchen (1,1). Östlich des NSGs, auf der Feldvogel-Brutinsel an der Trotzburgstraße, ein Nachgelege von Kiebitzen – 5 weitere adulte Kiebitze ebenda, außerdem dort (gestern, 19.05.) noch 1 Steinschmätzer und 1 Flussregenpfeifer.

Abschließend noch ein paar Bemerkungen zur Insektenwelt: auch wenn ich es durch belastbare Daten und Fakten nicht belegen kann, habe ich den Eindruck, dass die Masse der Insekten, nach teils großem Aufkommen im April, etwa seit Anfang Mai deutlich zurückgeht. Für die meisten Vögel, die ihren Nachwuchs mit Insekten füttern, ist das von überlebenswichtiger Bedeutung. Noch Ende April hat eine Nachricht aus Brüssel, dass die 3 gefährlichsten Neonikotinoide (=Insektizide) verboten werden, in Naturschutzkreisen für Freude gesorgt. Was man jedoch nur im Kleingedruckten findet, ist der Umstand, dass das Verbot erst in drei Monaten wirksam wird. Es scheint hier und da, als ginge es nun darum, dass alle noch vorhandenen – jetzt noch erlaubten – Insektizide „raus müssten“. Das besonders Tückische an der Wirkungsweise der Neonikotinoide ist, dass sie als Nervengifte bei Insekten selbst dort bestandsmindernd sind, wo sie nicht „töten“. So sind zum Beispiel staatenbildende Insekten wie Hummeln oder Wespen auf eine gut funktionierende Kommunikation untereinander, oder Gedächtnisleistungen bezüglich Futterquellen, Orientierung etc. angewiesen. Bei der durch Neonikotinoide verursachten Störung der Reizleitung in Nervenbahnen von Insekten kommt es zwangsläufig zu vielen Ausfallerscheinungen.
Während im April noch relativ viele Hummelköniginnen zu beobachten waren, fehlen jetzt die längst in großer Zahl zu erwartenden F1-Tiere (Arbeiterinnen). Bei einem Gang durch den eigenen Garten bewegen sich die angetroffenen Hummeln an Taubnesseln, Salbei etc. – trotz des derzeit sonnigen Wetters – fast im einstelligen Zahlenbereich. – Ich hoffe, dass es anderswo besser aussieht!?

Neben Kiebitzen (hier mit Gelege Nr. 5) fühlen sich auch Feldhasen (heute 8 Ex!) auf der Brutinsel im Maisfeld wohl..., 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Neben Kiebitzen (hier mit Gelege Nr. 5) fühlen sich auch Feldhasen (heute 8 Ex!) auf der Brutinsel im Maisfeld wohl..., 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... auch dieser späte Steinschmätzer `tankt´ hier kurz auf ..., 19.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... auch dieser späte Steinschmätzer `tankt´ hier kurz auf ..., 19.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... in den benachbarten Hemmerder Wiesen ist dieser Jungkiebitz aus einer frühen Brut schon fast erwachsen ..., 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... in den benachbarten Hemmerder Wiesen ist dieser Jungkiebitz aus einer frühen Brut schon fast erwachsen ..., 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... leider nur auf der Durchreise: ein Braunkehlchenpaar ..., 19.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... leider nur auf der Durchreise: ein Braunkehlchenpaar ..., 19.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... ein vorbeifliegender Kuckuck hat inzwischen immerhin `Besuch´ von einem Weibchen (Hemmerder Wiesen) ..., 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... ein vorbeifliegender Kuckuck hat inzwischen immerhin `Besuch´ von einem Weibchen (Hemmerder Wiesen) ..., 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... einfallende Reiherenten - bisher noch ohne Brutnachweis (Hemmerder Wiesen) ..., 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... einfallende Reiherenten - bisher noch ohne Brutnachweis (Hemmerder Wiesen) ..., 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... mindestens 1 Grauschnäpper hält ein Revier (Hemmerder Wiesen) ..., 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... mindestens 1 Grauschnäpper hält ein Revier (Hemmerder Wiesen) ..., 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... auch `Adebar´ schaute heute mal vorbei (Hemmerder Wiesen) ..., 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... auch `Adebar´ schaute heute mal vorbei (Hemmerder Wiesen) ..., 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... an exakt selber Stelle schaute am Vortag einer von inzwischen immer mehr Spaziergängern vorbei ..., 19.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... an exakt selber Stelle schaute am Vortag einer von inzwischen immer mehr Spaziergängern vorbei ..., 19.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... denn in den letzten Wochen ist am westlichen Rand des NSGs ein Reitweg entstanden, der leider zunehmend auch Spaziergänger anzieht, 29.04.2018 Foto: Bernhard Glüer

... denn in den letzten Wochen ist am westlichen Rand des NSGs ein Reitweg entstanden, der leider zunehmend auch Spaziergänger anzieht, 29.04.2018 Foto: Bernhard Glüer

Tote Hummelköniginnen - ohne erkennbare äußere Verletzungen - im eigenen Garten, 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Tote Hummelköniginnen - ohne erkennbare äußere Verletzungen - im eigenen Garten, 20.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Sonntag, 20. Mai 2018

Lünen: Schwansbell am 19.05.2018 (A. Pflaume)

Heute vormittag  fand eine vogelkundliche Wanderung des Ak Umwelt und Heimat in Schwansbell statt. Wir konnten immerhin 34 Vogelarten sehen bzw. hören: Buchfink, Rotkehlchen, Zaunkönig, Mönchsgrasmücke, Heckenbraunelle Zilpzalp, Amsel, Singdrossel, Misteldrossel, Star, Blaumeise, Kohlmeise, Sumpfmeise, Bachstelze, Eichelhäher, Elster, Rabenkrähe, Dohle, Ringeltaube, Mauersegler, Buntspecht, Grünspecht, Kuckuck, Sperber, Mäusebussard, Stockente, Graugans, Kanadagans, Nilgans, Graureiher, Zwergtaucher, Teichralle, Blässralle, Kormoran.

Samstag, 19. Mai 2018

Lünen: Grünschenkel am 18.05.2018 (A. Pflaume)

Am großen Teich nahe der Fuchsbachmündung waren heute 2 Grünschenkel auf der Nahrungssuche.

Freitag, 18. Mai 2018

Fröndenberg: Stienschmätzer, Kuckuck, Feldschwirl, Neuntöter, Flussuferläufer, Grünschenkel und Rostgansnachwuchs am 18.05.2018 (Gregor Zosel)el

Heute am frühen Vormittag konnte ich im NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 2 Grünschenkel, 4 Flussuferläufer, 2 Flussregenpfeifer, 1 Kiebitz, 5 Schnatterenten (alles Erpel), 42 Reiherenten, 3 trillende Zwergtaucher in 3 Reviere, 14 Blässrallen, 3 Höckerschwäne, nun 5 Graugansfamilien (10 Altvögel) mit 6,5,5,2 und 1 Pulli, 4 Kanadagänse mit 5 Pulli, 5 Nilgänse mit 6 Pulli, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 2 Graureiher, 1 Feldschwirl, 8 singende Sumpfrohrsänger, 4 Neuntöter (3:1), 2 singende Rohrammern sowie 1 Schwarzmilan.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 5 Schnatterenten (3:2), 12 Reiherenten, 1 Blässralle, 2 Höckerschwäne, 2 Rostgänse mit Pulli (Anzahl nicht erkennbar.Küken wurden gehudert. Nur ab und zu schaute ein Junges hervor), 1 Nilgans, 6 Graugänse, 13 Kanadagänse mit insgesamt 15 Pulli (alle Kanadagänse in einer großen Gruppe), 3 singende Sumpfrohrsänger, 2 Steinschmätzer sowie 1 rufender Kuckuck (der erste in diesem Jahr für Fröndenberg)

Zwei Steinschmätzer im Hammer Wasserwerk auf dem Brunnen mit der Nummer 8.......am 18.05.18 Foto: Gregor Zosel

Zwei Steinschmätzer im Hammer Wasserwerk auf dem Brunnen mit der Nummer 8.......am 18.05.18 Foto: Gregor Zosel

Freitag, 18. Mai 2018

Fröndenberg: Grünschenkel, Flussuferläufer, Flussregenpfeifer u. Kiebitz am 18.05.2018 (H. Knüwer)

Vor dem Aussichtshügel der Kiebitzwiese waren heute Nachmittag u.a. zu sehen: 2 Grünschenkel, 2 Flussuferläufer, 2 heftig balzende Flussregenpfeifer sowie 1 Kiebitzmännchen, das intensive Balzflüge vollführte als zwei weitere Kiebitze überhinflogen.

Grünschenkel mit Flussuferläufer am 18.05.2018. Foto H. Knüwer

Grünschenkel mit Flussuferläufer am 18.05.2018. Foto H. Knüwer

Grünschenkel am 18.05.2018. Foto H. Knüwer

Grünschenkel am 18.05.2018. Foto H. Knüwer

Freitag, 18. Mai 2018

Schwerte: Trauer-Rosenkäfer, 15.05.2018 (Ulrich Brinker)

Am 15.05.2018 beim Spaziergang an der Ruhr/Westhofen, ich wollte Beinwell fotografieren, flog mir dieser Käfer in das Bild. Dieses Tier war mir total unbekannt. Gut dass es das Internet gibt! Es ist ein Rosenkäfer. Laut dem Kosmos Käferführer von 2014 kommt er nur im Süden sehr sporadisch an warmen Plätzen vor. Hat ihn schon mal einer hier gesehen?

Trauer-Rosenkäfer an der Ruhr bei Westhofen am 15.05.2018 Foto: Ulrich Brinker

Trauer-Rosenkäfer an der Ruhr bei Westhofen am 15.05.2018 Foto: Ulrich Brinker

Freitag, 18. Mai 2018

Hamm/Werne: Vierflecklibelle, 15.05.2018 (Horst R. Kraft)

Am Tibaum war am 15.05.2018 unter den Libellen – sie werden erst ab 10 Grad Celsius aktiv – auch eine Vierflecklibelle zu fotografieren. Es ist für mich immer eine große Freude, auch in kleineren Lebewesen Schönheit zu entdecken.

Vierfleck im NSG Tibaum in Hamm, 15.05.2018 Foto: Horst R. Kraft

Vierfleck im NSG Tibaum in Hamm, 15.05.2018 Foto: Horst R. Kraft

Freitag, 18. Mai 2018

Fröndenberg / Unna / Bönen: Flussregenpfeiferbrut (mit ungewisser Zukunft), Kiebitznachwuchs, Wendehals (mit Reviergesang!), Kuckuck, Rohrweihe, Gelbspötter, Girlitze, Nachtexkursion u.a., 14.-17.05.2018 (B.Glüer)

Auf einer Schiefermergelhalde am Küchenberg (Frdbg.-Ardey) konnte eine Flussregenpfeifer-Brut entdeckt werden (15.05.). Eine gestrige Anfrage bei Mitarbeitern der Firma, die diese Halde für einen anderen Betrieb zur Klinkerherstellung abbaut, ergab leider, dass diese in ca. 14 Tagen abgebaggert werden soll. Die Brutdauer der Flussregenpfeifer beträgt 3-4 Wochen … – leider ist der Brutbeginn natürlich nicht bekannt. Es wird in den nächsten 2 Wochen Kontakt mit der Firma gehalten, um gegebenenfalls einen „Plan B“ zu entwickeln. – Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Brutdauer des mit nur rund 40 g Körpergewicht relativ kleinen Flussregenpfeifers von annähernd 4 Wochen extrem lang ist – doppelt so lang wie etwa die einer Amsel, die mit rund 110 g Körpergewicht mehr als doppelt so schwer ist. Beim Fortpflanzungskonzept, Nestflüchter hervorzubringen, die nach dem Schlupf aus dem Ei sofort laufen und selbstständig Nahrung suchen können, wird enorm viel Zeit in das Bebrüten der Eier investiert.

Erfreuliches gibt es von den Kiebitzen auf der „Brutinsel“ im Maisfeld / Bönen zu berichten: 6 adulte Kiebitze standen dort und bewachten mindestens 8 schon recht gut gediehene Küken (16.05.). Einer der Altvögel schien auf einem Nachgelege zu brüten, so dass damit die Zahl der Gelege auf diesem Feld auf 6 angestiegen ist. Von bisher 5 erfolgreich bebrüteten Gelegen hat somit knapp die Hälfte der Jungvögel überlebt, was angesichts der schlechten Bedingungen zum Zeitpunkt des Schlupfes aus den Eiern (sehr trocken-warmes Wetter!) eine gute Quote sein dürfte. – Ein ornithologischer „Knaller“ während der rund 60minütigen Beobachtung aus dem Auto heraus war ein im Hintergrund ausdauernd singender Wendehals!

Heute in Frdbg.-Frömern (Hecke an der Panthe-Wiese) ein weiterer Gelbspötter mit Gesang.

In den Hemmerder Wiesen heute unter anderem 1 singender Teichrohrsänger. Gestern (16.05.) dort 1 Kuckuck, 8 Graureiher. Am 15.05. ebenda 1 Weißstorch und 1 Rohrweihe (w).

Auf dem Altenbögger Friedhof in Bönen heute mindestens 2 Girlitzreviere.

Erwähnt sei noch eine Nachtexkursion per PKW vom Montag (14.05. / 22.00 h – 0.00 h) durch den Fröndenberger Osten, das Hemmerder Ostfeld und die Hemmerder Wiesen mit insgesamt 18 Haltepunkten. Bei der Suche nach Wachteln, Wachtelkönigen, jungen Waldohreulen etc. konnte leider nichts (!) gefunden werden – außer einem bemerkenswerten Laubfroschkonzert am Schluss in den Hemmerder Wiesen, das schon fast als „ohrenbetäubend“ zu bezeichnen war.

Flussregenpfeifer auf Schiefermergelhalde in Frdbg.-Ardey ..., 16.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Flussregenpfeifer auf Schiefermergelhalde in Frdbg.-Ardey ..., 16.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... sein Gelege befindet sich leider in einem Sekundärlebensraum `auf Abruf´, 16.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... sein Gelege befindet sich leider in einem Sekundärlebensraum `auf Abruf´, 16.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Kiebitzküken auf der Bönener Brutinsel, das `aus dem Gröbsten´ raus sein dürfte, 16.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Kiebitzküken auf der Bönener Brutinsel, das `aus dem Gröbsten´ raus sein dürfte, 16.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Der `Vogel des Jahres´  (UN-Dreihausen) scheint bei der Fütterung des Nachwuchses ein Problem mit diesem `Happen´ zu haben, 17.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Der `Vogel des Jahres´ (UN-Dreihausen) scheint bei der Fütterung des Nachwuchses ein Problem mit diesem `Happen´ zu haben, 17.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Donnerstag, 17. Mai 2018

Bönen: Mauersegler und Wespenbussarde am 15. und 16.05.2018 (H.Peitsch)

Gestern Abend konnte ich erstmalig feststellen, wie ein Mauersegler in den Mauerseglerkasten an der Nordwestseite unseres Hauses einflog. Bisher waren zwei von drei Bruthöhlen des Kastens auf der südöstlichen Seite besetzt.

Heute hatte ein Sperlingspaar mächtig Ärger mit einem Mauersegler der im Kasten war. Der Spatz versuchte den laut schreienden Eindringling herauszuziehen, was aber nicht gelang. Einen Büschel Federn hatte er dem Segler allerdings ausgerissen.

Gegen 15 Uhr überflog ein Wespenbussard recht niedrig unser Grundstück. Leider war der Fotoapparat nicht griffbereit, schade. Ein weiteres Ex. konnte ich an gleicher Stelle ca. zwei Stunden später fotografieren. Er kreiste aber wesentlich höher und machte nicht den Eindruck als ob er auf dem Zug wäre. Die Lücke in den linken Handschwingen hatte der erste Vogel nicht.

Wespenbussard kreist über unserem Wohngebiet am 16.05.18 Foto: Hartmut Peitsch

Wespenbussard am 16.05.18 Foto: Hartmut Peitsch

Wespenbussard, 16.05.18 Foto: Hartmut Peitsch

Haussperlinge versuchen einen Mauersegler aus der Höhle zu befördern, 16.05.18 Foto: Hartmut Peitsch

Mauersegler am 15.05.18 Foto: Hartmut Peitsch

Mittwoch, 16. Mai 2018

Fröndenberg / Unna: Wespenbussarde, Trauerschnäpper, Waldlaubsänger, „Insekten-Krimi“, 14./15.05.2018 (B.Glüer)

Bei einer vollständigen Untersuchung des Hemmerder Schelks zum aktuellen Stand der Trauerschnäpper- und Waldlaubsängerreviere konnten gestern 5 männliche Trauerschnäpper und 7 singende Waldlaubsänger gefunden werden. In mindestens einem Trauerschnäpperrevier war auch ein verpaartes Weibchen.

Über Frdbg.-Hohenheide heute für mich erste Wespenbussarde. Nachmittags zwischen 15.00 Uhr und 17.00 Uhr 3 jeweils einzeln ostwärts ziehende Exemplare.

`Heiß begehrt´ und lang erwartet: weiblicher Trauerschnäpper im Hemmerder Schelk ..., 15.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

`Heiß begehrt´ und lang erwartet: weiblicher Trauerschnäpper im Hemmerder Schelk ..., 15.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... verpaart mit diesem stolzen Männchen, 15.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... verpaart mit diesem stolzen Männchen, 15.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

`Rififi´ am Bienenhotel im eigenen Garten: zwei `subversive Gestalten´ führen `Hinterlistiges´ im Schilde - links: Trauerschweber (seine Larven parasitieren Solitärbienen) ..., 15.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

`Rififi´ am Bienenhotel im eigenen Garten: zwei `subversive Gestalten´ führen `Hinterlistiges´ im Schilde - links: Trauerschweber (seine Larven parasitieren Solitärbienen) ..., 15.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... der `Gemeine Widderbock´ legt hier Eier von unten in Spalten des Holzklotzes, der dann von seinen Larven gefressen wird, 15.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

... der `Gemeine Widderbock´ legt hier Eier von unten in Spalten des Holzklotzes, der dann von seinen Larven gefressen wird, 15.05.2018 Foto: Bernhard Glüer

Mittwoch, 16. Mai 2018

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