Posts gespeichert unter 'Gesehen – Gehört'

Holzwickede: Neuntöter u.a. am 20.05.2016 (Marvin Lebeus & Stefan Helmer)

Auf dem Standortübungsplatz Opherdicke nunmehr 16 Neuntöter-Reviere, Tendenz womöglich noch steigend. Nebenher noch 7 Gelbspötter, 5 Sumpfrohrsänger und an zwei Stellen junge Buntspechte.

Sonntag, 29. Mai 2016

Selm: Pirol am 29.05.16 ( Th.Prall)

Im Waldgebiet nahe des SGV-Heimes Netteberge sang ein Pirol nicht weit vom Hauptwanderweg entfernt. Nach einiger Zeit geduldigen Wartens gelang mir sogar eine kurze Sichtbeobachtung.

 

Sonntag, 29. Mai 2016

Fröndenberg: Feldschwirl, Kuckuck und Neuntöter am 28.05.2016 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag bei meiner Fotoexkursion auf Insekten konnte ich im Ostteil der Kiebitzwiese einen singenden Feldschwirl, 1 rufenden Kuckuck sowie 3 Neuntöter (2:1) als „Beifang“ notieren.
Im NSG heute am Vormittag kein Weißstorch und auch kein Flussregenpfeifer.

Während ein Neuntöterpaar sein Revier fest hat, sucht das zweite Neuntötermännchen wohl noch ein passendes Weibchen.......am 28.05.16 Foto: Gregor Zosel

Während ein Neuntöterpaar sein Revier fest hat, sucht das zweite Neuntötermännchen wohl noch ein passendes Weibchen.......am 28.05.16 Foto: Gregor Zosel

Rohrammer singt am Flößergraben zwischen den blühenden Schwertlilien......am 28.05.16 Foto: Gregor Zosel

Rohrammer singt am Flößergraben zwischen den blühenden Schwertlilien......am 28.05.16 Foto: Gregor Zosel

Singdrossel singt nahe des Aussichtshügels am Rande des Industriegebietes.......am 28.05.16 Foto: Gregor Zosel

Singdrossel singt nahe des Aussichtshügels am Rande des Industriegebietes.......am 28.05.16 Foto: Gregor Zosel

Morgenstimmung mit Kormoran und Kanadagans am Ruhrufer.......am 28.05.16 Foto: Gregor Zosel

Morgenstimmung mit Kormoran und Kanadagans am Ruhrufer.......am 28.05.16 Foto: Gregor Zosel

Samstag, 28. Mai 2016

Fröndenberg: Tragödie bei den Weißstörchen, Rohrweihe, Knäkente und Kuckuck am 27.05.2016 (Gregor Zosel)

Bei den Weißstörchen auf der Kiebitzwiese scheint sich wieder eine Tragödie abgespielt zu haben. Alle Jungstörche sind wohl gestorben. Schon heute bei Sonnenaufgang war der Weißstorchhorst verlassen. Zwar kamen etwa 15 Minuten später beide Altstörche zum Nest zurück, machten aber keine Anzeichen, sich um den Nachwuchs zu kümmern oder zu füttern. Etwa 2 Stunden lang standen sie auf dem Nest und putzten sich. Ab und zu zupften sie am Nistmaterial. Ein Storch flog dann schließlich ab, während der zweite auf dem Horst verweilte. Während des gesamten Vormittages war kein Jungvogel mehr zu entdecken. R.Kappenstein berichtete mir, dass schon gestern am Abend der Storch verlassen war. Bei meiner heutigen Abendkontrolle zeigte sich das selbe Bild: Horst leer, ein Storch alleine auf der Heckrindweide. Woran die Jungstörche gestorben sind, bleibt Spekulation.
Da bleiben die Beobachtungen einer weiblichen Rohrweihe, 1 Schwarzmilan, 1 Knäkerpel, 4 Rostgänse mit 5 Pulli, 5 Flußregenpfeifer, 1 Kuckuck und 1 Gebirgsstelze Nebensache.

Vielleicht das letzte Foto des Weißstorchpaares auf ihrem Nest. Hier bei der gemeinsamen Ankunft am Horst am frühen Morgen war kein Jungstorch zu entdecken, der die Eltern erwartete.....am 27.05.16 Foto: Gregor Zosel

Vielleicht das letzte Foto des Weißstorchpaares auf ihrem Nest. Hier bei der gemeinsamen Ankunft am Horst am frühen Morgen war kein Jungstorch zu entdecken, der die Eltern erwartete.....am 27.05.16 Foto: Gregor Zosel

Freitag, 27. Mai 2016

Werne: Seidenreiher, 26.05.2016 (Jürgen u. Patrick Hundorf)

Am 26.05.2016 morgens in den Rieselfeldern Werne ein nach Osten überfliegender Seidenreiher.

Freitag, 27. Mai 2016

Fröndenberg: Rotschenkel, Knäkente, Eisvogel, Rohrammernachwuchs und Rostgansfamilie am 25./26. 05.2016 (Gregor Zosel)

Da, bis auf dem Rotschenkel, an beiden Tagen die Zahlen der beobachteten Arten fast identisch waren, habe ich diese beiden Beobachtungsvormittage zusammengefasst. So notierte ich für den Ostteil der Kiebitzwiese: 1 Rotschenkel (am 25.5.), 3 Flussregenpfeifer, 3 Kiebitze, 1 Knäkerpel, 4 Schnatterenten, 26 Reiherenten, 11 Blässrallen, 4 Höckerschwäne, 4 Kanadagänse + 8 Junge, 4 Nilgänse + 8 dj., 4 Rostgänse + 4 Pulli, 2 Zwergtaucher, 1 Haubentaucher, 2 Weißstörche am Horst, 1 Eisvogel futtertragend zum Mendener Ententeich fliegend, 3 Neuntöter (2:1), 1 Gelbspötter, 1 Grünspecht, 4 Rohrammern (3 M + 1 flügger Jungvogel) sowie 1 Schafstelze.

Knäkerpel am Aussichtshügel.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Knäkerpel am Aussichtshügel.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Kanadagansfamilie auf der Kiebitzwiese.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Kanadagansfamilie auf der Kiebitzwiese.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Reiherente im Flug.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Reiherente im Flug.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Heute konnte ich nur noch 4 Pulli bei den Rostgänsen zählen. Ob sich die anderen beiden Vermissten im höheren Gras versteckt hielten, bleibt zu hoffen.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Heute konnte ich nur noch 4 Pulli bei den Rostgänsen zählen. Ob sich die anderen beiden Vermissten im höheren Gras versteckt hielten, bleibt zu hoffen.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Plötzlich läuft mir ein Storch ins Bild.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Plötzlich läuft mir ein Storch ins Bild.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

...und immer auf der Suche nach Futter für die Jungen.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

...und immer auf der Suche nach Futter für die Jungen.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Während ein Storch die Jungen hundert, ist das zweite Elternteil mit der Morgenpflege beschäftigt.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Während ein Storch die Jungen hundert, ist das zweite Elternteil mit der Morgenpflege beschäftigt.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Im dichten Unterholz entdeckte ich diese schon selbstständige flügge Rohrammer.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Im dichten Unterholz entdeckte ich diese schon selbstständige flügge Rohrammer.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Ob dieses Rohrammermännchen wohl der Papa ist?.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Ob dieses Rohrammermännchen wohl der Papa ist?.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter in einer Baumkrone.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter in einer Baumkrone.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Turmfalke nach einem vergeblichem Jagdversuch.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Turmfalke nach einem vergeblichem Jagdversuch.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Aus früheren Jahren war man zu dieser Jahreszeit gewohnt, große Zahlen an Hummeln im blühenden Beinwell anzutreffen. Gestern im Hammer Wasserwerk und auch heute bei Sonnenschein auf der Kiebitzwiese war die Zahl der nektarsuchenden Hummeln mehr als bescheiden. In den Hochstaudenfluren mit hohen Beinwellanteilen entlang der Ruhr schätzte ich die Zahl  auf durchschnittlich max. 5 Hummeln auf 100 qm. Somit bleibt das Bienen- und Hummelsterben unverändert auffällig. Aber auch alle anderen Insektenarten sind rar geworden. Auf der Suche nach Fotomotiven am Wegesrand, gelang mir lediglich eine Bild eines Gemeinen Weichkäfers......am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Aus früheren Jahren war man zu dieser Jahreszeit gewohnt, große Zahlen an Hummeln im blühenden Beinwell anzutreffen. Gestern im Hammer Wasserwerk und auch heute bei Sonnenschein auf der Kiebitzwiese war die Zahl der nektarsuchenden Hummeln mehr als bescheiden. In den Hochstaudenfluren mit hohen Beinwellanteilen entlang der Ruhr schätzte ich die Zahl auf durchschnittlich max. 5 Hummeln auf 100 qm. Somit bleibt das Bienen- und Hummelsterben unverändert auffällig. Aber auch alle anderen Insektenarten sind rar geworden. Auf der Suche nach Fotomotiven am Wegesrand, gelang mir lediglich eine Bild eines Gemeinen Weichkäfers......am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Donnerstag, 26. Mai 2016

Fröndenberg: Baumfalke am 25.05.2016 (Bernhard Glüer und Gregor Zosel)

Während des Aufhängens von Nistästen im Hammer Wasserwerk konnten wir einen jagenden Baumfalken beobachten. Im Werksgelände außerdem ein singender Gelbspötter.

Donnerstag, 26. Mai 2016

Fröndenberg / Unna: Gartenrotschwanz, Teichrohrsänger, Kolkraben, 23./24.05.2016 (B.Glüer)

Seit zwei Tagen singt in unserem Garten (Frdbg.-Hohenheide) ein Gartenrotschwanz. Auf dem Golfplatz „Am Winkelshof“ hat inzwischen – wie schon in den beiden Vorjahren – ein Teichrohrsänger ein Revier bezogen.
Im Hemmerder Schelk ein Kolkrabenpaar mit mindestens einem flüggen Jungvogel.

Dienstag, 24. Mai 2016

Kamen, Graureiher, 24.05.2016, (Gudrun und Günter Reinartz)

Heute waren wir im Bereich der Seseke in Heeren-Werve. Dort entdeckten wir zwei Horste mit Graureihern, in dem 3, im anderen zwei fast flügge Jungvögel mehr standen als saßen. Man musste den Standort wechseln, um entweder das eine oder das andere Nest zu beobachten. Erst als nach einem ungewöhnlichen Geräusch zwei Altvögel zurückkehrten, reckten sich auch im hinteren Nest die Köpfe der Jungen nach oben.

Am Himmel kreiste ein Rotmilan

Schwer auszumachen, aber mach etwa 60 Minuten gingen auch mal alle Köpfe hoch. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Schwer auszumachen, aber mach etwa 60 Minuten gingen auch mal alle Köpfe hoch. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

so großen Hunger habe ich... Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

so großen Hunger habe ich… Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Versteckt, den Kopf unter den Flügeln, sah er lange wie tot aus.  Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Versteckt, den Kopf unter den Flügeln, sah er lange wie tot aus. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Wenn der Altvogelkommt... Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Wenn der Altvogel kommt…
Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

... gehen auch die Köpfe im hinteren Nest hoch. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

… gehen auch die Köpfe im hinteren Nest hoch. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Aber erst einmal muss geklärt werden, was das Geräusch verursacht hat! Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Aber erst einmal muss geklärt werden, was das Geräusch verursacht hat! Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Rotmilan am Himmel. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Rotmilan am Himmel. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Rotmilan über der Seseke. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Rotmilan über der Seseke. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Zu Hause begrüßten uns Kohlmeisen im gerade ausgebrachten Futterrest. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Zu Hause begrüßten uns Kohlmeisen im gerade ausgebrachten Futterrest. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Dienstag, 24. Mai 2016

Lünen: Vierfleck, 21.05.2016 (Andreas Nickel)

In Lünen an der Grenze zu Horstmar am 21.05.2016 ein Vierfleck.

Vierfleck bei Lünen am 21.05.2016 Foto: Andreas Nickel

Vierfleck bei Lünen am 21.05.2016 Foto: Andreas Nickel

Vierfleck bei Lünen am 21.05.2016 Foto: Andreas Nickel

Vierfleck bei Lünen am 21.05.2016 Foto: Andreas Nickel

Montag, 23. Mai 2016

Selm: 22.05 NSG Lippe ( M.Dorenkamp und D. Niggemann)

Von 7.00 – 10.45 konnten von uns folgende Arten beobachtet werden.

Hohtaube, Ringeltaube, Turmfalke, Kiebitz, Bluthänfling, viele Stare, Stieglitz, Stockente, Reiherente, Blesshuhn, Mäusebussard, Grünfink, Zilp Zalp, Eisvogel, Graureiher, nur 1 singender Sumpfrohrsänger, 1 singender Gelbspötter, Gartbaumläufer, Amsel, Dohle, Singdrossel, Rabenkrähe, Grünspecht, Goldammer, Dorngrasmücke, Monchgrasmücke, Rauchschwalbe, Mehlschwalbe, Kormoran, Fasan, Buntspecht, Weißstorch, 1 roter Milan, ein schwarzer Milan, Feldsperling, Zaunkönig, Blaumeise, Kohlmeise, Schwanzmeise, Rotkehlchen und wieder ein paar Feldhasen. Leider konnte kein Baumfalke in seinem Stammgebiet beobachtet werden, auch nicht an der Schleuse Horst.

Am Nachmittag konnte in Selm -Beifang noch beobachtet werden wie ein Steinkauz einen Turmfalken aus seinem Revier vertrieben hat.

Montag, 23. Mai 2016

Bergkamen, Holzwespe und Ameisen-Sackkäfer, 21.05.2016, Gudrun und Günter Reinartz

Wir waren in Bergkamen-Heil, eigentlich um nach Schmetterlingen oder Vögeln Ausschau zu halten.

Nicht chronologisch wiedergegeben, aber immer wieder erwischten wir ein paar Vögel. Ein Grauschnäpper behielt von einem Hausdach den Überblick, ein Hausrotschwanz präsentierte seinem Jungen das Futter, aber zum Füttern selbst ging es in einen entfernteren Baum. Auch der Stieglitz versteckte sich lieber, während die Rauchschwalbe im schönsten Sonnenschein ihr prachtvolles Gefieder zeigen wollte.

Grauschnäpper auf einem Hausdach. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Grauschnäpper auf einem Hausdach. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Jungvogel wartet auf Futter. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Jungvogel wartet auf Futter. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Altvogel mit Futter. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Altvogel mit Futter. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Stieglitz in seinem Versteck im Baum. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Stieglitz in seinem Versteck im Baum. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Rauchschwalbe sucht ein Weibchen... Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Rauchschwalbe sucht ein Weibchen… Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

... und singt. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

… und singt. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Unterdessen faszinierte uns das Leben an den verschiedenen Ameisenhügeln. So ein „Erwachen“ im neuen Jahr bringt jede Menge Arbeit. Schäden von Winter und Spechten müssen beseitigt werden und der Staat sollte möglichst schnell belebt sein. Da sind schon eine Menge an Material und Futter zu bewegen. Übrigens, wenn eine Raupe von gleich vier Ameisen „getragen“ wird, fühlt sie sich bestimmt hin- und hergerissen!

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Das weiß auch der Ameisen-Sackkäfer. Der ist aus dem Ameisenbau gekommen und trachtet nun auf einem Zweig über dem Ameisenhügel seinerseits danach, seine Nachkommen wieder im Ameisenbau zu platzieren. Dazu kotet er seine Eier mit winzigen Kotschuppen ein und lässt das Ei dann über einem Ameisennest fallen. Im guten Glauben tragen die den Parasit in ihr Nest, wo er sich in den nächsten zwei Jahren von den Ameisenlarven ernährt, bis er sich verpuppt und dann als Käfer schnell das Ameisennest verlassen muss. Danach beginnt der Kreislauf von Neuem.

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Nur ein paar Meter weiter das nächste Naturerlebnis. Eine weibliche Holzwespe ist dabei, ihre Eier in der Rinde zu platzieren. Dazu verbiegt sie sich extrem, bis die Legeröhre, geführt von den Hinterbeinen, gezielt eingesetzt werden kann. ist das Gelege untergebracht, streckt sie sich wieder und fliegt weiter.

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Sonntag, 22. Mai 2016

Fröndenberg: Wachtelkönig am 22.05.2016 (Gregor Zosel)

Auch heute in den frühen Morgenstunden konnte ich das zaghafte Schnarren des Wachtelkönigs,den Marvin Lebeus zuvor meldete, vernehmen. Ansonsten notierte ich bei meinen heutigen mehrmaligen Besuchen der Kiebitzwiese u.a.: 3 Flussregenpfeifer, 2 Kiebitze, 3 Schnatterenten, 43 Reiherenten, 14 Blässrallen, 3 Zwergtaucher in 2 Revieren, 4 Höckerschwäne, 3 Rostgänse + 6 Pulli, 2 Nilgänse mit ihren 8 juv., 24 Kanadagänse + 8 Pulli, 2 Graugänse, 2 Weißstörche mit 3 Jungvögel auf Horst, 3 Graureiher, 2 Neuntöter (M), 2 Schafstelzen (1:1), 2n Rohrammern (M) sowie 1 Gelbspötter. Etwa 100 Stare auf der Heckrindweide, darunter hauptsächlich Jungstare.
Am Küchenberg 2 singende Baumpieper sowie 1 Bluthänflingpaar.

Flussregenpfeifer am Aussichtshügel ......am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Flussregenpfeifer am Aussichtshügel ......am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Nach den Gelegeverlusten wird wieder gebalzt bei den Kiebitzen.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Nach den Gelegeverlusten wird wieder gebalzt bei den Kiebitzen.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Rasante Flugmanöver.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Rasante Flugmanöver.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

..und zuletzt noch eine Ehrenrunde über die Wasserfläche.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

..und zuletzt noch eine Ehrenrunde über die Wasserfläche.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Blässralle hat heute vegetarisch bestellt.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Blässralle hat heute vegetarisch bestellt.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Stockente übt für die nächste Meisterschaft im Pfahlsitzen.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Stockente übt für die nächste Meisterschaft im Pfahlsitzen.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Nur während der Fütterung kann man einen Blick auf die Jungstörche erhaschen. Aber es scheint, dass alle drei Pulli noch putzmunter sind.Endlich kam am Abend der ersehnte Regen. Somit ist es für die Eltern wieder leichter, an die Würmer im weicherem Boden zu gelangen. Regenwürmer und Schnakenlarven scheinen im Moment die Hauptnahrung für die Jungstörche zu sein, soweit man es bei der Fütterung erkennen kann......am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Nur während der Fütterung kann man einen Blick auf die Jungstörche erhaschen. Aber es scheint, dass alle drei Pulli noch putzmunter sind.Endlich kam am Abend der ersehnte Regen. Somit ist es für die Eltern wieder leichter, an die Würmer im weicherem Boden zu gelangen. Regenwürmer und Schnakenlarven scheinen im Moment die Hauptnahrung für die Jungstörche zu sein, soweit man es bei der Fütterung erkennen kann......am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Graureiher jagt in einem Verbindungsgraben.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Graureiher jagt in einem Verbindungsgraben.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Jungstar am Aussichtshügel.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Jungstar am Aussichtshügel.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Auch die Haussperling haben die Umgebung des Aussichtshügels als neue Heimat bezogen, nachdem die Hecken entlang der Werner von Siemensstrasse auf den Stock geschnitten wurden. Dort hatten bis dato ca. 30 Spatzen ihr zuhause.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Auch die Haussperling haben die Umgebung des Aussichtshügels als neue Heimat bezogen, nachdem die Hecken entlang der Werner von Siemensstrasse auf den Stock geschnitten wurden. Dort hatten bis dato ca. 30 Spatzen ihr zuhause.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Sonntag, 22. Mai 2016

Lünen: Gefleckte Weinbergschnecke am 22.05.2016 (A. Pflaume)

Am 14.10.2013 meldete ichauf dieser Seite  den Fund einer Gefleckten Weinbergschnecke in Alstedde. Es handelte sich damals wohl um den ersten Nachweis dieser Art im Kreis Unna. Gestern fand ich in demselben Garten wieder ein Exemplar dieser Art. Ich denke das ist ein Hinweis darauf, dass sich hier eine ganze Population aufbaut oder schon aufgebaut hat. Für diese wärmeliebende Art waren die letzten „Winter“ wohl kein Problem und haben diese Entwicklung ermöglicht.

Sonntag, 22. Mai 2016

Extremadura/Spanien: Mehlschwalben etc. vom 25.04. bis 04.05.2016 (Ilona Jädtke, Benedikt Warnke, Claudia Michaelis, Uwe Norra)

Eine Mehlschwalben-Kolonie von uns zunächst unvorstellbarer Größe entdeckten wir an einer Brücke über den Rio Tajo nahe der Stadt El Puente del Arzobispo. Wir hatten unsere Freude an der Menge der bei uns so selten gewordenen Vögel.

Ansonsten brachte uns unserer Aufenthalt in der Extremadura neben vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen eine Liste mit etwa 130 beobachteten Vogelarten.  Davon waren Großtrappe, Zwergtrappe, Spanischer Kaiseradler, Gleitaar, Alpenkrähe und Steinrötel einige der Höhepunkte.

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Gänsegeier am 26.04.2016 Foto: Uwe Norra

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kreisender Schlangenadler am 28.04.2016 Foto: Uwe Norra

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Blauracke auf einem der zahlreich für diese Art aufgehängten Nistkästen am 30.04.2016 Foto: Uwe Norra

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Ausschnitt aus der Mehlschwalben-Kolonie am Rio Tajo am 02.05.2016 Foto: Uwe Norra

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Ausschnitt aus der Mehlschwalben-Kolonie am Rio Tajo am 02.05.2016 Foto: Uwe Norra

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Ausschnitt aus der Mehlschwalben-Kolonie am Rio Tajo am 02.05.2016 Foto: Uwe Norra

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Osterluzeifalter in der Sierre de Gredos am 02.05.2016 Foto: Uwe Norra

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Zwergadler, kurz vor unserer Heimreise am 04.05.2016 Foto: Uwe Norra

 

 

 

 

 

Sonntag, 22. Mai 2016

Fröndenberg/Holzwickede: Wachteln, Waldohreule, Waldkäuze und Waldkauznachwuchs, Sumpfrohrsänger, Wachtelkönig u.a. am 19.-21.05.2016 (Marvin Lebeus & Stefan Helmer)

Von Donnerstag auf Freitag haben wir eine Nachtexkursion am Truppenübungsplatz Holzwickede gemacht. Um 23:30 erste Rufe eines männlichen Waldkauzes, kurze Zeit später antwortet auch ein Weibchen auf den Ruf. Sehr erfreulich war dann um 01:00 an anderer Stelle auf dem Platz, 1 rufende weibliche Waldohreule. Wir konnten sie sogar sehr schön im Mondschein fliegen sehen. Bei beiden Eulenarten konnten wir -bisher- keine Jungvögel feststellen. Nebenher hier auch noch 2 singende Sumpfrohrsänger. An der Schoofsbrücke singen um 3:30 auch die 2 bekannten Teichrohrsänger. Auf den angrenzenden Filterbecken steht 1 humpelnder Kiebitz, der arme Kerl konnte mit dem rechten Bein leider nicht mehr aufsetzen. Zu guter Letzt hören wir in den angrenzenden Ruhrwiesen gegen 04:00 2 rufende Wachteln. Um 04:30 hört man dann das Erwachen vieler Vögel wie Rotkehlchen, Singdrossel, Amsel und Feldlerche, die schlagartig anfangen mit ihrem Gesang den Tag zu beginnen.

Nach der tollen Exkursion bin ich in der folgenden Nacht (Freitag auf Samstag) nochmal hochmotiviert alleine losgestiefelt. Gezielt auf Wachteln und Wachtelkönige habe ich vor allem im Raum Fröndenberg (Ruhraue/Strickherdicke/Bausenhagen/Bentrop) und in Hemmerde (Ostfeld/Wiesen) gesucht. Die Ausbeute war allerdings sehr mager. Im Warmer Löhen ruft um 22:00 und später um 02:30 lediglich 1 Wachtel. An allen weiteren Stellen bisher keine Rufer unterwegs. Dafür noch eine sehr tolle Beobachtung um 03:15, als 1 Wachtelkönig aus dem Ostteil des NSG Kiebitzwiese ruft. Der Wachtelkönig war so laut dass ich ihn sogar noch klar und deutlich auf dem Aussichtshügel (>600m entfernt) hab rufen hören. Die Suche nach Waldohreulen bzw. bettelnden Jungvögeln -an im Frühjahr bebalzen Stellen- (s. Meldungen von B. Glüer) bleibt leider weiterhin erfolglos. Erfreulicherweise kann ich aber eine Waldkauzbrut im Raum Fröndenberg melden. Das Paar hat schon sehr zeitig im Frühjähr, wohl ohne Komplikationen, mit der Brut beginnen können. Drei Jungvögel haben sie hervorgebracht, die Ästlinge sind schon gut 200-300m von der Bruthöhle entfernt und werden weiterhin sehr gut von den beiden Altvögeln versorgt.

Standortübungsplatz Holzwickede bei Nacht, am 20.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

Standortübungsplatz Holzwickede bei Nacht, am 20.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

Weibliche Waldohreule auf dem Übungsplatz, am 20.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

Weibliche Waldohreule auf dem Übungsplatz, am 20.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

Erfolgreiche Waldkauzbrut in Fröndenberg, hier mit einem der Ästlinge...am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

Erfolgreiche Waldkauzbrut in Fröndenberg, hier mit einem der Ästlinge…am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

...hier mit zwei Ästlingen...am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

…hier mit zwei Ästlingen…am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

...und schließlich das Gruppenfoto...am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

…und schließlich das Gruppenfoto…am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

...wohl noch satt von der letzten Mahlzeit, lässt sich dieser Jungvogel sehr viel Zeit bis er die Maus in seinen Fängen isst...am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

…wohl noch satt von der letzten Mahlzeit, lässt sich dieser Jungvogel sehr viel Zeit bis er die Maus in seinen Fängen isst…am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

...Wachsamer Altvogel...am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

…Wachsamer Altvogel…am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

...Schaut auch mir genau auf die Finger...am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

…Schaut auch mir genau auf die Finger…am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

Samstag, 21. Mai 2016

Fröndenberg / Unna: Wiesenweihe, Wespenbussard, Trauerschnäpperbruten, Schwarzkehlchenbruten, Rebhühner, Neuntöter, Kiebitze, u.a., 19./20.05.2016 (B.Glüer)

Gestern bei Frdbg.-Frömern eine männliche Wiesenweihe über gemähten Flächen (vergeblich) jagend. – Immerhin ließen gleich 4 Graureiher auf eben diesen Flächen erkennen, dass hier mit Mäusen zu rechnen ist.
Heute (endlich) ein Wespenbussard (m), der offensichtlich seinen Heimzug bei uns beendet hat. Um 9. 45 h kreiste er ausdauernd westlich Bausenhagen über Priorsheide. Ein um 13.50 h sehr hoch über dem Sundern (Frdbg.-Hohenheide) kreisender Wespenbussard erwies sich später beim Vergleich von Fotos am PC als derselbe Vogel. Blieb noch die spannende Frage, ob es sich um einen Vogel handelte, der auch schon im Vorjahr in unserer Region gewesen ist. Ein Vergleich mit dem männlichen Brutvogel aus dem Bausenhagener Schelk (Foto vom 11.05.2015 – siehe auch Fotomontage) ergab jedoch keine Übereinstimmung.

Südlich Ostbüren, auf Bio-Gemüsefeldern, ein Rebhuhnpaar.

Im Hemmerder Ostfeld gelang heute der Nachweis der zweiten Schwarzkehlchen-Brut (beide Altvögel Futter tragend). Weiterhin hier erfreulich: zwischen den Feldvogelschutzflächen hat sich ein Neuntöter-Paar angesiedelt. Diese Ansiedlung steht sicher in direktem Zusammenhang mit den angrenzenden Feldbrachen. Noch etwas Erfreuliches (man wird ja bescheiden!): entgegen eigenen Befürchtungen der letzten Tage konnte heute das letzte, bereits recht große Kiebitzküken aus den bisher einzigen beiden erfolgreichen Bruten munter angetroffen werden. Es hält sich nach wie vor auf einem riesigen, noch nahezu vegetationsfreien Feld mit eingesäten Zwiebeln auf. Nicht weit entfernt waren gleichzeitig ein Rotmilan, 1 Mäusebussard und 6 (!) Rabenkrähen mit 5 weiteren (adulten) Kiebitzen (einer auf Nachgelge) auf dieser Fläche.

Im Hemmerder Schelk konnten heute alle 5 bisher gefundenen Trauerschnäpperreviere bestätigt werden. Auch hier gibt es Erfreuliches zu berichten: mindestens 2 Revierinhaber sind erfolgreich verpaart – evtl. hat sogar auch ein drittes Männchen ein brütendes Weibchen. – Allesamt in Nistkästen, so dass die seit 5 Jahren laufende Nisthilfeaktion in der laufenden Saison besonders erfolgreich ist. Interessantes am Rande: Als Langstreckenzieher und Höhlenbrüter sind die spät im Brutgebiet eintreffenden Trauerschnäpper bekanntermaßen gegenüber anderen Höhlenbrütern sehr aggressiv, um sich in der Konkurrenz mit ihnen durchsetzen zu können. Nun hat eines unser diesjährigen Trauerschnäppermännchen in nur rund 6 m entfernter Nachbarschaft eine besetzte Mittelspechthöhle. – Die deutlich größeren Mittelspechte wurden heute bei fast jeder Fütterung ihrer Jungen vom Trauerschnäpper heftig attackiert und zum Teil sogar verfolgt.

Ein Rebhuhnpaar auf Bio-Gemüsefeld südlich Frdbg.Ostbüren, 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

Ein Rebhuhnpaar auf Bio-Gemüsefeld südlich Frdbg.Ostbüren, 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

Neuntöterpaar auf Grenzpfosten am Feldvogelschutzfeld im Hemmerder Ostfeld, 19.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

Neuntöterpaar auf Grenzpfosten am Feldvogelschutzfeld im Hemmerder Ostfeld, 19.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

Schwarzkehlchenpaar Futter tragend im Hemmerder Ostfeld, 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

Schwarzkehlchenpaar Futter tragend im Hemmerder Ostfeld, 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

Männlicher Wespenbussard kreist über Priorsheide bei Bausenhagen..., 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

Männlicher Wespenbussard kreist über Priorsheide bei Bausenhagen..., 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

...individuelle Färbungsmuster haben, ähnlich wie unsere Fingerabdrücke, Wiedererkennungswert - bei diesem Vogel kommen aktuell Auffälligkeiten im Mauserzustand des Stoßes hinzu: die rechte, äußere Steuerfeder hat noch nicht die volle Länge und in der Mitte des Schwanzes fehlt eine Federspitze..., 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

...individuelle Färbungsmuster haben, ähnlich wie unsere Fingerabdrücke, Wiedererkennungswert - bei diesem Vogel kommen aktuell Auffälligkeiten im Mauserzustand des Stoßes hinzu: die rechte, äußere Steuerfeder hat noch nicht die volle Länge und in der Mitte des Schwanzes fehlt eine Federspitze..., 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

...im direkten Vergleich mit dem männlichen Brutvogel aus dem selben Gebiet (rechtes Foto vom 11.05.2015) wird deutlich, dass der heutige Vogel mit diesem nicht identisch ist..., 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

...im direkten Vergleich mit dem männlichen Brutvogel aus dem selben Gebiet (rechtes Foto vom 11.05.2015) wird deutlich, dass der heutige Vogel mit diesem nicht identisch ist..., 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... dieser ähnlich gefärbte, sehr hoch fliegende Wespenbussard (ca. vier Stunden später) hat ebenfalls rechts eine verkürzte Steuerfeder und in der Mitte des Stoßes eine fehlende Federspitze - es scheint dasselbe Männchen wie am Morgen zu sein, 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... dieser ähnlich gefärbte, sehr hoch fliegende Wespenbussard (ca. vier Stunden später) hat ebenfalls rechts eine verkürzte Steuerfeder und in der Mitte des Stoßes eine fehlende Federspitze - es scheint dasselbe Männchen wie am Morgen zu sein, 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

Trauerschnäppermännchen sieht dem zuvor eingeflogenen Weibchen hinterher..., 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

Trauerschnäppermännchen sieht dem zuvor eingeflogenen Weibchen hinterher..., 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... auch hier schaut ein Weibchen aus dem Nistkasten ..., 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... auch hier schaut ein Weibchen aus dem Nistkasten ..., 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... das dazugehörende Männchen ist nicht weit..., 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... das dazugehörende Männchen ist nicht weit..., 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... an anderer Stelle erweist sich ein Trauerschnäppermännchen für die Mittelspechte als `nerviger Nachbar´, 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... an anderer Stelle erweist sich ein Trauerschnäppermännchen für die Mittelspechte als `nerviger Nachbar´, 20.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

Freitag, 20. Mai 2016

Selm: 19.05.2016 Feldvogelschutzfläche Luisenstraße / Ausgleichfläche Worth (D.Niggemann)

Es sind immer noch einige Kiebitze im Gebiet und dem Verhalten nach zu urteilen auch noch nicht flügge Jungvögel , die allerdings nicht beobachtet werden konnten. Es konnten auch noch Gelbspötter, Turmfalke, Schafstelze, Feldsperling, Grünspecht, Mäusebussard, Eichelhäher, Dorngrasmücke, Mönchgrasmücke, Gartengrasmücke und auch eine Rohrweihe neben den üblichen Arten beobachtet werden.

Freitag, 20. Mai 2016

Kamen / Bergkamen, Bluthänfling, Schafstelze, Meisen und Insekten, 18./19.05.2016

Am 18.05.2016 waren wir an der Seseke in Richtung Bergkamen unterwegs. Dort zeigte sich uns eine Bachstelze und wenig später eine Wiesenschafstelze. Über uns saß eine Türkentaube und wenig später in der Kleingartenanlage zeigte sich eine Blaumeise in einem besonders schön blühenden Baum.

Reichlich gedeckter Tisch... Seseke Kamen, 18.05.2016. Foto: G.Reinartz

Reichlich gedeckter Tisch…
Seseke Kamen, 18.05.2016. Foto: G.Reinartz

und Rückkehr Richtung Nest. Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

und Rückkehr Richtung Nachwuchs. Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

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Die Arbeitsweise der Schafstelze: Anvisieren,, gezielter Flug, fangen und ausruhen! Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

Türkentaube über unserem Kopf, Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

Türkentaube über unserem Kopf, Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

Im Garten Haus Aden, Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

Im Kleingarten Haus Aden, Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

Im Garten Haus Aden, Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

Im Kleingarten Haus Aden, Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

Am 19.05.2016, auf dem Friedhof Overberge, war auch in diesem Jahr wieder der Bluthänfling zu finden.

Bluthänfling in Overberge, Im Garten Haus Aden, Seseke Kamen, 19.05.16. Foto: G.Reinartz

Bluthänfling in Overberge, Im Garten Haus Aden, Seseke Kamen, 19.05.16. Foto: G.Reinartz

Wenn nichts „Großes“ zu finden ist – Ameisen pflegen ihre „Blattläuse“ und verteidigen sie gegen Feinde wie den Marienkäfer. In morschem Holz findet man mit ein wenig Glück den Großen Breitrüssler (Platystomos albinus), an frischen Trieben der Eiche eher die Larve der  Eichenblattwespe (Periclista pubescens).

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Großer Breitrüssler sucht nach Pilzen am Baum. Im Garten Haus Aden, Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

Großer Breitrüssler sucht nach Pilzen am Baum. Im Garten Haus Aden, Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

Raupe der Eichenblattwespe, Bergkamen, Kleingartenanlage Haus Aden, 18.05.2016, Foto: G. Reinartz

Raupe der Eichenblattwespe, Bergkamen, Kleingartenanlage Haus Aden, 18.05.2016, Foto: G. Reinartz

Zuhause angekommen, Blaumeise bei der Brutpflege, Im Garten Haus Aden, Seseke Kamen, 19.05.16. Foto: G.Reinartz

Wieder zuhause in Kamen angekommen, unsere Kohlmeisen bei der Brutpflege, Kamen, 19.05.16. Foto: G.Reinartz

Freitag, 20. Mai 2016

Schwerte: Röllingwiese, 17.-18.05.2016 (Hans Joachim Göbel)

Am 17.05.2016 abends hatten wir in Westhofen einen Austernfischer. Der war am 18.05.2016 nicht mehr zu sehen. Die beiden Grünschenkel waren auch weg.
Ein Rotschenkel, eine Rohrweihe, zwei Baumfalken und die üblichen Enten waren da. Ein Zwergtaucher brütet dicht vorm Stand, versteckt im Binsen.
Die Krähen haben vollen Bruterfolg. Auf dem E-Mast an der A45. Nähe Ruhr werden halbwüchsige Jungen gefüttert. Häufig mit Eiern aus der Röllingwiese.
Zwei Neuntöter-Paare sind noch da.
Leider nehmen die Störungen durch freilaufende Hunde und Angler schleichend zu. Am Ruhrufer werden die hohen Brennnesseln und Stauden zertreten. Zum Angel auswerfen. Gerade dort waren eigentlich die Brutreviere, von Teichrohrsänger, Grasmücken, und Ammern. Das Mähgut der Weiden eignet sich ja nicht zur Brut. Die werden nun gestört oder gar zertreten.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Bönen: Kuckuck am 19.05.2016 (H.Peitsch)

Heute Abend hatte ich das Glück einen Kuckuck zu fotografieren, der vom Holzplatz kommend das HRB überflog und in einem Baum unweit von mir landete um seinen Ruf ertönen zu lassen.

Kuckuck_hp_19.5.16

Kuckuck in Bönen am 19.05.16 Foto: Hartmut Peitsch

Donnerstag, 19. Mai 2016

Fröndenberg: Austernfischer, zweiter Rostgansnachwuchs und weiteres besetztes Neuntöterrevier am 19.05.2016 (Bernhard Glüer und Gregor Zosel)

Heute am Vormittag konnten wir während des Aufhängens von Nistkästen im Hammer Wasserwerk auch den Austernfischer beobachten, der gestern kurz die Kiebitzwiese besuchte. Ebenfalls hier im Werksgelände u.a. 1 singender Girlitz, 1 Grauschnäpper sowie 1 Neuntötermännchen im Ostbereich. Somit ist auch das Revier am Ostausgangstor wieder besetzt. 6 singende Sumpfrohrsänger im aufgesuchten Teil des Wasserwerks lassen wohl auf einen Bestand auf etwa 10 Reviere schließen. Am kommenden Montag, wenn wir den Rest den Nistkästen in Richtung Rammbachmündung aufhängen, wird Aufschluss über weitere Sumpfrohrsängerreviere geben.
Wohl im Hammer Wasserwerk geschlüpft sind die 6 Rostgansküken, die am Mittag durch die hohen Wiesen auf der Kiebitzwiese in Richtung Ruhr wanderten. Zumindest berichteten uns Mitarbeiter des Wasserwerkes, dass sie halsberingte Rostgänse mit Pulli an einem Filterbecken gesehen haben. Es sind unsere altbekannten beringte Rostgänse EF und KS, die Eltern geworden sind.
Bei Bentrop in der Hecke nahe des Hanges zum Warmer Löhen ein Neuntötermännchen, das schon Marvin Lebeus vor einiger Zeit entdeckte. Somit ist dieses Revier wohl in diesem Jahr wieder fest.

Austernfischer an einem Filterbecken im Hammer Wasserwerk auf Nahrungssuche.....am 19.05.16 Foto: Gregor Zosel

Austernfischer an einem Filterbecken im Hammer Wasserwerk auf Nahrungssuche.....am 19.05.16 Foto: Gregor Zosel

Drei von insgesamt sechs Rostgansküken, die ich im hohen Gras der Kiebitzwiese entdeckte.....am 19.05.16 Foto: Gregor Zosel

Drei von insgesamt sechs Rostgansküken, die ich im hohen Gras der Kiebitzwiese entdeckte.....am 19.05.16 Foto: Gregor Zosel

Unsere altbekannte EF-Rostgans hat stets ein Auge auf ihre Jungen.....am 19.05.16 Foto: Gregor Zosel

Unsere altbekannte EF-Rostgans hat stets ein Auge auf ihre Jungen.....am 19.05.16 Foto: Gregor Zosel

Und auch die KS-Rostgans sichert die Umgebung während der Wanderung zur Ruhr.....am 19.05.16 Foto: Gregor Zosel

Und auch die KS-Rostgans sichert die Umgebung während der Wanderung zur Ruhr.....am 19.05.16 Foto: Gregor Zosel

Donnerstag, 19. Mai 2016

Werne: Kiebitzschutz am 19.05.2016 (Anke Bienengräber)

Die Rettungsaktion von Kiebitzjungen war am Morgen des 18.5. noch nicht abgeschlossen, wie ich heute morgen vom Bewirtschafter der Fläche erfuhr. Nachdem ich den vermeintlich gut abgesuchten Acker verlassen hatte, fand der Landwirt zusammen mit dem Fahrer der Drainagemaschine noch 8 weitere Jungvögel, die er überwiegend mit seinem Pullover fangen und wegtragen konnte.
Außerdem hatte J. Hundorf gestern abend bereits wieder drei fast flügge Kiebitze auf diesem Acker beobachtet, so dass ich heute morgen vor der Weiterbearbeitung der Fläche den Acker noch einmal abgesucht habe. Was aber leider nicht wirklich aussichtsreich ist, wie die gestrige Suchaktion gezeigt hat, denn die Küken ducken sich offenbar unter die schon höher gewachsene Vegetation und fliehen nicht zuverlässig vor Menschen. Da ich heute morgen aber keine warnenden Altvögel mehr über mir hatte, hoffe ich, dass die Kiebitze den Acker jetzt bis zum Ende der Maisaussaat meiden oder vom sehr aufmerksamen Bewirtschafter rechtzeitig entdeckt werden.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Unna / Fröndenberg / Bönen: Eschensterben, Grauspecht (-brut?), Waldlaubsänger, Trauerschnäpper, Girlitze, Thunbergschafstelzen, Schwarzkehlchenbrut, u.a., 17./18.05.2016 (B.Glüer)

An vielen Stellen im Kreis UN zeigt sich in diesem Frühling, dass ein aus dem Osten kommendes Eschensterben inzwischen auch bei uns grassiert. Seit 2012 weiß man, dass der Verursacher dieses mysteriösen Sterbens ein aus Japan eingeschleppter Pilz (Hymenoscyphus pseudoalbidus) ist. Junge Eschen sterben relativ schnell, während ältere Bäume über Jahre dahinsiechen, jedoch im Endeffekt auch sterben. Man rechnet damit, dass bei uns in den kommenden Jahren ca. 90 % aller Eschen sterben werden, während etwa die restlichen 10 % immun zu sein scheinen. In Dänemark sind bereits rund 90 % aller Eschen abgestorben – in Großbritannien versucht man durch Fällen und Verbrennen befallener Bäume die Seuche noch aufzuhalten. Nach dem Verschwinden der Ulmen ist nun ein weiterer verbreiteter Laubbaum bei uns akut gefährdet.
Aus der Vogelwelt gibt es noch ein paar erfreulichere Meldungen: gestern Abend und an den Tagen davor rief, bzw. trommelte ausdauernd „unser“ Grauspecht aus dem Voßackerbachtal am Mühlenberg (Frdbg.), so dass es nunmehr auch Nachweise während der Brutzeit gibt. Am Gut Schulze Neuenhof ein singender Girlitz. Ein weiterer Girlitz mit Gesang auf dem Altenbögger Friedhof in Bönen.

Im Hemmerder Ostfeld verdichten sich die Hinweise auf zwei Schwarzkehlchenbruten: Am Dörgänger ein sehr dunkles Männchen Futter tragend und nahe dem neuen Feldvogelschutzfeld ein Weibchen, das augenscheinlich die Partnerin des schon mehrfach gemeldeten „hellen“ Männchens ist. Hier heute unter anderem auch 11 Schafstelzen, von denen mindestens 7 Ex Thunbergschafstelzen waren.

Bei Frdbg.-Frömern heute noch ein Braunkehlchen und Im Sundern (östlich Frdbg.-Hohenheide) letzte Nacht ein singender Feldschwirl.
Auf dem Golfplatz „Am Winkelshof“ (Frdbg.) ein singender Birkenzeisig.

Im Hemmerder Schelk abends zwei singende Waldlaubsänger und zwei singende Trauerschnäpper

Diese jung Esche kämpft noch, doch ihre äußeren Zweige sind bereits tot (Hemmerder Wiesen)..., 17.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

Diese jung Esche kämpft noch, doch ihre äußeren Zweige sind bereits tot (Hemmerder Wiesen)..., 17.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... diese ca. 4 m hohe Esche ist bereits seit einem Jahr tot (Hemmerder Wiesen) ..., 17.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... diese ca. 4 m hohe Esche ist bereits seit einem Jahr tot (Hemmerder Wiesen) ..., 17.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... auch diese Esche in der Weißdornhecke hat den Kampf bereits verloren (Hemmerder Wiesen) ..., 17.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... auch diese Esche in der Weißdornhecke hat den Kampf bereits verloren (Hemmerder Wiesen) ..., 17.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... das herannahende Ende hat den sterbenden Baum im Vorjahr veranlasst, eine Unzahl an Notfrüchten (Flugsamen) reifen zu lassen (Hemmerder Wiesen) ..., 17.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... das herannahende Ende hat den sterbenden Baum im Vorjahr veranlasst, eine Unzahl an Notfrüchten (Flugsamen) reifen zu lassen (Hemmerder Wiesen) ..., 17.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... hier sieht man eine ganze Reihe unterschiedlich alter Eschen mit verschiedenen Schadensstadien (Hemmerder Wiesen) ..., 17.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... hier sieht man eine ganze Reihe unterschiedlich alter Eschen mit verschiedenen Schadensstadien (Hemmerder Wiesen) ..., 17.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... diese Esche bei Unna-Stockum zeigt durch den lametterartigen Massenansatz von Flugsamen aus dem Vorjahr, dass sie ihren Überlebenskampf auch schon verloren gibt - Laubaustrieb ist kaum noch vorhanden..., 18.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... diese Esche bei Unna-Stockum zeigt durch den lametterartigen Massenansatz von Flugsamen aus dem Vorjahr, dass sie ihren Überlebenskampf auch schon verloren gibt - Laubaustrieb ist kaum noch vorhanden..., 18.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... hier zwei gleichalte Eschen auf dem Golfplatz `Am Winkelshof´ links des Weges (Frdbg.) - die erste `hat bereits alles hinter sich´, während die zweite noch relativ guten Laubaustrieb zeigt ..., 18.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... hier zwei gleichalte Eschen auf dem Golfplatz `Am Winkelshof´ links des Weges (Frdbg.) - die erste `hat bereits alles hinter sich´, während die zweite noch relativ guten Laubaustrieb zeigt ..., 18.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... zu guter letzt - hier einmal eine (noch?) kerngesunde Esche in Frdbg.-Hohenheide, 18.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

... zu guter letzt - hier einmal eine (noch?) kerngesunde Esche in Frdbg.-Hohenheide, 18.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

Männliche Thunbergschaftselze auf der Feldvogelschutzfläche im Hemmerder Ostfeld, 18.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

Männliche Thunbergschaftselze auf der Feldvogelschutzfläche im Hemmerder Ostfeld, 18.05.2016 Foto: Bernhard Glüer

Donnerstag, 19. Mai 2016

Fröndenberg: Braunkehlchen, Steinschmätzer, Neuntöter am 18.05.2016 (Stefan Helmer)

In den Ruhrwiesen östlich der Schoofsbrücke konnte ich heute abend neben den gestrigen Arten (mit Ausnahme der Rotschenkel) zusätzlich ein Braunkehlchen, einen Steinschmätzer und drei Neuntöter beobachten. Während ein Paar Neuntöter mit der Nahrungssuche beschäftigt war, sang einige Hundert Meter weiter ein einzelnes Männchen.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Fröndenberg: Austernfischer, Baumfalken, Weißstorchjungvögel, Feldschwirl und weiteres Neuntöterrevier am 18.05.2016 (Gregor Zosel)

Etwa 10 Minuten dauerte nur der Kurzbesuch eines Austernfischers am Nachmittag auf der Kiebitzwiese. Somit steht aber eine neue Art auf der „Kiebitzwiesenliste“. Ebenfalls am Nachmittag hatte ich das Glück, bei der Fütterung der jungen Weißstörche, 3 kleine Köpfchen zu sehen. Wollen hoffen, dass es dieses Jahr mit der Jungenaufzucht klappt und alle Störche gesund heranwachsen können. Ansonsten nur erwähnenswert am heutigen Tag hier im Ostteil des NSG:5 Flussregenpfeifer, 5 Kiebitze, beide Neuntötermännchen im Bereich Ostteil Kiebitzwiese/ Hammer Wasserwerk, 1 Feldschwirl, 2 singende Rohrammern sowie 1 Schwarzmilan.
Ein weiteres Neuntöterrevier ist besetzt. In der Neuanpflanzung an der Frömener Strasse nahe der Bielenbüsche ein Männchen.
Unweit hiervon, in einer Hecke bei dem Bauernhof Pante, ein singender Gelbspötter. Ein weiterer Gelbspötter in der Hecke an der Priorsheide.
Im NSG Wulmke konnte ich zusammen mit Matthias Danielmeyer am Nachmittag Flugspiele von 2 Baumfalken beobachten. Kurz darauf flogen sie in NW-Richtung ab.

Austernfischer auf der Kiebitzwiese....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Austernfischer auf der Kiebitzwiese....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Vor sieben Jahren hatte ich zusammen mit Werner Prünte schon mal das Glück, einen Austernfischer im Hammer Wasserwerk zu beobachten. Eine weitere Beobachtung eines Austernfischers konnte ich im Mai 2010 ebenfalls im Hammer Wasserwerk machen. Für Fröndenberg eine Art, die das Ruhrtal selten besucht....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Vor sieben Jahren hatte ich zusammen mit Werner Prünte schon mal das Glück, einen Austernfischer im Hammer Wasserwerk zu beobachten. Eine weitere Beobachtung eines Austernfischers konnte ich im Mai 2010 ebenfalls im Hammer Wasserwerk machen. Für Fröndenberg eine Art, die das Ruhrtal selten besucht....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Auch eine Flugaufnahme ist mir gelungen....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Auch eine Flugaufnahme ist mir gelungen....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Weißstorch sucht Nahrung für die Jungen auf den feuchten Wiesen der Kiebitzwiese....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Weißstorch sucht Nahrung für die Jungen auf den feuchten Wiesen der Kiebitzwiese....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Mit vollem Magen zurück zum Horst, wo der hudernde Partner mit den hungrigen Jungen wartet....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Mit vollem Magen zurück zum Horst, wo der hudernde Partner mit den hungrigen Jungen wartet....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Das erste Köpfchen streckt sich, in der Hoffnung, dass es nun etwas Leckeres gibt....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Das erste Köpfchen streckt sich, in der Hoffnung, dass es nun etwas Leckeres gibt....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Auf dieser Ausschnittvergrößerung kann man erkennen, dass es drei Jungstörche sind....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Auf dieser Ausschnittvergrößerung kann man erkennen, dass es drei Jungstörche sind....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Neben dem Gesang der Dorngrasmücken sind es nun auch die Lieder der Sumpfrohrsänger, die auf der Kiebitzwiese dominieren....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Neben dem Gesang der Dorngrasmücken sind es nun auch die Lieder der Sumpfrohrsänger, die auf der Kiebitzwiese dominieren....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Weiterhin auch zu hören, die Strophen der Rohrammern....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Weiterhin auch zu hören, die Strophen der Rohrammern....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Buntspecht am Aussichtshügel....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Buntspecht am Aussichtshügel....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Schwarzmilan auf einem Ansitzbaum nahe der Kiebitzwiese....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Schwarzmilan auf einem Ansitzbaum nahe der Kiebitzwiese....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Mit dem Neuntötermännchen nahe der Bielenbüsche ist ein weiteres Revier für Fröndenberg wieder besetzt....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Mit dem Neuntötermännchen nahe der Bielenbüsche ist ein weiteres Revier für Fröndenberg wieder besetzt....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Mittwoch, 18. Mai 2016

Fröndenberg: Beobachtungen vom 04.05. – 17.05.2016 (Rainer Hebeler)

Am 16.05.2016 konnten wir auf der Ruhr die Rostgans (EF) mit zwei Gösseln beobachten.
Weiterhin sahen wir u.a. eine Stockente mit 9 Küken, die, als sie sich dem Schwanennest (beim Aussichtshügel) näherten, vom Schwan “dezent” vertrieben wurden. Der weibliche Schwan saß zu der Zeit auf dem Nest. Gestern war das Nest allerdings erneut verlassen.
Die zwei Alpenstrandläufer konnten wir in der Nähe des Aussichtshügels ebenfalls festhalten.

Am 17.05. gelang das Foto von der Bachstelze mit einem Jungtier.

Rostgans mit zwei Gösseln auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Rostgans mit zwei Gösseln auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Stockente mit 9 Küken auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Stockente mit 9 Küken auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Höckerschwan auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Höckerschwan auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Bachstelze mit Jungvogel auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Bachstelze mit Jungvogel auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Star auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Star auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Nilgänse - Aufbruch, Kiebitzwiese am 04.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Nilgänse - Aufbruch, Kiebitzwiese am 04.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Reiherentenpaar, Kiebitzwiese am 04.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Reiherentenpaar, Kiebitzwiese am 04.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Graureiher - Landung, Kiebitzwiese am 06.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Graureiher - Landung, Kiebitzwiese am 06.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Graureiher, Kiebitzwiese am 06.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Graureiher, Kiebitzwiese am 06.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Graureiher, Kiebitzwiese am 04.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Graureiher, Kiebitzwiese am 04.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Mittwoch, 18. Mai 2016

Werne: Kiebitzschutz, 18.05.2016 (Anke Bienengräber)

Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen zum Schutz von Kiebitzbruten hatte ich heute morgen zumindest ein kleines Erfolgserlebnis.

Zusammen mit dem Bewirtschafter habe ich heute morgen eine ca. 3,5 ha große Ackerfläche an der Hellstraße nach Kiebitzjungen abgesucht, auf der mir J. Hundorf zu Pfingsten noch mindestens 11 Pulli gemeldet hatte.
Diese Aktion wurde notwendig, weil der Bewirtschafter die bereits für April beauftragte Reparatur der Drainage nicht länger verschieben konnte. Nach anfänglichem Zögern war er nur mit der Zusage in das einjährige Sofortmaßnahmenprogramm des Landes gegangen, dass er von der vorzeitigen Freigabe der Fläche ab dem 10. Mai Gebrauch machen könne, sofern die Kiebitzküken dann geschlüpft und in der Lage sind, die Fläche zu verlassen. Auf die Reparatur der Drainage wollte er nicht verzichten, weil er auf den Futterertrag dieser Fläche angewiesen ist und ein Verkauf dieser Fläche steht mangels Ersatzfläche auch nicht in Aussicht. Aber er ist bereit, das Programm zum Bewirtschaftungsaufschub im Rahmen des regulären Vertragsnaturschutzes für die nächsten fünf Jahre mit zu machen.

Es war abgesprochen, dass wir noch anwesende Kiebitze verscheuchen, bevor die Drainage neu verlegt wird. Gestern abend hatte die Firma bereits ihre Maschinen am Rand abgestellt und heute früh vor meiner Ankunft in der Nordspitze ein Probeloch gegraben. Daher waren wohl die meisten Kiebitze frühzeitig geflüchtet, so dass wir nach intensiver Suche nur noch zwei fast flügge Junge aufgescheucht haben. Diese wurden gefangen und angrenzend wieder freigelassen. Allerdings halten sich nicht alle Küken an das „Betretungsverbot“ . . .

Das kleine Erfolgserlebnis war dann die Zusage des Bewirtschafter der angrenzenden Fläche, die aktuell ebenfalls im Kiebitzschutzprogramm ist, diesen Acker bis zur Einsaat von Wintergetreide ganz liegen zu lassen.
So haben die fast flüggen Kiebitzjungen von insgesamt mehr als 10 Brutpaaren in diesem Gebiet trotz der aktuellen Störung noch eine gute Aufwuchschance.

Bei der Suche auf der inzwischen stark mit Wildkräutern bewachsenen Ackerfläche fand ich übrigens die traurigen Überreste einer Ente und möglicherweise die flaumigen Reste eines Kiebitzkükens.

Fast flügger Kiebitz-Jungvogel nach dem Versetzen an der Hellstraße am 18.05.2016 Foto: Anke Bienengräber

Fast flügger Kiebitz-Jungvogel nach dem Versetzen an der Hellstraße am 18.05.2016 Foto: Anke Bienengräber

Rest eines Kiebitz-Jungvogels? Hellstraße am 18.05.2016 Foto: Anke Bienengräber

Rest eines Kiebitz-Jungvogels? Hellstraße am 18.05.2016 Foto: Anke Bienengräber

Mittwoch, 18. Mai 2016

Werne: Kiebitze und Co in den Rieselfeldern Werne am 18.05.2016 (K. Conrad)

heute Mittag in den Rieselfeldern Werne zahlreiche Rabenkrähen (50 bis 70 Stk.), mehrere Dohlen, 1 Elster, 10 Graugänse, 2 Kanadagänse, 3 Nilgänse, 1 Graureiher, 4 Höckerschwäne, mehrere Stare und eine Wacholderdrossel auf den zentralen Grünlandflächen auf Nahrungssuche, 1 Flussregenpfeifer auf der mittlerweile fast vollständig abgetrockneten und „zerwühlten“ Grünlandfläche nördlich des Mittelweges, mind. 1 singende Rohrammer entlang des Mittelweges, 2 Kiebitze auf der noch großflächig überstauten Grünlandfläche am Nordrand (davon einer anhaltend gegen Rabenkrähen fliegend), 1 Schnatterente und wenige Stockenten ebenfalls auf dieser Fläche, 1 Schafstelze im zentralen Bereich und eine singende Feldlerche auf den Grünlanflächen im Westen des Gebietes.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Lünen: keine Kiebitze mehr am 17.05.2016 (Anke Bienengräber, Stefan Kauwling)

Lünen-Alstedde: Entgegen der Annahme von Th. Prall am 15.5. handelt es sich bei der Ackerfläche angrenzend an das NSG Schleuse Horst leider nicht um eine Stilllegung, sondern nur um einen freiwilligen Bewirtschaftungsaufschub im Rahmen des Kulturlandschaftsprogramms zur Schonung von Kiebitzbruten. Die Fläche durfte ab dem 15.5. bearbeitet werden, deshalb haben wir von der Biostation heute zusammen mit dem Bewirtschafter versucht, das gemeldete Kiebitzgelege zwecks Aussparung zu markieren. Als wir vom Ackerrand aus keinen brütenden und auch keinen fliegenden Kiebitz mehr feststellen konnten, haben wir den Acker parallel gehend abgesucht, um ein Aufsteigen der Kiebitze zu provozieren. Aber leider waren außer Graugänsen keine Vögel mehr zu finden. Mögliche Ursachen gibt es leider vielfältige….

Mittwoch, 18. Mai 2016

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