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Holzwickede/Fröndenberg/MK: Kurzschnabelgans, 15.11.2018 (Thomas Sauer, Hans Joachim Göbel)

Am 15.11.2019 morgens war ich mit Thomas Sauer an der Schoofbrücke. Wir hatten Glück. Noch kein Hund da. Und die Gänse standen direkt an der Straße. Schnell fand ich mit dem Spektiv die Verdachtsente von gestern. Konnte auch brauchbare Digiskopien machen. Für mich eine Kurzschnabelgans. Auf den beiden Bildern sieht man sehr gut ihre fleichfarbenen Beine. Und den fleischfarbenen Schnabelring. Der sie (für mich) eindeutig von der Saatgans unterscheidet.
Auf dem ersten Bild sieht man auch gut den Größenunterschied. Etwas kleiner als Graugans, Saatgans, A.f. rossicus ist auch etwas kleiner, hat aber eher gelbliche Beine. Die Kurzschnabelgans an der Schoofbrücke ist schnell zu übersehen. Der flüchtige Gucker sieht zuerst die jungen Blässgänse. Hiermit ist sie auch schnell zu verwechseln. Die Beine sieht man ja nicht immer. Und der Schnabel von jungen Blässgänse ist auch noch nicht so hell ausgefärbt.
Ein Bild von einer Graugans, deren rechter Fuß fehlte, konnte ich noch machen. Sieht man zwar auf dem Bild nicht, aber ihr fehlt wirklich der Fuß. Danach kamen die ersten Hunde quer über die Wiese. Als der erste „kläffend“ auf die Gänse zulief, flogen die ersten weg. NDach dem dritten „Kläffer“ waren alle Gänse wieder weg. Eine Frau machte sich die Mühe und krabbelte mit ihrem Fahrrad und ihren zwei Hunden unter dem Tor am Reiherwäldchen durch. Das war den Gänsen zuviel. Als die Hunde losliefen, war Schluss mit lustig für uns Gucker.
Kleine Anmerkung: Die unkenntlich gemachte Frau auf dem Foto sprach ich gestern. Sie erzählte mir, dass der Bauer sie schon mal angesprochen hatte: Sie möge doch ihren Hund ohne Leine laufen lassen, um die Gänse zu vergrämen. Nein das mache sie nicht, sie möge die Tiere, hat sie ihm geantwortet. Heute wurde ich da leider eines besseren belehrt. Sie war die erste die quer über die Wiese lief. Mich hatte sie gar nicht wahr genommen. Da haben die Bauern in Ergste, ganz andere Sorgen.
Heute Nachmittag war übrigens reger Kranichzug überm Ruhrtal. Mehrere große und kleine Züge zogen über Westhofen.

Kurzschnabelgans und Graugänse, Schoofbrücke Holzwickede, 15.11.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Kurzschnabelgans und Graugänse, Schoofbrücke Holzwickede, 15.11.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Kurzschnabelgans, Schoofbrücke Holzwickede, 15.11.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Kurzschnabelgans, Schoofbrücke Holzwickede, 15.11.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Gedankenlose Hundehalterin, Schoofbrücke Holzwickede, 15.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Gedankenlose Hundehalterin, Schoofbrücke Holzwickede, 15.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Abkürzung über Wiese, Schoofbrücke Holzwickede, 15.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Abkürzung über Wiese, Schoofbrücke Holzwickede, 15.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Graugans ohne rechten Fuss, Schoofbrücke Holzwickede, 15.11.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Graugans ohne rechten Fuss, Schoofbrücke Holzwickede, 15.11.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Freitag, 16. November 2018

Schwerte: Röllingwiese, 15.11.2018 (Hans Joachim Göbel)

Habe mir am 15.11.2018 das Schild vorm Stand mal näher angesehen. Da hat sich einer viel Arbeit gemacht. Wohl ein Fotograf – oder zumindest ein Fotografenfreund. Das teure Schild mit Draht fest gebunden. Davor ein Loch ausgebuddelt. Ein zusätzliches Ansitzstöckchen für den Eisvogel. Der in dem Loch wohl, vor ratternden Kameras, dann fischen soll. Obwohl es ja laut Schild verboten ist. Was hat das mit Naturschutz zu tun? Tut mir leid, aber wenn ich so etwas sehe, kräuseln sich meine Nackenhaare. Mal sehen was solchen Leuten als nächstes einfällt. Ein Fischkorb für den Fischadler? Wie in MV zu sehen – gegen Geld. Oder ein Flugverbot für Libellen. Damit man sie besser ablichten kann.

Fischverbotsschild, Röllingwiese Schwerte, 15.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Fischverbotsschild, Röllingwiese Schwerte, 15.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Freitag, 16. November 2018

Holzwickede/Fröndenberg: Kurzschnabelgans, 14.11.2018 (Hans Joachim Göbel)

Am 14.11.2018 war ich mal wieder an der Schoofbrücke. Und hatte Glück. Noch kein Hund da. Und konnte Gänse beobachten. Leider nicht lange. Kaum hob ich das Fernglas, blieben auch die ersten Radler stehen, die vorher achtlos weiterfuhren. Was guckt der denn da. Ein typisches Phänomen. Was ich immer wieder erlebe. Die ersten Gänse verzogen sich.
Ich hatte aber schon ein paar Belegbilder gemacht. Und somit ging ich wieder. Es waren ca. 300 Gänse zu sehen, 30 Blässgänse mit Jungvögeln waren dabei. Einen Kurzschnabelgans-Verdacht hatte ich, siehe Fotos. Sie war kleiner als die Graugänse. Das Licht und die Entfernung ließ mir keine genauere Betrachtung zu. Ein erneuter Versuch am Nachmittag war auch nicht möglich. Zuviel Hunde auf den Wiesen. Die Gänse waren noch weiter weg, direkt am Ruhrufer. Aber auch hier wurden sie wieder aufgescheucht. Und verteilten sich hier und da. Habe einen sehr schlechten Fotoausschnitt beigefügt.
Ansonsten überflog mich eine Schwanenfamilie. Und weit weg und hoch am Himmel kreisten zwei (wohl) junge Rotmilane. Die Milanbilder sind mit Spektiv entstanden.

Was guckt der denn da? Schoofbrücke Holzwickede, 14.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Was guckt der denn da? Schoofbrücke Holzwickede, 14.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Gänse an der Schoofbrücke Holzwickede, 14.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Gänse an der Schoofbrücke Holzwickede, 14.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Bläßgansfamilie, Schoofbrücke Holzwickede, 14.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Bläßgansfamilie, Schoofbrücke Holzwickede, 14.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Kurzschnabelgans-Verdacht, Schoofbrücke Holzwickede, 14.11.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Kurzschnabelgans-Verdacht, Schoofbrücke Holzwickede, 14.11.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Hund und Gänse, Schoofbrücke Holzwickede, 14.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Hund und Gänse, Schoofbrücke Holzwickede, 14.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Schwanenfamilie, Schoofbrücke Holzwickede, 14.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Schwanenfamilie, Schoofbrücke Holzwickede, 14.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Junge Rotmilane hoch am Himmel, Schoofbrücke Holzwickede, 14.11.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Junge Rotmilane hoch am Himmel, Schoofbrücke Holzwickede, 14.11.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Junger Rotmilan, Schoofbrücke Holzwickede, 14.11.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Junger Rotmilan, Schoofbrücke Holzwickede, 14.11.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Freitag, 16. November 2018

Fröndenberg/Menden: Wasseramseln, Gebirgsstelzen, Eisvogel und Rotdrosseln am 15.11.2018 (Gregor Zosel)

Nachdem sich der dichte Frühnebel aufgelöst hatte, konnte ich bei schönstem Wetter bei meinem Spaziergang im Bereich Himmelmann Park/Hönnemündung u.a. folgendes beobachten: 3 Wasseramsel, 2 Gebirgsstelzen, 1 Eisvogel, ca. 30 Wacholderdrosseln, ca. 10 Rotdrosseln, ca. 10 Schwanzmeisen sowie einzelne Wintergoldhähnchen und Sumpfmeisen.

Wasseramsel am Hönneufer .....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Wasseramsel am Hönneufer .....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Unter den Blättern am Hönneufer sucht die Gebirgsstelze nach Insekten.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Unter den Blättern am Hönneufer sucht die Gebirgsstelze nach Insekten.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Rotdrossel im Himmelmann Park.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Rotdrossel im Himmelmann Park.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Rotdrossel holt sich die schmackhaften Beeren aus der Hecke nahe der Hönnemündung.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Rotdrossel holt sich die schmackhaften Beeren aus der Hecke nahe der Hönnemündung.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Diese Wacholderdrossel lässt sich die reifen Vogelbeeren schmecken.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Diese Wacholderdrossel lässt sich die reifen Vogelbeeren schmecken.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Derweil lässt sich diese Wacholderdrossel die wärmende Morgensonne auf den Buckel scheinen.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Derweil lässt sich diese Wacholderdrossel die wärmende Morgensonne auf den Buckel scheinen.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Sowohl im Himmelmann Park, als auch am Hönneufer und auch in der Streuobstwiese am Abtissenkamp konnte ich Wintergoldhähnchen beobachten.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Sowohl im Himmelmann Park, als auch am Hönneufer und auch in der Streuobstwiese am Abtissenkamp konnte ich Wintergoldhähnchen beobachten.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Ein Trupp Schwanzmeisen zog die Hönne entlang.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Ein Trupp Schwanzmeisen zog die Hönne entlang.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Sumpfmeise im Himmelmann Park.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Sumpfmeise im Himmelmann Park.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Die Blaumeise war heute mit Abstand die häufigste Vogelart entlang meines Weges.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Die Blaumeise war heute mit Abstand die häufigste Vogelart entlang meines Weges.....am 15.11.18 Foto: Gregor Zosel

Donnerstag, 15. November 2018

Fröndenberg: Bergpieper, Wiesenpieper und Bachstelzen am 13.11.2018 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag konnte ich im Ostteil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 112 Stockenten (alle am Aussichtshügel), ca. 5-10 Zwergtaucher auf der Ruhr an der Rammbachmündung, 2 Nilgänse, 2 Rostgänse (beringt KS und EF), 11 Graugänse, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 2 Höckerschwäne, 6 Kormorane, 2 Silberreiher, 3 Graureiher sowie 1 Bergpieper.
Im Hammer Wasserwerk u.a.: 1 Graugans, 22 Kanadagänse, 1 Silberreiher, 2 Graureiher, 1 Bergpieper, ca. 10 Wiesenpieper sowie ca. 10 Bachstelzen.
Im Warmer Löhen 59 Nilgänse.

Dienstag, 13. November 2018

Schwerte: Ruhrtal, 11.11.2018 (Hans Joachim Göbel)

Am 11.11.2018 waren viele Wacholderdrosseln und Stare am Alten Ruhrgraben oben in den Bäumen zu beobachten. Buchfinken und Goldammern drückten sich bei dem starken Wind lieber in die Hecken. Anmerkung: Ein Ornifreund kam uns entgegen. Meinte, in die Richtung brauchst du nicht gehen. Da sind nur Hunde an den Wiesenrändern und Hecken. Er sollte Recht behalten. Wir sind wahrlich keine Hundefeinde. Hatten selber lange Jahre einen. Aber es nervt doch, dass es immer mehr zunimmt. Dass die Leute weit ab von Wegen in Büschen und Wiesen rumlaufen. Für Wildtiere ist da kein Platz mehr. Alles nur wildfreie Zonen. Außer die Kulturfolger Elstern, Krähen usw. ist nichts zu sehen. Die ganzen Ecken, wo man früher Gänse gesehen hatte, gibt es nicht mehr. Vorteil für die Bauern. Sie brauchen keine Böllerautomaten gegen Gänse aufstellen. Nachteil: Nun können sie sich mit Rücksicht und gedankenlosen Hundehaltern, Hundekot und Trampelpfaden rumärgern.

Wacholderdrosseln und Stare, Alter Ruhrgraben Schwerte, 11.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Wacholderdrosseln und Stare, Alter Ruhrgraben Schwerte, 11.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Goldammer, Alter Ruhrgraben Schwerte, 11.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Goldammer, Alter Ruhrgraben Schwerte, 11.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Montag, 12. November 2018

Schwerte: Röllingwiese, 09.11.2018 (Hans Joachim Göbel)

In den Röllingwiesen steht jetzt ein großes Schild „Fischen Verboten!“. Aber der Zeitpunkt ist schon belustigend. Gerade jetzt, wo ein Abfischen und Umsetzen der größeren Exemplare mangels Wasser sinnvoll gewesen wäre. Ich weiß auch nicht wem es gelten soll. Die Kormorane, Reiher und Co. können nicht lesen, soweit mir bekannt ist.
Vielleicht ist es ja nur ein Ansitz mehr für den Eisvogel, der im Frühjahr dann darauf – als Gag – abgelichtet werden soll. Einen Schwarzangler habe ich hier in den ganzen Jahren noch nicht gesehen. Das Ruhrufer an der Röllingwiese darf mit Vereins- oder Wasserwerke–Erlaubnis beangelt werden. Den Schein hatte ich auch mal. Das Schild ist eher kontraproduktiv. Es weckt eher schlafende Hund eeeh Angler.
Die Röllingwiesen waren vor der letzten Trockenlegung sehr fischreich. Der Bestand war gerade wieder im Aufbau. Nun ist das erst mal wieder alles weg. Und laut Ruhrverband und Wetterlage wird es wohl noch diesen Winter so bleiben.
Die abgelichteten Reiher und Möwen haben alles „abgefischt“. Zwei Pfützen waren heute noch da.

Fischverbotsschild, Röllingwiese Schwerte, 09.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Fischverbotsschild, Röllingwiese Schwerte, 09.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Abfischen, Röllingwiese Schwerte, 09.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Abfischen, Röllingwiese Schwerte, 09.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Abfischen, Röllingwiese Schwerte, 09.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Abfischen, Röllingwiese Schwerte, 09.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Sonntag, 11. November 2018

Fröndenberg: Zwergschnepfen, Bekassinen, Birkenzeisige, Erlenzeisige und Zilpzalp beim „NABU-Erlenstechen“ am 10.11.2018 (Melder: Gregor Zosel)

Beim heutigen „NABU-Arbeitseinsatz“ im NSG Kiebitzwiese konnten beim sogenannten „Erlenstechen“ u.a. folgende Beobachtungen ganz nebenbei von den 14 Teilnehmern gemacht werden: 2 Zwergschnepfen, 3 Bekassinen, 3 Silberreiher, 1 Bergpieper, ca. 20 Erlenzeisige, ca. 10 Birkenzeisige (einzelnd und im kleinen Trupp), 1 Zilpzalp sowie ca. 5-10 Rohrammern. Über dem Gebiet immer wieder ziehende bzw. umherstreunende Wacholderdrosseln, Rotdrosseln und allerlei Gänsetrupps (Graugänse, Kanadagänse und Rostgänse). In den Überschwemmungsbereichen im hohenm Gras mehrere Zwergmausnester.

Samstag, 10. November 2018

Schwerte: Ruhrtal, 08.11.2018 (Hans Joachim Göbel)

Am 08.11.2018 nachmittags überflog uns am alten Ruhrgraben ein Trupp Kiebitze. Auch etliche Wacholderdrosseln waren auf einer hundefreien Wiese. Unter ihnen konnten wir auch Rotdrosseln entdecken. In Baumwipfeln einige Gimpel.
Über der Ruhr ein großer Trupp (ca. 200 Expl.) Lachmöwen und Sturmmöwen.

Kiebitze über dem Ruhrtal, Schwerte, 08.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Kiebitze über dem Ruhrtal, Schwerte, 08.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Gimpel, Ruhrtal Schwerte, 08.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Gimpel, Ruhrtal Schwerte, 08.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Donnerstag, 08. November 2018

Fröndenberg/Menden: Wasseramselbalz am 08.11.2018 (Gregor Zosel)

Heute am frühen Vormittag konnte ich bei meinem Spaziergang vom Hindenburg Hain entlang der Ruhr bis zur Hönnemündung u.a. folgendes beobachten: 8 Zwergtaucher, 33 Blässrallen, 39 Reiherenten, 126 Stockenten, 1 Silberreiher, 3 Graureiher, 2 Kormorane, 1 Eisvogel, 1 Gebirgsstelze, 4 Wasseramseln, 4 Wintergoldhähnchen, 3 Schwanzmeisen, ca. 10 Distelfinken sowie ca. 50 überfliegende Wacholderdrosseln (in 2 Trupps). Während an der Hönne das Wasseramselpaar vorwiegend mit der Nahrungssuche beschäftigt war, balzte das Wasseramselpaar am Himmelmann Park bzw. unter der Ruhrbrücke.

Wasseramsel in der Hönne.......am 08.11.18 Foto: Gregor Zosel

Wasseramsel in der Hönne.......am 08.11.18 Foto: Gregor Zosel

Oh, ist das aber tief!.......am 08.11.18 Foto: Gregor Zosel

Oh, ist das aber tief!.......am 08.11.18 Foto: Gregor Zosel

Als ich die Hönne nochmal am Spätnachmittag aufsuchte, konnte ich diese Wasseramsel mit schöner Wasserspiegelung in der untergehenden Sonne fotografieren.......am 08.11.18 Foto: Gregor Zosel

Als ich die Hönne nochmal am Spätnachmittag aufsuchte, konnte ich diese Wasseramsel mit schöner Wasserspiegelung in der untergehenden Sonne fotografieren.......am 08.11.18 Foto: Gregor Zosel

Wasseramselpaar am Ruhrufer nahe der Ruhrbrücke.......am 08.11.18 Foto: Gregor Zosel

Wasseramselpaar am Ruhrufer nahe der Ruhrbrücke.......am 08.11.18 Foto: Gregor Zosel

Wasseramselbalz.......am 08.11.18 Foto: Gregor Zosel

Wasseramselbalz.......am 08.11.18 Foto: Gregor Zosel

Graureiher auf der langsam trockenfallender Ruhr.......am 08.11.18 Foto: Gregor Zosel

Graureiher auf der langsam trockenfallender Ruhr.......am 08.11.18 Foto: Gregor Zosel

Bei meinem Spaziergang konnte ich sowohl in den beiden Parkanlagen als auch an den Gewässerufern singende Rotkehlchen hören.Es dürften wohl über zehn Rotkehlchen mit Gesang gewesen sein........am 08.11.18 Foto: Gregor Zosel

Bei meinem Spaziergang konnte ich sowohl in den beiden Parkanlagen als auch an den Gewässerufern singende Rotkehlchen hören.Es dürften wohl über zehn Rotkehlchen mit Gesang gewesen sein........am 08.11.18 Foto: Gregor Zosel

Zwei Wintergoldhähnchen entdeckte ich im Himmelmann Park, zwei weitere an der Hönnemündung........am 08.11.18 Foto: Gregor Zosel

Zwei Wintergoldhähnchen entdeckte ich im Himmelmann Park, zwei weitere an der Hönnemündung........am 08.11.18 Foto: Gregor Zosel

Donnerstag, 08. November 2018

Fröndenberg: Herbstbestimmung mit Bergpieper und Wiesenpieper am 07.11.2018 (Gregor Zosel)

Heute bei traumhaften Herbstwetter (leider immer noch ohne Regen) konnte ich im Ostteil der Kiebitzwiese u.a. folgendes beobachten: 102 Graugänse, 2 Rostgänse (KS und EF beringt), 7 Nilgänse, ca. 10 Zwergtaucher auf der Ruhr, 9 Höckerschwäne, 4 Silberreiher, 3 Graureiher, 1 Eisvogel, 1 Bergpieper, ca. 10 Wiesenpieper sowie ca. 50 Wacholderdrosseln.
Im Hammer Wasserwerk lediglich ca. 20 Wiesenpieper erwähnenswert.
Am Vormittag mäßiger Vogelzug mit u.a. Feldlerchen, Wiesenpieper, Buchfinken und einzelnen Saatkrähen.

Herbstliche Kiebitzwiese an der Alten Eiche......am 07.11.18 Foto: Gregor Zosel

Herbstliche Kiebitzwiese an der Alten Eiche......am 07.11.18 Foto: Gregor Zosel

Bergpieper am Aussichtshügel......am 07.11.18 Foto: Gregor Zosel

Bergpieper am Aussichtshügel......am 07.11.18 Foto: Gregor Zosel

Wiesenpieper im Hammer Wasserwerk......am 07.11.18 Foto: Gregor Zosel

Wiesenpieper im Hammer Wasserwerk......am 07.11.18 Foto: Gregor Zosel

Mittwoch, 07. November 2018

Schwerte: Röllingwiese, 05.-06.11.2018 (Hans Joachim Göbel)

Am 05.11.2018 noch Entengewusel in den Röllingwiesen. Am Tag danach kaum noch was da. Das Wasser schwindet mal wieder. Nur noch Pfützen stehen noch. Morgen wird es wohl wieder in den Röllingwiesen trocken sein. Innerhalb von 2 Tagen, ist das Wasser mal wieder weg. Dass die Ruhr abgelassen wird, hängt wohl mit den mangeldem Wasserstand der Talsperren zusammen? Höre ich gerade in den Lokalnachrichten. Oder die Baustelle am benachbartem Ruhrufer? Da wird wieder ordentlich gebuddelt. Auf dem Baustellen-Foto ist die Ruhr am rechten Bildrand. Etwa 15 m hinter dem Bagger. Bei normalem Ruhrpegel stünden sie hier in der Baugrube schnell im Wasser. Das Ergebnis für die Röllingwiese ist das Gleiche. Und dem Projektleiter der Baustelle kommt das sicher nicht ungelegen. So entgeht den Enten der Rastplatz. Da die Ruhr ja auch wenig Wasser hat, werden die Wasservögel wohl zum Geiseker- und Hengsteysee fliegen.
Schade auch mal wieder um Stichling und Co.

Röllingwiese Schwerte, 06.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Röllingwiese Schwerte, 06.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Baustelle Ruhrufer, Schwerte, 06.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Baustelle Ruhrufer, Schwerte, 06.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Ruhrufer, Schwerte, 06.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Ruhrufer, Schwerte, 06.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Ruhrufer, Schwerte, 06.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Ruhrufer, Schwerte, 06.11.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Dienstag, 06. November 2018

Fröndenberg: Bergpieper und Wiesenpieper am 06.11.2018 (Gregor Zosel)

Heute am frühen Vormittag notierte ich für das NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis Rammbachmündung u.a.: 13 Reiherenten, 10 Blässrallen, 13 Zwergtaucher, 2 Rostgänse (beringt EF und KS), 92 Graugänse, 7 Nilgänse, 2 Silberreiher, 3 Graureiher (1 Ex. beringt), 1 Eisvogel, 1 Gebirgsstelze, 3 Bergpieper, ca. 20 Wiesenpieper, ca. 20 Distelfinken, 7 Schwanzmeisen sowie ca. 30 Wacholderdrosseln.
Im Hammer Wasserwerk u.a.: mind. 1 Bergpieper, 60-70 Wiesenpieper an der Ufern der Filterbecken, 2 Nilgänse, 3 Kanadagänse sowie 4 Graureiher.

Wiesenpieper im Hammer Wasserwerk.....am 06.11.18 Foto: Gregor Zosel

Wiesenpieper im Hammer Wasserwerk.....am 06.11.18 Foto: Gregor Zosel

Selten waren die Rastbestände an Wiesenpiepern in diesem Gebiet so groß wie in diesem Jahr.....am 06.11.18 Foto: Gregor Zosel

Selten waren die Rastbestände an Wiesenpiepern in diesem Gebiet so groß wie in diesem Jahr.....am 06.11.18 Foto: Gregor Zosel

Unter den Graureihern auf der Kiebitzwiese war heute auch wieder der beringte Vogel.....am 06.11.18 Foto: Gregor Zosel

Unter den Graureihern auf der Kiebitzwiese war heute auch wieder der beringte Vogel.....am 06.11.18 Foto: Gregor Zosel

Graugänse auf der Kiebitzwiese.....am 06.11.18 Foto: Gregor Zosel

Graugänse auf der Kiebitzwiese.....am 06.11.18 Foto: Gregor Zosel

Dienstag, 06. November 2018

Werne/Hamm: Tibaum, 02./03.11.2018 (Horst R. Kraft)

Graureiher, Tibaum, Hamm, 02.11.2018 Foto: Horst R. Kraft

Graureiher, Tibaum, Hamm, 02.11.2018 Foto: Horst R. Kraft

Ein genervter Silberreiher mit seinem elegant nach vorn gerichteten linkem Unterbein, bei seiner Jagd häufig durch kreuzende Stockenten gestört, Tibaum, Hamm, 03.11.2018 Foto: Horst R. Kraft

Ein genervter Silberreiher mit seinem elegant nach vorn gerichteten linkem Unterbein, bei seiner Jagd häufig durch kreuzende Stockenten gestört, Tibaum, Hamm, 03.11.2018 Foto: Horst R. Kraft

Zwei gründelnde Krickentenpärchen, waren etwa 100m entfernt, Tibaum, Hamm, 03.11.2018 Foto: Horst R. Kraft

Zwei gründelnde Krickentenpärchen, waren etwa 100m entfernt, Tibaum, Hamm, 03.11.2018 Foto: Horst R. Kraft

Ein Fuchs, der von links kommend von etlichen Stockenten sowie zwei diesjährigen Haubentauchern schon vorher bemerkt worden war und die sich aus dem Staub gemacht hatten. Vorher war die Wasserfläche  unterhalb des Fuchses voll von ihnen, Tibaum, Hamm, 03.11.2018 Foto: Horst R. Kraft

Ein Fuchs, der von links kommend von etlichen Stockenten sowie zwei diesjährigen Haubentauchern schon vorher bemerkt worden war und die sich aus dem Staub gemacht hatten. Vorher war die Wasserfläche unterhalb des Fuchses voll von ihnen, Tibaum, Hamm, 03.11.2018 Foto: Horst R. Kraft

Eine rel. friedliche
Dto., aber in  geänderter Foto-Einstellung. Rechts die Wasserdampfschwaden aus dem  Kraftwerk Lünen, die jegliches Mikroklima in Regionen wie z.B. in Lünen massiv beeinflussen, Tibaum, Hamm, 03.11.2018 Foto: Horst R. Kraft

Dto., aber in geänderter Foto-Einstellung. Rechts die Wasserdampfschwaden aus dem Kraftwerk Lünen, die jegliches Mikroklima in Regionen wie z.B. in Lünen massiv beeinflussen, Tibaum, Hamm, 03.11.2018 Foto: Horst R. Kraft

Sonntag, 04. November 2018

Fröndenberg: Kolbenente am 04.11.2018 (Gregor Zosel)

Heute am frühen Vormittag bei trüben Novemberwetter war lediglich eine weibliche Kolbenente auf der Kiebitzwiese erwähnenswert.

Diese Kolbenente entdeckte ich unter den Stockenten am Aussichthügel der Kiebitzwiese.....am 04.11.18 Foto: Gregor Zosel

Diese Kolbenente entdeckte ich unter den Stockenten am Aussichthügel der Kiebitzwiese.....am 04.11.18 Foto: Gregor Zosel

Sonntag, 04. November 2018

Fröndenberg: Kraniche am 03.11.2018 (Sabine und Gregor Zosel)

Heute bei unserem Spaziergang im Ölmühlental konnten wir gegen 15:20 Uhr über der Hohenheide etwa 100 ziehende Kraniche beobachten. In den Hecken entlang des Weges kaum Kleinvögel.

Kraniche über der Hohenheide......am 03.11.18 Foto: Gregor Zosel

Kraniche über der Hohenheide......am 03.11.18 Foto: Gregor Zosel

Ein Turmfalke gegleitete uns einen Teil des Weges......am 03.11.18 Foto: Gregor Zosel

Ein Turmfalke gegleitete uns einen Teil des Weges......am 03.11.18 Foto: Gregor Zosel

Er hatte es auf die Mäuse abgesehen, die bei dem Pflügen eines abgeernteten Möhrenfeldes aufgescheucht wurden......am 03.11.18 Foto: Gregor Zosel

Er hatte es auf die Mäuse abgesehen, die bei dem Pflügen eines abgeernteten Möhrenfeldes aufgescheucht wurden......am 03.11.18 Foto: Gregor Zosel

Samstag, 03. November 2018

Fröndenberg: Bergpieper, Wiesenpieper, Rostgänse und Kiebitz am 02.11.2018 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag konnte ich am Aussichtshügel der Kiebitzwiese u.a.folgendes beobachten: 1 überfliegender Kiebitz, 117 Graugänse, 3 Silberreiher, 2 bergpieper sowie mind. 11 Wiesenpieper.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 34 Rostgänse (darunter die beringten KS und EF, die am Nachmittag auf der Kiebitzwiese zu finden waren), 3 Bergpieper, mind. 13 Wiesenpieper sowie ca. 150 Wacholderdrosseln.

Ein einsamer Kiebitz überfliegt rufend die Kiebitzwiese.....am 02.11.18 Foto: Gregor Zosel

Ein einsamer Kiebitz überfliegt rufend die Kiebitzwiese.....am 02.11.18 Foto: Gregor Zosel

Endlich hat sich eine größere Gruppe an Graugänsen auf der Kiebitzwiese versammelt.....am 02.11.18 Foto: Gregor Zosel

Endlich hat sich eine größere Gruppe an Graugänsen auf der Kiebitzwiese versammelt.....am 02.11.18 Foto: Gregor Zosel

Auch unser beringtes Rostganspaar, zuvor noch im Hammer Wasserwerk, hat sich zu den Gänsen auf der Kiebitzwiese dazugesellt.....am 02.11.18 Foto: Gregor Zosel

Auch unser beringtes Rostganspaar, zuvor noch im Hammer Wasserwerk, hat sich zu den Gänsen auf der Kiebitzwiese dazugesellt.....am 02.11.18 Foto: Gregor Zosel

Bergpieper im Hammer Wasserwerk.....am 02.11.18 Foto: Gregor Zosel

Bergpieper im Hammer Wasserwerk.....am 02.11.18 Foto: Gregor Zosel

Freitag, 02. November 2018

Selm/Helgoland: Wüstengrasmücke, Bartlaubsänger u.v.m. vom 25. bis 28.10.2018 (Uwe Norra, Udet Retzlaff u.a.)

Bei einem viertägigen Ausflug nach Helgoland konnten wir auf der Insel 72 Vogelarten feststellen. Neben vielen uns vom Festland her vertrauten Arten, die sich hier in der Besonderheit des Zuggeschehens über das offene Meer in teils sehr geringer Entfernung studieren lassen, gab es in der Zeit unseres Aufenthaltes auch wieder eine ganze Reihe von Raritäten. Davon konnten wir Wüstengrasmücke (4. Nachweis für Deutschland), Bartlaubsänger, Polarbirkenzeisig und Krabbentaucher beobachten.

Bartlaubsänger auf Helgoland am 27.10.2018 Foto: Uwe Norra

Wüstengrasmücke auf der Helgoland-Düne am 27.10.2018 Foto: Udet Retzlaff

Donnerstag, 01. November 2018

Fröndenberg: Hausrotschwanzgesang, Wiesenpieper, Bachstelzen, Höckergänse und Vogelzug am 31.10.2018 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag konnte ich bei meinem Spaziergang im NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 24 Reiherenten, 103 Stockenten, 2 Teichrallen, 6 Blässrallen, 16 Zwergtaucher, 13 Nilgänse, 7 Kanadagänse, 5 Graugänse, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), 3 Höckerschwäne, 4 Silberreiher, 3 Graureiher, 3 Eisvögel, ca. 20 Wiesenpieper rastend sowie 1 ziehenden Rotmilan.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 7 Rostgänse, ca. 50 Nilgänse, ca. 40 Kanadagänse, ca. 250 Graugänse, 5 Höckergänse, 4 Graureiher, 1 Gebirgsstelze, ca. 50 Bachstelzen sowie mind. ca. 50 rastende Wiesenpieper (wahrscheinlich viel mehr!). Über beiden Gebieten starker Vogelzug hauptsächlich von Staren (>1000), Saatkrähen (>100), Wiesenpiepern und Buchfinken.
Vor Sonnenaufgang 1 singender Hausrotschwanz von einem Hausgiebel am Fröndenberger Marktplatz.

Kaum Scheu zeigten die Wiesenpieper im Hammer Wasserwerk.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Kaum Scheu zeigten die Wiesenpieper im Hammer Wasserwerk.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Ein Teil der Wiesenpieper suchte die Filterbecken auf, um an den Ufern nach Nahrung zu suchen.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Ein Teil der Wiesenpieper suchte die Filterbecken auf, um an den Ufern nach Nahrung zu suchen.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Ein nicht überschaubarer Teil der rastenden Wiesenpieper war aber in den großen Wiesenflächen zu beobachten.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Ein nicht überschaubarer Teil der rastenden Wiesenpieper war aber in den großen Wiesenflächen zu beobachten.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Unter all den Wiesenpiepern konnte ich aber nirgends einen Bergpieper entdecken.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Unter all den Wiesenpiepern konnte ich aber nirgends einen Bergpieper entdecken.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Unter den Wiesenpiepern hatten sich die Bachstelzen gemischt.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Unter den Wiesenpiepern hatten sich die Bachstelzen gemischt.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Ein paar der ziehenden Stare hatten die Früchte der Ebereschen im Wasserwerk entdeckt und nutzen diese Leckereien als kleine Stärkung.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Ein paar der ziehenden Stare hatten die Früchte der Ebereschen im Wasserwerk entdeckt und nutzen diese Leckereien als kleine Stärkung.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Die Vogelbeeren mussten die Stare aber mit den hier anwesenden Wacholderdrosseln teilen.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Die Vogelbeeren mussten die Stare aber mit den hier anwesenden Wacholderdrosseln teilen.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Ein Teil der Gänseschar im Hammer Wasserwerk.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Ein Teil der Gänseschar im Hammer Wasserwerk.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Heute waren insgesamt vier Silberreiher auf der Kiebitzwiese anzutreffen.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Heute waren insgesamt vier Silberreiher auf der Kiebitzwiese anzutreffen.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Eisvogel auf einem Ansitz am Aussichtshügel.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Eisvogel auf einem Ansitz am Aussichtshügel.....am 31.10.18 Foto: Gregor Zosel

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Schwerte: Ruhrtal/Röllingwiese, 27./28.10.2018 (Hans Joachim Göbel)

Am 27./28.10.2018 war ja überall starker Kranichzug. Einige Tausend kamen über den Schwerter Wald Richtung Syburg ziehend. Auch über dem Ergster Wald Richtung Lennetal zogen sie. Von meinem ehemaligen Kranich-Zählplatz (es wird ja nicht mehr gezählt) hbe ich eine kilometerweite 360°-Rundumsicht. Die meisten kamen aus Richtung Wickede und von Unna aus. Einige Züge kamen auf uns zu und überflogen uns. Fotos dazu lasse ich mal weg.
Auch über den Röllingwiesen kreisten einige. In den Röllingwiesen war am 27./28.10. wohl Ententag. Alle drängten sich im windgeschützen Bereich. Schreckten andauernd hoch. Flogen sehr nervös hin und her. Manchmal zu nahe für meine Brennweite. So entstand eine schöne Unschärfe. Es waren Überwiegend Schnatterenten und Pfeifenten. Etliche Krickenten und Stockenten, 2 Spießenten, 3 Löffelenten. Eine Großmöwe überflog die Wiesen. Viel zu Hoch und zu Dunkel für ein brauchbares Foto. Mein Wunschgedanke war Steppenmöwe. Aber unterschreiben würde ich das nicht.

Einfliegende Enten, Röllingwiese Schwerte, 28.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Einfliegende Enten, Röllingwiese Schwerte, 28.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Nervöse Enten, Röllingwiese Schwerte, 28.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Nervöse Enten, Röllingwiese Schwerte, 28.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Nervöse Enten - viel zu nahn, Röllingwiese Schwerte, 28.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Nervöse Enten - viel zu nah, Röllingwiese Schwerte, 28.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Spießenten, Röllingwiese Schwerte, 28.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Spießenten, Röllingwiese Schwerte, 28.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Großmöwe - Steppenmöwe? Röllingwiese Schwerte, 28.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Großmöwe - Steppenmöwe? Röllingwiese Schwerte, 28.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Großmöwe im Halbdunkeln, Röllingwiese Schwerte, 28.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Großmöwe im Halbdunkeln, Röllingwiese Schwerte, 28.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Montag, 29. Oktober 2018

Schwerte: Schnatterente 22./27.10.2018 (Jörn Lehmhus – Hans Hoachim Göbel)

Jörn Lehmhus hat auf Nachfrage dankenswerterweise in Bezug auf die am 22.10.2018 in der Röllingwiese beobachtete, abweichend gefärbten Ente zur Frage Schnatterente oder Schnatterenten-Hybrid mitgeteilt:

Das ist bei diesem Vogel, den Sie beobachtet haben, nicht sicher zu sagen. Der Vogel auf Seite 26 [der Veröffentlichung in den AVES Braunschweig] hat einen deutlichen Grünglanz am Kopf und eine zwar geschupte Brustzeichnung, aber eben in stockentenbraun. Auch die Schirmfedern sind breiter als bei Ihrem Vogel. All die genannten Merkmale deuten auf die Stockente. Ungewöhnlich ist der Vogel auf Seite 26 vor allem durch den ganz schwarzen Schnabel.
Ganz so einfach finde ich das bei Ihrem Vogel nicht. Es gibt keine sichtbaren Merkmale, die klar auf Beteiligung ener anderen Art hinweisen. Es könnte also auch eine fehlfarbene Schnatterente sein. Es gibt eben auch Schnatterenten die dieses Kopfmuster zeigen und sonst in allem völlig einer Schnatterente entsprechen.
Da Hybriden zwischen Anas-Arten fruchtbar sind, könnte eine Stockenteneinkreuzung mit anschließender Rückkreuzung der Hybriden mit Schnatterente, die ein paar Generationen zurückliegt, eine Rolle gespielt haben und eine solche Farbvariante in die Schnatterentenpopulation gebracht haben. Wenn eine ein paar Generationen zurückliegende Hybridisierung und anschließende Rückkreuzungen mit Schnatterente zu dem Kopfmuster geführt haben, ist nicht nur die Stockente ein Kandidat für diese zurückligende Hybridisierung. Mit sehr vielen Arten bildet die Schnatterente diese hellen, oft bräunlichen Wangen und die dunkle Kappe. Beispiele:

Hybrid mit Spießente: http://www.pbase.com/image/91466045

Hybrid mit Löffelente: https://macaulaylibrary.org/asset/89577041

und das sind nicht alle Schnatterentenhybriden mit aufgehellten Wangen und dunkler Kappe.

Aus genetischen Untersuchungen an Schnatterenten auch aus Asien deutet sich an, auch eine lang zurückliegende Hybridisierung mit einer anderen Entenart könnte da eine Rolle gespielt haben. Es gibt nämlich Schnatterentenpopulationen mit der Mitochondrien-DNA der Sichelente. Mitochondrien sind ja Zellorganelle mit eigener DNA und werden normalerweise nur über die Mutter vererbt. Bedeutet auch von dieser Seite kann diese Kopfzeichnung in die Schnatterentenpopulation gekommen sein, und somit das letzte Anzeichen einer sehr lang zurückliegenden stärkeren Hybridisierung darstellen.

Aber Varianten in der Kopffärbung gibt es auch bei anderen Schwimmenten, z.B. die vor allem von Jägern so genannten Storm Wigeons, eine Variante der Kanadapfeifente Anas americana

Storm Wigeon

[Jerry Ting Storm Wigeon auf Flickr https:// www.flickr .com/photos/jerryting/ 39225883022]

Dann wären diese „Schnatterenten mit dunkler Kopfkappe“ vielleicht auch einfach nur eine ähnliche seltene genetische Variante, die durchaus zufällig innerhalb der Art entstanden sein kann.

Es gibt damit also mehrere Möglichkeiten , die sich rein visuell nicht sicher klären lassen…wenn ansonsten alles genau zur Schnatterente passt wie hier, würde ich den Vogel rein visuell als Schnatterentenvariante betrachten.

Eine ein paar Generationen zurückliegende Hybridisierung könnte die Zeichnung erklären. Aber ich denke, genauso ist eine natürlich in der Schnatterentenpopulation selbst entstandene Variante möglich, ohne Hybrideinfluss. Das ist natürlich jetzt Spekulation, basierend auf den folgenden Beobachtungen:

Die Kopfzeichung des Schnattererpels hat sowieso eine kaum erkennbare Teilung in 2 Bereiche, ich nenne sie jetzt mal Wangen- und Kappenbereich. Die Kappe und die Wange sind beide hell-dunkel gesprenkelt. wobei die Flecke im Kappenbereich dazu tendieren größer zu sein als die im Wangenbereich. Meist sieht man das nur ansatzweise, wie hier:

https://www.arkive.org/gadwall/anas-strepera/

Es kann jedoch auch deutlicher werden indem die Flecke im Kappenbereich größer werden und zusammenlaufen, während sie im Wangenbereich kleiner und blasser werden und dann verschwinden, wie hier:

https://download.ams.birds.cornell.edu/api/v1/asset/31125491/large

http://toronto-wildlife.com/Birds/Ducks/more_ducks_gadwall.html

Noch etwas stärkeres Zusammenlaufen der Flecke in der Kappe:

https://www.tn.gov/content/tn/twra/wildlife/birds/gadwall-duck-anas-strepera/jcr%3acontent/contentFullWidth/tn_panel/content/tn_columnctrl/column_parsys1/tn_image.img.jpg/1518815757337.jpg

https://www.tn.gov/content/dam/tn/twra/images/Gadwall-Duck-Adult-Male-3.jpg

Das Extrem ist dann die ganz dunkle Kappe und ganz helle Wange. Mein Eindruck ist, dass das in Nordamerika häufiger ist als in Europa.

Es wird sogar in künstlerische Darstellungen der Schnatterente übernommen:

https://godinart.com/wp-content/uploads/2016/02/POST1PRODUCTIMAGEGADWALLDRAKE.jpg

Entengruppe mit Hybrid, Röllingwiese Schwerte, 22.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Entengruppe mit Hybrid, Röllingwiese Schwerte, 22.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Schnatterenten-Hybrid? Röllingwiese Schwerte, 22.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Schnatterenten-Hybrid? Röllingwiese Schwerte, 22.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Schnatterenten-Hybrid? Röllingwiese Schwerte, 22.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Schnatterenten-Hybrid? Röllingwiese Schwerte, 22.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Porträt, Röllingwiese Schwerte, 22.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Porträt, Röllingwiese Schwerte, 22.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Samstag, 27. Oktober 2018

Fröndenberg: Schwarzkehlchen, Bergpieper, Blässgänse und Schnatterenten am 27.10.2018 (Gregor Zosel)

Heute am frühen Vormittag konnte ich bei meinem Spaziergang im NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 4 Schnatterenten, 18 Reiherenten, 87 Stockenten, 3 Teichrallen, 28 Blässrallen, 7 Höckerschwäne, 12 Zwergtaucher, 2 Nilgänse, 1 Hybridgans (Schnnegans x Kanadagans), 2 Blässgänse (überfliegend), 33 Kanadagänse (Überfliegend), 6 Graugänse (überfliegend),2 Silberreiher, 3 Graureiher, 1 Bergpieper sowie ca. 30 Distelfinken.
Am Neuenkamp nahe des Hochbehälters am Hemmerder Schelk 1 Schwarzkehlchen.

Schwarzkehlchen am Neuenkamp....am 27.10.18 Foto: Gregor Zosel

Schwarzkehlchen am Neuenkamp....am 27.10.18 Foto: Gregor Zosel

Samstag, 27. Oktober 2018

Fröndenberg: Merlin, Rotmilan, Bergpieper, Gebirgsstelzen und Wasseramsel am 23.10.2018 (Gregor Zosel)

Bei windigen Wetter konnte ich im NSG Kiebitzwiese vom Münzenfund bis hin zur Rammbachmündung u.a. folgendes beobachten: 8 Reiherenten, 91 Stockenten (alle am Aussichtshügel), 10 Zwergtaucher, 27 Blässrallen, 3 Höckerschwäne, 2 Nilgänse, 1 Hybridgans (Schnee x Kanada), >100 Kanadagänse überfliegend (landen auf Mendener Ententeich), 2 Silberreiher, 1 Graureiher, 1 Eisvogel, 1 Wassramsel am Wehr, 1 Sperber sowie 1 Rotmilan.
Im angrenzenden Hammer Wasserwerk u.a.: 7 Reiherenten, ca. 50 Stockenten, 8 Nilgänse, 21 Kanadagänse, 2 Graureiher, 4 Bergpieper, 5 Gebirgsstelzen sowie ca. 150 Wacholderdrosseln.
Im Warmer Löhen südlich der Bahnlinie 1 Merlin (M), der in eine Gruppe von etwa 30 rastenden Feldlerchen hineinstößt. Ob er Beute gemacht hat, kann ich leider nicht sagen, da er aus meinem Blickfeld herausflog. Eine Nachsuche blieb erfolglos.
In allen aufgesuchten Gebieten rastende Wiesenpieper angetroffen!

Rotmilan über der Kiebitzwiese wird verfolgt von einigen Elstern....am 23.10.18 Foto: Gregor Zosel

Rotmilan über der Kiebitzwiese wird verfolgt von einigen Elstern....am 23.10.18 Foto: Gregor Zosel

Genervt von den Attacken der Rabenvögel zog er schließlich ab....am 23.10.18 Foto: Gregor Zosel

Genervt von den Attacken der Rabenvögel zog er schließlich ab....am 23.10.18 Foto: Gregor Zosel

Dienstag, 23. Oktober 2018

Schwerte: Röllingwiese, 22.10.2018 (Hans Joachim Göbel)

Kranichzug ohne Ende. Am 22.10.2018 im Ruhrtal. Am 21.10.2018 ein Schwarzkehlchen auf dem Storchenmast. Sucht wohl einen Nistplatz fürs nächste Jahr.
Am 22.10.2018 rief mich Thomas Sauer an. Soll mir doch mal die Schnatterenten genauer ansehen. Eine sieht so komisch aus. Das lass ich mir nicht zweimal sagen. Gesagt getan. Eine Frage an Experten: Was ist das für ein Schnatterenten-Hybrid. Die Literatur gab nichts her. Vom Verhalten wie Schnatterente. Wirkte etwas kräftiger und ließ sich nix gefallen. Auch das Pfeifen und Balzen machte sie mit. Auffallend (siehe Bild) ihre cremefarbene Halspartie, die scharf abgegrenzt endet. Vielleicht kann hier jemand eine Anmerkung machen?
Jörn Lehmhus hat in den AVES Braunschweig einen Beitrag zur Identifikation von Entenhybriden veröffentlicht, in der ein Stockenten x Schnatterenten-Hybrid mit sehr ähnlicher Färbung beschrieben wird.

Schwarzkehlchen, Röllingwiese Schwerte, 21.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Schwarzkehlchen, Röllingwiese Schwerte, 21.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Entengruppe mit Hybrid, Röllingwiese Schwerte, 22.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Entengruppe mit Hybrid, Röllingwiese Schwerte, 22.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Schnatterenten-Hybrid? Röllingwiese Schwerte, 22.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Schnatterenten-Hybrid? Röllingwiese Schwerte, 22.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Schnatterenten-Hybrid? Röllingwiese Schwerte, 22.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Schnatterenten-Hybrid? Röllingwiese Schwerte, 22.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Porträt, Röllingwiese Schwerte, 22.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Porträt, Röllingwiese Schwerte, 22.10.2018 Digiskopie: Hans Joachim Göbel

Montag, 22. Oktober 2018

Schwerte: Röllingwiese und Ruhrtal, 17.-21.10.2018 (Hans Joachim Göbel)

Seit einigen Tagen sind die Wasservögel fotofreundlich in Standnähe. Auch Pfeifenten und Spießenten. Man hat den Eindruck, sie suchen wie im letzten Jahr zur Jagdzeit den Schutz des Standes. Auf der hinteren Wasserfläche reagieren sie viel schreckhafter als direkt am Stand. Sie lernen sehr schnell, dass hier doch keine Gefahr herrscht. Wenn man sich ruhig verhält, kommen sie bis direkt an den Stand. Die Spießenten, denke einjährig, die schon länger da sind, sind wohl in der Mauser. Am Anfang sahen sie beide eher gleich braun aus. Jetzt kann man auch auf dem Gründelfoto sehen, dass die beiden, mittlerweile, in unterschiedlichen Mauser-Stadien sind. Die Unterschwanzdecken sind unterschiedlich. Einmal rein weiß und einmal braun gesprenkelt. Ein Vogel wird, im Gegensatz zur ersten Sichtung, am Hals schon sehr weiß. Auf dem Erpel-Bild sieht man auch schön den grünen Armschwingenspiegel (ähnlich Pfeifente oder Krickente). Die Vögel werden auch immer zutraulicher.
Anbei auch noch ein Kranichbild. Sehr hoch. Die werden sich nun in den Foren häufen. Der Zug ist ja schon im Gange. Während meiner langjährigen Kartierungszeit bei der AGON war der 11.11. meist der Hauptzugtag. Aber es wird kälter und überall werden sie schon gesehen. Auch Kiebitze, Lerchen und Co. sieht man überall. Nur landen, keine Chance. Hunde beherrschen überall die Wiesen. Gestern musste ich mich mal wieder meinen Enkel und uns gegen einen kläffend attackierenden „kleinen Witwentröster„ verteidigen. Er hing mir schon halb an der Hose. Als er kläffend zum Frauchen (Oma und Opa), die sich nicht kümmerten, lief, bekam er noch belohnende Streicheleinheiten. Armer Hund. Wollte sicher nur spielen.

Röllingwiese Schwerte, 18.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Röllingwiese Schwerte, 18.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Pfeifenten, Röllingwiese Schwerte, 18.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Pfeifenten, Röllingwiese Schwerte, 18.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Pfeifente, Röllingwiese Schwerte, 18.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Pfeifente, Röllingwiese Schwerte, 18.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Mausernde Spießenten, Röllingwiese Schwerte, 17.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Mausernde Spießenten, Röllingwiese Schwerte, 17.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Spießentenerpel, Röllingwiese Schwerte, 17.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Spießentenerpel, Röllingwiese Schwerte, 17.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Spießentenerpel, Röllingwiese Schwerte, 18.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Spießentenerpel, Röllingwiese Schwerte, 18.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Spießente, Röllingwiese Schwerte, 18.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Spießente, Röllingwiese Schwerte, 18.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Kraniche über dem Ruhrtal Schwerte, 19.10.2018  Foto: Hans Joachim Göbel

Kraniche über dem Ruhrtal Schwerte, 19.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Kiebitze über dem Ruhrtal Schwerte, 20.10.2018  Foto: Hans Joachim Göbel

Kiebitze über dem Ruhrtal Schwerte, 20.10.2018 Foto: Hans Joachim Göbel

Sonntag, 21. Oktober 2018

Schwerte: Nebelkrähen-Typus, 20.10.2018 (Beob.: Martin Schulz, Hans Joachim Göbel, Meld.: Hans Joachim Göbel)

Eine neue Art im Ruhrtal? Nähe Westhofener-Ruhrbrücke auf dem Weg zu meinem alten Kranichguckerplatz überflog uns am 20.10.2018 mittags eine Nebelkrähe. Vor lauter Gucken vergaß ich mal wieder das Ablichten. Das gelang Martin Schultz dann nachmittags auf einem Feld in der Nähe.

Nebelkrähe im Ruhrtal, Schwerte, 20.10.2018, Foto: Martin Schultz

Nebelkrähe im Ruhrtal, Schwerte, 20.10.2018, Foto: Martin Schultz

Sonntag, 21. Oktober 2018

Neheim: Blässgänse und Krickenten am 21.10.2018 (Gregor Zosel)

Heute habe ich mich auf den Weg gemacht, um den möglichen Schlafplatz der über 100 Graugänse zu finden, die jeden vormittag im Bereich Kiebitzwiese/ Mendener Ententeich einfallen. Da die Gänse immer aus östlicher Richtung kamen, habe ich das Ruhrtal von Fröndenberg bis nach Neheim abgefahren.Schließlich wurde ich an der Kläranlage Arnsberg/Neheim „Im Ohl“ fündig. Hier traf ich kurz nach Sonnenaufgang auf den Schönungsteichen der Kläranlage auf ca. 120 Graugänse. Dazu kamen noch 8 Blässgänse, 17 Kanadagänse sowie 4 Nilgänse. Des weiteren hier im Gelände u.a.: 6 Krickenten, 9 Reiherenten, 1 Zwergtaucher, 16 Blässrallen, 6 Höckerschwäne, 1 Gebirgsstelze sowie einzelne Rotdrosseln in den Hecken.

Schönungsteiche an der Kläranlage bei Neheim.....am 21.10.18 Foto: Gregor Zosel

Schönungsteiche an der Kläranlage bei Neheim.....am 21.10.18 Foto: Gregor Zosel

Ein kleines Paradies für Wasservögel im Ruhrtal.....am 21.10.18 Foto: Gregor Zosel

Ein kleines Paradies für Wasservögel im Ruhrtal.....am 21.10.18 Foto: Gregor Zosel

Zwischen den Graugänsen entdeckte ich auch acht Blässgänse.....am 21.10.18 Foto: Gregor Zosel

Zwischen den Graugänsen entdeckte ich auch acht Blässgänse.....am 21.10.18 Foto: Gregor Zosel

Wie erwartet, flogen später nach und nach die Gänse in einzelnen Trupps los zu den Futterplätzen oder anderen Gewässern. Vielleicht sind es ja die Gänse, die sich jeden Morgen in Richtung Fröndenberg auf den Weg machen.....am 21.10.18 Foto: Gregor Zosel

Wie erwartet, flogen später nach und nach die Gänse in einzelnen Trupps los zu den Futterplätzen oder anderen Gewässern. Vielleicht sind es ja die Gänse, die sich jeden Morgen in Richtung Fröndenberg auf den Weg machen.....am 21.10.18 Foto: Gregor Zosel

Krickente auf dem rot schimmernen Gewässer.....am 21.10.18 Foto: Gregor Zosel

Krickente auf dem rot schimmernen Gewässer.....am 21.10.18 Foto: Gregor Zosel

Die Hecken mit ihrem bunten Laub rund um die Schönungsteiche spiegeln sich im Wasser wieder und setzen die Wasservögel in ein besonderes Licht.....am 21.10.18 Foto: Gregor Zosel

Die Hecken mit ihrem bunten Laub rund um die Schönungsteiche spiegeln sich im Wasser wieder und setzen die Wasservögel in ein besonderes Licht.....am 21.10.18 Foto: Gregor Zosel

Stare suchen in den Hecken, neben einzelnen Rotdrosseln, Singdrosseln und Amseln, nach schmackhaften Beeren.....am 21.10.18 Foto: Gregor Zosel

Stare suchen in den Hecken, neben einzelnen Rotdrosseln, Singdrosseln und Amseln, nach schmackhaften Beeren.....am 21.10.18 Foto: Gregor Zosel

Sonntag, 21. Oktober 2018

Selm: Kraniche und Blässgänse am 19.10.2018 (Uwe Norra)

Ab etwa 14 Uhr außergewöhnlich starker Kranichzug über Selm. Für ungefähr 20 Minuten war die Luft ununterbrochen erfüllt mit den Rufen von tausenden Kranichen, die immer wieder in neuen Wellen kamen und gingen. Allerdings flogen sie bei dem herrlichen Spätsommerwetter so hoch, dass sie zwar gut gehört, aber schlecht gezählt werden konnten. Um 14:11 Uhr zogen dazwischen auch 5 Blässgänse, ebenfalls sehr hoch in südwestliche Richtung.

massiver Kranichzug über Selm am 19.10.2018 Foto: Uwe Norra

auf diesem Foto alleine sind über 300 Kraniche zu zählen, so ging es minutenlang in immer neuen Wellen am 19.09.2018 Foto: Uwe Norra

 

Freitag, 19. Oktober 2018

Werne: Buchsbaumzünsler, 13.10.2018 (Burkhard Klinkhammer)

Am letzten Wochenende ist mir noch ein seltenes Foto gelungen. Nun konnte ich den „Übeltäter“ erwischen, der in seinem jung-dynamischen Raupenstadium mit zahlreichen „Arbeitskollegen“ meine Buchsbäume „geschrotet“ hat, und auch leibhaftig sehen. Ein schöner Schmetterling (..wenn da nur nicht diese gefräßigen Raupen wären…), der mit seiner Zeichnung, die an den äußeren Flügelrändern ein markantes schwarz-weißes Dreieck bilden, unverwechselbar ist.
Übrigens haben fast alle Buchsbäume in der näheren Umgebung ein ähnliches Schicksal erfahren. Die übrig gebliebenen Gerippe sehen traurig aus.
Na ja – als Gartenbesitzer kann man das alles noch mit Galgenhumor sehen – schlimm ist es jedoch, wenn historische Schlossgärten und Parkanlagen (mit teilweise uralten Buchsbaumbeständen) betroffen sind.
Das hier abgebildete Tierchen saß Samstag morgen auf dem Tor der Garage neben der Wohnung.

Buchsbaumzünsler in Werne, 13.10.2018 Foto: Burkhard Klinkhammer

Buchsbaumzünsler in Werne, 13.10.2018 Foto: Burkhard Klinkhammer

Buchsbaumzünsler in Werne, 13.10.2018 Foto: Burkhard Klinkhammer

Buchsbaumzünsler in Werne, 13.10.2018 Foto: Burkhard Klinkhammer

Freitag, 19. Oktober 2018

Werne/Hamm: Lippeaue, 15. – 17.10.2018 (Horst R. Kraft)

Am 17.10.2018 wieder eine Bekassine wie vorgestern und rel. weit entfernt, aber an anderer Stelle des sog. „Scheringteiches“ am Tibaum, wieder mit 2000mm Brennweite aufgenommen!
Der Wasserstand ist dort über die letzten Monate sehr gesunken, aber immerhin ist dieses Gebiet (im Gegensatz z.B. zur Disselmersch Nähe Hamm, das total trockengefallen ist) immer noch für viele Tierarten interessant. Ich denke, J. Hundorf weiß mehr darüber.
Am 15.10.18 konnte ich überraschenderweise noch eine Libelle fotografieren, möglicherweise handelt es sich um eine weibliche Große Heidelibelle. Sie fliegen ja bis Oktober/November.
Anschließend konnte ich längere Zeit Fotos von einem Mäusebussard auf seinem „Aussichtspfosten“ machen – ich nehme an, es handelt sich um ein diesjähriges Jungtier, zumal keinerlei Fluchtreflexe zu erkennen waren. Adulte Tiere bevorzugen doch eher hohe Telegrafenmäste und keine niedrigen Weidezaunpfähle.

Bekassine am Tibaum, Hamm, 17.10.201 Foto: Horst R. Kraft

Bekassine am Tibaum, Hamm, 17.10.2018 Foto: Horst R. Kraft

Heidelibelle am Tibaum, Hamm, 15.10.201 Foto: Horst R. Kraft

Heidelibelle am Tibaum, Hamm, 15.10.2018 Foto: Horst R. Kraft

Mäusebussard am Tibaum, Hamm, 15.10.201 Foto: Horst R. Kraft

Mäusebussard, Tibaum, Hamm, 15.10.2018 Foto: Horst R. Kraft

Freitag, 19. Oktober 2018

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