Tagesarchiv für den 15. Juli 2018

Fröndenberg / Unna: Neuntöter, Hohltauben, Kiebitze, Nachtigall, Grauschnäpper, Mauersegler, Wespen, 13.-15.07.2018 (B.Glüer)

In diesen Tagen klärte sich abschließend die Situation um die Neuntöter zwischen Frdbg.-Frömern und dem Südwesten von Frdbg.-Ostbüren: es handelt sich um zwei verschiedene Paare, von denen in einer Hecke an der „Panthe-Wiese“ ein Paar mindestens 2 flügge Jungvögel hat. Das zweite Paar hält sich hauptsächlich nahe der Straße „Im Schelk“, in Höhe des Highländer-Hofes auf. In den Bielenbüschen mindestens an zwei Stellen balzrufende Hohltauben. Im selben Areal ist derzeit auffällig, dass die Saison 2018 ein ausgesprochen gutes Wespenjahr ist / wird. Innerhalb weniger Tage fand ich hier 4 Wespennester in Erdlöchern an Wegrändern mit sehr starkem Flugbetrieb (in jeder Sekunde An- Abflug teils mehrerer Wespen gleichzeitig). Dies stellt für Wespenbussarde besonders günstige Bedingungen dar – schon jetzt dürften viele Wespennester 5 oder mehr Wabenstockwerke aufweisen. Auch zur Beobachtung von Wespenbussarden schafft die Situation verbesserte Bedingungen: ein einmal von Wespenbussarden freigelegtes Wespennest wird für jede noch vorhandene Wabe erneut aufgesucht – bis alles abgeräumt ist. Das Abtransportieren von Wespenwaben kann in der Regel immer auch als Brutnachweis gewertet werden. Erst in knapp 4 Wochen werden jetzt noch nestjunge Wespenbussarde flügge.

Auch an der Amecke (Hemmerder Wiesen) mindestens 1 sehr großes Wespenvolk in einem Erdloch. Ebenda am 13.07. noch immer eine Nachtigall (warnend). Heute dort noch 4 Kiebitze, 5 Graureiher, 2 Grauschnäpper.

Bei den Mauerseglern gibt es bereits erste Wegzugsbewegungen. Vor allem die „Nichtbrüter“, die immer zwischen 40 – 60 % ausmachen, scheinen „auf gepackten Koffern zu sitzen“. Noch am 13.07 waren bis weit nach Sonnenuntergang bis zu 22 Mauersegler über unserem Haus. Von insgesamt 7 Brutpaaren flogen die letzten Altvögel um 22.16 Uhr in ihre Bruthöhlen. Am heutigen Abend kam ich maximal noch auf 13 Segler.

Sonntag, 15. Juli 2018

Kreis Unna / NRW: MULNV regelt Kostenübernahme für die Untersuchung von Greifvögeln, 12.06.2018

Nachdem die neue Landesregierung Anfang des Jahes 2018 die Stabstelle Umweltkriminalität aufgelöst hatte, regelt das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW zum 12.06.2018 die Übernahme der Kosten der Chemischen- und Veterinäruntersuchungsämter (CVUÄ) für die Untersuchung von Vergiftungsfällen bei Greifvögeln.
Danach werden die Kosten für die zur Feststellung eines Tatverdachts erforderlichen Untersuchungen bei Vorliegen von Voraussetzungen (s. u.) aus den Mitteln des Naturschutzhaushaltes beglichen.
Die den CVUÄ entstehenden Kosten für Untersuchungen von verendeten Greifvögeln und anderen artengeschützten Vögeln (sowie ggf. in der Nähe des toten Tieres aufgefundenen Ködermaterials) die von Bürgerinnen und Bürgern, Nichtregierungsorganisationen oder Kreisen sowie kreisfreien Städten eingeliefert werden, werden unter folgenden Rahmenbedingungen, aus denen sich ein konkreter Verdacht einer illegalen Verfolgung ergibt, erstattet:

Verdacht auf Vergiftung
– Fund mehrerer toter Greifvögel auf engstem Raum
– Fund eines toten Greifvogels in unmittelbarer Nähe von mutmaßlichem Ködermaterial oder einer offenen Geflügel- oder Vogelhaltung
– Fund eines toten Greivogels oder mutmaßlichen Köders in Gebieten, in denen bereits in der Vergangenheit Verfolgung nachgewiesen wurden oder ein solcher Verdacht bestanden hat
– Fund eines Vogels mit typischen Vergiftungserscheinungen (Köderreste im Kropf oder Schnabel, verkrampfte Fänge, atypischer chemischer Geruch aus dem Schnabel bei frischtoten Exemplaren)
– Bei Fund von mutmaßlichen Ködern: Verfärbungen (in der Regel violett und pink)) und atypischer Geruch des Köders sowie Einstichstellen bei Eiern.

Verdacht auf Abschuss
-Vorhandensein eines Schusskanals
– Eintritts- und Austrittsöffnung

Sonntag, 15. Juli 2018

Werne/Hamm: Bläulinge, 02.-11.07.18 (Horst R. Kraft)

Am 02.07.18 waren Heuchechel-Bläulinge im Bereich des Schachtes 3 in Werne und am 11.07.2018 am Tibaum unterwegs.

Hauhechel-Bläuling, Werne Schacht 3, 02.07.2018 Foto: Horst R. Kraft

Hauhechel-Bläuling, Werne Schacht 3, 02.07.2018 Foto: Horst R. Kraft

Hauhechel-Bläuling, Werne Schacht 3, 02.07.2018 Foto: Horst R. Kraft

Hauhechel-Bläuling, Werne Schacht 3, 02.07.2018 Foto: Horst R. Kraft

Hauhechel-Bläuling, Tibaum Hamm, 11.07.2018 Foto: Horst R. Kraft

Hauhechel-Bläuling, Tibaum Hamm, 11.07.2018 Foto: Horst R. Kraft

Hauhechel-Bläuling, Tibaum Hamm, 11.07.2018 Foto: Horst R. Kraft

Hauhechel-Bläuling, Tibaum Hamm, 11.07.2018 Foto: Horst R. Kraft

Hauhechel-Bläuling, Tibaum Hamm, 11.07.2018 Foto: Horst R. Kraft

Hauhechel-Bläuling, Tibaum Hamm, 11.07.2018 Foto: Horst R. Kraft

Hauhechel-Bläuling, Tibaum Hamm, 11.07.2018 Foto: Horst R. Kraft

Hauhechel-Bläuling, Tibaum Hamm, 11.07.2018 Foto: Horst R. Kraft

Sonntag, 15. Juli 2018


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