NRW/Kreis UN: Sommer-Gänsezählung 7./8.07.2018 (Kees Koffijberg)

25.Juni 2018

Liebe GänsekartiererInnen,

wie in einer Mail von 11. Mai bereits angekündigt, findet in zwei Wochen, im Wochende von 7./8. Juli, die 8. landesweite „Sommer-Gänsezählung“ in NRW statt. Wir hoffen dass ihr auch dieses Jahr wieder alle dabei seit, und wir die gute Abdeckung in den Vorjahren festhalten können. Falls der Termin im Wochenende gar nicht passt: es ist kein Problem am Freitag 6. Juli oder Montag 9. Juli zu zählen. Und einige Tage nachher geht notfalls auch noch, aber wir beabsichtigen natürlich schon die Erfassung irgendwie so synchron wie möglich durchzuführen.

Die Zählmethodik und Eingabe der Daten hat sich gegenüber den vorigen Jahren kaum geändert. Neu ist aber, dass wir dieses Mal auch alle Schwäne erfassen möchten (das werden überwiegend Höckerschwäne sein, eventuell lokal auch mal Trauerschwäne). Diese Ergänzung ist in Absprache mit den Niedersachsen gemacht worden, wo 2018 zum ersten Mal ebenfalls bei dem Termin am 7./8. Juli landesweit alle Gänse und Schwäne erfasst werden sollen. Der angehängte Leitfaden listet noch mal alle Methodische Details auf, aber das ganze ist von den Vorjahren vermutlich überwiegend bekannt.

Das wichtigste kurz nochmal gefasst:

Tagsüber zählen, von 9:00 bis 18:00, da sich dann die Vögel generell in Gewässernähe konzentrieren und das zählen einfacher ist (gilt vor allem für die Gänse, die Schwäne werden sowieso an Gewässern zu finden sein);
Alle Gänse- und Schwanenarten erfassen, inkl. „Halb-Gänse“ und Hybriden, also auch Brandgans, Rostgans, Nilgans, Kanadagans x Graugans, usw.;
So weit wie es geht bei allen Arten unterscheiden nach Adult und Diesjährig (eventuell Pulli), um den Bruterfolg zu bestimmen, siehe auch die Bestimmungshilfe im Leitfaden. Vom Gefieder her ist das bei den meisten Arten noch sehr gut möglich, es sei denn es flimmert zu sehr und/oder die Distanz ist zu groß. Beachte hier, vor allem bei Angaben die über ornitho.de gemeldet werden: bitte immer die Individuenzahl alle gezählte Altersklassen angeben: also nicht nur die Zahl an Diesjährigen, denn dann ist später nicht klar auf welcher Gesamtzahl sich die Angabe bezieht. Manchmal kann ja auch nicht der ganzen Trupp auf Alter kontrolliert werden.

Übermitteln der Daten:
Die Ergebnisse können am einfachsten punktgenau (oder Gebietsweise, „gelber Punkt“ ) über ornitho.de gemeldet werden. Wenn gar keine Vögel da waren genügt die Meldung von Graugans mit Anzahl 0. Dann ist für uns klar, dass auch keine andere Gänsearten oder Schwäne in dem Bereich anwesend waren. In ornitho.de kann bei den optionale Angaben wieder ein „Erfassungsprojekt“ angegeben werden, ähnlich wie in den Vorjahren. So lassen sich die Daten später leicht zuordnen. Das „Erfassungsprojekt“ ist SoGaNRW/NI-18 (also NRW und Niedersachsen kombiniert).

Speziell für die, die über die NaturaList App ihre Daten bereits im Gelände eingeben: dort sind extra Angaben wie Erfassungsprojekt oder Habitat leider nicht vorgesehen. Diese können nur nachträglich am Rechner eingegeben werden. Da die Zahl an Beobachtungen meist Überschaubar ist, hoffen wir, dass dies auch so klappt. Falls zu umständlich, genügt eventuell eine Angabe bei den Bemerkungen in der App. Angaben über Altersklassen können im Gelände direkt in der App eingegeben werden („Detail“). Im Zusammenarbeit mit dem DDA und den niedersächsischen Kollegen ist seit kurzem ein spezielles Infoblatt zu der Zählung auf ornitho.de verfügbar, wo alle Details zur Datenübermittlung noch mal dargestellt werden, siehe dazu hier.

Wer bereits im Winter 2017/2018 über das Ornitho-Tool „Wasservogelzählung“ die Wasservogelzählungen eingegeben hat (das gilt für eine Auswahl an Zählgebieten, da die Zählgebietskulisse in NRW noch nicht vollständig digital vorliegt), kann das selbstverständlich auch bei der Sommergänse-Zählung tun. Beachte allerdings, dass dann auch tatsächlich alle Wasservogelarten gezählt werden sollen, das Tool ist ja dafür da alle Vogelarten die bei der Wasservogelzählung erfasst werden zu monitoren, und nicht nur eine Auswahl (wie nur die Gänse, oder Schwäne). Ansonsten ist es besser die Daten wie gehabt als „normale“ Beobachtung über ornitho.de einzugeben.

Wer die Daten nicht über ornitho.de übermitteln möchte, kann selbstverständlich auch den angehängten Zählbogen verwenden: entweder digital eintragen und per Mail verschicken, oder ausgedruckt per Post, Adresse s. unten). Bitte Pro Zählgebiet einen Zählbogen verwenden. Wenn die Beobachtungen bereits über ornitho.de eingegeben sind, braucht es nicht auch nochmal einen Zählbogen zu schicken. Es genügen dann einfach die Angaben in ornitho.de.

Wir bitten um eine kurze Rückmeldung wer nicht mitmachen kann. Für die, die bereits nach der Mail am 11. Mai angegeben haben nicht verfügbar zu sein, haben wir uns um Ersatz gekümmert. Ansonsten gehen wir davon aus, dass das gleiche Zählgebiet wie 2017 erfasst wird (bei Zweifel gerne nachfragen). Einige von euch werden wir auch in den nächsten Tagen nochmal kontaktieren wegen einer genaueren Abstimmung wer wo zählt (das gilt vor allem in einigen Stadtgebieten, wo teilweise auch Regionale Koordinatoren aktiv sind). Auch bei alle sonstige Fragen oder Bemerkungen: gerne melden!

Mehr zu der Sommergänse-Zählung ist auch auf der Homepage der NWO zu erfahren (dort sind auch die Berichte mit den Ergebnissen zu finden). Für Niedersachsen (eventuell von Interesse im Grenzbereich zu NRW) sind hier die Infos zusammengefasst.

Viel spaß beim Zählen und vielen Dank für die Mitarbeit!

Viele Grüße

Kees Koffijberg

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