Tagesarchiv für den 24. Juni 2018

Fröndenberg / Unna: Kuckucke, Nachtigall, Rohrweihe, Sperber, Waldlaubsänger, Kolkraben, Neuntöter, Gelbspötter, Kiebitze, Waldwasserläufer, Flussregenpfeifer, Eisvogel, Schwarzkehlchen, Rebhuhn, Sumpfrohrsänger u.a., 19.-24.06.2018 (B.Glüer)

Auch heute, am 24.06., hielt sich noch ein Kuckuck (m) in den Hemmerder Wiesen auf und ließ eine kurze Rufreihe hören. Noch am 21.06. waren von den am 18.06. gemeldeten 4 Exemplaren immerhin noch mindestens 3 (2,1) im NSG und waren vor allem mit Insektensuche von erhöhten Ansitzpositionen beschäftigt. Interessanterweise zeigten die Männchen im Gegensatz zum 18.06. keinerlei Interesse mehr an dem (braunen) Weibchen. Ganz offensichtlich sind bestimmte Signale des Weibchens nötig, die die Männchen zum Folgen auffordern.
Außerdem an mehreren Tagen im Gebiet: 6 Kolkraben, 10 Kiebitze (1 x diesj.), 1 Rohrweihe (w), >3 Rotmilane, >2 Mäusebussarde, 2 Turmfalken, 2 Sumpfrohrsänger (noch heute singend), >1 Nachtigall (bis heute an derselben Stelle – jeweils warnend), 1 Gelbspötter (am 21.06. singend), 1 Klappergrasmücke (auch heute noch singend), 1 Sperber (m am 21.06.), 2 Neuntöter (1,1 am 21.06.) und bis zu 8 Graureiher, die nach der Heumahd auf den gemähten Flächen erfolgreich Beute machten.

Im Hemmerder Ostfeld scheinen die Schwarzkehlchen eine neue Brut auf den Weg zu bringen (Gesang am 20.u.21.06.). Ebenda ein flach über das Gebiet fliegendes Rebhuhn (20.06.).

Im Hemmerder Schelk heute noch ein singender Waldlaubsänger. Auch im Buschholt (Frdbg.-Frömern) gestern in dem hier mehrfach gemeldeten Revier Warnrufe von Waldlaubsängern.

Im Wassergewinnungsgelände (Frdbg.-Langschede) heute unter anderem 80-100 (!) Bachstelzen, ~20 Uferschwalben, 36 Höckerschwäne (davon 5 Pulli), 19 Rostgänse, 4 Waldwasserläufer, 6 Flussregenpfeifer (ad), 1 Eisvogel, >11 Graureiher.

In der Strickherdicker Feldflur >4 Schafstelzen (3x diesj.), 1 Sumpfrohrsänger (Gesang) in einer Feldvogelschutzfläche.

In jüngster Zeit wurde leider wieder an vielen Feldsäumen mit dem Mulchmäher Leben vernichtet ... 19.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

In jüngster Zeit wurde leider wieder an vielen Feldsäumen mit dem Mulchmäher Leben vernichtet ... 19.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... noch tags zuvor waren Feldlerchen hier Futter tragend zu sehen und haben offensichtlich im Saum neben dem Feldweg eine Brut versorgt ..., 19.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... noch tags zuvor waren Feldlerchen hier Futter tragend zu sehen und haben offensichtlich im Saum neben dem Feldweg eine Brut versorgt ..., 19.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... jetzt wird offenbar an der fraglichen Stelle in der kurz geschorenen Vegetation nach dem Nest gesucht, als gäbe es noch Hoffnung, den Nachwuchs wiederzufinden ..., 19.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... jetzt wird offenbar an der fraglichen Stelle in der kurz geschorenen Vegetation nach dem Nest gesucht, als gäbe es noch Hoffnung, den Nachwuchs wiederzufinden ..., 19.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... auch das scheinbar fröhliche Tirilieren des im Fluggesang aufsteigenden Männchens kann nicht über die Tragik der Situation hinwegtäuschen: der Gesang ist ein indirektes Indiz für den Verlust der Brut und folgt lediglich dem Überlebenstrieb, einen neuen Brutversuch zu starten, 19.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... auch das scheinbar fröhliche Tirilieren des im Fluggesang aufsteigenden Männchens kann nicht über die Tragik der Situation hinwegtäuschen: der Gesang ist ein indirektes Indiz für den Verlust der Brut und folgt lediglich dem Überlebenstrieb, einen neuen Brutversuch zu starten, 19.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

In den Hemmerder Wiesen hält sich weiterhin das braune Kuckuck-Weibchen auf, das sich jedoch nur noch der Nahrungssuche widmet ..., 20.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

In den Hemmerder Wiesen hält sich weiterhin das braune Kuckuck-Weibchen auf, das sich jedoch nur noch der Nahrungssuche widmet ..., 20.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... diese ebenfalls anwesenden Männchen behalten die Situation im Auge ..., 21.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... diese ebenfalls anwesenden Männchen behalten die Situation im Auge ..., 21.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... nach der Heumahd in den Hemmerder Wiesen ist mancher Beutehappen leichter zu erwischen - dieser Graureiher hat eine recht große Schermaus gepackt ..., 21.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... nach der Heumahd in den Hemmerder Wiesen ist mancher Beutehappen leichter zu erwischen - dieser Graureiher hat eine recht große Schermaus gepackt ..., 21.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... auch dieses Hermelin ist unermüdlich unterwegs, um Beute aufzuspüren ..., 21.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... auch dieses Hermelin ist unermüdlich unterwegs, um Beute aufzuspüren ..., 21.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... es erwischt ebenfalls eine Schermaus, die über mehrere Hundert Meter wegtransportiert wird ..., 21.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... es erwischt ebenfalls eine Schermaus, die über mehrere Hundert Meter wegtransportiert wird ..., 21.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... nachdem es den gesamten Weg zurückgespurtet ist ..., 21.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... nachdem es den gesamten Weg zurückgespurtet ist ..., 21.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... fängt es eine weitere, diesmal noch junge Schermaus und schleppt sie wieder dieselbe, lange Strecke weg - vermutlich sind Junge zu versorgen ..., 21.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... fängt es eine weitere, diesmal noch junge Schermaus und schleppt sie wieder dieselbe, lange Strecke weg - vermutlich sind Junge zu versorgen ..., 21.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... auch diese Rohrweihe hält über den gemähten Flächen nach Beute Ausschau ..., 22.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... auch diese Rohrweihe hält über den gemähten Flächen nach Beute Ausschau ..., 22.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... dieses Turmfalkenpaar sitzt allerdings entspannt auf erhöhter Warte und scheint in dieser Saison keine Brut zu haben, 24.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

... dieses Turmfalkenpaar sitzt allerdings entspannt auf erhöhter Warte und scheint in dieser Saison keine Brut zu haben, 24.06.2018 Foto: Bernhard Glüer

Sonntag, 24. Juni 2018

Werne: Schacht Langern, 22./23.06.2018 (Horst R. Kraft)

Hatte auf einem sehr begrenzten Gebiet Nähe Schacht 3 schon am 22.06.2018 Streifenwanzen fotografiert. Am Folgetag wusste ich, wo ich sie wiederfinden konnte, wollte unbedingt ein Foto „von vorn“ , musste dafür ihre Lieblingsvegetation mit dem Objektiv zur Seite schieben, bis, na ja, bis ich den Gesellen direkt vor meiner Makrolinse hatte. Ist schwer genug das etwas zu schaffen, bevor solch ein Tier doch lieber das Weite sucht ode rsich unter ein Blatt verkriecht. Ich hatte Glück, denn „er/sie“ hielt still – und weil plötzlich die Sonne wieder kam, hatte ich wegen des Lichtes wiederum viel Glück. In der Naturfotografie ist man eben nicht in einem Fotostudio, in dem man seinen „Models“ Anweisungen geben kann. Gestern aber passte alles.

Streifenwanze, Werne-Langern, 22.06.2018 Foto: Horst R. Kraft

Streifenwanze, Werne-Langern, 22.06.2018 Foto: Horst R. Kraft

Streifenwanze, Werne-Langern, 23.06.2018 Foto: Horst R. Kraft

Streifenwanze, Werne-Langern, 23.06.2018 Foto: Horst R. Kraft

Sonntag, 24. Juni 2018


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